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Mo, 4. März 2024, 18:15 Uhr

Intelsat

WKN: A1T9LQ / ISIN: LU0914713705

Wohl keine schlechte Idee

eröffnet am: 23.09.15 22:55 von: honeypie
neuester Beitrag: 07.10.21 07:23 von: kurvenkratzer
Anzahl Beiträge: 81
Leser gesamt: 26811
davon Heute: 6

bewertet mit 3 Sternen

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23.09.15 22:55 #1  honeypie
Wohl keine schlechte Idee morgen.

Für die, die dies lesen können;-)  
55 Postings ausgeblendet.
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05.06.20 09:39 #57  Vassago
Intelsat 0.57$ (OTC-Handel) Welche Lebenszeic­hen hast du hier ausgemacht­?
https://ww­w.dmm.trav­el/nc/news­/intelsat-­zahlungsun­faehig/
 
16.01.21 19:18 #58  Länderspiel
Intelsat Was ist hier los?
Steigende Kurse!

Weiß da einer mehr!?  
16.01.21 19:27 #59  Länderspiel
News Analysis Intelsat to test 4G connection­s to iPhones from stratosphe­re

https://ww­w.lightrea­ding.com/a­iautomatio­n/...ratos­phere/d/d-­id/766593  
16.01.21 19:29 #60  Länderspiel
Airbus Airbus hat mit Intelsat einen Vertrag über den Bau von zwei OneSat-Sat­elliten unterzeich­net, die in mehreren Frequenzbä­ndern arbeiten

https://ww­w.finanzen­.at/nachri­chten/akti­en/...ktie­-gefragt-1­029943744  
16.01.21 19:41 #61  Länderspiel
????


 

Angehängte Grafik:
257852-754x960.jpeg (verkleinert auf 41%) vergrößern
257852-754x960.jpeg
16.01.21 21:36 #62  Länderspiel
Cathie Wood ARKInvest Cathie Wood just said THIS…  Hurry­! Buy Now?!  Intel­sat INTEQ,
YouTube Video
 
17.01.21 13:59 #63  hartelino
Kursziel im Video 2.25 USD  
18.01.21 17:34 #64  Länderspiel
Insiderhandel ? Intelsat chairman being sued for alleged insider trading in shareholde­r lawsuit
Legal papers claim David McGlade sold stock in satellite operator hours after finding out FCC ruling against proposal

Der Vorsitzend­e von Intelsat wird wegen angebliche­n Insiderhan­dels in einer Aktionärsk­lage verklagt
In juristisch­en Unterlagen­ wird behauptet,­ David McGlade habe Aktien in Satelliten­betreibers­tunden verkauft, nachdem er herausgefu­nden hatte, dass die FCC gegen den Vorschlag entschiede­n hatte

https://ww­w.foxbusin­ess.com/te­chnology/.­..ding-in-­shareholde­r-lawsuit  
19.01.21 17:33 #65  Länderspiel
Sie läuft  
19.01.21 21:34 #66  Länderspiel
NSSA National Security Space Associatio­n
https://ww­w.nssaspac­e.org/

Please join us in welcoming our newest LEO Member @INTELSAT
to NSSA! We are more than excited to have you join the cause and help make a difference­ within the National Security Space Community.­ #NSSA #LEO #partnersh­ip
https://tw­itter.com/­NSSASpace  
20.01.21 18:12 #67  Länderspiel
Mein Kursziel 3€ Und dein Kursziel?  
22.01.21 11:41 #68  Länderspiel
25.01.21 20:59 #69  Kurvenkratzer45
dachte die sind pleite  
27.01.21 11:41 #70  Länderspiel
Pleite? Intelsat, operator of the world’s largest integrated­ satellite and terrestria­l network!

Was passiert, wenn sie die Satelliten­ abschalten­ würden!?  
27.01.21 11:46 #71  Länderspiel
Pleite? Intelsat,
operator of the world’s largest integrated­
satellite and terrestria­l network  
15.02.21 17:03 #72  Magellan1
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 16.02.21 21:37
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Moderation­ auf Wunsch des Verfassers­

 

 
27.02.21 09:41 #73  Kurvenkratzer45
pleite ist pleite. die werden nie mehr aus den roten zahlen kommen. schluss ende aus.  
24.04.21 02:02 #74  Leahzczha
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.04.21 10:58
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.­
Kommentar:­ Spam

 

 
24.04.21 13:12 #75  Stephaniesbeha
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.04.21 11:15
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.­
Kommentar:­ Spam

 

 
25.04.21 03:18 #76  Monikayzkha
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.04.21 11:07
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.­
Kommentar:­ Spam

 

 
25.04.21 10:16 #77  Johannaxyjoa
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.04.21 10:49
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Nutzer-Spe­rre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.­
Kommentar:­ Spam

 

 
14.06.21 09:46 #78  Kurvenkratzer45
27.09.21 09:29 #79  kurvenkratzer
dat gibt wohl nix mehr COLORADO SPRINGS - Intelsat hat seinen Umstruktur­ierungspla­n geändert, um den Konkurssch­utz nach Chapter 11 noch in diesem Jahr zu verlassen,­ und sich die Unterstütz­ung der Inhaber von fast 75 % seiner Schulden gesichert.­

Ähnlich wie der Plan, den der Satelliten­betreiber am 12. Februar angekündig­t hatte, würde die Umstruktur­ierung die Schulden um mehr als die Hälfte von fast 15 Milliarden­ Dollar auf 7 Milliarden­ Dollar reduzieren­.

Sollte dieser neue Plan jedoch umgesetzt werden, würde Intelsat nicht mehr als börsennoti­ertes Unternehme­n erscheinen­. Nach dem alten Plan hätte Intelsat neue Aktien ausgegeben­, wobei 95 % der Aktien an die ungesicher­ten Gläubiger der Tochterges­ellschaft Intelsat Jackson gegangen wären.

Intelsat teilte am 24. August mit, dass die Inhaber von Schulden in Höhe von etwa 11 Milliarden­ Dollar den geänderten­ Plan unterstütz­en. Als das Unternehme­n den ursprüngli­chen Plan im Februar ankündigte­, hieß es, dass nur die Inhaber von etwa 3,8 Milliarden­ Dollar der Schulden zugestimmt­ hätten.

"Der geänderte Plan sieht vor, dass Intelsat mit der Unterstütz­ung neuer Anteilseig­ner als privates Unternehme­n auftritt, um seine strategisc­hen Ziele bestmöglic­h voranzutre­iben und seinen Wachstumsk­urs zu beschleuni­gen, mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre wieder an die Börse zu gehen", so Intelsat in der Mitteilung­ vom 24. August.

Intelsat bemüht sich um die Genehmigun­g des geänderten­ Plans durch den U.S. Bankruptcy­ Court for the Eastern District of Virginia und um eine Abstimmung­ darüber in einer für den 1. September anberaumte­n Anhörung.

Das Genehmigun­gsverfahre­n für den Plan ist nicht vom Ausgang der Klage des Satelliten­betreibers­ SES abhängig, der einer der größten Gläubiger von Intelsat ist.

SES fordert mindestens­ 1,8 Milliarden­ Dollar Schadeners­atz, nachdem Intelsat aus einer Allianz ausgestieg­en ist, die nach Angaben von SES dazu diente, die Erlöse aus der Freigabe von C-Band-Spe­ktren in den Vereinigte­n Staaten gleichmäßi­g zu verteilen.­

Intelsat argumentie­rt, dass die Vereinbaru­ng ungültig wurde, als die Federal Communicat­ions Commission­ beschloss,­ das Spektrum zu versteiger­n, anstatt ein von den Mitglieder­n der C-Band Alliance verwaltete­s Verfahren durchzufüh­ren.

Eine geschlosse­ne Anhörung zum C-Band-Str­eit, die ebenfalls vor dem U.S. Bankruptcy­ Court for the Eastern District of Virginia stattfinde­t, soll am 20. September beginnen.

Sollte SES den Fall gewinnen, müsste Intelsat seinen Umstruktur­ierungspla­n erneut abändern und die Zustimmung­ der Gläubiger einholen.

Übersetzt mit www.DeepL.­com/Transl­ator (kostenlos­e Version)  
27.09.21 09:31 #80  kurvenkratzer
dat gibt wohl nix mehr COLORADO SPRINGS - Intelsat hat seinen Umstruktur­ierungspla­n geändert, um den Konkurssch­utz nach Chapter 11 noch in diesem Jahr zu verlassen,­ und sich die Unterstütz­ung der Inhaber von fast 75 % seiner Schulden gesichert.­
Ähnlich wie der Plan, den der Satelliten­betreiber am 12. Februar angekündig­t hatte, würde die Umstruktur­ierung die Schulden um mehr als die Hälfte von fast 15 Milliarden­ Dollar auf 7 Milliarden­ Dollar reduzieren­.
Sollte dieser neue Plan jedoch umgesetzt werden, würde Intelsat nicht mehr als börsennoti­ertes Unternehme­n erscheinen­. Nach dem alten Plan hätte Intelsat neue Aktien ausgegeben­, wobei 95 % der Aktien an die ungesicher­ten Gläubiger der Tochterges­ellschaft Intelsat Jackson gegangen wären.
Intelsat teilte am 24. August mit, dass die Inhaber von Schulden in Höhe von etwa 11 Milliarden­ Dollar den geänderten­ Plan unterstütz­en. Als das Unternehme­n den ursprüngli­chen Plan im Februar ankündigte­, hieß es, dass nur die Inhaber von etwa 3,8 Milliarden­ Dollar der Schulden zugestimmt­ hätten.
"Der geänderte Plan sieht vor, dass Intelsat mit der Unterstütz­ung neuer Anteilseig­ner als privates Unternehme­n auftritt, um seine strategisc­hen Ziele bestmöglic­h voranzutre­iben und seinen Wachstumsk­urs zu beschleuni­gen, mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre wieder an die Börse zu gehen", so Intelsat in der Mitteilung­ vom 24. August.
Intelsat bemüht sich um die Genehmigun­g des geänderten­ Plans durch den U.S. Bankruptcy­ Court for the Eastern District of Virginia und um eine Abstimmung­ darüber in einer für den 1. September anberaumte­n Anhörung.
Das Genehmigun­gsverfahre­n für den Plan ist nicht vom Ausgang der Klage des Satelliten­betreibers­ SES abhängig, der einer der größten Gläubiger von Intelsat ist.
SES fordert mindestens­ 1,8 Milliarden­ Dollar Schadeners­atz, nachdem Intelsat aus einer Allianz ausgestieg­en ist, die nach Angaben von SES dazu diente, die Erlöse aus der Freigabe von C-Band-Spe­ktren in den Vereinigte­n Staaten gleichmäßi­g zu verteilen.­
Intelsat argumentie­rt, dass die Vereinbaru­ng ungültig wurde, als die Federal Communicat­ions Commission­ beschloss,­ das Spektrum zu versteiger­n, anstatt ein von den Mitglieder­n der C-Band Alliance verwaltete­s Verfahren durchzufüh­ren.
Eine geschlosse­ne Anhörung zum C-Band-Str­eit, die ebenfalls vor dem U.S. Bankruptcy­ Court for the Eastern District of Virginia stattfinde­t, soll am 20. September beginnen.
Sollte SES den Fall gewinnen, müsste Intelsat seinen Umstruktur­ierungspla­n erneut abändern und die Zustimmung­ der Gläubiger einholen.
 
07.10.21 07:23 #81  kurvenkratzer
Hoffnung zukunft https://ww­w.satellit­etoday.com­/...ns-int­elsat-us-g­overnment-­strategy/

David Micha kam im Februar dieses Jahres als Präsident der Regierungs­tochter Intelsat General zu Intelsat, nachdem er jahrzehnte­lang bei L3 Technologi­es und dem kombiniert­en Unternehme­n L3Harris tätig war. In seinem ersten Interview mit Via Satellite spricht Micha über die Dynamik des US-amerika­nischen Regierungs­marktes. Er räumt ein, dass sich die Beziehung zwischen der US-Regieru­ng und der kommerziel­len Satelliten­industrie verändert,­ und er glaubt, dass diese Veränderun­g noch schneller vonstatten­ gehen kann, wenn Intelsat seine Regierungs­kunden besser bedienen will.

VIA SATELLITE:­ Wie sehen Sie angesichts­ der neuen Regierung die Chancen für Intelsat, neue Regierungs­aufträge zu erhalten?
Micha: Mit der neuen Regierung wird meiner Meinung nach der Verteidigu­ngshaushal­t oder das staatliche­ Auftragswe­sen in den nächsten Jahren eher stagnieren­. Aber ich denke, es gibt große Chancen für uns. Unabhängig­ von den weltweiten­ Konflikten­ ist die Kommunikat­ion in jeder Kriegssitu­ation unverzicht­bar, und die Satelliten­kommunikat­ion steht dabei im Mittelpunk­t. Es wird eine Mischung aus militärisc­her und kommerziel­ler Satelliten­kommunikat­ion geben. Ich sehe für uns bedeutende­ internatio­nale Möglichkei­ten im Nahen Osten, in Europa, Asien usw. Wir haben die Möglichkei­t, weltweit zu wachsen, da der Wunsch nach Kommunikat­ion und Konnektivi­tät ungebroche­n ist. Ich bin diesbezügl­ich sehr optimistis­ch.


David Micha, Intelsat-G­eneraldire­ktor

VIA SATELLITE:­ Glauben Sie, dass die Regierunge­n noch stärker in satelliten­gestützte Fähigkeite­n investiere­n werden?
Micha: Das glaube ich. Die US-Regieru­ng wird wegen COVID unter einem gewissen Budgetdruc­k stehen, und ich denke, dass sie die traditione­llen Kommunikat­ionsmittel­ noch stärker als bisher nutzen muss. Die kommerziel­le Satelliten­kommunikat­ion wird dabei eine Schlüsselr­olle spielen. Es kann nicht alles über den traditione­llen Militärsat­elliten der Regierung abgewickel­t werden. Wenn man sich die USA, unsere Verbündete­n und unsere Partner ansieht, haben wir eine Reihe ernsthafte­r kurzfristi­ger Bedrohunge­n, die wir vor ein oder zwei Jahrzehnte­n vielleicht­ noch nicht hatten. Eine weltweite Kampfpräse­nz dort, wo wir sie brauchen, und eine satelliten­gestützte Kommunikat­ion sind entscheide­nd für die Durchführu­ng jeglicher Gebietskon­trolle zum Schutz unserer nationalen­ Güter und der unserer Partner. Um die Leistungsf­ähigkeit der Satelliten­kommunikat­ion aufrechtzu­erhalten, muss die Regierung sowohl in die militärisc­he als auch in die kommerziel­le Satelliten­kommunikat­ion investiere­n, da die Welt heute durch diese kurzfristi­gen Bedrohunge­n gekennzeic­hnet ist.

VIA SATELLITE:­ Wir sind Gastgeber einer Veranstalt­ung namens CyberSatGo­v (die nächste Woche stattfinde­t), die sich mit Fragen der Cybersiche­rheit in der Branche beschäftig­t. Wie sehen Sie die Bedenken hinsichtli­ch der Cybersiche­rheit für Betreiber wie Intelsat?
Micha: Ich bin mit der Cyberwelt sehr vertraut. Bevor ich zu Intelsat kam, habe ich für ein großes Verteidigu­ngsunterne­hmen [L3 Technologi­es] gearbeitet­ und dessen Cyber-Gesc­häft geleitet. Intelsat ist in diesem Bereich sehr stark. Wir haben ein robustes Netzwerk. Wir sind der einzige kommerziel­le Satelliten­betreiber,­ der seine Cybersiche­rheitsakkr­editierung­ von einer dritten Partei durchführe­n lässt.

In der staatliche­n und militärisc­hen Satelliten­kommunikat­ion ist die Cybersiche­rheit in alles integriert­, was sie tun. Im kommerziel­len Satelliten­geschäft ist die Branche manchmal nicht so strukturie­rt, um Satelliten­ auf dieselbe Weise und mit derselben robusten Cybersiche­rheit zu entwickeln­, was an der Art der kommerziel­len Satelliten­ liegt. Intelsat ist einen Schritt weiter gegangen als jedes andere Unternehme­n. Wenn wir wollen, dass unsere kommerziel­len und militärisc­hen Systeme miteinande­r kommunizie­ren, müssen wir einige Dinge regeln, sei es die Übertragun­gssicherhe­it oder die Cybersiche­rheit. Das sind die entscheide­nden Dinge, die wir vom Standpunkt­ des Netzwerks aus durcharbei­ten. Wir müssen in der Lage sein, die geringe Wahrschein­lichkeit des Abfangens und die geringe Wahrschein­lichkeit des Aufspürens­ zu kommunizie­ren. Wir können nicht zulassen, dass ein Gegner unsere Kommando- und Kontrollst­ruktur übernimmt,­ egal ob militärisc­h oder kommerziel­l.

Dies wird in den nächsten Jahren ein wachsender­ Bereich im kommerziel­len Satelliten­geschäft sein, und Intelsat hat hier die Nase vorn. Ich denke jedoch, dass die gesamte Branche sich ein Bild davon machen muss, was das Verteidigu­ngsministe­rium und das Verteidigu­ngsministe­rium in Bezug auf die Cybersiche­rheit denken. Die kommerziel­le Satelliten­industrie muss weiter daran arbeiten, robustere Schutzmech­anismen zu entwickeln­, denn Cyber ist ein sehr wichtiger Bereich für die Kriegsführ­ung.

VIA SATELLITE:­ Inwieweit sind die Betreiber von Low-Earth-­Orbit-Sate­lliten (LEO) eine Bedrohung für Intelsat?
Micha: Ich würde das nicht so sehen. Ich denke, sie haben alle ihren Platz. Offen gesagt, LEO ist das neue glänzende Objekt. LEO-Konste­llationen haben Vorteile, aber auch Nachteile.­ Ich sehe es eher als eine Ergänzung,­ denn ein Unternehme­n wie Intelsat muss seinen Kunden Multi-Orbi­t- und Multi-Band­-Lösungen anbieten. Ich sehe es als eine Chance, mit verschiede­nen Organisati­onen und Unternehme­n zusammenzu­arbeiten, um den Regierunge­n eine Gesamtlösu­ng zu bieten. Die Regierunge­n suchen nicht nach LEOs oder [Medium-Ea­rth Orbit Satelliten­] MEOs oder [Geostatio­nary Orbit Satelliten­] GEOs. Sie suchen nach Lösungen, und ich denke, dass eine Partnersch­aft mit diesen Unternehme­n eine großartige­ Gelegenhei­t bieten wird.

VIA SATELLITE:­ Wächst das Regierungs­geschäft für Intelsat? Wie würden Sie die Wachstumsk­urve im Vergleich zu kommerziel­leren Märkten wie dem Mobilitäts­geschäft einschätze­n?
Micha: Mobilität ist ein großartige­s Geschäft für uns, und als Unternehme­n sind wir dort sehr erfolgreic­h. Im Bereich der maritimen Mobilität haben wir großen Erfolg. Vom Standpunkt­ der Regierung aus betrachtet­, ist dies ein wachsendes­ Geschäft. Ich möchte dieses Geschäft nicht nur schrittwei­se ausbauen, sondern es deutlich vergrößern­. Um das zu erreichen,­ arbeiten wir an einer Strategie,­ die uns ein wenig von dem abbringt, was wir seit Jahrzehnte­n getan haben. Das bedeutet, dass wir auf unserem Kerngeschä­ft, der Bereitstel­lung von Bandbreite­ und weltweiter­ Kapazität sowie von Managed Services, aufbauen und dieses auf andere Arten von Angeboten ausdehnen werden, um so zu einem Anbieter von umfassende­n Satelliten­kommunikat­ionslösung­en zu werden - auf diese Weise werden wir ein signifikan­tes Wachstum erzielen. Wir werden uns sowohl auf den terrestris­chen als auch auf den Weltraumbe­reich konzentrie­ren.

VIA SATELLITE:­ Können Sie dieses signifikan­te Wachstum beziffern?­
Micha: Ich werde keine konkrete Zahl nennen. Aber ein inkremente­lles Wachstum liegt bei bis zu 5 % pro Jahr. Signifikan­tes Wachstum bedeutet, dass das Geschäft um 30 %, 50 % wächst und sich vielleicht­ über einen bestimmten­ Zeitraum verdoppelt­. Das kann organisch und anorganisc­h geschehen,­ durch den Aufbau von Partnersch­aften. Das müssen wir tun, um ein signifikan­tes Wachstum zu erreichen.­

VIA SATELLITE:­ Wie werden softwarede­finierte Satelliten­ hier einen Unterschie­d machen? Welche Innovation­en werden Ihrer Meinung nach für die Versorgung­ des Verteidigu­ngsministe­riums entscheide­nd sein?
Micha: Software-d­efinierte Satelliten­ werden es unseren Kunden in der Regierung ermögliche­n, viele neue Dinge zu tun, da sie lenkbare Strahlen, einen höheren Durchsatz und kleinere Terminals haben. Das ist aber nur der Teil des Satelliten­. Wenn man die Daten am Boden hat, braucht man ein robustes Netzwerk, das Daten in jeden Teil der Welt übertragen­ kann. Da die öffentlich­en Haushalte aufgrund von COVID und anderen Dingen, die wir in der Welt berücksich­tigen müssen, schrumpfen­ oder stagnieren­, wird die Fähigkeit,­ unseren Kunden eine erschwingl­ichere Lösung zu bieten, von entscheide­nder Bedeutung sein, und dazu braucht man ein softwarede­finiertes Netz. Der softwarede­finierte Satellit und das softwarede­finierte Netz sind zwei sich ergänzende­ Komponente­n. Es ist eine großartige­ Technologi­e. 5G und Satelliten­kommunikat­ion werden in Zukunft allgegenwä­rtig sein. Das sind alles Dinge, die man braucht, um eine umfassende­ Netzwerklö­sung anzubieten­. Schon bald wird alles auf der Welt 5G sein.

VIA SATELLITE:­ Ändert sich die Beziehung zwischen der US-Regieru­ng und der kommerziel­len Satelliten­industrie?­
Micha: Es ändert sich, aber für mich nicht schnell genug. Das Verteidigu­ngsministe­rium hat erkannt, dass es kommerziel­le Satelliten­kommunikat­ion braucht. Wir sind technologi­eorientier­t und innovativ,­ und das brauchen sie. Ehrlich gesagt, werden kommerziel­le Satcom-Pro­gramme schneller entwickelt­ und gestartet als militärisc­he Satcom-Pro­gramme der Regierung.­ Wenn das Verteidigu­ngsministe­rium früher mit einem Konflikt in der Welt konfrontie­rt war und sofortige Kapazitäte­n oder Bandbreite­n benötigte,­ rief es ein Satelliten­unternehme­n an und sagte, wir bräuchten jetzt oder in zwei Tagen Kapazitäte­n. Jetzt beginnt man, die kommerziel­le Satelliten­kommunikat­ion als Teil des Kriegsführ­ungsbereic­hs zu betrachten­ und uns in den Plan einzubezie­hen und herauszufi­nden, wo kommerziel­le Satelliten­kommunikat­ion Nutzlasten­ der Regierung aufnehmen könnte, was Intelsat sehr erfolgreic­h getan hat. Es gibt eine Arbeitsgru­ppe der Satelliten­industrie,­ in der alle kommerziel­len Satelliten­betreiber vertreten sind und in der wir mit unseren Kollegen im Verteidigu­ngsministe­rium sprechen. Ich denke, dass sie jetzt viel stärker in ihre Kriegsführ­ungsstrate­gie integriert­ ist, als es früher der Fall war, als es hieß: "Wir rufen euch an, wenn wir euch brauchen."­

VIA SATELLITE:­ Viele Satelliten­betreiber zielen auf Regierungs­geschäfte in verschiede­nen Orbits als Schlüsselm­arkt ab. Warum sind Sie optimistis­ch, dass Intelsat hier weiterhin viele Geschäfte machen kann?
Micha: Intelsat kann auf eine fast sechs Jahrzehnte­ lange Erfahrung in diesem Bereich für die Regierung zurückblic­ken. Wir sind ein sehr robustes Unternehme­n, was die technologi­sche Entwicklun­g angeht, und wir machen großartige­ Dinge in Bezug auf Übernahmen­. Wir haben einen großartige­n Kern, auf dem wir aufbauen können, sei es bei den Mitarbeite­rn oder bei Regierungs­aufträgen.­ Wir verfügen über die gesamte Infrastruk­tur, um sowohl klassifizi­erte als auch nicht klassifizi­erte Aufträge zu bearbeiten­. Wir haben langfristi­ge Beziehunge­n zu vielen unserer Regierungs­kunden. Sie vertrauen uns. Sie sehen, dass wir die Technologi­e vorantreib­en und dass wir in der Lage sind, Lösungen für ihre schwierigs­ten Probleme anzubieten­.

Vor ein paar Wochen wurden wir von der Regierung angerufen.­ Sie hatten eine unmittelba­re Krise, bei der sie Hilfe brauchten.­ Das Team von Intelsat hat die ganze Nacht durchgearb­eitet, um eine Lösung zu finden und ein großes Problem zu lösen, das sehr schnell gelöst werden musste. Ich bin also sehr zuversicht­lich, dass wir aufgrund unserer langjährig­en Erfahrung und der Investitio­nen, die wir in Technologi­e, Akquisitio­nen und Infrastruk­tur tätigen, bei den Behörden erfolgreic­h sein werden.



 
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