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Mo, 20. April 2026, 21:19 Uhr

West Fraser Timber Ltd

WKN: 870918 / ISIN: CA9528451052

CA9528451052 - West Fraser Timber

eröffnet am: 14.04.21 23:22 von: MrTrillion
neuester Beitrag: 12.04.26 00:16 von: MrTrillion3
Anzahl Beiträge: 34
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08.02.24 20:44 #26  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber

West Fraser Timber (NYSE:WFG)­ PT Raised to $105.00

Written by MarketBeat­

February 6, 2024

 
28.02.24 22:08 #27  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber

West Fraser Timber Boosts Shareholde­r Value with Renewed Share Buyback Program

West Fraser Timber Co. Ltd. has renewed its NCIB to repurchase­ shares, signaling confidence­ in its financial health and commitment­ to enhancing shareholde­r value. Explore the impact on shareholde­r value and industry dynamics.


BNN Correspond­ents


  27 Feb 2024 18:22 EST

 
26.09.24 22:40 #28  MrTrillion3
30.04.25 22:52 #30  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber

Ergebnisse­ wurden letzte Woche bereits veröffentl­icht:

https://ww­w.westfras­er.com/inv­estors/new­s

 
19.06.25 13:26 #31  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber Just for the record: Habe heute nochmal aufgestock­t und damit den Zielbestan­d erreicht.  Anlag­ehorizont:­ Mindestens­ 5-15 (evt. auch mehr) Jahre.  
22.02.26 23:55 #32  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber

West Fraser: Downgading­ to "Sell" on deteriorat­ing earnings and bearish charts (technical­ analysis)
https://se­ekingalpha­.com/artic­le/...bear­ish-charts­-technical­-analysis

 
22.02.26 23:56 #33  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber
West Fraser sees sales and profitability slide in 2025 - Timber Trades Journal
Global panel products giant West Fraser saw its sales and profitabil­ity reduce in 2025 due to ongoing challengin­g market conditions­.
 
12.04.26 00:16 #34  MrTrillion3
CA9528451052 - West Fraser Timber

West Fraser Timber ist für mich zum Stand 11. April 2026 eine qualitativ­ starke, aber klar zyklische Holzaktie.­ Der Markt bewertet das Unternehme­n derzeit so, als ob die Schwächeph­ase noch länger anhält: Die Aktie schloss in New York zuletzt bei 64,75 US-Dollar,­ während West Fraser für 2025 zwar 5,462 Milliarden­ US-Dollar Umsatz erzielte, aber wegen eines extrem schwachen Marktumfel­ds und hoher Restruktur­ierungs- sowie Wertminder­ungsaufwen­dungen einen Jahresverl­ust von 937 Millionen US-Dollar auswies. Entscheide­nd ist dabei: In diesem Verlust stecken 712 Millionen US-Dollar an Restruktur­ierungs- und Impairment­-Kosten; das bereinigte­ EBITDA lag immerhin noch bei 56 Millionen US-Dollar.­ Das ist kein gutes Jahr, aber es ist auch nicht das Bild eines bilanziell­ gefährdete­n Unternehme­ns. (West Fraser Timber Company)

Die Geschichte­ von West Fraser ist ein wichtiger Teil der Investment­these, weil sie viel über die Unternehme­nskultur sagt. Der Konzern begann 1955, als die Ketcham-Br­üder in Quesnel in British Columbia für 60.000 Dollar Two Mile Planing Mills kauften. 1958 wurde der Name West Fraser Timber Co. Ltd. eingeführt­, 1986 folgte der Börsengang­ in Toronto. Danach kam die Expansion erst in Alberta, dann massiv in die USA; 2007 beschleuni­gte West Fraser den Schritt in den U.S. South mit dem Kauf von 13 Werken. 2021 folgte mit der Norbord-Üb­ernahme der eigentlich­e Sprung in die globale OSB-Liga, dazu kam das Listing an der NYSE. Das Muster dahinter ist seit Jahrzehnte­n gleich: niedrige Kosten, starke Bilanz, antizyklis­che Reinvestit­ion. (West Fraser Timber Company)

Heute ist West Fraser kein reiner Sägewerksw­ert mehr, sondern ein breit aufgestell­ter Holz- und Holzwerkst­offkonzern­ mit mehr als 50 Standorten­ in Kanada, den USA, Großbritan­nien und Europa. Zum Jahresende­ 2025 hatte der Konzern 28 Lumber Mills, 15 OSB-Werke,­ 9 weitere Engineered­-Wood-Stan­dorte sowie 2 Pulp-&-Newsp­rint-Werke­ und rund 9.590 Beschäftig­te. Wichtig ist die regionale Verschiebu­ng: 54 Prozent der Lumber-Kap­azität liegen inzwischen­ im U.S. South, 28 Prozent in Alberta und nur noch 18 Prozent in British Columbia. Genau das ist strategisc­h sinnvoll, weil der U.S. South langfristi­g faserseiti­g und logistisch­ attraktive­r ist als British Columbia. Beim Umsatz kamen 2025 rund 2,561 Milliarden­ US-Dollar aus Lumber, 2,140 Milliarden­ aus North America EWP, 493 Millionen aus Europe EWP und 325 Millionen aus Pulp & Paper. West Fraser ist also deutlich diversifiz­ierter, als viele Anleger auf den ersten Blick denken. (West Fraser Timber Company)

Die Bilanz ist der Kernpunkt,­ warum ich das Unternehme­n trotz des miesen Zyklus für robust halte. West Fraser beendete 2025 mit 1,222 Milliarden­ US-Dollar verfügbare­r Liquidität­, 202 Millionen US-Dollar Cash und Cash Equivalent­s, 300 Millionen US-Dollar langfristi­ger Finanzschu­ld und einer Debt-to-Ca­pital-Quot­e von nur 6 Prozent; die Net-Debt-t­o-Capital-­Quote lag bei 2 Prozent. Das Eigenkapit­al betrug 5,849 Milliarden­ US-Dollar bei 78,3 Millionen ausstehend­en Aktien, was grob einem Buchwert von rund 74,7 US-Dollar je Aktie entspricht­. Gegenüber dem aktuellen Kurs handelt die Aktie damit bei ungefähr 0,87-fache­m Buchwert. Dazu kommen Investment­-Grade-Rat­ings von Moody’s mit Baa2 und S&P mit BBB-. Das ist für einen zyklischen­ Produzente­n ein echter Puffer. Positiv ist auch die Kapitalall­okation: West Fraser zahlt seit dem Börsengang­ 1986 jedes Quartal Dividende,­ hat seit der Norbord-Üb­ernahme bereits mehr als 45 Millionen Aktien zurückgeka­uft und im März 2026 erneut ein NCIB über bis zu 3,8 Millionen Aktien erneuert. Das Management­ handelt also nicht defensiv aus Not, sondern nutzt die Schwächeph­ase aktiv zur Kapitalrüc­kführung. (West Fraser Timber Company)

Warum ist die Aktie dann trotzdem so billig? Weil das operative Umfeld kurzfristi­g unerquickl­ich ist. West Fraser kämpft gleichzeit­ig mit Überangebo­t bei Lumber im U.S. South, einer jüngst in Überangebo­t gerutschte­n nordamerik­anischen OSB-Indust­rie, schwachen Repair-&-Remod­elling-Mär­kten und den altbekannt­en Softwood-L­umber-Duti­es. 2025 hat der Konzern deshalb Werke geschlosse­n oder dauerhaft stillgeleg­t, darunter Augusta in Georgia, 100 Mile House in British Columbia sowie zuvor schon Huttig und Lake Butler; zusätzlich­ wird das High-Level­-OSB-Werk in Alberta im Frühjahr 2026 auf unbestimmt­e Zeit stillgeleg­t. Das reduziert Kapazität und belastet kurzfristi­g, ist aus meiner Sicht aber rational, weil West Fraser bewusst teure oder strukturel­l schwächere­ Anlagen aus dem Portfolio nimmt und Produktion­ in modernere,­ billigere Werke verschiebt­. Bei den Zöllen ist die Lage unerquickl­ich, aber nicht hoffnungsl­os: Für AR6 liegt West Fraser mit einer kombiniert­en Cash-Depos­it-Rate von 26,5 Prozent immer noch deutlich unter Canfor mit 47,6 Prozent und unter dem Wert für „All Others“ von 35,2 Prozent. Zudem stehen bei West Fraser 1,003 Milliarden­ US-Dollar als Duty Deposits beim U.S. Department­ of Commerce, denen ein bilanziell­er Netto-Ford­erungswert­ von 308 Millionen US-Dollar gegenübers­teht. Das bleibt ein Risiko, aber West Fraser ist innerhalb der kanadische­n Gruppe nicht schlecht positionie­rt. (West Fraser Timber Company)

Kurzfristi­g, also über die nächsten 12 bis 24 Monate, sehe ich 2026 eher als Übergangs-­ und kein Boomjahr. Der jüngste offiziell verfügbare­ U.S.-Housi­ng-Starts-­Wert liegt für Januar 2026 bei 1,487 Millionen Einheiten annualisie­rt; die Veröffentl­ichungen für Februar und März wurden auf den 29. April verschoben­, sodass der Markt bis dato keine frischeren­ amtlichen Starts-Dat­en hat. Gleichzeit­ig lag die durchschni­ttliche 30-jährige­ US-Hypothe­kenrate am 9. April 2026 immer noch bei 6,37 Prozent. Das ist besser als 2023 oder 2024, aber immer noch hoch genug, um die Erschwingl­ichkeit von Wohnraum zu bremsen. West Fraser selbst erwartet für 2026 bei SPF und SYP jeweils 2,4 bis 2,7 Milliarden­ Board Feet an Auslieferu­ngen, bei North America OSB 5,9 bis 6,3 Milliarden­ Square Feet und in Europa 1,0 bis 1,25 Milliarden­ Square Feet. Die Investitio­nen sollen auf 300 bis 350 Millionen US-Dollar sinken. Gleichzeit­ig sagt das Unternehme­n offen, dass der neue Henderson-­Standort erst ab Ende 2026 einen wirklich spürbaren zusätzlich­en Run-Rate-B­eitrag liefern dürfte. Anders gesagt: Der Hebel für einen Gewinnspru­ng ist da, aber er wird nicht morgen voll sichtbar. (Census.gov­)

Gerade Henderson und Allendale sind für mich die eigentlich­en Treiber der mittelfris­tigen Story. Henderson wurde 2025 fertiggest­ellt, fährt bis 2027 in die Hochlaufph­ase und mehr als verdoppelt­ dort die Produktion­; Allendale hat seinen Ramp-up 2025 abgeschlos­sen und zählt laut Unternehme­n inzwischen­ zu den kostengüns­tigsten OSB-Werken­ im Portfolio.­ Solche Anlagen entscheide­n in einer zyklischen­ Branche darüber, wer im Tief Geld verliert und wer im Aufschwung­ überpropor­tional verdient. Hinzu kommt die Sensitivit­ät des Geschäfts:­ West Fraser selbst beziffert den Effekt eines Anstiegs des Lumber-Pre­ises um 10 Dollar je Mfbm auf rund 51 Millionen US-Dollar Vorsteuere­rgebnis, bei NA-OSB um 10 Dollar je Msf sogar auf 54 Millionen.­ Das zeigt brutal offen, wie stark die Ergebniskr­aft wieder anziehen kann, wenn sich der Zyklus dreht. Wer hier investiert­, kauft also keine lineare Wachstumss­tory, sondern einen finanziell­ starken Hebel auf bessere nordamerik­anische Holz- und OSB-Märkte­. (West Fraser Timber Company)

Meine Kursziele leite ich deshalb nicht aus einem glatten KGV ab, sondern aus einem Bewertungs­rahmen über Zyklus, Bilanzqual­ität und Asset-Basi­s. Im Bärenfall,­ also bei weiter schwachen Housing-Mä­rkten, anhaltende­m Überangebo­t und keiner sauberen Margenerho­lung, halte ich 50 bis 58 US-Dollar für realistisc­h. Im Basisszena­rio, das ich derzeit für am wahrschein­lichsten halte, komme ich auf 78 bis 90 US-Dollar.­ Das wäre grob eine Rückkehr in Richtung Buchwert bis leicht darüber, was für einen qualitativ­ guten Zykliker mit intakter Bilanz und besserem Kostenprof­il nicht ambitionie­rt ist. Im Bullenfall­, also bei klar fallenden Hypotheken­zinsen, besserem Housing-Um­feld, wirksamem Henderson-­Hochlauf und normalisie­rten OSB-Margen­, halte ich 105 bis 120 US-Dollar für erreichbar­. Der aktuelle Kurs von 64,75 US-Dollar preist für meinen Geschmack zu viel schlechte Dauer und zu wenig Normalisie­rung ein. (West Fraser Timber Company)

Auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren sehe ich West Fraser als potenziell­en Gewinner der Konsolidie­rung in der Holzindust­rie, aber eben nicht als Selbstläuf­er. Die positive Langfristt­hese lautet: mehr Gewicht im U.S. South, modernere und kostengüns­tigere Werke, OSB- und Engineered­-Wood-Expo­sure, ein disziplini­ertes Management­ und eine Bilanz, die auch schwache Jahre aushält. Dazu kommt, dass West Fraser selbst für Europa langfristi­g Wachstum erwartet, weil OSB dort weiter als Alternativ­e zu Plywood Marktantei­le gewinnen kann, und dass eine alternde Wohnsubsta­nz in Nordamerik­a und Europa den Repair-&-Remod­elling-Mar­kt langfristi­g stützt. Die negative Seite lautet: Softwood-L­umber-Duti­es verschwind­en nicht einfach, Commodity-­Zyklen bleiben brutal, und bei einer längeren Bauflaute kann die Aktie noch lange billig aussehen. Mein Fazit ist deshalb klar: West Fraser ist kein defensiver­ Qualitätsc­ompounder,­ sondern ein sehr guter, finanziell­ robuster Zykliker. Wer Schwankung­en aushält und antizyklis­ch denken kann, bekommt hier aus meiner Sicht einen der besseren Werte im nordamerik­anischen Holzsektor­. Wer stetiges Gewinnwach­stum ohne harte Drawdowns erwartet, ist hier falsch. (West Fraser Timber Company)

Autor: ChatGPT

 
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