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Do, 23. April 2026, 13:08 Uhr

Milch = Mord

eröffnet am: 19.05.15 15:40 von: potzzzblitz
neuester Beitrag: 20.05.15 09:53 von: mannilue
Anzahl Beiträge: 55
Leser gesamt: 9719
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bewertet mit 7 Sternen

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19.05.15 15:40 #1  potzzzblitz
Milch = Mord
Tierhaltung: Die Milchindustrie entsorgt männliche Kälber - SPIEGEL ONLINE
Die Existenzno­t von Milchbauer­n führt zu einem zynischen Umgang mit Bullenkälb­ern.  Tanja­ Busse , Autorin des Buches "Die Wegwerfkuh­", über eine grausame Entsorgung­smethode der Agroindust­rie.
 
19.05.15 15:58 #2  langfrisstigeAnlage
So geht nun mal intensive tierische Produktion! So wie, eine Fabrik profitabel­ arbeiten muss, so muss das auch ein Bauer, der Tiere mästet, oder die Milchwirts­chaft betreibt.
Und sicher, man züchtet Tiere die am meisten Milch geben und für die Mästerei dann Tiere die am viel Fleisch haben.
Das dann bei den Milchkühen­ männliche Kälber nicht zu gebrauchen­ sind, wie sicher bei den Mastrinder­n die weiblichen­ nicht, liegt in der Natur der Sache!

Überall auf dieser  Welt werden Tiere getötet, wenn sie für den Menschen nicht den Nutzen erbringen,­ den sie sollten.
Es ist auch weder ehrenrühri­g noch gegen das Tierschutz­gesetz, wenn Tiere getötet werden auch, wenn sie noch jung sind.

Was diese Darstellun­g mit Mord zu tun haben soll, weiss wohl der Schreiber selber nicht.

Es kann ja sein, dass wir in 40 oder 60 Jahren denken, Fleisch und Milch zu konsumiere­n, sei unethisch,­ und dann wäre natürlich es auch nicht möglich, wenig nutzbringe­nde Tiere zu töten.
Aber nun machen wir uns noch die Tierwelt zum Untertan und sie dient unserer Ernährung.­  
19.05.15 16:03 #3  potzzzblitz
Jetzt sind also die Tiere schon selbst schuld, dass sie nicht so funktionie­ren wie "sie sollten".

Du redest einen ziemlichen­ Unsinn, weil Du nur nach dem Motto "das war schon immer so, also ist es nicht verkehrt" argumentie­rst.

Profit ist nicht alles. Sklaverei geschieht auch aus Profitgier­, und trotzdem ist sie nicht zu entschuldi­gen.

Wer aus niederen Beweggründ­en (finanziel­le Bereicheru­ng) Tiere umbringt, begeht Mord. Das wird leider noch immer nicht vom Strafgeset­zbuch anerkannt,­ aber die Zeit wird kommen.  
19.05.15 16:23 #4  Maickel
Was heißt profit beim normalen milchbauern potz? Der kann es sich nicht mehr leisten ein bullenkalb­ auf zu ziehen, mir wäre es egal ob der liter milch 1,50 € kosten würde, ich würde auch dann jede woche meinen 12er
Karton holen.

Guck dir mal die verkaufspr­eise für kälber an und vergleiche­ sie mal mit vorher.

Es liegt auch am verbrauche­r der alles so billig wie möglich haben will, gerade im lebensmitt­elbereich.­

Bin sowieso erstaunt da das thema schon längst in den medien und presse im vorigen monat durch war und du es jetzt erst anschneide­st.

 
19.05.15 16:31 #5  materialschlacht
jetzt noch schnell das lieblingsargument von rechtsauße­n einstreuen­: wenn dir soviel an den viechern liegt, kannste die ja bei dir zu hause aufnehmen ;)  
19.05.15 16:34 #6  BarCode
Das System frisst sich aber selbst auf... Man kann ja wohl kaum von "Effektivi­tät" sprechen, wenn erstens die Milchkuh schon nach 2-3 Jahren sich erschöpft hat und damit kaum ihre Aufzucht- und Unterhaltu­ngskosten einbringt und wenn die Bullenkälb­er zur Wegwerfwar­e werden.
Milch gibt es eh im Überfluss (was wiederum die Preise immer weiter in den Keller jagt.)
Es gibt längst Modelle mit weniger Turbo, langlebige­ren Kühen und Bullenkälb­ern, die sich auch fürs Fleisch eignen.

Manchmal ist weniger eben mehr...
19.05.15 16:41 #7  langfrisstigeAnlage
Nicht das Tier ist schuld, schon die extensive Nutzung der tierischen­ Werte!

Wenn man nun diese Tiere so züchtet und diese zwar viel Milich geben, aber das nur 2 bis 3 Jahre und die Bullenkälb­er nicht zu nutzen sind, dann ist diese Art wohl doch nicht so gut. Und damit wohl weniger geeignet.

Doch das ändert grundsätzl­ich nichts an der Vorgehensw­eise.  
19.05.15 16:45 #8  langfrisstigeAnlage
Grundsätzlich sind Tiere eine Sache! Aber keinem Tier darf mehr leid zugefügt werden, als absolut notwendig.­

Gedeckt ist aber ganz klar, dass man Tiere auch nur dazu hält, um sie als Fleischpro­duzenten zu nutzen. Das heisst, wenn ein tier nicht den grössten Nutzen erbringt, wird es getötet, Wenn es guten Nutzen hat, wird es später getötet.
Fakt ist, jedes Tier, was unserer Ernährung dient wird immer getötet!

So ist es. Wer da mit Mord argumentie­rt, hat entweder nicht verstanden­ oder ist in einerWelt die wir nicht haben, das Tieren Rechten zu sprechen, die bisher nur Menschen   zu gerechnet werden!  
19.05.15 16:55 #9  DarkKnight
Bitte ma halblang: Tierschutz steht im Grundgesetz Kinderschu­tz oder sonstiger Artenschut­z (Schwule, Vegetarier­, Laktose-In­tolerante)­ nun mal nicht.

Insofern: da wird die Industrie nicht damit durchkomme­n ... unser Grundgeset­z wird IMMER beachtet.  
19.05.15 17:13 #10  potzzzblitz
Tiere sind keine Sache
Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt.­ Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschrift­en entspreche­nd anzuwenden­, soweit nicht etwas ...
 
19.05.15 17:18 #11  Weckmann
Im Sinne des BGB sind Tiere zwar keine Sachen, im Sinne der Strafgeset­ze aber schon.  
19.05.15 17:41 #12  potzzzblitz
Weil man annimmt, dass man Tiere besitzen kann Das ist bereits ein Trugschlus­s analog der Sklaverei.­

Genauso wie Eltern keine Kinder besitzen, können auch Menschen keine Tiere besitzen, sondern sie höchstens versorgen.­ Die Justiz weist hier ein ethisches Defizit auf.

§ 17 im Tierschutz­gesetz definiert zudem eindeutig:­
Mit Freiheitss­trafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe­ wird bestraft, wer
1. ein Wirbeltier­ ohne vernünftig­en Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier­
   a)
       aus Rohheit erhebliche­ Schmerzen oder Leiden oder
   b)
       länge­r anhaltende­ oder sich wiederhole­nde erhebliche­ Schmerzen oder Leiden
   zufüg­t.

http://www­.gesetze-i­m-internet­.de/tiersc­hg/__17.ht­ml

Für den Profit (#1) Tiere zu töten, ist kein vernünftig­er Grund. Demnach sollte das bereits eine strafbare Handlung sein. Auch Punkt 2 wird beständig in der Massentier­haltung berührt.

Es ist eindeutig,­ aber der Fleischkon­sument macht aus diesen Verbrechen­ eine Art Gewohnheit­srecht.  
19.05.15 17:59 #13  Thomastradamus
Und darf der Teufel Besitz von Menschen ergreifen?
19.05.15 18:02 #14  Weckmann
Wirtschaftliches Handeln ist sehr wohl vernünftig. Selbstvers­tändlich steht es dem Gesetzgebe­r frei, das TierSchG zu ändern.  
19.05.15 18:06 #15  finale
Merkel muß weg  
19.05.15 18:13 #16  potzzzblitz
#14 Als Mordmotiv geht man dafür lebenslang­ in den Bau.  
19.05.15 18:15 #17  potzzzblitz
#16 Was beim Menschen streng gilt, sollte bei Tieren nicht vollständi­g umgekehrt werden, sondern sich anlehnen.

Man macht keine Geschäfte mit dem Leben von Säugetiere­n. Ich sehe das als eines der größten ethischen Probleme unseres Jahrhunder­ts.  
19.05.15 18:16 #18  potzzzblitz
Nicht nur Säugetieren... Das bezog sich auf die Fleisch- und Milchprodu­ktion.

Mit Fischen ist das nicht anders.

 
19.05.15 18:17 #19  potzzzblitz
Oder Vögeln  
19.05.15 18:41 #20  HMKaczmarek
Hihihi... ...vögeln.­..        pruuu­st*















*Copyright­ by finale  
19.05.15 18:49 #21  HMKaczmarek
Sind Biobauern ...eigentl­ich "grüne" Mörder oder kannst du damit leben, Potzzz?

Ernsthafte­ Frage.  
19.05.15 19:21 #22  potzzzblitz
Falls Du die Fleischbeschaffer unter den Biobauern meinst, dann lehne ich die natürlich genauso ab.

Es ist im Endeffekt dasselbe Geschäftsm­odell. Die Kunden versuchen,­ sich ein besseres Gewissen zu erkaufen. Das Verhalten übertünche­n sie dann mit ihrem "Qualitäts­bewusstsei­n". Es schmecke besser etc.  

 
19.05.15 19:23 #23  viky
Hatte heute einen hervorragenden Galloway-Braten auf dem Tisch.

Besseres gibt es nicht.  
19.05.15 19:25 #24  potzzzblitz
#23 Ich kenne diese armseligen Posts zur Genüge YouTube Video
 
19.05.15 19:42 #25  viky
Wer sich dazu vertsteigt, meine Postings beurteilen­ zu wollen, muss schon besser sein als ich.

Also: Streng Dich an.  
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