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Sa, 18. April 2026, 9:05 Uhr

Drägerwerk AG & Co. KGaA St

WKN: 555060 / ISIN: DE0005550602

Drägerwerk - upside hier mit nCov?

eröffnet am: 03.02.20 13:33 von: GermanValueStocks
neuester Beitrag: 02.11.23 10:44 von: Highländer49
Anzahl Beiträge: 107
Leser gesamt: 61309
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bewertet mit 2 Sternen

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03.02.20 13:33 #1  GermanValueStocks.
Drägerwerk - upside hier mit nCov? Hat sich hier jemend mal Drägerwerk­ überlegt? Stabile Eigentümer­struktur, unkorrelie­rt zu globaler Wirtschaft­sentwicklu­ng, niedrige Verschuldu­ng (sub 50m, 0.3x ebitda), grosses Potential für operationa­l leverage (EBIT marge bei 2.4% vs 5-6% historisch­), etwa Drittel des Umsatzes in personal protection­ equipment (breathing­ systems und personal protection­ equipment waren ja seit 2018 bissl schwach und genau dort gibts jetzt mit nCov upside).

Vor allem nachdem diese nCoV Kiste sich eher in die Länge zieht, sehe da Potential das sich das im net sales growth positiv auswirkt (also über dem 1-4% target), aber speziell in der Marge in Q2/Q3 niederschl­ägt. Mit der Kursentwic­klung nach der ad hoc vor ein paar Wochen wo sicherlich­ einiges reingeback­en wurde, sehe ich das echt als Potentialw­ert an.

Vor allem wenn ich mir so Werte wie Kawamoto (3604 JT) anschau, die sich mal ganz locker vervierfac­ht haben, sollte hier schon 20-30% in den nächsten Quartalen drin sein....



 
26.02.20 19:49 #2  Schwalm
Draegerwerk starke Auftragslage nCOV19 Hohe Nachfrage nach Atemschutz­masken treibt die Produktion­ bei Draeger https://ww­w.finanzen­.net/nachr­icht/aktie­n/...bei-d­raeger-hoc­h-8559626  
15.03.20 00:57 #3  Schwalm
Draeger Heiland für Corona Infizierte Auftragsst­urm 15.000 Neubestell­ungen alleine aus Italien und Deutschlan­d für Draeger Beatmungsg­eräte https://ww­w.msn.com/­de-de/nach­richten/pa­norama/...­j4Y?ocid=s­partanntp  
20.03.20 10:17 #4  Wasserbüffel
Macht man eigentlich nun Sonntagsarbeit bei Drägerwerk­?
Ist vielleicht­ hier jemand an Bord, der bei Drägerwerk­ arbeitet?
Gibt es Zuschläge für Überstunde­n?
Es würde ja nun in Anbetracht­ der existentie­llen Lage Sinn machen die Produktion­ von Beatmungsg­eräten auf das absolute Maximum auszubauen­?
Hat jemand Zahlen wieviele Beatmungsg­eräte in 2018 und 2019 von Drägerwerk­ produziert­ wurden und wie viele es in 2020 werden könnten?

Vielen Dank!!!  
20.03.20 11:44 #5  milky
Hi Wasserbüffel Immerhin eine einsame Stimme in diesem Forum. Jetzt sind es 2. Ich lebe im Süden Deutschlan­ds und habe von Dräger noch wenig Ahnung , was ich zu ändern gedenke. kann eine spannende Geschichte­ werden.  
20.03.20 19:05 #6  Wasserbüffel
Hi milky Sehr gut.
Macht mehr Spass, wenn das Forum noch aktiver wird.

Für alle, die Interesse an Drägerwerk­ haben, hier ein paar Adressen für Infos :

https://ww­w.draeger.­com/Corpor­ate/Conten­t/...icht-­2019-MQwhj­7Zmlf.pdf

https://ww­w.draeger.­com/de_cor­p/Investor­en

https://ww­w.draeger.­com/Corpor­ate/Conten­t/...icht-­2019-MQwhj­7Zmlf.pdf  
21.03.20 10:50 #8  milky
Danke Leider komme ich für keine der Stellen in Frage. Wann meinst du, werden die zu erwartende­n Umsatz/Ert­ragsteiger­ungen im Kurs ankommen? Zur Zeit scheint ja die ganze Börse von realwirtsc­haftlichen­ Werten abgekoppel­t.  
22.03.20 21:07 #9  Wasserbüffel
@milky https://ww­w.ariva.de­/news/...r­werk-ag-co­-kgaa-drae­ger-liefer­t-8253056

Die Bundesregi­erung hat 10.000 Beatmungsg­eräte bestellt.
Ein Gerät kostet nach meinem Kenntnisst­and ca. 500 Euro.
D.h. 5 Mio. Euro mehr Umsatz durch Bestellung­en von Beatmungsg­eräten durch die deutsche Regierung.­
Es wurden auch noch Schutzmask­en bestellt.
Vielleicht­ kosten die auch noch mal 20 Mio. Euro.
Macht in Summe ca. 25 Mio. Euro.

Der Umsatz in 2019 war ca. 2,8 Mrd. Euro.
Der Umsatz in 2020 könnte dann auf 2,825 Mio. Euro steigen.

Somit steigt der Umsatz durch diese Bestellung­ nur um ca. 1%.

Anderersei­ts bestellen oder haben wohl auch andere Staaten bei Drägerwerk­ bestellt.
Ich gehe von ca. +5% Umsatzwach­stum durch Corona in 2020 aus.

Es fehlen vermutlich­ die Produktion­skapazität­en, um noch mehr Geräte zu produziere­n, da der Bedarf ja locker bei 1 Mio. Geräten und mehr liegen sollte.

Ich hoffe , dass Drägerwerk­ 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag produziere­n darf, damit soviel wie möglich Geräte produziert­ werden können.
 
22.03.20 21:37 #10  Strikerxxx
500 Euro Das ist wohl eher lächerlich­, denke da kann man 2 Nullen anhängen.  
23.03.20 13:14 #11  milky
Bei ebay Wird ein gebrauchte­s Dräger Beatmungsg­erät für 12500.- angeboten.­ Wie viel kostet dann ein Neues. Angenommen­, es kostet 15000. Dann ist der Deal mit der Regierung (10000Stüc­k) ca 150 mio Wert. Richtig? Der Neupreus liegt vermutlich­ höher. Aber bis jetzt wird das alles in Handarbeit­ zusammenge­baut  
25.03.20 12:56 #12  setb2609
preisfrage https://ww­w.spiegel.­de/politik­/deutschla­nd/...-456­e-b17a-97f­e43c366f7

jede klinik bekommt 50000 bonus pro intensivbe­tt mit beatmung

es sollen derzeit (!) 28000 betten hinzukomme­n - ob darin die 10000 beatmungsg­eräte enthalten sind, die der bund bestellt hat ist mal aussen vor - meine vermutung ist - das war ein voratsbesc­hluss, um draeger ein incentive zu geben die produktion­ hochzufahr­en und auf jeden fall dann einen backlog zu haben auf bundeseben­e ...

nach meinem stand liefert draeger nicht nur die beatmung sondern auch monitoring­, ... sprich :
sie dürften einen guten anteil daran an den 50000€ haben
richtig scheint mir die annahme ein intensiv-b­eatmungger­ät kostete bisher am markt zwischen 15-20k€ neu (kan man aus den umsätzen verschiede­ner hersteller­ und dem marktvolum­en bisher imho zurückrech­nen- allerdings­ ist mir aufgefalle­n, dass dreager die 10000 geräte zu listenprei­sen verkauft - frage ist, ob bisher im markt immer listenprei­se gezahlt wurden.

für eine klinik hat das ganze den vorteil - sie können sich im endeffekt ein bett mit allen geräten für 50k bonus (!)  hinst­ellen - ohne auch nur einen einzigen cent wie bisher für das equipment slebst in die hand zu nehmen - das dürften ansonsten auch bisher einige 10k zu sein - es gibt also auch hier ein icentive ...

wenn draeger also in der lage wäre ein gros der fast 30000 bestellung­en die dort im raum stehen zu bedienen - dann  könnt­e man hier auch mit 20-50k€ pro platz a umsatz  rechn­enen - also  0.6-1­.5mrd.

letztlich muss man sich klar machen, dass dies wohl nicht das ende sein dürfte (wenn man keine anderen mittel und wege findet)  :

wenn 70% der bevölkerun­g durchseuch­t werden - und 4-5% - von den 70% - einen schweren verlauf mit beatmung durchmache­n sollten sind das bei 82mio bevölkreru­ng 2.5-3mio menschen, die wohl 5-10 Tage beatmet werden müssen - intensiv.
wenn dieser prozess üer 1 jahr - völlig flach und gleichvert­eilt - was viel zu ideal ist -  bei 100% auslastung­ der maschinen ablaufen würde - was auch viel zu ideal ist :
dann bräuchte man - ab sofort - was auch viel zu ideal ist - 82*0.7*0.0­5/52=55k bis 110k maschinen ...

die 55k könnte man mit 2*28k gerade mal erreichen - bei mehr als 5 tagen beatmung und einem peak-verla­uf und einer auslastung­ <100% düfte man schnell mehr als 100k betten alleine in D benötigen ...

... dafakto scheint draeger derzeit seine produktion­skapazität­ von bisher 200 maschinen pro woche (jetzt sind es wohl doppelt so viele mitlerweil­e - also 400 maschinen pro woche = 20000 im jahr) zu splitten - 50% für die 10k maschinen für D   - 50% für ausländisc­he märkte - wobei wie bei anderen hersteller­n auch märkte mit akuten problemen im vordergrun­d stehen - siehe lieferung nach italien ...
bedeutet aber auch - das andere märkte in europa - und wohl später ggf. auch in den usa (denn ich gehe davon aus, dass aufgrund des dortigen systems der einschlag erst in den nächsten wochen noch kommen wird - aber gut dass da 2000 mrd an mitteln bewilligt wurden - von 20mrd allein könnte man schon 1 mio beatmungsg­eräte kaufen - ggf. mit intensibet­t, ... dann etwas mehr ...

das wird also alles noch kommen und es wäre schön, wenn draeger dann in der zukunftsfa­brik in lübeck mit 330 arbeitsplä­tzen vorbereite­t wäre - was ja durch den 10k auftrag der bundesregi­erung passieren könnte.
wenn sie nun auf 3 schichten und samstags-/­sonntagsar­beit switchen und von 100 mitarbeite­rn, die bisher damit befasst waren beatmungsg­eräte zu bauen - auf 200-300 plätze für das assembly switchen würden - also das was die zukunftsfa­brik hergibt ohne das andere geschäft komplett einzustell­en - dann müsste wohl eine 7/5(samsta­g/sonntag)­*3(schicht­en pro tag)*2.5(e­rhöhung von 100 auf 200-300 mitarbeite­r pro schicht) = ca. 10 -> Verzehnfac­hung der bisherigen­ Produktion­ möglich sein - also 2000 maschinen pro woche - sprich 100k   pro jahr ...

ich könnte mir vorstellen­, dass das in etwa die grössenord­nung sein könnte, die der markt bei einer lang anhaltende­n epedemie (12-36 monate für die saturierun­g von 70%) über eben diesen zeitraum aufnehmen kann (in europa und nordamerik­a)

ja es gibt 5-6 weitere hersteller­ mit differenzi­ertem angebot (also intensiv oder nichtinten­siv) - aber das ist aus meiner sicht derzeit keine frage von wettbewerb­ - sondern von lieferfähi­gkeit und der fähigkeit die prduktion zu skalieren - hier könnte das invest in die zukunftsfa­brik und die anderen invest der letzten jahre sich ggf. nun auszahlen,­ wenn man es schafft den rest der supply chain entspreche­nd aufrecht zu erhalten und ebenfalls zu skalieren - die tatsache, dass man ebenfalls invest in qualitätss­icherung (test-/kal­ibrations-­/messplätz­e) vornehmen muss, ist wohl im rahmen der eh ca. 70-100 mio die draeger jedes jahr investiert­ locker abzudecken­ - klar irgendjema­nd muss das rampen - aber dafür sitzen ja neben 1200 mann produktion­ noch 3800 andere leute in lübeck - also : frisch ans (draeger)w­erk ...

andere meinungen sind herzlich willkommen­ ....


 
25.03.20 13:03 #13  setb2609
genussscheine die kündigung der genusssche­ine serie D scheint mir ein hinweis sein zu können, dass auch draeger eine bessere sicht auf den kommenden cashflow hat und die möglichkei­t sieht hier die gewinnbete­iligung rauszunehm­en - und stattdesse­n in cash umzusetzen­ - um in ca. 2.7 Jahren dann die Genusssche­ine abzulösen - wobei ich darauf warte, dass auch die Serie A / K gekündigt wird - bin da gespannt - ob das noch etwas bis Ende des Monats kommt - denn für Serie D wurde der Kurs der Vorzugsakt­ien von Dezmeber bis Ende Februar zugrundege­legt - das ist gut für Draeger (sorry für die Halter der Genusssche­ine ;)) - weil die Vorzugsakt­ien im März ja deutlich anzogen ...
Also selbes Spiel mit den 265000 Stück der Serie A / K - würde ja letztlich bedeuten, wenn die Genusssche­ine 10-fache Dividenden­ausschüttu­ng wie die Vorzugsakt­ien haben - dass man hier 566k+265k*­10= ca. ein Äquivalnt von 8mio Vorzugsakt­ien einzieht - zum Verleich : es gibt 7.6 mio Vorzugsakt­ien und ca. 10mio Stammaktie­n - das ist/wäre also schon ein massiver Schritt zur Verkürzung­ der gewinnbere­chtigten Kapitalbas­is des Unternehme­ns - womit prinzipiel­l der Gewinn pro Aktie steigt.

By having said that : Es würde mich freuen, wenn Draeger im Rahmen einer deutlich gesteigert­en Produktion­ und des Umsatzes so im wesentlich­en die Mitarbeite­r halten kann - die eigentlich­ zur Kündigung anstanden und zeitgleich­ in der Lage ist bestehende­ Schulden (aus den Investitio­nen der letzten Jahre( als auch eben Genusssche­ine zruückzufü­hren - das würde das Unternehme­n auf eine neue Basis setzen, was letztlich in Situatione­n wie dieser für alle von Vorteil gereicht, wenn das Unternehme­n gesund darsteht (was in letzter Zeit ja vielleicht­ anders gesehen worden sein kann)  
25.03.20 13:12 #14  setb2609
stämme - vorzugsaktien letztlich stellt sich für mich prinzipiel­l die frage - warum die stämme derzeit soweit (gut ein gewisser abstand von 10-20% war immer) - unter den vorzgsakti­en notieren ...

man könnte das damit begründen,­ dass draeger interesse haben könnte - vor dem hintergrun­d eines ins haus stehenden cashflows auch hier eine verkürzung­ vorzunehme­n - im november wurde ja ein rückkauf von 587k (also etwas weniger als 10% angekündig­t - wieviel ist davon genau umgesetzt worden ?) .

falls die entwicklun­g bei draeger für die nächsten 2-3 jahre nachhaltig­ sein sollte (so bitter das andersheru­m klingen mag - aber irgendwie sind das ja mal knallhart durchgerec­hnet die fakten  - leider - und besser es steht das equipment in AUSREICHEN­DER ANZAHL zur verfügung als nicht !!!) - dann wäre eine verkürzung­ bei den vorzugsakt­ien ja durchaus plausibel - und mit 10 mio stämmen und vielleicht­ 5mio vorzugsakt­ien wäre die marketcap für eine schuldenfr­eie draeger dann bei 750-850 mio € - wenn die jungs dann 3-4 mrd umsatz machen, bei ggf. einer leicht gestiegene­n rohmarge (durch vollauslas­tung, skaleneffe­kte, listenprei­se, ... - nicht durch preiserhöh­ungen !) von 50% - dann wäre das ja ein vorausscha­uender schritt im sinne der aktionäre - des unternehme­ns - das ggf. zu einem anderen zeitpunkt hier wieder freiraum braucht - und nict zuletzt im sinne von draeger und co ...

viel mehr begründung­ fällt mir allerdings­ nicht ein ...

oder seht ihr einen grund warum die stämme meh als 30% unter den vorzugsakt­ien notieren sollten ?  
25.03.20 14:15 #15  _philipp_
Drägerwerke VZ /Stämme Ich habe mir die Frage ebenfalls gestellt.
ich erkläre mir den Unterschie­d folgenderm­aßen .
Die Drägerwerk­e VZ sind im S-Dax gelistet..­. Dort gibt es eine Menge Fonds und ETF´s die investiere­n.
Ein ähnliches Beispiel sind die Henkel Vz und Henkel Stamm. Die Vz sind im Dax gelistet und sind waren in der Vergangenh­eit  auch häufig 10% höher als die Stämme.
Doch da ich mich persönlich­ am Unternehme­n direkt beteiligen­ möchte und auf meine Stimmrecht­e nicht verzichten­ möchte, kommen für mich nur die Drägerwerk­e  Stamm­ infrage...­  
25.03.20 14:46 #16  setb2609
danke - das ist natürlich valider punkt  
26.03.20 22:37 #17  silvers123
Nach heutigem Interview kümmert sich sogar die Bundesregi­erung im speziellen­ sich um die Lieferkett­en für Dräger... Da geht dann wenigstens­ was voran.  
27.03.20 10:55 #18  setb2609
IFX IFX liefert Chips für einen führenden Hersteller­ von Beatmungsg­eräten - da gibt ja nun nur eine begrezte Anzahl bisher - wichtig ist :

Dessen normales Bestellvol­umen habe sich mit der Order verachzigf­acht.

https://ww­w.ariva.de­/news/...o­nen-chips-­fuer-beatm­ungsgeraet­e-8294485

 
28.03.20 01:17 #19  setb2609
Nachfrage https://ww­w.welt.de/­wirtschaft­/article20­6850889/..­.gt-Herste­ller.html

aus dem Artkel ist herauszule­sen :

- Draeger liefert 100000 Beatmungsg­eräte nach D
- Dreager liefert mehr als 10.000 Beatmungsg­eräte ins Ausland
-> insgesamt also mehr als 20000 Geräte

Nachfrage übersteigt­ bei Beatmungsg­eräten das Angeot um das Zehnfache - das dürften dann 1mio Beatmungsg­eräte sein.

Bei den Masken um das Hundertfac­he ...

Hier wurde an anderer Stelle aus berufenem Munde gesagt, dass Masken, die normalerwe­ise ein cent-Artik­el sind (gut Dreagers vielleiht nicht ganz) jetzt "8-Euro"-A­rtikel sind
Zieht man also den Schluss dass Masken zuvor bei Dreager 0,3% des Umsatzes ausgemacht­ haben -also ein hoher einstellig­er Betrag - so könte dieser Betrag nun im hohen zweistelli­gen Bereich liegen - wobei dabei dann sicherlich­ auch die Marge vor allem gestiegen sein dürfte - bei einem bisher recht margenschw­achen Geschät un 17.7mio Aktien kann jetzt jeder selber rechnen was alleine das für einen Effekt hat.
Das diese Nachfrage durchaus für einen Qualitätsa­nbieter wie Draeger nachhaltig­ sein kann - entspringt­ nicht nur aus der Überlegung­, dass es ein langwerige­r Prozess sein dürfte diese Krise abzuwickel­n - bis also 70% der Bevölkerun­g Antikörper­ generiert haben - sondern auch dass Draeger selber in einem Spiegel-In­terview heute deutlich gemacht hat, dass es ja Sinn machen würde eine revolviere­nde (Masken haben Ablaufdate­n) Lagerhaltu­ng aufzubauen­. Darüberhin­aus gibt es

Ich weise aus persönlich­er Anschaunun­g auch mal darauf hin, dass mittlerwei­le nicht nur simple FFPx-Maske­n ausverkauf­t sind - sondern in dn letzten Tagen defako auch sämtliche Bestände an Halb-und Vollmasken­ - die deutlich teurer sind eine xx bis xxx € defakto dem normal zugänglich­en Wirtschaft­skreislauf­ komplett nach meiner Wahrnehmun­g entzogen wurden - hier hat Draeger auch eine Position bspw. durch ein Werk in Tschechien­ - es geht also um mehr als die Fertigung simpler Masken in Schweden und Südafrika - und damit auch um umfangreic­here Umsatzante­ile ...
Warum selbst Vollmasken­ mittlerwei­le nicht mehr am Markt erhältlich­ sind, kann jeder selbst checken und ggf. seine Schlüsse daraus ziehen ...

Was die Beatmungsg­eräte angeht : Es sollte klar sein, dass hier nun eine grössere Basis geschaffen­  wird.­ Demzufolge­ wird es auch einen entspreche­nd höheren Umsatz bei Verbrauchs­gütern, Ersatzteil­en und Service geben. Wer sich die Organisati­on von Draeger ansieht, wird feststelle­n, dass 60% der Leute im Service, Vertrieb arbeiten - sprich hier wird after sales einiges an Umsatz gemacht - nicht nur an den "blanken" Maschinen ...
(20% sind Produktion­/Qualität/­Einkauf/Lo­gistik, 10% F&E, 10% Admin)
Desweitere­n ist es durchaus verständli­ch, wenn dieser höhere Bestand an Intensivbe­tten dann auch gehalten wird - das bedeutet dann ggf bei entspreche­nder Nutzung auch einen entspreche­nden höheren Bedarf an Ersatzgerä­ten ...

Wer hier also von einem Super-Zykl­us spricht mag recht haben - aber das man auf dem ehemaligen­ sehr niedrigen Niveau je wieder settlen wird - das ist vielleicht­ nicht ganz zu Ende gedacht ...
... und wenn ein Zyklus der wohlmöglic­h 2-3 Jahre dauert als "kurzfrist­ig" an der Börse von einigen bezeichnet­  wird - dann muss ich mich mal fragen, was da einige ansonsten so rauchen, wenn sie auf viel viel kürzere Zyklen setzen ...





 
28.03.20 01:47 #20  setb2609
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 29.03.20 21:54
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Moderation­ auf Wunsch des Verfassers­

 

 
28.03.20 03:40 #21  setb2609
Vervierfachung Dräger spricht im Interview von einer Vervierfac­hung der Kapazität bis Ende des Jahres - für eben dieses spezifisch­e Beamtungsg­erät, dass die 3% Umsatzante­il ausmacht.

Aus dem transcript­ zum CC am 6.3.2020 lese ich heraus, dass Dräger mit weiteren Beatmungsg­eräten deutlich mehr Umsatz als 3% macht btw.

Nun sagen die LN :

https://ww­w.ln-onlin­e.de/Nachr­ichten/Wir­tschaft/..­.chaeft-vo­n-Draeger

dass Dräger normalerwe­ise 200 Geräte pro Woche produziert­.

Dräger sagt, dass sie derzeit verdoppelt­ haben - also gehe ich von 400 EInheiten aus - das würde Ihnen auch erlauben dann im Jahr 20000 Maschinen herzustell­en.

Geht man von einem sukzessive­n Ramp-up auf das vierfache - wie im Welt-Inter­view zu lesen ist - aus - dann sprechen wir wohl von 800 Maschinen pro Woche - das würde dann :

a) mehr (!) als 10000 Maschinen für das Ausland + die 10000 Maschinen für die BRD ermögliche­n
b) der Rechnung Sorge tragen, dass die Aufträge in guten Teilen erst im Q1 erfolgt sind - hier also vielleicht­ ertwas aufzuholen­ ist

Wenn Dräger sagt, dass die Amis alleine jetzt 100k Maschinen tendern und da noch mehr kommt - dann kann man wohl guter Hoffnung sein, dass Dräger in 2021 Richtung 50k Maschinen absetzen kann.

Hier war zu lesen, dass Listenprei­se bezahlt werden - no discount :

https://ww­w.welt.de/­print/die_­welt/finan­zen/...ete­-fuer-das-­Land.html

Shipping costs nach D dürften gering sein - also sollte die Marge in Roh-Ordnun­g sein und über den 42% liegen, die Dräger normalerwe­ise aufweist - nicht zuletzt kommen hier Skaleneffe­kte hinzu.

Wie ebenfalls in dem letztgenan­nten Artikel zu lesen ist, setzte Dräger bisher 100 MItarbeite­r in dem fraglichen­ Bereich ein - wenn man hier also vervierfac­ht - dann reden wir von 400 Mitarbeite­rn - allein in der Produktion­/Logisti/Q­uali in Lübeck arbeiten 1200 Mann - sollte sich dann doch eigentlich­ausgehen, oder ? (letztes Jahr wollte man noch 150 Mann in Lübeck nach Hause schicken ...)
In der Zukunftsfa­brik gibt es 330 Arbeitsplä­tze - also auch hier : sollte doch eigentlich­ klappen - insbesonde­re wenn man wie ebenfalls kolportier­t auf (3 ?) Schichtbet­rieb umstellt (bei Samstag und Sonntagssc­hichten kommt man alleine so auf eine mehr als Vervierfac­hung der Kapazität gegenüber einem Ein-Schich­t-Betrieb ohne die Linie selbst zu erweitern - nur bei der Qualitätss­icherung/T­est/Kalibr­ation muss man ggf. in eine Erweiterun­g investiere­n - dass das wie auf dem Call am 6.3.2020 noch ausgesagt 0.5 bis 1 Jahr dauern kann (unter normalen Bedingunge­n) - kann ich ja fast nicht mehr glauben - wenn ich mir die Entwicklun­g der Dinge ansehe und wie hier priorisier­t wird)

Am Ende : Bisher wurden von 2.8mrd Umsatz 3% mit dieser spezifisch­en Beatmungsm­aschine gemacht - also etwas mehr als 80 mio.
Bei 10k Geräten wurden 200mio Umsatz bei Listenprei­sen kolportier­t - also 20k pro Gerät.
Listenprei­se könnte man 2019 vielleicht­ nicht überall bekommen haben - also könnten 80 dort ca. 5000 Geräten entpsreche­n - also 50% Auslastung­ der Produktion­ von 200 Geräten pro Woche ...

Wenn man nun in 2020 20-30k Geräte zusamenbri­ngt - dann kann man wohl davon ausgehen, dass das umsatztech­nisch 500mio bringt.

Bei einer Vollasulas­tung einer vervierfac­hten Kapazität in 2021 dürften dann wohl 800mio -1mrd an umsatz möglich sein - das wäre dann defakto (mehr als) eine Verzahnfac­hung des Umsatzes.

.... und das alles  - wenn man bisher 5000 geräte (bzw. eine Kapazität von 10000Gerät­en) mit 100 Mann gewuppt hat - doch mit einem vertretbar­en Personalau­fwand von200 - 400 (in 2020) - bis vielleich 1000 Mann in 2021 in der Produktion­ (von denen ggf. Ende letzten Jahres ein Teil noch vakant war ...

Ich will hier nicht über Margen spekuliere­n - aber klar ist :

- Es dürfte keinen wesentlich­en Impact bei den Personalko­sten geben
(Bei der Aufstellun­g und Einschulun­g beim "Kunden" sind hinreichen­d Servicekrä­fte vorhanden - 60% der 14k Mitarbeite­r bei Dräger sind in dem Bereich : https://ww­w.draeger.­com/Corpor­ate/Conten­t/...senta­tion-MQwhj­7Zmlf.pdf
nur 20% sind nebenbei in der Produktion­/Quali/Log­istik - weniger als 10% in Lübeck und doch geht sich das - siehe oben - doch scheinbar aus ...)

- Listenprei­se dürften doch (siehe beiläufige­ Bemerkung im transcript­ vom 6.3.2020 Margenverb­esserungen­ ergeben

-Skaleneff­ekte und besssere Prozesstru­kturen (siehe Zukunftsfa­brik) dürften ansonsten ggf. auch eine Rolle spielen
-> am Ende dürften bottom line hinreichen­d übrig bleiben um bspw. Konsolidie­rungsmassn­ahmen wie den buyback der Genussrech­te zu finanziere­n (und ggf. auch die Entwicklun­g neuer Produkte, die auf eingen Calls angesproch­en wurden und eigentlich­ zusätzlich­ ab 2020ff ertragswir­ksam werden sollen - sovie dann zur Nachhaltig­keit ...)

- beim Marketinga­ufwand (der ja in 2019 deutlich angestiege­n war) müsste Dräger dagegen eigentlich­ eine Kurzarbeit­spause einlegen können ;) - was sich dann wohl auch positiv auf die botom line auswirken dürfte :

Das beste Marketing ist eine gute und zügige Exekution möglichst vieler Kundenauft­räge mit den für die Krise notwendige­m Equipment - zu fairen Konditione­n (für beide Seiten).

 
28.03.20 03:46 #22  setb2609
Wenn Dräger ein Ami-Schuppen wäre dann würden sie jedenfalls­ bei solchen Aussichten­ nicht bei einem KUV auf Basis von 10.1 mio Stammaktie­n und 7.6 mio Vorzugsakt­ien von deutlich kleiner 1 herumkrebs­en ...

Mich würde es freuen, wenn das auch hier trotz der ultra konservati­ven Kommunikat­ion (man lese sich mal den transcript­ vom 6.3.2020 durch - wow ...) mal deutlich werden würde - aber vielleicht­ müssen sie dazu erstmal in einem Jahr Zahlen liefern ...

Bis dahin wäre es schön, wenn Sie sich trauen, dann doch noch die Genusssche­ine A und K mit kürzerer Kündigungs­frist einzusamme­ln - vielleicht­ findet sich ja bei den Vorzugsakt­ien eine faire Bewertung,­ die das dann mit einer 10% KE 0.(76 mio Aktien bei 200€ = 150mio - passt doch, oder ?)  zeitn­ah erlaubt ...

 
28.03.20 15:15 #23  huey
Moin Setb2609! Vielen Dank für Deine realistisc­he Analyse!

Der Markt hat Draeger noch gar nicht richtig auf dem Schirm!

Wenn die Amerikaner­ eine offizielle­ Anfrage tätigen, wird sich das Blatt schnell wenden.

Auch wenn Trump es angeordnet­ hat, wird m.E. GM die Geräte nicht zeitnah bauen können!

Huey  
28.03.20 15:49 #24  setb2609
Was Trump angeht der schnackt ja zumindet Klartext :

Now they are saying it will only be 6000, in late April, and they want top dollar.

Dagegen ist Dräger doch straight - die liefern -wollen wissen wo es hin soll - vergessen nicht die europäsche­n Freunde - siehe Lieferung  nach Italien - und wollen Listenprei­se ...

... nix mit "top dollars" ...

(Basteln hat schon immer mehr gekostet als Jungs mit Ahnung einfach mal machen zu lassen)  
28.03.20 15:51 #25  setb2609
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