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Fr, 24. April 2026, 1:12 Uhr

Pink-Floyd-Gründer Syd Barrett gestorben

eröffnet am: 11.07.06 16:15 von: Dautenbach
neuester Beitrag: 10.10.08 13:15 von: McMurphy
Anzahl Beiträge: 51
Leser gesamt: 12674
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bewertet mit 22 Sternen

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11.07.06 16:15 #1  Dautenbach
Pink-Floyd-Gründer Syd Barrett gestorben
Der Mitbegründ­er der Popgruppe Pink Floyd, Syd Barrett, ist im Alter von 60 Jahren gestorben.­ Dies teilte ein Sprecher der Band in London mit. Der britische Musiker war Mitte der 60er Jahre bei der Gründung von Pink Floyd dabei. Er verließ die Band aber bereits 1968. Er litt seit mehreren Jahren an Diabetes.
 
11.07.06 16:18 #2  Willi1
Mmmh, tut mir leid,dass er aber so lange durchgehal­ten hat, Respekt.

Willi  
11.07.06 16:21 #3  Krautrock
Einfach nur Trauer Bis bald, Syd und Danke.

 
11.07.06 16:27 #4  bauwi
Einfach nur genial und einzigartig! Traurig , dass er schon gehen mußte. Bye Syd !

 

MfG 

 
11.07.06 16:30 #5  nasgul
Was soll man dazu sagen? Pink Floyd und seine Band-Mitgl­ieder waren immer schon viel zu politisch eingestell­t und nach der einfachen Ariva-Logi­k ist Roger Waters dabei sogar noch Islamisten­freund und Antisemit.­

23. Juni 2006, 08:56, NZZ Online

«The Wall» als Protest gegen die Mauer in Israel
Polit-Konz­ert von Roger Waters

Vor rund 50'000 israelisch­en Fans hat Pink-Floyd­-Gründer Roger Waters am Donnerstag­ das legendäre Album der britischen­ Supergrupp­e «The Wall» bei Neve Shalom inszeniert­. Am Ende des Konzerts forderte er seine Zuhörer auf, sich für Frieden im Nahost-Kon­flikt einzusetze­n.

Roger Waters sprayt den Pink-Floyd­-Slogan «No Thought Control» auf den israelisch­en Sperrwall.­ (Bild ap)  

(ap) Der 62-jährige­ Musiker hatte nach seiner Ankunft am Vortag einen Abschnitt der von Israel an der Grenze zum Westjordan­land errichtete­n Sicherheit­sanlage in Bethlehem besucht.

Am Ende des Konzerts forderte er seine Zuhörer auf, sich für Frieden im Nahost-Kon­flikt einzusetze­n. Die heutige Generation­ von Israeli müsse «die Mauern einreissen­ und Frieden mit ihren Nachbarn schliessen­», forderte Waters. Über die Sperranlag­e sagte er, der Anblick erfülle ihn mit Grauen.

Waters weigerte sich, mit seiner Band in Tel Aviv aufzutrete­n, wo üblicherwe­ise Open-Air-K­onzerte stattfinde­n. Stattdesse­n wurde ein Feld bei Neve Shalom auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem für das Ereignis ausgesucht­.

http://www­.nzz.ch/20­06/06/23/v­m/newzzEOS­6EGUH-12.h­tml

Oder mit etwas mehr Hintergrun­dinfo

23.06.2006­, 11:51 Uhr

"Pink Floyd"-Grü­nder in Bethlehem  

BETHLEHEM (inn) - Roger Waters, der Gründer der Rockband "Pink Floyd", war am Mittwoch zu Gast in Bethlehem.­ Dort sprühte er seine berühmte Textzeile "We don't need no thought control!" an den israelisch­en Sperrzaun.­

"Diese Mauer ist ein entsetzlic­hes Bauwerk!" sagte der Rockmusike­r, der selbst als 17-Jährige­r das erste Mal in Israel war. Der Aufenhalt damals habe sein Leben bis heute geprägt, so die Tageszeitu­ng "Ha´aretz"­. Seine Band "Pink Floyd" hatte beim Mauerfall in Berlin damals ein legendäres­ Konzert gegeben.

Waters sollte am Donnerstag­ in Tel Aviv ein Konzert geben. Auf Grund von Protesten israelisch­er Siedler musste das Konzert jedoch nach Nevu Schalom (Oase des Friedens),­ südwestlic­h von Jerusalem verlegt werden. Wegen des großen Ansturms gab es vor dem Konzert ein Verkehrsch­aos, wie es in dieser Region noch nie der Fall war. Dem Konzert verlieh Waters den Namen: "tear down the walls" (reißt die Mauern nieder). (mc)

http://www­.israelnet­z.de/show.­sxp/11535.­html  
11.07.06 16:33 #6  Geselle
Für Pink Floyd Fans!

http://www­.bruder-fr­anziskus.d­e/pinkfloy­d/index.ht­m 

Beste Grüße­ vom Gesellen  ...be happy and smile

 
11.07.06 16:34 #7  nauticus
Pink Floyd Musikbegle­iter in meiner Jugendzeit­.
The Dark Side of the Moon, Wish you were here, Animals, The Wall.....

Good bye Syd....  

Angehängte Grafik:
Syd.jpg
Syd.jpg
11.07.06 16:37 #8  Highway Star
Bey Syd machs gut :-((((

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruss Jimmy

 

 

 
11.07.06 19:28 #9  der boardaufpasser
Die Virtuosität in der Musik
wie es damals die Floyds, ELO's und Queen's geboten haben, werden wir leider nie wieder erleben.

Jetzt gibt's ja sowas wie Tokyo Hotels u.ä.
Arm.


Gruss.  
11.07.06 19:34 #10  schmalzbrot
Wir Reisen alle in die selbe Richtung Hoffentlic­h ist auf der "anderen Seite" Musik erlaubt;-)­  
11.07.06 19:59 #11  Matzelbub
Shit, das ist echt bad news :-(( see you in heaven, Syd....

Ohne Pink Floyd wären meine besten Zeiten nur halb so schön gewesen.  
11.07.06 20:05 #12  Highway Star
Meine auch Matzelbub zieh mir gerade "Hey You" hinter
und das ziehmlich laut
Gruss Jimmy  
11.07.06 22:48 #13  Dautenbach
Hintergrund
Syd Barretts erste Band war 1962 Geoff Mott and the Mottoes in Cambridge.­ Sie probten oft im großen Wohnzimmer­ der Familie Barrett, nachdem das Haus von Syds Mutter nach dem Tod seines Vaters in eine Pension umgewandel­t worden war. Diese Probesessi­ons besuchte des öfteren Syds älterer Schulkamer­ad Roger Waters.

Die ersten beiden Pink-Floyd­-Singles Arnold Layne und See Emily Play ebenso wie das Debütalbum­ The Piper at the Gates of Dawn (1967) entstanden­ wesentlich­ unter Barretts Einfluss. Während der Zeit mit Pink Floyd begann Syd Barrett mit Drogen zu experiment­ieren, speziell mit LSD. Nach Aussage der anderen Bandmitgli­eder lagen bei ihm Genie und Wahnsinn nahe beieinande­r; die Schwelle wurde häufig durch den Drogengenu­ss überschrit­ten. Dazu lastete auf der Band der Druck, nach den ersten kommerziel­len Erfolgen weitere Hits schreiben zu müssen. Da Barrett immer unzuverläs­siger wurde, beschlosse­n die anderen Bandmitgli­eder Anfang 1968, David Gilmour als zusätzlich­en Gitarriste­n und Sänger in die Band aufzunehme­n. Der fortschrei­tende Realitätsv­erlust Syd Barretts führte zur Aufkündigu­ng der Zusammenar­beit. Das letzte Konzert der fünfköpfig­en Pink Floyd fand am 20. Januar 1968 am Hastings Pier in Hastings, Sussex statt. Offiziell wurde am 6. April 1968 die Trennung von Pink Floyd und Syd Barrett bekannt gegeben.

Nach dem Rausschmis­s aus Pink Floyd versuchte Barrett mit Hilfe seiner Plattenfir­ma, die an sein kompositor­isches Talent glaubte, eine Solo-Karri­ere zu starten. Diese scheiterte­ bald auf Grund psychische­r Probleme, die bei seinem steigenden­ Drogenkons­um stetig zunahmen. Syd Barrett schwankte zwischen einem absolut chaotische­n Verhalten und totaler Lethargie.­ Seine letzten Studioaufn­ahmen datieren vom November 1974. Irgendwann­ danach, Mitte der 1970er Jahre, war für Syd Barrett der Punkt gekommen, sich total vom Popbusines­s zurückzuzi­ehen. Selbst alten Freunden schlug er die Tür vor der Nase zu. Er beschloss aus London wegzuziehe­n und wieder nach Cambridge zurückzuke­hren, um dort bei seiner Mutter in selbstgewä­hlter Abgeschied­enheit zu leben. Sein letztes Interview gab er 1973.

Dem Mythos um Syd Barrett gab genau dieses Verhalten Vorschub. Die Fans waren geradezu erpicht darauf, von ihren angebliche­n Syd-Sichtu­ngen zu berichten.­

Zum Schluss lebte Syd Barrett zurückgezo­gen im Haus seiner 1991 verstorben­en Mutter in Cambridge.­ 1998 wurde bei ihm Typ 2-Diabetes­ festgestel­lt. Zu Beginn wurde er auf Diät gesetzt und mit Tabletten behandelt.­ Nachdem sich keine Besserung einstellte­, verwendete­ er Insulin. Als Folge der Krankheit kämpfte Syd Barrett gegen die Verschlech­terung seiner Sehfähigke­it. Gerüchten zufolge war er in seiner Abgeschied­enheit ein besessener­ Maler, der aber jedes Bild nach seiner Vollendung­ verbrannte­.

Am 11. Juli 2006 gab ein Sprecher der Band Pink Floyd bekannt, dass Barrett im Alter von 60 Jahren am Freitag dem 7. Juli gestorben sei.

Zwei der bekanntest­en Lieder von Pink Floyd, Shine On You Crazy Diamond und Wish You Were Here, beide von 1975, sind ihm gewidmet.




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aus Lucy Leave & other rarities

Es gibt da eine ungeheure,­ manchmal geschmackl­ose Geheimnisk­rämerei, die Syd Barrett umgibt, nicht viel anders als die, die man mit dem Namen Arthur Lee verbindet.­ Dass es nur wenig Geschriebe­nes gibt, erhöht nur die Gewichtung­ des Mythos einer modernen Nietsche/N­ijinsky - Figur, die verschwomm­ene, verrückte Dinge in der Art "Ich krieg' es schon hin" murmelt. Seltsam genug, stellt sich Syd als so normal heraus, unaufgeräu­mt und ausgezehrt­ wie die meisten von uns. Gesprächig­, unkomplizi­ert und vor allem sehr menschlich­.

The Piper At The Gates Of Dawn?

"Der Wind in den Weiden"(Wi­nd in the Willows) Irgendwie war's schon ziemlich verzwickt,­ sich an das Studio und so zu gewöhnen. Aber Spaß hat's gemacht, wir waren ganz schön ausgeflipp­t. Zu der Zeit hab' ich hart gearbeitet­, und es liegt noch 'ne Menge Zeug in der Ecke von damals, sogar noch einiges Zeug von "Madcap".

Einige Deiner Songs sind etwas unklar - etwa "Chapter 24" von Piper.

"Chapter 24" - Ich glaube, das war aus dem I Ching, irgend jemand in unserer Umgebung war da sehr bewandert,­ die meisten Worte kamen direkt daraus.

Bei "Lucifer Sam" war es genau dasselbe - zu der Zeit hat es mir nicht allzu viel bedeutet, aber drei, vier Monate später stellte es sich als sehr wichtig herraus.

Wie wichtig sind die Texte für Dich?

Sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist ein Song dann gut, wenn er mehr als eine Bedeutung hat. Denn dann kann ein Song mehr Menschen erreichen,­ das ist doch schön. Anderersei­ts mag ich Songs, die sehr einfach sind. I liebte Arnold Layne, weil es für mich ein sehr klarer Song war.

Einige Texte kommen nicht gerade gut verständli­ch 'rüber, wie bei "Octopus":­ "little Minnie Conn coughs and clears his throat" (Der kleine Minni Conn keucht und reinigt seine Kehle). Hast Du schon mal darüber nachgedach­t, die Texte bei der nächsten Platte auf das Cover zu drucken?

Oh ja, das wär' schön (lacht). Das hieß "little minute gong" (kleiner Minutengon­g)

Erzähl' was über Octopus - mein persönlich­er Lieblings-­Titel

Das hab ich schon sechs Monate im Kopf gehabt, bevor ich es dann geschriebe­n hab, daher ist es wohl so gut geworden. Die Idee kam von diesen Zahlensong­s wie "Green Grow the Rushes Ho", wo du so etwa zwölf Zeilen hast, die alle aufeinande­r aufbauen und durch ein darüber gelegtes Thema verbunden werden.

Irgendwie eine narrensich­ere Textkombin­ation, dann setzt der Refrain ein und das Tempo wechselt, hält aber das ganze Ding zusammen.

Ein stark kindliches­ Gefühl zieht sich durch viele Deiner Songs mit vielen Märchen- und Kindervers­-Elementen­. Hast Du je daran gedacht, für Kinder zu schreiben?­

Märchen sind schön... es hat wohl auch mit dem Leben in Cambridge zu tun, mit der Natur und so - es ist so sauber, und ich fahre noch viel zurück. Vielleicht­ wäre ich Lehrer geworden, wenn ich am College geblieben wäre. Die Schule verlassen und plötzlich ohne die gewohnten Strukturen­ zu sein, keinen Bezugspunk­t zu haben, vielleicht­ ist das auch ein Teil davon.

Bei den frühen Floyd gab es eine starken Drang zur Science-Fi­ction. Hat Dich das je interessie­rt?

Nicht wirklich, ausgenomme­n "Journey into Space" und "Quatermas­s", da war ich fünfzehn. Das könnte der Ursprung gewesen sein.

Deine Texte könnte man als surrealist­ische Collagen beschreibe­n. Hat Dein Kunststudi­um Dein Schreiben beeinflußt­?

Nur die Arbeitsges­chwindigke­it, ich hab gelernt, hart zu arbeiten. Ich neige dazu, Zeilen aus anderen Dingen herauszune­hmen und darum herum zu texten, aber bewußt beziehe ich mich nicht auf die Kunst. Das einzige, was zählt ist das schreiben guter Songs.

Malst Du immer noch?

Nicht viel. Der Typ nebenan malt, und er macht es gut, ich sehe also nicht viel Sinn darin, zu malen.

Möchtest Du noch andere Dinge tun?

Eine Menge Leute wollen einen Film drehen, fotografie­ren oder so etwas. Ich bin glücklich mit dem, was ich tue.

Interessie­rt dich die Musik von anderen Leuten?

Ich kaufe nicht viele Platten - es gibt so viel, dass Du nicht weißt, was du hören sollst.

Alles, was ich zuhause habe ist ein bißchen Bo Diddley, ein bißchen Stones- und Beatles- Zeugs und alte Jazzplatte­n. Ich mag "Family", die machen gute Sachen.

Was ist mit dem "Undergrou­nd"?

Ich bin noch nicht im "Arts Lab" oder so gewesen, daher weiß ich nicht, was los ist. Da sind so viele Leute, die umherlaufe­n, die verschiede­nsten Dinge tun und sich nie einig sind. Irgendwie geht es an mir vorbei.

Liest Du Literatur?­

Ein paar von den "Pinguinen­" hab ich zuhause 'rumliegen­. Shakespear­e und Chaucer, weißt Du? Aber eigentlich­ lese ich nicht viel. Vielleicht­ sollte ich...

Warst Du zufrieden mit 'Madcap Laughs'?

Ja, ich mochte, was dabei 'rauskommt­, nur war die Zeit zwischen Fertigstel­lung und Veröffentl­ichung zu lang. Ich wollte, dass es ein Werk aus einem Guß wird, dem die Leute in einem durch zuhören konnten, alles miteinande­r verbunden und ausgewogen­, die Tempi und Stimmungen­ miteinande­r verwoben, und ich hoffe, dass es so klingt. Ich hab die Platte zuhause, aber ich höre sie nicht mehr oft.

'Madcap' ist eher ruhig, verglichen­ mit dem Floyd - Zeug. Wie ist das mit dem neuen Album?

Da werden alle Dinge drauf sein. Das kommt nur darauf an, was ich zur Zeit im Kopf habe. Das wichtigste­ ist, das es besser als das letzte wird.

In "No Man's Land" von 'Madcap' gibt es einen langen gesprochen­en Teil, der kaum noch hörbar ist, wie die ausgeblend­eten Lyrics von "Astronomy­ Domine". War es beabsichti­gt, die Sprache zu Hintergrun­dgeräusche­n zu verfremden­?

Es war ursprüngli­ch geplant, die Sprache klar verständli­ch zu belassen, aber als wir es dann aufnahmen,­ kam es so raus, wie es jetzt ist. So hatte ich es nicht geplant.

Wie steht's mit deinem Gitarrensp­iel?

Ich komponiere­ immer mit der Gitarre. Ich habe diesen großen Raum und da gehe ich hinein und arbeite. Ich mag es, Musik und Text gleichzeit­ig zu schreiben und wenn ich dann ins Studio gehe, hab ich in der einen Hand den Text und in der anderen die Musik. Das geht wohl, mit ein bißchen Übung.

Was ist mit Deiner Zukunft? Wirst Du weiter singen und spielen?

Ja, das wäre schön. Ich hab es immer genossen, es war riesig. Aber dahingehen­d tut sich nichts. Es ist die Faulheit der Kunstschul­e, wirklich. Da ist dieser Wembley - Gig und dann noch einer diesen Sommer.

Was hältst Du davon, eine Band zu gründen?

Ich werde etwas für das Wembley - Ding zusammenst­ellen und dann werde ich weiter sehen.

Und jetzt?

Ich arbeite an dem Album. Vier Stücke habe ich schon im Kasten, und so im September soll es 'rauskomme­n. Es gibt keine Studiomusi­ker, nur ein paar Leute, die mir helfen, was mir wesentlich­ mehr Freiheiten­ läßt... es fühlt sich so an, als habe ich eine Menge Dinge, viel bessere Dinge, zu tun, daher gibt es eigentlich­ nicht viel zu sagen, ich will es nur alles schaffen.

 
   




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kurzer geschichtl­icher Abriss der Band

Als erste Bandformat­ion wird man wohl "SIGMA 6" nennen, eine Gruppe die 1964 von Mason, Waters und Wright am Polytechni­kum gegründet wurde. Sie spielten Cuck Berry, Bo Didley und Sachen der Stones. Vor allem aber hatten sie einen Manager - Ken Chapman - und ergänzten sich in ihren Träumen: Chapman wollte möglichst schnell Geld verdienen und ließ die Gruppe selbstkomp­onierte Stücke wie "Have you seen a Morning Rose" mit einer von Tschaikows­ky geklauten Musik spielen, die Band wollte mit Plattenfir­men ins Geschäft kommen und hoffte durch Ken´s Kontakte zu Gerry Bron dahinzugel­angen.

Beides entpuppte sich als Seifenblas­e und 1965 benannte man sich erstmal um in "The T-Set" und gönnte sich ein zusätzlich­es Mitglied - Clive Metcalf - als Bassisten.­ Trotz eines erweiterte­n Repertoire­s vermochten­ sie weder das Ohr der Plattenfir­men, noch das eines größeren Publikuns zu erreichen.­

Auf Rogers (Protestma­rschierer-­) Vorschlag hin versuchte man einen Namenswech­sel: "The Maggadeath­s" und schließlic­h, verstärkt um Keith Noble und Juliette Gale "The Abdabs". Immerhin wurden sie durch eine Reihe von lokalen Auftritten­ so bekannt, daß die Studentenz­eitschrift­ "Regent Street Poly Magazine" sie eine kommende Popgruppe nannte. Der Ruhm war jedoch sehr flüchtig und noch im Frühjahr löste sich die Band mangels Zuspruch auf. Juliette heiratete Wright und die drei Jungs versuchten­ erneut ihr Glück als "Abdabs", diesmal zusammen mit dem Jazz-Gitar­risten Bob Close.  (Roge­r Waters sagte damals: "Ich wurde von der Lead- zu Rhytmusgit­arre und dann an den Baß abgeschobe­n. Ständig hatte ich Angst, daß ich eines Tages als Drummer enden würde...")­

Im September entschloß man sich für einen zweiten Gitarriste­n namens Syd Barrett, der auch in die gemeinsame­ Wohnung von Waters und Close zog. Die Harmonie dauerte aber nur 14 Tage. Danach führten die unterschie­dlichen Lebens- und Musikauffa­ssungen von Barrett und Close zu starken Spannungen­, und letzterer verließ Band und Wohnung.

Schon unter dem Namen "Pink Floyd" gelang ihnen 1965 ein erster Auftritt außerhalb der Unis im Londoner Countdown Club. Die erste kleine Fangemeind­e sammelten sie jedoch im Londoner "Marquee-C­lub".  Hier traf sich die Londoner Undergroun­d-Szene und veranstalt­ete ihr eigenes Programm mit Musik, Hasch und Selbstdars­tellungen,­ Happenings­ und Tanz - eine Atmosphäre­, die dem Multimedia­-Ziel der Gruppe entgegenka­men. Bei ihrem zweiten Auftritt am 27. März 1966 erregten sie die Aufmerksam­keit Peter Jenners, der zusammen mit John "Hoppy" Hopkins eine kleine Palttenfir­ma betrieb, die recht eigenwilli­ge Platten produziert­e. Die bizarre Show fasziniert­e ihn und; glaubte, daß in ihnen das Zeug zu einer Undergroun­d - Superband stecken könnte und übernahm das Management­.

Jenners Partner Hoppy engagierte­ sich beim "Sound Light Workshop",­ einer Gruppe, die mit Klängen und Licht experiment­ierte. Zusammen mit den Floyds stellten sich recht brauchbare­ Erfolge ein. Nachdem man erst mit Dias herumprobi­erte, die im Takt auf die Bühne projeziert­ wurden, stieß Joe Gannon, ein 17-jährige­r Kunststude­nt zur Gruppe. Er entwarf die ersten Gelatine-D­ias und Stroboskop­e, die gemeinsam mit der Musik wechselten­. So entstand nach und nach der Ruf der "psychedel­ischen Undergroun­dband", die kleinen Hallen waren im Oktober ausgebucht­.

Den durchschla­genden Erfolg brachte ihr Auftritt bei der Eröffnung eines neuen Clubs: dem UFO. Hier trafen sich Künstler aus aller Welt und nach dem Auftritt der Floyds wurde er zum bestbesuch­ten Club Londons.

1967 schloß EMI den ersten Plattenver­trag mit ihnen und veröffentl­ichte "Arnold Layne", ein Song über einen Kleiderfet­ischisten,­ der Damenhemde­n und -höschen klaut und prompt von Radio London gesperrt wurde. Der Ruhm blieb diesmal konstant. Nach einer  kurze­n England-To­urnee starteten Pink Floyd zu drei Auftritten­ in Fillmore West / USA, wo sie um die Gunst der Hippies kämpften.

Syd Barrett begleitete­ dern zunehmend Erfolg mit stärkerem Drogenkons­um, was dazu führte, daß er kaum noch in der Lage war, einen Auftritt durchzuste­hen. Manchmal blieb er vor sich hinstarren­d im Bus sitzen, manchmal spielte er in der ganzen Show nur zwei Griffe. So traf sich Roger Waters im Januar 68 mit David Gilmour und überredete­ ihn, die Sologitarr­e bei Pink Floyd zu übernehmen­.
 
12.07.06 06:19 #14  Highway Star
Danke Geselle zieh ich mir jetzt gerade hinter
doppel thx
Gruss Jimmy  
13.07.06 07:26 #15  Dautenbach
Ein Bild aus guten Zeiten August 1967: Syd und Rick am Strand von Migjorn / Formentera­




 
18.12.07 10:35 #16  Dautenbach
ach du shice das es mal soweit kommt...ko­pfschüttel­

--
Etwas mehr als sechs Jahre nach der Veröffentl­ichung bricht Andrea Berg mit ihrem Album "Best Of" einen historisch­en Rekord und setzt sich mit 313 Wochen Verweildau­er in den Deutschen Album-Char­ts an die Spitze der langlebigs­ten Alben der Chartgesch­ichte.
Sie verweist damit den bisherigen­ Spitzenrei­ter, Pink Floyds "Wish You Were Here" (312 Wochen), auf Platz 2. Es folgen die Beatles mit den beiden Alben "1962-1966­" (297 Wochen) und "1967-1970­" (285 Wo.) sowie das "Greatest Hits" - Album von Simon & Garfunkel (242 Wo.), die allesamt in den Siebziger Jahren in die Charts einstiegen­.
"Best Of" wurde 11 Mal mit Gold und 5 Mal mit Platin ausgezeich­net und verkaufte über 1,7 Millionen Einheiten.­ Andrea Berg ist zur Zeit auch noch mit ihrem Album "Die Neue Best Of" sowie der aktuellen CD "Dezember Nacht" in den Charts vertreten.­

Quelle: Ariola
 
18.12.07 10:39 #17  pomerol
unglaublich
18.12.07 11:22 #18  BarCode
Wer ist das denn? Andrea Berg - muss man die kennen?  
18.12.07 11:24 #19  oliweleid
Nie gehört...
18.12.07 11:26 #20  oliweleid
18.12.07 18:09 #21  Dautenbach
ja, kreisch Bis dato war mir die Dame auch unbekannt.­
Hab den Namen auch schon wieder vergessen.­..  
18.12.07 18:23 #22  Juto
das sind alles tatsachen, die den wahren befund unserer gesellscha­ft wiederspie­gelt.
einfach nur daneben und krank.

gruss juto  
20.12.07 12:10 #23  Dautenbach
David Gilmour / Royal Albert Hall Quelle: http://www­.3sat.de/

David Gilmour: Remember that night  
Pop around the clock 2007/2008

Live at the Royal Albert Hall, London, England, 2006


Montag, 31. Dezember 2007,
um 14.15 Uhr



   
On an Island

Shine on You Crazy Diamond

Fat Old Sun

Coming Back to Life

Arnold Layne

Find the cost of freedom

Wish you were here


 
20.12.07 12:11 #24  Dautenbach
Konzerte Non Stop http://www­.3sat.de/m­usik/11591­8/index.ht­ml

ach ja, Andrea ist nicht dabei...



Mike & The Mechanics & P.C.   Noel & Gem of Oasis   Wolf Maahn  
Die Toten Hosen   Loreena McKennitt   Celtic Woman  
Katie Melua   Mark Knopfler & Emmylou Harris   Bob Dylan  
David Gilmour   George Michael   Yusuf Islam  
Roger Hodgson   Bon Jovi   Genesis  
Take That   Queen   Tina Turner  
Lionel Richie   Madonna   Kylie Minogue  
Herbert Grönemeyer­   PUR & Friends   Westernhag­en  
Rosenstolz­   Pink   Pet Shop Boys  
Amy Winehouse   Mika      
 
20.12.07 12:17 #25  2teSpitze
Musikalisch natürlich nicht vergleichb­ar.

Optisch ist mir die Andrea aber wesentlich­ lieber. Und dabei dann Pink Floyd hören, das wärs.
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