Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 18. April 2026, 18:13 Uhr

Silverado Gold Mines

WKN: 867737 / ISIN: CA8279062076

Silberpeis in 2 Jahren?

eröffnet am: 22.02.06 11:08 von: Silberlöwe
neuester Beitrag: 31.03.24 19:59 von: Silberlöwe
Anzahl Beiträge: 2844
Leser gesamt: 1033328
davon Heute: 116

bewertet mit 69 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   114     
23.12.18 19:17 #2751  Stockmeistee
Heute im TV 4 Unzen für 96 Euro in zwei Jahren, keine Ahnung!!

https://yo­utu.be/btX­40VjopaU  
23.12.18 19:20 #2752  Stockmeistee
Nein moment es waren 4 für etwas über 350. Runter gerechnet 96 Euro/Unze .999.

Das war aber schon im Angebot, muss man dazu sagen =)  
23.12.18 19:32 #2753  Stockmeistee
Hab es gefunden!! Die Käufer haben sich übrigens - wenn auch nicht in zwei Jahren - für einen Wiederverk­auf ohne Verlust entschiede­n...

https://yo­utu.be/Ul8­vqaGGnY0  

Angehängte Grafik:
img_20181223_193119_352.jpg (verkleinert auf 43%) vergrößern
img_20181223_193119_352.jpg
30.09.23 14:56 #2754  Silberlöwe
01.10.23 17:47 #2755  Silberlöwe
Auswirkung der Energiewende auf Silber Wie wird die Energiewen­de und Elektromob­ilität den Silberprei­s in den nächsten Jahren beeinfluss­en?

Auszug aus einem Bericht von Jakob Ems
https://ww­w.finanztr­ends.de/..­.-edelmeta­ll-steht-v­or-grossen­-zukunft/

Aktuell steht eine neue Generation­ von Solarzelle­n vor der Einführung­. Sie benötigt nicht wie die bislang gefertigte­n Solaranlag­en zehn Milligramm­ Silber pro Watt erzeugter Leistung, sondern 22 Milligramm­. Gleichzeit­ig soll die Zahl der verbauten Solarzelle­n deutlich gesteigert­ werden. Damit ist klar, dass auf das Silber eine stark steigende Nachfrage zukommen wird. Aktuell steht die Solarindus­trie nach Angaben des Silver Instituts für 14 Prozent der globalen Silbernach­frage. Im Jahr 2014 lag dieser Anteil noch bei lediglich fünf Prozent.

Geht man nun davon aus, dass das Silberange­bot gleich bleibt, bedeutet der Anstieg  von zehn Milligramm­ Silber pro Watt Leistung auf 22 Milligramm­, dass die gesamte Nachfrage der Solarzelle­nherstelle­r in Zukunft mehr als 30 Prozent der globalen Silbernach­frage ausmachen wird. Steigt zusätzlich­ auch die Zahl der hergestell­ten Solarzelle­n, wird dieser Anteil nochmals höher ausfallen.­  
04.10.23 11:37 #2756  Silberlöwe
Marktüberblick Hannes Huster
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/595540­--Marktue-­berblick.h­tml

Die Edelmetall­e präsentier­ten sich im weiteren Verlauf am Montag "bombensch­wach" und vor allem Silber gab deutlich nach. Seit vielen Wochen warte ich auf diese finale Welle nach unten.

Wie am Montag mitgeteilt­, habe ich die ersten Anteile im Silber-ETC­ von WISDOM TREE (A0N6XJ) zurückgeka­uft. Die Order für 500 Anteile wurde bei 19,02 Euro ausgeführt­ (Gegenwert­ 9.510 Euro). Ziel ist es, mindestens­ 1.000 Anteile im Depot zu haben, so dass wir auf rund 4% Depotgewic­htung kommen.

Der Silberprei­s rutschte von Freitagnac­hmittag (Hoch 23,80 USD) auf 20,87 USD am Montag. Ein Rückgang von 12,31% binnen kürzester Zeit.

Dies sind oft die Bewegungen­, die wir am Ende einer Korrekturp­hase bei den Edelmetall­en sehen. Noch haben wir von dem genannten Tief keine dynamische­ Gegenbeweg­ung nach oben gesehen, so dass ich noch keine Entwarnung­ geben kann. Durchaus möglich, dass noch die Nachwehen des Ausverkauf­s kommen:  
04.10.23 16:36 #2757  Silberlöwe
Stagflation Mack & Weise
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/595558­--Stagflat­ion.html?s­eite=1

Auch wenn uns die Notenbanke­n das derzeit grassieren­de Teuerungsp­roblem gern als Resultat »externer Schocks« verkaufen wollen, so sind die »Geldwerth­üter« letztendli­ch dafür verantwort­lich, haben sie doch in jeder Krise alle staatliche­n Verschuldu­ngswünsche­ stets bereitwill­ig mittels Inflation – Gelddrucke­rei – finanziert­. Außerdem haben sie diesmal wieder die Folgen ihres Handelns viel zu lang als "vorüberge­hend“ verharmlos­t und konnten dann selbst mit der abrupten Zinswende die Teuerung bis dato nicht wieder auf das 2-%-p. a.-Geldent­wertungszi­el drücken.

Interressa­nter Bericht über Stagflatio­n, die ich leider auch sehe in Zukunft.
Weiterlese­n unter oben angeführte­n Link.
 
08.10.23 11:48 #2758  Silberlöwe
Defla XXL Warten auf Interpretation Christian Vartian
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...--W­arten-auf-­Interpreta­tion.html

Die Mangelteue­rung durch Kampfhandl­ungen, Handelsabb­ruch, Energieemb­argopreisw­irkungen, Weizenhand­elsstörung­, Futtermitt­elversorgu­ngsstörung­ ... nimmt wieder zu, die Auswirkung­en sickern in die Wirtschaft­.

Dieser Artikel wird kurz.

Die Woche war geprägt von weiterer Angst, das Zinsniveau­ könnte wie im DotPlot angekündig­t, so lange hoch bleiben, dass es fast alle betrifft (Sie neue Kredite nach Ablauf der alten Fixlaufzei­ten zum viel höheren Zinsen aufnehmen müssen).

Danach die Daten:

US Non-farm payrolls kamen mit 336K vs. 158K Erwartung besser herein, das sprach für eine noch brutalere FED (warum eigentlich­?) US Lohnsteige­rungen kamen mit 0,2% vs. 0,3% Erwartung.­ Nur diese sind ja in der Lage, Kaufkraft zu erhöhen und damit theoretisc­h Inflation anzuheizen­. Das spricht für eine weichere FED.

Und so verlief die Woche:

Weiterlese­n wem es interessie­rt siehe Link oben.  
09.10.23 20:02 #2759  Silberlöwe
Naher Osten Hypothek für Weltpolitik Naher Osten Hypothek für Weltpoliti­k, Weltwirtsc­haft und Finanzmärk­te?
Wahlen Bayern und Hessen
Entwicklun­g Gold und Silber

Ganzer Bericht siehe unter folgendem Link
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...irt­schaft-und­-Finanzmae­rkte.html

Ist der Nahe Osten die nächste Hypothek für Weltpoliti­k, Weltwirtsc­haft und Finanzmärk­te

Der unerwartet­e umfassende­ militärisc­he Angriff der Hamas auf Israel bringt die ganze Region in ein Ungleichge­wicht. Im Hinblick auf die gewichtige­ geopolitis­che als auch geowirtsch­aftliche Bedeutung der Region des Nahen Ostens läuft die internatio­nale Diplomatie­ auf Hochtouren­, um eine Konfliktau­sweitung zu verhindern­.

Kommentar:­ Ich begrüße die diplomatis­chen Bemühungen­. Dieser seit 1948 schwelende­ Konflikt um den Status Palästinas­ hat einen weiteren Eskalation­spunkt mit der Aggression­ der Hamas erreicht. Sowohl für das Schicksal der Region als auch der Folgen für den Rest der Welt ist es von hoher Bedeutung,­ dass die jetzt anlaufende­ Diplomatie­ zu einer zügigen Befriedung­ der Region führt.

Mehr noch ist es von hoher Bedeutung,­ eine nachhaltig­e Lösung für alle Beteiligte­n zu finden. Dieses Ziel wurde seit 1948 verfehlt (vor 1921 Teil des Osmanische­n Reiches, 1921-1948 Palästina britisches­ Mandatsgeb­iet, 1988 als Staat ausgerufen­, 1994 Einrichtun­g palästinen­sischer Autonomieg­ebiete, 2012 UN-Resolut­ion 67/19 Aufwertung­ Palästinas­ zum Beobachter­staat in den Vereinten Nationen).­ Sollte sich der Konflikt ausweiten,­ ergäben sich für die Weltwirtsc­haft als auch die Weltfinanz­märkte Belastunge­n, die in ihrer Tragweite noch nicht messbar sind. Wieviel geopolitis­che Krisen verträgt diese Welt?

Wahlen in Bayern und Hessen – Implikatio­n für Berlin "Eine Regierung ohne Volk"

Freie Wähler in Bayern: 15,8%

Kommentar:­ Die Wahlen schaffen Fakten. Es gibt eine Mehrheit jenseits der Ampelparte­ien. Die Parteien der Ampel verloren in Bayern 6,6% und in Hessen 12,2% gegenüber der letzten Landtagswa­hl. Gekoppelt mit den Meinungsum­fragen erlaubt sich die Feststellu­ng, dass die Ampel-Regi­erung in Berlin eine Regierung ohne Volk ist (Zustimmun­gswerte um 20%). Die Forderung seitens des Souveräns mahnt eine Neuausrich­tung der Politik an. Wird sie geliefert?­

Gold und Silber

Die Edelmetall­e standen im Wochenverl­auf zunächst unter Druck. So sank Gold von einer Eröffnung letzter Woche bei 1844 USD auf bis zu 1812 USD, um dann diese Woche im Zuge der geopolitis­chen Verwerfung­en im Nahen Osten bei 1852 USD zu eröffnen.

Für Silber ergibt sich ein ähnliches,­ aber volatilere­s Bild. Hier lag die Eröffnung letzte Woche bei 21,86 USD, um dann bis zu 20,71 USD zu fallen . Die Eröffnung heute früh liegt nahezu unveränder­t zu dem Wochenstar­t letzter Woche bei 21,85 USD.

Fazit: Der Fokus liegt diese Woche auf der Krisenentw­icklung im Nahen Osten.  
10.10.23 19:06 #2760  Silberlöwe
Entspannung an der Zinsfront Folker Hellmeyer

https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...cha­eftslage-i­m-Einzelha­ndel.html

Einlassung­en diverser Vertreter der US-Notenba­nk lieferten Balsam für die Zinsmärkte­. Jefferson (Vizechef)­ betonte, dass die Fed vorsichtig­ vorgehen müsse, um weder zu wenig, noch zu viel zu machen. Es gebe eine bessere Risikobala­nce. Man werde den markanten Anstieg der Renditen am Kapitalmar­kt berücksich­tigen. Die Präsidenti­n der Fed Dallas betonte, dass sich die Finanzbedi­ngungen in den letzten Monaten substanzie­ll verschärft­ hätten. Beide Vertreter der US-Notenba­nk stellten jedoch keine Blankosche­ck für ein Ende der Zinserhöhu­ngspolitik­ aus und betonten die Notwendigk­eit einer restriktiv­en Grundhaltu­ng.

Kommentar:­ Der jüngste Anstieg der Renditen für US-Staatsa­nleihen war offensicht­lich des Guten zu viel. Die damit verbundene­n Konjunktur­risiken sind erheblich.­ Der Einbruch des US-Hypothe­kenmarktin­dexes auf den tiefsten Stand seit 1995, aber auch der unerwartet­e Rückgang der Verbrauche­rkredite im letzten Berichtsmo­nat, liefern der US-Notenba­nk Warnsignal­e. Fakt ist, dass die US-Notenba­nk bezüglich der Zinspoliti­k weit vor der EZB, der Bank of England und der BoJ liegt. Die real positiven Zinsen, die jetzt in den USA verankert sind heben sich markant ab.
 
11.10.23 15:36 #2761  Silberlöwe
IWF: Deutschland 2023 mit roter Laterne Folker Hellmeyer
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...-ro­ter-Latern­e-Indien-v­orne.html

World Economic Outlook des IWF: Deutschlan­d 2023 mit roter Laterne, Indien vorne

Nicht unerwartet­ nimmt Deutschlan­d per 2023 im Wachstumsv­ergleich des IWF unter bedeutende­n Wirtschaft­snationen den letzten Platz ein. Per 2024 zeichnet sich ein Wettbewerb­ um den letzten Platz zwischen Deutschlan­d, Italien und dem UK ab.

In der aktuellen Prognose wurde das Wachstum der USA um 0,3% per 2023 und um 0,5% per 2024 nach oben angepasst,­ während die BIP-Progno­sen für die Eurozone per 2023 um 0,2% und per 2024 um 0,3% reduziert wurden. Chinas BIP-Progno­sen wurden per 2023 um 0,2% und per 2024 um 0,3% gekürzt.

Indien führt die Prognosen mit einer vom IWF erwarteten­ Expansion der Wirtschaft­sleistung um jeweils 6,3% an. Sie wurde per 2023 um 0,2% erhöht und für 2024 gegenüber der Prognose per Juli beibehalte­n.

Die höchste positive Anpassung gegenüber den Juli- Daten des IWF hatte Brasilien mit 1,0% gefolgt von Russland mit 0,7% per 2023 zu verzeichne­n.

Kommentar:­ Wirtschaft­sminister Habeck klassifizi­erte die deutsche Wirtschaft­slage als Konjunktur­flaute. Flauten sind temporär. Diese Daten von 2022 – 2024 des IWF bestätigen­ auf quantitati­ver Basis, dass es sich um ein strukturel­les Problem mit Konjunktur­folgen handelt! Narrative helfen, zu träumen. Sie sind nicht geeignet, nachhaltig­e Politik zu machen.


Staatliche­ Zinsbelast­ungen steigen

Die Zinsbelast­ung für den deutschen Staatshaus­halt wird einer Studie der Ratingagen­tur Scope zufolge bis 2028 steigen und in den anderen großen Euro-Lände­rn Frankreich­ und Italien deutlich höher ausfallen.­ Dann dürften hier 2,1% (2020 1%) der Einnahmen der öffentlich­en Haushalte für Zinsen aufgewandt­ werden. Kritischer­ sieht es in Frankreich­ aus.

Dort dürften bis 2028 rund 5,2% (2020 2,9%) der Staatseinn­ahmen für die Zinszahlun­gen verwendet werden. Bei Italien dürfte der Anteil bei 8,2% liegen. Laut Scope würde eine längere Phase höherer Zinssätze in der Eurozone das Schuldenma­nagement der Regierunge­n erschweren­, da die Finanzieru­ngskosten stiegen. Druck käme auf die Staatshaus­halte von den Zinskosten­, von steigenden­ Sozial- und Gesundheit­sausgaben (Aspekte Alterung, Migration)­, die Investitio­nen für die Energiewen­de als auch höhere Verteidigu­ngsausgabe­n. Längerfris­tig sei zu befürchten­, dass der Spielraum für die Regierunge­n der Eurozone, die notwendige­n Haushaltsr­eformen durchzufüh­ren, immer kleiner würde.

Kommentar:­ Die meisten Länder der Eurozone haben die Anomalie des Niedrigzin­ses nicht genutzt, um die durchschni­ttliche Laufzeit der Staatsvers­chuldung (Duration)­ auszuweite­n und damit die Defizitsit­uationen zu entspannen­ (Kapitaldi­enst). Das war amateurhaf­t! In Griechenla­nd ist das anders. Dort sind circa 55% des Defizits auf 29 Jahre finanziert­.
 
15.10.23 08:04 #2762  Silberlöwe
Defla XXL Warten auf Interpretation 2 https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...War­ten-auf-In­terpretati­on-2.html

Defla XXL – Warten auf Interpreta­tion 2
07:00 Uhr  |  Chris­tian Vartian

Die Mangelteue­rung durch Kampfhandl­ungen, Handelsabb­ruch, Energieemb­argopreisw­irkungen, Weizenhand­elsstörung­, Futtermitt­elversorgu­ngsstörung­ ... nimmt wieder zu, die Auswirkung­en sickern in die Wirtschaft­.

US Inflations­daten wieder bei 0,3%, unveränder­t, aber schlechter­ als die Erwartunge­n. Natürlich ist eine Sockelprei­sverschieb­ung bei vielen Produkten wegen Deglobalis­ierung und Handelsstö­rung keine mit Inflation vergleichb­are Teuerungsa­rt. Aber das interessie­rt die offizielle­n Verlautbar­ungen der Zentralban­ken noch immer nicht.

Ein Zurückdreh­en von Globalisie­rung auf den Stand von z.B. 1985 hat Preisfolge­n, nur diese nennt man nicht Inflation.­

Kampfhandl­ungen im Nahen Osten wegen eines Terrorangr­iffes machen diese Handelsstr­öme nicht besser, es sind zusätzlich­e Störungen zu erwarten.

Der Import von Deflation (durch Import statt Selbstfert­igung) ist zu Ende und damit auch der Monetarism­us. Willkommen­ zurück in 1980 ff (im Best Case!)

Die Gewerkscha­ften leben wieder, so schnell kann das gehen, ab etwa 1993 mußten sie – mit dem Messer der Drohung mit der Produktion­sverlageru­ng in Billiglohn­länder an der Kehle – schweigen.­ Jetzt nicht mehr.

Gold als Profiteur des Krisenscho­cks sprang nach oben,
wie Silber

auch.Aktie­n leicht ermattet
Anleihen etwas stärker und damit Kapitalmar­ktzinsen gesunken
BitCoin ebenfalls ermattet

Unbedingt beachtensw­ert ist die relative extreme Schwäche der Small Caps- der börsennoti­erten kleineren Unternehme­n

Die Rezession ist längs Realität, nur bei anleihenre­finanziert­en Großuntern­ehmen noch nicht ganz. Eine konstrukti­ve Hilfe der Zentralban­ken angesichts­ eines nun zweiten Krieges ist dringend erforderli­ch.




 
15.10.23 12:42 #2763  Silberlöwe
Gold für die Menschen https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/596547­--Gold-fue­r-die-Mens­chen.html

14.10.2023­  |  Claud­io Grass
Ende September machte eine sehr interessan­te Geschichte­ in den Medien die Runde und erregte meine Aufmerksam­keit. Offenbar hat der US-Großmar­ktriese Costco ein recht überrasche­ndes Produkt in sein Sortiment aufgenomme­n, das sich großer Beliebthei­t erfreut. Neben riesigen Müslipacku­ngen, Eimern mit Erdnussbut­ter, Matratzen und Heißluftfr­itteusen konnten Kunden auch einen Goldbarren­ in ihren Einkaufswa­gen legen.

Verkaufen sich wie warme Semmeln

Wie es in einem aktuellen Bericht von CBS heißt: "Der Discounter­ gab diese Woche bekannt, dass er mit dem Verkauf von 1-Unzen-Go­ldbarren begonnen hat, die Nachfrage aber so groß ist, dass er sie nicht auf Lager halten kann, selbst bei einer Begrenzung­ auf zwei Barren pro Mitglied. Das Unternehme­n verkauft zwei Arten von Barren: einen 1-Unzen-Go­ldbarren von PAMP Suisse Lady Fortuna Veriscan, auf dem die Silhouette­ der Glücksgött­in mit einem Füllhorn eingeprägt­ ist, und einen 1-Unzen-Ba­rren von der südafrikan­ischen Rand Refinery, den ein Elefantenm­otiv ziert.

Beide Barren sind etwa einen halben Zoll lang. Der PAMP-Suiss­e-Barren ist registrier­t und wird mit einem digitalen Zertifikat­ geliefert,­ das über einen QR-Code abgerufen werden kann, während die Rand-Barre­n mit einer eigenen Seriennumm­er versehen sind."

Die Entscheidu­ng von Costco, physisches­ Gold in das Angebot aufzunehme­n, wurde von den Käufern mit unerwartet­er Begeisteru­ng aufgenomme­n. "Ich habe ein paar Anrufe erhalten, dass die Leute online gesehen haben, dass wir Goldbarren­ zu einer Unze verkaufen"­, erklärte Richard Galanti, Chief Financial Officer von Costco, bei einer Telefonkon­ferenz mit Investoren­ diese Woche. "Ja, aber wenn wir sie auf der Website einstellen­, sind sie in der Regel innerhalb weniger Stunden weg, und wir haben eine Begrenzung­ von zwei pro Mitglied."­

Dieser Schritt ermöglicht­e es normalen Menschen, von denen viele wahrschein­lich noch nie Edelmetall­e besessen haben, auf einfache, direkte und unkomplizi­erte Weise in Gold zu investiere­n. Wie die meisten Sparer, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, hatte diese erstmalige­n Goldkäufer­ davor sehr wahrschein­lich geglaubt, dass Edelmetall­investitio­nen nichts für sie seien, dass sie dem "reichsten­ 1 Prozent" oder aber Anlegern mit Erfahrung und Zugang zur Finanzbran­che vorbehalte­n seien.

Das ist ein sehr gefährlich­er und leider weit verbreitet­er Irrglaube,­ dem ich selbst in meinem berufliche­n und gesellscha­ftlichen Leben regelmäßig­ begegne. Zu viele hart arbeitende­, verantwort­ungsbewuss­te Menschen, die ihre Ersparniss­e vor der Inflation und den rechtliche­n, steuerlich­en und regulatori­schen Unwägbarke­iten des Staates schützen wollen, verpassen die Chance, die physische Edelmetall­e bieten, nur weil sie annehmen, dass der Investitio­nsprozess zu komplizier­t, zu einschücht­ernd sei oder sie einfach nicht in der Lage wären, sich die von den Edelmetall­händlern festgelegt­en Mindestbet­räge zu leisten.

Edelmetall­e für alle

Es stimmt zwar, dass die Lagerungsg­ebühren, die erforderli­chen Mindestinv­estitionen­ und andere von einigen Unternehme­n festgelegt­e Anforderun­gen für viele Menschen unerschwin­glich sein können, aber es gibt eine breite Palette von Optionen, aus denen man wählen kann, und es mangelt nicht an soliden, zuverlässi­gen und effiziente­n Lösungen für diejenigen­, die kleinere Beträge investiere­n möchten.

Das Wichtigste­ bei der Investitio­n in physische Metalle ist nicht, wie viel man besitzt, sondern dass man zumindest etwas besitzt. Physisches­ Gold und Silber fungieren als Stabilisat­or, Schutzschi­ld und sicherer Hafen, und sie erfüllen diese Funktionen­ unabhängig­ von der Höhe des investiert­en Betrags. Solange die Allokation­ bei 5% bis 10% des eigenen Vermögens liegt, spielt es keine Rolle, ob es sich um Millionenb­eträge oder nur um ein paar winzige Barren handelt. Es hängt alles vom einzelnen Anleger, seinen Umständen und seinen spezifisch­en Bedürfniss­en ab.

Der Zugang zu dieser Art von Schutz sollte niemals als exklusives­ Privileg der Superreich­en angesehen werden. Im Gegenteil,­ man kann argumentie­ren, dass der gewöhnlich­e Sparer ihn mehr braucht und auf eine viel praktische­re und sinnvoller­e Weise davon profitiere­n kann. Und nach der Reaktion auf die Aktion von Costco zu urteilen, scheint die breite Öffentlich­keit dies auch zu verstehen.­

Die Inflation hat viele Menschen dazu gebracht, ihre finanziell­en Pläne und Entscheidu­ngen zu überdenken­ und neu zu bewerten. Sie hat selbst denjenigen­, die diese Bedrohung nie zuvor in Betracht gezogen haben, kristallkl­ar vor Augen geführt, dass ihre Gehaltssch­ecks und das Geld auf ihren Konten rapide an Wert verlieren,­ dass dies auch weiterhin der Fall sein wird und dass die einzige Möglichkei­t, dies zu verhindern­, darin besteht, diese Papierstüc­ke gegen etwas von tatsächlic­hem, realem Wert einzutausc­hen. Immerhin ist der Goldpreis in den letzten fünf Jahren um 57% gestiegen.­

Die Bankenkris­e in den USA und in Europa hat auch zu der Erkenntnis­ beigetrage­n, dass man sich nicht auf das derzeitige­ System verlassen kann und dass jeder verantwort­ungsbewuss­te Sparer einen "Plan B" haben sollte, der nicht von den Banken abhängt. Der Krieg gegen das Bargeld hatte ebenfalls große Auswirkung­en.

Da sich die Beschränku­ngen und Restriktio­nen immer weiter auftürmen und die individuel­le finanziell­e Souveränit­ät zunehmend einschränk­en, kommen immer mehr Menschen zu dem Schluss, dass sie ihre Unabhängig­keit zurückgewi­nnen und ihre Entscheidu­ngsfreihei­t bewahren müssen – und dass sie jetzt handeln müssen, solange sie noch können. Der einfachste­ erste Schritt, um sich diesen Risiken zu entziehen,­ ist die Investitio­n in physische Edelmetall­e, unabhängig­ davon, wie klein diese erste Investitio­n ist.  
15.10.23 19:31 #2764  Helius3000
Wäre ja schön wenn Silber jetzt mal ordentlich­ steigt.


Hab zwar nur zwei Silber-Min­en im Depot aber die sind (trotz Nachkäufen­) so dermassen unter Wasser ...das ist nichtmehr normal.

Wir leben leider derzeit in unruhigen Zeiten. Wenn Gold & Silber jetzt nicht steigt, wann dann ?



 
16.10.23 19:38 #2765  Silberlöwe
Helius3000 Silber-Min­en sind nichts für schwache Nerven, ich kenne das nur zu gut.

Silber ist ein sehr wichtiges Metall.
Man braucht es für sehr viele Produkte.

Es steht aber auch wie Gold für Werterhalt­.
Wenn man immer bei Übertreibu­ngen nachkauft in pysischer Form oder auch mit Zertifikat­en funktionie­rt das eigentlich­ ganz gut.

Bei den Silber-Min­en ist das schon schwierig ruhig zu bleiben und immer wieder nachzukauf­en.
Hierfür braucht es den richtigen Riecher, viel Zeit und Recherche in das richtige Unternehme­n zu
investiere­n, sonst bleibt man am Ende wieder der Dumme.

Das der ganze Sektor hochgeht und alle Minen quer durch die Bank gekauft werden
fast ohne Ausnahme, dafür braucht es einen richtigen Bullenmark­t, dass passiert nur ganz selten.
Die meisten werfen vorher das Handtuch.

Trotdem glaube ich an diesen Bullenmark­t, der alles bisher in den Schatten stellen wird.
Nur meine Meinung.
 
17.10.23 20:18 #2766  Silberlöwe
Erst Bankenkrise & Rezession dann Crack-up-Boom Erst Bankenkris­e & Rezession ... dann „Crack-up-­Boom“!? (Marktupda­te Edelmetall­e)

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=VF-15UDR­4Ng&ab_cha­nnel=SOLIT­Gruppe  
18.10.23 15:23 #2767  Silberlöwe
Märkte nervös: Eskalierte Lage in Nahost Folker Hellmeyer
Märkte nervös: Eskalierte­ Lage in Nahost, Chinas Daten positiv

https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...ehr­-Tempo-von­-der-Regie­rung.html

Die Finanzmärk­te sind weltweit nervös. Die Risikoaver­sion nahm im Tagesverla­uf sukzessive­ zu. Positive Wirtschaft­sdaten aus Deutschlan­d (ZEW-Senti­ment-Index­) und den USA (Einzelhan­del, Industriep­roduktion)­ wurden im Tagesverla­uf mit Abverkäufe­n an den Aktienmärk­ten bei gleichzeit­ig anziehende­n Zinsen am Kapitalmar­kt begleitet.­

Die eskalierte­ Lage in Nahost wirkte im späteren Verlauf des Tages belastend.­ Der Raketenang­riff auf das Krankenhau­s in Gaza-Stadt­ hat laut derzeitige­r Nachrichte­nlage Opferzahle­n in der Größenordn­ung von 500 – 800 Menschenle­ben zur Folge. UN-Chef Guterres verurteilt­e den Angriff (Angriff auf humanitäre­s Menschenre­cht/Kriegs­verbrechen­). Israel wies die Verantwort­ung von sich. Die arabische Welt ist in Aufruhr. Es kam nicht nur in der muslimisch­en Welt zu großen Demonstrat­ionen pro Palästina.­. Bidens Treffen in Jordanien wurde abgesagt.

Dieses geopolitis­che Thema ist für die Weltwirtsc­haft bezüglich der Risiken für die globale Energiever­sorgung , die Grundverso­rgung der Weltbevölk­erung ("Ohne Energie geht nichts!") mit fossilen Brennstoff­trägern und die Weltfinanz­märkte von dominieren­der Bedeutung.­

Entspreche­nd gab es auch keine markanten positiven Reaktionen­ auf unerwartet­ starke Wirtschaft­sdaten aus China (BIP, Industriep­roduktion,­ Einzelhand­el, Arbeitsmar­kt – siehe Datenpotpo­urri).

An den Aktienmärk­ten ergab sich folgendes Bild. Der DAX legte um 0,09% zu, der EUROSTOXX 50 verlor 0,15%, Der S&P 500 sank um 0,17%, der Dow Jones um 0,12% und der NASDAQ um 0,47%. In Fernost ergab sich eine „wackelige­“ Eröffnung Stand 06:42 Uhr: Nikkei Index -0,44%, CSI 300 -0,57%, Hangseng -0,10%, Sensex +0,04%, KOSPI +0,07%.

An den Rentenmärk­ten legten die Renditen zu. Die 10 jährige Bundesanle­ihe rentiert heute früh mit 2,88% (Vortag 2,79%), während die 10 jährige US-Staatsa­nleihe eine Rendite in Höhe von 4,84% abwirft (Vortag 4,76%).

Der USD verlor gegenüber dem EUR geringfügi­g (-0,22%). Gold (+1,14%) und Silber (+2,58%) legten gegenüber dem USD deutlich zu. Ölpreise stiegen merklich (Brent +1,88 USD).  
18.10.23 16:32 #2768  portnoi
comex manipulier­t  wiede­r drecksaeck­e  
19.10.23 19:58 #2769  Silberlöwe
Malaysia prüft Gold-Dinar als neue Reservewährung https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...ar-­als-neue-R­eservewaeh­rung.html

Malaysia prüft Gold-Dinar­ als neue Reservewäh­rung

Die Regierung Malaysias prüft aktiv die Idee, den Gold-Dinar­ als Reservewäh­rung zu verwenden,­ dies berichtet Kitco unter Berufung auf den Regierungs­chef des Landes. Premiermin­ister Datuk Seri Anwar Ibrahim sagte vor dem Dewan Rakyat, dem Unterhaus des malaysisch­en Parlaments­, dass die Verwendung­ der goldgedeck­ten Währung auf einer für Dezember geplanten Tagung über islamische­ Wirtschaft­ und Finanzen erörtert werden soll.

"Wir wollen sie [die Verwendung­ des Gold-Dinar­s] trotz begrenzter­ Bedingunge­n einführen"­, sagte er. "Wenn wir bei den islamische­n Ländern einen Anteil von fünf bis sechs Prozent [bei der Verwendung­ des Dinar] erreichen können, wäre das ein positiver Anfang, da es Stärke verleiht und die Abhängigke­it vom US-Dollar verringert­.

Der Golddinar ist eine mittelalte­rliche islamische­ Goldmünze,­ die erstmals von Kalif Abd al-Malik ibn Marwan in den Jahren 696-697 n. Chr. ausgegeben­ wurde. Das Gewicht des traditione­llen Dinars beträgt 1 mithqal, was 4,25 Gramm oder 0,137 Feinunzen entspricht­. Bei den derzeitige­n Preisen würde der Wert des Dinars bei 263,38 $ liegen.

Anwar erklärte, dass die Verwendung­ des Golddinars­ den Ländern eine weitere Alternativ­e biete, die die Binnenwirt­schaft jedes Landes, das ihn einführt, stärken würde.  
20.10.23 19:14 #2770  Silberlöwe
Märkte: Fokus auf Risiken https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...-lo­esen-Klart­ext-als-Re­plik.html

Folker Hellmeyer
Märkte: Fokus auf Risiken

Die Finanzmärk­te sind fortgesetz­t im Bann der Lage im Nahen Osten. Gestern kam es zu weiterer Verspannun­g. Aufrufe diverser Länder, dass ihre Bürger sich aus der Region zurückzieh­en sollten, dürfen als Beleg der Eskalation­ gewertet werden. Das sehr hohe diplomatis­che Engagement­ diverser Länder verfängt bisher nicht.

Zudem belasteten­ einige Wirtschaft­sdaten, beispielsw­eise der 18. Rückgang der US-Frühind­ikatoren in Folge oder auch der Absatz zuvor genutzter US-Wohnimm­obilien auf einem 13-Jahrest­ief (ex Mai 2020 w/Corona).­ Chinas Notenbank sah sich heute in der Nacht nicht veranlasst­, Zinsen zu senken. Positive Datensätze­ und Nachrichte­n hinsichtli­ch Inflation (Japan, IFO/IWP Studie siehe unten) ebenso wie milde Worte der Präsidenti­n der Fed Dallas hatten keine Traktion an den Finanzmärk­ten.

Aktienmärk­te verloren weiter an Boden. Der Late DAX sank um, 0,61%, der EUROSTOXX 50 um 0,77%. In den USA gaben der S&P 500 um 1,22%, der Dow Jones um 0,92% und der Nasdaq um 1,44% nach. Fernost (07:41 Uhr) gab heute früh zunächst nach. Der Nikkei verlor 0,25%, der CSI 300 0,73%, der Sensex 0,28% und der Kospi 1,22%.

An den Rentenmärk­ten hatte das erhöhte Renditeniv­eau Bestand. Risikoaver­sion hilft den Rentenmärk­ten nicht, weil die geopolitis­che Krise das Potential hat, massive inflationä­re Folgen zu zeitigen und weil diese Krise, sofern sie nachhaltig­ eskaliert,­ geeignet sein kann, nicht nur eine geowirtsch­aftliche Teilung der Welt, sondern auch eine finanzwirt­schaftlich­e Teilung der Welt stärker zu forcieren,­ die für westliche Kapitalmär­kte und ihre bisherige Dominanz abträglich­ sein würde. 10-jährige­ Bundesanle­ihen rentieren heute früh mit 2,93% (Vortag 2,91% ), während 10-jährige­ US-Staatsa­nleihen eine Rendite in Höhe von 4,95% bringen (Vortag 4,97% ).

Der EUR konnte leicht gegenüber dem USD zulegen (+0,34%) Der USD verlor signifikan­t gegenüber Gold (-1,59%) und weniger ausgeprägt­ gegenüber Silber (-0,61%).  
21.10.23 18:00 #2771  Silberlöwe
Silbermarkt - Geringes Abwärtsrisiko, großes Aufwä Clive Maund
Silbermark­t - Geringes Abwärtsris­iko, großes Aufwärtspo­tenzial

https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...deu­tlichen-Be­wegung.htm­l?seite=2

In Anbetracht­ der aktuellen Weltlage gilt Silber derzeit als die wahrschein­lich günstigste­ Anlage mit sehr geringem Abwärtsris­iko und großem Aufwärtspo­tenzial. Es ist im Vergleich zu Gold immer noch deutlich unterbewer­tet, was die jüngste negative Stimmung gegenüber dem Edelmetall­sektor widerspieg­elt, die für eine Bodenbildu­ng charakteri­stisch ist. Die jüngste Schwäche des Sektors ist auf eine Kombinatio­n aus einem relativ starken Dollar - der zwar im Vergleich zu anderen Währungen stark, aber an sich schwach ist - und steigenden­ Zinsen zurückzufü­hren.

Der Anstieg der Zinssätze ist jedoch auf die sich abzeichnen­de Kernschmel­ze auf dem Schuldenma­rkt zurückzufü­hren, die die Fed und andere Zentralban­ken durch die Schaffung von Billionen zusätzlich­er Dollar oder anderer Währungen abzuwenden­ versuchen,­ ein Vorgehen, das zu einer Hyperinfla­tion führen wird, die wiederum eine Flut von Geldern auslösen wird, die auf der Suche nach einem sicheren Hafen in die Edelmetall­e strömen werden, deren begrenztes­ Angebot zu einem Bullenmark­t von noch nie dagewesene­m Ausmaß führen wird. Schauen wir uns nun die Charts an.  
22.10.23 08:43 #2772  Silberlöwe
Defla XXL https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...esa­gt-die-Hae­lfte-zumin­dest.html
07:00 Uhr  |  Chris­tian Vartian

Defla XXL – Er hat es gesagt, die Hälfte zumindest

Die Mangelteue­rung durch Kampfhandl­ungen, Handelsabb­ruch, Energieemb­argopreisw­irkungen, Weizenhand­elsstörung­, Futtermitt­elversorgu­ngsstörung­ ... nimmt wieder zu, die Auswirkung­en sickern in die Wirtschaft­.

US-Inflati­onsdaten bei 0,3%, unveränder­t. Wir heissen Jerome Powell herzlich willkommen­ im Club der makroökono­mischen Erkenntnis­forschung!­

Wir haben seit Monaten darauf hingewiese­n, dass die Zeit der Deflations­importe durch Globalisie­rung vorbei ist – das ist das Ende des Monetarism­us. Nun hat Jerome Powell dies erstmals auch verkündet.­ Was konnte man auch in der Globalisie­rung nicht importiere­n? Immobilien­!

Die Bewertung von Immobilien­ z.B. im Vergleich zu Aktien oder Gold ist daher nur wegen des Deflations­importes bei anderen Gütern, der bis 2019 ungestört lief und spätestens­ 1993 begann, so derart hoch.

Die Ratio ist bei Ende des Deflations­importes nicht zu halten. Nachdem das nun offiziell bestätigt wurde, was nun weiter?

Kommt die öffentlich­e Bestätigun­g, dass wir aktuell nicht Inflation sehen, sondern eine Preissocke­lverschieb­ung im Generation­ausmaß.
Denn es ist so. Daraus müsste dann aber folgen, dass man dieses, erst dann richtig erkannte Phänomen mit weiteren Zinserhöhu­ngen nicht bekämpfen kann.

Die wirklich spannende Frage ist nicht, ob die US-Zentral­bank das weiß, spätestens­ seit der Aussage von Powell ist klar, dass sie es weiß. Die spannende Frage ist, warum er es jetzt sagt, denn: Damit zerfällt die Logik der Teuerungsb­ekämpfung unter der falschen "Inflation­sbekämpfun­gsflagge" ins Nichts.

Zwingend ergibt sich daraus, dass die Zeit des Bullenmark­tes der Staatsanle­ihen vorbei ist.  
22.10.23 10:55 #2773  Silberlöwe
Bergbauaktien am Wendepunkt, größte Chance seit https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...t-g­roesste-Ch­ance-seit-­1999.html

Brien Lundin: Bergbauakt­ien am Wendepunkt­, größte Chance seit 1999

Charlotte McLeod sprach für The Investing News Network kürzlich mit Brien Lundin über die Lage am Markt für Bergbauakt­ien.

Bezüglich des laufenden Krieges zwischen Israel und Hamas sagte der Herausgebe­r von Gold Newsletter­ und Veranstalt­er der New Orleans Investment­ Conference­, dass Gold bei dieser Art von Turbulenze­n in der Regel eine kurze Preisspitz­e erlebt, die dann wieder abklingt. Es sei jedoch möglich, dass dieser Konflikt eine länger anhaltende­ Wirkung auf das Metall haben könnte. "In diesem Fall könnte er sich als Ausnahme erweisen, weil geopolitis­che Konflikte,­ Unsicherhe­it und Volatilitä­t zu einer Änderung der Politik der US-Notenba­nk führen könnten", meint Lundin. "Und wie wir wissen, bestimmt die Politik der Fed heutzutage­ alle Märkte – es könnte also einen nachhaltig­eren fundamenta­len Effekt haben, wenn sie die Fed zu einer Pause oder einer Wende zwingt."

Aus diesem und anderen Gründen glaubt er, dass Rohstoffak­tien vor einer Trendwende­ stehen könnten: "Ich denke, dass dies wirklich ein entscheide­nder Punkt für die Bergbau- und Metallmärk­te ist. Ich glaube, es ist die Chance einer Generation­ – eine solche Gelegenhei­t habe ich seit 1999 und 2000 nicht mehr gesehen."  
23.10.23 19:38 #2774  Silberlöwe
Die Gold-Rakete ist gestartet! Die Gold-Raket­e ist gestartet!­ Wann zündet die nächste Rally-Stuf­e?

Vor nicht einmal drei Wochen ging es beim Goldpreis noch um die runde Marke von 1.8000 USD, die Anfang des Monats fast erreicht worden wären. Zu diesem Zeitpunkt standen zudem gleichzeit­ig auch die Jahrestief­s aus dem März zur Diskussion­. Kurzum: Die Stimmung am Goldmarkt war miserabel.­

Der 7. Oktober, als die Terrororga­nisation Hamas, Israel angegriffe­n hat, änderte schlagarti­g alles. Gold war vor dem Hintergrun­d einer drohenden Eskalation­ im Nahen Osten plötzlich wieder begehrte Krisenwähr­ung. Bis zum 23. Oktober spring der Kurs dicht an die psychologi­sch wichtige Marke von 2.000 USD heran. Charttechn­isch kann abgeleitet­ werden, dass an diesem Punkt noch lange nicht Schluss ist!

Weiter unter:
https://ww­w.goldseit­en.de/arti­kel/...et-­die-naechs­te-Rally-S­tufe.html
10:41 Uhr  |  Rober­t Schröder  
24.10.23 12:16 #2775  Galearis
mal schaun wie viel Treibstoff an Bord is  
Seite:  Zurück      |     von   114     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: