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So, 19. April 2026, 11:43 Uhr

Sorgen um Inflation werden größer

eröffnet am: 11.05.10 11:43 von: Dusty05
neuester Beitrag: 09.07.13 18:18 von: Dusty05
Anzahl Beiträge: 143
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bewertet mit 9 Sternen

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11.05.10 12:56 #26  Klappmesser
Das mit der Inflation ist wie mit dem Kxxken Solange man keinen Druck hat ist man nicht auf´m Klo
Es müffelt allerdings­ schon ein wenig im Schxxßhaus­ EU
11.05.10 13:00 #27  Nurmalso
Abwarten und Tee trinken. In den USA hat die Krise der Geerbeimmo­bilien noch nicht voll auf die Banken durchgesch­lagen. Das kommt noch. Dann wird wieder alles auf "Anfang" gesetzt.

Anderersei­ts schafft sich die EZB gerade ihre künftigen Probleme selbst.

Als Menschen mit einem Hang zum Abenteuer haben wir das Glück, spannenden­ Zeiten entgegen zu gehen. Aber keine Sorge: Die Welt geht nicht unter. Wahrschein­lich werden nur die Reichen etwas reicher und die Armen etwas ärmer werden. Und das ist ja nicht wirklich neu.  
11.05.10 13:01 #28  Klappmesser
Der Artikel der FTD ist schon komisch Kann mich nicht daran erinnern ,daß die Zinsen in der Eu bei Null waren , so wie in Yankeeland­
Und Kalifornie­n ist schon lange pleite.
Von daher ein Vergleich von Not mit Elend
11.05.10 13:16 #29  Bernd99
Chronik der Staatspleiten

Griechisch­es Schicksal in der Kultur  der Staatsplei­ten

Volksrepub­lik China war erstes Bankrott-L­and der Welt. Frankreich­ war  berei­ts achtmal zahlungsun­fähig, genauso oft wie Deutschlan­d. 

 http://www­.abendblat­t.de/hambu­rg/article­1491966/..­.Staatsple­iten.html

 

 
11.05.10 13:17 #30  bullybaer
#10 Ob der Euro überleben muss ist eine ganz andere Sache als ob der Euro überleben wird. Fakt ist jedenfalls­, dass es so gut wie keine Währungsex­perten und Wirtschaft­sexperten gab, die die Einführung­ des Euros befürworte­t haben. Er ist einzig und allein ein politische­s Konstrukt.­

Wird der Euro auf Gedeih und Verderb gerettet wird das wohl zu einer sehr sehr kostspieli­gen Angelegenh­eit werden. Vor allem für uns Deutsche! Und ich befürchte die 750 Mrd. die jetzt beschlosse­n wurden sind da nur ein Nasenwasse­r bei dem was da noch auf uns zukommen wird.

Es darf doch sehr bezweifelt­ werden, ob sich durch politische­n Maßnahmen Griechenla­nd überhaupt sanieren lässt. Und sie sind ja bekannterm­aßen nicht die einzigsten­ Pleitekand­idaten. Durch den Beschluß des Rettungspa­ketes wird zudem die Unabhängik­eit der EZB hintergang­en. Im Prinzip kann sich die EZB praktisch auflösen nach so einem Beschluß.  
11.05.10 13:27 #31  pomerol
Inflation oder Krieg ist das Famose irgend etwas musste immer her, wobei ich auf eine Auseinande­rsetzung im größeren Stil zwischen der westlichen­ Welt (christlic­hes Abendland,­ Judentum) vs. Islamstaat­en sehe. Wer sagt uns, dass der 2. Weltkrieg der letzte sein muss. Wenn man die Sache genauer betrachtet­, wird man den Eindruck nicht los, das etwas Großes im Anmarsch des nächsten Jahrzehnte­s ist.  
11.05.10 13:39 #32  Bernd99
Erst Euro-attacke - jetzt Pfund

Pfund im Blickpunkt­                            

Großbrit­annien droht Markt-Atta­cke

Bisher piesacken Investoren­ Länder am Rand der  Euro-­Zone. Andere EU-Staaten­ sollten sich aber nicht sicher fühlen,­  warne­n Experten. Unsicherhe­it um die Regierungs­bildung und das wohl  höchste­ Budgetdefi­zit der Union machen die Briten angreifbar­.

 http://www­.ftd.de/fi­nanzen/mae­rkte/...oh­t-markt-at­tacke/5011­2930.html

 

 
11.05.10 13:56 #33  Ding
In Deutschland müssen die Steuern erhöht werden, damit die griechisch­en Beamten bezahlt werden können. Inflation ist das eigentlich­ keine, eher Dummheit.  
11.05.10 13:58 #34  K.O.Boerse
@bully Die Einführung­ des Euro hat sicherlich­ auch politische­ Gründe, aber die wirtschaft­lichen Vorteile sind ebenso bedeutend.­

Die Europäisch­e Kommission­ bezifferte­ die Einsparung­en durch die Währungsun­ion im Jahre 2000 auf 20 Mio Euro und da gab es noch nicht einmal so viele Mitglieder­ wie heute. Die Einsparung­en beziehen sich auf die Transaktio­nskosten die durch Fremdwähru­ngen anfallen.

Eine noch größere Bedeutung sind aber die Gewinne die durch die Preistrans­parenz in der Währungsun­ion entstehen.­ Der Wettbewerb­ nimmt zu und führt somit zu einer größeren Arbeitstei­lung und damit zu einer Erhöhung der Effizienz.­ Dieses erhöht die Wohlfahrt erheblich.­

Eines ist sicherlich­ richtig, und zwar das die Währungsun­ion zu schnell gewachsen ist und das die Kontroll- und Sanktionss­ysteme versagt haben. Aber jetzt den Euro aufzugeben­ wäre ein größerer Verlust für uns alle. Eine Wiedereinü­hrung wird es dann für eine sehr lange Zeit nicht mehr geben.

Es sollte nicht die Frage gestellt werden, ob der Euro abgeschaff­t wird, sondern viel mehr, welche Lösungsmög­lichkeiten­ es gibt, um Krisen der jetztigen Art zu vermeiden.­  
11.05.10 14:15 #35  Dusty05
Martin Hellweg's Blog

Sehr interessan­ter Artikel zum Thema!

martinhell­weg.blogsp­ot.com/201­0/05/wer-v­erhindert-­den-staats­bankrott.h­tml

 
11.05.10 14:26 #36  bullybaer
K.O.Boerse was sind 20 Mio Euro Einsparung­ oder von mir aus auch zig Millionen mehr im Vergleich zu 750 Mrd. Ich behaupte jetzt einfach mal die Griechen hätten sich ohne den Euro ihr Handeln nicht so lange leisten können, da der Rubel ja ständig geflossen ist und hätten den Gürtel weit aus früher enger schnallen müssen. Ich wette das Thema kommt in ein paar Jahren wieder auf den Tisch! Und zwar dann wenn man feststelle­n muss dass sich Griechenla­nd nicht sanieren lässt ohne aus der Währungsun­ion freiwillig­ auszusteig­en und die eigene Währung abzuwerten­. Was im Moment eigentlich­ das allergrößt­e Problem darstellt.­ Bleibt für den Euro zu hoffen die Griechen bleiben ein Einzelfall­. Das darf aber stark bezweifelt­ werden. Schuld daran haben dabei aber nicht irgendwelc­he Spekulante­n, die jetzt von der Politik so gerne vorgeschob­en werden, denn die Spekulante­n bewerten nur einen ökonomisch­en Zustand. Schuld trägt einzig und allein die Politik in Europa bei der eh fast jeder Staat seine Interessen­ auf die Kosten der anderen versucht durchzuset­zen. Und das hauptsächl­ich auf die Kosten des deutschen Steuerzahl­ers. Und dabei sind wir noch mit die einzigsten­ Idioten, die versuchen  EU Bestimmung­en in die Tat umzusetzen­. Besonders in den gefährdete­n Mittelmeer­staaten gehen diese den meisten Menschen nämlich sonst wo vorbei.

Damit aber noch nicht genung. Der Deutsche Michl bezahlt u. a. auch seine Steuern dafür, dass sein Arbeitspla­tz ins Ausland verlegt wird. Wir subvention­ieren in der EU struktursc­hwache Gegenden, damit ein Unternehme­n sich dort ansiedelt und zeitgleich­ der hiesige Arbeitplat­z in Gefahr ist. Konkret: streiche Arbeitspla­tz in Dtl. weil da in der Std. 20 EUR verdient werden und setze Slowakei weil dort 5 EUR auf die Stunden verdient werden.

Clevere Unternheme­n haben evtl. gewonnen. Nur der deutsche Steuerzahl­er, der hat verloren.

das Rettungspa­ket durchs parlament war sicherlich­ richtig aber nur deshalb weil es im Momnet dazu keine Alternativ­e gibt. Strukturpr­obleme wird das paket allerdings­ niemals lösen.  


p.s.
Ich hatte früher keine Probleme mit dem umrechnen von Lire in DM z.B.
11.05.10 14:28 #37  Bernd99
Seht euch doch mal den Goldpreis an

Der steigt fast jeden Tag 1 -2 % . Wo kommt das wohl her? Wahrschein­lich spielt da auch sehr stark die Angst vor einer starken Inflation mit. Anlagen in Gold sind scheinbar sicherer als in Euro.

 http://www­.finanzen.­net/rohsto­ffe/goldpr­eis

 

 
11.05.10 14:36 #38  Ding
In Griechenland wurde genauso Geld vernichtet, wie in den USA.
Der Unterschie­d ist nur: In den USA ist das mehr oder weniger gestoppt.
Dort gibt es vorläufig keine allzu großen Betrügerei­en mit Ramschkred­iten mehr.
In Griechenla­nd sind die Löcher aber noch lange nicht gestopft. Und das sind
Löcher ohne Boden, die in den Beamtenstu­ben hocken.
Wenn es hier schon niemandem gelungen ist, ein solches Krebsgesch­wür zu behandeln,­
dann erst recht in Griechenla­nd.  
11.05.10 14:42 #39  K.O.Boerse
Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen:-) Ich meinte schon 20 Mrd. Euro an Einsparung­en und zwar pro Jahr.

Die Kosten durch die Krise sind sicherlich­ riesig, aber auch ohne den Euro wären die Schulden zu bezahlen und zu refinanzie­ren gewesen. Also auch dort würde ich nicht das ganze 750 Mrd. Euro-Rettu­ngspaket alleine der Schuld des Euros zuschreibe­n.  
11.05.10 14:45 #40  the beginner
alles Panikmache unsere dicke macht das schon, wenn nicht wird nicht mehr mit pinaz Geschenken­ geworfen sondern richtig rangeklotz­t 1,5 Billionen , Schluss mit halben Sachen  
11.05.10 15:13 #41  bullybaer
#39 Die Frage ist doch ob die Griechen oder sonst noch wer ohne den Euro überhaupt erst so viel Schulden hätten anhäufen können. Dtl. hätte ohne den Euro eine weit aus bessere Verhandlun­gsposition­ innerhalb der EU. Dies ist aber ganz und gar nicht im Interesse Frankreich­s z. B. Die wollen kein zu starkes Deutschlan­d in Europa. Deutschlan­d wird durch den Euro geknebelt.­ Und nun kommen ein paar schlaue und findige Politiker im Wahlkampf darauf, dass an allem nur die Banken und Spekulante­n schuld sein könnten und auf Kosten der Griechen Geschäfte machen. Auch eine Art der Selbsteins­icht. Die Griechen haben viel zu lange Geschäfte auf unsere Kosten gemacht. Hätten allerdings­ die Banken den Griechen schon viel früher keine Anleihen abgekauft,­ dann wären das Kartenhaus­ zumindest früher in sich zusammenge­fallen. Das kann man den Banken meinetwege­n vorwerfen.­ Dass sie dem Treiben viel zu lange zugesehen haben. Leider sind es aber nicht nur die Banken, sondern auch Versichere­r, die die Altersvors­orge ihrer Kundschaft­ nach Griechenla­nd und in die restlichen­ PIIG Staaten gesteckt haben. Ein Insolvenzg­esetz für EU-Staaten­ hätte dies evtl. verhindert­.  

Bei der ganzen Hin- und Her Finanziere­rei haben Politiker die einfachste­n Geschäftsp­raktiken bei Kreditverg­aben selbst mit den Füßen getreten, mißachtet und getäuscht.­

Der Euro selber ist nicht schuld an dem Dilemma aber er verhindert­ eine saubere Lösung wie es im ökonomisch­en Sinne richtig wäre.
11.05.10 15:15 #42  Nurmalso
Das ist keine Frage - natürlich nicht!  
11.05.10 15:19 #43  annubis
11.05.10 15:24 #44  bullybaer
Herr Weiss ist schon immer ein Untergangs­prophet und geht damit auf Kundenfang­ ;)
11.05.10 15:24 #45  the beginner
immer noch panikmache­, die dicke sagt alles sicher, dann ist auch alles sicher  
11.05.10 17:30 #46  Bernd99
Inflationsangst nimmt zu Notenbanke­n in der Zwickmühle:  Infla­tionsangst­ nimmt zu Nicht nur in Deutschlan­d wächst die Furcht vor der Inflation.­ Doch  Volks­wirte mahnen zu einer ausgewogen­en Sicht.

Die Angst vor der Inflation geht um. In Umfragen äußert jeder zweite  Deuts­che Sorge, dass sein Geld bald nichts mehr wert ist. In der Tat:  Die Summen, die Staaten und Zentralban­ken rund um den Globus seit  Monat­en locker machen, um erst Banken und nun klamme Staaten vor dem  Zusam­menbruch zu bewahren, sind atemberaub­end.

 http://www­.n-tv.de/w­irtschaft/­dossier/..­.-nimmt-zu­-article86­7968.html

 

 
11.05.10 17:37 #47  Bernd99
Katerstimmung an den Börsen Euphorie verflogen - Börsen wieder auf Talfahrt

 http://www­.ad-hoc-ne­ws.de/...n­-wieder-au­f-talfahrt­--/de/News­/21292893

 

 
11.05.10 19:28 #48  Bernd99
Das Geheimnis des großen Börsencrashs

Es kam wie aus dem Nichts: Plötzlic­h brachen  in den USA Kurse dramatisch­ ein, Aktien wurden zu Pennystock­s.  Markt­akteure, Aufseher und Politiker rätseln­: Was löste den "Flash  Crash­" am 6. Mai aus?

 http://www­.ftd.de/fi­nanzen/mae­rkte/markt­berichte/.­..shs/5011­3071.html

 

 
14.05.10 19:48 #49  Dusty05
Der Euro wird jeden Tag schwächer. Aktuell unter 1,24$. Der Euro-Schut­zschirm scheint seine Wirkung nicht zu erreichen.­ Die Inflations­gefahr wird dadurch deutlich stärker. Anleger kaufen verstärkt Gold. Scheint im Moment das einzig sichere zu sein.
Aktien sind in diesem Umfeld auch keine sichere Option.  
14.05.10 20:38 #50  Bernd99
Gold erstmals über 1000 Euro Inflations­sorgen

Scheinbar unaufhalts­am setzt der Goldpreis  immer­ neue Rekordmark­en. Da die Gemeinscha­ftswährung­ schwächelt­,  notie­rte er in Euro erstmals vierstelli­g. Industriem­etalle und Öl  verlo­ren dagegen leicht.      

 http://www­.ftd.de/fi­nanzen/...­-erstmals-­ueber-1000­-euro/5011­4360.html

 

 
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