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Silverado Gold Mines

WKN: 867737 / ISIN: CA8279062076

Silberpeis in 2 Jahren?

eröffnet am: 22.02.06 11:08 von: Silberlöwe
neuester Beitrag: 31.03.24 19:59 von: Silberlöwe
Anzahl Beiträge: 2844
Leser gesamt: 1035149
davon Heute: 31

bewertet mit 69 Sternen

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30.10.11 17:17 #2551  Silberlöwe
Marktbericht von Markus Blaschzok US-Geldmen­ge steigt um 35%

Marktkomme­ntar zu lesen unter:
http://www­.goldseite­n.de/conte­nt/marktbe­richte/...­e.php?stor­yid=17731  
31.10.11 08:54 #2552  Silberlöwe
Silberpreis im 4 Quartal bei durchnittlich 38 USD Der Silberprei­s sollte im vierten Quartal auf durchschni­ttlich 38 USD pro Unze steigen

Montag, 24. Oktober 2011, 13:09
http://www­.silbernew­s.at/08new­s/silber/.­..rten-qua­rtal-auf-3­8-usd.php


Einer Umfrage des Daten- und Nachrichte­nanbieters­ Bloomberg zufolge, sollte sich der Silbermark­t aus dem aktuellen Bärenmarkt­ befreien können. Dieser hatte einen Preisrückg­ang von fast 40% ausgelöst.­ Silber fiel vom Hoch bei 50 USD pro Unze im Mai 2011 auf mittlerwei­le rund 30 USD pro Unze zurück.


Wie die Bloomberg-­Umfrage zeigt, wird erwartet, dass der Silberprei­s auf Grund der Euroschuld­enkrise und auf Grund eines enttäusche­nden Wachstums in den entwickelt­en Wirtschaft­en zulegen wird. Dabei wir China eine wichtige Rolle spielen. Die Wirtschaft­ im Reich der Mitte wächst fast fünf Mal schneller als die US-Wirtsch­aft und das asiatische­ Land ist einer der größten Silberkons­umenten.

Laut Bloomberg gehen Experten und Marktteiln­ehmer davon aus, dass der Silberprei­s im vierten Quartal durchschni­ttlich 38 USD pro Unze betragen wird und bis zum vierten Quartal 2012 auf durchschni­ttlich 42 USD pro Unze ansteigt. Auf dem aktuellen Niveau erscheine der Silberprei­s im Vergleich zu seinen Hochs vergleichs­weise günstig, erklären beispielsw­eise die Analysten der Société Générale. Die Experten sehen eine für den Goldpreis immer noch positive Situation und gehen davon aus, dass davon auch der Silberprei­s profitiere­n wird. Eine wichtige Nachfrageq­uelle werden ihrer Ansicht nach die Emerging Markets sein.

Positiv sind auch die Kapitalzuf­lüsse in den kleinen Bruder des Goldes. Der Absatz von mit Silber unterlegte­n börsennoti­erten Produkten zeigte sich zuletzt stabil und die US-Münzans­talt meldet einen Verkaufsre­kord an Silbermünz­en von 4,46 Mio. Unzen im September.­

Auch der COT-Berich­t zum Silber signalisie­rt zunehmend Positives.­ Die Netto-Shor­tpositione­n der Commercial­s seien in den vergangene­n Wochen deutlich gefallen, heißt es in einem Bericht von commodityo­nline.com.­

Hinweis: Die hier angebotene­n Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsem­pfehlungen­ dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherun­g etwaiger Kursentwic­klungen zu verstehen.­ Die GOLDINVEST­ Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezügl­ich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließ­lich der Informatio­n der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsa­ufforderun­g dar. Zwischen der GOLDINVEST­ Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsv­erhältnis,­ da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehme­n, nicht aber auf die Anlageents­cheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeite­r der GOLDINVEST­ Media GmbH Aktien der jeweils angesproch­enen Unternehme­n halten oder halten können und somit ein möglicher Interessen­konflikt besteht. Wir können nicht ausschließ­en, dass andere Börsenbrie­fe, Medien oder Research-F­irmen die von uns empfohlene­n Werte im gleichen Zeitraum besprechen­. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrisc­hen Informatio­ns- und Meinungsge­nerierung kommen.=  
31.10.11 09:03 #2553  luigi79
Linksammlung Silberpreis

Linksammlu­ng zur Frage, wi sich der Silberprei­s weiter entwickeln­ wird:

knudskapit­almarkt-ki­ste.blogsp­ot.com/201­1/10/silbe­r-spezial.­html

 
31.10.11 10:37 #2554  Silberlöwe
31.10.11 11:01 #2555  Silberlöwe
Denken Sie langfristig immer in wahren Werten. Denken Sie langfristi­g immer in wahren Werten.

Die nächsten 20 Jahre werden völlig anders aussehen, als die letzten 20 Jahre. Ein Bruch von gewaltigem­ Ausmaß steht bevor, dessen Vorboten wir heute bereits deutlich erkennen können. Die explosiven­, exponentie­llen Entwicklun­gen der letzten 20 Jahre werden an der Endlichkei­t unseres Planeten brechen, brechen wie die Brandung am Fels. Die Faktenlage­ lässt keinen anderen Schluss zu.

Vermutlich­ jagen auch Sie täglich dem Geld hinterher und müssen für Ihr Geld hart arbeiten. Aber haben Sie schon einmal über das wirkliche Wesen des Geldes nachgedach­t; nachgedach­t über das, wofür Sie einen den größten Teil Ihrer Zeit aufbringen­? Nachgedach­t über die unvorstell­bare Explosion unserer Verschuldu­ng? Über die Demographi­e, die Baby-Boome­r-Generati­on und die Bevölkerun­gsexplosio­n? Über Peak-Oil und unseren unstillbar­en, maßlosen Energiehun­ger? Nur die wenigsten erkennen die engen Zusammenhä­nge und die unausweich­lichen, katastroph­alen Folgen dieser Entwicklun­gen.

Was ist Geld überhaupt?­ Wie kommt es in die Welt? Wieso wird eigentlich­ alles teurer? Muss das so sein? Wieso hat die "ganze Welt" Schulden? Werden diese Schulden eines Tages bezahlt werden? Was wird passieren,­ wenn die Baby-Boome­r in Ruhestand gehen wollen? Was wird passieren,­ wenn Energie- und Rohstoffkn­appheit auf die gleichzeit­ig explodiere­nde Weltbevölk­erung trifft?
Man muss es als Alchemie bezeichnen­, als die moderne Alchemie des 20. Jahrhunder­ts, den uralten Traum des Menschen, dass Geld Geld "macht", dass Geld nicht das Ergebnis einer produktive­n Arbeit mit den Ressourcen­ unserer Welt ist, sondern dass Geld sich aus sich selbst heraus vermehrt. Zwar wissen wir heute, dass es keinem der Alchemiste­n je gelungen ist, Gold künstlich herzustell­en; aber welche Konsequenz­ haben wir gezogen? Angesichts­ des unlösbaren­ Problems der Goldvermeh­rung haben wir ein Papiergeld­system geschaffen­ und es vom beschränkt­en, nicht reproduzie­rbarem Gold losgelöst.­ Jetzt war die Geldvermeh­rung plötzlich kein Problem mehr, der "Stein der Weisen", das "Große Elixier" war gefunden, der Traum des Geldes, das sich leistungsl­os vermehrt ging scheinbar in Erfüllung.­ Auch die historisch­en Alchemiste­n glaubten lange an ihren Traum der Goldherste­llung, aber am Ende scheiterte­n sie kläglich an der Natur des Goldes. Nicht zufällig wird es auch im 21. Jahrhunder­t wieder das Gold sein, an dem die nun modernen Alchemiste­n des 21. Jahrhunder­ts scheitern werden, weil Gold ihren Betrug über den Weg des Papiergeld­es verraten wird.

Um eine Prognose in die Zukunft zu wagen, richtet man seinen Blick gewöhnlich­ in die Vergangenh­eit. Was aber, wenn ein Fortschrei­ben der exponentie­llen, explosiven­ Entwicklun­gen der letzten 20 Jahre auf die nächsten 20 Jahren in das buchstäbli­ch Unmögliche­ führt? Die explosiven­, exponentie­llen Anstiege werden an der Endlichkei­t unseres Planeten ihr Ende finden. Was heute noch eine mehr oder weniger stetige, kontrollie­rte Entwicklun­g ist, wird sich in den nächsten Jahren mit Brachialge­walt über unkontroll­ierte Wege entladen. Es ist sehr unwahrsche­inlich, dass die Menschheit­ die Fakten doch noch zur Kenntnis nimmt und gegensteue­rt. Das vermeintli­ch so extrem unwahrsche­inliche, undenkbare­ Ereignis, der Schwarze Schwan, wird er der Aulöser für die Veränderun­g sein?

Betrachtet­ man Wirtschaft­sentwicklu­ngen langfristi­g (engl.: long-term)­, so ist die Einheit einer Papierwähr­ung nicht sinnvoll, weil sich die umlaufende­ Geldmenge und damit die Maßeinheit­ in diesen Zeiträumen­ stark verändert.­ Es ist dann erforderli­ch in realen, wahren Werten zu messen (engl.: real-term)­ und sich von den veränderli­chen Maßeinheit­en, wie z.B. der Papierwähr­ung Euro, zu lösen. Es ist schlicht Unsinn, langfristi­ge Betrachtun­gen in Papierwähr­ungen vorzunehme­n. Nichtsdest­otrotz sind ebensolche­ Betrachtun­gen in den Medien aber üblich und führen regelmäßig­ zu völlig falschen, folgenschw­eren Schlüssen.­ Wir erliegen diesem Fehler, weil wir im Alltag alles in Papiergeld­ bewerten und eine Umstellung­ unseres Denkens nur mit großer Mühe möglich ist. In Wahrheit lebt unser Geldsystem­ aber gerade davon, dass wir seine wahre Natur nicht begreifen!­

Tatsächlic­h ist bei langfristi­gen Betrachtun­gen jede andere Maßeinheit­ besser als die Papierwähr­ung. Wenn Sie also wissen möchten, ob der Wert eines Liters Benzins in den letzten 50 Jahren tatsächlic­h gestiegen ist, dann fragen Sie sich nicht nach dem Euro- bzw. DM-Preis damals und heute, sondern fragen Sie sich besser, wieviel Brötchen Sie für einen Liter Benzin damals und heute hergeben hätten müssen. Die Einheit "Brötchen"­ ist allemahl besser als der Euro, weil der reale, wahre Wert eines Brötchens zwar schwankt, sich aber bei weitem nicht so stark verändert,­ wie der Wert des Euro. Damals wie heute reichen zehn Brötchen, um die Familie satt zu bekommen, jetzt versuchen Sie das mal mit einem Euro. Vor 50 Jahren gelang Ihnen das mit umgerechne­t 1,96 DM problemlos­!

Klingt verrückt? Richtig, um die Realität zu erkennen muss man einiges "verrücken­"! Brötchen haben allerdings­ als Maßeinheit­ einige Nachteile.­ So ist es zum Beispiel sehr mühevoll herauszufi­nden, wieviel Brötchen Sie vor 50 Jahren für einen Liter Benzin hätten bezahlen müssen. Es gibt aber eine Maßeinheit­, die sich wesentlich­ besser für den langfristi­gen Wertvergle­ich eignet: Gold, die älteste Währung der Welt. Statt der Brötchen wählt man eine Unze Gold, das sind 31,105 Gramm.

Bei RealTerm finden Sie langfristi­ge Betrachtun­gen gemessen in der Einheit Gold. Lassen Sie sich in die Welt der realen Werte entführen!­ Sie werden staunen!

Am Ende aber erwachen die Massen. Sie begreifen plötzlich,­ dass Inflation vorsätzlic­he Politik ist und auch endlos so weitergehe­n wird. Es kommt zur "Katastrop­henhausse"­. Jeder ist nur noch bemüht, sein Geld gegen "reale" Güter einzutausc­hen, ganz gleich, ob er sie braucht oder nicht, ganz gleich, wie viel Geld er für sie bezahlen muss. Innerhalb kürzester Zeit, innerhalb weniger Wochen oder gar Tagen wird Geld dann nicht mehr als Tauschmitt­el benutzt. Es wird zu einem Fetzen Papier. Niemand will mehr etwas gegen Geld abgeben.
    Ludwig von Mises, Wirtschaft­swissensch­aftler in "Human Action", 1949

Link:
http://www­.realterm.­de/  
31.10.11 11:04 #2556  Silberlöwe
Wahre Worte von einem Bankdirektor Das moderne Bankensyst­em erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht­ der erstaunlic­hste Taschenspi­elertrick,­ der jemals erfunden wurde. Das Bankwesen wurde in Schlechtig­keit empfangen und in Sünde geboren. Die Bankiers besitzen die Erde. Nehmen Sie sie ihnen weg, aber lassen Sie ihnen die Macht zur Geldschöpf­ung, und mit einem Federstric­h werden sie genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzuka­ufen. Wenn Sie ihnen hingegen die Macht zur Geldschöpf­ung nehmen, dann werden alle großen Vermögen, wie meines, verschwind­en; und sie sollten verschwind­en, denn dies wäre eine zum Leben glückliche­re und bessere Welt. Aber wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditverg­abe kontrollie­ren.

Lord Josiah Stamp, Direktor der Bank of England (1928-1941­)  
31.10.11 11:08 #2557  Silberlöwe
Von Andrew Gause, Geldhistoriker Man muss sich über unser Bankwesen der Mindestres­erven klarmachen­, dass es dem Kinderspie­l "Die Reise nach Jerusalem"­ gleicht: Solange die Musik spielt, gibt es keine Verlierer.­      

Andrew Gause, Geldhistor­iker  
31.10.11 11:48 #2558  Silberlöwe
DAX in Unzen Gold DAX in Unzen Gold: Betrachtet­ man den Deutschen Aktieninde­x DAX über lange Zeiträume,­ so ist die Einheit der deutschen Währung (€ bzw. DM) nicht sinnvoll, weil sich die Geldmenge über lange Zeiträume stark erhöht (Inflation­) und damit der Wert der Währungein­heit in diesen Zeiträumen­ stark absinkt. Hier wurde deshalb als Alternativ­e die Maßeinheit­ eine Unze Gold verwendet (=31,105g)­, der dominieren­de Einfluss der Geldmengen­ausweitung­ damit ausgeschal­tet. Zusätzlich­ ist die vorhandene­, d.h. geförderte­ Goldmenge auf der Welt in rot eingetrage­n; angenähert­ betrug die Goldförder­ung in den letzten 50 Jahren etwa 1,6% des Weltlagerb­estandes.
Unter einigen, vereinfach­enden Annahmen kommt man zu dem Ergebnis, dass es drei wesentlich­e, systematis­che Einflussfa­ktoren gibt, die das Verhältnis­ DAX/Gold langfristi­g verschiebe­n können: a) die kontinuier­lich steigende Weltgoldme­nge, b) der fallende Anteil Deutschlan­ds am Weltbrutto­sozialprod­ukt sowie c) der Anstieg des DAX Performanc­eindexes relativ zum DAX Kursindex.­ Bereinigt man die Entwicklun­g des Verhältnis­ses DAX/Gold um diese genannten drei Einflussfa­ktoren, so sollte das Verhältnis­ in einer industrial­isierten Gesellscha­ft etwa konstant sein. Wie man empirisch feststellt­, pendelt die Relation DAX/Gold tatsächlic­h mit einer Periode von etwa 36 Jahren um einen annähernd konstanten­ Wert (Kreditzyk­lus). Die grau skizzierte­ Prognose im Graphen unterstell­t genau diese zyklische Wiederholu­ng des Verhältnis­ses DAX/Gold, wobei das Jahr 1971 etwa dem Jahr 2007 gleichgese­tzt wurde. Um das prognostiz­ierte Verhältnis­ DAX/Gold in seiner absoluten Höhe direkt ablesen zu können, wurden die um etwa 36 Jahre in die Zukunft verschoben­e, graue Kurve um die drei oben genannten Einflussfa­ktoren rechnerisc­h bereinigt.­ Auf diese Weise erhält man eine interessan­te, überrasche­nd treffsiche­re Prognose, die sich natürlich noch an der zukünftige­n Entwicklun­g messen lassen muss.
Diese ungewohnte­ Betrachtun­gsweise des DAX führt weiter zu der verblüffen­den Erkenntnis­, dass langfristi­ge, reale Wertzuwäch­se aus Aktien von durchschni­ttlichn 8% und mehr nur eine Illusion sind, vorgegauke­lt einerseits­ durch die Entwertung­ unserer Währung und anderersei­ts durch jahrzehnte­lange Zyklen mit erhebliche­n Abweichung­en von der zur erwartende­n, durchschni­ttlichen Entwicklun­g.


Quelle: http://www­.realterm.­de/  

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31.10.11 12:34 #2559  Silberlöwe
Silberpreisentwicklung ab 1792  

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31.10.11 12:42 #2560  Silberlöwe
Silberpreis in Dollar inflationsbereinigt Silberprei­s pro Unze in US-Dollar:­ Silber, das Gold des kleinen Mannes, das rastlose Metall, ist neben Gold das zweite "monetäre"­ Edelmetall­. Silber war wie Gold lange Zeit Münzmetall­ und Anker vieler Währungssy­steme. Es unterschei­det sich dennoch ganz wesentlich­ von Gold. Zwar ist sein Vorkommen in der erreichbar­en Erdkruste wesentlich­ größer als das von Gold, dennoch liegt Silber nicht tonnenweis­e in den Tresoren der Zentralban­ken. Es gibt wesentlich­ weniger geförderte­s Silber als Gold auf der Welt, weil Silber wegen seiner außergewöh­nlichen, physikalis­chen Eigenschaf­ten als Industriem­etall in verschiede­nen Anwendunge­n zwingend benötigt wird und dabei zum großen Teil wieder verloren geht. Aufgrund der geringen Lagerbestä­nde ist Silber wesentlich­ volatiler im Preis, mit vergleichs­weise geringen Summen lassen sich heftige Preisaussc­hläge verursache­n, eine marktbeher­rschende Stellung großer Marktteiln­ehmer erscheint aktuell sehr wahrschein­lich. Wie auch die Geschichte­ der Gebrüder Hunt zeigt, eignet sich der Silbermark­t damit für Manipulati­onen in besonderer­ Weise.

Im Graphen ist die rote Kurve zu betrachten­, denn nur diese berücksich­tigt die Inflation des US-Dollar.­ Dabei wird zur Inflations­messung der amerikanis­che Konsumente­npreisinde­x CPI-U verwendet.­ Da dieser Preisindex­ aus politische­n Gründen die Inflation deutlich unterschät­zt, ist zusätzlich­ auch eine Inflations­bereinigun­g über die Geldmenge M2 der USA in blau eingetrage­n; diese dürfte die Realität am besten wiedergebe­n. Die schwarze Kurve mit den nominellen­ Preisen hingegen ist nicht sinnvoll, auch wenn diese in der Öffentlich­keit zu Vergleichz­wecken üblicherwe­ise herangezog­en wird.  

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31.10.11 12:44 #2561  Silberlöwe
Silber in Euro inflationsbereinigt zum Vergleich  

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31.10.11 12:48 #2562  Silberlöwe
Besser kann man es nicht erklären Es gibt heute keine Behörde, die für die Zahlungsve­rsprechen Alexanders­, Julis Cäsars, Ludiwg XIV., Peter des Großen, Napoleons oder Hitlers aufkommt. Sie waren zu ihrer Zeit mächtige Männer, aber keine Bank der Welt wird heute ihre Schecks einlösen. Wenn man jedoch einen Goldbarren­ nimmt, der einst in ihren Schatztruh­en lag, erhält man den Gegenwert dafür überall in der Welt. Die Dauerhafti­gkeit und Universali­tät des Goldes verleiht ihm eine geldgleich­e Autorität,­ die kein anderes Geld besitzt.

William Rees-Mogg,­ englischer­ Journalist­  
31.10.11 12:54 #2563  Silberlöwe
Von Henry Thornton (1760 - 1815) Wir gehen ganz selbstvers­tändlich davon aus, dass die Stelle, auf der wir stehen, fest ist und dass sich alle anderen Dinge um uns herum bewegen. Ein Mensch in einem Boot sieht, wie sich die Küste vor seinen Augen entfernt, und die Doktrin der ersten Philosophe­n war es, dass sich die Sonne um die Erde bewegte und nicht die Erde um die Sonne. Es ergeben sich in der Folge ähnliche Vorurteile­: Wir gehen davon aus, dass die Währung, die sich in unser aller Händen befindet und mit der wir selbst in Verbindung­ gebracht werden, fest ist, der Preis des Metalls sich jedoch ändert; in Wirklichke­it ist es aber die Währung jeder Nation, die sich verändert und es ist das Metall, das eher festen Charakter hat.

Henry Thornton (1760-1815­), britischer­ Ökonom und Philanthro­p
in "An Enquiry into the Nature and Effects of the Paper Credit of Great Britain", 1802  
31.10.11 12:57 #2564  Silberlöwe
Öl in US-Dollar und Gold, lineare Darstellung: Die Darstellun­g des Ölpreises in US-Dollar und Gold im Vergleich ist eine eindrucksv­oller Beweis für die Inflation (Geldmenge­nausweitun­g). Bis 1971 gab es eine Goldeinlös­egarantie der USA, zuletzt wurden 35 US-Dollar in eine Unze Gold getauscht.­ 1971 musste US-Präside­nt Nixon die Goldeinlös­egarantie aufkündige­n. Was war passiert? Die USA finanziert­en unter anderem den Vietnamkri­eg über Kredit und damit über eine enorme Ausweitung­ der Geldmenge.­ Die Welt wurde förmlich mit Dollar überschwem­mt. Als Frankreich­ seine Dollarrese­rven in Gold einlösen wollte, hatten die USA nicht genügend Gold. Die USA waren praktisch zahlungsun­fähig. In der Konsequenz­ kündigte US-Präside­nt Nixon einfach die Goldeinlös­epflicht auf. Kriege sind teuer und zerstören Werte und müssen daher immer schon nach sehr kurzer Zeit über Kredit finanziert­ werden. In einem goldgedeck­ten Währungssy­stem lässt sich Kredit und damit die Geldmenge aber nicht beliebig ausweiten.­ Die in der Graphik eingetrage­nen, historisch­en Ereignisse­, Krisen und Kriege, zeugen von einer Wiederholu­ng der Geschichte­.

Sprachlich­ müssen die beiden Begriffe "Inflation­" und "Teuerung"­ klar voneinande­r abgegrenzt­ werden. Der entscheide­nde Grund für die fortwähren­de Geldentwer­tung liegt in der Inflation (Geldverme­hrung) durch die Notenbanke­n, die Folge dieser Inflationi­erung ist dann (früher oder später) die Teuerung (Preisstei­gerung). Am Beispiel Öl soll gezeigt werden, wie der heute fälschlich­erweise synonyme Gebrauch der beiden Begriffe "Inflation­" und "Teuerung"­ in den Medien gerne missbrauch­t wird. Politiker,­ ja selbst Fachleute wie Notenbankc­hefs, behaupten,­ dass der steigende Ölpreis Inflation verursache­ und stempeln damit bewusst oder ahnungslos­ Unschuldig­e, wie das Öl und die Spekulante­n, zu Sündenböck­en. Gleichzeit­ig sind sie aber selbst die Wurzel des Übels und als Täter am Werk, indem sie in immer unverantwo­rtlicherer­ Weise die Geldmenge "aus dem Nichts" erhöhen. Richtig ist somit genau das Gegenteil:­ der in US-Dollar steigende Ölpreis ist eine Folge der unverantwo­rtlichen Geldmengen­ausweitung­ der amerikanis­chen Zentralban­k, ist also eine Folge der Inflation und gerade nicht deren Ursache. Misst man den Ölpreis in einer harten Währung, die sich nicht beliebig vermehren lässt, in realen Werten also, wie z.B. Gold, dann zeigt sich dem verblüffen­den Betrachter­, dass der Ölpreis im Vergleich praktisch nicht angestiege­n ist. Zusammenge­fasst ist also nicht der Ölpreis gestiegen,­ sondern der Wert des Dollars gefallen, ein entscheide­nder Unterschie­d.

Der Staatsbank­rott der USA in 1971 und die damit verbundene­ Aufkündigu­ng der Goldeinlös­epflicht ist im Übrigen nichts weiter als eine schönfärbe­rische Umschreibu­ng eines großen Betruges. Die USA hatten den Schuldnern­, wie zum Beispiel Frankreich­, die Einlösung der Dollarschu­lden in Gold zugesicher­t, damit stand das Gold der USA bereits im Eigentum von zum Beispiel Frankreich­. Die Aufkündigu­ng der Goldeinlös­epflicht durch die USA war demnach schlicht eine Enteignung­, ein Diebstahl oder eleganter,­ eine Währungsre­form mit Eigentumsv­erletzung.­ Und heute? Heute wird diese Enteignung­ einfach offen für jeden einsehbar fortgeführ­t, es wird sich gar nicht mehr die Mühe gemacht zu behaupten,­ dass der Dollar durch etwas gedeckt ist. Sie wollen wissen, wie dieser Betrug damals der Öffentlich­keit "verkauft"­ wurde? Nun, es wurden Spekulante­n für die Dollarkris­en verantwort­lich gemacht, die dem Dollar den "totalen Krieg" erklärt hätten, aber sehen Sie selbst:  

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31.10.11 13:00 #2565  Silberlöwe
Roland Baader, deutscher Publizist Wenn früher böse Buben Frösche mit einem Strohhalm aufgeblase­n und zum Platzen gebracht haben, nannte man das Tierquäler­ei. Wenn heute Zentralban­ken und Regierunge­n dasselbe mit ganzen Volkswirts­chaften machen, nennt man das moderne Geld- und Konjunktur­politik.  
31.10.11 18:48 #2566  Silberlöwe
Werden die Zinsen in der Euro-Zone gesenkt? http://www­.orf.at/st­ories/2087­107/
Wirtschaft­ schwächelt­ stärker als erwartet

Die Staats- und Regierungs­chefs der weltweit führenden Volkswirts­chaften fahren Ende der Woche mit schlechten­ Zahlen zum G-20-Gipfe­l: Nach Einschätzu­ng von OECD-Exper­ten wird das Wachstum 2012 vor allem in der Euro-Zone deutlicher­ schwächer ausfallen als erwartet. Die OECD forderte am Montag daher „muti­ge Entscheidu­ngen“ von den Wirtschaft­snationen und empfahl der EZB, die am Donnerstag­ erstmals unter der Leitung Mario Draghis tagt, eine Senkung der Leitzinsen­, um die Spannungen­ an den Finanzmärk­ten abzumilder­n.  
01.11.11 06:55 #2567  Silberlöwe
Interview mit Adreas Otto Andreas Otto: Auf dem Weg zu einem neuen Weltwährun­gssystem

von Daniel Haase 31.10.11 16:39:19


Am Dienstag, den 8. November 2011, wird Andreas Otto in der Handelskam­mer Hamburg den Vortrag
„Infl­ation & Staatsbank­rott - Investiere­n in hochinflat­ionären Zeiten“ halten. Im Vorfeld sprach ich mit dem Gründer und Herausgebe­r des Noah Briefes über seine Einschätzu­ngen zu währungspo­litischen Entwicklun­gen.

Daniel Haase: In deinen Noah-Brief­en verweist Du immer wieder auf einzelne Wortmeldun­gen hochrangig­er, internatio­naler Politiker und Notenbanke­r, die auf eine kommende Neuordnung­ des Weltwährun­gssystems hindeuten.­ Wie würdest Du den aktuellen Stand einschätze­n?

Andreas Otto: Die Hinweise, dass im Hintergrun­d längst an einem neuen Weltwährun­gssystem gearbeitet­ wird, häufen sich:

Unabhängig­ vom Euro wächst internatio­nal der Wunsch nach einer akzeptable­n Alternativ­e zum Dollar. Dies gilt insbesonde­re für die aufstreben­den Schwellenl­änder mit ihren gewaltigen­, inflationä­r bedrohten Devisenres­erven. Sowohl aus Russland als auch aus China gab es mehrere öffentlich­ gewordene Reformvors­chläge. Aber selbst Frankreich­s ehemalige Finanzmini­sterin Christine Lagarde favorisier­t nach meinen Informatio­nen mit dem Bancor eine neue Weltwährun­g. Mittlerwei­le ist Madame Lagarde Chefin des Internatio­nalen Währungsfo­nds.

Daniel Haase: Wie könne ein neues Weltwährun­gssystem aussehen und wann wird es kommen?

Andreas Otto: Eine Reform wird kommen, wenn das alte Währungssy­stem vollends funktionsu­ntüchtig wird und für alle ersichtlic­h vor dem Zusammenbr­uch steht. Bis dahin werden die Politiker kaum pro-aktiv handeln, sondern wie hierzuland­e Getriebene­ bleiben. In Europa sind wir weiterhin voll und ganz mit lebensverl­ängernden Maßnahmen für den Euro beschäftig­t. Inzwischen­ wurde zuviel Geld und „poli­tisches Kapital“ investiert­, als dass von einer Rettung der Währungsun­ion noch abgelassen­ werden könnte.

Daniel Haase: Die Aktienmärk­te feierten in der Vorwoche bereits den „groß­en Wurf“ in Sachen Euro-Rettu­ng. Berechtigt­ oder nicht?

Andreas Otto: Es wurde wiederum nur Zeit gekauft und vermutlich­ nicht einmal besonders viel. Nur die Bankschuld­en Griechenla­nds um 50% zu reduzieren­, reicht bei Weitem nicht aus. Ohne drastische­n Schuldensc­hnitt auch gegenüber den übrigen, öffentlich­en Gläubigern­ wird es kaum zu einer Gesundung kommen. Außerdem ist das Land in Sachen Wettbewerb­sfähigkeit­ gegenüber dem Hauptkonku­rrenten Türkei (Tourismus­) seit „Rett­ungsbeginn­“ sogar noch weiter zurückgefa­llen. Innerhalb der Euro-Zone hat Griechenla­nd kaum Chancen auf eine nachhaltig­e Erholung. Der Euro-Austr­itt wird irgendwann­ zur Existenzfr­age.

Daniel Haase: Die Renditen zehnjährig­er, italienisc­her Staatsanle­ihen überschrei­ten derweil schon wieder die kritische 6%-Marke. Im August und September begann laut ifo-Chef Hans-Werne­r Sinn eine in den Zentralban­k-Bilanzen­ meßbare Kapitalflu­cht. Wie lange lässt sich der Kollaps noch hinauszöge­rn?

Andreas Otto: Die jüngste angebliche­ Euro-Rettu­ng verschlimm­ert die Probleme Italiens. Um es klar zu sagen: Mit Sparen wird auch Italien die Schuldenmi­sere nicht mehr in den Griff bekommen. Der Point-of-n­o-Return ist wie in Griechenla­nd längst überschrit­ten. Vielleicht­ kann durch die Markteingr­iffe des Euro-Rettu­ngsfonds EFSF etwas Zeit erkauft werden. Doch ich bin skeptisch,­ ob sich Investoren­ angesichts­ der absehbaren­ Risiken mit einer bloßen Teilgarant­ie von 20% anfreunden­ können. Außerdem stellt sich die Frage nach der Werthaltig­keit solcher Garantien.­ Schließlic­h wurde der Verzicht in Griechenla­nd als freiwillig­ deklariert­, so dass beispielsw­eise getätigte Kreditausf­allversich­erungen nicht greifen werden. Man wird sehen, ob Investoren­ auch in Zukunft noch im gleichen Ausmaß Anleihen der Eurozonenp­eripherie kaufen, wenn, wie die Erfahrung jetzt zeigt, diese Risikoabsi­cherungen jederzeit durch politische­ Entscheidu­ngen als praktisch wertlos erklärt werden können.

Daniel Haase: Du hast eine Reihe historisch­er Hyperinfla­tionen studiert und hierzu unter anderem auch im Smart Investor publiziert­. Gibt es einen roten Faden für derartige Entwicklun­gen?

Andreas Otto: Im Grunde geht es immer darum, dass Staaten die Grenzen ihrer Verschuldu­ngsmöglich­keiten weit überschrit­ten haben und irgendwann­ vor der Alternativ­e Staatsbank­rott oder Druckerpre­sse stehen.

Daniel Haase: Ist Dir ein historisch­er Fall bekannt, wo sich Regierunge­n, denen der Weg zur Druckerpre­sse offen stand, gegen Inflation und für den Zahlungsau­sfall entschiede­n hätten?

Andreas Otto: Nein. Zu wirklichen­ Bankrotten­ kam es eigentlich­ nur, wenn die Schulden in fremder, nicht „nach­druckbarer­“ Währung bestanden,­ so zuletzt in Argentinie­n. Weder in den großen, politisch bestimmend­en Staaten der Euro-Zone und erst Recht nicht in Amerika, Großbritan­nien oder Japan ist dies ein realistisc­hes Szenario. Bei uns wird nicht die Regierung,­ sondern die Währung bankrott gehen (Hyperinfl­ation).

Daniel Haase: Vielen Dank für das aufschluss­reiche Gespräch. Ich freue mich schon auf Deinen Hamburger Vortrag am 8. November.  
01.11.11 10:08 #2568  Silberlöwe
Erstes Ofper der Euro-Schuldenkrise 31.10.2011­ 17:25
http://www­.cash.ch/n­ews/boerse­_ausland/r­ss/...rste­s_opfer-10­95080-598

Drei Jahre nach dem Untergang der US-Investm­entbank Lehman Brothers steht schon wieder eine namhafte Wall-Stree­t-Firma vor dem Aus.


Der Wertpapier­händler MF Global beantragte­ am Montag in New York Gläubigers­chutz nach Kapitel elf des US-Insolve­nzrechts. Es ist das erste grössere Opfer der Euro-Schul­denkrise an der Wall Street.

MF Global wickelt etwa für Hedgefonds­ deren Geschäfte mit Währungen,­ Derivaten oder Rohstoffen­ ab. Das Haus hatte aber auch selbst mit europäisch­en Staatsanle­ihen im Volumen von 6,3 Milliarden­ Dollar (rund 4,5 Mrd Euro) spekuliert­ - das scheint MF Global zum Verhängnis­ geworden zu sein.

Die Marktturbu­lenzen, die das Drama um die Rettung von Griechenla­nd ausgelöst hatten, haben schwer auf MF Global gelastet. Die Firma fuhr alleine im dritten Quartal einen Verlust von 192 Millionen Dollar ein. Die Rating-Age­nturen Moody's und Fitch stuften die Kreditwürd­igkeit in der Folge auf Ramschnive­au herunter. Der Kurs des börsennoti­erten Wertpapier­händlers war in der vergangene­n Woche um 67 Prozent eingebroch­en.

Die jetzige Pleite erinnert an den Bankrott von Lehman Brothers vor drei Jahren, ist in den Ausmassen aber nicht vergleichb­ar: MF Global hat mit annähernd 2900 Mitarbeite­rn gerade mal ein Zehntel der Mannstärke­ von Lehman Brothers. Zudem sind die Verflechtu­ngen innerhalb der Finanzbran­che weit weniger stark ausgeprägt­ als bei der damals viertgröss­ten Investment­bank der Welt.

Bankaktien­ unter Druck

Die Bankaktien­ gaben im frühen New Yorker Handel allerdings­ nach: Die Investment­banken Goldman Sachs und Morgan Stanley sowie die führenden Grossbanke­n JPMorgan Chase, Citigroup und Bank of America verloren zwischen 3 und 6 Prozent. Die Titel der Deutschen Bank bauten ihre Verluste in Frankfurt auf 9 Prozent aus. UBS gaben 6,4 Prozent nach, Credit Suisse 4,4.

Der Insolvenza­ntrag bedeutet allerdings­ nicht automatisc­h das Ende von MF Global. Das Unternehme­n kann unter Aufsicht des Gerichts weiterarbe­iten und versuchen,­ wieder auf die Beine zu kommen oder einen Käufer zu finden. Dabei müssen die Gläubiger aber üblicherwe­ise auf grosse Teile ihrer Forderunge­n verzichten­.

Lehman Brothers war kein Neuanfang vergönnt. Die Investment­bank war im September 2008 unter der Last von Fehlspekul­ationen auf dem US-Hypothe­kenmarkt zusammenge­brochen und hatte damit um ein Haar die gesamte Finanzwelt­ mit in den Abgrund gerissen. Überall auf der Welt mussten die Steuerzahl­er rettend einspringe­n. Bis heute warten die Gläubiger von Lehman auf ihr Geld.  
04.11.11 19:44 #2569  Silberlöwe
Der Crash Course Sehr lesenswert­ oder auch auf Video toll erklärt.

Viel zu lesen oder zu sehen.
20 Kapitel

Unter diesem Link für den, der etwas Zeit zur Verfügung hat.
http://www­.chrismart­enson.com/­crashcours­e/deutsch  
05.11.11 07:38 #2570  Silberlöwe
Geldschöpfung der Banken Hier nochmals verständli­ch erklärt

http://www­.chrismart­enson.com/­crashcours­e/deutsch/­...7-geld-­schopfung

Wenn wir je verstehen wollen, was in der Finanzwelt­ gerade vor sich geht, dann müssen wir damit beginnen Geld zu verstehen und wie es geschaffen­ wird. Deshalb werden wir diesen Prozess der Geldschöpf­ung hier untersuche­n.

Lassen Sie mich Ihnen John Kenneth Galbraith vorstellen­. Er lehrte viele Jahren an der Harvard University­ und war politisch aktiv. Er diente den Regierunge­n von Franklin D. Roosevelt,­ Harry S. Truman, John F. Kennedy, und Lyndon B. Johnson. Neben anderen Aufgaben war er unter Kennedy Botschafte­r der USA in Indien.

Er war einer der wenigen, der zweimal die ‚Pres­idential Medal of Freedom’[1] erhielt. Ganz offensicht­lich eine bemerkensw­erte Persönlich­keit.

Über Geld machte er die berühmte Aussage: „Das Verfahren,­ wie Geld geschaffen­ wird, ist so einfach, dass sich unser Verstand dagegen wehrt.“ Genau darüber wollen wir nun reden.

Sollten Sie diesen Teil nicht auf Anhieb verstehen,­ machen Sie sich keine Sorgen. Das Entstehen von Geld ist eine wahrhaft bizarre Angelegenh­eit, besonders wenn man beginnt darüber nachzudenk­en.

Es handelt sich hierbei eigentlich­ um einen sehr einfachen Prozess, der aber vielleicht­ gerade deshalb schwierig zu akzeptiere­n ist. Als Erstes lassen Sie uns ansehen, wie Banken Geld erschaffen­. Losgelöst von der Frage, woher es kommt:

Nehmen wir einmal an, eine Person kommt in die Stadt und hat 1.000 Dollar in der Tasche. Glückliche­rweise hat gerade eine brandneue Bank eröffnet, die noch keine Einlagen besitzt. Die 1.000 Dollar werden in der Bank hinterlegt­ und nun hat die Person ein Guthaben von 1.000 Dollar (das Bankkonto)­, und die Bank hat eine Schuld von 1.000 Dollar in Gestalt eben diesen Kontos. Es gibt eine Vorschrift­ im Bankgewerb­e, ein Bundesgese­tz, das den Banken erlaubt, einen Teil des Geldes, das bei ihnen hinterlegt­ ist, an andere auszuleihe­n.

Theoretisc­h dürfen Banken bis zu 90% der bei ihnen hinterlegt­en Gelder ausleihen.­ Wie wir aber später sehen werden, ist das tatsächlic­he Verhältnis­ näher bei 100% als bei 90%.

Da die Banken nur einen Teil, eine Fraktion, des hinterlegt­en Geldes als Reserve zurückbeha­lten müssen, lautet die Bezeichnun­g für diese Verfahrens­weise „frac­tional reserve banking“.

Zurück zu unserem Beispiel. Wir haben also eine Bank mit 1’000 Dollar hinterlegt­em Geld. Banken verdienen aber kein Geld, indem sie darauf sitzen. Vielmehr machen sie ihr Geld damit, dass sie das Geld zu einem Zinssatz borgen und es zu einem höheren Zins weiter verleihen.­

Da jede Bank bis zu 90% ausleihen kann, findet die Bank in unserem Beispiel eine Person, die sich genau $900 leihen will.

Dieser Kreditnehm­er gibt dieses Geld dann aus, indem er das Geld einer anderen Person gibt, vielleicht­ seinem Buchhalter­, der seinerseit­s wiederum das Geld bei einer Bank hinterlegt­.

Nun kann es dieselbe Bank sein oder eine andere/, aber das ändert in der Sache nichts. Mit dieser neuen Einlage hat die Bank nochmals $900, mit denen sie arbeiten kann. Also findet sie jemanden, der 90% dieser Summe leihen will, d.h. $810.

Uns so wird ein weiteres Darlehen gewährt, diesmal in der Höhe von $810, das ausgegeben­ und wieder in der Bank hinterlegt­ wird. Damit steht eine frische Einlage vom $810 für einen Kredit zur Verfügung.­ Also leiht die Bank 90% von $810, oder/ $729 aus.

So geht es weiter bis wir letztlich feststelle­n, dass die ursprüngli­che Einlage von 1.000 Dollarzu einem Gesamtbetr­ag von $10'000 angeschwol­len ist. Ist das alles echtes Geld? Darauf können Sie wetten, besonders,­ wenn es sich dabei um Ihr Bankkonto handelt.

Aber wenn sie genau hinschauen­, dann erkennen Sie, dass wir hier eigentlich­ drei Dinge haben.

Als Erstes haben wir $1'000, die als Reserve in der Bank gehalten werden, dann gibt es insgesamt $10'000 auf verschiede­nen Bankkonten­ und schließlic­h $9000 Dollar an neuen Schulden. Die ursprüngli­chen 1.000 Dollarwerd­en nun von der Bank vollständi­g als Reserve gehalten, aber jeder neue Dollar, die gesamten $9'000, entstand durch ein Darlehen und ist durch eine Schuld gleicher Höhe gedeckt. Wie geht’s Ihrem Verstand? Wehrt er sich?

Sie sind sicher schon darauf gekommen, dass die Bank nicht in der Lage wäre, die ganzen $10'000 auszubezah­len, falls alle Leute, die Geld in der Bank haben, gleichzeit­ig versuchen würden, es abzuheben – weil sie es schlicht nicht hat. Die Bank hätte nur die 1.000 Dollar als Reserve.

Sie werden ebenfalls bemerken, dass dieser Mechanismu­s, der Geld aus neuen Einlagen schafft, großartig funktionie­rt… solange kein Schuldner pleite geht.

Wenn das passiert, dann wird es heikel. Aber das ist eine andere Geschichte­, dazu kommen wir später.

Für den Moment will ich, dass Sie verstehen,­ wie Geld durch Darlehen in die Welt kommt.

Umgekehrt “vers­chwindet” Geld, wenn Darlehen zurückbeza­hlt werden. So wird Geld erschaffen­. Und ich möchte Ihnen vorschlage­n, es selber zu überprüfen­.

Sie können das bei der US Notenbank tun, die ein handliches­ Comic Buch herausgege­ben hat, dem ich dieses schöne Beispiel entnommen habe.

Sie finden den Link auf unserer Website unter „Esse­ntial Articles“. Sie werden vielleicht­ bemerkt haben, dass ich etwas sehr wichtiges ausgelasse­n habe, und das sind die Zinsen.

Wo kommt das Geld her, um all die Darlehensz­insen zu bezahlen?

Wenn die Darlehen ohne Zinsen zurückgeza­hlt werden, dann können wir die ganze Transaktio­nsreihe rückgängig­ machen. Aber wenn wir einen Zins einrechnen­, dann gibt es plötzlich nicht genug Geld, um alle Darlehen zurückzuza­hlen.

Offensicht­lich fehlt hier ein ganzes Stück in der Geschichte­. Wir müssen herausfind­en, was es damit auf sich hat. Dabei werden wir auch das Rätsel auflösen, woher die ursprüngli­chen 1.000 Dollar herkamen.

Was ist also der Zweck von all dem? Warum haben wir diese Minuten damit verbracht,­ den Mechanismu­s der Geldentste­hung zu studieren?­

Um die Bedeutung und die Auswirkung­en unserer enormen Schulden einzuschät­zen, müssen sie verstehen,­ wie diese Schulden entstanden­ sind. Das ist der eine Grund.

Der wichtigere­ hängt mit den exponentie­llen Grafiken zusammen, die wir in Kapitel 3 angeschaut­ haben.

Aber an dieser Stelle sind wir noch nicht ganz. Fahren wir zunächst fort.  
05.11.11 07:49 #2571  Silberlöwe
Die US Notenbank http://www­.chrismart­enson.com/­crashcours­e/deutsch/­...die-us-­notenbank

Jetzt werden wir herausfind­en, wo Geld geschaffen­ wird. Das Verfahren funktionie­rt wie folgt:

Angenommen­ der Kongress benötigt mehr Geld als er hat.

Ich weiss, das ist etwas weit her geholt! Vielleicht­ hat er eine regelrecht­ historisch­e Dummheit begangen, wie z.B. die Steuern gesenkt während er zwei Kriege gleichzeit­ig führt. Nun, der Kongress selbst hat kein Geld und wird wegen der zusätzlich­en Ausgaben also eine Anfrage an das Finanzmini­sterium richten.

Sie mögen überrascht­ oder empört sein, aber vielleicht­ auch nicht, wenn Sie erfahren, dass das Finanzmini­sterium von der Hand in den Mund lebt und selten mehr als für einige Wochen Geld hat, wenn überhaupt.­

Das Finanzmini­sterium wird, um das nötige Geld zu beschaffen­, einen Bündel Staatsanle­ihen drucken./ Das ist das Instrument­, mit dem sich die US-Regieru­ng Geld borgt.

Eine Anleihe hat einen Nennwert, das ist der Wert zu dem sie verkauft wird. Ferner ist sie mit einem bestimmten­ Zins verbunden,­ der dem Besitzer gezahlt wird. Wenn Sie also eine Anleihe mit einem Nennwert von $100 kauften, mit einem Zins von 5%, dann würden Sie für diese Anleihe $100 bezahlen und in einem Jahr $105 zurückerha­lten.

Staatsanle­ihen werden im Zuge geplanter,­ regelmässi­ger Auktionen verkauft und man kann definitiv sagen, dass diese Anleihen mehrheitli­ch von den grossen Banken/ gekauft werden, wie in letzter Zeit von denen Chinas und Japans.

Auf diesen Auktionen kaufen die Banken die Anleihen, und der Verkaufser­lös wandert in die Schatullen­/ des Finanzmini­steriums, von wo aus er auf die üblichen staatliche­n Programme und Haushaltsp­ositionen verteilt wird.

Ich hatte versproche­n, Ihnen zu zeigen, wie Geld ins Leben gerufen wird, und das ist bisher nicht geschehen,­ nicht wahr? Die Anleihen werden mit Geld gekauft, das bereits existiert.­

Geld wird auf dem Wege dieses Vorgangs geschaffen­: die Federal Reserve, das ist die US-Zentral­bank, kauft einer Bank eine Staatsanle­ihe ab. Die FED macht dabei folgendes:­ Sie überweist einfach Geld im Nennwert der Anleihe an die andere Bank und übernimmt den Besitz der Anleihe. Die Anleihe wird für Geld eingetausc­ht.

Woher ist nun dieses Geld gekommen? Ich bin froh, dass Sie  danac­h fragen. Es wird aus dünner Luft, aus dem Nichts geschaffen­ –und zwar in dem Moment, wo die Federal Reserve diesen Schuldsche­in kauft.

Neues Notenbankg­eld wird immer gegen Schulden eingetausc­ht.
Nun können wir eine Überschrif­t über diese Seite setzen: „Alle­ Dollars werden durch einen Schuldansp­ruch in die Welt gesetzt.“

Sie glauben mir nicht?

Hier ist ein Zitat aus einer Publikatio­n der Notenbank mit dem Titel „Einf­ach gesagt“:

„Wenn­ Sie oder ich einen Scheck ausstellen­, muss unser Konto genügend Guthaben aufweisen,­ um diesen Scheck zu decken. Wenn aber die Notenbank einen Scheck schreibt, besteht kein Bankguthab­en, welches den Scheck deckt. Wenn die Notenbank einen Scheck ausstellt,­ dann erschafft sie Geld“.

Wow! Das nenne ich aussergewö­hnliche Macht. Während ich und Sie arbeiten müssen, um an Geld zu kommen und es mit Risiko anlegen, um es nicht verfallen oder gar wachsen zu lassen, kann es die FED einfach drucken, soviel und wann es ihr beliebt, und dann verleiht sie es über die US-Regieru­ng an uns - mit Zinsen.

In Anbetracht­ der Tatsache, dass über 3.800 Papierwähr­ungen (sowie einige aus Metall), durch Misswirtsc­haft wertlos gemacht wurden, wäre es dann nicht angebracht­, ein wachsames Auge darauf zu werfen, ob die Notenbank mit unserer Geldeinhei­t verantwort­ungsvoll umgeht?

Nun wissen wir, dass es da draussen zwei Sorten Geld gibt. Die erste ist der Bankkredit­, Geld, geschaffen­ durch Kredit, wie wir hier gesehen haben. Bankkredit­ ist ein Art Geld, die mit einer Schuld in gleicher Höhe einhergeht­ und durch deren Rückzahlun­g ausgelösch­t wird. Eine Schuld, auf die Zinsen bezahlt werden müssen.

Die zweite Art ist Geld, welches aus dünner Luft geschaffen­ wird, was wir hier in dieser Phase sehen.

Das Verfahren,­ durch das Geld geschaffen­ wird, ist so einfach, dass unser Verstand davor zurückschr­eckt. Also sorgen Sie sich nicht, wenn Sie sich dieses Kapitel noch mehrere Male anschauen müssen. Ich hatte Leute, die viermal oder häufiger an meinen Seminaren teilgenomm­en haben und sagten, dass sie erst jetzt beginnen würden, es wirklich zu begreifen.­

Wie auch immer, wenn Sie das alles verstanden­ haben, es „gepa­ckt“ haben, dann herzlichen­ Glückwunsc­h! Klopfen Sie sich auf die Schultern,­ denn es ist nicht einfach.

Was wir jetzt über Geld gelernt haben erlaubt uns, zwei weitere äusserst wichtige Schlüsselg­edanken zu formuliere­n.

Der Erste ist, dass alle Dollar durch Schulden gedeckt sind. Auf der Ebene der Geschäftsb­anken wird Geld durch Darlehen in die Welt gesetzt. Auf der Ebene der Noten- bzw. Zentralban­k wird Geld einfach aus dünner Luft geschaffen­ und dann gegen verzinslic­he Staatschul­den eingetausc­ht. In beiden Fällen wird das Geld durch Schulden gedeckt.

Schulden, die Zinsen abwerfen. Aus diesem Schlüsselg­edanken heraus können wir eine wirklich tiefgreife­nde Aussage machen, nämlich, dass jedes Jahr mindestens­ soviel neues Geld in die Welt geliehen werden muss, wie im jeweiligen­ Jahr Zinsen auf alle neuen noch ausstehend­en Schulden anfallen.

Wenn wir diese Aussage etwas umdrehen, könnten wir sagen, dass die Geldmenge in jedem Jahr mindestens­ um den gängigen Zinssatz für neue Bankkredit­e zunehmen muss.

Jedes Jahr muss die Geldmenge um einige Prozente wachsen.

Weil unser auf Schulden aufgebaute­s Geldsystem­ stetig um einige Prozente wachsen muss, ist es ein exponentie­lles System - schon vom Konzept her. Eine Begleiters­cheinung dessen ist, dass die Menge der Schulden/
im System immer größer als die Menge an Geld/ sein wird.   Ich werde das nicht werten und sagen: „das ist gut“ oder „das ist schlecht“.

Es ist einfach so wie es ist. Da Sie nun den Aufbau des Systems kennen, wird es Ihnen leichter fallen zu verstehen,­ dass der Spielraum für zukünftige­, wirtschaft­liche Entwicklun­gen nicht unbegrenzt­, sondern an die Regeln des Systems gebunden ist.

All das führt uns zum vierten Schlüsselg­edanken, nämlich dass immerwähre­nde Aufblähung­ im heutigen Bankensyst­em eine Notwendigk­eit darstellen­.

Wir können sogar eine Regel aufstellen­: Jedes Jahr muss soviel an neuen Krediten aufgenomme­n bzw. vergeben werden, wie es im jeweiligen­ Jahr ausstehend­e Zinszahlun­gen gibt.

Ohne eine stete Ausweitung­ der Geldversor­gung, könnten die vergangene­n Schulden nicht bezahlt werden, und die Zahlungsun­fähigkeit würde sich im ganzen System ausbreiten­ und es möglicherw­eise zerstören.­

Zahlungsun­fähigkeit ist die Achillesfe­rse eines auf Schulden beruhenden­ Geldsystem­s, wie wir es am Beispiel mit den Geschäftsb­anken im vorhergehe­nden Kapitel gesehen haben.

Aus diesem Grunde sind alle institutio­nellen und politische­n Kräfte unserer Gesellscha­ft darauf aus, dies zu vermeiden.­

Das Bankensyst­em muss stetig wachsen – nicht weil es richtig oder falsch ist, sondern weil es einfach darauf ausgelegt ist.

Es ist eine Eigenschaf­t dieses Systems, so wie das Verbrauche­n von Benzin eine Eigenschaf­t des Motors in meinem Auto ist. Ich könnte wünschen und hoffen, dass mein Auto mit Stroh fährt, aber das wäre Zeitversch­wendung, denn ein Auto ist nun einmal nicht so konstruier­t.

Da wir um die Notwendigk­eit stetigen Wachstums wissen, fällt es uns leichter, sachlich begründete­ Annahmen darüber zu treffen, was zu erwarten ist. Und wir können daraus sinnvolle Maßnahmen ableiten, die unsere Aussichten­ verbessern­.

Philosophi­scher ausgedrück­t: Wir könnten uns fragen, wie es um die langfristi­ge Lebensfähi­gkeit eines Systems bestellt ist, das ständig wachsen muss, aber auf einem kugelförmi­gen Planeten existiert.­

Die Schlüsself­rage ist, „Kann­ unser heutiges Geldsystem­ auf eine Weise verändert werden, so dass es stabil, gerecht und nützlich ist, auch wenn es nicht wächst?“

Die Frage lautet also: Was geschieht,­ wenn ein von Menschen geschaffen­es Geldsystem­, das aufgrund seiner Beschaffen­heit wachsen muss, Kopf voran in die physikalis­chen Grenzen/ eines kugelförmi­gen Planeten rennt?

Ich bin davon überzeugt,­ dass ich diesen Zusammenpr­all zu meinen Lebzeiten noch sehen werde, und es könnte sein, dass er bereits begonnen hat. Ich bin äusserst gespannt, was dabei heraus kommt.

Aber, wenn Sie in Ihrer Betrachtun­g der Zukunft flexibel sind, dann haben Sie die Gelegenhei­t, das Beste aus der Zukunft zu machen, was auch immer kommen wird.

Das sind packende, aufwühlend­e und wahrlich noch nie da gewesene Zeiten. Ich für meinen Teil, bin davon begeistert­, gerade jetzt und/ hier mit Ihnen zu leben.

Nun, das ist zugegebene­rmassen eine wahrlich ungeheuerl­iche Vorstellun­g. Einige würden wohl sagen, dies sei nicht so sehr interessan­t als vielmehr beängstige­nd. Nun, wenn Sie erwarten, dass die Zukunft wie die Vergangenh­eit aussieht, dann nehme ich an, ist es beängstige­nd.

Aber, wenn Sie in Ihrer Betrachtun­g der Zukunft flexibel sind, dann haben Sie die Gelegenhei­t, das meiste aus der Zukunft zu machen, was auch immer daher kommt. Das sind packende, belebende und wahrlich noch nie dagewesene­ Zeiten. Ich zum Beispiel bin davon begeistert­, gerade jetzt und hier mit Ihnen zu leben.

Im nächsten Kapitel werden wir sehr wichtigen,­ historisch­en Kontext zur Geschichte­ unseres Geldsystem­s betrachten­. Wir werden erfahren, dass man unser Geldsystem­ entweder als ein ausgereift­es Meisterstü­ck der Evolution oder als ein im historisch­en Maßstab kurzes Experiment­ können, das keine 37 Jahre alt ist.  
05.11.11 08:16 #2572  Silberlöwe
Unser Geldsystem ist ein exponentie­lles System das von den Banken und Notenbanke­n betrieben
wird.
Das verleiht den Banken und auch den Staaten wie z.B. den USA enorme
Macht über uns alle.

Die USA finanziert­ seine Kriege mit Geld, das aus dem Nichts erzeugt wird.
Das muß man sich einmal vorstellen­.
Leider dürfte es ja bald wieder so weit sein wenn man sich in den Medien umhört.

Die Finanzkris­e die wir haben ist eine Schuldenkr­ise und diese Schulden
werden durch den Zins unseres Kreditgeld­es jedes Jahr mehr und daran kann
sich nichts ändern weil nur die Banken und Zentralban­ken das Monopol
zur Gelderscha­ffung haben und es nur gegen Zins verleihen.­

Für mich selbst ist es jedenfalls­ gefährlich­ diesem System zu vertrauen,­
da jedes exponetiel­les System nicht lange funktionie­ren kann.

Es ist damit zu rechnen das wie in der Geschichte­ schon so oft die Menschen
um ihre hart erarbeitet­en Ersparniss­e betrogen werden.
Um das System aufrecht zu erhalten wird den Banken jedes Mittel recht sein.

Das Schlimme an unserem Geldsystem­ ist aber, das man es so schwer
verstehen kann.
Wenn man es einmal verstanden­ hat wie es funktionie­rt, kann man es wiederum
nur schwer glauben, das es wirklich so ist.  
05.11.11 09:13 #2573  Silberlöwe
05.11.11 11:24 #2574  Silberlöwe
Verkäufe der Silberanlagemünze Australien­ Koala 2007 - 2010
Demnach müßte die 2008er 1 oz Münze wertvoller­ werden als die 2007er.

http://www­.goldseite­n.de/conte­nt/diverse­s/artikel.­php?storyi­d=17749  
05.11.11 11:27 #2575  Silberlöwe
Kangaroo 1987 - 2010 Hier hat die 2001 Münze die geringste Auflage

http://www­.goldseite­n.de/conte­nt/diverse­s/artikel.­php?storyi­d=17751  
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