mal ne Steuerfrage Mädels
| eröffnet am: | 22.12.14 15:22 von: | sacktreter |
| neuester Beitrag: | 22.12.14 16:09 von: | sacktreter |
| Anzahl Beiträge: | 22 | |
| Leser gesamt: | 2362 | |
| davon Heute: | 1 | |
bewertet mit 2 Sternen |
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22.12.14 15:22
#1
sacktreter
mal ne Steuerfrage Mädels
wenn ich im Ausland Immobilien/Aktien Gewinne mache, wo muss ich die dann versteuern? Auch Mieteinnahmen
22.12.14 15:26
#4
sacktreter
danke
is ja wirklich unfassbar nervig, sollen die einfach die Steuern automatisch für sich behalten
22.12.14 15:28
#5
cap blaubär
war falsch übern halbes jahr hier dann hier zahlen
oppa und nicht vergessen haftcreme und rollator als werbungskosten durchzubekommen
22.12.14 15:30
#7
sacktreter
manchmal
glaube ich dass Doppelbesteuerungsabkommen reine Steuergesetzdekoration sind
22.12.14 15:31
#8
Graf.Zahl
#1 Sach ma, mit Deinem nick sich an die
Mädels hier zu wenden ist schon mutig, oder?
22.12.14 15:34
#10
sacktreter
was?!
ich brauch noch 6 Sterne damit ich BM's verschicken kann? wtf??
22.12.14 15:34
#11
Nassie
Bei Auslandsimmobilien
hängt die Besteuerung vom Doppelbesteuerungsabkommen ab.
Häufig gilt das Belegenheitsprinzip, d.h. der Staat in dem die Immobilie liegt hat das Besteuerungsrecht.
Im Inland werden diese Gewinne nicht versteuert(Freistellung), es erfolgt aber eine Berücksichtigung beim Steuersatz durch den sog. Progressionsvorbehalt.
Häufig gilt das Belegenheitsprinzip, d.h. der Staat in dem die Immobilie liegt hat das Besteuerungsrecht.
Im Inland werden diese Gewinne nicht versteuert(Freistellung), es erfolgt aber eine Berücksichtigung beim Steuersatz durch den sog. Progressionsvorbehalt.
22.12.14 15:43
#14
DarkKnight
Und wie ist das, wenn ich im Ausland ne
Körperschaft habe, die nen EAV mit meiner inländischen Holding hat, diese aber aufgrund von Royalties und Verrechnungspreisen (an ne Gesellschaft meiner Frau in der Schweiz) wiederum nur von Verlusten so strotzt?
Wie ist das dann bitte?
Wie ist das dann bitte?
22.12.14 15:46
#16
cap blaubär
bei rückwärz inne einbahnstrasse besoffen ohne
führerschein wird datt teuer darki
22.12.14 15:48
#17
DarkKnight
Die machen sich das immer zu einfach mit
diesen sog. "Steuerfragen an Experten".
Grundsätzlich gilt:
1. zuerst wird entschieden, wie hoch der Gewinn sein wird
2. dann wird entschieden, wo er anfallen darf
3. dann wird entschieden, wie viele Betriebsprüfer man in Rente schicken will, ehe man hier was zahlt
So siehts in der legalen Praxis aus ... von der halbseidenen ganz zu schweigen.
Grundsätzlich gilt:
1. zuerst wird entschieden, wie hoch der Gewinn sein wird
2. dann wird entschieden, wo er anfallen darf
3. dann wird entschieden, wie viele Betriebsprüfer man in Rente schicken will, ehe man hier was zahlt
So siehts in der legalen Praxis aus ... von der halbseidenen ganz zu schweigen.
22.12.14 15:53
#18
sacktreter
bei SMB's vielleicht
die richtigen Klotzer diktieren den Staaten die Steuerabgaben selbstverständlich.
Oder zahlen auch mal gar keine, so wie Apple in Irland:
What surprised investigators most was that at least three of these companies, including AOI, appeared to have no tax residency anywhere in the world.
Their boards have been able to tell the Irish tax authorities that Kearney, the sole Irish-resident director, cannot be judged to manage or control these companies, and that important decision-making rests in California.
As a result, AOI and others are not deemed tax resident in Ireland.
Meanwhile, because these same companies are incorporated at addresses in Ireland, under US law they appeared not to be tax resident in the US either. "Magically," observed Senate committee chair Carl Levin, "it's neither here nor there."
http://www.theguardian.com/technology/2013/may/29/...rk-cathy-kearney
Oder zahlen auch mal gar keine, so wie Apple in Irland:
What surprised investigators most was that at least three of these companies, including AOI, appeared to have no tax residency anywhere in the world.
Their boards have been able to tell the Irish tax authorities that Kearney, the sole Irish-resident director, cannot be judged to manage or control these companies, and that important decision-making rests in California.
As a result, AOI and others are not deemed tax resident in Ireland.
Meanwhile, because these same companies are incorporated at addresses in Ireland, under US law they appeared not to be tax resident in the US either. "Magically," observed Senate committee chair Carl Levin, "it's neither here nor there."
http://www.theguardian.com/technology/2013/may/29/...rk-cathy-kearney
22.12.14 15:55
#19
007Bond
Die wollen alle nur Dein Bestes:
Dein Geld!
Am liebsten würde der Staat 200 % Steuern kassieren. Manchmal (oftmals?!) gelingt es ihm gar, 100 % zu kassieren - das aber nur, wenn der Steuerzahler so richtig blöd ist! ;-)
Am liebsten würde der Staat 200 % Steuern kassieren. Manchmal (oftmals?!) gelingt es ihm gar, 100 % zu kassieren - das aber nur, wenn der Steuerzahler so richtig blöd ist! ;-)
22.12.14 15:56
#20
sacktreter
oder hier, im Stil von der Pate
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/...den-Nachzahlung-2404917.html
Besonders geil sind die Auslassungen von Apple dazu.
Apple weist die Vorwürfe zurück. Man habe nie gedroht, Arbeitsplätze aus Irland abzuziehen, um Steuervorteile zu erzielen – es "gab niemals ein Quid pro quo mit der irischen Regierung", betonte Apples Financhef Lucas Meastri gegenüber der Financial Times.
Ja nee, klar. "Schöne Arbeitsplätze habt ihr da! Wäre doch schade, wenn denen was zustöße!"
Im Übrigen dürfe man die OECD-Regelungen noch nicht anwenden, die gälten schließlich erst seit 2010 (!!) und seien von Irland halt noch nicht umgesetzt. Money Quote:
Der mit Irland ausgehandelte Steuersatz ist nach Apples Angabe "angemessen" – und mit den Steuerabgaben anderer Firmen vergleichbar.
Mal abgesehen von dem tollen Nicht-Dementi… die haben da ihren Steuersatz ausgehandelt! Krass.
Besonders geil sind die Auslassungen von Apple dazu.
Apple weist die Vorwürfe zurück. Man habe nie gedroht, Arbeitsplätze aus Irland abzuziehen, um Steuervorteile zu erzielen – es "gab niemals ein Quid pro quo mit der irischen Regierung", betonte Apples Financhef Lucas Meastri gegenüber der Financial Times.
Ja nee, klar. "Schöne Arbeitsplätze habt ihr da! Wäre doch schade, wenn denen was zustöße!"
Im Übrigen dürfe man die OECD-Regelungen noch nicht anwenden, die gälten schließlich erst seit 2010 (!!) und seien von Irland halt noch nicht umgesetzt. Money Quote:
Der mit Irland ausgehandelte Steuersatz ist nach Apples Angabe "angemessen" – und mit den Steuerabgaben anderer Firmen vergleichbar.
Mal abgesehen von dem tollen Nicht-Dementi… die haben da ihren Steuersatz ausgehandelt! Krass.
22.12.14 16:04
#21
Maickel
Erst mal müßte man wissen von welchem Land
hier geschrieben wird, da die BRD nicht mit allen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen hat.
22.12.14 16:09
#22
sacktreter
in Spanien
Bei den Immobilien ist das mit dem Belegenheitsprinzip offenbar geregelt. "Kapitaleinnahmen dagegen müssen in dem Land versteuert werden, in dem der Steuerpflichtige wohnt." Dh ich muss deutsche Aktiengewinne in Spanien besteuern lassen. Nicht so schön.
