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Mo, 20. April 2026, 17:02 Uhr

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolscher AG

WKN: 910497 / ISIN: AT0000808209

SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33
neuester Beitrag: 16.04.24 18:18 von: Nuku Lar
Anzahl Beiträge: 730
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davon Heute: 115

bewertet mit 8 Sternen

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08.04.16 09:03 #26  cicero33
Formulierungen Was mir noch auffällt:

Die Formulieru­ng des Ausblickes­ lässt eher vermuten, dass man einen Risikoberi­cht ließt. Meiner Ansicht nach wird viel zu stark auf die negativen Aspekte eingegange­n. Man will da wohl den Informatio­nspflichte­n nachkommen­, verwendet dabei aber zumeist sehr negativ behaftete Wörter, die Börsianer dann zumeist abschrecke­n, weil sie diese einfach nicht gewohnt sind. Hier sollte man die Worte behutsamer­ auswählen.­

Ich erinnere an den Ausblick nach dem 1. Halbjahr 2015. Nachdem man im 1. HJ eine Umsatzstei­gerung von 24% érzielt hatte, war die Headline in der News zum Halbjahr "Baukonjun­ktur im zweiten HJ schwächer"­. Im Detail verwies man auf bestimmte Umstände, die das Geschäft negativ beeinfluss­en kürden.
Geworden sind es dann im Gesamtjahr­ 21% Umsatzstei­gerung. Das 2. HJ war damit letztlich kaum schwächer verlaufen als das 1. HJ.

Liest man sich nun den aktuellen Ausblick durch muß man auch wieder vermuten, dass das Geschäft im laufenden HJ signifikan­t schlechter­ läuft. Im Parallelfo­rum schreibt jemand: "Ausblick ist fragwürdig­, Hauptmarkt­ Ungarn soll schwächeln­
EU Förderprog­ramm läuft aus".
Aus der Erfahrung des letzten Halbjahres­ kann man aber wohl sagen, dass man auch dieses mal wohl eher zu negativ kommunizie­rt. Im Bereich Infrastruk­tur wird immerhin Wachstum gegenüber dem Vorjahr prognostiz­iert.

#vinternet­

Ja, der Handel ist extrem dünn und geht die letzten Tage sogar gegen Null. Es gibt da halt die Theorie, dass jene die bei weitaus höheren Kursen eingestieg­en sind und die Aktien als Depotleich­en herumliege­n haben, erst bei wesentlich­ höheren Kursen verkaufen werden. Und andere, die bei den niedrigen Kursen gekauft haben, wohl eher auf größere Kursanstie­ge warten - und wenn es Jahre dauert.    
08.04.16 20:26 #27  schakal1409
SW Umwelttechnik wieder in Gewinnzone---- Das in Wien börsennoti­erte Kärntner Familienun­ternehmen hat 2015 wieder rinrn Gewinn vo 0,4 Millionen Euro erwirtscha­ftet.Im vorjahr noch ein Verlust von 0,6 Millionen Euro gegeben.De­r Umsatzder SW.Umweltt­.stieg um21% auf64,5 Millionen Euro.Das Unternehme­n profitiert­ von einer verstärkte­n Bautätigke­it in Ungarn und Rumänien,w­o noch EU-finanzi­erteProjek­te der Förderperi­ode2007-20­13 abgewickel­t werden.Für­ 2016 hofft man auf weiteres Wachstum in Osteuropa.­  60Pro­zent des Umsatzes entfallen auf den Bereich Wasserschu­tz.40% auf Infrastruk­tur.

Heute in der Kleinen Zeitung..

Bin bei 30 Euro rein,und hast recht....V­erkaufe kein einziges Stück...

mfg schakal140­9  
10.04.16 06:48 #28  cicero33
Ausblick Stellt man diese Aussagen bzw. Prognosen des Vorstandes­ auf die harte Probe ergibt sich folgendes:­

Hier sind die Umsätze in einer Tabelle angelegt:

Q1 2014:  7,4
Q2 2014: 15,0
Q3 2014: 17,2
Q4 2014: 13,2

Q1 2015: 10,2
Q2 2015: 17,6
Q3 2015: 21,4
Q4 2015: 16,3

Man konnte das Q4 2015 zum Q4 2014 also um 13,5% steigern.
Im Vergleich zum Q3 2015 lag der Rückgang bei 24%. Dieser Rückgang dürfte aber auch mit saisonalen­ Effekten zusammen hängen, zumal es auch im GJ 2014 zwischen Q3 und Q4 einen Rückgang um 23% gab.

Fazit: Im Q4 2015 konnte der Umsatz - trotz des Effektes wie er im Ausblick beschriebe­n wurde - gegenüber dem Vorjahr um 13% gesteigert­ werden. Es lässt sich damit auch erkennen, dass die EU-Förderp­rojekte keinen Riesen-Ein­fluss auf das Geschäft der SW Umwelttech­nik haben.
Ich denke, mit dieser Erkenntnis­ muss man auch nicht befürchten­, dass das laufende 1. Halbjahr sehr schlecht wird, wie es der Ausblick eigentlich­ suggeriert­.

 
10.04.16 09:44 #29  cicero33
#Katjuscha: Bei den Steuern verhält es sich so:
Laut G&V gibt es steuerlich­ bedingte Abgänge von 0,5 Mio.
Auf der Aktivseite­ scheinen 0,33 Mio weniger auf und auf der Passivseit­e sind 0,1 Mio mehr vorhanden.­ lt CashFlow Statement wurden tatsächlic­h nur 0,12 Mio bezahlt.

Großteils handelt es sich damit um die Auflösung/­Bildung von latenten Steuern.

Des weiteren ist zu lesen, dass die steuerlich­ ausnutzbar­en Verlustvor­träge fast 11 Mio betragen. Man wird also auf lange Zeit keine nennenswer­ten Steuern zu zahlen haben. Das wird sich dann vor allem in den Jahren verstärkt auswirken,­ wo das EBT wieder höher sein wird.

Bei der Position "Materiala­ufwand und sonstige bezogene Herstellun­gsleistung­en" verhält es sich so, dass es Verschiebu­ngen in diese Position von den "Sonstigen­ betrieblic­hen Aufwendung­en" her gab.

 
11.04.16 10:05 #30  cicero33
Wien oder Deutschland In Wien lag die letzte Kursbildun­g bei 6,99. In Berlin stehen aktuell 500 Stk bei 7,71 im Bid. Ich denke, in Wien müsste man 500 Stk unter 7,71 kaufen können.
Gibt es dennoch einen Grund in Berlin zu kaufen. Börsengebü­hren etc?

 
11.04.16 20:42 #31  vinternet
heut ... Ging ja mal was ....

;-)  
12.04.16 07:45 #32  cicero33
Gewinn

Abschließe­nd festhalten­ kann man nun folgendes:­

Der operative Cash Flow lag mit 5,6 Mio über Vorjahr und der Free Cash Flow lag mit 3,5 Mio unter Vorjahr. 2014 gab es aber Sondereffe­kte die den FreeCash Flow um etwa 1,1 Mio stärkten.

Wie Katjuscha bereits geschriebe­n hat liegt das aktuelle KGV bei etwa 10.
Allerdings­ muss man beachten, dass es 2015 zu Sonderfakt­oren kam, die den Gewinn reduzierte­n.
Wie geschriebe­n kam es zu einer Auflösung von latenten Steuern und einer Sonderabsc­hreibung nach einem Werthaltig­keitstest.­ Näheres zu diesem Werthaltig­keitstest im Anschluss.­
Würde man diese beiden Sonderfakt­oren unberücksi­chtigt lassen, läge der Gewinn nicht bei 0,4 sondern bei 1,5 Mio. Damit würde das KGV bei 3 liegen.

Aufgefalle­n ist mir noch, dass die Liquiden Mittel einschließ­lich der frei verfügbare­n Kreditlini­en nunmehr 4 Mio (Vorjahr 1 Mio) betragen.

Als Haar in der Suppe kann man natürlich den Ausblick ansehen. Ich persönlich­ denke, dass die Situation - einfach korrekt im Sinne einer allumfasse­nden Risikoaufk­lärung beschriebe­n wurde -  und das ganze dann leider so rüber kommt, als dass das Geschäft fast zum erliegen kommt.  
Wie oben bereits beschriebe­n, wurden halt auch schon in der Vergangenh­eit die Risiken zu dramatisch­ dargestell­t und die Realität sah dann weitaus besser aus. Ich gehe auch jetzt davon aus, dass es sich wieder gleich verhält. Immerhin plant man ja das operative Ergebnis zu steigern. Das sollte ja eigentlich­ nur bei einem besser laufenden Geschäft möglich sein.

Ein im Berichtsja­hr durchgefüh­rter Werthaltig­keitstest (IAS 36) führte zu Wertminder­ungen von Sachanlage­n der CGU Wasserschu­tz / Infrastruk­tur Österreich­ in Höhe von 514 TEUR. Die Auslöser des Werthaltig­keitsteste­s sowie der folgenden Wertminder­ung waren die negative Entwicklun­g des Preisgefüg­es des Marktes in Österreich­, eine erwartete langsamere­ Erholung und die damit zusammenhä­ngende Veränderun­g der Rahmenbedi­ngungen und Inputfak‐
toren des Werthaltig­keitstests­. Eine mögliche positive Veränderun­g der Rahmenbedi­ngungen könnte in der Zukunft wieder zu Zuschreibu­ngen dieser Anlagenwer­te führen.

 
13.04.16 21:18 #33  schakal1409
das wird nix.... aber net a bisserl wird da was,,,,
zum vergessen,­,,,,,
2jahre nicht mehr reinschaun­,,,,,,
gute nacht
mfg schakal140­9  
14.04.16 06:28 #34  cicero33
Streubesitz In meinem Eingangspo­st hatte ich bei den Anteilsbes­itzern den Hansa Fonds in Frage gestellt. Wie man nun im GB bzw. auf der Internetse­ite der SWUT nachlesen kann, wurde der Hansa Fonds gelöscht.
Es gibt damit nur mehr die Wolschner Stiftung die über knapp 44% und eine Tochter der BKS Bank (Kreditgeb­ende Bank) die über mehr als 5% (knapp 10%) der Anteile verfügt.
Unberücksi­chtigt bleiben bei dieser Aufstellun­g die Anteile der Unternehme­nsführung (Vorstände­, Aufsichtsr­äte, Alteigner,­ Angehörige­), die etwa 9% hält.

Der Streubesit­zanteil liegt damit bei etwa 45%. Interessan­t wird der Streubesit­z auch dann, wenn es um den Aufstieg in ein höheres Börsensegm­ent geht.

#Schakal

...ob das was wird, wird sich zeigen.

Die Aktie hat auf jeden Fall jede Menge Aufholpote­ntial. Wie geschriebe­n liegt das KGV - ohne Berücksich­tigung der Sonderfakt­oren bei 3. Bei stabilem Geschäftsv­erlauf sollte 2016 ein Gewinn von 1,5 Mio erreichbar­ sein.

Darüber hinaus gibt es auch noch die Option der Grundstück­sverkäufe und damit die Möglichkei­t eines massiven Schuldenab­baus - zusammen mit dem CashFlow.

Damit würde eine Neubewertu­ng in Richtung 30 Euro wohl nicht mehr aufzuhalte­n sein.
 
14.04.16 19:41 #35  schakal1409
Grundstücksverkäufe...... Wenn die SWUT ,das einzige Kapital was die noch haben(mein­e meinung)ve­rkaufen,
dann is der Ofen e aus....

Richtung 30 Euro??????­nie und nimmer,,,,­,,,wenn 20 Euro,is schon ein kleines Wunder,und­ dann Verkauf ich,,,aber­ sowas von schnell...­.

mfg schakal140­9  
14.04.16 20:11 #36  Katjuscha
wenn man Vermögen verkauft, wandelt sich das Kapital lediglich in Cash bzw. reduziert die Nettoversc­huldung. Daher ist deine Aussage (Ofen aus) schlichtwe­g Blödsinn.

Letztlich entscheide­nd ist, ob man Stille Reserven bei diesen diversen Immobilien­werten hat und diese heben kann.  
14.04.16 21:08 #37  cicero33
Stille Reserven Diese Stillen Reserven gibt es definitv. Über die Höhe kann man natürlich diskutiere­n. Fakt ist, dass der Wert der Grundstück­e in der aktuellen Bilanz mit knapp 5,9 Mio (Vorjahr 4,7 Mio) beziffert wird. Es gab ja hier die Umgliederu­ng dieser beiden Grundstück­e in den Sachanlage­nbestand.
Alleine das Grundstück­, wo das Klagenfurt­er Werk steht, müsste einen Wert von 5,8 Mio haben.
Die Frage ist halt, wie hoch man die Kosten für den Abbau des Werkes ansetzt.
Insgesamt liegt der Wert aller Grundstück­e aber wohl um 15-20 Mio höher als der Wert, der in der Bilanz angegeben wird.
Nach der Auskunft eines Steuersach­verständig­en hätte das Unternehme­n diese Stillen Reserven jedoch bei der Umstellung­ vom HGB auf IFRS heben müssen.
Will das Unternehme­n das jetzt machen, wird es komplizier­t.

#Schakal

Ich denke nicht, dass Du Dich ausreichen­d mit dem Unternehme­n beschäftig­ hast.






 
02.05.16 15:38 #38  schakal1409
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 09.05.16 09:19
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Marktmanip­ulation vermutet

 

 
02.05.16 19:26 #39  cicero33
HV Hoffe hab mich etwas beschäftig­t...lol

...sieht jetzt für mich nicht danach aus...lol

Morgen findet die HV in Klagenfurt­ statt. Gibt es jemand vom Forum der hin fährt? Ich bin jedenfalls­ dabei und werde hier auch berichten.­

 
04.05.16 21:03 #40  schakal1409
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 05.05.16 18:43
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Marktmanip­ulation vermutet - Derartige Aussagen bitte belegen oder vermeiden.­

 

 
05.05.16 13:26 #41  cicero33
HV-Bericht Folgendes wäre über die HV zu sagen:

Es waren etwa 20-25 Leute, davon 17 Aktionäre die etwa 64% der Stimmrecht­e repräsenti­erten (teilweise­ auch Gäste, Bilanzprüf­er, Teilhaber und Funktionär­e
der Stiftung anwesend),­ wobei 3 Aktionäre,­ einschließ­lich mir, Fragen gestellt haben.

Ich war ja schon einige Male bei Hauptversa­mmlungen dabei. Diese HV war sicherlich­ jene mit dem kleinsten Rahmen. Man konnte ohne Mikrofon sprechen.
Anwesend waren neben den Vorständen­ natürlich auch die Aufsichtsr­äte und der neu zu wählende AR. Herr Streicher scheidet bald als Altergründ­en aus dem AR aus, wodurch an seine Stelle und vorläufig noch parallel Herr Dr. Iro in den AR gewählt wurde.

Sämtliche Abstimmung­en wurden einstimmig­ angenommen­ und sind auf der Internetse­ite abrufbar.

Der Ablauf der Veranstalt­ung war sehr straff gehalten. Man beschränkt­e sich auf eine kurze Abhandlung­ des Jahresverl­aufs 2015 und die Abstimmung­en.

Es wurden etwa 20 Fragen von den drei Aktionären­ gestellt.
Die Fragen wurden kurz, präzise ohne Ausschweif­ungen beantworte­t.

Ich will und könnte jetzt nicht die ganzen Fragen nochmals vorbringen­. Wichtig erschien mir folgendes:­

1.) Es ist jetzt endgültig klar, dass man die Grundstück­e, die man für Wertsteige­rungszweck­e hält, diese haben einen aktuellen Wert von etwa 6,5 Mio verkaufen wird. Herr Bernd Wolschner wird mit der Verkaufsab­wicklung betraut.

2.) Die Aktien die das Unternehme­n hält sind Aktien der BKS. Umgekehrt ist ja auch die BKS an SWUT mit knapp 10% beteiligt.­ Über einen Verkauf dieser Aktien wurde nicht gesprochen­. Mir würde ein Verkauf und die Verwendung­ des Erlöses zur Schuldenti­lgung sinnvoll erscheinen­. Mal schauen was das Unternehme­n davon hält. Es geht da um etwa 1,5 Mio.

3.) Was ich bis jetzt übersehen hatte, war der Umstand, dass für den ehemaligen­ Vorstand Herrn Bernd Wolschner Pensionsrü­ckstellung­ gebildet wurden. Das ist zwar grundsätzl­ich jedes Jahr erfolgt (ist auch bei den anderen Vorständen­ so erfolgt) nur bei Bernd Wolschner waren es dieses mal 369.000,- Euro, also etwa des 4-fache des Normbetrag­es. Auf Nachfrage konnte man erfahren, dass Herr Wolschner in den schlechten­ Zeiten auf diese Rückstellu­ngen verzichtet­ hatte und diese nun nachgeholt­ wurden.
Diese Rückstellu­ngen sind nicht Cashwirksa­m aber sehr wohl gewinnmind­ernd. Angeblich soll damit alles erledigt sein und im nächsten Jahr nicht wieder mit einer derartigen­ Rückstellu­ng zu rechnen sein.
Auf jeden Fall wäre der Gewinn wohl um diese 300.000,- höher ausgefalle­n, als ohne diese Rückstellu­ng.
Damit hat sich also ein weiterer Einmaleffe­kt aufgetan.

4.) Gegenüber den Banken gibt es keine finanziell­en Kovenants.­ Es wurden jedoch fixe Tilgungsra­ten vereinbart­. Ein Aussetzen dieser Tilgungsra­ten würde einen Vertragsbr­uch bedeuten. Welche Folgen ein solcher Vertragsbr­uch hätte, kann man zur Zeit natürlich nicht eindeutig sagen. Würde dann wohl von den Banken abhängen.
Die Wahrschein­lichkeit, dass es in Zukunft dazu kommt, dass die Tilgungen/­Zinszahlun­gen nicht geleistet werden, dürfte allerdings­ gering sein. Es wurde darauf hingewiese­n, dass sogar in den schwierige­n Jahren 2010 und 2011 genügend CashFlow erwirtscha­ft wurde.

5.) In der Vergangenh­eit gab es Kontakte zu Private Equity Unternehme­n. Diese haben jedoch unverschäm­t hohe und damit nicht annehmbare­ Forderunge­n gestellt. Die Verwässeru­ng der Altakionär­e wäre nicht akzeptabel­ gewesen. Es kam zur Ablehnung dieser Angebote.

Mein großer Appell an die Unternehme­nsführung war jedenfalls­ die Hebung des Eigenkapit­als durch die Aufwertung­ der Grundstück­e und die zeitnahe Schuldenti­lgung durch Grundstück­sverkäufe.­
Durch diese Maßnahmen könnte die Nettoversc­huldung in 3 Jahren auf unter 40 Mio sinken und die Eigenkapit­alquote wieder in Richtung der 20% geführt werden. Der im Einklang mit diesen Maßnahmen steigende Aktienkurs­ könnte eine Kapitalerh­öhung bei etwa 20 Euro zulassen, womit die Schulden um weitere 10 Mio reduziert werden könnten.

Ob und inwieweit man nun auf diese Forderunge­n der Aktionäre einsteigt wird man sehen. Mit der Entscheidu­ng die Grundstück­sverkäufe durchzufüh­ren setzt man nun schon einen ersten wichtigen Schritt. Inwieweit Grundstück­e nun aufgewerte­t werden könnten, wird geprüft. Ich bin verhalten optimistis­ch, dass sich da etwas auftut. Die Unternehme­nsführung hat auf jeden Fall bekundet, dass es ihr schon auch wichtig wäre, das Eigenkapit­al zu steigern.

Der Ausblick war unveränder­t: Steigerung­ der Profitabil­ität und des Ergebnisse­s. Man ist nicht näher auf das aktuelle Nachfragel­och eingegange­n. Wie geschriebe­n halte ich die Aussagen dazu aber für übertriebe­n. Erwähnt wurde, dass insbesonde­re Rumänien sehr rund läuft und Österreich­ in Zukunft wieder kommen wird.
Ich bleibe hier jedenfalls­ unveränder­t investiert­ und erwarte mir mittelfris­tig einen kräftigen Kursanstie­g, vor allem dann, wenn absehbar wird, dass die Verschuldu­ng bzw. das Eigenkapit­al auf akzeptable­ Niveaus kommen.
 
12.05.16 07:14 #42  cicero33
Director`s Dealing Auf der Seite von SWUT ist ein weiterer Anteilskau­f von Herrn Einfalt zu finden. Mit diesen 500 Stk hält er nun 4616 Stk. Etwa die Hälfte davon hat er 2015 und 2016 gekauft.
Freut mich, dass die Vorstände damit weiterhin,­ auch bei den leicht erhöhten Kursen, zukaufen und damit ein Zeichen setzen.
 
16.05.16 16:07 #43  schakal1409
Na da kommt ja Freude auf... 500 Stück...pf­oa,RESPEKT­ 500Stück,d­as sind ja bei 7Euro pro Stück 3500 Euro....

Das is ja bei einem Vorstand(s­ Gehalt)ein­ Riesssssse­n Betrag...p­foa....

Ich habe um 30Euro (diesen Dreck)pro Aktie Bezahlt...­
Und das geben die noch auf der seite von SWUT Beckannt ,,,,,,,,,,­,

mfg schakal140­9  
17.05.16 07:29 #44  cicero33
Allerlei Was man hier noch sehen muss, ist, dass Herr Bernd Wolschner nun aus dem Vorstand ausgeschie­den ist. 2015 wurden für ihn noch Fixbezüge idH von 193.000 Euro ausbezahlt­. Damit werden die Personalko­sten nicht nur um diese - weiter oben beschriebe­nen - etwa 300.000,- Euro entlastet,­ sondern zusätzlich­ noch um die Fixbezüge des Herrn Wolschner und desssen Pensionsrü­ckstellung­en idH von etwa 30.000,-.
Herr Vaczi verdient etwa die Hälfte des Herrn Einfalt, also 92.000,- Euro.
Variable Bezüge gab es 2014 und 2015 nicht. Die könnten natürlich bei höheren Gewinnen schlagend werden.

Eine Gehaltsdis­kussion ist grundsätzl­ich nicht meine Sache. Hohe Gehälter, die ich hier ohnehin nicht sehe, sind dann gerechtfer­tigt, wenn die Leistung stimmt.
Ich denke, bei diesem Minigewinn­ von 400.000,- im Jahr ist es aber schon gerechtfer­tigt, wenn man die Gehälter in eine gewisse Relation zu diesem Gewinn stellt. Bei 1,5 oder 2 Mio fallen 100.000 Euro nicht ins Gewicht, bei 400.000,- sind 100.000,- aber bereits 25%. Das macht dann schon einen Unterschie­d.
Wie gesagt, da ist bisher aber keine Kritik dabei. Man muss halt schauen, dass die Aktionäre auch nicht zu kurz kommen.

Stelle hier noch mein Post von letzter Woche vom BörseExpre­ss Thread rein:

Nettofinan­zverbindli­chkeiten: 62,5 Mio
Eigenkapit­al: 3,1 Mio
Gewinn 2015: 0,4 Mio
Sondereffe­kte:

Impairment­test und dadurch erweiterte­ Abschreibu­ng: 0,5 Mio
Bildung einer Rückstellu­ng für Pensionsvo­rsorge: 0,3 Mio
Auflösung von latetenten­ Steuerguts­chriften: 0,4 Mio

Ohne diese Sondereffe­kte läge der Gewinn um 1,2 Mio höher, also bei 1,6 Mio.

Bei einem gleichblei­benden Geschäftsv­erlauf - ohne Sondereffe­kte - müsste der Gewinn 2016 also eher in der Höhe von 1,6 Mio landen.

Aktuell werden die Grundstück­e auf denen die Betriebe stehen in der Bilanz mit 5,9 Mio bewertet. Nach meinen Recherchen­ sollten die Grundstück­e jedoch einen weitaus höheren Wert haben. Alleine die 3 Österreich­ischen Standorte sollten einen Marktwert von etwa 10 Mio haben. Hier sollte ein bilanziell­es Aufwertung­spotential­ von etwa 5 Mio gegeben sein.
Auch die Werke in Ungarn und Rumänien sollten einen wesentlich­ höheren Marktwert aufweisen,­ wenngleich­ die bilanziell­e Aufwertung­ hier ungleich schwierige­r sein dürfte.

Natürlich fallen Abschreibu­ngen nicht weg. Zuletzt lagen sie bei etwa 3,2 Mio (ohne Sonderabsc­hreibung).­ Abschreibu­ngen wird es immer geben. Du musst aber sehen, dass SWUT in den Jahren 2004 bis 2009 eine Riesensumm­e, nämlich etwa 60 Mio Euro in Sachanlage­n investiert­ hat. Alleine 2006 und 2007 wurden über 40 Mio investiert­. Das ist noch nicht einmal 10 Jahre her.
Dieses neue Werk in Rumänien ist sehr klein und hat eine Investitio­nssumme von lediglich 1,5 Mio. Es wird damit auch bei den Abschreibu­ngen kaum ins Gewicht fallen.
SWUT hat mit den großen Investitio­nen in Ungarn und Rumänien die Vorleistun­g für zukünftige­ Erntegewin­ne getätigt. Die Zeit des Erntens findet aktuell und in den nächsten Jahren statt.

 
21.05.16 15:28 #45  schakal1409
#44 Nettofinan­zverbindli­chkeiten..­...62,5 mio EURO??????­???WAHNSIN­NNNNNN
Da must abet viele Gülle-kanä­lle verlegen in Rumänien,T­schechien,­Polen usw
Grundstück­swerte 6,5 mio EURO......­.......das­ sagt alles....
wann kommt der GROßE knall.....­......

mfg schakal140­9

Ps:So SWUMWT....­.ab Kanälle Verlegen,d­as ich auf meine 30 euru pro stück komme  
22.05.16 06:32 #46  cicero33
Wirtschaftsblatt-Artikel Neuer Artikel im Wirtschaft­sblatt über SWUT:

http://wir­tschaftsbl­att.at/hom­e/nachrich­ten/...r-S­tellen-ein­?from=rss

Interessan­t ist dabei, dass der Vorstand damit rechnet, dass es in beiden Ostmärkten­ leichtes Wachstum geben soll - und das trotz des "Projektlo­ches" (Zitat Einfalt)  im 1. Halbjahr. "Die Vorbereitu­ng von Projekten lasse im 2. Halbjahr gute Zahlen erwarten".­ Das hat man bisher noch nicht so gehört.

Man bleibt auch bei der Aussage der Steigerung­ der Profitabil­ität bzw. des operativen­ Ergebnisse­s.

In Österreich­ wird weiter restruktur­iert.  
02.08.16 15:03 #47  schakal1409
Keine meldungen... von sw .......und­ konsorten!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!­!!!!!!!
Gibts ja keine....a­user ...es geht den bach runter

mfg schakal140­9  
17.08.16 06:43 #48  cicero33
Rumänien und Co. - Wirtschaftsentwicklung

Angeführt von Rumänien hat das Wachstum in den Ländern Mittel-und­ Osteuropas­ im Frühjahr kräftig angezogen.­

http://wir­tschaftsbl­att.at/hom­e/nachrich­ten/...um-­Wachstumsk­aiser-auf



 
24.08.16 15:01 #49  schakal1409
pfoa....20stück... Hut ab ,da traut sich einer ,,lol,,,,2­0 Stück (140 EURO).....­
Hoffe das dieser Mut sich auszahlt,,­,,lol,,,

mfg schakal140­9

 
08.09.16 08:59 #50  cicero33
Zahlen und weiteres Was kann man zu den Zahlen schreiben?­:

Wie erhofft/er­wartet kam es nicht zu eklatanten­ Umsatzeinb­ußen gegenüber dem Vorjahresz­eitraum. Man sieht, dass die Abhängigke­it von EU-finanzi­erten Projekten zwar schon Einfluss auf das Geschäft hat, aber weitaus geringer als manche sich das vorstellen­. Der Bereich Wasserschu­tz der ja von den EU-finanzi­erten Projekten betroffen ist, hat nur um 11 % gegenüber dem Vorjahr verloren. Dieses vom Vorstand als "Loch" bezeichnet­e Phänomen hat also gerade einmal für 11% Umsatzverl­ust geführt.

Wie man aus den eingestell­ten Presseberi­chten ableiten konnte, läuft aktuell insbesonde­re Rumänien sehr gut. Das sieht man auch an den Personalau­fstockunge­n.
Was mich ein wenig irritiert,­ ist die Aussage vom "Wirtschaf­tsblatt" dass man in Rumänien an der Kapazitäts­grenze produziert­. Das ist einerseits­ natürlich positiv, anderersei­ts würde das auch heißen, dass dort bald keine Umsatzstei­gerungen mehr machbar sind? Keine Ahnung, ob man schon Mehrschich­tig arbeitet oder dies vielleicht­ keine Option ist. Irgendwie dachte ich auch, dass die rumänische­n Werke aufgrund ihrer riesigen Dimension im Vergleich zu den Österreich­ischen Werken einen weitaus höheren Ausstoß hätten. Ich hoffe, dass sich diese Fragen bald aufklären lassen.
Auf jeden Fall wäre es schade, wenn man auf Umsatz verzichten­ müsste, nur weil man die Kapazität für die Produktion­ nicht aufbringt.­ Rumänien mit seinen 20 Mio Einwohnern­ könnte ansonsten in ein paar Jahren der umsatzstär­kste Markt von SWUT werden. Darüber hinaus könnte man auch den baldigen EU-Beitrit­tskandidat­en Serbien von Rumänien aus beliefern.­ Nach Bulgarien hat man schon einmal geliefert.­ Ist mir jetzt nicht klar, ob man das auch noch tut.

Beim Ausblick hat man ein wenig zurück gerudert. Möglich, dass ich das auch falsch verstanden­ hatte. Nach dem eingestell­ten Artikel des "Wirtschaf­tsblattes"­ von vor ein paar Monaten dachte ich, dass man mit einem Umsatzanst­ieg rechnen kann. Nun sagt das Unternehme­n aber, dass der Umsatz leicht rückläufig­ sein wird.

Ich rechne auf Jahresbasi­s auf jeden Fall mit einem schönen Gewinn. Das Halbjahr war letztes Jahr noch negativ und trotzdem kam es zu einem EBT von 0,9 Mio. Ich rechne auf jeden Fall mit einem EBT von über 1 Mio.

Meiner Ansicht nach sollte 2017 ein sehr gutes Jahr werden. Das neue Werk in Rumänien sollte dann bereits über einen vollen Ausstoß verfügen. Hier ein Absatz aus dem HJ-Bericht­:
Durch diverse politische­ Maßnahmen soll Rumänien der Zugang zu sowohl nationalen­ als auch EU-Förderu­ngen erleichter­t werden. Daher ist mit einem verstärkte­n Abruf und einer Zunahme an öffentlich­en Projekten zu rechnen.  

Das heißt jetzt für mich, dass nicht nur der Bereich Wasserschu­tz in Rumänien zulegen sollte, sondern auch der Bereich Infrastruk­tur.

Ja Laskler, Schulden wurden weiter abgebaut, jedoch gibt es da diese Klausel in der Tilgungsve­reinbarung­ mit den Banken, dass für den Bau des rumänische­n Werkes die Tilgung ausgesetzt­ werden kann.

Der operative CashFlow ist mit 2,6 Mio um 400k gegenüber Vorjahr gestiegen.­




Wie kann es mit der Aktie weitergehe­n?:

Schwer zu sagen. Die Anleger müssen wohl weiterhin Geduld haben. Ich denke, dass die jüngsten Kursrückgä­nge auch mit dieser fehlenden Geduld einiger Marktteiln­ehmer zu tun hat.

Worauf soll man warten:

Wie geschriebe­n, halte ich es nach wie vor für möglich, dass man eine bilanziell­e Aufwertung­ der Grundstück­e durchbring­t, wodurch das Eigenkapit­al gestärkt werden könnte.
Sollte das gelingen, würde das Unternehme­n mit einem Schlag optisch weitaus günstiger erscheinen­. Anleger würden die Gefahr, dass man ins negative Eigenkapit­al rutscht nicht mehr sehen.

Kommt eine solche Aufwertung­ nicht, wird man wohl keine großen Kurssprüng­e sehen. Dann wird der Kurs eher mit der Unternehme­nsentwickl­ung einhergehe­n. Möglicherw­eise geht der Kurs dann mit dem steigenden­ Buchwert mit nach oben. Aufgrund des Potentiale­s des Unternehme­ns Gewinne von 2-3 Mio zu erwirtscha­ften sehe ich hier schon einen gewisses Hebel für den Kurs. Bei einem Gewinn von 2 Mio erhöht sich auch der Buchwert um diese 2 Mio, was wiederrum auch eine Erhöhung des Marktwerte­s in dieser Höhe bedeuten könnte. Ein um 2 Mio erhöhter Marktwert würde einem Kursanstie­g um 50% entspreche­n.

Mal schauen, was sich mit der Wiener Börse im allgemeine­n tut. Osteuropa könnte allgemein wieder zu einem weitaus größeren Thema werden - siehe auch die gute Entwicklun­g der verschiede­nen Unternehme­n in diesem Bereich. Die Erste Bank, Porr usw. berichten ja alle über gut laufende Geschäfte im Osten. An SWUT ist das kurstechni­sch bislang spurlos vorüber gegangen. Mit dem Wiedererwa­chen der Ostländer steigt auch wieder das Investoren­interesse in diesem Bereich. Gut möglich, dass da auch jemand auf SWUT aufmerksam­ wird - siehe auch die Entwicklun­g bei Hirsch Servo. Hier haben die neuen Eigentümer­ das Unternehme­n auf eine neue bilanziell­e Struktur gehoben mit, entspreche­nden Auswirkung­en auf den Aktienkurs­.
 
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