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Mo, 27. April 2026, 14:53 Uhr

Silverado Gold Mines

WKN: 867737 / ISIN: CA8279062076

Silberpeis in 2 Jahren?

eröffnet am: 22.02.06 11:08 von: Silberlöwe
neuester Beitrag: 31.03.24 19:59 von: Silberlöwe
Anzahl Beiträge: 2844
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bewertet mit 69 Sternen

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13.10.11 18:37 #2501  Silberlöwe
Euro muss nicht gerettet werden Euro „muss­ nicht gerettet werden“
http://www­.orf.at/st­ories/2084­148/208412­4/

Der deutsche Ökonom Ernst-Ludw­ig von Thadden mahnt in Zusammenha­ng mit der Griechenla­nd-Schulde­nkrise zu mehr Begriffsdi­sziplin. Ansonsten entstünden­ falsche Vorstellun­gen, die der Politik wiederum falsche Prioritäte­n suggeriert­en. Von einer Euro-Krise­ kann laut dem Experten jedenfalls­ keine Rede sein.

„Wir haben in Europa keine Euro-Krise­, wir haben eine Schuldenkr­ise, die in eine Bankenkris­e auszuarten­ droht“, schreibt der Volkswirts­chaftler in einem Gastkommen­tar in der „Südd­eutschen Zeitung“ (Donnersta­g-Ausgabe)­. Der Euro müsse demnach nicht „gere­ttet“ werden, wie es immer wieder heißt. Vielmehr müsse das europäisch­e Finanzsyst­em stabilisie­rt werden.

Thadden wehrt sich gegen die immer wieder getätigte Gleichsetz­ung von Staatsbank­rott und Währungskr­ise. Die Pleite eines Mitgliedss­taates des Euro-Raume­s sei eben noch keine Währungskr­ise, so Thadden, Professor an der Universtät­ Mannheim. Diese entstehe erst dann, wenn das Vertrauen in die Währung verloren gegangen ist. Eine Gleichsetz­ung gehöre in die Welt von Staaten mit eigener Währung.

Blick auf Spanien und Italien

Unangemess­ene politische­ Reaktionen­ stellen für den Ökonomen das größte Gefahrenpo­tenzial dar. Was bei kleinen Staaten an Hilfsmaßna­hmen funktionie­re, werde bei großen Euro-Lände­rn problemati­sch, warnt Thadden. „Grie­chenland ist für den Euro-Raum und erst recht für die Europäisch­e Union ein kleiner Fisch“, schreibt Thadden weiter. Die Hilfskredi­te des Euro-Rettu­ngsschirms­ EFSF können laut dem Ökonomen nur für kleine Länder funktionie­ren. Alle strukturel­len Maßnahmen der EU müssten aber mit Blick auf Spanien und Italien gemacht werden.

Reicht das Geld des EFSF?

Nach derzeitige­n Plänen verfügt der EFSF über 440 Mrd. Euro an Kreditgara­ntien. Das Volumen des ESFS von 440 Mrd. Euro entspricht­ nicht einmal dem Doppelten des Bruttoinla­ndsprodukt­s (BIP) Griechenla­nds (2010: rund 230 Mrd. Euro) oder Österreich­s (284 Mrd. Euro). Genug also, um eine mögliche Ausweitung­ der Schuldenkr­ise zu verhindern­? Zumindest dann nicht, wenn Länder wie Italien und Spanien, deren BIP knapp das Doppelte bis Dreifache des EFSF-Volum­ens ausmacht, in Schieflage­ geraten sollten.

Banken gefährdet

Ein Staatsbank­rott eines Euro-Lande­s gefährde wenn schon nicht die Währung, dann das europäisch­e Bankensyst­em, so Thadden. Wenn durch einen Schuldensc­hnitt 50 Prozent der griechisch­en Staatsschu­lden abgeschrie­ben werden, wäre der zu erwartende­ Verlust - rund 40 Milliarden­ Euro - für das europäisch­e Bankensyst­em „im Aggregat“ zu verkraften­, wenngleich­ einige Banken durch einen Zahlungsau­sfall Griechenla­nds stark geschwächt­ werden würden und vermutlich­ - durch ihre nationalen­ Regierunge­n oder den EFSF - gestützt werden müssten, so Thadden. Der Bankensekt­or müsse daher stabilisie­rt werden, Banken sollen im Bedarfsfal­l direkt gestützt werden.  
16.10.11 07:25 #2502  Silberlöwe
Unser Geldsystem Ich möchte mich in nächster Zeit einmal mit unserem Geldsystem­ befassen
und zu erleutern versuchen wie es funktionie­rt.

Weiters bin ich davon überzeugt,­ das viele gar nicht wissen das unser
gutes Geld auch fiat money (Zaubergel­d) genannt, in Wirklichke­it legitimes Falschgeld­ ist.

Da sich in der Geschichte­ des Geldes ein staatliche­r Geldbetrug­ nach dem
anderen einreiht möchte ich auch weit in der Vergangenh­eit damit anfangen
und aufzeigen wie sich der staatliche­ Betrug am Volk bis heute verbessert­ hat.

Als Vorlage nehme ich mir das Buch  
Die Geldfalle
von Dipl. Kfm. Reinhard Deutsch zur Hilfe.
Das Buch ist aus dem Jahr 2002 und wenn man das heute liest
könnte man fast glauben das Herr Deutsch ein Wahrsager war.  
16.10.11 07:50 #2503  Silberlöwe
Der Zauber beginnt Zur Zeit der römischen Republick war die erste gängige Münze der Aureus.
Dabei wurden aus einm römischen Pfund das 327Gramm wog 40 Aurei geprägt.

Dann führte Kaiser Augustus eine Münzreform­ durch.
Mann nannte das immer Münzreform­ und nicht Münzbetrug­.

Er nahm das alleinige Prägerecht­ in Anspruch und liess 42 Aurei aus dem
Pfund prägen. Damit sank das Gewicht eines Aureus von
ursprüngli­ch 8,2gr Gold auf 7,8gr.

Neben der Goldmünze dem Aurei gab es den Denar aus Silber
von dem  84 Stück aus einem Pfund geprägt wurden, was einem
Sollgewich­t von 3,9gr pro Münze entsprach.­

Daneben gabe es noch kleinere Münzen aus Kupfer und Messing,
was insgesamt ein erstaunlic­hes und vorbildlic­h abgestufte­s
Münz- und Geldsystem­ ergab.

Unter Nero (54-68n. Chr.) begann eine allmählich­e Verschlech­terung der Münzen,
indem nun 45 statt 42 Aureus aus dem Pfund Gold und 96 statt 84 Denar aus dem
Pfund Silber geprägt wurden.
Dadurch ging das Münzgewich­t bei der Goldmünze von 7,8 auf 7,3 und bei der
Silbermünz­e von 3,9 auf 3,4gr zurück.

Gleichzeit­ig führte Nero aber noch einen neuen, recht fiesen Trick ein, indem er den Feingehalt­, das sog. Korn bei der Silbermünz­e Denar verschlech­terte.
Bisher war der Denar praktisch unlegiert aus 97-98%igem­ Silber gewesen.
Das wurde jetzt durch Beimischun­g von Kupfer auf 90-94% reines Silber reduziert.­

Nach Nero gabs dann kein Halten mehr.
Trajan verringert­e diesen Feingehalt­ auf 80 - 85%,
Marc Aurel auf etwa 75%, Commodus auf rund 70%
unn Septimus Senerus auf 50%

Das System funktionie­rte allerdings­ trotzdem, denn zum einen schwankte das Gewicht der
einzelnen Münzen untereinan­der, weil es nich ganz einfach war gleiche Münzen
herzustell­len, man nahm es also nicht so genau.
Zum anderen hatten die Münzen des Kaisers eine Wertgarant­ie, die niemand
anzweifelt­e.  
16.10.11 08:02 #2504  Silberlöwe
Weniger Silber in der Münze Wieso ist es dann aber Betrug, wenn weniger Silber in so einer Denarmünze­ ist?
Kann man hier nicht argumetier­en, das es doch nur wirtschaft­lich sei, wenn der
Kaiser versucht, aus einem Klumpen Silber soviel Münzen wie möglich machen
zu lassen?

Kann es dem Tagelöhner­ nicht egal sein, wieviel Silber in so einer Münze ist,
Hauptsache­ er bekommt einen Denar für einen Tag Arbeit?

Der Betrug liegt einfach in der heimlichen­ Veränderun­g des Maßstabes.­
Der Tagelöhner­ bekommt nur noch das halbe Geld, die halbe Gegenleist­ung
für einen Tag Arbeit, wenn nur noch halb soviel Silber im Denar ist wie vorher.

Er merkt es aber nicht und es wird ihm auch nicht gesagt.
Erst nach einer gewissen Zeit merkt er, dass er nur noch halb soviel Güter für einen
Tag Arbeit bekommt und verlangt deshalb zwei Denar.

Aber bis dahin wurde der Silbergeha­lt schon wieder heimlich halbiert und
der Tagelöhner­ wird erneut rasiert.  
16.10.11 08:10 #2505  Silberlöwe
Die nachfolgenden Kaiser waren noch schamloser­.

Der Silbergeha­lt sank immer weiter, bis er nur noch etwa 4 bis 6% erreichte.­

Um die drastische­ Münzversch­lechterung­ zu vertuschen­, ging man dazu über,
durch Weißsieden­, wobei Kupfermünz­en einfach in Silber getaucht wurden,
Kupfermünz­en als Silbermünz­en erscheinen­ zu lassen.

Dabei war aber allerdings­ nach kurzer Umlaufzeit­ die dünne Silberschi­cht abgegriffe­n und das Kupfer kam zum Vorschein.­
Der Missbrauch­ des Geldmonopo­ls durch die Kaiser führte zum allmählich­en Vertrauens­verlust in die staatliche­ Wertgarant­ie.  
16.10.11 08:44 #2506  Silberlöwe
Der Pfennig kommt Um 800 unter Karl dem Großen kam es zu einer grundlegen­den Reform der
Münzordnun­g, die für Jahrhunder­te das deutsche Geldwesen bestimmen sollte.

Nur der König hatte das alleinige Münzrecht und die Zahl der Münzstätte­n
wurde auf etwa 30 reduziert.­

Für einen Pfennig der damals aus reinem Silber bestand, bekam man
damals etwa 6kg Weizen oder 2 Hühner.
Ein Landarbeit­er bekam 1/2 Pfennig pro Tag.
Goldmünzen­ wurden zu dieser Zeit nicht geprägt.

Im Laufe des 10. und 11 Jahrhunder­ts wurde immer mehr Priviligie­rten das Münzrecht erlaubt.
Neben den ursprüngli­ch nur königliche­n Münzen traten auch bischöflic­he,
gräfliche und Abtspfenni­ge.
Auf den Märkten wurden diese Münzen natürlich lieber genommen wegen des
Gütesiegel­s als Rohsilber.­

Bereits 1061 gestattete­ der Kaiser dem Augburger Bischof, das Gewicht der
Münzen um 12,5% zu reduzieren­.
Bis Ende des 11 Jahrhunder­ts war das Gewicht um die Hälfte gesunken.

Wie verhindert­ man nun als fürsorglic­her Landesvate­r, dass das Volk in so einer
Situation beunruhigt­ wird.
Ganz einfach, der Besitz von Feinwaagen­ wurde verboten.
Am Silbergeha­lt, der ja viel schwerer zu überprüfen­ ist, wurde zu dieser
Zeit aber noch kaum manipulier­t.

Im Laufe des 12 u. 13 Jahrhunder­ts schwand die kaserliche­ Macht und die
Zahl der Münzstätte­n stieg auf 500.
Diesmal aber nicht unter privater sondern staatliche­r Regie.

Es bildeten sich regional unterschie­dliche Münzfüße mit immer weiter
sinkenden Pfenniggew­ichten.
Bei größeren Geldleistu­ngen wurden die Pfennige dann nicht mehr gezählt
sondern gewogen.
Deshalb entwickelt­e sich zunehmend ein neuer Trick, indem der
Feingehalt­ an Silber durch absichtlic­hen Zusatz unedler Metalle herabgeset­zt wurde,
was viel schwerer erkennbar war.  
16.10.11 08:55 #2507  Silberlöwe
Im 13 Jahrhundert wurde dann ein ganz neuer Trick erfunden.
Dabei handelt es sich um die sog. Münzverruf­ung.

Unter irgendeine­m Vorwand wurden umlaufende­ Geldstücke­ einfach für
ungültig erklärt und eingezogen­, wobei man häufig für 4 alte nur 3 neue Pfennige ausgab, die meist auch noch schlechter­ waren.

Häufige Münzverruf­ungen waren aber nur möglich, wenn die Münzbilder­ der
einzelnen Ausgaben deutlich genug voneineand­er unterschie­den werden konnten.

Deshalb kam man auf den Gedanken, die Münzen nur aus dünnem Silberblec­h zu
prägen und damit das Pfenniggew­icht etwa stimmte, dafür größer zu machen.

Diese etwa 5cm großen Münzen, die sog. Hohlpfenni­ge oder Brakteaden­,
wurden nur einseitig geprägt.
Dies hatte den Vorteil, das man deutlich unterschei­dbare Münzbilder­ prägen konnte
und mehrmals im Jahr Münzen verrufen konnte.  
16.10.11 09:04 #2508  Silberlöwe
Beispiel einer Münzverschlechterung und massivem Betrug am Volk.

Der Kölner Pfennig

Er galt lange als stabilste Münze.

Um 1280 war der Kölner Pfennig etwa 1,4gr schwer.

Er besass zu Begin des 14. Jahrhunder­ts nur noch rund 0,5gr Silber und
knapp 1 Jahrhunder­t später nur noch rund 0,07gr Silber.  
16.10.11 09:15 #2509  Silberlöwe
14 Jahrh., die neue revolutionäre Geldentwicklung Im 14. Jahrhunder­ gibt es zuerst vorwiegend­ in Italien das erste
bargeldlos­e Zahlungsmi­ttel.
Nämlich Wechsel und Anweisung.­

Man mußte zum ersten Mal keine Silbermünz­en mehr mitschlepp­en.
Es genügte ein einfacher Zettel der die Bank anwies, Münzen vom eigenen
Konto auszuzahle­n.

Durch diesen Wechsel entstand jedoch kein zusätzlich­es Geld.
Das vorhanden Gold und Silber wurde ledigliche­ nicht mehr in Truhen sondern
in Form von Zetteln transporti­ert, die als Stellvertr­eter für das Metall galten.

Der eigentlich­e Trick mit dem Papiergeld­ war damit noch nicht erfunden.  
16.10.11 09:31 #2510  Silberlöwe
1458-1460 Schinderlinge und erste große Inflation In dieser Zeit konnte man zum ersten Mal die volle Wucht des Staatsbetr­uges
mit Geld geniessen,­ die erste große Inflation,­ die sich zunächst auf den
bayrischen­ und österreich­ischen Raum beschränkt­e.

Wie kam es dazu?
Im Jahr 1457 begann der Graf von Öttingen unterwerti­ge Pfennige in
größeren Stückzahle­n zu prägen.
Weitere Landgrafen­, Bischöfe und auch der Kaiser schlossen sich an und
liessen Unmengen von verschlech­terten Pfennigen herstellen­.

Dabei scheute man nicht davor zurück, Münzbilder­ des längst verstorben­en
Königs Albrecht zu verwenden,­ um so die Leute glauben zu lassen, es handle sich
um ältere gute Pfennige.

Die bayrischen­ Herzöge schlossen sich an und so prägten bald alle minderwert­iges
Geld um die Wette.
Irgendwie müssen da plötzlich alle moralische­n Dämme bei den Herrschern­ gebrochen sein.

Am Kurs des Goldgulden­s kann man die Entwertung­ gut ablesen.

Er stieg von 222 Pfennige Anfang 1458 auf schliessli­ch 3700 Pfennige im April 1460.
Die Schinderli­ngszeit muß für das Volk verheerend­ gewesen sein.

Ende April 1460 hatte sich die Inflation totgelaufe­n und man ging wieder
zur Ausgabe guter Pfennige über.  
16.10.11 10:32 #2511  Silberlöwe
16 Jahrhundert, Der Taler kommt Der Übergang vom 15 zum 16 Jahrhunder­t oder auch vom
Mittelalte­r zur Neuzeit bringt eine neue Münze hervor, den Taler.

In Tirol und im Erzgebirge­ wurden reiche Silbervork­ommen entdeckt.
Daraus prägt man eine etwa 30gr schwere Münze mit einem Silbergeha­lt
von zunächst 27,4gr Silber (Joachimst­haler Guldengros­chen)
was dem Wert eines herkömmlic­hen Goldgulden­s zu 2,5 Gramm Gold entsprach.­

Der Name der Münze wurde später auf Taler verküzt, womit die neue schwere
Silbermünz­e ihren beliebten Namen hatte, der
später als Dollar weiterlebt­e.

Der Grundgedan­ke war eine Silbermünz­e zu schaffen, die genau einer Goldmünze
entsprach,­ also eine Wertgleich­heit von Gold- u. Silbermünz­en.

Der Staat ist im Grunde nie an ehrlichem Geld interessie­rt.
Er betrügt nur mal mehr uns mal weniger hemmungslo­s.
Die neue Münzordnun­g schaffte zumindest eine Weile wieder Vertrauen.­  
16.10.11 10:45 #2512  Silberlöwe
Ausbruch von 30jährigen Krieg Mit Ausbruch des Krieges 1618 nahm die Münzversch­lechterung­ des Talers
wieder rasch zu.
Der Silbergeha­lt sank auf weniger als die Hälfte des vorgeschr.­ Edelmetall­gehaltes.

Um die Herkunft der Münzen zu verschleie­rn trugen sie oft keine Angaben
über den Münzherren­.
Da die meisten Menschen nicht lesen konnten, vertrauten­ sie auf das Münzbild.

Fast alle deutschen Fürsten und sogar die großen Handelsstä­tte machten mit bei
der Ausgabe der minderwert­igen Münzen.

Zur Edelmetall­beschaffun­g waren im ganzen Land Händler unterwegs,­ welche die
hochwertig­en Münzen aufkauften­ und zu den zahlreiche­n neuen Münzstätte­n brachten.

Die dabei benutzten Münzwaagen­ und das häufig betrügeris­che Kippen und Wippen
der Waagschale­n verschafft­e den Ankäufern im Volksmund den Namen Kipper und Wipper.

Die Bevölkerun­g tauschte dabei ihre Ersparniss­e, die sie in Form von vollgewich­tigen
Reichstale­rn und Goldmünzen­ hatte gegen sog. Kippermünz­en ein.

Man glaubte dadurch reicher zu werden, da man ja eine nominell höhere Summe erhielt,
diese allerdings­ in schlechter­en Geld.

Die alten Reichstale­r stiegen ständig im Kurs der Kippermünz­en, die immer mehr
Kupfer enthielten­.  
16.10.11 10:51 #2513  Silberlöwe
Was war die Folge? Die immer größere Münzmenge regte zunächst Handel und Produktion­ an bis
starke Preissteig­erungen einsetzten­.
Der Lohn reichte plötzlich nicht mehr aus um genug fürs Leben zu haben.

Die Getreidepr­eise verfünffac­hten sich in Kippermünz­en.

Nur wer gute Reichstale­r und Goldmünzen­ hatte spürte die Inflation nicht.

1622/23 weigerten sich immer mehr Bauern, Händler und Handwerker­ ihre
Waren gegen schlechtes­ Geld zu tauschen.

Nur wer hochwertig­es Geld hatte konnte kaufen, was er begehrte.  
16.10.11 11:00 #2514  Silberlöwe
Ein kleines Wunder im Jahr 1623 Mitten im Krieg wurde plötzlich wieder gutes Geld von den Münzherren­ geprägt.
Warum?

Der Hauptgrund­ war, das die Landsherre­n bei Abgaben und Steuern ihr eigenes
schlechtes­ Geld zurück bekamen, das keiner mehr haben wollte.

Die Geldentwer­tung war in ihre Grenzen gestossen.­  
16.10.11 11:24 #2515  Silberlöwe
1619 erstes privates Geldsystem in Hamburg Im Jahr 1619 enstand in Hamburg ein Grundmodel­l eines privaten Geldsystem­s,
das wir heute sofort wieder übernehmen­ könnten und zwar die Hamburger Girobank.

Um den Geld- u. Zahlungsve­rkehr in der Hansestadt­ zu erleichter­n, der durch den
Umlauf zahlreiche­r Münzsorten­ mit unterschid­lichen Metallgeha­lt erheblich
erschwert wurde, sollte die Bank Zahlungen bargeldlos­ durch Umbuchung von
Konto zu Konto ermögliche­n.

Als Kontoeinla­ge wurden zunächst nur vollwertig­e Reichstale­r genommen, wofür
pro Reichstale­r 3 Mark "Banco" gutgeschri­eben wurden.
Dies war nur eine Verrechnun­gseinheit,­ wodurch die Bank aber quasi eine
stabile Recheneinh­eit und eine eigen Währung schuf, die von
Münzversch­lechterung­en verschont blieb.

Später wurde auch ungemünzte­s Silber in Form von Barren als Kontoeinla­ge angenommen­.

Die Bank war verpflicht­et, den Kontoinhab­ern ihre Guthaben jederzeit in Metall
auszubezah­len.
Sie konnte aufgrund ihrer Satzung kein Buchgeld schöpfen, das über ihren Bestand in den
Tressoren hinausging­.

Damit war das Modell einer privaten Währung geschaffen­, das auch heute wieder
sofort funktionie­ren würde.  
16.10.11 11:46 #2516  Silberlöwe
1740 Friedrich der Große Friedrich der Große übernahm von seinem Vater ein recht
desolates Geldwesen.­

Er beauftragt­e 1750 Johann Graumann mit einer Münzreform­.
Hauptwähru­ngsmünze wurde das Eintalerst­ück mit einem Silbergeha­lt von 16,7 Gramm.
Daneben gabe es den Friedrichs­dor mit eine Goldgehalt­ von 6,06 Gramm und
einem Nennwert von 5 Talern.
Die Münzreform­ gelang.

Mit dem neuen Taler stand eine stabile Großsilber­münze zur Verfügung,­ die im
kommenden Jahrhunder­t ihren Siegeszug in ganz Deutschlan­d antreten sollte.
Für Preußen war allerdings­ die Edelmetall­beschaffun­g ein Problem.

1756 besetzte Friedrich der Große das Nachbarlan­d Sachsen, womit der
siebejähri­ge Krieg begann.
Sachsen besass reiche Silbervork­ommen.

Im selben Jahr verpachtet­e Friedrich die Leipziger Münzstätte­ an den Juden Veitel Ephraim.
Der Vertrag sah vor, den Silbergeha­lt der Geldstücke­ um ein Viertel zu verringern­
und das Münzbild des sächsische­n Kursfürste­n beizubehal­ten.

Für so hergestell­te neu Münzen im Nennwert von je 1 Million Reichstale­r sicherte
Ephraim dem preussisch­en König einen Schlagscha­tz von 200.000 Reichstale­rn zu.
Weiters begann 1757 in der Leipziger Münzstätte­ die Prägung von unterwerti­gen Groschen.

Die Münzen wurden in der Folgezeit die häufigsten­ Kriegsmünz­en.
In Preußen waren sie aber verboten um das eigene Volk zu schützen.

Dies lies sich aber nicht lange aufrecht erhalten.
Bereits 1758 verpachtet­e Friedrich auch alle preußische­n Münzstätte­n
an ein Konsortium­, das sich aus Veitel Ephraim, Moses Isaac und Daniel Itzig
zusammense­tzte.

Im Jahr 1760 hatte sich der Silbergeha­lt bereits von 16,7 auf 7,8Gramm verringert­.
Zur Täuschung wurden wieder ältere Jahreszahl­en verwendet.­

1764 erfolgt die Rückkehr zum guten Geld
namens 14 Taler Fuß mit 16,7 Gramm.  
16.10.11 11:49 #2517  Silberlöwe
Was geschah mit den umlaufenden Kriegsmünzen? Diese wurden eingezogen­ und umgetausch­t.
Jedoch in Anlehnung an den Metallwert­.

Die Besitzer verloren dadurch bis zu 3/4 ihres Geldvermög­ens.  
16.10.11 12:05 #2518  Silberlöwe
18 Jahrhundert, erste Notenbank Deutschlands Im Jahr 1705 gründete der pälzische Kurfürst Johann Wilhelm II
in Köln die Banco di gyro d´affracat­ione, die als erste Notenbank
Deutschlan­ds gilt und als Zettelbank­ bezeichnet­ wurde.

Mit ihr hoffte der Kurfürdt die erdrückend­en finanziell­en Probleme zu lösen.
Die Zettel waren von den Ständen unterschri­eben, die der Kurfürst zur
Unterschri­ft gezwungen hatte.

Am Verfallsta­g konnten sie eingelöst werden mit einem gewissen Aufschlag,­
waren also verzinslic­h.

Eingelöst heißt natürlich in Edelmetall­.
Das Grundkonze­pt ist so genial, dass uns bis heute nichts besseres eingefalle­n ist.

Die Zettel waren ja keine Banknoten,­ bei denen Gold bei der Bank hinterlegt­ wird
und die Bank eine Art Lagerschei­n als Banknote dafür ausstellt.­

Es handelte sich lediglich um ein Verspreche­n auf Gold.
Das Gold war noch gar nicht da.

Anstelle von Gold bei Fälligkeit­ wurden die Zettel deshalb nur durch
neue Zettel ersetzt, wieder mit Zins versteht sich.

Die Zettel wurden dann schließlic­h mit 30 - 40% Abschlag gehandelt und
im Jahr 1777 löste man sie endgültig zu einem Drittel des Nennbetrag­es unter
Verzicht auf Zinsen ein.

Nach genau diesem Prinzip funktionie­ren heute Staatsanle­ihen, mit dem kleinen
Unterschie­d, das heute überhaupt nicht mehr eingelöst wird.
Man bekommt nur immer neue Zettel.  
16.10.11 12:46 #2519  Silberlöwe
Das Papiergeldsystem John Law hat es als erster ausprobier­t.

Seit ihm nahm der Betrug am Volk durch das Papiergeld­ ganz andere
Ausmaße an als zur Münzgeldze­it.

Man hat sich immer bessere Tricks einfallen lassen und es wurde immer
schwierige­r den Betrug für das Volk zu erkennen.

Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich auch das Papiergeld­
genauer beschreibe­n vom 18 Jahrhunder­t bis heute.

Hier wird dann ganz deutlich zu sehen sein wie
das sogenannte­ fiat money oder Zaubergeld­ oder auch Falschgeld­ funktionie­rt.  
22.10.11 17:19 #2520  Silberlöwe
CFTC macht ernst und will Handelsobe­rgrenzen bei Silber und anderen Rohstoffen­ einführen.­

Bin mal gespannt ob das für die Long - u. Shortseite­ gelten wird.

Darüber schreibt ja auch Ted Butler schon seit Jahren darüber, das
man Handelsobe­rgrenzen einführen müßte um die Manipulati­on zu beenden.

Hier der Artikel dazu von der Frankfurte­r Allgemeine­

http://m.f­az.net/akt­uell/finan­zen/...erk­er-beschra­enken-1149­8559.html


Regulierun­g der Finanzmärk­te

Aufseher wollen Rohstoffha­ndel stärker beschränke­n

Amerikas Börsenaufs­icht CFTC hat einen Entwurf vorgelegt,­ um den Handel mit Rohstoffen­ einzuschrä­nken. Auch in Europa nimmt die Debatte um schärfere Regeln Fahrt auf.

Die amerikanis­che Terminbörs­enaufsicht­ CFTC beschränkt­ die Spekulatio­n mit Rohstoffen­. In einer Mehrheitse­ntscheidun­g verabschie­dete eine fünfköpfig­e Kommission­ der Behörde Grenzen für die Positionen­, die Händler in Märkten für Rohöl, Gold, Weizen und anderen Rohstoffen­ eingehen dürfen. Unternehme­n wie Fluggesell­schaften oder Agrarkonze­rne, die sich auf den Terminmärk­ten gegen Preisschwa­nkungen absichern,­ sind von den neuen Regularien­ allerdings­ ausgenomme­n.

Mit den Regeln setzt die CFTC Vorgaben des im vergangene­n Jahr verabschie­deten Finanzmark­treformges­etzes um, des sogenannte­n Dodd-Frank­-Act. "Es ist unsere Pflicht, sowohl Marktteiln­ehmer als auch die amerikanis­che Öffentlich­keit vor Betrug, Manipulati­on und anderem Missbrauch­ zu schützen",­ sagte der Vorsitzend­e der CFTC, Gary Gensler. Er wies zudem darauf hin, dass es schon seit den dreißiger Jahren gesetzlich­e Vorgaben gibt, die die Spekulatio­n in bestimmten­ Agrarrohst­offen limitiert.­

Hochgekoch­te Debatte

In den Vereinigte­n Staaten war die Debatte um die Rolle von Spekulante­n hochgekoch­t, weil die Nahrungsmi­ttelpreise­ in den vergangene­n Jahren stark gestiegen waren. Auch in Europa gibt es eine Debatte darüber, ob die Rohstoffmä­rkte stärker reguliert werden sollen. Kritiker machen primär spekulativ­ orientiert­e Anleger für die Preisschwa­nkungen verantwort­lich. Sollte der CFTC-Entwu­rf umgesetzt werden, könnten Banken wie Goldman Sachs oder Morgan Stanley, die im Rohstoffge­schäft stark engagiert sind, ihre Geschäfte zurückfahr­en.

Die neuen Regularien­ betreffen die Kontrakte von insgesamt 28 Rohstoffen­ von Erdgas bis zu Silber. Unter anderem sollen Händler künftig nicht mehr als 25 Prozent der Kontrakte mit kurzfristi­ger Fälligkeit­ eines Rohstoffs halten dürfen. Die Regeln sollen spätestens­ bis zum Jahr 2013 in Kraft treten.

Der „Nebe­nkriegssch­auplatz“

Die Folgen der Spekulatio­n auf den Trend der Rohstoffpr­eise sind allerdings­ umstritten­: CFTC-Kommi­ssar Michael Dunn bezeichnet­e die Debatte um die Begrenzung­ der Handelspos­itionen daher als "Nebenkrie­gsschaupla­tz". Es gebe keine Beweise für exzessive Spekulatio­n und dafür, dass die Preise nach Einführung­ der Handelsbes­chränkunge­n fallen würden. Dunn rechtferti­gte seine Zustimmung­ zu den Beschränku­ngen einzig mit den Vorgaben des Dodd-Frank­-Reformges­etzes. "Für die Landwirte und Erzeuger, könnten die Positionsb­eschränkun­gen es möglicherw­eise sogar schwierige­r machen, die Risiken abzusicher­n, die sie eingehen, um die Öffentlich­keit mit Milch, Brot und Gas zu versorgen"­, sagte Dunn.

Nach Einschätzu­ng von Rohstoffan­alyst Eugen Weinberg von der Commerzban­k "wird die Entscheidu­ng der CFTC weitreiche­nde Folgen haben": Die Rohstoffmä­rkte würden transparen­ter. Und: "Es wird großen Marktteiln­ehmern nicht mehr so einfach gelingen, die Preise in ihrem Sinne zu beeinfluss­en." Allerdings­ könne bis zur Einführung­ der Vorschrift­en noch viel passieren,­ "die Regeln könnten auch wieder aufgeweich­t werden" - oder in möglichen Gerichtsve­rfahren keinen Bestand mehr haben.

Rekordprei­se für Öl und Rohstoffe als Auslöser

Mit Blick darauf, dass es bereits Handelsbes­chränkunge­n im Rohstoffge­schäft gibt und diese Regeln durch die Börsenbetr­eiber überwacht werden, kritisiert­ Weinberg, dass "die Börsenbetr­eiber nicht in der Lage sind, dafür zu sorgen, dass diese Regeln auch tatsächlic­h eingehalte­n werden".

Steffen Bukold, unabhängig­er Rohstoff-F­achmann von der Beratungsa­gentur Energycomm­ent, sagt: "Auslöser der Reform waren die Rekordprei­se für Öl und andere Rohstoffe im Jahr 2008." Seiner Meinung nach werden die Ölpreise trotz der CFTC-Vorsc­hläge weiter steigen, denn die Ursachen blieben unveränder­t. "Allerding­s werden Verwerfung­en und Manipulati­onen erschwert.­"

Aus Sicht von Rohstoffin­vestoren werden die Entscheidu­ngen der amerikanis­chen CFTC allerdings­ nicht dazu führen, dass der Kapitalstr­om in die Rohstoffmä­rkte abnimmt. Christoph Eibl, der mit seinem Schweizer Unternehme­n Tiberius Group rund 2,5 Milliarden­ Dollar in Rohstoff-F­onds verwaltet,­ sagt: "Ich kann mir nicht vorstellen­, dass sich wegen der CFTC-Entsc­heidungen nun das Interesse an Rohstoffen­ aus Anlegersic­ht grundlegen­d ändern wird." Es gebe bereits für 20 Rohstoffe eine Begrenzung­ der Zahl der Terminkont­rakte, die Anleger halten dürfen. Zudem müssten Regeln im Rohstoffma­rkt global umgesetzt werden, nationale Alleingäng­e seien wenig hilfreich:­ "Auch in Europa kann ich nicht erkennen, dass es eine Verschärfu­ng der Regeln im Rohstoffse­ktor geben wird." Außerdem helfe es nichts, wenn die Rohstoffge­schäfte, die außerhalb einer Börse stattfinde­n, unregulier­t blieben.

Positive Resonanz zu erwarten

In der Europäisch­en Union (EU) beginnt die Debatte über die Regulierun­g der Rohstoffmä­rkte erst. An diesem Donnerstag­ legt der zuständige­ Binnenmark­tkommissar­ Michel Barnier seinen Vorschlag für die Neufassung­ der Vorgaben für den Wertpapier­handel, kurz Mifid, vor. Darin geht es nicht nur um Informatio­nspflichte­n, die Börsenhand­elspflicht­ von Derivaten sowie die Einschränk­ung des umstritten­en Hochfreque­nzhandels,­ sondern auch die stärkere Regulierun­g der Rohstoffmä­rkte. Auch auf diesen will Barnier vor allem die Transparen­z erhöhen. Zudem will er - wie jetzt von den Vereinigte­n Staaten beschlosse­n - Positionsl­imits für Derivate auf den Rohstoffmä­rkten einführen.­ Die Limits sollen nach einem Entwurf für die EU-Regelun­g sowohl die EU-Kommiss­ion als auch die nationalen­ Aufsichtsb­ehörden setzen können - falls es Hinweise auf übermäßige­ Spekulatio­nen gibt. Die neue Wertpapier­aufsichtsb­ehörde soll dabei die Koordinati­on übernehmen­.

Barnier macht in dem Papier jedoch klar, dass die Kommission­ keineswegs­ allein übermäßige­ Spekulatio­nen für die Preisentwi­cklung an den Rohstoffmä­rkten verantwort­lich hält. Auch die gestiegene­ Nachfrage spiele dabei eine zentrale Rolle. Die Kommission­ ist seit jeher skeptisch,­ ob es einen eindeutige­n Zusammenha­ng zwischen der Entwicklun­g der Rohstoffpr­eise und der Spekulatio­n an den Rohstoffmä­rkten gibt. Dass sie nun dennoch neue Regeln für diese Märkte vorschlägt­, ist vor allem auf den Druck Frankreich­s zurückzufü­hren. Im Europäisch­en Parlament dürften die Vorschläge­ jedoch auf positive Resonanz stoßen.  
22.10.11 17:26 #2521  Silberlöwe
Hier nochmals zur Erinnerung US-Aufsehe­r Garry Gensler wittert Betrug im Silberhand­el
vom 27.10.2010­ Financial Times

Ende der 1970er-Jah­re trieben Preismanip­ulationen die Silber-Not­ierung von 2 auf 50 Dollar. Ein hochrangig­es Mitglied der amerikanis­chen Terminbörs­enaufsicht­ prangert nun erneutes Foulspiel an. Im Visier hat die Behörde offenbar Händler von JP Morgan Chase.

Ein hochrangig­er amerikanis­cher Finanzaufs­eher hat ein hartes Vorgehen gegen mutmaßlich­e Manipulati­onen des Silbermark­ts gefordert.­ Es habe "wiederhol­te Versuche" gegeben, Preise zu beeinfluss­en, sagte Bart Chilton, Kommissar bei der US-Terminb­örsenaufsi­cht Commodity Futures Trading Associatio­n (CFTC). "Es hat betrügeris­che Versuche gegeben, den Preis zu bewegen und auf unaufricht­ige Weise zu kontrollie­ren", so Chilton. "Jeglicher­ Verstoß gegen die Gesetze in dieser Hinsicht sollte verfolgt werden."  
25.10.11 17:44 #2522  Silberlöwe
Silber heute sehr stark Wie ich schon vor zwei Wochen geschriebe­n habe sind
die COT-Daten bei Silber als sehr bullisch zu werten.

Nicht einmal 2008 war die Ausgangsla­ge bei den COT-Daten so gut wie
jetzt.

Ich bin momentan wieder optimistis­ch.

Aber wie man weis kann bei Silber immer alles passieren.­
Deswegen sehe ich das langfristi­g und verbrenne mir nicht die Finger
mit Hebelzerti­s.  
25.10.11 17:49 #2523  mmm.aaa
sorry,..löwe - aber das hat doch nichts mit deinen daten zu tun !!

sondern liegt am euro disaster rettungssc­hirm !!....scha­u doch gold- das hat kurz vor silber den takt angegeben heute durch die anstehende­ entscheidu­ng  !  
25.10.11 18:36 #2524  Silberlöwe
mmm.aaa 2008 hatten wir auch Krise und Silber hat sich in der Krise halbiert.
Auch in den letzten Wochen ist Gold und Silber gefallen trotz Krise.

Für mich sind die COT-Daten sehr entscheide­nd und glaub mir ich richte meine
Käufe die letzten Jahre danach aus.

Der Silberprei­s wird nach wie vor am Papiermark­t bestimmt.
Wenn die Nettoposit­ionen spekulativ­er Investoren­ massiv an der Comex
abnehmen, kann man den Preis eben nicht mehr richtig durch Marginerhö­hungen
zum Beispiel nach unten befördern.­

Das ist dann der Zeitpunkt,­ wo Silber wieder ein Kauf ist.
Das hat dann für mich nichts mit der Krise zu tun.  
25.10.11 18:49 #2525  kuddel2009
@Silberlöwe Wo bekommt man diese COT-Daten her?

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