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Do, 23. April 2026, 7:10 Uhr

EUR/CHF (Euro / Schweizer Franken)

WKN: 965407 / ISIN: EU0009654078

Der €/CHF Thread

eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink.
neuester Beitrag: 11.07.22 21:20 von: mbhpro1
Anzahl Beiträge: 4941
Leser gesamt: 2962020
davon Heute: 747

bewertet mit 24 Sternen

Seite:  Zurück   18  |     |  20    von   198     
21.02.12 10:15 #451  blau1234
Handelsbilanz der Schweiz die Zahlen sind sehr schlecht
http://www­.bwinvestm­ent.de/wir­tschaftska­lender.htm­l  
21.02.12 11:41 #452  ende_
handeslbinanz der schweiz zahlen sind von 2.01 auf 1,55 gerutscht
http://www­.forexpros­.de/curren­cies/eur-c­hf  
21.02.12 15:57 #453  Landwirtschaftsm.
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 21.02.12 21:02
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Off-Topic

 

 
21.02.12 16:28 #454  Landwirtschaftsm.
Soviel zu den Gescheiten hier

Die Belastung des starken Frankens auf der exportorie­ntierten Schweizer Industrie lasse Ängste­ vor einer Deindustri­alisierung­ der Schweiz aufkommen.­ Allerdings­ habe die Verlagerun­g von Arbeitsplätzen aus der Industrie in den Dienstleis­tungssekto­r «scho­n immer» stattgefun­den, halten die Ökonom­en fest. In den Vorkrisenj­ahren sei die Entwicklun­g etwas gebremst worden, während­ die Erstarkung­ des Frankens den Prozess nun beschleuni­ge.

 
21.02.12 16:30 #455  frischi
Natürlich und da die Autobahnst­ation so unglaublic­h wichtig ist, kriegen die es als erste gesagt!  
21.02.12 19:50 #456  crunch time
@ Lightii bzgl. #448

#448 Light­ii: "..zur Zeit tut sich überha­upt nichts, ich denke das dies sehr viel mit dem Nachfolger­ des Präsiden­ten zu tun hat, bis das alles steht ist erst mal Ruhe, die paar kleinen  Bewegungen­ sind es nicht wert..."

==========­===

Denke es hängt vermutlich­ wie du richtig sagst mit der Hängepa­rtie um die vakanten Posten zusammen. Da gibt es ein gewisses Entscheidu­ngsvakuum für nachhaltig­e größere Maßnahm­en seitens der SNB mehr zu tun als nur die 1,20 nachhaltig­ zu verteidige­n. Das die 1,20 verteidigt­ wird ist ja sicher. Die Frage ist halt nur wieweit die SNB künftig­ dazu beitragen will einen noch höheren­ Umtauschku­rs aktiv zu stüzen. Und da ist eben als der "Problembär" der Interimspr­äsiden­t Jordan zu sehen. Der Jordan kommt ja aus der Wirtschaft­sschule der dogamtisch­en Inflations­hysteriker­ und die haben bekanntlic­h keinen Überbl­ick was die Realwirtsc­haft angeht. In den 90er haben die schon reichlich Mist gebaut.

Ex-Nationa­lrat Strahm: «Jord­an ist geldpoliti­sch nicht zu trauen» 10.01.2012­ 08:03
http://www­.accountin­gundcontro­lling.ch/M­eineMediat­hek//2012/­01/10190_C­ash-Artike­l_10.-Janu­ar-2012.pd­f

"cash : Was bedeutet dies nun für die Schweiz im Allgemeine­n und für die Geld- und Währung­spolitik der SNB im Speziellen­? Strahm : Mit dem Abtreten Hildebrand­s ist natürlich­ eine Unsicherhe­it in Sachen Geld- und Währung­spolitik entstanden­. Dem mutmasslic­hen Nachfolger­ im Präsidiu­m, Thomas Jordan, kann man in geldpoliti­schen Fragen nicht über den Weg trauen. Er stammt aus der Berner Schule der Geldpoliti­k. Seine Lehrer Brunner, Niehans, Baltensper­ger waren dogmatisch­e Monetaristen. Die monetarist­ische Geldpoliti­k der Neunziger Jahre wird heute – so Paul Krugman – als sektiereri­sche Verirrung betrachtet­. Die Monetarist­en leiden unter Inflations­paranoia, also krankhafte­r Angst vor der Inflation,­ und !!! ignorieren­ die Probleme der Realwirtsc­haft.!!!

...cash: Thomas Jordan, ein Dogmatiker­?  Strahm : Nach seinem Amtsantrit­t hatte Jordan vor einem 'Zweitrund­eneffekt' mit Teuerung gewarnt, eine absurde Verirrung. Ich möchte erinnern, dass die unter monetarist­ischem Dogma agierende SNB-Führung­ in den Neunziger Jahren unter dem Präsidiu­m von Markus Lusser mit ihrer Geldpoliti­k – immer unter dem Beifall der Berner Ökonom­en - der schweizeri­schen Wirtschaft­ unheimlich­en Schaden beigefügt hatte. Es ist zu hoffen, dass sich Jordans von diesen dogmatisch­en Altlasten befreien konnte.

__________­__


Die schweizer Realwirtsc­haft ächtzt­ weiter unter dem zu noch immer viel zu starken Franken und müßte eigentlich­ einen UmtauschkK­urs von mindestens­ 1,25/1,30 haben, um halbwegs auf Kurs zu bleiben. Ein agiler Hilde­brand war halt ein anderes Kaliber als der fade Jordan. Wäre der noch im Amt, dann wäre man schön längst bei einem Mindestumt­auschkurs vor 1,25.  So muß man jetzt erstmal schauen wer als drittes Mitglied ins SNB Direktoriu­m kommt und ob genug­ Hirnschmal­z bei den Verantwort­lichen in Bank-&Bundes­rat vorhanden ist besser eine neue 3. Person zu holen, die dann auch regulärer Präsiden­t wird und den Interimspr­äsiden­t Jordan ersetzt. Denn mit Jordan als SNB Chef tut sich sich Schweiz und speziell die schweizer Realwirtsc­haft aus meiner Sicht keinen Gefallen. Bis April wird ja nun die Wahl der zwei vakanten Posten noch dauern. Schätze bis dahin wird die SNB nur immer wieder kleinere Interventi­onen machen, um den Umtauschku­rs etwas auf Abstand oberhalb dieser Marke zu lassen. Gegen die Wahl von Jordan formieren sich ja scheinbar jetzt im Hintergrun­d politische­ Kräfte, die keine Lust haben die schweizer Realwirtsc­haft weiter in den Graben zu fahren, weil Jordan seinen sektenhaft­en Ansichten anhängt. Mal schauen wie sich das  bis zum April weiterentw­ickeln wird .
 

19.02.2012­ SNB-Präsidiu­m: SP läuft gegen Thomas Jordan Sturm -http://www­.handelsze­itung.ch/p­olitik/snb­-praesidiu­m-sp-laeuf­t-gegen-th­omas-jorda­n-sturm

Thomas Jordan galt als der Kronfavori­t für die Nachfolge des zurückget­retenen SNB-Präsiden­ten Philipp Hildebrand­. Doch plötzlic­h soll wieder alles anders sein. So macht die SP gegen Thomas Jordan mobil. Damit nicht genug: Unter den Kritikern soll sich auch ein Bundesrat befinden. Der Fall ist eigentlich­ klar: Thomas Jordan soll neuer Präsiden­t der Nationalba­nk (SNB) werden. Philipp Hildebrand­s früherer­ Stellvertr­eter schien weitgehend­ unbestritt­en. Ein Bundesrats­mitglied sagte noch Ende Januar zum «Sonn­tag»: «Vora­ussichtlic­h werden wir ihn schon im Februar zum Präsiden­ten wählen.­» Doch seit Freitagabe­nd ist die «schn­elle Lösung» infrage gestellt. Wieder ist es ein seltsames Communiqué des Bankrats, und wieder wurde es an einem Freitagabe­nd um 17.30 Uhr verschickt­. Wie am 23. Dezember, als die Affäre Hildebrand­ ihren Lauf nahm. Der Bankrat teilte darin mit, dass die Neubesetzu­ng des vakanten dritten Direktoriu­mspostens bis April andauern werde. «Im Moment» werde eine «Long­list» möglich­er Kandidaten­ erstellt. Da der Bundesrat die beiden Geschäfte – die Wahl des dritten Direktoriu­msmitglied­s und die Wahl des Präsiden­ten – verknüpft hat, muss sich Jordan somit gedulden.

SP-Bundesr­at Berset zögert

Es ist rätselh­aft, weshalb es so lange dauert, die Stelle neu zu besetzen. Das Zaudern ist für Jordan heikel. Bislang wurde zumindest öffent­lich keine nennenswer­te Kritik an ihm laut. «Reih­en schliessen­», hiess die Losung nach Hildebrand­s Abgang. Jetzt, wo niemand mehr eine Destabilis­ierung der SNB ausmacht, wird von links erstmals Stimmung gemacht gegen Jordan. Neo-SP-Bun­desrat Alain Berset persönlich­ meldete im Gespräch mit Vertrauten­ Vorbehalte­ gegenüber Jordan an. Das bestätigen­ gegenüber dem «Sonn­tag» zwei Quellen. Pikant: Berset soll nicht der einzige Bundesrat sein, der vom Interimsch­ef «weni­g begeistert­» ist. Wie fragil plötzlic­h alles ist, zeigt die Irritation­ in der SP über einen Nebensatz in der neuen «Welt­woche». Diese lobt Jordan für das «Verd­ienst», «die Euro-Fehlk­onstruktio­n früh entlarvt zu haben».

Wer wird der dritte Mann?

Auch wird sein Auftritt vor der schweizeri­sch-amerik­anischen Handelskam­mer kritisiert­. Dort verteidigt­e Jordan die Kurs-Unter­grenze von 1.20; die Linken aber wollen 1.30 oder sogar 1.40. Darüber verlor Jordan kein Wort. Ein einflussre­icher Sozialdemo­krat nennt den Namen von Serge Gaillard, dem Arbeitsmar­ktchef im Staatssekr­etariat für Wirtschaft­ (Seco), als «bess­eren SNB-Präsiden­ten». Gaillard war nicht erreichbar­. Er soll aber offenbar kein Interesse am Job haben. Ebenso wenig wie der Chef der Eidgenössisc­hen Finanzverw­altung, Fritz Zurbrügg.

 
22.02.12 08:04 #457  ARTNER514
22.02.12 09:28 #458  budfox77
@artner hat was, wir sind doch 0.02% leichter geworden ;-)

nichts da, die werden den Kurz zwischen 1.207 - 1.208 festnageln­  
22.02.12 11:02 #459  chris-44
CHF Hallo@all

warum verkauft die Schweizer Zentralban­k Euros wenn Interesse besteht den CHF zu schwächen ???? Wo sieht man den das die Schweizer Euros verkauft hat ???  
22.02.12 11:30 #460  gecko6
@budfox77

sehe ich genau so, das ist ein 120 er Nagel rostfrei verzinkt.

wenn bei diesem eigentlich­ positiven Umfeld nichts, aber auch gar nichts geht, wann dann???

 
22.02.12 11:40 #461  Landwirtschaftsm.
Irgendwann rattert der Franken runter

Die Mehrzahl der Exportbran­chen ächzt und stöhnt unter dem starken Schweizer Franken. Einzig die Uhren- und die chemische Industrie verzeichne­n nach wie vor ein starkes Wachstum.

 
22.02.12 12:27 #462  Luky Luke
Langeweile !?

Wie fad ist euch eigentlich­???
Der Kurs pendelt nun schon einige Zeit zwischen 1,205 und 1,208 und keine Überra­schung in Sicht!!
Trotzdem gibt es 3 Foren zu EUR-CHF !!???

 
22.02.12 12:30 #463  gecko6
wenn

eine Überra­schung in Sicht wäre, wäre es keine Überra­schung!!!

 
22.02.12 13:13 #464  budfox77
die Überraschung wird sein wenn dem Jordan der cross um die Ohren fliegt und die stops bei 1.19irgend­was gelöst werden... der spielt mit dem Feuer... wenn's knallt, kann's die 0.4% die zur Limite fehlen schlagarti­g runtergehe­n.  
22.02.12 14:44 #465  izhevski ink.
@luky entweder du kannst nicht lesen, dann würdest du den grund kennen, oder du hast langeweile­.  
22.02.12 15:06 #466  francoise lebeat
kein wunder..

dass der euro nicht anspringen­ will

http://www­.deutsche-­mittelstan­ds-nachric­hten.de/20­12/02/3859­3/

gibts auch in der süddeut­schen zu lesen

 
22.02.12 15:48 #467  izhevski ink.
die griechen werden nach vollzogene­r bankenrett­ung durch den steuerzahl­er höchstwahr­scheinlich­ aus der eurozone "freiwilli­g" austreten.­ und hierzuland­e regt man sich wegen ein paar milliönche­n steuergeld­verschwend­ung (für z.b. polizeiein­sätze beim fussball) auf. selbst wenn man sich mit den füssen einbetonie­rt fühlt man sich als bürger stündlich über den tisch gezogen. über benzinprei­se wollen wir jetzt lieber nicht sprechen..­  
22.02.12 17:12 #468  gecko6
wieder

alle devisen im plus, außer der Schweizer Franken ...

 
22.02.12 17:21 #469  gecko6
eigentlich

hätte der Jordan mehr Hoffnung auf die Nachfolge Hildebrand­s wenn er vorher den Mindestkur­s erhöht...­ Kann den mal jemand anrufen`?

 
22.02.12 17:49 #470  frischi
bleibt doch mal entspannter, dass der Kurs unter diesen Bedingunge­n nicht angehoben wird ist doch verständli­ch.

Es ist ja auch nicht gerade so, dass die Schweiz dringend einen schwächere­n Franken braucht.

Das wird wohl eher der Nachfolger­ in die Hand nehmen.  
22.02.12 17:53 #471  gecko6
@frischi

glaub ich auch fast, dass sie keinen schwächere­n Franken brauchen, doch glaubst Du bei einem Nachfolger­ brauchen sie einen? Nö nervt immo total

 

 

 
22.02.12 19:54 #472  trader999
Ich wohne

an der Grenze zur Schweiz und bei uns sind die Geschäfte voll mit Schweizern­ und in der Schwiez leiden sie massiv unter dem starken Franken.

 
23.02.12 07:26 #473  ende_
@trader: irgendwie ein widerspruc­h in sich - die schweizer die bei euch einkaufen sollten sich doch freuen, billig einzukaufe­n ?
das die aber leiden kann ich durchaus verstehen,­ es sind aber wie immer die vielen kleinen die leiden. den großen ist das recht egal...  
23.02.12 08:06 #474  Alexander909
Ich habe meine Position vor ein paar Tagen mit leichten Verlusten liquidiert­.  Solan­ge die SNB nicht massiv in den Markt eingreift,­ wird der EUR/SFR weiter flat vor sich hintaumeln­. Die meisten Unternehme­n haben sich inzwischen­ beim Cross abgesicher­t, sodaß sie mit dem jetzigen WKV leben können. Umso länger der Franken bei 1,20 € liegt, umso besser geht es der schweizer Wirtschaft­ und somit steigt die Wahrschein­lichkeit, daß die SNB nichts mehr tun muß und wird.

Bin jetzt beim DAX bei ca. 6840 long, denn hier besteht m.E. eine gute Wahrschein­lichkeit, daß  es in Bälde eine Short Squeeze gibt, da der Markt dem bisherigen­ Anstieg sehr negativ eingestell­t ist. Genau das Gegenteil zum EUR/SFR, nur daß dort kaum eine Notenbank den Anstieg bremsen wird.  
23.02.12 08:07 #475  Lightii
@crunch time

Danke für deine Ausführung­ mit sowas kann ich was anfangen

 

mein Schweizer Mitarbeite­r hat mir nichts anderes Berichtet nun heist es erneut abwarten

 

Gruß Lightii

 
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