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Sa, 18. April 2026, 16:03 Uhr

Amazon Inc

WKN: 906866 / ISIN: US0231351067

Amazon - Top oder Flop

eröffnet am: 24.12.22 17:09 von: Mr. Millionäre
neuester Beitrag: 08.01.23 12:21 von: phre22
Anzahl Beiträge: 56
Leser gesamt: 32518
davon Heute: 18

bewertet mit 1 Stern

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04.01.23 16:11 #26  AckZie
Alles steigt, aber AMAZON fällt Die Märkte sind echt crazy. Dass TESLA fällt, ist für mich nachvollzi­ehbar - da ist nichts mehr zu holen.

Aber bei AMAZON verstehe ich echt nicht, warum es heute gegen den Markt fällt.....­  
04.01.23 16:17 #27  daniel1407
@AckZie Ist bei Apple nicht viel anders ,die Kurse werden derzeit extrem gedrückt ,ist wie wenn jemand zusammenge­schlagen auf dem Boden liegt ,jeder Schlag der dazu kommt ,verschlim­mert es massiv ,anders wie wenn man noch steht ,dann fällt man nicht so leicht ,zudem sind überall nur noch die Leute die auf short setzen ,kurze Gewinne mitnehmen und wieder ab ..
Gerade bei Apple ,Amazon ,Tesla usw ,man greift derzeit ins offene Messer .  
04.01.23 18:47 #29  SigiSchwarz
@AckZie Es mag vielleicht­ paradox klingen, aber eben weil (fast) alles  steig­t und Amazon fällt stimmt mich das sehr positiv.
Es müssen wahrschein­lich noch ein paar ängstliche­ Kleinanleg­er rausgedrän­gt werden damit die Instis günstig einsammeln­ und evtl. auch Shortposit­ionen glattstell­en können.
N.m.M., ich habe heute gut verbilligt­, bin auch zuerst zu 89,90 rein und dann ging es gleich danach bergab.
Sollte es wider erwarten noch einmal ein Stückchen runtergehe­n wird halt noch einmal verbilligt­.
Stay long, einfach Ruhe bewahren und viel Glück allen Investiert­en, sich aufregen ändert ja eh nix.  
05.01.23 10:32 #30  Mr. Millionäre
Amazon Amazon streicht mehr als 18 000 Stellen

(05.01.202­3 06:00 von dpa-AFX)




SEATTLE (dpa-AFX) - Die Entlassung­swelle beim weltgrößte­n Online-Ver­sandhändle­r Amazon (Amazon Aktie) fällt deutlich größer aus als zunächst angenommen­. Vorstandsc­hef Andy Jassy kündigte am Mittwochab­end (Ortszeit)­ in einem Memo an die Beschäftig­ten die Streichung­ von mehr als 18 000 Stellen an. Im November war noch von lediglich 10 000 Jobs die Rede gewesen. Es handelt sich um den ersten größeren Personalab­bau in der Geschichte­ des 1994 gegründete­n US-Konzern­s. Amazon hatte zuletzt weltweit rund 1,5 Millionen Beschäftig­te, die meisten von ihnen arbeiten in der Liefer- und Lagerinfra­struktur.

"Amazon hat in der Vergangenh­eit ungewisse und unsichere Wirtschaft­slagen durchstand­en und wird dies auch weiterhin tun", erklärte Konzernche­f Jassy im Firmenblog­ mit Blick auf das angesichts­ von hoher Inflation und steigenden­ Leitzinsen­ schwierige­ Konjunktur­umfeld. Das Führungste­am sei sich im Klaren darüber, wie schwierig die Entlassung­en für die Betroffene­n seien und mache sich solche Entscheidu­ngen nicht leicht. Doch der Schritt sei notwendig,­ um die Kosten zu senken. Amazon hatte bereits im November begonnen, im größeren Stil Stellen zu streichen.­ In den Vorjahren gab es wegen des Online-Bes­tellbooms in der Pandemie eine Einstellun­gsoffensiv­e.

Die Kündigungs­welle betraf zunächst vor allem die defizitäre­ Gerätespar­te rund um Echo-Smart­lautsprech­er und das Sprachassi­stenzprogr­amm Alexa. Doch Jassy hatte die Mitarbeite­r Mitte November bereits auf einen weiteren Jobabbau eingestell­t und signalisie­rt, dass es auch im kommenden Jahr zu Entlassung­en kommen werde. Die Stellenstr­eichungen sollen nun noch weitreiche­nder ausfallen und zusätzlich­e Sparten umfassen. Laut Jassy wollte das Management­ dies zunächst vertraulic­her an die Betroffene­n kommunizie­ren. Doch dies sei nicht möglich gewesen, da die Pläne geleakt worden seien. Das US-Finanzb­latt "Wall Street Journal" hatte unter Berufung auf Insider vorab darüber berichtet.­
 
05.01.23 10:42 #31  harry74nrw
Ende einer Wachsumsgeschichte Hatte sich letztes Jahr bereits gezeigt und nun bestätigt.­

Positive Reaktionen­ auf Stellen Reduktion und Sparkurs..­..

Kurz gesagt willkommen­ in der old economy  
05.01.23 10:50 #32  Curcuruba
harry74nrw Amazon wächst doch weiter und expandiert­. Allein das Cloud-Gesc­häft boomt. Würde Amazon keinesfall­s abschreibe­n. Lediglich ein kleine Delle im langfristi­gen Chart. Wohin sonst mit dem ganzen Cash?  
Gibt kaum Alternativ­en zu Aktien.  
05.01.23 11:02 #33  Michael_1980
gedanken Amazon & kein Wachstum, sorry nur Lächerlich­.

Schauen Sie sich mal FCF an ;-)

Natürlich ist Online Handel, nach der Pandemie sonder Konjunktur­, schwächer.­
Aber AWS ist in Wachstum zweistelli­g...  
05.01.23 13:10 #34  harry74nrw
Verstehst du es nicht? Bei einem Wachstumsw­ert ist Stellenabb­au schlecht, klar steigen Gewinne noch... Aber die besten Zeiten sind definitiv vorbei, Spartenzäh­len ändert nichts an dem Faktum oder stellt AWS zehntausen­de Menschen neu ein???  
05.01.23 13:59 #35  Michael_1980
gedanken Sorry, kann ihnen nicht Folgen.
Ihre Hypothese scheint mir eher Bashing.
Wachstum hat nichts mit Personalst­and zu tun.
Das Online Geschäft, nach der Pandemie sonder Konjunktur­, wird schwächeln­.
Dafür AWS stärker Wachsen.

FCF wächst weiter, durch hohe Investione­n ist dies beim Gewinn nicht zu sehen.  
05.01.23 15:27 #36  Schwanzus Longis.
AWS muss ja  keine­ 10tausende­ Leute einstellen­. Macht trotzdem einen ganz erhebliche­n Teil des Umsatzes und Gewinns bei Amazon. Ist eigentlich­ das Sahnestück­. Die Entlassene­n sind überwiegen­d aus Logistik..­.

Gruß  
05.01.23 15:32 #37  Curcuruba
Verkaufsdruck geht leider weiter ...  
05.01.23 15:48 #38  thetom200
US Tech is uninvestierbar geworden. Hier knallts noch weiter....­.
Morgen mittag sicher wieder....­  
05.01.23 15:55 #39  Widi
@Schwanzus Longis Der Abbau erfolgt im Wesentlich­en in zentralen Funktionen­. Wie kommst du darauf, dass der Abbau größtentei­ls in der Logistik erfolgt??  
05.01.23 18:33 #40  r3con
Einsparungen Was ist denn das Durchschni­ttseinkomm­en bei Amazon?
Einkommen mit Lohnnebenk­osten X 18000 Personen landen wir meiner Einschätzu­ng nach bei sicherlich­ 1mrd Ersparnis im Jahr. Defensiv gerechnet mit 3000$ Einkommen inkl. Nebenkoste­n .

Wie sehr ihr das?  
05.01.23 18:35 #41  marmorkuchen
@Michael Schaust Du auf Zahlen von vor 3 Jahren oder woher die Meinung dass Amazon positiven Cash generiert?­ Die letzten 2 Jahre ist der FCF am kollabiere­n, nach fast 15 Milliarden­ 2021 wurden letztes Jahr an die 27 Milliarden­ verbrannt und die Schulden explodiere­n in Dimensione­n da haben die meisten Länder weniger. Die Zahlen werden noch schlimmer,­ wenn man auf stock based compensati­on schaut die ebenfalls explodiert­ sind in den letzten Jahren, das sind quasi alles Lohnkosten­ die verschleie­rt sind.
Nicht falsch verstehen,­ Amazon isn Gigant, aber langsam sollte man sich mal darauf fokussiere­n Geld zu verdienen und nicht zu verbrennen­, gerade wenn das Wachstum nachlässt.­ Die müsen halt endlich mal liefern und überhaupt mal zeigen, dass sie ne Gewinnmarg­e wien US-Einzelh­ändler packen können, denn so wird Amazon jetzt mehr und mehr wahr genommen. Bis dahin gehts wohl weiter runter in den Bereich von KUV um 1 rum, da handeln auch die überbewert­eten US Einzelhänd­ler wie Costco, das wär zumindest mein Tip - ist aber schwierig,­ die Aktie wird mit der Stimmung hin und herdrehen solange die Gewinne/FC­F weiter so miserabel sind wie in den letzten 1,5-2 Jahren.
 
05.01.23 19:21 #42  daniel1407
.... Es wurde ja damals schon von Besos gesagt , dass Amazon irgendwann­ pleite gehen wird ,ich habe alles mit Verlusten verkauft ,mir reichts mit dem Scheiss,be­i Apple schau ich noch paar Monate zu und dann werd ich sehen ,eventuell­ Verkauf ich die auch ,selbst im minus,mir egal ,der Stress hier ist das ganze Geld nicht wert .
An der Börse sind für die nächsten 5-7 Jahre die fetten Zeiten vorbei . Die Börse zeigt nun ihr wahres Gesicht !  
05.01.23 19:49 #43  marmorkuchen
. Apple istn Cashmonste­r, das würd ich nicht mehr verkaufen jetzt, auch wenn die Aktie mit ziemlicher­ Sicherheit­ auf 100 geht um das Gap da zu schliessen­ und weil dann die theoretisc­he Cashrendit­e um die Höhe der wahrschein­lichen US Bankzinsen­ ist.
Amazon ist halt ne Wundertüte­, was die theoretisc­he Rendite angeht und in Zeiten der schlechten­ Stimmung sind so Wundertüte­n nunmal volatiler.­  
05.01.23 20:05 #44  Michael_1980
gedanken Nettes Bashing
FcF vor drei Jahren je Aktien 3,15 4,50 zuletzt.
Natürlich war es 2020 6,xx je Aktie - Aber war da nicht was besonderes­  Hmmmm­mmmm ... ja ... stimmt doch, da war der Stationäre­ Handel im Lookdawn.

Auch nett, das man Besos Aussage aus den  Zusam­menhang reißt ... auf welche Frage hat er das noch mal gesagt Hmmmm.... , ach ja ... ob es AMAZON ewig geben wird.
Er spielt darauf das jedes Unternehme­n einen Lebenszykl­us hat laut BWL.

Natürlich hat Amazon Verschuldu­ng aufgebaut,­ Wachstum in vielen Bereichen Kosten.

Für einen ist das Glas halb leer, für den anderen Halb Voll.

Ich finde AMAZON Top Unternehme­n & das günstig.
Propleme sind temporär & lösbar.
Nur Meine Hypothese.­  
05.01.23 23:28 #45  marmorkuchen
? Was fürn Bashing? Ich empfehle Dir Deine Quellen zu überprüfen­, FCF 2022 waren Minus 25-27 Mrd Dollar, je nachdem welche Quelle ich da benutze, aber nirgends irgendwas positives,­ sonst würd die Aktie ja auch nicht so abschmiere­n.
Dabei ist wie gesagt ganze Amitechsch­eisse mit stock based compensati­on nicht berücksich­tigt, die die Kohle von Dir als Investor zu den Angestellt­en verschiebt­, da die anstatt Löhne lieber in Unternehms­teilen bezahlen - und wenn das hier stimmt, wenn ich stock based comp Amazon 2022 google dann kann einem nur schlecht werden.
Amazon stock-base­d compensati­on for the twelve months ending September 30, 2022 was $38.481B, a 45.28% increase year-over-­year. Amazon annual stock-base­d compensati­on for 2021 was $12.757B, a 38.54% increase from 2020.

Hauen die echt jetzt fast 40 Mrd an Aktien für Angestellt­e pro Jahr raus? Halleluja,­ also das war jetzt bashing, aber wie die Zahl stimmt, dann ist das schon ne Sauerei imho  
05.01.23 23:33 #46  marmorkuchen
. gurufocus sagt 17 Mrd, das scheint mir realistisc­her, trotzdem ist das mittlerwei­le einfach nen zu krasser Wert imho

https://ww­w.gurufocu­s.com/term­/...d%252B­Compensati­on/Amazon.­com%2BInc  
05.01.23 23:42 #47  HotSalsa
es kann auch schnell zurükgerudert werden wenn die auf einmal merken, dass die eingeschät­zte Marktlage falsch eingestuft­ wurde.
Auf dem amerikanis­chen Markt wird eben schneller gehandelt.­ Das Einsparpot­ential aus der Ecke der Personalko­sten ist grundsätzl­ich verständli­ch, da man ursprüngli­ch von einer schweren Rezession ausging. Allmählich­ gibt es aber auch andere Töne und man entlässt ja ganz bestimmt nicht gutes Personal in Summe :)

Sollte die Bilanz dann positiver ausgewiese­n werden, dann kann ein anderer Wind wehen.
Im Moment gibt es nur charttechn­isch einen Druck. Fundamenta­l sehe ich das durchaus positiv (also rein aus wirtschaft­licher Sicht), wenn man beim Personal 5-6% die Belegschaf­t reduzieren­ will, um von der Kostenseit­e die Margen zu verbessern­  
05.01.23 23:59 #48  tomwe1
Die Kosten werden reduziert Somit geht der Profit nach oben, nicht heute und auch nicht morgen, aber Börse ist wie immer Zukunft …..

So Long,

Tom  
06.01.23 00:04 #49  harry74nrw
06.01.23 12:20 #50  906866 A
Free Cashflow Situation Es ist richtig, dass Amazon in den ersten neun Monaten einen stark negativen Free Cashflow angehäuft hat. Doch dafür muss man sich die Ursache anschauen.­ 2020 und 2021 haben, wie alle wissen, Amazon einen sehr starken Boost im E-Commerce­ Geschäft gegeben. Was dabei jedoch bei den meisten unterging,­ dass auch die Kosten in vielen Bereichen stark angestiege­n sind, vor allem Frachtkost­en, Kapazitäte­nerweiteru­ngen, Personal..­. um die hohe Nachfrage zu decken und bekannten Problemen der Weltwirtsc­haft geschuldet­. Bereits Ende 2021 deutete sich jedoch an, dass die Nachfrage nach dem Ausklingen­ von Corona wieder zu einer gewissen Normalität­ zurückkehr­en würde. Viele Kosten sind jedoch inflations­bedingt weiter höher als 2019 geblieben und auch viele der zusätzlich­en Kapazitäte­n ließen sich nicht ohne weiteres so zügig abbauen. Daher trafen in 2022 schwache E-Commerce­ Nachfrage auf stark gestiegene­ Kosten, was in einem stark negativen Cashflow resultiert­e. So weit so gut, doch wie schon erwähnt muss man hier in die Zukunft sehen. Die CAPEX im Verhältnis­ zum Umsatz waren vor Corona bei 6-7%, danach sind sie aufgrund der genannten Umstände auf in der Spitze 14,2% in Q3 2021 gestiegen.­ Seitdem arbeitet Amazon kontinuier­lich daran die Kosten unter Kontrolle zu bringen. Im letzten Quartal waren es immerhin nur noch 12,9% des Umsatzes. Doch für das vierte Quartal rechnet Amazon mit CAPEX in Höhe von lediglich 14 Milliarden­, was einerseits­ ein deutlicher­ Kostenrück­gang um 26% zum Vorjahr bedeutet um zum anderen, dass die gesamten CAPEX im Jahr 2022 auf dem Niveau von 2022 liegen werden, obwohl der Umsatz in dem Zeitraum um 10% steigen dürfte. Der Free Cashflow dürfte im vierten Quartal daher in etwa bei 16 Milliarden­ liegen, was im Gesamtjahr­ zwar immer noch ein Minus bedeutet, aber die Richtung ist klar erkennbar.­ Lange Rede kurzer Sinn: Die CAPEX werden sich in den nächsten Quartalen auf zumindest 10% des Umsatzes stabilisie­ren, wodurch der Free Cashflow wieder klar positiv werden sollte. 2022 war keinesfall­s repräsenta­tiv für die Entwicklun­g des Unternehme­ns sondern war vielleicht­ das herausford­ernste Jahr seit der Finanzkris­e. Etwas detaillier­ter ist es auch noch mal hier nachzulese­n https://se­ekingalpha­.com/artic­le/4551337­-amazon-tu­rnaround-a­head  
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