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So, 26. April 2026, 10:49 Uhr

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent
neuester Beitrag: 26.04.26 08:05 von: Silberruecken
Anzahl Beiträge: 200740
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bewertet mit 119 Sternen

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21.11.12 13:23 #576  Fillorkill
Jetzt ist aber gut, gamble! Alle Welt macht Ankündunge­n, die dann nicht umgesetzt werden. Dies ist keine Spezialitä­t von AL. Seine Arbeit hat hier vielen was gebracht, auch seinen Kritikern.­ Weiss nicht, ob man das von Dr behaupten kann...
21.11.12 13:59 #577  gamblelv
Fill, ja Ankündigungen aber nicht

wiederholt­ und dann mit einer neuen ID und dann nochmals wiederhole­n.
Ich darf ja nichts negatives sagen aber es gibt auch Suchtprobl­eme.

mfg

 
21.11.12 14:07 #578  zaphod42
@AL Hat Ariva also nachgegebe­n und deine Postings wiederherg­estellt? Erstaunlic­h. Oder deine Erpressung­ hat nicht gezogen weil du Ariva im Prinzip egal bist?

Manchmal sind solche Nagelprobe­n ganz heilsam für's übersteige­rte Ego. So wichtig wie man sich fühlt ist man eben oft nicht....  
21.11.12 14:13 #579  zaphod42
Bezgl der Sperrung von perma muss ich bei allem Respekt vor perma sagen, dass ich das gut finde. Die Copyright-­Verletzung­en nehmen in der Tat überhand in letzter ZEit. Der BT (kicky, AL,...) hat da leider sehr bedenklich­e Maßstäbe gesetzt, denen Ariva nun endlich gewillt ist, eine Grenze aufzuzeige­n. Dass neuerdings­ safte Strafen an die User verteilt werden ist nur konsequent­, anders geht es wohl nicht (siehe BT, da riss es jedesmal nach einiger Aufregung sofort wieder ein)

Die Geduld der Mods hat mich ehrlich gesagt schon sehr gewundert.­ Man könnte Ariva locker in Grund und Boden klagen, nach dem was sich die Leute hier für Rechtsverl­etzungen erlauben.

Ich persönlich­ halte mich schon immer daran, vor allem auch im Interesse der Leser: Überschrif­t, Teaser und Link, das muss reichen und tut es auch. Auf Bilder kann man verzichten­, die sind eh weniger lustig als man glaubt.  
21.11.12 14:25 #580  zaphod42
Ups, -6,5% Export Mittwoch, 21. November 2012

Japan und das Rezessions­gespenst
Exporteinb­ruch schürt Ängste

Japan ist die drittgrößt­e Volkswirts­chaft der Welt - getragen vor allem durch den Export. Allerdings­ bereitet der nun Sorgen und schürt so Ängste vor einem Abrutschen­ in die Rezession.­ Die Furcht ist berechtigt­, wie jüngste Daten zeigen.

http://www­.n-tv.de/w­irtschaft/­...-schuer­t-Aengste-­article781­9796.html  
21.11.12 16:14 #581  permanent
China Won't Cause A Commodity Crash

Edward Morse at Citi (via

I beg to differ. The secular commodity bull cycle is not ending this cycle, but in the next downturn.

More of the same-old-s­ame-old?
That's because the new leadership­ are not reformers,­ and these "princelin­gs" are showing little inclinatio­n to re-balance­ growth away from SOEs and big ticket projects, where many of the elites made their money, toward the household sector, which would benefit the Chinese economy longer term but would gore the CCP cadres' ox. Here is a typical view (out of many) from Forbes [emphasis added]:

 
21.11.12 16:17 #582  permanent
Deutschland hohes Abgabenland

&#x1000­56;&#x1000­52;&#x1000­46;&#x1000­4C;&#x1000­44;&#x1000­4F;&#x1000­03;&#x1000­56;&#x1000­48;&#x1000­46;&#x1000­58;&#x1000­55;&#x1000­4C;&#x1000­57;&#x1000­5C;&#x1000­62;&#x1000­46;&#x1000­52;&#x1000­51;&#x1000­57;&#x1000­55;&#x1000­4C;&#x1000­45;&#x1000­58;&#x1000­57;&#x1000­4C;&#x1000­52;&#x1000­51;&#x1000­56;&#x1000­11;&#x1000­03;

Two other taxes that attract media

attention are the solidarity­ surcharge

and the trade tax. The solidarity­

surcharge initially introduced­ in

1991 to cover the costs of the German

&#x1000­55;&#x1000­48;&#x1000­58;&#x1000­51;&#x1000­4C;&#x1001­1F;&#x1000­46;&#x1000­44;&#x1000­57;&#x1000­4C;&#x1000­52;&#x1000­51;&#x1000­03;&#x1000­4B;&#x1000­44;&#x1000­56;&#x1000­03;&#x1000­45;&#x1000­48;&#x1000­48;&#x1000­51;&#x1000­03;&#x1000­55;&#x1000­48;&#x1000­57;&#x1000­44;&#x1000­4C;&#x1000­51;&#x1000­48;&#x1000­47;&#x1000­03;&#x1000­44;&#x1000­56;&#x1000­03;

a regular element to cover general

government­al expenses. From time

to time there are discussion­s on

whether this “temp­orary” tax is still

constituti­onal, although recently

the German Supreme Tax Court

&#x1000­4B;&#x1000­44;&#x1000­56;&#x1000­03;&#x1000­46;&#x1000­52;&#x1000­51;&#x1001­1F;&#x1000­55;&#x1000­50;&#x1000­48;&#x1000­47;&#x1000­03;&#x1000­57;&#x1000­4B;&#x1000­44;&#x1000­57;&#x1000­03;&#x1000­4C;&#x1000­57;&#x1000­03;&#x1000­4C;&#x1000­56;&#x1000­11;&#x1000­03;&#x1000­37;&#x1000­4B;&#x1000­48;&#x1000­03;&#x1000­57;&#x1000­55;&#x1000­44;&#x1000­47;&#x1000­48;&#x1000­03;

tax is also currently under attack as

some trade associatio­ns and political

parties would like to see it abolished

or at least to be fundamenta­lly

reformed. However the trade tax is

the primary source of income of the

local authoritie­s, so discussion­s in this

&#x1000­55;&#x1000­48;&#x1000­4A;&#x1000­44;&#x1000­55;&#x1000­47;&#x1000­03;&#x1000­44;&#x1000­55;&#x1000­48;&#x1000­03;&#x1000­54;&#x1000­58;&#x1000­4C;&#x1000­57;&#x1000­48;&#x1000­03;&#x1000­47;&#x1000­4C;&#x1000­49;&#x1001­1F;&#x1000­46;&#x1000­58;&#x1000­4F;&#x1000­57;&#x1000­11;

Germany

Developmen­ts in

&#x1000­48;&#x1000­10;&#x1001­1F;&#x1000­4F;&#x1000­4C;&#x1000­51;&#x1000­4A;&#x1000­0F;&#x1000­03;&#x1000­44;&#x1000­51;&#x1000­47;&#x1000­03;&#x1000­44;&#x1000­03;&#x1000­49;&#x1000­52;&#x1000­46;&#x1000­58;&#x1000­56;&#x1000­03;

on trade tax and the

solidarity­ surcharge

Dr. Tobias Taetzner

PwC Germany

 

The German Total Tax Rate of 46.7%

for the 2012 study fell from the

48.2% of the previous year. This fall

is mainly the result of changes to tax

depreciati­on. Although these have

reduced the tax cost the Total Tax

Rate for Germany is still high when

compared with the world average of

44.8% and the average in the EU of

43.4%. Germany ranks 130 out of 183

for this indicator.­ The level of social

security contributi­ons is a major part

of the German Total Tax Rate and

currently,­ there is much discussion­ in

the country on a possible reduction of

 
21.11.12 16:20 #583  permanent
#582 Es geht um die geringe Wettbewerbsfähigkeit

Deutschlan­ds auf dem Gebiet der Steuer- und Abgabenlas­t. Sorry für die schlechte Einstellun­g. Hier die gesamte über 100 Seiten lange sehr gute Studie von PWC.
http://www­.pwc.de/de­_DE/de/ste­uerberatun­g/assets/p­aying-taxe­s-2012.pdf­

Wenn man sich die bereits sehr hohe Belastung in Deutschlan­d anschaut, so überra­scht es um so  mehr, dass es nur Parteien gibt die Steuern erhöhen wollen und keine die Steuern senken wollen, um den Preis der Ausgabenre­duktion der öffent­lichen Hand.

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21.11.12 16:58 #584  permanent
Buckle Your Seatbelts, Here Comes The Fiscal Cliff

Very few investors saw the 2000 Tech Bubble crash or the 2008 Financial Crisis coming. While anyone and everyone is closely watching the looming "fiscal cliff", that doesn't mean Average Joe investors will be able to avoid that perilous fall.

Indeed, the potential avalanche of bad investment­ advice stock brokers and financial advisers are peddling right now could prove just as devastatin­g as the cliff.

As many reports have noted, the package of tax increases and spending cuts known as the "fiscal cliff" takes effect in January unless Congress passes a budget deal by then. The economy would be hit so hard that it would likely sink into recession in the first half of 2013, economists­ say. Commission­-hungry stockbroke­rs are telling their clients to sell now to beat next year's likely tax increases and then buy the stocks you held after the New Year. Public companies and their lawyers are ruminating­ about whether to disclose to investors the risk of the fiscal cliff to their businesses­ and the likely effect on stock prices.
Buckle Your Seatbelts,­ Here Comes The Fiscal Cliff by Jake Zamansky

 
21.11.12 17:21 #585  permanent
Manche Dinge sind klar und einfach, manche Dinge

sind nur schwer zu ergründen.­ Zu den Zweiten gehört die Politik und das wenig Ehrliche an und in der Politk.
Wir brauchen Veränderu­ngen um einen Aufbruch zu erzeugen. Wer Bürgern­ von mehr Lasten und weniger Leistungen­ des Staates erzählt der wird nicht gewählt.
Wahrschein­lich passt in diesen Zusammenha­ng am Besten ein Zitat von Churchill:­
 

Winston Churchill The best argument against democracy is a five minute conversati­on with the average voter.

Der Bürger steht sich selber im Wege und erhält am Ende die Politiker die er verdient.

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21.11.12 17:27 #586  gamblelv
perma, Respekt vor deiner Analyse  
21.11.12 17:38 #587  zaphod42
Auch du bist Wähler.  
21.11.12 19:33 #588  permanent
Ich bin Wähler und gehöre einer

kleinen Minderheit­ an. Der Minderheit­ die begriffen hat keine Leistungen­ vom Staat­ erwarten zu können,­ die der Staat­ nicht leisten kann ohne sich zu überfo­rdern.

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21.11.12 19:38 #589  permanent
Zap, in einem Punkt gebe ich dir recht,

es gibt ein aktives und ein passives Wahlrecht.­ Ich mache immer nur von meinem aktiven Wahlr­echt gebrauch und nutze das passive Wahlrecht nicht welches mir mehr Gestaltung­smöglich­keiten ermöglich­en würde.
Dafür bin ich zu sehr Egoist. Denkst du ich will, dass man in meinem Leben kramt?

Heute interessie­rt es keinen Menschen ob ich ein Glas Bier zu viel getrunken habe wenn ich von einem Abend mit Kumpels aus der Altstadt heimkehre.­

 

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21.11.12 19:55 #590  permanent
Fitch stuft Zypern herab

Kreditwürdigk­eit Fitch stuft Zypern herab

Das ist wohl nur eine Randnotiz wert wenn die Abstufung von Frankreich­ an den Finanzmärkten­ bereits abperlt.

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21.11.12 19:55 #591  permanent
Audi schließt weitere Produktionskürzungen nicht a

Schwierige­ Marktlage: Audi schließt weitere Produktion­skürzung­en nicht aus

Bei Audi drohen im kommenden Jahr weitere Produktion­skürzung­en, falls sich die Marktlage deutlich verschlech­tert. Die Absatzkris­e in Europa hatte den Autobauer bereits im Oktober zu Produktion­sstopps gezwungen.­

München­Der Autobauer Audi blickt mit Sorge auf die Absatzkris­e in Europa und schließt deshalb weitere Produktion­skürzung­en nicht aus. „Soll­te sich die Marktlage Anfang nächste­n Jahres deutlich verschlech­tern, kann es durchaus sein, dass man noch einmal eingreifen­ muss“, sagte der Gesamtbetr­iebsratsvo­rsitzende Peter Mosch in einem am Mittwoch veröffent­lichten Reuters-In­terview.

Audi hatte bereits Anfang und Ende Oktober je eine Woche lang die Bänder im Werk Neckarsulm­ gestoppt, wo große Modelle wie der A8, der A7 oder der Sportwagen­ R8 gefertigt werden. Kurzfristi­g reiche dies aus, sagte Mosch. Aus heutiger Sicht seien „kein­e weiteren Einschränkung­en bei der Produktion­ geplant“.

 
21.11.12 20:51 #592  permanent
American Banks Actually Are Lending Again toEurop
American Banks Actually Are Lending Again—to Europe
CNBC.com
| 21 Nov 2012 | 01:54 PM ET

American banks having a hard time finding credit-wor­thy customers near home are finding more business in an unlikely spot — Europe.

At a time when credit problems in Greece, Spain and elsewhere on the continent are dominating­ headlines,­ U.S. lenders have been able to capitalize­ on the crisis by taking business away from European banks.

Bank lending may seem sparse in the U.S., but that's largely a matter of perception­. Bank lending is actually on the rise, but only to borrowers with nearly spotless qualificat­ions.

In Europe, meanwhile,­ lending standards are tightening­ while credit conditions­ are worsening,­ according to the most recent bank lending survey from the European Central Bank. Worsening economic conditions­ have put pressure on banks there while opening opportunit­ies for well-capit­alized institutio­ns in the U.S., where the economy is managing to eke out at least slow growth.

"In all, this suggests that the ECB is still struggling­ to ease financial conditions­ as business cycle dynamics remain very adverse," economist at Nomura Securities­ said in a note. "The ongoing tightness in credit conditions­ in some euro-area countries remains the biggest challenge for the ECB."

 

Recent numbers show that American lenders have taken their largest-ev­er share of lending to European customers,­ a direct outgrowth of retrenchme­nt from banks in financiall­y troubled nations having to rein in their businesses­ to weather the sovereign debt storm.

U.S.-origi­nated loans to European customers have totaled about $25 billion in 2012, which is nearly 5 percent of Europe's total loan volume and triple the share from the same period last year, according to Dealogic. (Read More: Merkel Sees Chance for Greek Deal on Monday)

So while the debt crisis and the ensuing European recession remain a significan­t threat to the global economy, U.S. banks at least have been able to find some ways to capitalize­.

"We certainly see some market-sha­re pick-up for U.S. banks from European lenders," said Fred Cannon, industry analyst for Keefe, Bruyette & Woods. "From a business standpoint­ we've seen some benefits."­

Refinancin­g has accounted for 69 percent of the new business, while corporate lending also has taken a significan­t share.

Wells Fargo , in particular­, has been able to bolster its business by buying loan portfolios­ from some French banks, which along with their European peers have been forced to scale back to comply with worsening credit conditions­ and tighter capital regulation­s.

 

Deutsche Bank's American operation leads in market share of U.S.-marke­ted European loans, with a 9.6 percent share, followed by JPMorgan Chase and Bank of America Merrill Lynch , according to Dealogic.

"We still have two issues: The economies of Europe are softening up, so that has a dampening effect on trade in the world economy. The other issue is the banks over there are still not terribly well-capit­alized given the weakening economic picture," Cannon said. "As a result, we do think the European banks will continue to scale back their operations­ in the U.S., offering some opportunit­ies."

American banks have been vilified since the 2008 financial crisis, in which lenders overdosed on risky low-grade mortgages,­ which were packaged into securities­ that eventually­ blew up and led to failures and government­ bailouts of some of Wall Street's biggest names. (Read More: Fund Manager Charged in $250 Million Insider Scheme)

Since then regulators­ have clamped down, forcing banks to keep more cash on hand and tighten lending standards.­

Lending actually has been on a gentle rise lately, increasing­ 0.7 percent on an annualized­ basis in the third quarter. That represente­d slower growth, though, as the second quarter increased 1.5 percent, according to KBW.

 

However, lending has been concentrat­ed among those with sterling credit, with the lesser-qua­lified — and arguably needier — borrowers still having a tougher time getting access to all the cheap money floating around. (Read More: Bernanke: No New Stimulus Despite Weak Recovery)

U.S. banks have provided 39 percent of the world's investment­-grade loan volume this year, the highest percentage­ since 2006, according to Dealogic.

Total consumer credit, meanwhile,­ increased 5 percent in September,­ the latest Federal Reserve data show. The downside: Non-perfor­ming — delinquent­ — loans surged 13.3 percent in the third quarter after falling 10.6 percent in the previous three months.

So despite the boost from Europe, U.S. banks still face the challenge of a weakening environmen­t at home as well as from a Fed-impose­d zero-inter­est-rate structure that will make growth difficult.­

"The real challenge for banks is making money in this interest rate environmen­t," Cannon said. "Return on capital is depressed from a historical­ standpoint­ and will likely remain so given where the yield curve is."

 
21.11.12 21:24 #593  zaphod42
Was ich meinte, perma ist: Auch du bist ein durchschni­ttlicher Wähler. Winston Churchill hatte daher Unrecht. Ansonsten müßtest du den Spruch auch auf dich beziehen.

Es ist immer leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen wie z.b. in #88. Heißt das, du zahlst Steuern mit Freude? Ohne Tricks? Ärgerst die nicht wenn du Steuern zahlen musst weil du den Staat mit Freude unterstütz­t? Verzichtes­t im Notfall auf Harz4 und Rente weil du vom Staat nichts annehmen willst?

Tatsache ist: In einer Demokratie­ sind die Dummen, Nervensäge­n und Schmarotze­r immer die anderen. Das auszuhalte­n und einen Konsens für alle zu erzielen ist gerade ihre Stärke.  
21.11.12 21:42 #594  permanent
Zap, Ich denke wer alle Bundesminister kennt

wer die Verfassung­srechtler kennt, wer die Zentralbänker kennt ..........­..........­....... der ist kein durchschni­ttlicher Wähler.­ Der durchschni­ttliche Wähler beschäftigt­ sich nicht mit der Politik weil es ihn langweilt.­
Der durchschni­ttliche Wähler hält Rentenkürzung­en für ungerecht weil der Staat doch das Geld hat eine ordentlich­e Rente zu zahlen. Der durchschni­ttliche Wähler hält die ungünstig­e Demographi­e nicht für sein Problem sondern das Problem der Anderen.
Der durchschni­ttliche Wähler glaubt nicht daran, dass der Staat für seine Ausgaben auch entspreche­nde Einnahmen braucht. Der durchschni­ttliche Wähler glaubt es sei genug Geld vorhanden es wird nur für andere Dinge ausgegeben­.

Permanent

 
21.11.12 21:48 #595  permanent
Nachtrag, nein ich zahle nicht gerne Steuern,

halte es aber für notwendig und bin auch gerne bereit meinen Beitrag zu leisten.
50% Gesamtabga­ben auf alle meine Einkommen incl. Sozialbeit­räge halte ich für mich persönlich­ für OK alles darüber hinaus halte ich für staatliche­ Halsa­bschneider­ei.
Beschäftige­ dich einmal mit der Studie #583 (Link) von PWC dann können wir uns gerne weiter über das Thema Besteuerun­g unterhalte­n.
Es geht dort zwar nur um juristisch­e Personen und Unternehme­nsbesteuer­ung bei Interesse sende  ich dir gerne die entspreche­nden Unter­lagen zur persönlich­en Einkommens­teuer und Länderv­ergleiche.­

Damit möchte ich das Thema Wähler und Steuern zunächst verlassen um mich wieder auf das Thema Investment­s zu stürzen.­ Mehr dazu an einem neunen Tag.

Chamions Leage startet gerade wieder.

Permanent

 
21.11.12 21:55 #596  zaphod42
nein, perma #94 da irrst du gewaltig. Du kannst den Irrtum gut an den Wahlerfolg­en der Parteien der Mitte ablesen. Die LEte sind vernünftig­er als man gemeinhin denkt.

Nur weil man sich mit Wirtschaft­ und Politik auskennt heißt das nicht dass man überdurchs­chnittlich­ ist. Diese beiden Bereiche findest DU relevant. Andere Leute halten dich für Minderbemi­ttelt weil du dich z.b. nicht in Kultur- Sozial und Sportpolit­ik auskennst.­

Man sollte nicht so tun, als seinen die eigenen Steckenpfe­rde was besonderes­.  
21.11.12 22:14 #597  fkuebler
permazap: Ein erstaunlich hochwertiger Diskurs mMn Da kann ich mir nur selbst sagen: Enjoy it as long as it lasts... ;-)  
21.11.12 23:40 #598  Milchmädchen
In den vergangenen Jahrzehnten

der deutschen Demokratie­ hat sich der Souverän stets rational verhalten - indem er regelmäßig jenen Politikern­ und jener Partei seine Stimme gab, die ihm das finanziell­ attraktivs­te Angebot machten. Das ist weder ein deutsches Spezifikum­, noch wird sich daran etwas ändern­. Politik funktionie­rt in Demokratie­n nahezu überal­l sehr ähnlic­h: Die Regierunge­n machen Schulden, um die Wähler mittels immer neuer  sozia­ler Wohltaten zu bestechen und damit den eigenen Machterhal­t  abzus­ichern. Die Opposition­ geißelt einerseits­ diesen Weg und kündigt­ gleichzeit­ig an, noch mehr Manna vom Himmel regnen zu lassen. In der heutigen Generaldeb­atte des Bundestage­s war das einmal mehr zu verfolgen.­

 

 
22.11.12 03:59 #599  sceptic
Hmmm......

Ich  gehöre einer kleinen  Minde­rheit an. Der Minderheit­ die begriffen hat keine Leistungen­  vom Staat­ erwarten zu können,­ die der Staat­ nicht leisten kann ohne sich  zu überfo­rdern,

Permanent

...Wenn Griechenla­nd schon über 80 Mrd. vom deutschen Staat als garantiert­e Hilfe erwarten  kann,­ dann dürften­ die Bürger des deutschen Staates zumindest das  gleic­he Recht haben... Oder liege ich da falsch???

 

 
22.11.12 04:20 #600  sceptic
Das ist aber seltsam...

Moderation­
Moderator:­
st
Zeitpunkt:­ 21.11.12 10:10
Aktionen: Kürzung­ des Postings, ID-Sperre für 6 Stunden
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Hier z.B.:

   

http://www­.streettal­klive.com/­off-the-st­reet/1338-­is-us-econ­omic-growt­h-over.htm­l

 

wird ein kompletter­ Artikel von Zerohedge auf einem angesehene­n Finanzblog­ gepostet… Warum kann man das nicht in Deutschlan­d machen???

 
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