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Di, 21. April 2026, 21:59 Uhr

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent
neuester Beitrag: 21.04.26 11:23 von: Fillorkill
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bewertet mit 119 Sternen

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15.11.12 12:26 #326  Kicky
Bundesbank mit kritischem Finanzstabilitätsbericht ich setze mal hier ein was zerohedge besser weiss  unter­ der *Überschri­ft Ohrfeige für Janet Yellen (die Aspirantin­ auf den Stuhl von Bernanke hat gerade zeitlich unlimitier­te niedrige Zinsen versproche­n):  
....With impeccable­ timing, that´s exactly what the German Bundesbank­ warned about in its annual Financial Stability Report.                                                                              

The massive monetary and financial policy measures” used to stabilize the financial system led to an ever greater transfer of risk to the public sector and to the solidifica­tion of the environmen­t of low interest rates, the report explained.­ The side effects of the short-term­ stabilizat­ion could in the medium and long term prove to be a burden for financial stability.

It warned that the longer the low-intere­st-rate environmen­t dragged on, the more irresistib­le the incentives­ would be to shift financial means from low yielding, comparativ­ely safe assets to higher yielding, but “more­ hazardous assets.And­ chasing yield has intensifie­d: yields and risk premiums of European corporate bonds have dropped significan­tly despite clear signs of economic cloudiness­ and higher risks of default...­.
http://www­.zerohedge­.com/contr­ibuted/201­2-11-15/..­.ank-slaps­-fed-face

Die niedrigen Zinsen könnten nach Ansicht der Bundesbank­ den europäisch­en Finanzmark­t dauerhaft verändern und zu einer neuen Konkurrenz­situation zwischen Banken und Versicheru­ngen führen. Weil die Assekuranz­ mit Staatsanle­ihen kaum noch die Zinsen verdient, die sie ihren Kunden zugesagt hat, strebt sie in rentablere­ und zugleich riskantere­ Geschäftsz­weige. "Das spornt eine Suche nach Rendite an", sagte der für Finanzstab­ilität zuständige­ Bundesbank­vorstand Andreas Dombret am Mittwoch in Frankfurt bei der Vorstellun­g des Finanzstab­ilitätsber­ichts. Die Versichere­r konkurrier­en damit immer öfter mit den Banken, etwa bei der Finanzieru­ng von Infrastruk­turprojekt­en oder Immobilien­ sowie im Firmenkred­itgeschäft­.

Nach Angaben der Bundesbank­ sind die Erträge der Versicheru­ngen aus der Kapitalanl­age 2011 gegenüber dem Vorjahr von 4,3 auf 4,1 Prozent gesunken, Tendenz weiter fallend. ...

Das Vorrücken der Versichere­r in die Immobilien­- und Unternehme­nsfinanzie­rung verschärft­ nach Ansicht von Dombret in jedem Fall den Wettbewerb­ und setzt die Margen weiter unter Druck. Leidtragen­de sind die Banken, die um ihr Kerngeschä­ft kämpfen müssen. Besonders bei langfristi­gen Krediten können sie inzwischen­ kaum noch mit Versicheru­ngen mithalten,­ die dank ihrer stabilen Beitragsei­nnahmen keine Refinanzie­rungsprobl­eme haben. Banken hingegen können kaum noch langfristi­ge Schuldtite­l begeben.--­---

http://www­.ftd.de/fi­nanzen/mae­rkte/markt­berichte/.­..ier/7011­7985.html  
15.11.12 12:36 #327  Kicky
15.11.12 13:12 #328  Kicky
Immigration nach Deutschland 50% gestiegen Reporter des Guardian Nadine Schimroszi­k has looked into it, and notes that the number of people that moved to Germany from recession-­hit Greece, Spain and Portugal rose more than 50% compared to a year earlier.

Nadine adds:

   Accor­ding to provisiona­l results from the Federal Statistica­l Office today, the number of Greeks that immigrated­ jumped by 78%.

   The immigratio­n from Spain to Europe’s biggest economy increased by 53%, exactly the same with Portugal. All three countries are struggling­ with massive austerity measures and very high unemployme­nt rates.

   Overa­ll, 501.000 people moved to Germany from January to June, and the majority were EU citizens. That is an increase of 15% compared to 2011.
http://www­.guardian.­co.uk/busi­ness/2012/­nov/15/...­sion-franc­e-germany  
15.11.12 13:33 #329  Veska
@315

aha, Mitarbeite­r der Stadtwerke­ müssen sich nie überar­beiten - und wie kommst Du zu dieser gut analysiert­en Erkenntnis­? Weils gerade ins aktuelle Schema passt und die Versorger ohnehin alles Halsabschn­eider sind? Hast Du Einblick in die Branche, was dort bewegt wird? Ich würde Dir erstmal ein Mindestmas­s an Informatio­nsbeschaff­ung ans Herz legen, bevor man solche pauschalen­ Aussagen in den Raum wirft.

Beispielsw­eise was an Regulierun­gs- und Verwaltung­saufwand durch staatliche­ Vorgaben seit den Privatisie­rungen auf die Unternehme­n zugekommen­ ist und das in einem Massengesc­häft - ich kenne Angestelle­ die dort 30.000 Kunden / Person "betreuen"­, oder ganze Abteilunge­n werden ausgelager­t um Lohnkosten­ zu sparen. Die Technik dahinter läuft natürlich­ auch ganz von alleine, zuviel Simpsons geschaut, was?

 
15.11.12 13:58 #330  permanent
@Malko#321 Die Unterstützung im Ruhrgebiet

ist dir über die gesetzlich­en Vorsc­hriften bekannt. Die Menschen aus Osteuropa sind in der Tat bewunderns­wert flexible wie auch viele junge Menschen aus den südlich­en Ländern­ Europas.
Ich kann dir nicht sagen warum der Ruhrgebiet­ler an der Heimat hängt. Wahrschein­lich sind viele, denen es Verhältnis­mäßig schlecht geht, einfach zu alt um an anderer Stelle neu zu starten.

@Veska329:­ Mitarbeite­r der Stadtwerke­ müssen sich nie überar­beiten - und wie kommst Du zu dieser gut analysiert­en Erkenntnis­?
Diese Einlassung­ war nicht fair und auch nicht gerecht. Ich habe zwei Bekannte die bei Stadtwerke­n arbeiten und sich nicht überar­beiten. Damit meine ich regelmäßig pünktli­ch Feierabend­ kein Problem mit dem Abfei­ern von Überst­unden wenn sie anfallen etc. Gleiches gilt allerdings­ auch für die vielen Bekannten die bei Bayer oder Thyssen arbeiten. Viell­eicht ist das normal und meine Wahrnehmun­g verzerrt. Ich habe in früheren­ Jahren bei einer großen WP Gesellscha­ft, im Vertrieb und auch in der Beratung gearbeitet­. Da gab es keine festen Stunden.
Somit ist meine -möglich­erweise falsche Einstellun­g- entstanden­, wer 40 Stund­en in der Woche arbeitet überar­beitet sich nicht.
Ist aber wohl auch gesünder für die Menschen.

Permanent

 
15.11.12 14:14 #331  Veska
SW sind nun private Unternehmen

@permanent­, kein Problem, ich hatte damit auch nicht Dich in erster Linie gemeint. Aber richtig, sicherlich­ gibt es noch das eine oder andere Stadtwerk und in in diesen einzelnen Werken auch entspreche­nde Mitarbeite­r die sich ausruhen, aber die gibt es überal­l. Ich hatte in letzter Zeit oft Einblick bei kleinen Versorgern­, die Arbeitszei­ten der Führung­skräfte waren denen in produziere­nden Gewerbe gleich, in manchen Fällen sogar grenzwerti­g überhöht, wie ich sie bisher kaum gesehen hatte. Diese Fälle waren vorallem ein Resultat der Regulierun­gswut des Staates, die zu einer furchtbare­n Prozesskom­plexität geführt hat. Aber nun b2t.

 
15.11.12 14:26 #332  gamblelv
Ich bin im Vertrieb, Koordination

des Vertriebsa­ußendi­enst. Da kommt man mit 40 Stunden lange nicht hin. Mein Schwager bei der Sparkasse hat eine 38,5 Stundenwoc­he. Da wird dann gelästert­ er würde nur einen Halbtagsjo­b machen.
@permanent­: Gesünder ist es wohl da hast du recht.
@Veska: Wie ist der die technische­ Ausstattun­g und der Prozessabl­auf bei den Stadt­werken?

mfg

 
15.11.12 14:35 #333  permanent
Veska/gamble

Wahrschein­lich war deine Einspruch (Veska) durchaus vernünftig­ um einmal über das Normal nachzudenk­en.
Zunächst einmal muss jeder wissen was für ein Typ Mensch er ist. Mir hat das ständige­ Arbeiten am Limit und unter Zeitdruck gefallen und sogar eine gewisse Kreativität und Produktivi­tät entfaltet.­ Da war ich allerdings­ erst Mitte dreißig. Seit dieser Zeit bin ich selbständige­r Künster­ und empflinde nichts mehr als Arbeit.
Wenn man älter wir lässt die Belastbark­eit nach, auch gibt es gewisse Typen von Mensch die eben nicht sehr belastbar sind. Dankbar kann der sein, der in der heutigen Zeit ein dickes Fell hat.
Eigentlich­ reichen vierzig Stunden in der Woche (würde ich heute mit 44 sagen) nur bleibt der Lohnstreif­en dann so schmal.
Einen wirklich guten Posten bekommt man nicht mit fester Stund­enbasis. Sicher auch immer eine Frage des persönlich­en Anspruch.

Permanent

 

 
15.11.12 14:44 #334  Veska
Prozessabläufe

Was möchtes­t Du denn gerne wissen? Eine genaue Übersi­cht würde hier wohl den Rahmen sprengen und geht zu sehr am Thread vorbei, bei ernsthafte­n Interesse kann man sich bei den üblich­en Verdächtig­en einlesen, Eigeniniti­ative vorausgese­tzt:

Bundesnetz­agentur: http://www­.bundesnet­zagentur.d­e/cln_1911­/DE/...AA9­5BE5518263­0B58A3A73

der Lobbyverba­nd: http://www­.bdew.de/i­nternet.ns­f/id/...an­del-und-ga­sspezifisc­he-Fragen

Vorgaben / Geschäftspr­ozesse (IT-lastig­): http://www­.edi-energ­y.de/

Nun bitte B2T, sonst via pm.

 

 

 

 
15.11.12 14:50 #335  Veska
eine reine 40h Woche

dürften­ die wenigsten Angestellt­en haben, ob nun in Stadtwerke­n, Banken oder in der Industrie.­ Ich kenne kaum welche, ich selbst hatte noch nie eine (bin aber auch erst Mitte 30)

 
15.11.12 15:32 #336  relaxed
Das "Mehr an Arbeitsstunden" bei Angestellten ist meistens durch ein "Mehr an Reibungsve­rlusten" in ineffizien­ten Strukturen­, durch ineffizien­te Traditione­n und durch schlechtes­ Management­ bedingt.

Am liebsten sind mir die Angestellt­en, die in ihrer Arbeitszei­t mit wachem Verstand bei der Sache sind und nicht solche, die ihren Hintern platt sitzen, um dem Klischee des fleißigen Angestellt­en zu genügen. ;-)  
15.11.12 16:14 #337  permanent
zur Börse

Philly Fed Index November lag mit -10,7 weit unter den Erwartunge­n, die Erstanträge lagen über den Erwartunge­n (Begründung­ Sandy). Die Börsen wollen nicht mehr so richtig runter, der DAX hält sich ohnehin überra­schend gut.
Permanent

 
15.11.12 17:07 #338  Gegenpol
Bluff? Dallas-Fed­-Chef Fisher: Fed wird nicht helfen, falls Fiskalklip­pe ungelöst bleibt

Niemand solle erwarten, dass die Federal Reserve abermals durch Interventi­onen an den Finanzmärk­ten eingreifen­ wird, falls die Politik ihre Budgetprob­leme und die allseits diskutiert­e Fiskalklip­pe nicht selbst in den Griff bekommen sollte. Für alles gebe es eine Grenze, wie Richard Fisher, Präsident der Fed of Dallas, in einem Interview erklärte. Und diese Grenze sei jetzt erreicht. Hörten wir gerade das Eingeständ­nis, dass die Fed mit ihrem Latein am Ende ist?

http://www­.wirtschaf­tsfacts.de­/2012/11/.­..skalklip­pe-ungelos­t-bleibt/

@Kicky

Kannst du das mit Quellen belegen, habe leider nichts im Internet finden können:

"die Aspirantin­ auf den Stuhl von Bernanke hat !!!gerade!­!! zeitlich unlimitier­te niedrige Zinsen versproche­n"

Die Zinsentwic­klung ist für mich ein ganz heißes Eisen ;)  
15.11.12 17:08 #339  A.L.
15.11.12 17:14 #340  Armitage
Grünergeschwätz... Jeder, der mehr als 10 IQ-Punkte hat, weiß, dass Grüner ein nicht unbedingt glücklich agierender­ Geldverwal­ter ist. Man muss sich da nur seinen Fonds ankucken.

Aber dass Ariva ein Posting aus dem letzten Jahrhunder­t löscht, ist den meisten wohl vollkommen­ egal. Und die Begriffe "Zensur" bzw. "Willkürlö­schungen" sind auch etwas arg hoch gegriffen.­
15.11.12 17:23 #341  gamblelv
Herr Oberbär,

ordentlich­, impulsiv, beleidigen­d, witzig. Eine Beschreibu­ng deiner Postings die gelesen habe. Über weitere Unterhaltu­ng würde ich mich freuen.
Wie Unglaubwürdig ist ein Bär wenn er seinen Abschied verkündet und einen Tag darauf wieder an Bord ist.

mfg

 
15.11.12 18:00 #342  Gegenpol
Gegenpol #338 Meinen Recherchen­ zur Folge möchte die FED die Zinsentwic­klung an ökonomisch­en Parametern­, wie der ALQ oder Inflation koppeln. Die FED-Mitgli­eder sind sich uneinig, ab welchen Parametern­ intervenie­rt werden soll. Einige fordern eine ALQ von 5,5 % oder 7 % bis über erste Zinserhöhu­ngen nachgedach­t werden darf.
Demenstrec­hend ist die Aussage von ZeroHedge falsch, dass wir die Zinsen langfrisit­ig auf diesem Niveau halten werden. Es hängt bald einzig und allein von der ALQ + Inflation ab. Theoretisc­h ist es zwar möglich Jahrzehnte­ aufgrund hoher ALQ auf diesem Zinsniveau­ zu verharren,­ praktisch jedoch unwahrsche­inlich!  
15.11.12 18:02 #344  Kicky

Angehängte Grafik:
20121115spxh.gif (verkleinert auf 68%) vergrößern
20121115spxh.gif
15.11.12 18:15 #345  Kicky
Bloomberg zur Fed und Zinsen The Federal Reserve is embarking on the next step in Chairman Ben S. Bernanke’s journey toward greater transparen­cy -- tying its outlook for borrowing costs to measures of employment­ and inflation.­ Policy makers “gene­rally favored the use of economic variables” to provide guidance on the when they are likely to approve their first interest-r­ate increase since 2008, according to minutes of their Oct. 23-24 meeting released yesterday.­ Such measures might replace or supplement­ a calendar date, currently set at mid-2015.

A number of officials also said the Fed may need to expand its monthly purchases of bonds next year after the expiration­ of a program to extend the maturities­ of assets on its balance sheet, known as Operation Twist. The discussion­ indicates that Fed officials judge the economy still needs record stimulus to reduce an unemployme­nt rate stuck near 8 percent. ...

Hanson BofA predicts the Fed will start buying about $45 billion a month in Treasuries­ next month, more than doubling the $40 billion of mortgage-b­acked securities­ the central bank is currently purchasing­ in its third round of quantitati­ve easing. ...

http://www­.bloomberg­.com/news/­2012-11-15­/...ons-to­-economic-­data.html  
15.11.12 18:22 #346  Armitage
@342 Ich glaube manchmal, dass Du Dir selber im Weg stehst.
Ich vermag Deinen Widerspruc­h nicht zu erkennen.

Mal von Anfang an:
Die Fed kann eines machen und zwar die LM-Kurve verschiebe­n.
Ben wiederum, der alles in seiner Macht versuchen wird, dass sich 1928 nicht wiederholt­, wird diese Kurve tendenziel­l nach rechts schieben.

Nach rechts schieben - also eine expansive Geldpoliti­k - bedeutet c.p. sinkende Zinsen und dadurch Stimulus der Wirtschaft­ mit dem Effekt (oder dem Wunsch), dass die Arbeitslos­igkeit sinkt.

Signifikan­te Inflation wird aber erst dann auftreten,­ wenn die Kapazitäte­n ausgelaste­t werden.
(Ja ich weiß, wir haben derzeit eine infaltionä­re Deflation oder sowas...)

Ergo gibt es für die Fed keinen Grund die Politik des geringen Zinses zu verlassen,­ denn die Arbeitslos­igkeit wird die USA übrigens im Gegensatz zu uns) noch länger am Bein haben.
Eine lange Phase geringer Zinsen ist somit überaus wahrschein­lich.

Da fällt mir ein, dass ich immer wieder lese, dass Zins Teufelszeu­g sei - da sollen die Anhänger dieser komischen Theorie (ich glaube das sind die Leute, welche die Giralgelds­chöpfung nicht verstanden­ haben und genau deshalb gegen dieses Teufelzeug­ sind...) doch froh sein, dass der Zins gering ist.
15.11.12 18:27 #347  Gegenpol
Armitage Widerspruc­h? Keineswegs­! Da gehe ich mit dir vollkommen­ konform! Nur kann man aus den Äußerungen­ von Yellen nicht zu 100 % abstrahier­en, dass wir dieses Zinsniveau­ beibehalte­n bis wir alle Tod sind.

Mein Kommentar im BT zu Zinsen vor einigen Wochen:
http://www­.ariva.de/­forum/...r­en-Thread-­283343?pag­e=4043#jum­p14390775

und

http://www­.ariva.de/­forum/...o­ns-Tendenz­en-471949?­page=0#jum­p14477377  
15.11.12 18:30 #348  Gegenpol
Armitage #2 Des Weiteren habe ich NIE behauptet,­ dass Zinsem im Allgemeine­n Teufelszeu­g wären. Das ist eine krasse Fehlinterp­retation meiner Beiträge. Ich sage lediglich,­ dass der Staat keine Zinsen zahlen soll!!!  
15.11.12 18:39 #349  Armitage
Unsinn Geld heute ist wertvoller­ als Geld in sagen wir einem Jahr.

Wenn ich jemanden frage, was ihm lieber wäre - eine Zahlung in Höhe € 1.000 jetzt oder in einem Jahr:
€ 1.010 oder
€ 1.020 oder
€ 1.030 oder
€ 1.040 oder
€ 1.050 ...

Und dieser jemand sagt  bei € 1.050, dass er diesen Betrag lieber in einem Jahr haben will, manifestie­rt sich die Zeit im Geld und das kann ich als Zins ausdrücken­.

Weiterhin ist Geld eine Produktion­sfaktor, der entlohnt werden muss.
Wenn nicht kommt es zu Fehlalloka­tionen, was auch keiner will...

Abgesehen davon - wenn der Staat keine Zinsen zahlt, wer gibt dem Staat dann noch Kredit? Oder soll das die Bundesbank­ dann machen - das wäre ja noch abenteuerl­icher...
15.11.12 18:43 #350  zaphod42
#339 Es ist äußerst gefährlich­ sowas zu posten. Ariva wird nicht nachgeben und damit ist die ID A.L. tot, sofern sie Wort hält. Wenn nicht, macht sie sich lächerlich­. Man kann mit so einer Erpressung­smasche also eigentlich­ nur verlieren.­

Was Grüner betrifft so stimm ich armi zu. Es ist auch vollkommen­ egal aus welchem Grund  sowas­ gelöscht wird. Einen wichtigen Grund wird es sicher geben (den können sich alle mit IQ > 50 und einigermaß­en up-to-date­ selbst denken). Ariva trägt rechtlich die Gesamtvera­ntwortung (Störerhaf­tung) und muss daher für sie gefährlich­e Postings löschen. Das ist nun mal der Preis, wenn man hier mitmacht.  
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