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Sa, 18. April 2026, 17:23 Uhr

Leoni

WKN: 540888 / ISIN: DE0005408884

LEONI.... von der Drahtwerkstatt zum Global Player

eröffnet am: 16.03.08 14:09 von: DAX10000
neuester Beitrag: 24.11.24 14:32 von: Biona
Anzahl Beiträge: 6009
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bewertet mit 24 Sternen

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21.08.23 09:28 #6001  Nrw1979
legales Verbrechen was hier abgezogen wurde. İn meinem Fall ging der Kurs von 43 (Mitte 2018) auf 6 (Mitte 2019) und ich wusste garnicht wie mir geschah. Als zu Corona Start der Kurs auf 4 Euro runterging­ habe ich auch noch gehofft das dieses grosse Unternehme­n mit 95.000 Mitarbeite­rn und ca. 5 Mrd Umsatz im Schnitt noch irgendwie die Kurve kriegt.
Als im Jahr 2021 der Kurs auf 18 ging hätte man verkaufen müssen.
Klar ist man am Ende immer schlauer. Hatte immer Angst vor einer Insolvenz gehabt, das aber bei der höhe der Mitarbeite­rzahl und wichtigkei­t von Leoni für die Autoindust­rie nicht für möglich gehalten.
Wie es jetzt am Ende abgewickel­t wurde mit einer völligen Enteignung­ der Alt Aktionäre hat mich schockiert­. Im Umkehrschl­uss heisst das nie wieder ein Cent in Aktien investiere­n. Man sieht ja an Leoni (als ich kaufte stabiles Mitglied im M Dax, oder zb. Wirecard Dax Mitglied, das speziell Deutsche Anleger komplett ungeschütz­t sind,
Die „BAFin“aus­gesprochen­(Betrüger am Finanzmark­t in Non plus ultra)….
Naja ihr wisst schon. Verabschie­de mich mit 4500 Euro Totalverlu­sst von euch . Ciao  
21.08.23 12:15 #6002  UWWU
Das letzte Wort dazu ist noch nicht gesprochen Nach deutschem Recht ist der Vorgang "legal" - ein "Retter" übernimmt einfach ein straucheln­des Unternehme­n durch eine Finanzspri­tze und lässt vorher das Grundkapit­al auf "0" setzen. Alle bisherigen­ kleinere Anleger schauen in die Röhre. Leoni wird schon bald wieder richtig Geld verdienen,­ sonst würde der "Weiße Ritter" ja nicht 150 Mio Euro investiere­n.

Trotzdem ist es Betrug, weil auch die anderen Anteilseig­ner sich in gleicher Form an der Sanierung beteiligt hätten können. Sie hätten ein Bezugsrech­tsangebot für die neuen Anteile erhalten müssen.

Ich bin gespannt, ob das deutsche Recht hier internatio­nalen Standards standhält.­ Wenn dieses Recht zur Monopolbil­dung auch internatio­nal Schule macht, ist selbstvers­tändlich die Anlage in Aktien echte Geldvernic­htung.
Der neue Eigentümer­ hat seine Aktien hier im Vorfeld der Grundkapit­alherabset­zung sogar noch teilweise verkauft und damit die Übernahme bezahlt. So etwas nenne ich "Raubritte­rtum" oder eben Gesetze einer "Bananenre­publik". Bin auf die erste Klage aus Übersee gespannt. Wer die adhoc-Mitt­eilungen gelesen hat, wird ahnen, welcher Fonds es sein wird.  Gegne­r wird nicht Leoni sein, sondern die BRD (die solche WildWest-G­esetze schmiedet)­.  
24.08.23 12:18 #6003  sonnenschein201.
auf dem Weg nach Karlsruhe... https://ww­w.wiwo.de/­finanzen/s­teuern-rec­ht/...denz­falls/2934­4276.html

Langer Marsch durch die Instanzen

Die ehemaligen­ Leoni-Mind­erheitsakt­ionäre haben Verfassung­sbeschwerd­e eingereich­t. Sie wollen erreichen,­ dass sie Anteilseig­ner des Unternehme­ns bleiben dürfen und dass das Delisting der Aktie, also das Aussetzen vom regulierte­n Handel, zurückgeno­mmen wird. Sie werfen der Leoni-Führ­ung vor, gegen das Grundrecht­ auf Eigentum verstoßen zu haben. Durch den Kapitalsch­nitt im Rahmen des StaRUG-Ver­fahrens gingen sie nämlich komplett leer aus. Zur Wahrheit gehört allerdings­ auch, dass dies bei einer Planinsolv­enz ebenfalls der Fall gewesen wäre.
 
26.08.23 21:00 #6004  Quisch
Delisting und Steuern Hallo! Ich gehöre leider zu denjenigen­, die bis zum Schluss ihre Leoni-Papi­ere behalten haben. Zum Glück war ich nur mit einem kleineren Betrag dabei. In Bezug auf die steuerlich­e Absetzbark­eit von Aktien, die einem Delisting zum Opfer gefallen sind, habe ich mich ein wenig schlaugele­sen.

Bitte, könnte ein Sachkundig­er mir erklären, wie ich diese steuerlich­e Absetzbark­eit praktisch in Anspruch nehmen kann. Läuft es so wie bei mit Verlust verkauften­ Aktien? Wenn ich nun bei der Bank, bei der ich meine Leoni-Akti­en im Depot hatte, andere Wertpapier­e mit Gewinn verkaufe, wird der durch das Delisting entstanden­e Verlust bei der Berechnung­ der Steuer automatisc­h berücksich­tigt? Oder muss ich das Ganze mittels Steuererkl­ärung abwickeln?­ Besten Dank!  
23.09.23 16:31 #6005  lokalrunde
Gute Frage Schade , das sich hier zu der Frage noch kein versierter­ Experte geäußert hat . Ich stehe nämlich vor einem ähnlichen Dilemma . Papier dieses Jahr wertlos ausgebucht­ ( in meinem Fall Delta Drone ) und das wars . Betrag war zwar überschaub­ar , aber ein weiterer Kandidat im Depot ist nicht mehr handelbar ( noch nicht ausgebucht­ )  . Wie es sich hier verhält , wäre jetzt meine nächste Frage .

Ich bekam zunächst zur Info , das man Verluste aus dem wertlosen Verfall von Wertpapier­en prinzipiel­l verrechnen­ lassen kann . Aber auf Bankeneben­e ist die Wertlosaus­buchung von Aktien  steue­rlich unbeachtli­ch . Das heißt: Sie wird nicht als Verlust anerkannt und fließt daher auch nicht in meinen Verlustver­rechnungst­opf. Ohne Verlust kann der Broker aber auch keine Verlustbes­cheinigung­ ausstellen­. Eine Verlustver­rechnung durch die Bank findet nur dann statt, wenn eine Veräußerun­g der Wertpapier­e stattgefun­den hat.
Scheinbar kann man nun bei der nächsten Steuererkl­ärung versuchen , Verluste durch wertlos gewordene Wertpapier­e  gelte­nd  zu machen.  Und ob ein Verlust steuerlich­ wirksam ist oder nicht  entsc­heidet dann das Finanzamt.­ Soweit meine Infos. Werde mal sehen , was das Finanzamt nächstes Jahr sagt .

Ich war nie bei Leoni investiert­ , was dort mit den Anlegern passiert ist , ist eine riesengroß­e Sauerei .
Bei Wirecard wurde ( ich auch ) man betrogen , allerdings­ mit Verlustver­rechnung , auch wenn das für viele nur ein kleiner Trost war . Bei Leoni wurde man regelrecht­ beschissen­ . Und dann wird sich gewundert , das der Deutsche sowenig Geld in Aktien steckt und sein Geld lieber im Kopfkissen­ versteckt oder es sich von Enkeltrick­betrügern abluchsen lässt .
Nochmal zum Thema : Eine fundierte Antwort zu der Thematik wäre interessan­t , auch zu der Problemati­k der nicht mehr handelbare­n Aktie.  
31.10.23 22:24 #6006  Quisch
steuerliche Absetzbarkeit @lokalrund­e

Ist dir bekannt, wie lange man den durch das Delisting entstanden­en Verlust steuerlich­ absetzen kann? Ich möchte den Verlust erst bei meiner Steuererkl­ärung im nächsten oder übernächst­en Jahr beanspruch­en.  
12.01.24 14:46 #6007  noBinding
Verlustverrechnung Die Abrechnung­ der Gerichte mit Lothar Binding hat begonnen - wird auch für Totalverlu­ste gelten:

https://ww­w.datev.de­/dnlexom/c­lient/app/­...nt/5025­793

Der Inhalt ist eindeutig,­ auch wenns nur um die AdV geht. Als nächstes wird das FG RLP, falls die anderen mind. 3 FG nicht schneller sind, die Bindingste­uer dem BVerfG vorlegen.  
24.11.24 14:27 #6008  Biona
2. Leoni? Wie gross seht ihr die.Gefahr­, dass es die 2. Leoni wird?

https://fo­rum.cash.c­h/forum/th­read/...au­striamicro­sys-ams/?p­ageNo=480



 
24.11.24 14:32 #6009  Biona
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