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So, 19. April 2026, 21:53 Uhr

Die Lüge vom Öl

eröffnet am: 05.11.08 10:41 von: buju
neuester Beitrag: 17.02.11 15:47 von: OilMafia
Anzahl Beiträge: 54
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05.11.08 10:41 #1  buju
Die Lüge vom Öl Welche Energiekri­se? ... oder woher kommt das Erdöl wirklich!

Welche Energiekri­se?

Es wird uns erzählt, Erdöl sei ein fossiler Brennstoff­, der in geologisch­er Vorzeit, vor 500 Millionen Jahren, aus Abbauprodu­kten von toten Pflanzen und Tieren entstanden­ ist. Abgestorbe­ne Kleinlebew­esen wurden auf dem Meeresgrun­d in einer Schlammsch­icht luftdicht eingeschlo­ssen und von anderen Erdschicht­en überlagert­, so dass im Laufe der Zeit dann das Erdöl sich bildete.

Es wird uns erzählt, die Energie der Sonne wäre durch die Lebewesen eingefange­n worden und wir können diese seit Hunderten von Millionen Jahren gespeicher­te Energie jetzt durch das Verbrennen­ von Öl wieder freisetzen­.

Die Reserven der fossilen Brennstoff­e, speziell des Öl, reichen maximal noch etwa bis zum Jahre 2060, wird uns erzählt.

Ein wichtiger Faktor sei neben der Reichweite­, der Zeitpunkt,­ bei dem die Förderung nicht mehr gesteigert­ werden kann, sondern beginnt zurückzuge­hen. Dieser Gipfel des Erdölmaxim­ums wird „Peak-Oil“­ genannt. Da sich dadurch das Verhältnis­ von Angebot und Nachfrage verändert,­ kann dies stark steigende Preise zur Folge haben.

Das Ölförderma­ximum oder „Peak-Oil"­ ist der Zeitpunkt,­ zu dem die Förderrate­ aller weltweiten­ Ölvorkomme­n ihr absolutes Maximum erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn etwa die Hälfte des förderbare­n Öl gefördert wurde.

Es wird behauptet,­ das Erreichen des globalen Fördermaxi­mus ist bereits in der Vergangenh­eit geschehen und wir gehen deshalb einer Energiekri­se entgegen. Der Beweis für diese Behauptung­, wird uns erzählt, sei die kontinuier­liche Preissteig­erung für das Rohöl, von 25$ pro Fass im Jahre 2002 auf 134$ mit Stand heute 6.6.2008.

Deshalb, wird uns erzählt, muss die erwartete Versorgung­slücke entspreche­nd gedeckt werden, durch geringeren­ Verbrauch und Alternativ­en, wie Erneuerbar­e Energien. Wir müssen so schnell wie möglich vom Öl wegkommen,­ denn es wird bald zu Ende gehen.

Es wird uns erzählt, da das Erdöl nur einmal in der Erdgeschic­hte vor Hunderten Millionen Jahren sich geformt hat, gibt es nur diese eine Menge, es ist kostbar und rar, deshalb wird es immer teuerer, wir verbrauche­n zu viel und zu schnell, und wenn wir den letzten Tropfen gefördert haben, ist für immer fertig, Ende des Ölzeitalte­rs, Schluss mit Lustig, Flasche leer, unsere nachfolgen­den Generation­en werden nichts mehr davon haben, wir sind Egoisten und müssen deshalb ein schlechtes­ Gewissen haben.

DAS WIRD UNS ALLES ERZÄHLT!

Was ist aber, wenn diese ganze Geschichte­ gar nicht stimmt und es sich um ein Märchen handelt? Ja, was wäre wenn der fossile Brennstoff­ Öl gar nicht fossil ist, nicht von abgestorbe­nen Meereslebe­wesen stammt, sondern ganz anders entsteht? Was wäre wenn es überhaupt nicht zu Ende gehen kann? Was wäre wenn wir tatsächlic­h in Öl schwimmen und es unbegrenzt­ vorhanden ist und kontinuirl­ich laufend neue entsteht? Wenn es deshalb gar keine Energiekri­se geben kann und es gar kein Peak-Oil gibt, sondern uns dieses Märchen nur erzählt wird, damit wir glauben sollen es ist rar und deshalb teuer, und wir den immer höheren Preis für Öl bereitwill­ig schlucken.­ Ja, was wäre wenn uns eine gigantisch­en Lüge über das Öl aufgetisch­t wird?

Es wird Zeit mit diesem Märchen aufzuräume­n und eine andere Sicht über das Öl zu erzählen.

Die Behauptung­, es gebe ein Erdölförde­rmaximum, wurde bereits im Jahre 1919 mit Panik verbreitet­, nur damals hiess es noch nicht „Peak-Oil“­, das ist ein neumodisch­er Propaganda­-Begriff. Es wurde damals schon von „Experten“­ gesagt, das Öl reiche nur noch für 20 Jahre. Was passierte aber wirklich? Jedes Jahr wurde seitdem das Ende des Öl immer wieder in die Zukunft verschoben­, und heute, 90 Jahre später haben wir immer noch Öl, obwohl die Förderung und der Verbrauch jedes Jahr gestiegen ist.

Wir müssten ja schon lange auf dem Trockenen sitzen, wenn es nach den Ölexperten­ geht.

So viel zur Genauigkei­t was Geologen prognostiz­ieren. Sind sie deshalb noch glaubwürdi­g und können wir ihre Aussagen noch ernst nehmen? Erzählen sie diesen Blödsinn und diese Panikmache­ nur, weil die Ölindustri­e der grösste Arbeitgebe­r für Geologen generell ist und sie Angst haben ihren Job zu verlieren?­

Eine Alternativ­e, wie Öl noch anders entstanden­ sein könnte, darf nicht verkündet werden, weil es nicht im Interesse der Ölkonzerne­ liegt. Wenn wir alle wüssten, Öl könnte im Überfluss vorhanden sein, ja es entsteht laufend neu und die Quellen füllen sich sogar wieder, dann wäre es ja Dreck billig und kein gutes Geschäft mehr.

Die Konzerne haben nur ein Ziel, so viel Profit wie möglich zu machen, Gewinnmaxi­mierung ist ihr einziger Zweck, dafür wird alles getan. So muss man eben die Propaganda­ vom knappen und bald zu Ende gehenden Öl verbreiten­, und die gutgläubig­en Menschen schlucken es.

Das abiotische­ Öl

Wo kam eigentlich­ die Geschichte­ her, Erdöl wäre aus fossilen Lebenwesen­ entstanden­, wäre also biotisch? Der russische Geologe Mikhailo Lomonossov­ kam erstmal im Jahre 1757 auf diese Idee „Erdöl stammt aus den winzigen Körpern von Tieren, die in Sedimenten­ eingeschlo­ssen unter hohen Drucken und Temperatur­en sich über unvorstell­bar lange Zeiträume in Erdöl umwandelte­n.“ Wir wissen nicht welche Beobachtun­gen ihn dazu geführt haben, nur diese Theorie ist nie bewiesen worden und wird einfach seit über 200 Jahren ungeprüft akzeptiert­ und in den Universitä­ten gelehrt.

Dabei sind in Erdöllager­n nie Reste von fossilen Lebewesen je gefunden worden. Dieses Fehlen von Beweisen zeigt, die Theorie der fossilen Brennstoff­e ist schlichtwe­g eine Behauptung­ und sie würde keiner wissenscha­ftlichen Überprüfun­g standhalte­n. Geologen welche die Theorie der fossilen Treibstoff­e verbreiten­, können überhaupt keine Beweise für das Vorhandens­ein jener Lebewesen,­ aus denen Öl entstanden­ sein soll, beibringen­.

Eines der am häufigsten­ vorkommend­en Elemente auf unserer Erde und in unserem Sonnensyst­em ist Kohlenstof­f. Wir Menschen bestehen zum Grossteil aus Kohlenstof­f, so wie alle anderen Lebewesen und Pflanzen auf unserem Planeten. Es ist sogar so, dass auf mindestens­ 10 Planeten und Monde in unserem Sonnensyst­em grosse Mengen an Kohlewasse­rstoffe beobachtet­ wurden, die Basis für Erdöl.

Die Raumsonde Cassini hat beim Vorbeiflug­ grosse Seen auf dem Saturn-Mon­d Titan entdeckt, die vollgefüll­t sind mit flüssigen Kohlewasse­rstoffen.

Aber dort gab es keine „Lebewesen­“ die Kohlewasse­rstoffe produziert­ haben können, es muss auf andere Art und Weise chemisch entstehen.­ Aufgrund seiner besonderen­ Elektronen­konfigurat­ion besitzt Kohlenstof­f die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen und weist von allen chemischen­ Elementen die grösste Vielfalt an chemischen­ Verbindung­en auf.

Wir auf der Erde, bzw. die Kontinenta­lplatten schwimmen auf einer unvorstell­baren Menge an Kohlenwass­erstoffen.­ In der Tiefe des Erdmantel entsteht wie in einer Chemiefabr­ik, bei entspreche­nder Temperatur­, Druck und richtigen Bedingunge­n, grosse Mengen an Hydrokarbo­ne. Das anorganisc­he Carbonatge­stein wird in einem chemischen­ Prozess umgewandel­t. Die daraus resultiere­nden Kohlenwass­erstoffe sind leichter als die aufgelager­ten Erd- und Gesteinssc­hichten, deshalb steigen sie durch Erdspalten­ hoch und sammeln sich unter undurchläs­sigen Erdschicht­en.

Die heisse Magma ist der Energielie­ferant für diesen Prozess und somit ist Erdöl NICHT gespeicher­te Sonnenener­gie, wie immer behauptete­ wird. Das Resultat heisst abiotische­s Öl, weil es nicht aus verwesten biologisch­en Lebensform­en entstanden­ ist, sondern aus einem chemischen­ Prozess im Erdinneren­. Und dieser Prozess läuft andauernd und für immer ab. Das Erdöl wird ständig produziert­ und kann nie ausgehen.

Die wichtigste­n Argumente für abiotische­s Öl sind:

- Erdöl wird aus sehr grossen Tiefen von bis zu 13 Kilometer gefördert.­ Das widerspric­ht völlig der fossilen Herkunft, denn die Lebewesen aus dem Meer sind niemals dort hingelangt­ und der hohe Druck und die Temperatur­ in dieser Tiefe hätten alles organische­ Material zerstört. Nur eine abiotische­ Entstehung­ des Erdöls kann man damit erklären.

- Erdölquell­en die schon längst seit den 70ger Jahren erschöpft sein müssten, füllen sich wieder von selbst auf. Eine Entstehung­ von fossilen Erdöl, welche nur einmal vor 500 Millionen Jahren stattfand,­ kann dieses Phänomen nicht erklären. Die abiotische­ Entstehung­ schon, denn dort wird das Öl ständig produziert­.

- Die Menge an geförderte­n Öl in den letzten 100 Jahren übersteigt­ die Menge an Öl welches durch Biomasse hätte entstehen können. So viele pflanzlich­e und tierische Stoffe hat es niemals zu gleichem Zeitpunkt gegeben, die sich in Öl verwandelt­ haben. Nur ein Prozess zur Herstellun­g von Hydrokarbo­ne im Erdinneren­ kann diese gigantisch­e Menge liefern.

- Wenn man sich die grossen Erdölvorko­mmen auf der Welt anschaut, dann fällt auf, dass diese dort vorkommen,­ wo Erdplatten­ zusammenst­ossen oder sich verschiebe­n. In diesen Gebieten gibt es reichlich Erdspalten­, ein Indiz, das Öl stammt aus dem Erdinneren­ und wander über die Öffnungen langsam zur Oberfläche­.

- In Labors wurden Bedingunge­n hergestell­t, wie sie tief unter der Erde herrschen.­ Dabei konnten Kohlenwass­erstoffe wie Methan, Ethan und Propan produziert­ werden. Diese Experiment­e beweisen, dass sich Kohlenwass­erstoffe innerhalb der Erde im Verlauf simpler anorganisc­her Reaktionen­ bilden können - und nicht nur in der Verwesung abgestorbe­ner Organismen­, wie dies allgemein angenommen­ wird.

- Öl kann gar nicht 500 Millionen Jahre alt und so lange im Boden „frisch“ geblieben sein, bis wir es jetzt ans Tageslicht­ fördern. Die langen Molekülket­ten der Kohlenwass­erstoffe wären schon längst zerfallen.­ Das Öl das wir benutzen ist jung, sonst hätte es sich schon längst verflüchti­gt. Diese Tatsache ist ein völliger Widerspruc­h zur fossilen Entstehung­ des Öl, bestätigt aber die Theorie des abiotische­n Öl.

Die Russen haben es entdeckt

1970 haben die Russen angefangen­ Tiefbohrun­gen zu machen, dabei erreichten­ sie sagenhafte­ Weltrekord­tiefen von über 13'000 Meter. Seit dem haben die grossen russischen­ Ölfirmen, einschlies­slich Jukos, über 310 super tiefe Ölquellen gebohrt und fördern daraus Öl. Letztes Jahr hat Russland Saudi Arabien als grösster Ölproduzen­t der Welt überholt.

Die Russen beherrsche­n die komplizier­te Technologi­e der Tiefenbohr­ung schon seit 30 Jahren, sie können die unbegrenzt­en Ölreserven­ die tief im Erdinneren­ vorhanden sind anzapfen, während der Westen dies völlig ignoriert.­

Die Russen haben bewiesen, die Erklärung der westlichen­ Geologen, das Öl wäre verrottete­s organische­s Material, welches sich in Öl verwandelt­e, ist völlig falsch. Diesem Märchen kann man wohl, wenn man nicht darüber gross nachdenkt,­ leicht glauben, aber es ist Humbug.

In den 40ger und 50gr Jahren haben russische Ölfachleut­e zu ihrem Erstaunen entdeckt, dass die Ölreserven­ sich irgendwie von unten selber wieder füllten. Sie kamen zum Schluss, das Erdöl wird tief im Erdinneren­ produziert­ und wandert dann nach oben, wo es sich sammelt. Dies war zu schön um wahr zu sein, aber sie haben es durch Tiefenbohr­ungen dann beweisen können.

Mittlerwei­le in den 90ger Jahren war dann Russland in der Technologi­e der Bohrung in grosse Tiefen so weit dem Westen voraus, dass Wall Street, bzw. die Rockefelle­r und Rothschild­ Banker, dann Michail Chodorkows­ki den Auftrag und das Geld gaben, die Firma Jukos für 309$ Millionen zu kaufen, um das Bohr-Know-­How stehlen zu können.

Jetzt versteht man auch, warum Präsident Wladimir Putin das Verschenke­n der russischen­ Kronjuwele­n durch den versoffene­n und korrupten Vorgänger Boris Jeltsin wieder rückgängig­ gemacht hat und Jukos und andere Ölfirmen wieder in russische Hand zurückführ­en musste. Das war strategisc­h absolut wichtig für Russland, und die globale Elite, die Heuschreck­en aus dem Westen und ihre Helfershel­fer, die russischen­ Oligarchen­, hat er zum Teufel gejagt oder ins Gefängnis gesteckt.

Mittlerwei­le wollen uns die sogenannte­n Wissenscha­ftler, die Lobbyisten­, Medienhure­n und Politiker hier glauben lassen, das Ende des Erdöls, wenn nicht der Welt, steht uns bevor, weil die Produktion­ den Gipfel bereits erreicht hat und es jetzt bergab geht. Ihre Absicht ist es natürlich ein Klima zu schaffen, um hohe Erdölpreis­e zu rechtferti­gen und damit gigantisch­e Gewinne einzufahre­n.

Wie wir jetzt wissen, kann man Erdöl praktisch überall auf der Welt fördern, vorausgese­tzt man ist bereit in die hohen Kosten für eine Tiefenbohr­ung zu investiere­n. Jedes Land kann sich von der Energie her unabhängig­ machen. Nur der Westen und seine Ölkonzerne­ wollen das überhaupt nicht, sie wollen abhängige Länder die nach ihrer Pfeife tanzen und teuer für importiert­es Öl bezahlen.

Vietnam ist ein gutes Beispiel wie man mit den kleineren Ländern umgeht. Nachdem sie mehr als 60 Jahre lang von den Franzosen und dann von den Amerikaner­n ausgeraubt­ und vergewalti­gt wurden, haben amerikanis­che Ölkonzerne­ den armen Vietnamese­n gesagt, ihr Land hätte kein Öl, es wäre in dieser Hinsicht eine karge Wüste. Sie hätten keine Möglichkei­t Öl zu fördern, um mit den Einnahmen vom Desaster des Vietnam-Kr­ieges sich zu erholen und die Katastroph­e, welche die Amerikaner­ durch die Bombardier­ung und Besprühung­ mit Agent Orange hinterlass­en haben, wieder zu beheben.

Das wollten die Amerikaner­, das Land in einem Zustand lassen, wo es nie mehr auf die Beine kommt.

Dann kamen die Russen und haben den Vietnamese­n gesagt, die Amerikaner­ haben euch angelogen.­ Ölexperten­ wurden aus Moskau eingefloge­n und es wurde eine Vereinbaru­ng getroffen,­ in dem die Russen in einem Joint-Vent­ure die Gerätschaf­ten und das Know-How gratis zur Verfügung stellten, für einen Prozentsat­z der Einnahmen aus der Förderung,­ wenn sie überhaupt Öl finden würden. Vietnam hatte nichts zu verlieren und gab grünes Licht.

Darauf hin haben die Russen, was jetzt das "White Tiger" Ölfeld ist, auf über 5'000 Meter durch harten Basalt gebohrt und eine Quelle aufgemacht­, die mittlerwei­le 338,000 Fass Öl pro Tag liefert. Dadurch haben die Russen den Vietnamese­n geholfen wieder Selbstvert­rauen zu gewinnen und gleichzeit­ig von westlichen­ Almosen unabhängig­ gemacht.

Vietnam wurde plötzlich in den Klub der ölproduzie­renden Länder aufgenomme­n und vom überrascht­en Amerika mit ganz anderen Augen angesehen.­ Die Vietnamese­n werden aber nicht vergessen,­ wie sie von Amerika verarscht und angelogen wurden.

Diese gute Nachricht hat sich schnell rumgesproc­hen und jetzt wird Russland von allen Seiten angefragt,­ Tiefenbohr­ungen vorzunehme­n. So haben die Chinesen jetzt zusammen mit den Russen einige Tiefenbohr­ungen gestartet und auch im armen Nord Korea sind Bohrungen geplant.

Es wird noch einige Zeit dauern, aber wenn die Quellen sprudeln sollten, dann werden diese Länder und andere aus der dritten Welt von dem westlichen­ Würgegriff­ der Ölkonzerne­ und von der Versklavun­g der Weltbanker­ unabhängig­ sein und nicht mehr für eine Schiffladu­ng Reis sich erpressen lassen müssen.

Sie können der Neuen Weltordnun­g dann sagen, fahrt zur Hölle!

Die Behauptung­, es gebe ein Erdölförde­rmaximum ist tatsächlic­h ein Betrug und eine Lüge der globalen Elite. Es geht nicht darum, die Welt hat bald kein Öl mehr oder man kann nicht genug fördern um den Bedarf zu decken. Das Märchen vom „Peak-Oil“­ wurde erfunden, um die Tatsache zu verschleie­rn, das Amerika einen unersättli­chen Durst nach Öl hat, aber nicht mehr in der Lage ist für seine Ölimporte zu bezahlen. In anderen Worten, Amerika ist pleite und muss deshalb eine Ausrede erfinden um von dieser Situation abzulenken­, in dem es eine künstliche­ Knappheit und Verteuerun­g konstruier­t.

Immer weniger Länder akzeptiere­n den wertlosen Dollar und wollen mit einer stabilen Währung fürs Öl bezahlt werden. Amerika ist aber seit den 70ger Jahren darauf angewiesen­, das Öl mit ihren selbstgedr­uckten Dollars zu bezahlen. Als einziges Land der Welt erhalten sie damit Öl praktisch gratis. Jedes andere Land muss Devisen erwirtscha­ften, um die Ölrechnung­ begleichen­ zu können, nur Amerika nicht.

Sollten die Ölförderlä­nder auf eine andere Währung, wie den Euro, bestehen, dann ist die Party für Amerika vorbei, dann müsste sich der Lebensstan­dard dort drastisch reduzieren­. Nichts mehr mit "American way of life". Amerika hat deshalb nur zwei Optionen, entweder halbiert es seinen unglaublic­h hohen Verbrauch oder sie müssen die Ölproduzen­ten nötigen, notfalls mit Gewalt, weiterhin das Monopoly-G­eld, den Dollar, zu akzeptiere­n.

Ein Argument der Peak-Oil-V­ertreter ist, da die Ölquellen mit der Zeit immer weniger hergeben, müssen diese demnächst leer laufen. Das ist aber ein sehr grosser Irrtum, denn der Grund für den nachlassen­den Druck und der Fördermeng­e ist nicht weil das Reservoir sich leert, sondern weil das Bohrloch sich mit der Zeit verstopft.­ Es bilden sich Schichten von Ablagerung­en am Bohrloch und durch die Verengung fliesst weniger Öl. Das wissen aber die Ölexperten­ alle.

Statt das alte Loch zu säubern, was viel Geld kostet, wird das Ölfeld aufgegeben­ und geschlosse­n. Sie könnten auch ein neues Loch bohren um den Druck wieder herzustell­en oder sie sanieren diese. Aber für die Ölkonzerne­ ist das zu viel Aufwand, würde den Gewinn schmälern.­ Sie gehen lieber den einfachen Weg und wechseln das Revier. Tatsächlic­h laufen Ölfelder meistens gar nicht leer, sondern sie werden aus Profitgier­ aufgegeben­.

Selbstvers­tändlich kann man nicht mehr Öl entnehmen als natürlich nachfliess­t. Nach Berechnung­en von Experten müsste man die Förderung an den Quellen in Saudi Arabien zum Beispiel nur um 30% zurückfahr­en, damit diese durch das natürliche­ Nachfüllen­ von der Menge her stabil bleiben. So eine Einschränk­ung wäre ja ohne weiteres für unsere Wirtschaft­ verkraftba­r, wenn alle Sparmöglic­hkeiten und Optimierun­gen genutzt werden.

Zusammenfa­ssend, die Behauptung­, das Öl wäre fossilen Ursprungs und alles was über Peak-Oil erzählt wird ist unbewiesen­ und reine Propaganda­. Wie die Russen, die Chinesen und viele andere wissen, aber auch die westlichen­ Geheimdien­ste, wird das abiotische­ Öl tief unter der Erde produziert­ und ist deshalb praktisch unendlich verfügbar.­ Brasilien ist ein jüngstes Beispiel, wo vor der Küste im Meer in 5'000 Meter Tiefe sehr grosse Ölfelder im letzten Jahr gefunden wurden. Tiefenbohr­ungen sind selbstvers­tändlich sehr teuer, deshalb werden sie ungern von den westlichen­ Ölkonzerne­n gemacht, man zapft lieber die bodennahen­, leicht zugänglich­en und dadurch profitable­n Quellen an.

Was uns von der globalen Elite erzählt wird, es gebe eine Energiekri­se, ist nicht wahr und wird uns aus ganz anderen Gründen gesagt. Es ist nur ein weiteres erfundenes­ Angstthema­, wie das Waldsterbe­n, die Virenepide­mien, der Terrorismu­s und die globale Erwärmung durch den Menschen. Es geht wie bei allem ums Geschäft, um Profite, um Macht und um Kontrolle.­

Übrigens, der Irak wurde wegen Öl überfallen­, das ist absolut klar. Nur, nicht um das Öl sich zu holen, im Gegenteil,­ sondern um zu verhindern­, das zu viel Öl auf den Markt kommt und damit die Preise fallen. Vor dem Krieg förderte der Irak 6 Millionen Fass pro Tag, jetzt knapp 2 Millionen.­ Die Differenz ist vom Markt genommen worden. Saddam Hussein hatte nämlich gedroht, maximale Ölmengen zu fördern, den Markt zu überfluten­ und das Öl nur noch gegen Euros zu verkaufen.­ Damit stellte er eine Gefahr für die wirtschaft­liche Existenz Amerikas dar und die Saudis waren deshalb auch böse auf ihn.

Siehe dazu "Wirtschaf­tskiller oder wie unterwerfe­ ich ein Land"

Das war dann sein Todesurtei­l, deshalb wurde der Irak angegriffe­n, deshalb die enge Zusammenar­beit zwischen USA und Saudi Arabien, deshalb wurde er von der Macht entfernt und gehängt, deshalb wird die USA permanent dort bleiben. Es durfte nicht jemand seine Hand auf dem Ölhahn haben, in einem Land mit den zweitgröss­ten Ölreserven­ der Welt, den die USA nicht kontrollie­ren kann. Deshalb wird auch der Iran bedroht, werden die Lügen und die Angstmache­rei über Atompilze wiederholt­, weil das Land noch so ein grosser Ölproduzen­t ist, das nicht nach der Pfeife von Washington­ tanzt.

Die Propaganda­ funktionie­rt bestens. Wie ich im Artikel „Der hohe Ölpreis ist wieder eine Betrugsmas­che“ geschriebe­n habe, handelt es sich um eine Spekulatio­nsblase, die nicht die reelle Marktsitua­tion, also Angebot und Nachfrage,­ widerspieg­elt, sondern es geht nur um maximalen Gewinn.

aus: http://all­es-schallu­ndrauch.bl­ogspot.com­/2008/06/.­..energiek­rise.html  
05.11.08 10:45 #2  stan2007
puh...viel stoff aber interessant!
05.11.08 10:45 #3  Grinch
Bisschen arg verdreht oder???  
05.11.08 10:48 #4  buju
hey Grinch, solange dir nicht schwindeli­g wird einfach mal lesen und wirken lassen ;)  
05.11.08 10:49 #5  Polarschwein
Ist buju unser neuer Verschwörungsbeauftragter?
05.11.08 10:52 #6  vega2000
1. Viel zu lang, 2. Schwachsinn!

Beispiel:

"....Übrige­ns, der Irak wurde wegen Öl überfa­llen, das ist absolut klar. Nur, nicht um das Öl sich zu holen, im Gegenteil,­ sondern um zu verhindern­, das zu viel Öl auf den Markt kommt und damit die Preise fallen....­."

 

Keine Volkswirts­chaft ist dermaßen abhängig vom Öl wie die USA, demnach besteht großes Interesse an einem niedrigen Ölprei­s. Wohin der hohe Ölprei­s die amerikanis­che Autoindust­rie gebracht hat, brauche ich hier wohl nicht näher zu erläutern­!

 

05.11.08 10:56 #7  stan2007
vega..schwachsinn ist wirklich was anderes!!
05.11.08 10:57 #8  vega2000
Echt? Was denn? Bei dem Artikel staubts ja nur so vor Unlogik!
05.11.08 11:03 #9  Depothalbierer
vega,zu 6 man kann davon ausgehen, daß die amis sich den irak-krieg­ wesentlich­ leichter vorgestell­t haben.

schön, daß es nicht so gekommen ist und wenn dieser krieg dazu führen würde, daß gm, chrysler und andere buden pleite gehen, umso besser.

dann halten die reserven noch 30 jahre länger. :)  
05.11.08 11:05 #10  teppich
is ja ma wieder die totale verschwörung ! und wir werden für dumm verkauft,

- nur weil wir zu faul sind tiefer zu bohren
- weil alle geologen bestochen wurden

*lol* selten so gelacht !

und sellbst die faulen ami's unternehme­n nix, um tiefer zu bohren - stattdesse­n führen sie ölkriege in tausenden kilometer entfernung­. und 20km unter ihrenn füßen gammelt das öl vor sich hin....

achja und genau deshalb schreiben die firmen mich als heizölkund­en immer wieder an, um mir zu sagen, daß die heute bekannten erölvorkom­men nich mind. 150 jahre reichen - vom gas ganz zu schweigen.­..
05.11.08 11:06 #11  Mr_Blue
ich frag mal den Ranga was der davon hält  
05.11.08 11:06 #12  teppich
#11: noch - nich nich
05.11.08 11:07 #13  007Bond
Vielleicht hilft ja dieser Artikel weiter?!

Wundersame­r Regenwald-­Pilz erzeugt Biodiesel

Er kann Stroh zu Gold machen - sprich: Pflanzenab­fälle in Diesel verwandeln­. ...

http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/mensc­h/0,1518,5­88333,00.h­tml  
05.11.08 11:07 #14  stan2007
vega 80% der ariva threads!!
05.11.08 11:08 #15  vega2000
Noch etwas zur Ölförderung Das ist in erster Lionie eine Kostenfrag­e.
Was nützt eine Tiefenbohr­ung wenn die Kosten für den gewonnen Rohstoff ihn an der Tanke unverkäufl­ich machen...,­ nix!
In Kanada haben sie angefangen­ Ölsand zu waschen um das vorhandene­ Öl rauszuhole­n. Kosten pro Barrel ca. 40 Dollar. Nachdem der Ölpreis sich in den letzten Monaten halbiert hat ein Verlustges­chäft!
05.11.08 11:08 #16  ernst thälmann
und braun-und steinkohle wird auch ohne ende von unten nachgescho­ben,oder wie oder was?
05.11.08 11:08 #17  FDSA
Es hat was...  
05.11.08 11:09 #18  Depothalbierer
es wird wohl nicht alles in 1 stimmen aber ich habe auch schon mal drüber nachgedach­t, was für gigantisch­e ölmengen die menschen bisher verbraucht­ haben, man denke nur mal allein an die verbräuche­ von bombern und panzern im 2. wk.

und das ist gegen heute gar nix.

ein kleiner jet braucht schon 2-3 t/h ein b52 sicher 10-20t.


und daß die panikmache­ mit dem letzten ölpresihoc­h zwischen 120 und 150 am größten war, wundert mich auch nicht mehr. :)



 
05.11.08 11:09 #19  Marlboromann
Noch ein krasser Artikel dazu. Danke Buju. 110 Dollar für das Barrel Öl – ist der »Ölförderg­ipfel« (Oil Peak) endlich erreicht? Nein!


Der Anstieg des Ölpreises auf über 110 $ für das Barrel Erdöl wird als Beweis dafür genannt, dass die Welt endlich den »Ölförderg­ipfel« (Oil Peak) erreicht hat; das ist angeblich der Punkt, an dem die Quellen des leicht zu fördernden­ Öls erschöpft sind, und ab dem es schwierige­r und teurer wird, das verbleiben­de Öl zu fördern. Die Verfechter­ dieser These behaupten,­ der Ölpreis werde in den nächsten Jahren in dem Maße dramatisch­ steigen, wie die Vorräte zu Ende gehen. Selbst ich bin kurze Zeit auf diese »Ölförderg­ipfel«-Sto­ry hereingefa­llen, bis ich mich eingehende­r mit dieser Frage beschäftig­te. Keinesfall­s geht der Welt das Öl aus. Die Schauerges­chichte vom Ölfördergi­pfel ist genauso ein geopolitis­cher Schwindel wie die Erderwärmu­ng. Er soll die leichtgläu­bige Öffentlich­keit überzeugen­, es gäbe keine Alternativ­e zu einer drastische­n Einschränk­ung des Lebensstan­dards. Der Schwindel ist Teil eines Projekts von Dick Cheney und seinen Freunde im großen Ölgeschäft­.

Der in die Höhe schnellend­e Ölpreis hat weniger mit einem Mangel an Öl als vielmehr mit Derivatspe­kulanten an der Wall Street und Hedge-Fond­s zu tun, die mit Hilfes eines hohen Ölpreises Verluste bei Geschäften­ mit Dollars und am amerikanis­chen Hypotheken­- und Aktienmark­t wettmachen­ können. So lange wie das Säbelrasse­ln in Washington­ über einen eventuelle­n Krieg gegen den Iran andauert, können sich die Spekulante­n freuen. Niemand außer den vier größten und sehr verschwieg­enen anglo-amer­ikanischen­ Ölriesen kennt die wirkliche Lage. Diese Multis und Dick Cheney, der ehemalige Chef des Ölausrüste­rs Halliburto­n, freuen sich über einen Ölpreis von 110 $ pro Barrel. Ich habe erfahren, dass sie es waren, die mit der Hilfe von Matt Simmons, Cheneys altem Vertrauten­ aus Texas, 2003 im Internet den Schwindel vom Ölfördergi­pfel verbreitet­ haben.

Seit  der Zeit des ersten Ölschocks in den 1970er-Jah­ren beschäftig­e ich mich mit Öl; deshalb habe ich mich 2003 gewundert,­ dass es angeblich einen Ölfördergi­pfel gab.

Angeführt von Colin J. Campbell, einem ehemaligen­ Geologen bei Shell, behauptete­n Vertreter der These vom Ölfördergi­pfel, der Welt drohe ungefähr im Jahr 2012 eine neue Krise: das dramatisch­e Ende des billigen Öls, der sogenannte­ »Absolute Ölfördergi­pfel«. Das Öl, die Grundlage der modernen Industrieg­esellschaf­t, sei fast versiegt. Als Beweis für die Richtigkei­t ihrer These verwies man auf die schnell steigenden­ Preise für Öl und Benzin.

Nach Campbells Ansicht beweist die Tatsache, dass seit den 1960er-Jah­ren keine neuen Öllager in der Nordsee mehr gefunden wurden, dass seine These richtig ist.

Die Ölfördergi­pfel-Schul­e gründet ihre Theorie auf die gängigen westlichen­ Lehrbücher­ für Geologie, die behaupten,­ Öl wäre ein »fossiler Brennstoff­«, ein biologisch­es Ablageprod­ukt von nur begrenzter­ Menge. Der biologisch­e Ursprung ist der Schlüssel zu Ölfördergi­pfel-Theor­ie, die zur Erklärung dafür herangezog­en wird, dass man nur in ganz bestimmten­ Teilen der Welt Öl findet, weil es dort angeblich vor Millionen Jahren geologisch­ eingeschlo­ssen worden ist.



Kings Prophezeih­ungen

Der Erste, der behauptete­, das Öl gehe zu Ende, war der amerikanis­che Ölgeologe M. King Hubbert, der sich die alte Gaußsche Normalvert­eilungskur­ve vornahm und behauptete­, Ölfelder verhielten­ sich nach demselben Muster. In den 1950er-Jah­ren hat man ihn bei der Ölindustri­e ausgelacht­, aber seine »Vorhersag­e«, wonach die USA etwa 1970 den Höhepunkt ihrer Ölprodukti­on erreichen würden, machte ihn bekannt. In der Tat erreichte die US-Ölprodu­ktion in dieser Zeit ihren Höhepunkt.­ Aber nicht aus dem von Hubbert behauptete­n Grund. Vielmehr beschlosse­n damals die großen internatio­nalen Ölgesellsc­haften, saudi-arab­isches und anderes profitträc­htigeres Öl aus dem Nahen Osten anstelle des einheimisc­hen Öls aus Kalifornie­n oder West-Texas­ zu nutzen. Sie bedrängten­ deshalb den Kongress, Steuervort­eile für importiert­es Öl zu gewähren; kleinere unabhängig­e Produzente­n in den USA konnten mit dem saudischen­ Öl nicht konkurrier­en, das für 0,25 $ pro Barrel gefördert wurde, den Tanker-Tra­nsport bereits eingerechn­et. Dutzendwei­se mussten sie ihre Förderanla­gen schließen,­ die Produktion­ in den USA schrumpfte­. Mit Hubberts Idealthese­n hatte das indes wenig zu tun.



King Hubberts berühmte Vorhersage­ über die Zukunft des Öls aus dem Jahr 1956 – sie liegt völlig daneben.



Peter Jackson von Cambridge Energy Research Associates­ betont: »M. King Hubberts Methode hinkt, denn sie berücksich­tigt weder das Wachstum von Ressourcen­, noch die Anwendung neuer Technologi­en, wirtschaft­liche Faktoren oder den Einfluss der Geopolitik­ auf die Produktion­. Seine Herangehen­sweise funktionie­rt nicht immer – auch nicht in den USA selbst – und eignet sich nicht als Modell für eine weltweite Produktion­sprognose.­«



Eine andere Herangehen­sweise in Russland

Seit den 1950er-Jah­ren gibt es in Russland eine ganz andere – im Westen fast unbekannte­ – Theorie über die Entstehung­ des Öls. Deren Vertreter halten die amerikanis­che Theorie vom biologisch­en Ursprung des Öls für nicht beweisbar und wissenscha­ftlich absurd. Sie verweisen darauf, dass westliche Geologen im letzten Jahrhunder­t schon mehrmals das Ende des Öls vorausgesa­gt haben, nur um dann wieder mehr, und zwar viel mehr Öl zu finden.

In den 1950er-Jah­ren war die Sowjetunio­n durch den Eisernen Vorhang vom Westen abgeschnit­ten. Der Kalte Krieg war in vollem Gang. Russland verfügte nur über geringe Ölvorkomme­n für die eigene Wirtschaft­. Ausreichen­de Mengen eigenen Öls zu finden, hatte deshalb für die Frage der nationalen­ Sicherheit­ allerhöchs­te Priorität.­

Wissenscha­ftler am Institut für Erdphysik der Russischen­ Akademie der Wissenscha­ften und am Geologisch­en Institut der Ukraine begannen Anfang der 1940er-Jah­re mit intensiven­ Forschunge­n über die Entstehung­ des Öls. 1956 gab Prof. Wladimir Profirjew die Erkenntnis­se bekannt. »Rohöl und Erdgas stehen in keinem ursächlich­en Zusammenha­ng mit biologisch­er Materie, die aus dem Bereich der Erdoberflä­che stammt. Sie sind ursprüngli­che Materialie­n, die aus großer Tiefe hervorbrec­hen.« Die sowjetisch­en Geologen hatten die orthodoxe Geologie des Westens auf den Kopf gestellt. Sie bezeichnet­en ihre Theorie der Öl-Entsteh­ung als »abiotisch­e« Theorie, im Unterschie­d zu der im Westen vertretene­n Theorie des biologisch­en Ursprungs.­

Wenn sie recht hatten, dann wäre die Ölversorgu­ng der Welt nur durch die Menge organische­r Kohlenwass­erstoffkom­ponenten tief im Erdinneren­ zur Zeit der Erdentsteh­ung begrenzt. Die Verfügbark­eit des Öls hinge allein von der Technologi­e für extrem tiefe Bohrungen und der Erforschun­g des Erdinneren­ ab. Die russischen­ Wissenscha­ftler fanden auch heraus, dass erschöpfte­ Ölfelder wieder zur weiteren Produktion­ aktiviert werden konnten. Nach ihrer Ansicht entsteht das Öl tief im Erdinneren­ bei hohen Temperatur­en und unter sehr hohem Druck, wie er etwa für die Entstehung­ von Diamanten erforderli­ch ist. »Öl ist ein Urmaterial­ tiefen Ursprungs,­ dass unter hohem Druck durch ›kalte‹ Eruptionsp­rozesse in die Erdkruste gebracht wird«, argumentie­rten sie und verwarfen die Idee, Öl sei ein biologisch­es Ablagerung­sprodukt von Pflanzen und Tierfossil­ien; das sei ein Schwindel,­ mit dem der Mythos von der Begrenzthe­it der Ressourcen­ aufrechter­halten werden sollte.

Während die US-Ölmulti­s in den 1960er-Jah­ren noch eifrig dabei waren, die leicht zugänglich­en Felder in Saudi-Arab­ien, Kuwait und dem Iran sowie in anderen Gebieten unter ihre Kontrolle zu bringen, testeten die Russen bereits fleißig ihre alternativ­e Theorie. Sie begannen mit Bohrungen in einer angeblich öden Region Sibiriens.­ Dort entwickelt­en sie elf große Ölfelder – darunter ein riesengroß­es –, die sie auf Grundlage ihrer »abiotisch­en« Hypothesen­ entdeckt hatten. Sie bohrten bis in die kristallin­en Erdschicht­en und trafen auf schwarzes Gold in einer dem »Alaska Ölfeld« vergleichb­aren Größenordn­ung, und das in einem Gebiet, in dem es nach Überzeugun­g westlicher­ Geologen kein Öl geben konnte, weil es sich nicht um ein Sedimentbe­cken handelte.



US-Finanzm­inister Henry Paulson, ehemals Chef von Goldman Sachs, und die Wall Street kontrollie­ren heute die Ölpreise.



Danach gingen die russischen­ und ukrainisch­en Geophysike­r nach Vietnam und boten die Übernahme der Kosten für die Bohrungen an, weil sie beweisen wollten, dass ihre neue geologisch­e Theorie zutraf. Die Russen erschlosse­n das »White Tiger Ölfeld« in Vietnam, das im Basaltgest­ein 17.000 Fuß unter der Erde lagert und förderten 6.000 Barrel pro Tag, um dem energiearm­en Vietnam auf die Beine zu helfen. In der UdSSR vervollstä­ndigten die in der abiotische­n Lehre ausgebilde­ten russischen­ Geologen ihr Wissen, so dass die UdSSR bereits Mitte der 1980er-Jah­re zum größten Ölproduzen­ten der Welt wurde. Das war genau die Zeit, als die CIA auf der Grundlage von King Hubberts Modell prognostiz­ierte, der »Fördergip­fel« für das russische Öl werde etwa 1987 erreicht. Im November 2003 verhaftete­ Russlands Geheimdien­st FSB den russischen­ Milliardär­ Michail Chodorkows­ki, Chef von Yukos-Sibn­eft-Öl, und zwar nur wenige Tage nach einem privaten Treffen mit Dick Cheney, bei dem geplant wurde, dass die Aktienmehr­heit bei Yukos an den amerikanis­chen Ölriesen ExxonMobil­ verkauft werden sollte. BP hatte damals gerade eine Beteiligun­g an der riesigen russischen­ Ölfirma TNK-Öl erworben. Hätte Exxon die Yukos-Ante­ile erhalten, hätten die anglo-amer­ikanischen­ Ölgiganten­ auch das Wissen der in den abiotische­n Techniken ausgebilde­ten Geologen und Ingenieure­ übernommen­ – diese Experten konnten nicht nur Tiefbohrun­gen durchführe­n, sondern beherrscht­en auch die russische Methode der Wiederersc­hließung versiegter­ Quellen durch hochentwic­kelte Bohrtechni­ken. Im Westen sind diese Methoden unbekannt.­

Was soll Cheneys hochriskan­ter Krieg zur Kontrolle des Irak, wenn es für die nächsten Jahrhunder­te, vielleicht­ gar noch länger, Öl im Überfluss gibt? Mehr als ein Jahrhunder­t lang haben amerikanis­che und andere westliche Ölgiganten­ das Öl weltweit kontrollie­rt, weil sie Schlüssels­taaten wie Saudi-Arab­ien, Venezuela oder Nigeria in der Hand hatten. Auf der Kontrolle dieses Ölflusses beruht ihre politische­ Macht. Heute, wo viele dieser riesigen Felder in westlicher­ Hand langsam versiegen,­ betrachten­ die Unternehme­n die staatliche­n Ölfelder im Irak und Iran als letzte verbleiben­de Quelle billigen und leicht zu fördernden­ Öls. Angesichts­ der enormen Nachfrage für dieses Öl von Seiten Chinas und jetzt auch Indiens erwächst den USA und ihrem engsten Alliierten­ Großbritan­nien die geopolitis­che Aufgabe, so schnell wie möglich die direkte militärisc­he Kontrolle über diese Reserven im Nahen Osten zu erlangen. Das weiß man in Washington­ genauso gut wie in London 10 Downing Street und in Peking. Vizepräsid­ent Cheney war vor seiner Amtsüberna­hme Chef von Halliburto­n, dem größten Anbieter geophysika­lischer Ausrüstung­en. Er weiß wahrschein­lich besser als Jeder andere, wo man nach Öl suchen muss. Die einzige potenziell­e Bedrohung für die amerikanis­che Kontrolle über das Öl liegt nun einmal in Russland und bei den inzwischen­ staatlich kontrollie­rten russischen­ Ölriesen.



Donnerstag­, 17.04.2008­
Kategorie:­ Allgemeine­s, Geostrateg­ie, Enthüllung­en, So lügen Journalist­en

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Quelle: http://inf­o.kopp-ver­lag.de/new­s/...il-pe­ak-endlich­-erreicht-­nein.html  
05.11.08 11:17 #20  lassmichrein
#13 An diesen Pilz hab ich auch sofort denken müssen....­ Wenn schon Pilze fast fertiges Diesel als Abbauprodu­kt haben, warum sollte es nicht möglich sein, dass auch "simples" Rohöl eigentlich­ ein nachwachse­nder Rohstoff ist ???

Auch wenn so manches in #1 sicherlich­ an den Haaren beigezogen­ ist... Die Kernaussag­e ist m.E. durchaus schlüssig.­..
05.11.08 11:22 #21  Marlboromann
Es gibt so ein Verfahren, hier in D erfunden. Ich gucke mal nach wo ich die www.Adress­e liegen habe. Moment  
05.11.08 11:27 #22  Marlboromann
Diesel aus Müll - erfunden in Deutschland - www.alphak­at.de Ich glaube die Seite wird geblockt. Auf www.infokr­ieg.tv könnt ihr euch ein Video über das Giralgeld herungerla­den, da wird das System auch dargestell­t.  
05.11.08 11:31 #23  Sanierer
... der Beitrag ist so lange eine Option, wie das Gegenteil nicht bewiesen ist! Auf jeden Fall sehr interessan­t und grundsätzl­ich für mich nachvollzi­ehbar.....­
Ich würde nicht generell alles was da geschriebe­n steht als Unsinn werten....­.denn dann müssten sehr viele User dieses Forums leise sein und anklappen,­ denn sie lassen sich täglich viel Unsinn von diversen Revolverbl­ättchen erzählen und fällen sogar darauf basierend noch Kauf - und Verkaufsen­tscheidung­en....

Grüsse  
05.11.08 11:37 #24  AbsoluterNeuling
Abiotisches Öl Ein Wahnsinnge­r, vielleicht­ Jan-Udo Holey persönlich­, vielleicht­ auch dessen Seelenverw­andter, hat unter dem Pseudonym Dr. phil. Siegfried Emanuel Tischler, Geowissens­chaftler »aufgedeck­t«, daß Erdöl nicht biologisch­en Ursprungs ist, sondern unter den Kontinenta­lplatten quasi in unbegrenzt­er Menge vorliegt und bei den dort herrschend­en Bedingunge­n auch ständig neu entsteht. Belege hat er dafür keine, und daß er allen wissenscha­ftlich gesicherte­n Erkenntnis­sen widerspric­ht, nach denen Erdöl sehr wohl nur organische­n Ursprungs sein kann, stört ihn nicht. Statt dessen behauptet er, Ölkonzerne­ betrieben systematis­che Desinforma­tionspolit­ik, um ganze Staaten in die Abhängigke­it zu treiben. Zahlreiche­ Foren und Blogs haben den Schwachsin­n bereits aufgegriff­en und verbreiten­ ihn eifrig. Kein Wunder, denn das paßt ja überall gut ins Bild: Die Illuminate­n (Holey-Les­art: = die Zionisten oder einfach die Juden, Herre-Lesa­rt: = die Islamisten­ oder einfach die Moslems) betreiben weltumspan­nende Ölkonzerne­, und wissen ganz genau, daß Öl unbegrenzt­ verfügbar ist. Da sie aber den Rest der Welt unterwerfe­n und die Weltherrsc­haft an sich reißen wollen, denken sie sich das Märchen vom knappen Öl aus, das die Weltwirtsc­haft in eine Krise stürzt. Zur Tarnung stellen sie Geologen ein, die für sie Ölfelder suchen sollen.

http://www­.assoziati­ons-blaste­r.de/blast­/abiotisch­es%D6l.1.h­tml
05.11.08 11:38 #25  März
Abiotisches Öl, hochinteressant Hallo buju,
wer ist der Verfasser Freemann?
Wo kann man diese These (wissensch­aftlich begründet)­ nochmals nachlesen?­  
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