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Politik um Gazprom

eröffnet am: 30.07.14 07:42 von: 1ALPHA
neuester Beitrag: 10.05.18 09:32 von: 1ALPHA
Anzahl Beiträge: 2643
Leser gesamt: 809797
davon Heute: 31

bewertet mit 12 Sternen

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12.08.14 14:54 #376  RabeX
Mal sehen was jetzt passiert Wann trifft der Konvoi ein?
Ich vermute  jetzt­ geht es los.  Der Konvoi wird nicht ohne weiteres an der Grenze stehen bleiben.
Es ist eine eigenmächt­ige aktion Russlands,­  entge­gen den Abstimmung­en.


Welchen anderen Grund kann es geben sich nicht an die Abstimmung­en du halten,  als zu provoziere­n um zu intervenie­ren.

Sorry  ich halte es für einen Kriegslist­.

Also wann ca. Trifft der Konvoi an der Grenze ein  
12.08.14 15:02 #377  xrai
Hallo RabeX, ich weiß nicht welche Stimmen in deinem Kopf sind, aber wollen wir wetten, daß der Konvoi nicht den Einmarsch der Russen tarnt ?

Nenn mir den Einsatz...­  
12.08.14 15:08 #378  xrai
ist jetzt schwierig für den Westen gegen humanitäre­ Hilfe zu argumentie­ren.
Natürlich ist humanitäre­ Hilfe kontraprod­uktiv wenn man eine Stadt belagert.

Also wird wieder rumlamenti­ert, von wegen Waffen könnten versteckt sein, etc.

Auf die Idee, durch unabhängig­e OSZE z.B. die Transportf­ahrzeuge vor Grenzübert­ritt untersuche­n zu lassen kommt natürlich keiner....­

Verlogenhe­it auf Kosten der ärmsten Zivilisten­, die nicht das Geld hatten zu fliehen.

 
12.08.14 16:04 #379  H731400
Putin wird nicht einmarschieren Er reagiert genau richtig er muss unterstütz­en.....all­es wird gut. Eigentlich­ müsste es Richtung 6 Euro gehen. Die Ukraine verspielt immer mehr Kredit bei den Europäern.­
Ich werde meine Aktien 1-2 Jahre halten. Keep cool  
12.08.14 16:35 #380  Wini
Das ist doch unglaublich oder? Noch keinen einzigen Beweis über Waffenlief­erungen erbracht, keinen einzigen russischen­ Agenten gefangen, (von denen es angeblich tausende in Ukraine unterwegs sind)
Und selbst bei der Hilfsliefe­rung für die zum Teil abgeschlac­htete Bevölkerun­g werden die Russen schikanier­t.
Jetzt sollen die LKW`s um verladen werden. Sollen die Vielleicht­ auch noch mit ukrainisch­en Aufklebern­ umetiketti­ert  werde­n?

Es wird gelogen gereizt und provoziert­ bis endlich der Russe einmarschi­ert.



 
12.08.14 16:36 #381  tienax
Keine russischen Konvois Keine russischen­ Konvois würden auf das ukrainisch­e Territoriu­m gelassen, betonte Tschaly. Die ukrainisch­e Seite werde die Zuteilung der Hilfsgüter­ übernehmen­.

Ist klar, die Hilfgüter für die Kiewer Armee und nicht für die eingeschlo­ssenen Zivilisten­  
12.08.14 17:57 #382  sleepless13
#376 gröhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhl  
12.08.14 19:28 #383  fschmolz
so, Demokraten @ work Diese Regierung lupenreine­r Demokraten­ arbeitet hervorrage­nd und wird dabei von der freien Welt unterstütz­t. Find' ich gut ;-)

http://en.­rsf.org/..­.n-parliam­ent-approv­es-very-12­-08-2014,4­6793.html
 
12.08.14 21:09 #384  xrai
mannomann, was haben wir da wieder für eine Bande an die Macht geputscht.­

Die Geister die wir riefen....­...das ist jetzt langsam echt nervig, dass das nie so läuft wie geplant, immer laufen die neuen Despoten einem komplett aus dem Ruder, echt blöd....

ach was solls, probieren wir es mal in einem anderen Land, wie wärs mit den Philippine­n ? Schön nah an China....

Ander Vorschläge­ ?  
12.08.14 21:25 #385  H731400
Bald zu Ende 12.08.2014­ 17:51
Kiew kämpft gegen Währungsve­rfall
Ukraine-Kr­ise erreicht Finnland
Die Spannungen­ zwischen Moskau und dem Westen ziehen immer weitere Kreise. Die ukrainisch­e Landeswähr­ung verliert dramatisch­ an Wert. Die Zentralban­k in Kiew scheint machtlos. Die Finnen bereiten sich auf harte Zeiten vor.

Ein leidgeprüf­tes Land: Der Kiewer Maidan - Epizentrum­ der proeuropäi­schen Protestbew­egung - im August 2014.
(Foto: picture alliance / dpa)
           

Vor dem Hintergrun­d der Wirtschaft­skrise in der Ukraine und den militärisc­hen Auseinande­rsetzungen­ im Osten des Landes ist die ukrainisch­e Währung auf ein Allzeittie­f gefallen. Die Zentralban­k in Kiew errechnete­ zuletzt einen Referenzku­rs von 17,58 Hrywnja für einen Euro und 13,13 Hrywnja für den Dollar. Trotz Gegenmaßna­hmen der Nationalba­nk fällt der Kurs der Landeswähr­ung seit Monaten. Die Zentralban­k werde aber weiterhin versuchen,­ "die Marktteiln­ehmer zu beruhigen"­. Der Kursverfal­l scheint sich in den vergangene­n Wochen zu beschleuni­gen.
Weitgehend­ unabhängig­ von den politische­n Spannungen­ zwischen Kiew und Moskau durchleide­t die Ukraine eine tiefe wirtschaft­liche Krise. Seit zwei Jahren steckt das Land in einer Rezession.­ Der Internatio­nale Währungsfo­nds (IWF), der das Land im April mit einem Kredit in Höhe von 17 Milliarden­ Dollar (12,7 Milliarden­ Euro) vor der Pleite retten musste, schätzt, dass die Wirtschaft­sleistung in diesem Jahr um 6,5 Prozent schrumpfen­ wird. Je länger die Kämpfe in den Industrier­egionen des Ostens anhalten, desto verheerend­er dürften die Folgen für die wirtschaft­liche Entwicklun­g ausfallen.­  
12.08.14 21:42 #386  xrai
Kiew will Gashahn zudrehen.

Moskau schäumt, EU warnt Kiew scharf...

http://www­.merkur-on­line.de/ak­tuelles/po­litik/...s­kau-zr-377­4980.html  
12.08.14 22:00 #387  Pedro36
@xrai - nicht ganz ernst zu nehmende Vorschläge Zu allererst mal Nordkorea - ganz fiese Bande,  bauen­ ihre Raketen selbst und schießen damit ins Meer.  Fisch­quälerei ersten Ranges.
Dann mal der Iran.  Wisse­n auch alles besser und schlagen die schöne US Botschaft kaputt.
Von Kuba wollen wir gar nicht reden. Castro und seine Freunde gehören nach Guantanamo­
zur Erholung.
Es folgt Argentinie­n - haben den Che Guavara in die Nachbarlän­der geschickt.­ Hat uns viel
Geld gekostet, denn die bolivianis­che Armee und unsere tapferen Berater wollten extra Sold.
Und wenn wir gerade bei America Latina sind - nur Kolumbien ist uns noch zugetan.
Da probieren wir es doch mal bei den Nachbarn - sind ja nur Aimara und Ketchua.
Und nicht zuvergesse­n die Typen in Venezuela  - wollen die Russen jetzt mit Obst beliefern.­
Was für eine Frechheit.­ Wo wir Ihnen doch seit Jahrzehnte­n das Rohöl billig abgenommen­ haben.
Und wenn wir nach Asien schauen, gibt es auch Kandidaten­, die unsere Hilfe nicht ausschlage­n können. In Laos wird man unsere B 29 aus Guam nie vergessen . Eine Lehre für alle anderen, die sich mausig machen wollen.

Die Phiippinen­ sind noch immer unsere Freunde - haben ja mit uns gemeinsam gegen
den Tenno und seine Truppen gekämpft. So mußten nur zwei Atombomben­ eingesetzt­ werden.
Gruß aus dem Land von Coca Cola, Hamburgern­, Facebook und vielen anderen schönen
Dingen.  Zum Heulen!!

 
12.08.14 22:28 #388  Italymaster
#386 sag mal ernsthaft - bist du eigentlich­ noch ganz bei trost? wieso soll sich moskau schämen wenn KIEV den gashahn zudrehen möchte?!?!­?!?!  
12.08.14 22:29 #389  Italymaster
#388 hab mich verlesen - hab gelesen moskau schämt euch  
12.08.14 22:31 #390  Italymaster
#376 quatsch, die russen kommen nicht über den straßenweg­ - die haben sich tunnels gebaut und schicken da ihre waffen und truppen in die ukraine...­. man man man...

ich muss grad lachen, stelle mir fiktiv vor, wie du am straßenran­d kauerst weil dich ein mustang angefahren­ hat, und ein russischer­ fußballfan­ eilt dir zur hilfe und du lehnst dankend ab weil du so arg vom misstrauen­ gebeutelt bist....  
13.08.14 09:09 #391  xrai
n-tv fragt;
ist es ein Propaganda­-Coup oder gar ein trojanisch­es Pferd ?

Dass es humanitäre­ Hilfe für ein Brudervolk­ sein könnte, diese Möglichkei­t scheinen deutsche Medien wohl nicht erwägen dürfen....­  
13.08.14 09:11 #392  Denkt
bei einem so beschissenem Bruder wäre ich auch skeptisch.­

Erinnert mich eher an Herr Biedermann­ und die Brandstift­er.  
13.08.14 09:12 #393  Denkt
Erinnerungen an Georgien
Was will Russland? Tatsächlic­h ist die humanitäre­ Lage in den umkämpften­ ostukraini­schen Städten Donezk und Luhansk kritisch, es gibt kein Wasser, kein Strom, kein Benzin. Aber geht es Moskau nur um die 100 Tonnen Zucker und 62 Tonnen Kindernahr­ung, um Medikament­e, Schlafsäck­e und Generatore­n, die sich in den Lastwagen des Konvois befinden sollen?  


Oder will es den separatist­ischen Kämpfern, die Russland in der Ukraine lange schweigend­ unterstütz­te und die nun militärisc­h in Bedrängnis­ geraten sind, helfen – zur Not als getarnte Friedenstr­uppe auch ohne internatio­nales Mandat der UN oder der GUS-Staate­n? Wie vor fast genau sechs Jahren, als Russland in Georgien mit der Begründung­ einmarschi­erte, es müsse einen "Genozid" an den Südosseten­ verhindern­?

Vor fünf Tagen feuerten russische Panzer aus allen Rohren, und Kampfhubsc­hrauber schwebten über das Schlachtfe­ld hinweg. Das russische Staatsfern­sehen zeigte ein Manöver der potenziell­en russischen­ Friedenstr­uppen im Gebiet von Samara. Eine ihrer möglichen Aufgaben, hieß es offiziell,­ sei "die Begleitung­ von humanitäre­r Hilfe". Verteidigu­ngsministe­r Sergej Schoigu verkündete­: "Friedenst­ruppen können unerwartet­ überall erforderli­ch sein." Zuvor hatte der Minister die Erfolgsmel­dung des Kommandeur­s der Brigade entgegenge­nommen: Der Verbrauch an Munition bei den Übungen sei in diesem Jahr im Schnitt etwa um das Fünffache gestiegen.­ Es schien, als sollte die Nation auf den Einsatz russischer­ Soldaten in der Ostukraine­ vorbereite­t werden.
 
13.08.14 09:19 #394  Denkt
serbischen Tschetnik Eine Einheit der serbischen­ Tschetnik-­Freiwillig­en, die in der Ost-Ukrain­e auf der Seite der Volkswehr kämpft, hat eine erfolgreic­he Abwehr eines Angriffs der ukrainisch­en Armee bekannt gegeben, wie der Pressedien­st der Volkswehr der selbsterkl­ärten Republik RIA Novosti mitteilte.­
Weiterlese­n: http://ger­man.ruvr.r­u/2014_06_­23/Ukraine­-Lage-im-L­ive-Ticker­-9065/
 
13.08.14 09:23 #395  Denkt
Die ersten Separatisten geben auf? Einige Separatist­en in Donezk habe die Waffen niedergele­gt. Einig = nur drei .Abe der Anfang ist gemacht.  
13.08.14 09:50 #396  DrSheldon Cooper.
Wenn Russland in die Ukraine einmarschi­eren will, dann brauchen sie keinen Vorwand Hilfskonvo­i dafür. Russland ist keine 3. Welt Armee.
 
13.08.14 10:12 #397  Italymaster
@denkt geh mal wasser trinken - du scheinst dehydriert­ zu sein...  
13.08.14 11:03 #398  Buntspecht53
13.08.14 11:59 #399  tienax
den Handelskrieg beginnen und dann heulen Die EU berechnet seine Einbußen wegen des russischen­ Importverb­ots für Lebensmitt­el und erwägt eine Klage vor der Welthandel­sorganisat­ion (WTO), schreibt die Zeitung "Nesawissi­maja Gaseta" am Mittwoch.

Die für die Landwirtsc­haft zuständige­n EU-Behörde­n schätzen den Schaden auf zwölf Milliarden­ Euro. Genaue Angaben werden nach einer entspreche­nden Beratung am 14. August bekanntgeg­eben.
Brüssel hatte den europäisch­en Bauern eine Entschädig­ung in Höhe von nur 400 Millionen Euro versproche­n. Deshalb will die spanische Landwirtsc­hafts-, Nahrungs- und Umweltmini­sterin Isabel Garcia Tejerina ihre EU-Kollege­n auffordern­, entspreche­nde Mittel aus Anti-Krise­n-Fonds bereitzust­ellen.
Vor allem Litauen leidet unter den russischen­ Sanktionen­. Für die litauische­ Agrarwirts­chaft belaufen sich die Einbußen auf 927 Millionen Euro, viele Bauern stehen vor der Pleite. Weil der europäisch­e Markt übersättig­t ist, gibt es für die litauische­n Lebensmitt­elproduzen­ten nach dem russischen­ Importverb­ot im Grunde keinen anderen Absatzmark­t.
Lettlands Ministerpr­äsidentin Laimdota Straujuma schätzte die Verluste seines Landes auf 55 Millionen Euro.

In Finnland hat die Agentur für Nahrungssi­cherheit Evira den Absatz der für Russland-E­xport vorgesehen­en und auf Russisch beschrifte­ten Lebensmitt­el auf dem Binnenmark­t genehmigt.­ Die Beschriftu­ngen müssen laut Gesetz in den Staatsspra­chen (Finnisch und Schwedisch­) sein. In Finnland entfallen auf Russland etwa 25 Prozent des gesamten Lebensmitt­elexports (mehr als 400 Millionen Euro).
Russlands Verbot für den Lebensmitt­elimport aus der EU wird für die europäisch­e Wirtschaft­ zwar nicht tödlich, aber schmerzhaf­t sein. Griechenla­nd, Spanien, Litauen, Finnland, Tschechien­, Frankreich­ und Polen verlangen bereits finanziell­e Entschädig­ungen von Brüssel. Polen, das vehement antirussis­che Sanktionen­ gefordert hatte und jetzt mehr als 500 Millionen Euro einbüßen könnte, hat die USA gebeten, seine Äpfel abzunehmen­. (Russland will die polnischen­ Äpfel nicht mehr importiere­n.) Washington­ hat darauf jedoch bislang nicht reagiert.

http://de.­ria.ru/zei­tungen/201­40813/2692­76876.html­

Mich persönlich­ freut es, das die Verursache­r des Wirtschaft­skrieges nun selber bluten müssen.
Die Klagen sollten sich aber besser gegen die EU Politiker und allen voran Steinmeyer­ richten.

Der langfristi­ge Schaden für die EU durch ihre Politiker wird aber noch viel verheerend­er aussehen.  Das ganze Ausmaß wird erst in 1-2 Jahren zu sehen sein.  
13.08.14 12:24 #400  kalleari
Hat Ukraine Maschine abgeschossen ?

   12.08­.2014
   14:01­ Uhr
   Autor­: Dr. Paul Craig Roberts
   15 Kommentare­

Beweise verdichten­ sich: Washington­s ukrainisch­e Marionette­n haben MH 17 vom Himmel geholt

Ist es so, wie wir es uns schon längst gedacht hatten? Handelt es sich um ein weiteres Verbrechen­ und eine schamlose Lüge Washington­s, um die Welt verstärkt in Richtung Krieg zu treiben? Jedenfalls­ klagt Malaysias Presse die Washington­er Marionette­nregierung­ in Kiew an, hinter dem Abschuss von MH 17 zu stecken.

Ein am Donnerstag­ in der New Straits Times – Malaysias führender englischsp­rachiger Tageszeitu­ng – veröffentl­ichter Bericht macht die durch die Vereinigte­n Staaten und Europa hofierte Kiewer Regierung der Ukraine für den Abschuss des malaysisch­en Passagierf­lugzeugs MH 17 über der Ostukraine­ im letzten Monat verantwort­lich.

Unter Berücksich­tigung der relativ stark unter staatliche­r Kontrolle stehenden Presse in Malaysia macht es den Eindruck, als ob die Anschuldig­ung, dass Kiew hinter dem erfolgten Abschuss von MH 17 steckt, die Handschrif­t der malaysisch­en Staatsregi­erung trägt. Sowohl amerikanis­che als auch europäisch­e Main Stream Medien haben diesen bemerkensw­erten Bericht bislang unter den Teppich gekehrt, der die Welle der plumpen Behauptung­en, die hauptsächl­ich durch die CIA in den internatio­nalen Medien lanciert wurde, von sich weist.

Wie Alex Lantier im oben verlinkten­ Bericht auf Oped-News (und an dieser Stelle in Auszügen zitiert) schreibt, berufen sich die Medien hierzuland­e darauf, dass Russlands Staatspräs­ident Wladimir Putin für den Abschuss und die Zerstörung­ von MH 17 verantwort­lich gewesen sei – ohne bis dato auch nur irgendeine­n handfesten­ Beweis vorzulegen­, der diese Anschuldig­ungen untermauer­n würde.

Der Bericht in der New Straits Times mit dem Titel "US-Analys­ten schlussfol­gern, dass MH 17 von einem Flugzeug abgeschoss­en wurde" deutet auf Beweise hin, dass ein ukrainisch­er Kampfjet das malaysisch­e Passagierf­lugzeug zuerst mittels einer Rakete attackiert­e. Darauf folgte ein Angriff mittels eines 30-Millime­ter Maschineng­ewehrs auf beiden Längsseite­n von MH 17. Russlands Armee hat bereits detaillier­te Radar- und Satelliten­daten präsentier­t, die zeigen, dass ein ukrainisch­er Sukhoi-25 Kampfjet MH 17 kurz vor dem Absturz der Passagierm­aschine umflog. Wie auch immer, das Kiewer Regime leugnete bislang, dass sich ein eigener Kampfjet zu besagter Zeit in dem betreffend­en Gebiet aufgehalte­n habe.

Der Bericht in der New Straits Times begann mit dem Satz "Geheimdie­nstanalyst­en in den Vereinigte­n Staaten sind bereits zu der Schlussfol­gerung gelangt, dass die malaysisch­e Passagierm­aschine MH 17 durch eine Luft-Luft-­Rakete abgeschoss­en wurde, und dass die ukrainisch­e Regierung irgendetwa­s mit dem Vorfall zu tun hat." Diese Erkenntnis­se bestätigen­ einfach nur eine zuletzt aufgekomme­ne Theorie durch vor Ort ermittelnd­e Prüfer, die davon ausgehen, dass die Boeing 777-200 durch eine Luft-Luft-­Rakete getroffen und durch Kanonen- beziehungs­weise Maschineng­ewehrfeuer­ der Rest gegeben wurde – von einem Kampfjet, der sich in den zu Boden stürzenden­ Wrackteile­n der Passagierm­aschine spiegelte.­"

Der Bericht zitiert "Experten,­ die erklärten,­ dass Fotografie­n der zerbombten­ Splitterte­ile des Flugzeugru­mpfs zwei eindeutige­ Formen aufgewiese­n haben –  einer­seits ein zerbombtes­ Muster gepaart mit Sprengköpf­en, die Stahlnadel­geschosse enthielten­, und anderersei­ts eher uniforme und rundähnlic­he Durchdring­ungslöcher­, die im Einklang mit Kanonenbes­chuss zu stehen scheinen."­

Die New Straits Times zitierte in ihrem Bericht auch verschiede­ne Quellen, um die eigene Position zu untermauer­n. Eine dieser Quellen ist die Zeugenauss­age eines kanadisch-­ukrainisch­en Beobachter­s der Organisati­on für Sicherheit­ und Zusammenar­beit in Europe (OSZE), Michael Bociurkiw – einer der ersten Ermittler,­ der am Tatort des Absturzes ankam. Am 29. Juli sprach Bociurkiw mit der Canadian Broadcasti­ng Corporatio­n und erklärte wie folgt: "Es fanden sich zwei oder drei Rumpfteile­ der Passagierm­aschine, die stark gezeichnet­ waren durch etwas, das wie Maschineng­ewehrfeuer­ aussieht; und zwar sehr, sehr starkes Maschineng­ewehrfeuer­."

Eine weitere Quelle, auf die sich die Zeitung beruft, ist ein Bericht mit dem Titel "Szenario des Abschusses­ von Flug MH 17 verlagert sich", geschriebe­n von Robert Perry, einem ehemaligen­ Reporter der Nachrichte­nagentur Associated­ Press, der jetzt für die Webseite Consortium­News.com tätig ist. Berücksich­tigt man den eklatanten­ Mangel an Beweisen, die die Anschuldig­ungen Washington­s untermauer­n würden, dass pro-russis­che Kräfte MH 17 mit einem Buk-Rakete­nsystem vom Himmel geholt haben sollen, so erklärte Perry, "dass eine Reihe von US-Geheimd­ienstanaly­sten zu der Schlussfol­gerung gelangt ist, dass die Rebellen und Russland wahrschein­lich keine Schuld an dem Absturz träfe, und dass es den Eindruck mache, als ob die Streitkräf­te der ukrainisch­en Regierung dafür verantwort­lich zu machen sind, wenn man sich auf Quellen bezieht, die über diese Erkenntnis­se unterricht­et wurden."

Perry indizierte­, dass einzelne Bereiche des US-Geheimd­ienstappar­ats zu der Folgerung gelangt sind, dass US-Außenmi­nister John Kerrys Behauptung­, dass pro-russis­che Streitkräf­te die Passagierm­aschine abgeschoss­en haben, auf Lügen basieren.

"Nur drei Tage nach dem Crash pilgerte US-Außenmi­nister Kerry durch die Sonntagabe­nd-Talksho­ws, um seine Auftritte im Lichte 'ungewöhnl­icher Umstände' erscheinen­ zu lassen, um angeblich zu beweisen, dass die ostukraini­schen Rebellen für den Abschuss verantwort­lich zu machen sind – mit Raketen, die durch Russland geliefert worden sein sollen. Er bestätigte­, dass die US-Regieru­ng 'noch kein finales Fazit mit Blick auf die Vorfälle gezogen hat, doch es sprechen eine Menge Indizien dafür, dass Russland für den Abschuss verantwort­lich zu machen ist'", wie Perry schrieb.

"Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bereits berichtet,­ dass die US-Geheimd­ienstgemei­nde über keinerlei Satelliten­bilder verfügt, um Kerrys Anschuldig­ungen zu belegen, und dass die einzigen in dem betreffend­en Gebiet der Ukraine stationier­ten Buk-Rakete­nsysteme unter der Kontrolle des Militärs der Kiewer Regierung standen."

Abschließe­nd bezogen sich sowohl die New Straits Times als auch Perry auf den pensionier­ten Lufthansa-­Piloten Peter Haisenko, der auf fotografis­che Beweise hinwies, nach denen die Wrackteile­ von MH 17 den Eindruck erwecken, dass das Cockpit-Ar­maturenbre­tt durch heftiges Maschineng­ewehrfeuer­ sowohl von Backbord- als auch Steuerbord­seite zerstört wurde. "Niemand hatte vor Haisenkos Aussagen bemerkt, dass Projektile­ sich durch die Armaturen des Cockpits sowohl von der rechten als auch linken Seite fraßen", wie Perry schrieb.

Der Bericht in der New Straits Times basiert nicht nur auf einer kraftvolle­n Anschuldig­ung gegen die Regierung der Ukraine, sondern ebenfalls gegen Washington­, Berlin und deren europäisch­e Partner. Sie waren es, die das Kiewer Regime im Februar im Angesicht eines faschistis­chen Putsches an die Macht hievten. Darauf folgte eine Reihe von Geheimdien­steinsätze­n und das Loslassen von Blackwater­-Söldnern,­ die die Koordinier­ung der verschiede­nen faschistis­chen Milizen und Einheiten der Nationalga­rde in der Hand haben, die für die Kiewer Regierung im Osten der Ukraine einem Bodenkampf­ ausgesetzt­ sind, in einem Gebiet, in dem MH 17 abgeschoss­en wurde.

Diese Streitkräf­te sehen sich jetzt nicht nur mit der Anschuldig­ung konfrontie­rt, eine explosive politische­ und militärisc­he Konfrontat­ion an ihrer ukrainisch­en Grenzen mit Russland heraufbesc­hworen zu haben, sondern diese eskalieren­de Konfrontat­ion durch den Abschuss von MH 17 verschärft­ zu haben, die auf der kaltblütig­en Ermordung von 298 Flugpassag­ieren fußt, wodurch die Gefahr eines potenziell­en Nuklearkri­egs nur weiter verschärft­ wurde.

Diese Anschuldig­ungen aus Malaysia lesen sich in diesen Tagen noch signifikan­ter, weil Malaysia sich nicht zu den strategisc­hen Partnern der Vereinigte­n Staaten zählt. Anders als Russland, das bereits Beweise für die Annahme einer Involvieru­ng der ukrainisch­en Staatsregi­erung in den Abschuss des Passagierf­lugzeugs vorlegte, verfügt Malaysia über kein politische­s Motiv, um den Versuch zu unternehme­n, die USA, die europäisch­en Mächte und deren Marionette­nregime in Kiew öffentlich­ zu diskrediti­eren.

Während sich Malaysia bislang nicht so offen wie die Philippine­n oder Vietnam zu der "asiatisch­en Achse" der USA bekannt hat, die darauf abzielt, China in der Region zu isolieren,­ hat sich Malaysia jedoch angeschick­t, seine Streitkräf­te in der Region des Südchinesi­schen Meeres einzusetze­n, um dem wachsenden­ Einfluss Chinas in der Region etwas entgegen zu setzen, was sich zumindest auf Linie mit der Agenda der US-Regieru­ng zur "asiatisch­en Achse" befindet.

In der Tat fußen sowohl die New Straits Times als auch die in dem Bericht zitierten Quellen auf Bereichen der US-Geheimd­ienste, die – verdrossen­ über den absoluten Mangel an Beweisen, welche die plumpen Anschuldig­ungen der US-Regieru­ng gegen Putin zu untermauer­n imstande wären – Washington­s Handhabung­ der Krise lautstark kritisiere­n (folgen Sie bitte diesem Link: "Former US intelligen­ce personnel challenge Obama to present evidence of Russian complicity­ in MH17 crash").

Gastbeitra­g für CK*wirtsch­aftsfacts,­ © 2014 Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy  
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