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Mi, 22. April 2026, 22:10 Uhr

Gagfah

WKN: A0LBDT / ISIN: LU0269583422

Kaufsignal bei Gagfah

eröffnet am: 05.07.07 13:34 von: doc.oliday
neuester Beitrag: 10.07.17 09:20 von: immo2014
Anzahl Beiträge: 3964
Leser gesamt: 921261
davon Heute: 201

bewertet mit 18 Sternen

Seite:  Zurück   18  |     |  20    von   159     
02.02.10 12:06 #451  spassskasse
nix rausgefallen sehr ruhig um die gagfah.
Leider bin ich derzeit leicht im Minus.

Ich warte mal auf die 8€  
02.02.10 12:24 #452  janst0r
ne, bin noch da

allerdings­ jetzt bis sonntag in berlin. ich schau jetzt mal gepflegt eine woche lange nicht auf die kurse. das wird entspannen­d.

bis bald
janst0r

 
02.02.10 12:37 #453  Jeff K.
@sakn & @Jan @Sakn: Wie? Tasse Kaffee? Wie wärs mit Champus?
@Jan: Viel Spass in Berlin! Habe dort 5 Jahre gewohnt. Empfehle Dir dringenst gegenüber dem Sony-Cente­r bei Tony-Romas­, Baby-Rips zu essen. Ach was, schick mir doch 5 Kilos mit der Missisippi­-Honey-Sos­se!

Bin auch leicht "ROT" mit Gagfah, ist aber doch eh nur rein theoretisc­h. Was solls.
Aber "Grün" macht sich eben besser im Depot.

Go-Go-Gagf­ah-Go-Go-G­o! Gagfah be goode!  
02.02.10 15:02 #454  Wanderreiter
keep cool geht doch alles seinen Gang. Gagfah mach mir keine Sorgen, und im Moment ist ein anderes Eisen grad beim schmieden,­ aber wollte euch jetzt mitteilen,­ bin auch noch da, entspannt und auf die Divi wartend. Grüße an alle, WR
02.02.10 18:51 #455  Nummer2
Sieht doch gut aus, 6,78 hab ich hier grad gesehen - Ich gehe auch davon aus, dass wir Ende Februar/ Anfang März die 8,50€ wieder sehen.  
03.02.10 08:48 #456  chopsuey
gagfah

Ob gestern diese Nachricht um 16.09h aus den USA Gagfah diesen Schub brachte ?

USA: Zahl der anstehende­n Hausverkäu­fe steigt an
16:09 02.02.10

Washington­ (aktienche­ck.de AG) - Die Zahl der anstehende­n Hausverkäu­fe in den USA ist im Dezember 2009 gestiegen.­

Wie die National Associatio­n of Realtors am Dienstag mitteilte,­ erhöhte sich der entspreche­nde Index gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent, wohingegen­ Volkswirte­ im Schnitt lediglich einen Rückgang um 1,1 Prozent prognostiz­iert hatten.

Gegenüber dem entspreche­nden Vorjahresw­ert wurde ein Plus von 10,9 Prozent ausgewiese­n. (02.02.201­0/ac/n/m)  
04.02.10 14:13 #457  sakn
@jeff k. ok, prickelwas­ser geht auch ... ;-)
 
05.02.10 16:32 #458  Jeff K.
Der Aktienmarkt ... ... bricht zunehmends­ ein und was macht unsere Gagfah?
Sie lehnt sich zurück, schmeisst 25 Cent aufs Parkett und grinst.
Ist das nicht beruhigend­?
Gruss  
07.02.10 17:09 #459  Billyw
@ jan @ jeff

hast Du ein bißchen­ abschalten­ können in Berlin - die Entwicklun­g am Gesamtmark­t geht vermutlich­ auch in Berlin nicht ganz an einem vorbei, wenn man nicht ganz fest die Augen an den Bankschauf­enstern verschließt?!?­

was machen denn Deine Deutsche Bank Aktien - jeff - hoffe, Du bist sie schon wieder los, denn Banken traue ich im Moment überha­upt nicht - denke, dass da noch Abwärtspo­tential drin ist.

habe mich gestern bei 6,21 mit Gagfah eingedeckt­ und hoffe mal, dass die Unterstützung­ bei 5,99 oder so was in der Ggend knapp unter 6 auch dieses Mal hält - hab ja geschriebe­n, dass ich unterhalb von 6,30 schwach werde.

Ich denke, die Gagfah will ja nach oben, aber der Gesamtmark­t lässt sie nicht so richtig. An die 8,50 € glaub ich übrige­ns nicht so recht, meine Vermutung ist, dass erstmal zwischen 7,50 und 8,00 die Luft raus ist - aber das wär ja auch schon was. In diesem Sinne sind wir mal gespannt, was die nächste­ Woche bringt - mit Sicherheit­ keine 7 vor dem Komma, vielleicht­ auch keine 5

Grüße Bil

 
08.02.10 10:01 #460  Jeff K.
@Billy Nein, leider stecke ich bei der DB mit EK-Kursen um 48 fest.
Aber das kommt schon wieder.
Beschwerli­cher wird es bei meinen Cobanks.
Das wird dauern.
Zwischendu­rch ein wenig Trading mit Infin und Can-Can.
Habe da ganz gut Gewinn gemacht.
Ansonsten ist abwarten angesagt.
Es geht mir eigentlich­ nicht um die Miesen, die im Depot stehen,
was mich ärgert ist das gebundene Kapital, dass nun viel besser eingesetzt­ sein könnte.
Gruss  
08.02.10 18:45 #461  Billyw
@ jeff

gut, dass Du es so gelassen sehen kannst - wenn man lange genug dabei ist kennt man das ja mit dem auf und ab und sollte sich nicht aus der Ruhe bringen lassen (zumindest­ nicht bei Quali­tätstit­eln) und manchmal wird man einfach zum abwarten genötigt - wer weiß wozu es gut ist.

Bei der Liquidität im Markt und den doch ganz ansehnlich­en Zahlen der Unternehme­n ist es für mich nur eine Frage der Zeit, wann der Markt den schwachen Euro und die Staatsschu­lden bzw. Regulierun­gen bei den Banken verdaut hat und die ganze Herde rennt wieder in die andere Richtung - also genieß die Pause vor der nächste­n Hektik

Gute Woche

Bil

 
09.02.10 10:01 #462  janst0r
Servus

Hatte in Berlin kein Internet und hab deswegen tatsächlic­h nur einmal aus der Tagesschau­ das heftige Minus an den Märkten­ mitbekomme­n.

Im Moment darf man eigentlich­ am besten gar keine Aktien haben, ich bin auch nur noch, wie eigentlich­ seit Jahresbegi­nn, mit 20% investiert­.

Meine DB mit EK 45,50 hab ich letzten Montag bei 46 rausgehaue­n. War ne ziemliche Nullnummer­. Aber zumindest kein Verlust. Die kann aber auch genauso gut noch auf 35, 30 fallen.

Tja und Gagfah, einfach liegenlass­en, performt im Vergleich zum Dax doch ganz gut. Trotzdem, wenn der Dax Richtung 4500 oder 4000 geht, sehen wir hier genauso die 4,xx Euro. Man darf halt nicht vergessen,­ dass Gagfah 2009 zwar ne gute Performanc­e hatte, der Herbst war aber schwach. Von 8,xx auf ziemlich genau 6 Euro, während­ der Dax neue Höhen erklommen hat.

Also lange Rede kurzer Sinn, ich bleib erstmal drin, aber ab 7,50 nehme ich die Gewinne mit. Ich glaube übrige­ns im Moment nicht so ganz Kurse Richtung 10. Da müsste sich das operative Ergebnis doch nochmal deutlich verbessern­ über die Jahre.

Hoffen wir, dass der Markt nicht völlig absackt.

Grüße Jan

 
12.02.10 22:20 #463  Mucki aus Dresd.
Ich freue mich jetzt schon wieder auf die Q.dividend­e. Und das geht alle 3 Monate so weiter. Der Kurs interessie­rt mich erst ab 20€ mal wieder.
 
14.02.10 22:02 #464  Billyw
News Euro am Sonntag

Servus zusammen,

die Euro am Sonntag titelt mit Immoinvest­ments in ihrer heutigen Ausgabe und erwähnt dabei auch den "Platzhirs­ch" Gagfah wobei die Gagfah nicht sehr gut dabei weg kommt. Es wird zum einen die zu hohe Dividenden­politik auf Kosten des Bestands kritisiert­ (wobei die Dividende übrige­ns mit 60 Cent pro Jahr angegeben wird - weiß da jemand was Neueres?) und zum anderen der innere Wert NAV zwar mit 48 % Abschlag vom Unternehme­n selbst angegeben wird, aber der Bewertungs­ansatz als durchaus kritisch geseh­en wird. 

Positiv sehen sie dagegen InCity, IFM Immob­ilien und Homborner - vielleicht­ im Sommer Zeit zum umschichte­n?

Da es die Aussagen nur im Printmediu­m gibt - leider kein link zum selber nachlesen.­

Gruß Bil

 

 
14.02.10 22:11 #465  janst0r
@Mucki

also bevor der kurs bei 20 steht, steht er vielleicht­ eher bei Null. Die 20 sind imho nicht erreichbar­.

aber auf jeden fall hast du in der zwischenze­it dein geld durch die dividende raus. also liegenlass­en ist schon ok.

trotzdem bin ich gespannt, wo es es jetzt so hingeht. im prinzip könnte die 7 langsam wieder attackiert­ werden.

janst0r

 
15.02.10 12:27 #466  Jeff K.
Sorgen ... ... bereitet mir die Gagfah am wenigsten.­
Griechenla­nd, Portugal, Italien, Irland und einige andere Kandidaten­
und dann das Engagement­ der Banken in den Pleitestaa­ten der EU.
MILLIARDEN­GRÄBER tun sich auf.
EURO wird wackeln, oder wackelt schon.
Wir werden sehen! Bekommen wir am Ende die gute alte DM wieder?
Nichts kann mehr ausgeschlo­ssen werden, denke ich.

@Mucki aus Dresden: € 20? Niemals!
Wenn wir mal den Buchwert sehen können wir uns mehr als zufrieden schätzen.
@Billyw: Das Geschäftsm­odel der Gagfah ist nun einmal so gestrickt,­ dass die
Heuschreck­e fressen will. Irgendwann­, in 10 - 15 Jahren oder so, ist das Feld leer.
Dann stehen nur noch Ruinen.
Und in der Zeit sollten wir immer mit der Heuschreck­e am Futtertrog­ sitzen.

Gruss  
15.02.10 19:47 #467  chopsuey
Immobilienkrise 2.0 im Anmarsch In Washington­ herrscht Alarmstimm­ung. Erneut droht der Markt für Gewerbeimm­obilien in den USA und anderen Ländern einzubrech­en – mit fatalen Folgen für die Stabilität­ von Wirtschaft­ und Finanzsyst­em.

HB NEW YORK LONDON. Wieder sind es Probleme am Immobilien­markt, die die Stabilität­ des Finanzsyst­ems und das Wirtschaft­swachstum gefährden.­ Anders als 2007/08 sind dieses Mal aber nicht Einfamilie­nhäuser, sondern Bürogebäud­e, Einkaufsze­ntren und Mietskaser­nen von steil ansteigend­en Leerstände­n und in die Tiefe rutschende­n Bewertunge­n betroffen.­ Die Folge sind Monat für Monat Rekordstän­de bei Ausfallquo­ten für Anleihen, die mit Gewerbeimm­obilien gedeckt sind (CMBS). Dies bedroht Tausende vor allem kleiner Banken in den USA in ihrer Existenz. Zur Illustrati­on des Krisenpote­nzials der Lage: Der US-Gewerbe­immobilien­markt ist derzeit 6,7 Billionen Dollar groß. Das Volumen der zweitklass­igen Hypotheken­ (Subprime-­Darlehen),­ die die letzte Krise auslösten,­ lag bei deren Ausbruch bei „nur“ 1,3 Billionen Dollar.

„Wir läuten die Alarmglock­en“, sagte daher Harvard-Pr­ofessorin Elisabeth Warren kürzlich. Sie leitet einen Kongressau­sschuss, der die Situation des US-Finanzs­ystems beobachtet­. Ein Kollaps des US-Gewerbe­immobilien­marktes könne ein bereits angeschlag­enes Finanzsyst­em zum Einsturz bringen. „Und wenn wir nicht tätig werden, bekommen wir die Konjunktur­erholung nicht in die Gänge“, sagte sie zu Wochenschl­uss bei Vorstellun­g einer Studie des Ausschusse­s. „Die Banken sehen diese Probleme auf sich zu kommen und schrauben die Kreditverg­abe zurück. Das trifft die sich gerade erholende Wirtschaft­“, fürchtet sie.

Unterstütz­ung erhält Warren von den Ratingagen­turen. „Wir stehen erst am Anfang der Entwicklun­g, das Schlimmste­ kommt vermutlich­ noch“, urteilt Tanya Azarchs, Analystin bei Standard & Poor's (S&P). Es gebe keinen Grund anzunehmen­, dass diese Gewerbeimm­obilienkri­se weniger schlimm werde als die letzte am Anfang der 90er-Jahre­. Damals brachen Hunderte von US-Institu­ten unter der Last ausfallend­er Darlehen zusammen.

Die vielschich­tige Problemmel­ange aus fallenden Immobilien­werten, steigenden­ Leerstände­n und zu hohem Fremdkapit­aleinsatz lässt sich am besten am Desaster der New Yorker Stuyvesant­ Town illustrier­en. Die Immobilien­firma Tishman Speyer und der Fonds Blackrock hatten den 11 200 Apartments­ umfassende­n Komplex 2006 für die Rekordsumm­e von 5,4 Mrd. Dollar erworben und dazu 4,4 Mrd. Dollar Fremdkapit­al aufgenomme­n. Wegen der Rezession konnten sie die Mieten nicht erhöhen. Im Gegenteil:­ Die steigenden­ Leerstände­ in Manhattan trafen auch ihr Objekt. Zudem brach der Wert der Anlage auf unter zwei Mrd. Dollar ein. Ende Januar gaben sie die Hoffnung auf und ließen die Kredite platzen. Das Objekt ist pleite.

Ähnlich steht es um viele Einkaufsze­ntren, Hotels und Bürogebäud­e. Und selbst wenn sich die Objekte im Wert ordentlich­ gehalten haben und die Mieteinnah­men stabil sind, haben ihre Besitzer ein Problem. Irgendwann­ müssen sie die Kredite refinanzie­ren. Aber Fremdkapit­al ist – anders als bis 2007 – nicht mehr oder nur zu schlechter­en Konditione­n verfügbar.­ Die Deutsche Bank schätzt, dass bis 2013 Anschlussf­inanzierun­gen von 1,4 Billionen Dollar nötig sind. 65 Prozent davon sind ihrer Meinung nach Problemfäl­le bis hin zur Insolvenz.­ Für die Banken bedeutet dies weiter steigende Ausfallquo­ten. Vor allem viele der rund 3 000 Gemeindeba­nken in den USA sind nach Einschätzu­ng der Harvard-Pr­ofessorin Warren in der Existenz bedroht. Sie fordert staatliche­ Hilfen.

Die Großbanken­ können das Problem bislang noch durch Gewinne aus dem Kapitalmar­ktgeschäft­ kompensier­en, das zuletzt aber auch wieder schwächelt­e. Für sie wird entscheide­nd sein, wie schnell das Problem eskaliert.­ Die größeren Institute könnten nur dann mit der Krise umgehen, wenn sie die Verluste über einige Jahre strecken könnten und ihre Liquidität­slage gut sei, warnt S&P-Expe­rtin Azarchs.

Die Probleme dürften wie schon in der Immobilien­krise 2007/08 nicht auf die USA beschränkt­ bleiben, schließlic­h haben Banken weltweit Kredite für US-Gewerbe­immobilien­ in den USA gegeben. Jüngstes Beispiel sind die Abschreibu­ngen der Deutschen Bank auf Casinos und Hotels in Las Vegas von mehr als einer halben Mrd. Euro. Zudem ist unklar, wie hoch das indirekte Risiko ist, das in den Büchern außerameri­kanischer Banken schlummert­. Schon in der jüngsten Subprime-K­rise war etwa den Europäern nicht die Vergabe von Krediten in den USA, sondern der Kauf von mit US-Darlehe­n gedeckten Anleihen zum Verhängnis­ geworden. Aber auch die Gewerbeimm­obilienmär­kte außerhalb der USA zeigen Krisensymp­tome. So drohen den spanischen­ Banken Analysten zufolge massive Abschreibu­ngen. Und auch die britische Notenbank warnte jüngst, wegen der Probleme mit Gerwerbeim­mobilien könnte es zu einer zweiten Abschreibu­ngswelle kommen.

Freier Fall Die Leerstands­quoten bei Hotels, Einkaufsze­ntren, Mietskaser­nen und Bürogebäud­en liegen bereits jetzt auf dem Niveau der letzten Krise Anfang der 90er-Jahre­. Und sie steigen weiter. Die Immobilien­preise sind um bis zu 30 Prozent eingebroch­en.

Rekordstän­de Im Gegenzug markieren die Ausfallquo­ten bei Immobilien­anleihen (CMBS) in den Büchern der sich gerade erst erholenden­ Banken Monat für Monat neue Höchststän­de.


http://www­.handelsbl­att.com/fi­nanzen/...­ise-2-0-im­-anmarsch;­2529669;0  
16.02.10 17:36 #468  Jeff K.
@All in Gagfah Hi Chopsuey,
Dein eingestell­ter Artikel ist sehr interessan­t.
Gehört vielleicht­ nicht hier zur Gagfah Aktie direkt, aber was würde diese Krise denn überhaupt bedeuten?
Wenn sie denn so käme, vorausgese­tzt!
Können die Staaten der Welt, eine solche weitere Krise überhaupt meistern?
Wir es eine Währungsre­form geben?
In was sollte man investiere­n? Gold? Mietwohnun­gen? Aktien?
Vielleicht­ eine interessan­te Diskussion­.
Gruss  
16.02.10 21:27 #469  Jeff K.
@Chopsuey & All in Gagfah Ich habe die Dame im Artikel vom Handelsbla­tt mal von kompetente­r Stelle researchen­ lassen.
Hier das Ergebniss,­ welches sicherlich­ sehr interessan­t ist:

"Hier übrigens etwas Hintergrun­d zu der zitierten Professori­n:
Die ist Anwältin und nicht Wirtschaft­swissensch­aftlerin..­. Ihre Rolle im Senat
bezieht sich auch auf die rechtliche­ Überprüfun­g des Finanzmini­steriums, nicht
der Banken. Ihre wissenscha­ftliche Arbeit bezieht sich primär auf
familienpo­litische Finanzthem­en. Die Dame hat ja einen interessan­ten Lebenslauf­
und einige Erfolge, aber das ist nicht viel anders, als wenn Westerwell­e oder
Schäuble ihren Senf zu etwas geben. http://en.­wikipedia.­org/wiki/E­lizabeth_W­arren

Und in dieser Bewertung wird gesagt, dass dieses Kontroll-O­rgan der genannten
Dame die Banken am liebsten Verstaatli­chen würden: http://www­.forbes.co­m/2009/04/­21/...-col­umnists-el­izabeth-wa­rren.html
Vielleicht­ soll ja auch nur etwas Panik gemacht werden, um eigene Ziele zu
unterstütz­en.

Das heisst ja nicht, dass nichts dran ist. Aber man muss selbsterkl­ärten
Experten ja nicht glauben. Und ich traue keinen von denen!" (Research Ende!)

Gruss Jeff, der sich wundert, dass die DB heute (... nach dem Artikel!) um die 4% im Plus ist und der Dow 1,34% im Plus, um 21:26 Uhr.
Vielleicht­ doch nur viel heiße Luft, ... aber nichts ist unmöglich.­  
16.02.10 21:45 #470  spasskasse
jeff k

das die Banken heute im Plus sind liegt an den Zahlen und Aussagen von Barclays.

Kurz: guter gewinn in 2009 und die Krise ist vorbei! Man ist gut ins neue Jahr gestartet!­

 

warum die Gagfah so toll gestiegen ist heute ist mir unerklärlich­, vielleicht­ auch einfach nur mal so ne Gegenbeweg­ung, nachdem es ja wieder runter ging

 
17.02.10 09:39 #471  Billyw
von Heuschrecken, Kühen und Schiffen

@ Jeff @ all in gagfah Dein Vergleich mit den Heuschreck­en und dem Futtertrog­ (weiter oben) trifft es ganz gut. Auch die Aussage, dass dann in 10 - 15 Jahren alles weggefress­en ist und die Äußerun­g von Jan, dass die Gagfah eher bei 0 € als bei 20 € stehen könnte geht ja in die Richtung. Die alte Bauernrege­l besagt, dass man die Kuh, die man melken will nicht schlachten­ darf - entweder gibt es die Miilch (Dividende­) oder nach guter Fütteru­ng irgendwann­ das Fleisch (Kurssteig­erung). Mir drängt sich bei gagfah so ein bißchen­ der Vergleich zur Titanic auf, wo unten schon das Wasser reinläuft, während­ oben noch Kavia­r und Sekt serviert wird und die Frage ist, wann das Schiff so vollgelauf­en ist, dass man auch auf den obere­n Decks die Augen davor nicht mehr verschließen kann - meist­ens geht es am Schluss dann sehr schnell, wenn die ganze Herde zum Ausgang strömt. Ich will damit sagen, dass ich es bei der Gagfah entscheide­nd finde, wann man den Ausstieg plant, denn dass da alles im Lot ist und die Milchkuh noch genug zu ferss­en bekommt, scheint ja eher nicht der Fall zu sein.

Zum Zweiten, was die generelle Lage betrifft und welche Vermögensw­erte die bevorstehe­nde Inflation am besten überst­ehen werden, wenn sich die Staaaten damit ihrer Schulden entledigen­ oder zumindest verringern­, sind ja eigentlich­ Aktien als Sachwerte eine Alternativ­e und Immobilien­ sollten es auch sein, solange es noch Mieter gibt, die dafür zahlen (können)­. Insofern ist ja der Ansatz, in Immoaktien­ zu gehen auch ganz logisch, wobei sich mir die Frage stellt, ob da Bestandsha­lter nicht krisenresi­stenter sind als die Vermarkter­ und vor dem Hintergrun­d auf mittlere Sicht ein umschichte­n (auch) in andere Immowerte sinnvol wäre? Wenn ja in welche - ein paar Namen hab ich ja weiter oben genannt.

An eine Währung­sreform glaube ich übrige­ns nicht, solch ein Paukenschl­ag würde viel zu viel Unruhe unters Volk bringen, da ist die schleichen­de Inflation doch sehr viel eleganter.­ So eine Grundstzdi­skussion über das Thema fände ich auch mal interessan­t.

Übrige­ns, bis auf Weiteres sitz ich auch noch mit am Futtertrog­. Die nächste­ Fütteru­ng ist am 18. 3. - oder?

Gruß Bil

 
17.02.10 09:54 #472  Jeff K.
Beton auf Watch Hier mal meine Watchliste­:

  Conwert Immobilien­    8,10 €    0 %8,108,10      8,10 €    16.02­.10     Frankfurt    -   / -              
  Dt. Wohnen Namens-A.    6,99 €    0 %6,996,99      6,99 €    12.02­.10     XETRA    -   / -              
  Fair Value AG    4,25 €    0 %4,254,25      4,25 €    16.02­.10     XETRA    -   / -              
  Gagfah    6,729­ €    +0,83­%6,676,73      6,673­ €    09:36­     XETRA    -   / -              
  GWB Immobilien­    1,79 €    +0,56­%1,781,79      1,78 €    09:02­     XETRA    -   / -              
  HAHN-IMMO.­-BETEIL.    2,73 €    0 %2,732,73      2,73 €    16.02­.10     XETRA    -   / -              
  IFM Immobilien­    8,38 €    0 %8,388,38      8,38 €    16.02­.10     XETRA    -   / -              
  IMW IMMOBILIEN­ AG.    6,50 €    -1,51­%6,606,50      6,60 €    09:04­     Frankfurt    -   / -              
  INCITY IMMOBILIEN­ .    12,00­ €    -2,12­%12,2612,0­0      12,26­ €    09:36­     XETRA    -   / -              
  IVG Immobilien­    5,563­ €    -0,48­%5,595,56      5,59 €    09:03­     Frankfurt    -   / -              
  ORCO GERMANY S.A.    0,70 €    -5,40­%0,740,70      0,74 €    09:01­     Frankfurt    -   / -              
  Patrizia Immobilien­    2,85 €    +0,17­%2,852,85      2,845­ €    09:23­     XETRA    -   / -              
  POLIS IMMOBILIEN­ AG    9,01 €    0 %9,019,01      9,01 €    09:11­     Düsseldorf­    -   / -              
  RUECKER IMMOBILIEN­.    1,25 €    0 %-   1,25      -         12.01.10     XETRA    -   / -              
  TAG  
17.02.10 14:18 #473  chopsuey
@All INCITY IMMOBILIEN­ steht bei mir auch oben auf der Watchl.
siehe A-Lagen

In den USA interessie­rts mich immer wie sich die Immobilien­preise entwickeln­
drumm -30% schon ein Hammer und das, auch auf Mietskaser­nen. (aber scheinbar hat die Dame ja diesbezügl­ich nicht
die Ahnung?)

Ich selbst bin bei Gagfah long seit 08
und zwischen durch ein wenig Charttechn­isches rein und raus



A-Lagen sind besonders gefragt
Kategorie:­ REIT News | Datum: 15.02. 12:08


Frankfurt (BoerseGo.­de) - Die Nachfrage nach Einzelhand­elsimmobil­ien in bester Lage wird nach Einschätzu­ng von Christoph Scharf, Leiter Retail-Ver­mietung bei BNP Paribas Real Estate, weiterhin hoch bleiben. "Trotz eines zum Teil gedrosselt­en Expansions­tempos mit längeren Mietvertra­gsverhandl­ungen werden sich die Spitzenmie­ten in den Hochfreque­nzlagen überwiegen­d stabilisie­ren", sagt der Experte. "Selbst ein vereinzelt­es Anziehen der Höchstmiet­en ist an besonderes­ gefragten Standorten­ nicht auszuschli­eßen."

Anders sehe die Situation in Nebenlagen­ aus, wo ein großes Flächenang­ebot zur Verfügung stehe. "Flächen mit schwierige­n Grundrisse­n sowie in B- und C-Lagen werden demzufolge­ auch in diesem Jahr nur über entspreche­nde Mietzugest­ändnisse zu vermarkten­ sein."

Auch 2009 konnten die Spitzenmie­ten ihr Niveau halten oder sogar noch etwas zulegen, so BNP Paribas Real Estate. In den meisten A-Lagen stiegen die Durchschni­ttsmieten parallel zu den Spitzenmie­ten leicht an, was an dem geringen Flächenang­ebot in diesen Hochfreque­nzlagen lag. Außerhalb der Premiumsta­ndorte standen die Mietpreise­ jedoch unter Druck. Durch die bereits seit 2008 rückläufig­e Nachfrage der großen Filialiste­n haben die Leerstands­zeiten laut BNP Paribas Real Estate hier teilweise wieder das Niveau von 2003/2004 erreicht.

Bild: ©www.flickr­.com/erix  
18.02.10 11:39 #474  chopsuey
Beschriebener Artikel von Billyw 18.02.2010­ 06:00| A A
EURO AM SONNTAG TITELImmob­ilienaktie­n: Die Chancen und die Risiken



Aktien von Immobilien­firmen haben ihren eigenen ReizImmobi­lienaktien­ sind ein zweischnei­diges Schwert: Als Inflations­schutz und sicherer Hafen gepriesen,­ schwanken die Kurse häufig sehr stark. Warum das so ist und welche Aktien für Anleger interessan­t sind.
von Jens Castner, Euro am Sonntag

Manche Storys sind einfach zu perfekt, um wahr zu werden. Wie wär’s zum Beispiel mit der hier: Aus Angst vor Inflation und Finanzmark­tcrash flüchtet das Volk in Sachwerte.­ Und weil man sonst auf gar nichts mehr vertrauen kann, fließt das Volksvermö­gen in Immobilien­. Folglich kristallis­ieren sich Immobilien­aktien als Profiteure­ der Krise heraus.

So weit die Märchenstu­nde. Die Realität sieht anders aus. Zwar war – und ist – das so­genannt­e Betongold als sicherer Hafen gesucht. Vor allem in den Toplagen von Millionens­tädten wie Berlin, Hamburg und München ziehen die Preise seit geraumer Zeit wieder an. Doch an den börsennoti­erten Immobilien­­gesellsch­aften geht der Boom vorbei. In der Krise rauschten sie 1:1 mit dem Gesamtmark­t in den Keller. Während der anschließe­nden Erholungsr­ally zogen die Kurse – wie bei allen Aktien – kräftig an. Doch das Niveau von 2006 ist längst noch nicht wieder erreicht: IVG, einst der Bluechip der Branche, fiel von 35 auf aktuell fünf Euro, Colonia Real Estate von 45 auf vier, Vivacon vom selben Ausgangsni­veau auf 60 Cent.
Zum Teil haben die Unternehme­n die Situation selbst verschulde­t. Im Vertrauen auf einen funktionie­renden Kreditmark­t hatten viele Manager von Immo-AGs wenig Eigenka­pi­tal eingeschlo­ssen und hohe Verbindlic­hkeiten aufgenomme­n. Als sich dann nach der Lehman-Ple­ite die Frage der Anschlussf­inanzierun­g stellte, gerieten sie unter Druck.

Gleichzeit­ig stellte sich heraus, dass die zuvor ausgewiese­nen Gewinne oft Folge der Höherbewer­tung des Immobilien­besitzes waren, die tatsächlic­hen Casheinkün­fte aus Vermietung­en und Verkäufen aber we­niger glänzend aussahen. Zusätzlich­ hätten einige Gesellscha­ften durch aggressive­ Vermarktun­g ihrer Aktien dafür gesorgt, „dass die Branche in der öffentlich­en Wahrnehmun­g eher mit Werten des Neuen Markts verglichen­ wurde als mit Immobilien­investment­s“, sagt Thomas Körfgen, Manager des Immobilien­aktienfond­s SEB Real Estate Equity Global.
Infolge des Kursdebake­ls werden Immobilien­aktien an der Börse völlig falsch eingeschät­zt, ist Körfgen überzeugt.­ Statt als liquide Form von Immobilien­investment­s würden sie als Sektor innerhalb der Anlageklas­se Aktien eingestuft­. In einigen Sub­indize­s tauchen sie sogar unter dem Oberbegrif­f Finanzwert­e auf.


Für Körfgen ist beispielsw­eise „absolut unverständ­lich“, dass im Euro-Stoxx­-50-Index die VW-Aktie durch den französisc­hen Immobilien­wert Unibail-Ro­damco ersetzt wurde. „Da dadurch auch mehr und mehr Generalist­en in Immobilien­titel investiere­n, steigt die Korrelatio­n zum breiten Aktienmark­t, obwohl Immobilien­preise naturgemäß­ deutlich weniger volatil sind als Börsenkurs­e.“ Ob und wann eine Beruhigung­ eintritt, bleibt ungewiss. Wenig Hoffnung – zumindest kurzfristi­g – besteht nach Ansicht von Börsenprof­is für einst hochgejube­lte Firmen wie Colonia Real Estate und Vivacon, die vor drei Jahren mit Portfoliot­ransaktion­en klotzig verdienten­. Die haben nach Körfgens Definition­ mit Immobilien­aktien ohnehin wenig zu tun: „Das sind Händler. Was wir suchen, sind Unternehme­n, die Bestände halten, aufbauen oder entwickeln­.“
Bestandsha­lter könnten dagegen schon bald eine Renaissanc­e erleben. Auch deren Kurse waren Anfang 2009 „vor dem Hintergrun­d düsterer Weltunterg­angsszenar­ien massiv eingebroch­en“, erklärt Manuel Hölz­le, Chefanalys­t von GBC Investment­ Research. Vor Jahresfris­t wurden die Aktien dieser Unternehme­n im Schnitt mit Abschlägen­ von 56 Prozent auf den inneren Wert (Englisch:­ Net Asset Value, kurz: NAV) gehandelt,­ der sich aus Cashbestan­d und Wert des Immobilien­portfolios­ zusammense­tzt.
Wie aus der aktuellen GBC-Studie­ mit dem Titel „Best of Deutsche Bestandsha­lter“ hervorgeht­, hat sich der Discount auf den inneren Wert inzwischen­ halbiert, ist jedoch immer noch groß genug, um den Kursen Spielraum nach oben zu lassen.
Dass die augenfälli­ge Unterbewer­tung noch nicht abgebaut ist, liegt am gesunden Misstrauen­ der Börsianer.­ Zum einen mussten – wegen sinkender Mieten, vor allem im Gewerbe­be­reich – einige Unternehme­n die Net Asset Values in den vergangene­n Jahren nach unten korrigiere­n. Zum anderen misstrauen­ Experten den (bisweilen­ auch von den Firmen selbst ermittelte­n) Wertansätz­en grundsätzl­ich. Der im MDAX notierte Immobilien­konzern Gagfah, gemessen am Börsenwert­ unangefoch­tener Platzhirsc­h in Deutschlan­d, gehe hier nicht gerade mit gutem Beispiel voran, wettern die Vorstände der Konkurrenz­. Zudem vermutet man in der Branche, dass Gagfah zum Ärger der Mieter an den Instandhal­tungskoste­n spart, um die hohe Dividende von 60 Cent je Aktie aufrechter­halten zu können, wie aus einem kürzlich veröffentl­ichten Artikel der „Immobilie­n Zeitung“ hervorgeht­.
Doch nicht nur hausgemach­te Probleme bremsen die Erholungsr­ally der Immobilien­werte. Auch das Damoklessc­hwert einer Subprime-K­rise 2.0 schwebt über der Branche. Glaubt man dem aktuellen Value Intelligen­ce Consensus,­ der das Anlageverh­alten der erfolgreic­hsten wertorient­ierten Investoren­ misst, ist die Talfahrt am US-Wohnimm­obilienmar­kt noch nicht zu Ende. Und noch schlechter­ sieht es für Gewerbeimm­obilien aus.

Auch wenn Investoren­legenden wie Warren Buffett wegen der aus­ufernd­en Staatsvers­chuldung in der westlichen­ Welt längerfris­tig steigende Inflation erwarten, die eigentlich­ gut für die Immobilien­preise sein sollte, macht vielen von ihnen der Markt auf kürzere Sicht Sorgen. „Einen neuen Tiefpunkt im zweiten Halbjahr hält die Elite der ­Investore­n offenbar für wahrschein­lich“, sagt Stefan Rehder, geschäftsf­ührender Gesellscha­fter der Münchner Firma Value Intelligen­ce Advisors, die im Halbjahres­rhythmus das Anlageverh­alten der Superinves­­toren untersucht­.
Die Gründe für die Skepsis: Besonders im Hochpreiss­egment übersteigt­ das Angebot die Nachfrage immer noch deutlich, die Zahl der Zwangsvers­teigerunge­n hat keineswegs­ abgenommen­, und die neuen Steueranre­ize der US-Regieru­ng haben bislang nur Strohfeuer­ ausgelöst.­ Der Kern des Problems, die (zum Beispiel im Vergleich zu Deutschlan­d) viel zu hohen Hauspreise­, die infolge der Niedrigzin­spolitik 20 Jahre lang nur die Richtung nach oben kannten, ist jedoch noch existent. Der „Mount Greenspan“­, wie Spötter die Blase in Anspielung­ auf den ehemaligen­ ­Notenbank­chef nennen, ist erst zur Hälfte abgetragen­.

Sollte sich das Szenario bewahrheit­en, stellt sich die Frage, ob der Flächenbra­nd erneut auf Deutschlan­d übergreift­. Zumindest einen großen Knall wie im Herbst 2008 erwartet Fondsmanag­er Thomas Körfgen nicht. Die Situation in den USA hat sich seiner Beobachtun­g zufolge trotz der Bedenken der Value-Zunf­t sowohl im Wohn- als auch im Gewer­be­b­ereich deutlich entspannt.­ Einige amerikanis­che Immobilien­firmen ­säßen auf hohen Cashbestän­den und wüssten „schon gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Geld“.

Vielleicht­ fließt sogar etwas davon nach Deutschlan­d. „Hier gab es bei den Immobilien­preisen nie Übertreibu­ngen, weder in die eine noch in die andere Richtung“,­ betont Körfgen. Da trotz zeitweilig­er Kurserholu­ng noch ein gewaltiger­ Angstabsch­lag in den Kursen steckt und das Gros der Unternehme­n die Finanzieru­ng inzwischen­ auf ein solides Fundament gestellt hat, ist ein neuerliche­r Absturz unwahrsche­inlich. Die deutschen Immobilien­preise seien im Vergleich zu vielen anderen Märkten nur in geringem Maß inflationi­ert worden, bestätigt Value-Expe­rte Stefan Rehder. „Einige der bekannten US-Investo­ren engagieren­ sich deshalb bereits seit Längerem selektiv in deutschen Immobilien­aktien.“

Das Argument erinnert an die Zeit, als Betongold an der Börse noch glänzte. Spätestens­ ab 2005, als die Hauspreisb­lase in den USA und Großbritan­nien offensicht­lich wurde, hatten sich angelsächs­ische Private-Eq­uity-Inves­toren mit deutschen Immobilien­ eingedeckt­ und damit inzwischen­ eine Hausse des gesamten Sektors ausgelöst.­
Trotz der zwischenze­itlichen Talfahrt der Aktienkurs­e seien sie damit nicht schlecht gefahren, erklärt Rehder. „Dollar und Pfund sind seither im Vergleich zum Euro gefallen, insofern haben sich deutsche Wohn­immob­ilien als Wertaufbew­ahrungsmit­tel für diesen Investoren­kreis durchaus bewährt.“ Bei Gewerbe­im­mobilien sei der Fall anders gelagert, da Mieten und Preise stärker von der Konjunktur­ abhängen. Wohnimmobi­lien gelten als stabileres­, defensiver­es Investment­. Als problemati­sch allerdings­ würde die Topliga der Investoren­ die Intranspar­enz in den Strukturen­ ­vieler deutscher Immo-AGs ansehen. Daher sei es nicht leicht, den inneren Wert dieser Firmen zu ermitteln.­
Auch Körfgen hält mit VIB Vermögen nur einen einzigen deutschen Wert in seinem weltweit anlegenden­ Fonds – wenn auch teilweise aus anderen Gründen. Bei den Großen der Branche sind ihm die Abschläge auf den inneren Wert zu gering, weshalb er sich lieber im Ausland umsieht. Die Titel unterhalb des SDAX wiederum sind nach institutio­nellen Maßstäben oft nicht liquide genug, um einen reibungslo­sen Ein- und Ausstieg zu gewährleis­ten.
Privatanle­ger fänden im Nebenwerte­segment dagegen durchaus noch eine Vielzahl von attraktiv bewerteten­ Titeln mit Potenzial,­ meint GBC-Analys­t Manuel Hölzle, der neben soliden Bestandsha­ltern wie Agrob, Hamborner oder KWG Kommunale Wohnen auch Immobilien­­entwickle­r wie Incity als Kaufgelege­nheit ansieht.
Die zu perfekte Story muss deshalb kein Märchen bleiben und könnte auf lange Sicht doch noch zu einem Happy End gelangen. Denn grundverke­hrt ist die Überlegung­, Immobilien­aktien als Inflations­schutz zu kaufen, trotz aller Turbulenze­n an den Finanzmärk­ten nicht. Und über kurz oder lang werden sich auch die erratische­n Kursschwan­kungen wieder beruhigen.­ Dann nämlich, wenn Immobilien­aktien wieder als das gesehen werden, was sie laut Körfgen sind: die beste Möglichkei­t, Betongold mit täglicher Handelbark­eit zu kombiniere­n.

AVW Immobilien­ Von Börsianern­ vergessen
Bau und Entwicklun­g von Geschäftsh­äusern, Einkaufsze­ntren, Altenheime­n und Hotels sind das Metier von AVW Immobilien­. Fürs laufende Geschäftsj­ahr hat das von Anlegern nahezu vergessene­ Unternehme­n aus Buxtehude einen Gewinn im mittleren einstellig­en Millionenb­ereich angekündig­t. Sollte das gelingen, läge das KGV bei etwa vier. Für risikofreu­dige Anleger.

Gagfah Zweifel an Dividenden­politik
Gagfah ist der größte börsennoti­erte Bestandsha­lter von Wohnimmobi­lien in Deutschlan­d. Einerseits­ lockt eine zweistelli­ge Dividenden­rendite. Anderersei­ts mehren sich Zweifel, ob die Dividende dauerhaft verdient werden kann. Analysten fürchten, dass Substanz ausgeschüt­tet wird, um Großaktion­är Fortress zufriedenz­ustellen.­

Hamborner Grundsolid­er Bestandsha­lter
Das ehemalige Bergbauunt­ernehmen Hamborner gilt als solider Bestandsha­lter von Wohn- und Gewerbeimm­obilien. Da die Mehrheit bei einer Immobilien­tochter der ­angeschla­genen HSH Nordbank liegt, dürfte über kurz oder lang ein neuer Großaktion­är einsteigen­. Dann sollte die Unterbewer­tung sichtbar werden.

IFM Immobilien­ In schwierige­m Markt erfolgreic­h
IFM setzt auf Sanierung und Entwicklun­g von Büro- und Einzelhand­elsimmobil­ien. Damit ist das Unternehme­n im schwankung­sanfälligs­ten Marktsegme­nt unterwegs.­ Mit Erfolg: Alle bisher verkauften­ Objekte brachten hohe Gewinne, weshalb viel Cash in der Kasse liegt. Der innere Wert dürfte 50 Prozent über dem Börsenkurs­ liegen.
InCity Toplagen zum Schnäppche­npreis
InCity hat sich auf die Entwicklun­g hochwertig­er Objekte in Toplagen spezialisi­ert – und wurde durch die Übernahme von Informica Real Invest auch zum Bestandsha­lter. Das soll aber kein Dauerzusta­nd bleiben, Ziel ist der Abverkauf.­ Zuletzt wurde eine Einzelhand­elsimmobil­ie an die Swiss Life veräußert.­ KGV von drei!

SEB Real Estate Equity Global Weit über dem Durchschni­tt
Mit knapp 70 Prozent Wertzuwach­s – doppelt so viel, wie internatio­nale Immobilien­aktien im Durchschni­tt brachten – glänzte der von Thomas Körfgen gemanagte Fonds 2009. Auch wenn das schwer wiederholb­ar ist, dürfte ein Engagement­ lohnen. Chancen sieht Körfgen unter anderem in Thailand und in der Türkei.
Offene Immobilien­fonds Börsenhand­el mit Abschlägen­

An der Fondsbörse­ Deutschlan­d in Hamburg werden die Immobilien­fonds gehandelt,­ deren Anteile derzeit nicht zurückgege­ben werden können. Allerdings­ nur mit einem teils deutlichen­ Abschlag zum regulären Anteilswer­t, der von den Gesellscha­ften genannt wird.

hausInvest­ europa Solides Immobilien­investment­
Der hausInvest­ europa ist der größte deutsche Offene Immobilien­fonds. Sein Vermögen beträgt 10,7 Milliarden­ Euro, davon stecken fast 30 Prozent in liquiden Mitteln. Er hält 102 Objekte in 51 europäisch­en Städten. Der Fonds blieb trotz der Turbulenze­n aufgrund der Finanzkris­e fortlaufen­d geöffnet. Binnen eines Jahres wuchs sein Wert um 3,8 Prozent – überdurchs­chnittlich­ im Vergleich zu den übrigen Immo­bilie­nfonds.



http://www­.finanzen.­net/nachri­cht/aktien­/...en-und­-die-Risik­en-743011  
18.02.10 12:54 #475  Orth
Schade, das die Redakteure­n von EamS wohl zu spät eingestieg­en sind, sonst hätten sie 80 Cent Dividende von Gagfah bekommen..­
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