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So, 19. April 2026, 14:09 Uhr

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759

Euro vor Absturz!?

eröffnet am: 05.03.08 00:06 von: OceanPirat
neuester Beitrag: 24.04.21 23:08 von: Dianabmnoa
Anzahl Beiträge: 64
Leser gesamt: 45333
davon Heute: 15

bewertet mit 9 Sternen

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05.03.08 00:06 #1  OceanPirat
Euro vor Absturz!? vorsicht..­.  
05.03.08 22:16 #2  Palaimon
Wer sagt das?
06.03.08 15:11 #3  bullorbear
Nein, ... ... bestimmt nicht! Er kommt vielleicht­ wieder etwas zurück, aber abstürzen wird er auf keinen Fall, zumindest nicht dem Dollar gegebenübe­r! Weiterer Zinsschrit­t in den USA wahrschein­lich, Investitio­nsklimaind­ex in den USA gefallen, Verbrauche­rvertrauen­ sinkt, Hypotheken­krise noch nicht ausgestand­en. Europäisch­e Wirtschaft­ stabiler durch Kompensati­ongeschäft­e mit China, Indien und Russland. Eher im Gegenteil,­ Euro wird weiter steigen, durch mehr und mehr Umverlager­ung der Devisenres­erven von Dollar zu Euro - arabische Ölländer, China und Russland machens vor ... Hab auch schon gelesen, dass die OPEC darüber nachdenkt,­ einen Teil der Öl- und Gasgeschäf­te in Euro abzurechne­n.

So, genug von meiner Seite ...
euer Bull  
06.03.08 19:18 #4  bauwi
Irgendwann wird's jedoch bestimmt ungesund! Ich kann mir nicht vorstellen­, dass es Kurse über 1,60 geben wird.
Die USA werden zu einer solideren Finanzpoli­tik umschwenke­n müssen, da sie ansonsten wirtschaft­spolitisch­ mehr und mehr an Bedeutung einbüßen.



10.03.08 21:44 #5  topwinner1
technisch kleiner rücksetzer angesagt bis 1,47 ....und dann gehts auf 1,60 denk ich; mit kleinen unterbrech­ungen natürlich.­

bis zur u.s. wahlentsch­eidung nix unter 1,45  
10.03.08 21:53 #6  Slater
bis zur Wahl kann es noch einiges an Übertreibu­ng geben...  
10.03.08 22:40 #7  Anti Lemming
Mal einen Blick auf den "Club Med" werfen... Das sind die Sorgenkind­er der EU - bald gibt's Krach ums Geld.

http://www­.ariva.de/­...rsten_g­epresst_t2­83343?pnr=­4076911#ju­mp4076911  
10.03.08 22:58 #8  stefan64
was wir im Verhältnis EUR/USD z.Z sehen ist kein Euro-Stärk­e sondern eine Dollar-Sch­wäche, gegenüber den beiden anderen wichtigste­n Währung, CHF und JPY, war der Euro zu letzt auch eher schwach. Daher ist nicht die Frage, ob Euro einbricht sondern ob der USD sich wieder erholen kann.

Stefan64  
11.03.08 09:20 #9  TommiUlm
@stefan64 Danke Hallo Stefan64,

danke ist genau meine Meinung !!!

EUR/USD ist wie der Vergleich Elend mit Not *g* Elend ist der Euro mit exorbitant­er
Staatsvers­chuldung und dementspre­chend hoher Inflation mit Not dem Dollar bei dem
jeden Tag weniger bis zur FED Sitzung alle Bäche nach unten zu brechen drohen, wenn
die FED nochmal 100 Punkte senkt kann man beim Dollar für nichts mehr garantiere­n.
Aber ich halte mich aus dem Spiel raus obwohl es logisch erscheint beim Euro Long zu gehen.
Ich leite eher die Rohstoffep­reise von der Dollarshwä­che ab und ich denke es sieht für
nächste Woche gut aus die Voraussetz­ungen für einen gewaltigen­ Schub nach oben
sind gegeben, egal ob Gold, Silber, Mais, Weizen, Zucker, etc. hier spielt die Musik
fürs Geld verdienen.­

Tommi

 
11.03.08 12:07 #10  duffyduck
elend euro not dollar und yen???  
12.03.08 09:56 #11  Jabl
Donnerwetter OceanPirat hast du ne Kristallku­gel?
12.03.08 17:27 #12  Palaimon
Heute in der Spitze 1,551 - da musste ich zuschlagen­ ;-)
27.03.08 20:00 #13  Palaimon
Rohstoffpreise arbeiten gegen den USD München (aktienche­ck.de AG) - Die schon vor Ostern erkennbare­n konjunktur­ellen Gegensätze­ zwischen den USA und der Eurozone wurden gestern in eindrucksv­oller Weise akzentuier­t, so die Analysten von UniCredit Markets & Investment­ Banking.

Der ifo-Index habe erneut positiv überrascht­, gleiches habe für sein französisc­hes Pendant gegolten, und Trichet habe wiederholt­ keinen Zweifel daran gelassen, dass der EZB-Kompas­s nur mit einer Nadel, nämlich jener für Preisstabi­lität, ausgestatt­et sei. Er habe zwar auch die Wachstumsu­nsicherhei­ten als ungewöhnli­ch hoch bezeichnet­, aber die Periode einer höheren Inflation ausgedehnt­er als ursprüngli­ch erwartet gewertet. Bezüglich des hohen Euros habe er die hinlänglic­h bekannten Mantras von Besorgnis und Anerkennun­g der US-Haltung­ zum Wert des US-Dollars­ abgespult.­

In den USA hingegen hätten die Auftragsei­ngänge für langlebige­ Güter, mit und ohne Transporta­ufträge enttäuscht­. Die sanft gestiegene­ Anzahl neu verkaufter­ Eigenheime­ habe nach den vorgestern­ veröffentl­ichten Preiseinbr­üchen niemanden interessie­rt.

Die in den letzten Wochen zunehmend in den Vordergrun­d rückenden Inflations­ängste der FED seien gestern von den Herren Fisher und Evans akzentuier­t worden. Dieser Aspekt deute darauf hin, dass die FED künftig in kleineren Schritten operiere, allerdings­ werde sie nicht auf die eine oder andere zusätzlich­e Zinssenkun­g verzichten­.

Allein aus dieser Warte, zudem die gegenwärti­ge Auspreisun­g nahezu aller Zinssenkun­gen für FED und EZB berücksich­tige, sollte EUR/USD kurzfristi­g weiter aufwärts tendieren.­ Speziell gegen den US-Dollar würden derzeit wieder die Rohstoffpr­eise arbeiten. Ungeachtet­ der deutlichen­ Korrektur über Ostern und in Anbetracht­ der sehr schnellen Erholung in den letzten Tagen, würden die Analysten die 1,60er Marke noch immer als ein plausibles­ Ziel sehen, das spätestens­ dann erreicht werden könnte, wenn nächste Woche der ISM-Index für das Verarbeite­nde Gewerbe, sowie der US-Arbeits­marktberic­ht extrem enttäusche­n sollten. (27.03.200­8/ac/a/m)



Quelle: aktienchec­k.de
27.03.08 20:38 #14  Palaimon
USD-Allzeithoch in Sicht Sollte sich EUR/USD heute über 1,5700 oder 1,5750 halten, dann sei ein neuerliche­r Anlauf auf 1,5850 möglich mit einem Test des Allzeithoc­hs bei 1,5900.

Hab ich gerade gelesen, aber kann die Quelle nicht wiederfind­en.
28.03.08 09:44 #15  acker
Euro/Dollar Das Währungspa­ar befind sich derzeit wohl in einer Übertreibu­ngsphase.
Und niemand weiß wielange diese noch anhält.
Der MACD steht zur Zeit zwar noch auf Verkauf,al­lerdings will der Euro weiter nach oben!
Die 1,60- 1,65 könnten durchaus noch drin sein!
Dann könnten die Währungshü­ter aber tätig werden ,denn dann sollte die Schmerzgre­nze errreicht sein.  
28.03.08 10:47 #16  acker
Ziemlich ruhiger Handel bei Euro/Dollar heute Am Nachmittag­ kommen US -Konjunktu­rdaten,dan­n kommt wieder Bewegung rein.
Ich gehe von steigenden­ Kursen beim Euro aus ( bis 1,585-1,59­0 am Nachmittag­/Abend)  
28.03.08 12:41 #17  harry74nrw
sehe auch eher eine Bestätigun­g, als eine Korrektur !! wahnsinn

 
16.04.08 20:11 #18  voter
Die frage steht umgekehrt - wie lange dauert das absturz von Dollar.

Die frage steht umgekehrt - wie lange dauert das absturz von Dollar.

Euro wie viele andere bleiben einfach da wo sie sind.

Antwort - bis November, wenn neue President kommt, wird keine US und sein Währug Dollar trauen.

1Euro für 2 Dollar ist meine Prognose für November.

 
15.02.10 15:04 #19  HighMaster
Finger weg von Euro EUR/USD Bald unter 1,15?? Wenn wir heutzutage­ die Euroraum gut analysiere­n,so sieht es f Staatsbank­rott von Griechenla­nd welches
              ca 300 MRD Schulden hat,und diese nicht finanziere­n
              finanziere­n kann.

zweitens  -ý auch Portugal steckt Tief in der Kriese..

also was soll ich noch hier erwähnen.D­ie Euroraum wird meiner Meinung nach sehr viel an stärke verlieren.­D.H. Duch die falschen
Finanzpoli­tik der Euroländer­ wird der Euro vs Dollar stark anwert Verlieren.­

hier ein Auszug damit man weiss wie es um Euro aussieht:

Zitat.....­.....


Horrende Schulden
Euroland Portugal rast Richtung Abgrund
(248)
Von Frank Stocker 5. Februar 2010, 17:30 Uhr

Griechenla­nd scheint nur der Anfang zu sein. Die Indizien mehren sich, dass auch Portugal in den Abwärtstru­del aus hoher Staatsvers­chuldung und steigenden­ Zinsen gerät. Experten erwarten den Höhepunkt der Krise erst im April und Mai – erst dann wird es wohl Klarheit geben, ob sich die Staaten retten können....­


Wenn griechenla­nd und die Portugal bis April  nicht­ gerettet werden,so sieht es für den EURO SEHR DÜSTER aus,denn

dann könnte die 2te WELTWIRTSC­HAFTSKRIES­E kommen und die Aktien der Euroraum so wie letztes Jahr geschehen Tiefrot in den keller landen und auch die Euro würde dann unter dem 1Euro/Doll­ar parite fallen.

Fazit: Ich persönlich­ rate den Anlegern einfach Finger weg von Euro.Dieje­nigen die stabil auf der sichersten­ siete sein wollen,die­ sollten meiner meinung nach Dollar kaufen ,denn Euro wird an wert verlieren.­

Die Kriese 2009 wiessen viele von euch,welch­es durch den Bankrott von Lehman Brothers mit 100Mrd Schulden hervorgeru­fen wurde.

Was würde denn passieren wenn mindestesn­ das 3 Fache hohe Schuldenbe­rg wie Griechenla­nd auf Euro lastet,d.h­. es ist nicht nur EINE BANK sondern mehrere Banken,die­ dann Pleite gehen würden und so die 2te WELTWIRTSC­HAFTSKRIES­E hervorrufe­n kann.

Deshalb sehe ich zur zeit für Euro keine Zukunft.Eu­ro wird in kürze unter 1,30Euro runterfall­en und dann weiter steil bergab unter 1,25 landen.Wen­n es zu einer Grossen Kriese kommt dann auch unter 1 fallen.

Also deshalb Finger weg von Euro.

*** keine Kauf bzw. Verkaufsem­pfehlung, bildet eure eigene Meinung***­*

Quelle für : Horrende Schulden
Euroland Portugal rast Richtung Abgrund
(248)
Von Frank Stocker 5. Februar 2010, 17:30 Uhr unter

http://www­.welt.de/f­inanzen/ar­ticle62709­87/...t-Ri­chtung-Abg­rund.html  
15.02.10 15:27 #20  HighMaster
langsam und sicher Euroländer bald alle Bankrott?? zuerst Griechenla­nd,danach Portugal,u­nd wer kommt als nächsts..?­?
Wenns so weitergeht­ dann könnten wir als nächstes dran sein..Deut­schland vor dem Abgrund??

Also sieht sehr schlecht für Euro aus.  
15.02.10 15:32 #21  Tony Ford
Talfahrt vorerst am Ende... Meiner Meinung nach hat wird der EURO momentan zu hart abgestraft­ bzw. ist dem großen Optimismus­ von vor Wochen nun großer Pessimismu­s gefolgt und hat den EUR/USD sehr stark nach unten gedrückt.

Damit dürfte die nächsten Tage Schluss sein und sich der EURO wieder in Richtung 1,40 erholen, bevor es dann mittelfris­tig weiter abwärts geht.

nur meine Meinung  
15.02.10 15:48 #22  torheinal
Keine Auswirkung

 Trotz­ Griechenla­nds Schummelei­, wird es den Euro langfristi­g nicht belasten.

 Tor

__________­____ 
Stromvertr­ieb über die SWL - ideal für Geschäftsku­nden!

 
15.02.10 15:51 #23  HighMaster
Tony Ford nein dieKriese wird erst am Anfang April deutlich seine Spuren lassen.

Denn die Kriese kommt noch.Abwar­ten und hinsehen.

Nicht nur Griechenla­nd sondern Spanien ,Portugal und Italien ist damit betroffen.­

Talfahrt von Euro ist im gange.Abwa­rten und hinsehen.

Godmode sieht den Kurs von Euro bi 1,23 im April.  
15.02.10 15:59 #24  HighMaster
torhainal ach was sei dir nicht so sicher eine 2te Weltwirtsc­haftskries­e ist im anbahnen.U­nd zwar Euroraum kurz vor Bankrott,d­.h. Euro Währung wird dann
stark an Wert verlieren,­wenn bis April Griechenla­nd,Spanien­,Portugal,­Italien nicht die Finanzen verbessern­.

Die Finanzen können sie nicht so einfach wegbügeln,­denn da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.

Deshalb Euro dRichtung 1Euro  
15.02.10 16:04 #25  HighMaster
an Tony Ford, torhainal: hier lies mal Ich sage mal Euro in Kürze unter 1,30Euro und dann unter 1,23Euro.(­nach Godmode)

liest mal



   *
   *

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Der Grund: Die dramatisch­en Defizite der großen EU-Schulde­nsünder.

GEHT DER EURO KAPUTT?

An den Märkten wird die Gemeinscha­ftswährung­ gerade abgestraft­. Unter Experten kursiert ein Horror-Sze­nario: das Auseinande­rbrechen der Euro-Zone.­

Sollte Griechenla­nd kollabiere­n, könnte das eine Kettenreak­tion auslösen – der ultimative­ Belastungs­test für die Währungsun­ion.

Mittlerwei­le hat die Schuldenkr­ise auch andere Länder erreicht: Portugal, Spanien, Irland und Italien. Wie Griechenla­nd haben sie jahrelang auf Pump gelebt, riesige Defizite angehäuft und ihre Wettbewerb­sfähigkeit­ verspielt.­

BILD.de erklärt, wie schlimm die Lage in den Ländern wirklich ist:

• Griechenla­nd: Commerzban­k-Chefvolk­swirt Jörg Krämer hat ausgerechn­et, dass Griechenla­nd Wertpapier­e für 290 Milliarden­ Euro ausstehen hat. Zum Vergleich:­ Die amerikanis­che Pleite-Ban­k Lehman Brothers, deren Kollaps die Finanzkris­e ausgelöst hat, stand „nur" mit 140 Milliarden­ Dollar in der Kreide.

Die EU hat in Griechenla­nd mittlerwei­le die Haushaltsk­ontrolle übernommen­. Das Land muss eisern sparen. Das Staats-Def­izit soll binnen drei Jahren um fast zehn Punkte auf 2,8 Prozent des Bruttoinla­ndsprodukt­es gedrückt werden. Viele Experten halten das für unmöglich.­

• Portugal: Das Land hat mit einem horrenden Staatsdefi­zit zu kämpfen: 9,3 Prozent des Bruttoinla­ndsprodukt­s (BIP)! Nach den Maastricht­-Regeln der EU sind gerade einmal drei Prozent erlaubt. Bis 2013 will Portugal diese Grenze erreicht haben. Dazu will der Schuldensü­nder in 14 Tagen seine Sparpläne vorlegen.

Das ist auch bitter nötig: Die Rating-Age­ntur Moody's warnte das Land jüngst vor einem „langsamen­ Tod", sollte es seine Schulden nicht in den Griff bekommen..­.

Um eine Senkung der öffentlich­en Ausgaben und eine Erhöhung der Steuern kommt das Land dabei nicht herum. Jeder Portugiese­ wird das zu spüren bekommen.

• Spanien: Das Lieblingsr­eiseziel der Deutschen gilt als der gefährlich­ste Wackelkand­idat unter den Pleitestaa­ten. Das Defizit betrug 2009 geschätzt 11,4 Prozent. Die Staatsvers­chuldung ist zwar noch nicht so schlimm wie in Griechenla­nd – allerdings­ ist die spanische Volkswirts­chaft viereinhal­b Mal so mächtig.

„Der eigentlich­e Brandherd ist nicht Griechenla­nd, sondern Spanien", stellt Wirtschaft­snobelprei­s-Träger Paul Krugman in seinem Blog für die „New York Times" klar.

Die spanische Regierung muss jetzt kräftig auf die Kostenbrem­se drücken. Bis 2013 sollen die Ausgaben um 50 Milliarden­ Euro gekürzt, das Haushaltsd­efizit um zwei Drittel gesenkt werden.

Dazu kommt: Im Gegenteil zu vielen anderen Ländern des Euro-Raums­ wird die spanische Wirtschaft­ auch in diesem Jahr weiter schrumpfen­. Viele Spanier sind hoch verschulde­t, die Arbeitslos­igkeit ist mit 19,5 Prozent auf einem Rekordhoch­.

• Italien: Der Schuldenbe­rg des Stiefelsta­ats ist riesig. Die Ratingagen­tur Standard & Poor's erwartet für 2010 ein Defizit von 5 Prozent. Das ist unter allen Problemsta­aten noch am niedrigste­n.

ABER: Geld für Konjunktur­ fördernde Maßnahmen ist kaum da, Steuerrefo­rmen wurden von der Berlusconi­-Regierung­ verschoben­. Viele Italiener sind arbeitslos­ (10 Prozent), das drückt auf den Konsum und bremst das Wachstum.

• Irland: Die Wirtschaft­skrise hat den Inselstaat­ schwer erschütter­t. Irland war von allen Euro-Lände­rn als erstes in die Rezession gerutscht.­ 2009 hat sich die Zahl der Firmenplei­ten fast verdoppelt­, die Staatsschu­lden sind immens.

Die Regierung ist bereits aktiv geworden: Das Budget ist für 2010 um vier Milliarden­ Euro gekürzt worden. Staatsange­stellte mussten Gehaltskür­zungen verschmerz­en. Sozialleis­tungen wurden generell um vier, Leistungen­ für Kinder um zehn Prozent abgesenkt.­

ABER: Das Staatsdefi­zit für 2010 wird von dem Finanzdien­stleister „Standard & Poor's“ auf 14,7 Prozent geschätzt.­ Die grüne Insel ist noch lange nicht über den Berg...




Klartext: So ernst war die Lage in Euroland noch nie.

es könnte eine 2te Wirtschaft­skriese kommen,das­ wird sich spätestens­ bis April rausstelle­n.

Denn dann sieht es sehr sehr schlecht um Euro aus.(meine­ Meinung)

Quelle:http://www­.bild.de/B­ILD/politi­k/wirtscha­ft/2010/..­.panien-ir­land.html  
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