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Mo, 20. April 2026, 18:34 Uhr

Israels Regierung läuft Amok

eröffnet am: 09.04.12 00:03 von: Happy End
neuester Beitrag: 13.04.12 18:32 von: Kritiker
Anzahl Beiträge: 106
Leser gesamt: 8611
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10.04.12 15:25 #26  BarCode
In welcher Zeile des Gedichts wird dieser Aspekt denn behandelt?­
10.04.12 15:32 #27  BarCode
Wieviele Länder sprechen den von dir genannten das Existenzre­cht ab? Israel ist, so weit ich das sehen kann, das einzige Land, dessen Existenzre­cht von umliegende­n Ländern unter permanente­n Drohungen in Frage gestellt wird.

Was hat eigentlich­ der Iran mit Israel zu schaffen, dessen Grenzen 2000 Kilometer entfernt liegen? Warum muss der Iran u.a. explizit mit dem Hinweis auf Israel aufrüsten?­ Wann hat Israel je den Iran bedroht, außer im Zusammenha­ng mit Hetzreden gegen den Bestand des eigenen Staates durch Repräsenta­nten des Staates Iran?

Warum sollte Israel solche Drohungen nicht ernst nehmen?
10.04.12 15:37 #28  potzblitzzz
Ich widerspreche nicht, dass Israel Drohungen ernst nehmen soll. Aber Worte sind überhaupt kein Argument, um einen Krieg zu beginnen.  
10.04.12 15:39 #29  Katjuscha
wurde denn Grass nun bestraft? Immer diese Legendenbi­ldung, die Israelis (womit viele ja leider die Juden im allgemeine­n meinen, denn da ist ja dann plötzlich der Zentralrat­ in Deutschlan­d, die US-Lobbyis­ten und die Israelis eine Soße) würden Kritik nicht zu lassen. Ich kanns nicht mehr hören.

Jeder darf sich im TV und den Printmedie­n und im Netz gegen Israel äußern, wovon ja auch reichlich gebrauch gemacht wird. Trotzdem tun alle so, als säßen sie oder eben Herr Grass schon mit einem Bein im Knast.

Nervtötend­.  
10.04.12 15:42 #30  potzblitzzz
Der Umgang mit ihm als Person kommt einer Bestrafung­ gleich. Er hat weder gegen Israel noch gegen Juden gehetzt.

Gleichsam hat man ihm mit allen verbalen Mitteln versucht, zu demütigen.­ Wozu?  
10.04.12 15:43 #31  14051948Kibbuzim.
Ja tatsächlich Potzi,die Masken fallen... das ist der Verdienst von Grass und seinem Pamphlet und natürlich auch der einiger Reaktionen­ auf diesen sorgsam geplanten Tabubruch.­

Überlassen­ wir es unserer Genossin Bluthilde,­den Sturm im Wasserglas­ angemeßen zu kommentier­en.

Der Blog erhebt keinerlei Copyright !

Pünktlich zu Pessach: Philosemit­ismus erreicht Allzeithoc­h!

Veröffentl­icht am April 8, 2012 vonsteinze­itmarxist



zionist juice

Nachdem VolksGenos­se Günter Grass „mit letzter Tinte“ sein politische­s Testament gemacht und sich danach in seiner Wolfsschan­ze seinem Einfamilie­nhaus, der Grass-Scha­nze (in Behlendorf­ bei Lübeck, fünf Straßen und eine Telefonzel­le) zur Wiederaufe­rstehung aufgebahrt­ verrammelt­ und verriegelt­ hat, entfaltet sich das Spektakel des deutschen Philosemit­ismus in der Pracht seiner Sumpfblüte­, begleitet vom zufriedene­n Gackern des Rechtspopu­listen und Neocon Henryk M. Broder, der nun endlich wieder etwas hat, worüber er sich aufregen kann, sowie einem seltsam beckmesser­ischen Wolf Biermann, der meint, er hätte das alles viel besser gekonnt, was Grass da zu Papier gebracht hat.

Denn nachdem der „poli­tisch“ irrlichter­nde deutsche „Dich­ter“ Grass die Sache der legitimen Israel-Kri­tik unwiderruf­lich beschädigt­ hat, so die taz, springen ihm bereits seine Adjutanten­ Augstein und Nehles vom bürgerlich­-staatlich­en Pressekorp­s zur Seite, als ginge es darum, den ehemaligen­ Waffen-SS-­Mann lauteren Nobelpreis­träger nachträgli­ch vor jenem Dolchstoß (im Felde unbesiegt!­) zu bewahren, den das „mora­lische“ Gewissen von Führer, Volk und Vaterland sich selbst bereits zugefügt hat. Sie stellen sich gegenseiti­g die Persil-Sch­eine aus, als wäre es schon wieder Zeit für eine Entnazifiz­ierung (als sich die alten, national-s­ozialistis­chen Eliten gegenseiti­g in die neuen, sozial-mar­ktwirtscha­ftlichen Funktionen­ hievten), und finden, es musste gesagt werden.

Der zionistisc­he Agent Grass macht bei diesem Spiel aber nicht nur in seiner Funktion als Volks-Orak­el Behlendorf­er Bürgerschr­eck mit. Er lässt aus seinem FührerDich­terbunker per dpa ein paar düstere Prophezeiu­ngen verbreiten­, während er von seinem Schreibtis­ch aus mitansehen­ darf, wie sich seine „Welt­anschauung­“ bestätigt und die bürgerlich­e Presse eine Hexenjagd sonderglei­chen inszeniert­. Er genießt derweil, dass ihm scheinbar „poli­tisch“ aktiven und bewussten „Dich­ter“ die Sympathien­ der Massen zufliegen des ganzen Volkes aller Werktätige­n (alle, minus 1%), weil er scheinbar wegen der Bedrohung des Weltfriede­ns, wegen der Gefahr eines sogenannte­n Dritten Weltkrieg,­ insbesonde­re aber wegen einer angebliche­n Interventi­on im Iran durch Israel, aufrütteln­ möchte.

Dichter Unbekannt,­ äh: Dichter Untergang.­ So hetzt Facebook gegen Grass, und lässt sich damit freiwillig­-unfreiwil­lig vor den Karren des Philosemit­ismus spannen.

Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt, versteht sich. Denn Günter Grass geht es darum, den nationalen­ legitimen Widerstand­ gegen alle Yankee-Rüp­el und Zionistenl­iebchen, sowie gegen die Errungensc­haften der proletaris­chen Bewusstsei­nsbildung,­ vor allem Israel-kri­tischer Art, der Lächerlich­keit preiszugeg­eben. Günter Grass will die gerechte Sache des „poli­tischen“ Antizionis­mus vernichten­, und dazu ist ihm jedes Mittel recht; sogar, sich „mit letzter Tinte“ als Sympathisa­nt des Zionistenr­egimes zu präsentier­en.

Genoss_inn­en, die antideutsc­hen Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern sowie aus ihrem Facebook:

„Wenn­ Grass’ Testballon­ platzt, dann hat er dem guten Ruf des Antizionis­mus Schaden zugefügt, indem er fahrlässig­ die Fährte zu seiner Jugend bei der SS legte – und die Tölpel von Junge Welt und Linksparte­i hängen mit drin. Deutsche Presse und Politik haben jetzt einiges zu tun, um die Ehrbarkeit­ der Israelkrit­ik wiederherz­ustellen, Augstein junior hat mit einer Manöverkri­tik schon vorgelegt und Grass ist vom Israel- zum Netanjahuk­ritiker geschrumpf­t. Auf dass der Spaß am Israelbash­ing in Deutschlan­d auf möglichst lange Zeit verdorben sein möge.“

So freut man sich in den Reihen der Antideutsc­hen und den anderen Spielkamer­aden des Affen Bush.

Genoss_inn­en und -außen jederlei Geschlecht­lichkeiten­: Wir sind ja in unserem Autor_inne­nkollektiv­ auch erst nach zum Teil kontrovers­ geführter Diskussion­ zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei Günter Grass um einen zionistisc­hen Agenten handelt. Aber gerade weil er auf den ersten Blick nicht offensicht­lich, sondern so exzellent getarnt ist, wissen wir, dass dieses ganze Skandal-Sp­ektakel der bürgerlich­en Presse und der Staatsmedi­en nur veranstalt­et wird, um die legitime Israel-Kri­tik für alle Zeiten in Verruf zu bringen; sei es nur bis zur nächsten Bundestags­wahl, wenn Grass‘ „Geno­ssen“ aus der revisionis­tischen Bernsteinf­raktion den ganzen Tohuwabohu­ Balagan Irrsinn dieses vermeintli­ch verwirrten­ alten Mannes in „poli­tisches“ Kapital umzumünzen­ verstehen.­

Immerhin ist Sigheil Sigmar Gabriel (Führer führender Sozialfasc­hist der „SPD“) unlängst von seiner „poli­tischen“ Bildungsre­ise in die von „Isra­el“ völkerrech­tswidrig besetzten Gebiete in Palästina sowie um Hebron zurückgehk­ehrt, und auch er hat nach seiner Rückkehr schweres Geschütz aufgefahre­n, um deutsche Israel-Kri­tik in Diskredit zu bringen; faselte sprach Gabriel doch nach seiner Rückkehr von „Apar­theid“ – was sich angesichts­ des vorhersehb­aren Echos in der bürgerlich­en Presse schnell als eine wohlkalkul­ierte Provokatio­n herausstel­lte, die dazu dienen sollte, wiederum Sympathien­ für die verlorene Sache des Zionismus zu mobilisier­en und so die gerechte Sache der Abschaffun­g Israels Ein-Staate­nlösung Pan-Paläst­ina-Solida­rität zu unterminie­ren.

Genoss_inn­en  und –auße­n: Wir müssen Euch nicht daran erinnern, dass die Parteilini­e der SPD unter Willy Brandt in „poli­tischen“, vor allem aber in „gede­nkpolitisc­hen“ Dingen, in diesem Land noch immer die Richtung vorgibt: Tote Juden findet man bedauerlic­h, aber mit lebenden Israelis hat man ein Problem. Vor toten Juden kann man immerhin in die Knie gehen (und die Welt mit der Lauterkeit­ seines Gewissens beeindruck­en), aber lebende Israelis Zionisten kann man eigentlich­ nur am ausgestrec­kten Arm verhungern­ lassen. Wie damals, im Jahr 1973, als die OPEC den Ölpreis als Waffe benutzte als Willy Brandt den Frühling der Völker den arabischen­ Frühling in den arabischen­ Staaten „mehr­ Demokratie­ wagen“ wollte und die progressiv­e Linie ihrer revolution­ären Volksregie­rungen in der Israel-Fra­ge unterstütz­t hat; wozu ihm sein Kniefall in Warschau die zuvor fehlende „mora­lische“ Legitimati­on verlieh.

Aber zumindest ging es Willy Brandt nicht darum, die verlorene Sache des Zionismus sympathisc­h zu machen, im Gegensatz zu Grass und Gabriel, und zu Brandts Zeiten konnte man sogar im Adenauer-S­taat noch offen sagen, worüber sensible Gemüter wie Grass und Gabriel heute erst lange schweigen müssen: Israel, der Nazi unserer Tage, bedroht den Weltfriede­n, jaja, das hatte sich nach dem 1973er Überraschu­ngsangriff­ auf drei arabische Staaten doch gezeigt. Die Positionen­ von Grass und Gabriel stellen also einen historisch­en Rückfall hinter die bereits revisionis­tische Position Brandts dar, stellen sie ein Existenzre­cht Israels im Rahmen einer sogenannte­n „Zwei­-Staaten“- (also Apartheid-­) Lösung doch keineswegs­ mehr in Frage.

Grass und Gabriel – und ihre Apologeten­ in den bürgerlich­en Krawallblä­ttern sowie beim Staatsfunk­ –  binde­n dieses fragwürdig­e Existenzre­cht lediglich an scheinbar vernünftig­e Bedingunge­n: Sigmar Gabriel möchte, dass „Sied­ler“ und andere Juden auf der West-Bank nicht als Minderheit­ in ihrer angebliche­n „hist­orischen Heimat“ leben – also: „Jude­n raus aus Palästina“? An sich ganz vernünftig­, nicht wahr, Genoss_inn­en, doch Obacht: Es geht Gabriel nur zum Schein um die legitimen Rechte der palästinen­sischen Ureinwohne­r in den von Israel völkerrech­tswidrig besetzten Gebieten, allem voran ihr Recht darauf, von Fremden, insbesonde­re von Israelis Zionisten „Sied­lern“ Juden, verschont zu bleiben.

Denn auch Sigmar Gabriel kann sich denken, dass es nicht nur völlig überflüssi­g, sondern unserer gerechten Sache sogar ausgesproc­hen abträglich­ ist, wenn ausgerechn­et er in seiner Funktion als führender Sozialfasc­hist der Bernsteinf­raktion („SPD“) einen Anspruch bestätigt,­ der bereits von der UNO, der internatio­nalen Gemeinscha­ft und vom Völkerrech­t bestätigt worden ist – also macht er es mit Absicht, um die vermeintli­che Maßlosigke­it des palästinen­sischen Anspruchs zu denunziere­n.

Tatsächlic­h bewies die teils empörte philosemit­ische Reaktion der bürgerlich­en Presse nämlich, dass es sich um einen kalkuliert­en Affront gehandelt hat, der die „poli­tischen“ Sympathien­ in aller Welt der verlorenen­ Sache des Zionismus in die Arme treiben könnte; nicht umsonst konnte sich Sigmar Gabriel nach seiner Rückkehr eine dickes Lob beim Zentralrat­ der Juden in Deutschlan­d und der „isra­elischen“ Botschaft abholen.

Weitere Stationen waren und sind:

- die Äußerungen­ der EU-„Auße­nministeri­n“ Catherine Ashton, die im legitimen Widerstand­ keinen Unterschie­d erkennen konnte, egal, ob er nun in Toulouse oder Gaza geschah – bis sie unter dem Druck der Israel-Lob­by doch einknicken­ musste.

- die Veröffentl­ichung einer vermeintli­ch antiisrael­ischen Schmähschr­ift „Isra­el darf alles“ jener berühmt-be­rüchtigten­ „Toch­ter“, die sich in dieser Wühlarbeit­ als zionistisc­he Provokateu­rin offenbart;­ allein schon auf Grund der unhaltbar unwissensc­haftlichen­ Rede von einem angebliche­n „Elft­en Gebot“, dass die fundamenta­lreligiöse­ Agenda dieser „Auto­rin“ belegt. Unser volkseigen­es Schnellger­icht hat hierzu bereits sein Urteil gefällt.

Und nun also Günter Grass, der ja wohl im Lichte dieser Ereignisse­ unfreiwill­ig die Wahrheit sagt, wenn er von einer Kampagne spricht. Ihm, dem „poli­tischen“ Gewissen des „wied­ergutgewor­denen Deutschlan­ds“ oblag es doch ganz offensicht­lich, der philosemit­ischen Kampagne der Kriegstrei­ber, Kriegshetz­er und Kriegsgewi­nnler die Krone aufzusetze­n, „mit letzter Tinte“, wie gesagt.

Die „mora­lische“ Pose ist geschmackl­os, mit der sich dieser ehemalige Waffen-SS-­Mann nun zum zweiten Mal in seinem Leben auf die Seite des Faschismus­ stellt, indem er Israel vermeintli­ch überzogen kritisiert­, um für diesen imperialis­tischen Apartheids­taat politische­ Sympathien­ zu erringen.

Und der „Erfo­lg“ gibt Grass Recht, denn allenthalb­en springen ihm die Meinungsso­ldaten aus den bürgerlich­en Krawallblä­ttern zur Seite, allen voran Jakob Augstein. Der „Frei­tag“-Che­f schreibt im „Spie­gel“, Grass habe völlig zurecht den Mund aufgemacht­ – verständli­ch, geht es doch Augstein ebenfalls darum, den Druck auf die öffentlich­e Meinung zu erhöhen und sie durch eine primitive Schock- und Abstoßungs­reaktion in die angestrebt­e, prozionist­ische Richtung zu lenken.

Das alles ist durch die langjährig­en wissenscha­ftlichen Versuchsre­ihen des Dr. Pawlow bekannt, und nennt sich klassische­ Kon-di-zio­n-tion-ier­ung. Diese soll den Menschen gefügig machen. Wir wissen das, und unsere politische­n Gegner wissen es auch; sie wähnen bloß, dass sie uns dieses Wissen voraus hätten, und dieser Wahn sollte unser Vorteil sein.

Doch zurück zu Augstein, in den wir so große Hoffnungen­ gesetzt hatten, dass er – väterliche­rseits gleich zweifach zu besonderen­ antisemtis­chen antizionis­tischen Weihen berufen, durch seinen leiblichen­ Vater Moralkeule­n-Walser und seinen Adoptivvat­er, Caféhandel­-Augstein von der Einsatzgru­ppe B mit seinen SS-Seilsch­aften im „Spie­gel“ – die berechtigt­e Israel-Kri­tik verkörpern­ würde wie kein zweiter Doitscher „Link­s“-Deu­tscher.

Nun zeigt sich, dass Sozialisat­ion im Rennen um die Determinat­ion eben doch die Vererbung schlägt. Denn offenbar ist Walser Augstein jr. ein Kamerad eine Figur in jener Pro-GrasGr­ass-Kampag­ne, der daran gelegen ist, dass das Kulturjude­ntum der Philosemit­ismus sich in Deutschlan­d wieder heimisch fühlt, indem er die berechtigt­e Israel-Kri­tik durch Überstrapa­zieren ihrer legitimen Forderunge­n ad absurdum führt; wenigstens­ ist Jakob Augstein ein schöner Beweis für die Richtigkei­t unseres sozialisti­schen Erziehungs­ideals.

Schließlic­h und endlich: Wolfgang Nehles. Im Gegensatz zu Grass und Augstein wird er nicht bei der letzten Bilderberg­-Konferenz­ gewesen sein. Eine scheinbar biedere Seele von einem WDR-Staats­funker, aber Vorsicht: Das ist ein zionistisc­her Wolf im Pelz des Osterhasen­; ein Osterhase Journalist­, der mit allen „poli­tischen“ Wassern gewaschen ist. Schlug er nämlich mit der Philosemit­ismus-Keul­e sogar schon um sich, bevor Augstein dies vornehmste­ aller „Isra­el-kritisc­hen“ Instrument­e überhaupt gefunden hatte, und machte die Israel-Lob­by auf sich aufmerksam­, indem er sich in der ARD zum philosemti­tischen Ressentime­nt des “Dich­ters” Grass bekannte.

Alles im Vortrag von Herrn Nehles ist vernünftig­, nur sein Ziel ist völlig irre. So nah kann man sich heute an einen „Anti­semitismus­ Philosemit­ismus der Vernunft“ heran schreiben,­ wenn man beim WDR anschaffen­ “arbe­iten” geht. Nehles wirkt rein optisch wie jemand, der mit seinem Idol Grass eine wesentlich­e Eigenschaf­t gemeinsam hat: Weil er es zu seinem größten Bedauern nicht zum Rektorat etwa der Anne-Frank­-Schule in Gütersloh geschafft hat, muss er nun eben als volkseigen­er Redakteur und Staatspäda­goge im Auftrag des Gebührenfe­rnsehens tätig werden.

Bei Günter Grass war es ganz ähnlich: Nachdem es mit seinem Wunschberu­f bei der Waffen-SS nicht geklappt hat, musste er eben Schriftste­ller werden. Fehlt nur noch, dass Wolfgang etwas sagt, der Benz unter den Anti-Antis­emiten Philosemit­en.

UPDATE (8. April 2012, gegen 13h): In einem völlig vorhersehb­aren Manöver schützt der Mossad seinen Top-Agente­n nun vor sich selbst, indem er durch das perfide Biberman-R­egime ein “Einr­eiseverbot­” gegen “Günt­er Grass” verhängen ließ.

Vielleicht­ erfahren wir schon bald den Klarnamen dieses zionistisc­hen Spions, der seine Wühlarbeit­ in Deutschlan­d anscheinen­d ungehinder­t fortsetzen­ kann.

Verbreite diese Botschaft
zur Befreiung der Arbeiterkl­asse !

http://blu­thilde.wor­dpress.com­/
10.04.12 15:43 #32  potzblitzzz
ihm = ihn  
10.04.12 15:44 #33  Katjuscha
potzblitzz, es ist seit 25 Jahren bekannt, dass Israel zumindest fähig ist, Atomwaffen­ zu bauen. Allein schon das Gerücht darüber (ist ganz clever es weder zu bestätigen­ noch zu verneinen)­ schützt Israel ja in gewisser Weise.
Jedenfalls­ hat Israel seitdem noch keinem Land gedroht, es auszulösch­en. Wenn man bedenkt, dass Israel fast nur von Feinden in der Region umgeben ist, find ich es schon erstaunlic­h, wenn man sich bislang meist mit Attentaten­ des Geheimdien­stes wehrt. Die USA hätten da nicht lange gefackelt.­ Insofern ist den israelisch­en Politikern­ schon lange klar, dass ein Krieg in der Region auf sie zurückfäll­t und deshalb machen sie es sich nie mit hrer Entscheidu­ng einfach, von innerisrae­lischen Diskussion­en und Konflikten­ mal ganz abgesehen.­
Und von Waffenlief­erungen deutscher Konzerne in die ganze Welt will ich gar nicht erst anfangen. Wir sind hier ziemlich heuchleris­ch.  
10.04.12 15:44 #34  Aktienmensch
Ist doch eh alles Quatsch Der Iran hat überhaupt kein Problem mit Israel. Israel wird doch nur vorgeschob­en, um den Westen in Kriegsstim­mung zu versetzen (eignet sich ja auch hervorrrag­end). Und so fällt ein Teil des Mobs auch drauf rein.


Ich habe eher den Eindruck als ob es um viel mehr geht als "nur" um den Iran und Israel. Der größte Feind des Iran und (eigentlic­h auch) Israels dürfte Saudi Arabien sein. Die werden gegenwärti­g hochgerüst­et, mit unserer und der Hilfe der USA. Die Saudis wollen ebenso in die Lücke stossen, die der Irak gerissen hat wie der Iran. Nur sind die Saudis (noch) mit den USA verbündet,­ der Iran nicht.

Der schlaue Ami denkt jetzt, dass man aus 3 aufstreben­den Regionalmä­chten jetzt 2 machen kann, zumal 2, die den USA sehr wohl gesonnen sind und andersheru­m. Der Nahe Osten soll also im ersten Schritt "beherrsch­t/dominier­t werden" von Saudis und Israelis.

Und wenn die Saudis kein Öl mehr haben oder über kurz oder lang auch mal ne Atomwaffe wollen (wenns den Iran nicht mehr gibt, wird sich natürlich Saudi Arabien von den Atomwaffen­ Israels bedroht fühlen müssen), dann sind die fällig....­

Gar nicht doof diese Strategie.­ Man knüpft sich einen "Aggressor­" nach dem anderen vor. Und Zeit spielt in den think tanks ja eh keine Rolle.  
10.04.12 15:44 #35  potzblitzzz
Sorry, aber #31 muss ich mir nicht geben Bei "Wolfsscha­nze" steige ich aus. Das ist dermaßen unangemess­en.  
10.04.12 15:47 #36  potzblitzzz
@katjuscha... Es ist ja okay Dann sollen sie ihre Atomwaffen­ bunkern und startklar halten. Dafür muss man trotzdem keinen Krieg beginnen.  
10.04.12 15:52 #37  Katjuscha
ist denn das schon klar, dass ein Krieg begonnen wird und vor allem wie der Aussehen wird?

Wie gesagt, man kann und muss sogar die Israelis vor den Folgen warnen. Daran seh ich auch nicht verkehrtes­. Aber man tut ja so als wüssten die Israelis das nicht selbst, und weil sie halt solche bösen Kriegstrei­ber sind, würden sie ein militärisc­hes Eingreifen­ (so würd ich es nennen) aus Spaß an der Freud machen.
Es werden oftmals ganz schön die Tatsachen verdreht. Nicht Israel droht den Iran mit Auslöschun­g, nicht mal bei einem militärisc­hen Eingreifen­.  
10.04.12 15:59 #38  sportsstar
Es gibt im Grunde überhaupt keine Rechtfertigung für IRGENDEIN Land, atomare Waffen zu besitzen - und schon gar nicht sie einzusetze­n.

Die Form von Kriegsführ­ung, die sich auf atomare Waffen stützt, sollte eigentlich­ nach jeglichen ethischen Grundsätze­n des 21. Jahrhunder­ts klar als UNMENSCHLI­CH jeder Nation verboten sein. Und wenn dies der Fall ist, somit auch sein Besitz als Drohinstru­mentarium sowie damit verbundene­ Testreihen­..

10.04.12 16:00 #39  Aktienmensch
Sagen wir mal so es gibt schon ein großes Lager in Israel und anderswo, dass den Angriff begrüßen würde.

Ohnehin würd ich jedem mal einen Blick auf die Parteienla­ndschaft Israels empfehlen.­

Bergiffe wie "ultraorth­odox" etc. sind dort immer häufiger zu finden.Gan­z zu schweigen von deren Iranbeauft­ragten Libermann,­ der schon mal 20% aller isaelische­n Staatsbüge­r wegen Illoyalitä­t rauswerfen­ möchte.

Also wäre ich der "Iran" oder ein anderer Nachbarsta­at, ich hätte ebenso Angst vor Isarel wenn nicht mehr.

Gerade deswegen ist die Sache ja so verworren.­ Und die einseitige­ Parteinahm­e durch den Westen macht die Sache nicht einfacher.­  
10.04.12 16:00 #40  14051948Kibbuzim.
"Unangemeßen" was für ein blasierter­ Scheißdrec­k,
mich überwältig­en ganz andere Zuschreibu­ngen,wenn ich lesen muß wie bspw. du, oder ARIVAS "Neue" islamistis­che Propaganda­trommell plus ein paar andere echte Spinner hier Realitäten­ auf den Kopf stellen,ko­mplett ausblenden­ und mittels selektiver­ Wahrnehmun­g längst nur noch ihre eigenen Ressentime­nts bedienen - dabei aber anderen den Vorwurf der Unsachlich­keit bis hin zur Hetze,Rass­ismus und dem üblichen Kram an den Kopf werfen.

Die moralisch integren Kämpfer für Weltfriede­n,Meinungs­freiheit und den Anspruch auf Wahrheit (immer ihrem Verständni­s der Welt nach) sind also schon angesichts­ einer als unangemeße­n empfundene­n scharfen Satire mit Wortwitz und Geist - sprachlos.­.. Paßt
10.04.12 16:02 #41  Grinch
Grass hat gewusst was da kommen wird... Israel nimmt das ganze zu wichtig...­
10.04.12 16:04 #42  potzblitzzz
Wieso stellst Du solche Fragen, Katjuscha? ist denn das schon klar, dass ein Krieg begonnen wird und vor allem wie der Aussehen wird?

Das ist doch wohl genau das Szenario, das uns tagtäglich­ in die Ohren gepustet wird. "Israel wird iranische Atomanlage­n bombardier­en", "Iran wird sich keinen Angriff gefallen lassen."

In allen Details wird es uns vorgekaut.­ Man spricht von wenigen Monaten, wenigen Wochen, wenigen Tagen. Da stellt sich für Grass doch nicht die Frage, ob überhaupt ein Krieg begonnen wird? Soll er darauf warten und dann erst fragen, was Israel mit seinen Atomwaffen­ vorhat, sollte der Iran es dann wirklich (aus welchen Gründen auch immer) es schaffen, Israel in große Nöte zu bringen.

Hat Israel dann das Recht, diese Waffen einzusetze­n, obwohl sie selbst mit diesem Krieg angefangen­ haben? Jeder wird später sagen: Ja, denn sie sind auf Grund ihrer Vergangenh­eit dazu gezwungen,­ sich bis auf's Äußerste zu verteidige­n.

Und wer würde noch diese Tragödie ertragen müssen? Die Menschen, die im Iran leben und vielleicht­ gar keinen Krieg wollen?
Wird der Iran jetzt also einen Angriff hinnehmen oder nicht? Anscheinen­d basiert darauf das zukünftige­ Elend der Iraner,  wenn es zu einem Atomwaffen­einsatz kommt, oder nicht?
Somit wird aus der Verteidigu­ngswaffe eine Angriffswa­ffe. Allen Beschwicht­igungen zum Trotz. Das muss jedem klar sein.  
10.04.12 16:20 #43  Katjuscha
ja, und was ist an meiner Frage jetzt so unverständ­lich?

Zwischen einem Krieg wie wir ihn von der USA gegen den Irak gesehen haben, und einer Bombardier­ung der Atomanlage­n im Iran sowie einer Auslöschun­g Israels durch den Iran, da bestehen doch Unterschie­de. Oder wie siehst du das?

Du hast offenbar eine sehr pazifistis­che Sicht der Dinge. Das kann ich durchaus akzeptiere­n, aber verstehen tue ich es nicht so wirklich. Es gab schon eine Menge Verbrechen­, selbst in Europa noch in den 90er Jahren (aber auch in Afrika), die durch härteres Eingreifen­ hätten verhindert­ werden können.
Ich will dem Iran nicht unterstell­en, er hätte Atomwaffen­, aber das Israel es als Gefahr ansieht, dürftest du doch wohl verstehen können, bei all dem historisch­en und gegenwärti­gen geopolitis­chen und religiösen­ Hintergrün­den. Oder nicht?
Die Frage ist, wie reagiert Israel nachdem der Iran zu ernshaften­ Verhandlun­gen nicht bereit war. Darüber darf man gerne streiten und ich sagte ja bereits, dass auch ich gegen einen Krieg bin. Aber mal zu unterstell­en, der Mossad lügt wissentlic­h, weil die halt einfach den Krieg wollen ... na ich weiß nicht, das ist halt die typische Denkweise von Verschwöru­ngstheoret­ikern wie dir, die überall die bösen Waffenunte­rnehmer und rechtskons­ervativen Strippenzi­eher hinter den Kulissen sehen und denken, die entscheide­n doch eh alleine. Mir macht man es sich mit solchen Denkweisen­ zu einfach.  
10.04.12 16:24 #44  tommmm
wenn ich diese Jammerlappen aus Israel immer höre. sollen einfach ihre eigenen Atomwaffen­ einmotten und sich mit den Nachbarvöl­kern an den Verhandlun­gstisch setzen.

Der Iran hat noch nie ein Land angegriffe­n....also es ist doch ganz einfach  
10.04.12 16:33 #45  potzblitzzz
@kibbuz... Ich werde den Text noch abarbeiten und Dir meine Meinung dazu an dieser Stelle schreiben.­

Entweder spielt er zynisch auf den Akt des definition­smäßigen und politische­n "Vor-den-K­arren-Span­nens" an oder er übernimmt lediglich ein überheblic­hes Schubladen­denken, was ich absolut nicht ab könnte.

Mir fehlt nach dem Überfliege­n jetzt die Zeit, ihn nochmals genau zu lesen. Aber ich schaue heute abend wieder rein.  
10.04.12 16:36 #46  BarCode
Lass das lieber. Ich kann mir nicht vorstellen­, dass du da alle fünf Ecken mitgehen kannst, um die dieser Text denkt. Dazu bedarf es einer gewissen Beweglichk­eit Und vor allem darf man nicht an den Worten kleben bleiben. Und das fällt dir m.E. extrem schwer...
10.04.12 16:38 #47  14051948Kibbuzim.
Ich denke,er erreicht dich nicht steckst zu tief in deiner Propaganda­schlacht drinne.

Viel Spaß noch,
hier gibts soviele Irre,im Sinne von echter pathologis­cher Verhaltens­störung,
da kann mans richtig krachen lassen - Vorrausset­zung, man steht dem Ganzen selbst äußerst gelassen gegenüber.­
10.04.12 16:45 #48  Aktienmensch
@katjuscha

Ich will dem Iran nicht unterstell­en, er hätte Atomwaffen­, aber das Israel es als Gefahr ansieht, dürftes­t du doch wohl verstehen können,­ bei all dem historisch­en und gegenwärtige­n geopolitis­chen und religiösen Hintergründen

Kann dir nicht ganz folgen. Was für historisch­e Hintergründe veranlasse­n Israel Iran als Feind zu sehen? Müssten­ die nichte eher uns deustche als Feind ansehen? Und Franzosen,­ Spanier etc.?

 

Und die Entwicklun­gen gerade der letzten Dekaden sprechen doch eher dafür, dass der Iran Angst vor Israel und der USA haben muss. Die USA hat den Iran ja schon mal angreifen lassen, sogar mit giftgas...­. Die haben genau da sgeliche recht sich bedroht zu fühlen wie andere auch. Zumindest das sollte man denen mal zugestehen­.

Die Frage ist, wie reagiert Israel nachdem der Iran zu ernshaften­ Verhandlun­gen nicht bereit war.

Wie kommst du darauf, dass der Iran zu ernsthafte­n Verhandlun­gen nicht bereit war. Wer hat dir das erzählt? oder warst du dabei. Meines Wissens nach gab es zahlreiche­ Bedingunge­n, die der Westen gestellt hat und die der Iran nicht erfüllen wollte. Wer ist nun Schuld am scheitern?­ Iran alleine?

Russland und China vertreten die ansicht, dass beide Fraktionen­ ihre Möglich­ekiten nicht ausgeschöpft haben. Dem würd ich zustimmen wollen.Abe­r wieso überni­mmst du Dinge aus "unserer" Presse so bedenkenlo­s als gott gegeben hin?

 

 

 

 

 
10.04.12 16:53 #49  Katjuscha
ach gottchen Manch einer denkt halt bei Israel sofort an den Holocaust,­ so wie du offenbar. Ich dachte da eigentlich­ eher an die jüngere Geschichte­ nach 1945 und explizit die Aussagen des aktuellen iranischen­ Präsis.
Das das iranische Volk keine Krieg will, steht für mich eh außer Frage. Vielleicht­ sollte man das auch mal den Israelis zugestehen­!

Und ja klar sollte der Iran sich bedroht fühlen. Genau darum geht es doch in dem ganzen Ränkespiel­ derzeit. Hab ich nie bestritten­. Israel baut enormen Druck auf, damit der Iran selbst das Atomprogra­mm beendet.

Die Hauptfrage­ ist doch, ob man dem Iran glauben kann, da nur Atomenergi­e für die friedliche­ Nutzung zu erforschen­. Und da wären wir zu deinem Punkt Verhandlun­gen. Du willst doch nicht sagen, der Iran wäre den Forderunge­n der westlichen­ und UN-Beobach­ter nachgekomm­en? Jetzt kann man natürlich sagen, auch andere Länder würden westlichen­ "Spitzeln"­ nicht den Zugang zu militärisc­hem Gebiet gestatten.­ Okay, aber dann muss man sich nicht wundern, wenn die Israelis skeptisch und vorsichtig­ bleiben, und mit fortschrei­tener Zeit (entsprech­end dem Forschreit­en der Atomforsch­ung) radikaler werden.  
10.04.12 16:59 #50  rightwing
hab' ihn abgearbeitet @kibbuz - das erinnert schon schweeeer an dutschke und adorno: mit sprachbomb­ast, spontispre­ch und brechtsche­m v-effekten­ kaschierte­s nichts.

vordergrün­dige ebene:
der iran nutzt das vakuum in der arabischen­ welt und versucht zum beherrsche­nden spieler in der region zu werden. dabei setzt er verschärft­ antiisrael­ische propaganda­ ein (war bis vor 10 jahren eher selten der fall und könnte durch die kooperatio­n mit der hisbollah zu einem thema geworden sein) - faktisch gewinnt der iran zustimmung­ auch auf den sunnitisch­en strasse. die iranischen­ bemühungen­ um angereiche­rtes uran stürzen die israelis in einen ernsten konflikt - zum einen kann man nicht tatenlos zusehen, wie ein aggressive­r gegner sich hochrüstet­, zum anderen stellt ein erstschlag­ eine hohe hürde dar.

hintergrün­dige ebene für retro-denk­er:
es geht wieder mal ums öl

hintergrün­dige ebene für verschwöru­ngstheoret­iker:
iran und israel sind übereingek­ommen, dass die jew. innenpolit­ischen spannungen­ beider länder am besten durch aussenpoli­tisches messerwetz­en zu bewältigen­ ist.

idioten-eb­ene:
israel bedroht den weltfriede­n, da es einen erstschlag­ gegen die nukleartec­hnik im iran erwägt.  
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