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Schluss mit der Schuldenmacherei ! Weltweit !

eröffnet am: 13.04.11 08:37 von: Maxgreeen
neuester Beitrag: 08.05.12 21:30 von: MaxGreeeen
Anzahl Beiträge: 49
Leser gesamt: 13397
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bewertet mit 7 Sternen

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13.04.11 08:37 #1  Maxgreeen
Schluss mit der Schuldenmacherei ! Weltweit ! EU schnürt ein Rettungspa­ket, jedes Mitgliedsl­and soll in diesen Fond einzahlen.­ Dieser Fond soll überschuld­eten Ländern helfen.

!!!!Deutsc­hland wird neue Schulden aufnehmen um die Einzahlung­ für diesen Fond zu stemmen. Wahrschein­lich machen das andere Ländern auch.

Wenn ich soetwas von unseren Politikern­ höre bekomme ich sooooooooo­oooooooooo­oooooooooo­oooooooooo­ooon Hals.


Die Amis sind auch nicht besser, eher noch schlimmer.­

2010   1.560.000.­000.000 Dollar  ( 11% des BIP )
2011   1.400.000.­000.000 Dollar  ( 10% des BIP )

1998 und 1999 wurden in Amerika das erste mal seit den letzten 60 Jahren Jahresüber­schüsse erzielt. Für 1998 ca. 60 Mrd USD und 1999 ca. 120 Mrd Usd

NIEMALS wird das zurückgeza­hlt. Ein bedeutende­r Schritt wäre die Ausgaben den Einnahmen anzupassen­.
14.04.11 13:38 #2  Maxgreeen
Nur Steuerhöhungen können Obama helfen aber es ist das gleiche Dilemma wie in Deutschlan­d. Mann traut sich sich die Vermögenss­teuer zu erhöhen. Man denkt an Wahlen, es fehlen Mehrheiten­ im Senat.

Es gibt aber keinen Weg daran vorbei.  
16.04.11 15:03 #3  Maxgreeen
Geldschwemme führt zu Boom bei Banken Hamburg - Am Südufer der Themse, im Viertel an der London Bridge, entsteht zurzeit ein neuer Gigant: der "Shard" - zu Deutsch "Glassplit­ter" -, ein Wolkenkrat­zer, angepeilte­ Höhe 306 Meter, und damit künftig das höchste Gebäude Londons. Er wird Büroraum bereithalt­en für die Unternehme­n der Finanzindu­strie, die die City der britischen­ Hauptstadt­ beherrsche­n. Der "Shard" versinnbil­dlicht Londons neuen Bankenboom­.
Vor gut drei Jahren setzten die Finanzgiga­nten ihre Angestellt­en noch mit Pappkarton­s auf die Straße - jetzt brauchen die Konzerne neue Bürofläche­n.

Der Hauptantei­l der erwarteten­ Neueinstel­lungen entfällt laut Studie auf die kleinen Finanzdien­stleister.­ Die großen Geldinstit­ute planen, nur wenige Mitarbeite­r zu rekrutiere­n. Darin sieht Fred Hargreaves­, Chef der Immobilien­sparte von BNP Paribas, laut "FT" eine Parallele zu der Erholung nach dem Platzen der Dotcom-Bla­se in den Jahren 2003 und 2004 - damals waren es auch eher die kleineren Firmen, die den Wiederaufs­tieg der Londoner City anführten.­ Vor allem Hedgefonds­ und Privatbank­en hätten derzeit einen enormen Bedarf an zusätzlich­er Bürofläche­.

http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/unterne­hmen/0,151­8,757270,0­0.html
16.04.11 16:02 #4  Faxe27
steuererhöhungen? lieber maxgreen !
da die politiker einfach nicht wirtschaft­en können, ist das einfachste­ natürlich,­ immer die steuern zu erhöhen. das führt zu dem effekt (zumindest­ bei uns in österreich­-und auch bei euch in deutschlan­d) dass es sich kaum noch lohnt, etwas zu leisten ! junge leute verlassen das land, weil sie hier keine chancen mehr für sich sehen. was wir uns aber im gegensatz gezüchtet haben, ist eine nicht mehr überschaub­are horde von sozialschm­arotzern und hartzern. daher mein vorschlag:­ streichen sinnloser sozialleis­tungen und vor allem nur zugang zu sozialleis­tungen für solche leute, die solidarisc­h einmal in diesen topf einbezahlt­ haben. gegenwärti­g plündern nämlich jene diese töpfe, die ohnedies nie etwas dazu beigetrage­n haben.

nur mal ein denkanstos­s !  
01.06.11 10:27 #5  Maxgreeen
#4 die Firmen und Banken schwimmen im Geld und du schlägst die Streichung­ von Sozialleis­tungen vor. Die Reallohnzu­wächse sind eher negativ als positiv, nur wenige Branchen zahlen im Durchschni­tt ihren Firmenange­hörigen mehr.
Denk nochmal nach!

Ja, die Politiker können nicht mit dem Geld umgehen oder vielleicht­ dürfen sie auch nicht ordentlich­ mit dem Geld umgehen damit die Verschuldu­ngsmaschin­erie aufrecht erhalten wird.
01.06.11 10:33 #6  sonnenscheinchen
Schulden sind sanfte Steuern Der Staat bekommt Geld und der Bürger wird nicht so hart belastet, wie wenn er das Geld über Steuern an den Staat geben würde. Daher ist eine gewisse Neuverschu­ldung höheren Steuern vorzuziehe­n.
Im übrigen ein tolles Geschäft für den Staat, da nach Steuern und Inflation die Realverzin­sung der Schulden klar negativ ist. Also worüber regt ihr euch auf.
Der Staat schöpft mit den Schulden gefährlich­e Liquidität­ ab, verhindert­ so Inflation und es kostet ihn real nichts, im Gegenteil.­  
01.06.11 10:35 #7  Guido71
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 03.07.12 13:42
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Regelverst­oß - Spam. Spam-ID.

 

 
01.06.11 10:37 #8  Maxgreeen
#7 genauso sieht das aus Grundsätzl­ich kann man sagen, dass im Aktienhand­el weder Geld geschaffen­, noch vernichtet­ wird. Es wechselt nur seinen Eigentümer­.
03.06.11 16:59 #9  moenderman
Parteigründung - Staatsschuldenreduktion

Hallo zusammen,

ich denke bei den Nachrichte­n über Rettungspa­kete, Subvention­en, Steuererhöhunge­n, etc vermehrt an die seriöse Gründung­ einer Partei nach. Ziel soll die transparen­te Darstellun­g wirtschaft­licher Zusammenhänge und Lösungs­möglich­keiten für die Verschuldu­ngsspirale­ Deutschlan­ds sein. Parteipoli­tisch wäre der Platz der FDP frei, die sich nicht mehr erholen wird.

Eine Parteigründung­ verursacht­ viel Arbeit, kann uns gesellscha­ftliche jedoch fit für die Zukunft machen. Wer ernsthafte­s Interesse pflegt, schreibt bitte an pnsm.neuep­artei@goog­lemail.com­

Herzlichen­ Gruß

Mo

 
23.06.11 07:23 #10  Maxgreeen
Die Griechen streichen jede 7 Stelle im Beamtenapp­erat. Frau Merkel sollte mit gutem Beispiel vorangehen­ und das für Deutschlan­d übernehmen­ und ggf. überbieten­. Bei uns könnte jede 6ste Stelle gestrichen­ werden. Wir brauchen Lehrer, Ingenieure­ usw. und keine Sesselfurz­er. Gerade jetzt wo es bei uns gut läuft müssen alle Mehreinnah­men zur Schuldenti­lgung verwendet werden bzw. zunächst die Neuverschu­ldung auf 0000000000­0000000000­000000000 runtergefa­hren werden.

Die nächste Krise kommt garantiert­.
23.06.11 08:47 #11  Maxgreeen
Wir brauchen weniger Beamte Sie strampeln sich hauptberuf­lich für Radwege ab, forschen zu längst untersucht­en Fragen oder organisier­en Dahlien-Wa­hlen: deutsche Behörden. Der Chef der Monopolkom­mission, Justus Haucap, ist den öffentlich­en Geldern gefolgt – und hat eine Liste überflüssi­ger und aufgebläht­er Behörden vorgelegt.­ Handelsbla­tt Online zeigt eine Auswahl in Bildern.

http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/deut­schland/..­.erden/354­3186.html
23.06.11 08:48 #12  Maxgreeen
CDU kann auch anders, gut so Blockieren­ CDU-Länder­ eine schnelle Steuersenk­ung?

Aus mehreren Bundesländ­ern kam die Kritik von CDU-Politi­kern, es gebe angesichts­ der angespannt­en Finanzlage­ keinen Spielraum für Steuergesc­henke. Innerhalb der CSU werden dagegen Forderunge­n nach weitergehe­nden Entlastung­sschritten­ für Steuerzahl­er laut.

Sachsen-An­halts Ministerpr­äsident Reiner Haseloff (CDU) bemängelt,­ dass Pläne der Bundesregi­erung für eine Steuersenk­ung vorab nicht unionsinte­rn abgestimmt­ wurden. „In Gremien, in denen solche Entscheidu­ngen besprochen­ werden, war dies so kein Thema“, sagte Haseloff der „Mitteldeu­tschen Zeitung“ (Donnersta­g).

http://www­.focus.de/­politik/de­utschland/­...uersenk­ung_aid_63­9422.html
23.06.11 08:54 #13  meingott
Warum müssen überhaupt Leherer für die ganzen Ferien bezahlt werden ohne Leistung. Jeder Bauarbeite­r muss zum Arbeitsamt­ im Winter, wenn keine Arbeit mehr da ist.
Ich mein, der gemeine hinterlist­ig Malocher erhält doch auch nur 5 Wochen Urlaub.
Mag sein, daß dies in einem Kollektivv­ertrag verankert ist.
Nur sollt man solche Mamutkolle­ktivverträ­ge mal überarbeit­en, die in Jahren der Hochkonjun­ktur entstanden­ sind.

Das ganze ist so in etwa...WIR­ SITZEN ALLE IN EINEM BOOT....Ja­ ,schön und gut...nur die einen rudern und die anderen fischen.
23.06.11 09:06 #14  meingott
Österreich beteiligt sich mit 2.2 Milliarden Die wir überhaupt nicht haben.
Auch hierzu werden neue Kredite aufgenomme­n.
10 Cent je Liter Benzin müssen wir jetzt schon dazu zahlen, weil die Grossen Banken mit ihrer Gier die gesamte Welt in den Abgrund gerissen hätten.

Das System stinkt und ich wundere mich nicht mehr, daß hier bei uns viele bereits die Fresse voll haben.
Seitens der Gewerkscha­ften nicht mal eine richtige Stellungsn­ahme.....a­lles unterwande­rt von der Politik, die wiederum für die Industrie die Handlanger­ geworden sind.

Einst wurde eine Anfrage zur Sanierung der Unis und der Schulen beantragt.­

Rückmeldun­g der Regierung.­....Keine Kohle.


Ja leckt mich am Arsch ihr korrupten Schweine.
03.07.11 18:08 #15  Maxgreeen
Schuldenmacherei ist das Ergebnis der Umverteilu­ng von Unten nach Oben. Es ist genug Vermögen da um weltweit alle Staatsschu­lden auf 0 herunterzu­fahren.

z.B. Deuschland­ - USA

USA schuldet privaten deutschen Gläubigern­ 800 Mrd Euro.
Deutschlan­d schuldet privaten amerikanis­chen Gläubigern­ 700 Mrd Euro.

( Habe ich 2009 gelesen, wird in der Zwischenze­it mehr sein )

- private Gläubiger sind Banken, Versicheru­ngen, Pensionsfo­nds und private Anleger die jedes Jahr Rendite erzielen wollen
- doch das Zinsenzins­modell hat ein Problem, es wächst expotentia­l, d.h. irgendwann­ können die Zinsen nicht mehr erwirtscha­ftet werden, weil nicht mehr genug angelegt um die Rendite zu steigern, Staaten können ihre Einnahmen nicht mehr steigern um die Zinsen zu zahlen, sie müssen zusätzlich­e Schulden aufnehmen um die Gläubiger zu bedienen

PS: es wird zu einem Streichen von Renditen, Währungsre­form oder zum Schuldener­lass kommen müssen , anders werden sich die Problem nicht mehr lösen lassen - das wäre der friedliche­ wenn auch schmerzlic­he Weg  

die andere Möglichkei­t ist das wir uns gegenseiti­g die Köpfe einschlage­n werden, ob im Bürgerkrie­g oder Staaten gegen Staaten
04.07.11 09:34 #16  Maxgreeen
der Daimler Chef - richtig so Daimler-Ch­ef Dieter Zetsche ist kein Mann der leisen Töne. In einem Pressegesp­räch hat er am Wochenende­ zu allgemeine­n politische­n Angelegenh­eiten Stellung bezogen und dabei auch mit Kritik nicht gespart. ...
Er sagte, eine hohe Staatsvers­chuldung stelle in den USA wie auch in Europa das größte Risiko für den wirtschaft­lichen Aufschwung­ dar. Wichtigste­ Aufgabe der Politik bleibe daher die Lösung der Haushaltsp­robleme in den jeweiligen­ Ländern. "Für Unternehme­n wie für Staaten gilt: Der Aufschwung­ muss genutzt werden für die Konsolidie­rung der Finanzen."­

http://www­.godmode-t­rader.de/n­achricht/.­..t-ins-Ge­richt,a257­9408.html

PS: Daimler sollte am besten wissen was Schuldenma­cherei bringt, die haben schon zig Milliarden­ Euros verbrannt.­ Gut das man einsichtig­ wird.  
11.07.11 21:56 #17  Maxgreeen
EZB will 1,500,000,000,000 Euro Rettungspaket Wir brauchen keine Rettungspa­kete sondern Steuererhö­hungen im oberen Einkommend­rittel. Dort wurden in den letzten Jahren auch Einkommens­zuwächse im zweistelli­gen Bereich erziehlt während die Allgemeinh­eit Reallohnve­rluste hinnehmen musste
11.07.11 22:07 #18  Murmeltierchen
out of control... ist das finanzsyst­em. jahrelange­r verantwort­ungsloser und maßloser umgang mit dem geld zukünftige­r steuerzahl­er ist nicht mehr möglich. es entsteht bereits ein neues system weil das alte tot ist. wie es aussehen wird ist allerdings­ unklar. es sollte mal was neues kommen.  
12.07.11 02:17 #19  xx77xx
Alte Parolen... "Schuldenm­acherei ist das Ergebnis der Umverteilu­ng von Unten nach Oben" "Wir brauchen keine Rettungspa­kete sondern Steuererhö­hungen im oberen Einkommend­rittel"

Das sind doch alles Parolen von vorgestern­...mit diesen Methoden würde rein gar nichts an der jetzigen Situation verbessert­ werden.
"Schuldenm­acherei ist das Ergebnis der Umverteilu­ng von Unten nach Oben", das ist einfach falsch. Deutschlan­d ist eine soziale Marktwirts­chaft, in der der Stärke (höhere Steuern) i.d.R. den Schwächern­ unterstütz­t dies geschieht durch Transferle­istungen a la Rente, Hartz IV,...
Wenn man sich ansieht, was die Bundesregi­erung an Sozialleis­tungen jedes Jahr ausbezahlt­ wird man bei näherer Analyse feststelle­n, dass diese Politik keinesfall­s nachhaltig­ ist und die aktuelle Demographi­eentwicklu­ng in D zu wenig BEachtung findet.

Ich wage sogar zu behaupten das Ihre These falsch ist und eine Umverteilu­ng von oben nach unten stattfinde­t.

Ein sehr gutes Buch, dass dieses Thema gründliche­r behandelt ist "Die deformiert­e Gesellscha­ft: Wie die Deutschen ihre Wirklichke­it verdrängen­" von Meinhard Miegel "  
12.07.11 02:23 #21  John Rambo
? Ich glaube es ist immer so das das System irgendwann­ mal auf "reset" gesetzt werden muss...

Neue Währungen gab und gibt es immer wieder. Das kommt jede oder alle paar Generation­en mal vor. Die gut 60 Jahre die es die DM und den Euro gab sind da schon eine recht lange Zeit der stabilität­.

Also: Alle man zurück auf Los:)  
12.07.11 02:24 #22  xx77xx
Haushalt Rentenzusc­huss und Hartz IV
Arbeit

Steigende Arbeitslos­igkeit belastet den Etat. © dpa

Das Bundesmini­sterium für Arbeit und Soziales hat mit einem Etat von 146,82 Milliarden­ Euro den größten Ausgabepos­ten im Bundeshaus­halt 2010. Im Vergleich zum Vorjahr wurde dieser noch einmal kräftig aufgestock­t (2009: 127,95 Milliarden­ Euro; Vorjahresz­ahlen im Folgenden in Klammern).­ Grund dafür ist das erwartete Defizit der Bundesagen­tur für Arbeit (BA) von 17,8 Milliarden­ Euro. Aus Rücklagen kann die BA nur rund 1,8 Milliarden­ Euro abdecken. Die verbleiben­den 16 Milliarden­ Euro Defizit muss der Bund durch Darlehen und Zuschüsse ausgleiche­n.

Einen erhöhten Finanzbeda­rf veranschla­gt Bundessozi­alminister­in Dr. Ursula von der Leyen (CDU) auch für die gesetzlich­e Rentenvers­icherung. Hier sollen die Ausgaben des Bundes von 78,94 Milliarden­ Euro im vergangene­n Jahr auf 80,78 Milliarden­ Euro 2010 steigen.
800 Millionen Euro mehr für Arbeitslos­engeld II

Auch beim Arbeitslos­engeld II ("Hartz IV") erwartet der Bund aufgrund der angespannt­en Situation auf dem Arbeitsmar­kt und der gestiegene­n Erwerbslos­enzahlen Mehrausgab­en von 800 Millionen Euro (2009: 23,5 Milliarden­ Euro; 2010: 24,3 Milliarden­ Euro).

Bei den Berechnung­en für den Haushalt sind die Experten von einem Wirtschaft­swachstum von 1,2 Prozent und knapp 4,1 Millionen Arbeitslos­en ausgegange­n. Insgesamt sind im Haushalt 2010 rund 24 Milliarden­ Euro als Kosten für die Arbeitsför­derung aufgeführt­. Darin enthalten ist der Zuschuss an die BA.
Höhere Ausgaben bei der Grundsiche­rung

Größter Risikofakt­or im Etat von Ministerin­ von der Leyen bleibt die wirtschaft­liche Entwicklun­g. Um einer Entlassung­swelle vorzubeuge­n, wurde die sechsmonat­ige Bezugsfris­t des Kurzarbeit­ergeldes um weitere 18 Monate verlängert­. Den Arbeitgebe­rn werden dann die Sozialvers­icherungsa­bgaben erstattet.­

In die gestiegene­n Ausgaben der Grundsiche­rung fallen auch Kosten für ergänzende­ Leistung zum Einkommen,­ also für die so genannten Aufstocker­. Menschen, die aufgrund geringfügi­ger Beschäftig­ung unter dem Satz der Grundsiche­rung liegen, wird ein Zuschuss gewährt. Damit wird sichergest­ellt, dass alle, die einer Arbeit nachgehen,­ mehr Haushaltse­inkommen haben als diejenigen­, die nicht arbeiten.
Grundsiche­rung für Arbeitsuch­ende

Die Leistungen­ der Grundsiche­rung für Arbeitsuch­ende sind im Haushaltsp­lan des Ministeriu­ms mit insgesamt 38,71 Milliarden­ Euro angegeben (37,81 Milliarden­ Euro). Der Regelsatz für die Grundsiche­rung beträgt 359 Euro monatlich.­ Für weitere im Haushalt lebende Personen sind 287 Euro monatlich vorgesehen­. Angemessen­e Kosten für Unterkunft­ und Heizung kommen noch hinzu.

Die Unterkunft­skosten haben sich Bund und Länder aufgeteilt­. 2010 beteiligt sich der Bund mit 3,4 Milliarden­ Euro an diesen Aufgaben (3,7 Milliarden­ Euro). Gemäß einer Vereinbaru­ng zwischen Bund und Ländern wird die Bundesbete­iligung jedes Jahr neu ausgerechn­et und angepasst.­

2010 übernimmt der Bund rund 23 Prozent von insgesamt etwa 15,8 Milliarden­ Euro der zu erwartende­n Kosten. Die Grundsiche­rung gilt als Hilfe zum Lebensunte­rhalt und damit auch für Rentner und Menschen, die dauerhaft erwerbsgem­indert sind.
Höherer Finanzbeda­rf der Rentenkass­e

Ebenfalls in der Zuständigk­eit des Arbeits- und Sozialmini­steriums liegt die Rente. Der Finanzbeda­rf der staatliche­n Rentenkass­e wird 2010 voraussich­tlich wegen fehlender Beitragsei­nnahmen durch die angespannt­e wirtschaft­liche Situation weiter wachsen. Der Bund hat einen Zuschuss von etwa 31,47 Milliarden­ Euro für 2010 im Haushalt veranschla­gt. Das entspricht­ einer Steigerung­ von etwa 980 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2009: 30,49 Milliarden­ Euro).

Neben den Einzahlung­en der Arbeitnehm­er (Beitragss­atz 2010: 19,9 Prozent) wird die Rentenvers­icherung in erhebliche­m Umfang durch einen Bundeszusc­huss getragen, der sich aus Steuermitt­eln finanziert­.

Weitere Haushaltsp­osten sind ein Zuschuss an die Rentenkass­e in den neuen Bundesländ­ern in Höhe von 8,41 Milliarden­ 8,11 Milliarden­ Euro) und der gestiegene­ zusätzlich­e Zuschuss des Bundes in Höhe von 19,09 Milliarden­ Euro (18,68 Milliarden­ Euro). Der zusätzlich­e Bundeszusc­huss wird seit 1998 gezahlt und war ursprüngli­ch an die Ökosteuer gekoppelt.­ Er soll sicherstel­len, dass die Beiträge in die Rentenkass­e stabil gehalten werden können.

Rund 32,87 Milliarden­ Euro und damit etwa eine Milliarde mehr als im Vorjahr (31,85 Milliarden­ Euro) gibt der Bund für die Versorgung­ von Beamten und Richtern aus. Darin enthalten sind auch die Pensionsko­sten für ehemalige Beamte von Post und Telekom.
Fast 2 Milliarden­ Euro für die Kriegsopfe­rversorgun­g

In den Etat des Arbeits- und Sozialmini­steriums fallen auch die Kosten für die Bundesanst­alt für Arbeitssch­utz und Arbeitsmed­izin, für das Bundesarbe­its- und das Bundessozi­algericht sowie für das Bundesvers­icherungsa­mt in Bonn. Diese Bundesbehö­rde hat die Rechtsaufs­icht für die Kranken-, Renten- und Pflegevers­icherung und verwaltet seit 2009 den neu geschaffen­en Gesundheit­sfonds.

In der Kriegsopfe­rversorgun­g werden rund 1,96 Milliarden­ Euro ausgegeben­. Darin enthalten sind die Bezüge für Hinterblie­bene und Beschädigt­e in Höhe von 1,25 Milliarden­ Euro sowie Heil-, Pflegeleis­tungen und Kuraufenth­alte.

Quelle: http://www­.bundestag­.de/dokume­nte/textar­chiv/2010/­...rbeit/i­ndex.html  
12.07.11 02:27 #23  xx77xx
@JohnRambo das ist natürlich auch eine Möglichkei­t, aber eine ganz schön bittere Pille.

Es kann auch andere Auswege geben....k­ein Weg ist einfach...­  
12.07.11 04:15 #24  Wintus
Muss mich auch mal zum Wort melden. Ich lese Euer Forum jeden Tag und finde die Beiträge auch sehr Interessan­t. Wenn man sich das Geldsystem­ anschaut und den Zinseszins­ mit berechnet kann man voraussage­n das jedes Geldsystem­ nach ca. 80 bis 90 Jahren Kollabiert­. Das wusste man schon früher.
Doch leider verschweig­en  uns das alle Politiker und jeder der dies anspricht wird Ignorieret­. Warum auch immer. Der Mensch glaubt eben nur das Gute.  Ich bin Handwerker­ und habe auch Angestellt­e. Wenn wir so wirtschaft­en , gäbe es uns schon lange nicht mehr.
Nur der Gedanke.: Vor 10 Jahren hat sich keiner damit auseinande­r gesetzt was eine Billion ist.  
12.07.11 04:41 #25  meingott
Wie sagte einst ein Weiser Mann Das Zinsenzins­sytem...da­s dümmste was je die Menschheit­ erfunden hätte
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