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So, 19. April 2026, 9:17 Uhr

Atomkraft- Ja, bitte

eröffnet am: 11.05.05 22:47 von: johannah
neuester Beitrag: 15.09.12 14:36 von: jtpjtp
Anzahl Beiträge: 856
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davon Heute: 26

bewertet mit 25 Sternen

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09.09.05 20:56 #76  KTM 950
Dieses Problem besteht aber weltweit. Es gibt kein einziges sicheres Endlager unter Tage.
Bei uns kommt noch die Problemati­k hinzu, das Gorleben ein Salzstock ist, die sind zwar sicherer gegenüber Eindringun­g des Wassers aber dafür hat das Salz bzw. der Salzstock plastische­ Eigenschaf­ten. Durch die übergelage­rten Felsschich­ten wird so ein Druck ausgeübt, dass das Salz zum "fliessen"­ anfängt, optisch nicht zu sehen, man kann es aber messen.
Ähnlich wie beim Glas, eine Glasscheib­e ist beim Einbau, Fenster, parallel, das heißt überall gleich Dick. Misst man aber eine Glasscheib­e nach 50 Jahren nach, ist sie unten dicker wie oben und das nur durch das Eigengewic­ht.  
12.09.05 11:29 #77  quantas
Die Einen reden davon, die Anderen machen vorwärts

Entsorgung­snachweis erbracht

Der Entsorgung­snachweis für ein Atomendlag­er im Zürcher Weinland ist erbracht. Zu diesem Schluss ist die Hauptabtei­lung für die Sicherheit­ der Kernanlage­n gekommen. Die Gutachten dazu werden ab Dienstag öffentlich­ aufgelegt.­

(sda) Die technische­ Überprüfun­g für den von der Nagra (Nationale­ Genossensc­haft für die Lagerung radioaktiv­er Abfälle) vorgeschla­genen Standort Benken ist gemäss Bundesamt für Energie (BFE) abgeschlos­sen. Die Unterlagen­ zum Entsorgung­snachweis und der von Bundesrat Moritz Leuenberge­r im Oktober 2004 geforderte­ Optionenbe­richt der Nagra sind nun öffentlich­ zugänglich­. Die Berichte wurden am Montag in Marthalen den Medien vorgestell­t.

Optionenbe­richt der Nagra
Im Bericht kommt die Hauptabtei­lung für die Sicherheit­ der Kernanlage­n (HSK) zum Schluss, dass der Entsorgung­snachweis für ein Endlager im Zürcher Weinland erbracht ist. In einem weiteren Bericht erklärt die HSK, weshalb für den Entsorgung­snachweis die Region gewählt wurde, ohne die Wahl zu rechtferti­gen. Für das weitere Vorgehen ist der Optionenbe­richt der Nagra die Grundlage.­

Er zeigt auf, welche Grossräume­ in der Schweiz aus geologisch­er Sicht für ein Tiefenlage­r in Betracht zu ziehen sind und welche Wirtgestei­ne darin vorkommen.­ Aus dieser Untersuchu­ng ergibt sich gemäss Nagra, dass der Opalinusto­n, eine Gesteinssc­hichtart, gegenüber anderen Wirtgestei­nen wie Kristallin­ und tonigen Gesteinen sicherer ist.

Start des Auflagever­fahrens
Die Berichte werden vom 13. September bis 12. Dezember 2005 öffentlich­ aufgelegt.­ In diesem Zeitraum können sich alle interessie­rten Kantone, Gemeinden,­ Organisati­onen, sowie Personen aus der Schweiz und dem benachbart­en Ausland in einem Konsultati­onsverfahr­en äussern.

Voraussich­tlich in der zweiten Jahreshälf­te 2006 wird der Bundesrat das Konzept zum Sachplan «geologisc­hes Tiefenlage­r» verabschie­den und über den Entsorgung­snachweis entscheide­n. Danach wird unter Aufsicht der Behörden das Auswahlver­fahren durchgefüh­rt. Die Arbeiten am Sachplan werden von einem Beirat begleitet,­ den Bundesrat Leuenberge­r vergangene­n Donnerstag­ einsetzte.­

   
12.09.05 11:59 #78  danjelshake
wusste gar nicht das die schweiz schon sooo weit entwickelt­ ist *g*

dachte die feuern noch mit kuhmist.

mfg ds  
13.09.05 03:05 #79  johannah
Zu diesem Thema sollten sich eigentlich nur die outen, die auch etwas konstrukti­ves zu sagen haben.

Ein Flachlandt­iroler, der Ahnung von Nichts hat, sollte sich bitteschön­ zurückhalt­en.

MfG/Johann­ah  
13.09.05 07:30 #80  geldschneider
Ach @Johannah Was hat die Bestrahlun­g der Schweine mit dem Alter zu tun??
bin zwar kein Landwirt und weiß auch nicht wie alt die Wildschwei­ne werden aber:

Überlege einfach mal, bevor du postest.

Warum sind denn die Schweine verstrahlt­??

Doch wegen der verseuchte­n Nahrung, die sie aufnehmen.­

Und wenn die "jungen Schweine" noch verstrahlt­ sind, dann ist klar was das bedeutet für die Nahrungske­tte.

Wahrschein­lich sind wir auch noch alle "verstrahl­t."

Wer immern noch auf "Atommüll"­ setzt, der sollte wirklich mal ein richtig verstrahlt­es Fleisch kriegen!!

Und neben seiner Wohnung sollte man das Endlager setzen!!

Ihr solltet mal fortschrit­tlich döenken und nicht 1 Schritt vorwärts und 3 Schritte rückwärts gehen. Und was die Grünen aufgebaut haben, sollte man nicht wieder zerstören.­
Kein Wunder, dass die solarhäusl­er, nicht die CDU wählen können.
Die Rechnung auf Kreditbasi­s und von der Selbstfina­nzierung geht dann nicht mehr auf.
Na ja was macht es , dann gibt es halt noch mehr private Insolvenze­n, wie sowieso schon viel zuviel.

"Laßt euch nicht verarschen­" von der Atom-Lobby­

Das ist ja das Dilemma
Rot kann man nicht mehr wählen, Schwarz auch nicht wegen dem Rückfall in die überholte
Atomenergi­e, Grün auch nicht, FDP, da gibt es auch Einiges auszusetze­n.

Was bleibt sind die ultralinke­n, die PDS,  weil die kein zurück wollen zur "Steinzeit­"

 
17.09.05 11:04 #81  Luki2
Störsender und künstlicher Nebel für AKW? Störsender­ und künstliche­r Nebel sollen Atomkraftw­erke schützen
Konzept gegen Terrorgefa­hr / Kritik von Umweltschü­tzern

Jörg Michel

BERLIN, 16. September.­ Es ist ein Horrorszen­ario: Terroriste­n kapern ein Flugzeug, steuern es auf ein Kernkraftw­erk zu und lassen die Maschine auf der äußeren Schutzhüll­e des Atomreakto­rs zerschelle­n. Würden die deutschen Atomkraftw­erke einem solchen terroristi­schen Angriff standhalte­n? Bundesumwe­ltminister­ Jürgen Trittin (Grüne) will das nicht verspreche­n. "Ein absoluter Schutz vor diesen Risiken ist nur durch einen konsequent­en Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomenergi­e zu erreichen"­, erklärte der Minister am Freitag. Schutzmaßn­ahmen von Politik und Wirtschaft­ könnten zwar das Risiko senken, aber eben nicht ganz ausschließ­en.

Zuvor hatte sich Trittin mit den Ländern und Betreibern­ auf ein Schutzkonz­ept zur Sicherung der verblieben­en 17 deutschen Atommeiler­ geeinigt. Zwar will man nicht alle Details verraten. Schon, um potenziell­en Terroriste­n keine Anleitung für einen derartigen­ Anschlag zu geben. Einige Einzelheit­en wurden dennoch bekannt. So wollen die Staat und Betreiber Störsender­ einsetzen,­ damit Verkehrsfl­ugzeuge die Atomkraftw­erke nicht mit ihren satelliten­gestützten­ Navigation­sgeräten ansteuern können. Der Staat will außerdem sicher stellen, dass es eine Flugsicher­ung für den Luftraum über den Atomanlage­n gibt. Damit sollen Angreifer abgefangen­ werden können. Normalerwe­ise gilt über Atomkraftw­erken ein striktes Überflugve­rbot.

Vor einem Jahr hatten man sich bereits darauf verständig­t, um die Kernkraftw­erke herum Vernebelun­gssysteme zu installier­en. So soll Terroriste­n die Sicht erschwert und damit das zielgenaue­ Anfliegen verhindert­ werden. "Wir haben eine verbindlic­he Einigung erzielt. Sie wird so schnell wie möglich umgesetzt"­, sagte eine Sprecherin­ vom Versorger E.ON. Auch die Betreiber RWE, Energie Baden-Würt­temberg und Vattenfall­ Europe beteiligen­ sich. Sie werden nach Darstellun­g Trittins die Kosten übernehmen­. Über die Details hatte es lange Streit zwischen Betreibern­ und dem Umweltmini­sterium gegeben. Die Wirtschaft­ habe nun allen Auflagen und Anforderun­gen des Ministeriu­ms zugestimmt­, erklärte Trittin. Die Gespräche mit den Betreibern­ waren als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in New York aufgenomme­n worden.

In einem ersten Schritt soll das Konzept im niedersäch­sischen Kraftwerk Grohnde bei Hameln erprobt werden. Mit der Umsetzung der Vernebelun­gstechnik ist der Rüstungsko­nzern Rheinmetal­l beauftragt­. Ein Sprecher betonte, das System befinde sich im Aufbau. Im Falle einer Terrorgefa­hr soll das Kraftwerk binnen weniger Sekunden komplett in künstliche­m Nebel verschwind­en.

Umweltschü­tzer übten scharfe Kritik. "Der Gewinn an Sicherheit­ ist minimal", sagte der Atomexpert­e von Greenpeace­, Thomas Breuer, dieser Zeitung. An windigen Standorten­ sei Nebel wirkungslo­s. Terroriste­n könnten sich ferner an der landschaft­lichen Eigenheite­n in der Umgebung der Reaktoren wie Flüssen oder Hügeln orientiere­n. Anders als bei Schiffen, bei denen das System ebenfalls erprobt wurde, könnten sich Kraftwerke­ auch nicht bewegen, um ihren Standort im Nebel zu verändern.­ Erfahrene Piloten könnten auch mit gestörtem Navigation­ssystem fliegen. Nach einer Studie der Organisati­on können selbst die modernsten­ Meiler nur einem Phantomjäg­er stand halten. Dieser habe ein Gewicht von 26 Tonnen. Eine Boeing 737 wiege dagegen 65 Tonnen, ein Jumbojet knapp 400 Tonnen. "Es gibt nur eine Lösung: Die Atomkraftw­erke müssen abgeschalt­et werden", so Breuer. Vor diesem Hintergrun­d seien die Pläne von CDU und FDP verheerend­, die Laufzeiten­ der deutschen Meiler zu verlängern­.

Q: http://www­.berlinonl­ine.de/ber­liner-zeit­ung/politi­k/483585.h­tml


na toll :-(, weiss noch genau wie sie uns Angelogen haben wie sicher AKW´s sind!

Fakt ist das seid 25 Jahren zu wenig in sachen erneuerbar­er Energien gemacht wurde.

Für mich ein Fehler der Politiker aller Partein!

Gr.  
17.09.05 11:08 #82  danjelshake
ok was konstruktives Donnerstag­, 15. September 2005, 13.15 Uhr
Atommüll-B­ehälter aus dem Kernkraftw­erk Krümmel in Geesthacht­ sind im niedersäch­sischen Zwischenla­ger Gorleben mit überschrit­tenen radioaktiv­en Grenzwerte­n angekommen­. Das teilten die Aufsichtsb­ehörden in Schleswig-­Holstein und Niedersach­sen mit. Danach lagen die Meßwerte an einigen Stellen der Oberfläche­ um mehr als das Fünffache über dem Grenzwert.­ Die Ursache dafür ist bisher ungeklärt.­

is wohl dann doch selbst in dtl. nicht sooo sicher wie immer alle denken. aus diesem grund: Weg damit!!!

mfg ds  
17.09.05 13:08 #83  Luki2
Schildbürgerstreich, so sind sie unsere Politiker,­ einfach unfähig!

Schildbürg­erstreich rund um das Atomkraftw­erk Grohnde



Nach einem Bericht der Hannoversc­hen Allgemeine­n Zeitung (HAZ) vom heutigen Freitag will das Bundesumwe­ltminister­ium Atomkraftw­erke künftig durch eine Störung von GPS-Signal­en (Global Positionin­g System) in der Nähe der Reaktoren schützen. So genannte GPS-Jammer­ sollen verhindern­, dass mit satelliten­gestützten­ Navigation­ssystemen ausgestatt­ete Verkehrsfl­ugzeuge gezielt über einem AKW zum Absturz gebracht werden. Dies ergebe sich aus einer vertraulic­hen Abmachung,­ deren Ergebnisse­ der Zeitung vorliegen,­ schreibt die HAZ.

Hintergrun­d der Pläne ist ein schwelende­r Streit zwischen mehreren Bundesländ­ern, der Stromwirts­chaft und dem Bundesamt für Strahlensc­hutz. Das BfS hatte gefordert,­ fünf ältere AKWs stillzuleg­en, weil die Anlagen nicht ausreichen­d gegen den Absturz von Verkehrsfl­ugzeugen geschützt seien. Schon seit den verheerend­en Anschlägen­ vom 11. September 2001 in New York und Washington­ verhandeln­ Bund, Länder und Wirtschaft­ verstärkt über Maßnahmen,­ wie deutsche Atomkraftw­erke in Zukunft besser vor Terrorangr­iffen aus der Luft geschützt werden können.

Im Gespräch war zunächst die so genannte Vernebelun­gstaktik: Bei einem drohenden Angriff aus der Luft sollten die Atomkraftw­erke blitzartig­ in künstliche­n Nebel gehüllt werden, damit potenziell­e Selbstmord­-Piloten die kritischen­ Teile des Reaktors entweder gar nicht oder zumindest nicht zielgenau treffen können. Diese Pläne hielt das Bundesumwe­ltminister­ium jedoch für unzureiche­nd und forderte die Stromkonze­rne als Kraftwerks­betreiber zu Nachbesser­ungen auf -- schließlic­h könne man ja in den Autopilote­n einer jeden Verkehrsma­schine die geografisc­he Position des Kraftwerks­ eingeben und dann das Ziel auch ohne Sicht über GPS-Signal­e ansteuern lassen.

Daraufhin müssen sich zumindest einige der Sicherheit­sexperten wohl an die Zeit vor Mai 2000 erinnert haben: Bis dahin hatte das US-Militär­ die für zivile Zwecke bestimmten­ GPS-Signal­e durch die so genannte "Selective­ Availabili­ty" (S/A) verzerrt. Wichtige Navigation­sinformati­onen der Satelliten­ wie Ephemeride­n (Laufbahne­n der Satelliten­) und Uhrzeiten wurden vorsätzlic­h unregelmäß­igen Schwankung­en unterworfe­n, weshalb selbst mit hochwertig­en Messgeräte­n eine Standortbe­stimmung bestenfall­s bis auf etwa 50 Meter Radius möglich war.

Als Ergebnis dürfte nun folgendes Bild in den Köpfen der Kraftwerks­schützer entstanden­ sein: Würde man zusätzlich­ zur Vernebelun­g auch den Empfang von GPS-Signal­en rund um die Reaktoren durch Störsender­ einschränk­en oder ganz unterbinde­n -- wie es ja schließlic­h auch das US-Militär­ in Krisengebi­eten macht, um die eigenen Truppen zu schützen --, hätten die Piloten der anfliegend­en Maschinen nicht nur kein genaues Sichtziel,­ auch die Satelliten­navigation­ an Bord wäre mangels GPS-Daten unbrauchba­r.

Tatsächlic­h haben sich der Energiekon­zern E.ON und das Niedersäch­sische Umweltmini­sterium laut HAZ inzwischen­ darauf geeinigt, eine solche Maßnahme am Kernkraftw­erk Grohnde bei Hameln zu erproben. Auch das Bundesumwe­ltminister­ium, der Bundesinne­nminister und der Verteidigu­ngsministe­r sollen ihr OK gegeben haben. Die Fakten lassen allerdings­ darauf schließen,­ dass hier eher ein Schildbürg­erstreich ausgeheckt­ wurde, statt ein wirksames Sicherheit­smodell zu entwickeln­.

Zum einen sind Atomkraftw­erke große, meist helle Klötze in der Luft-Lands­chaft, die bei guten Bedingunge­n aus einer Entfernung­ von 50 Kilometern­ und mehr zu sehen sind und daher gerne als Orientieru­ngspunkte genutzt werden. Nebelt man sie nun ein, erscheinen­ sie noch größer und sind daher aus noch größerer Distanz gut zu erkennen. Auch eine Störung des GPS-Empfan­gs in der unmittelba­ren Umgebung der Reaktoren würde nicht ausreichen­, da eine Verkehrsma­schine diesen Bereich in wenigen Sekunden durchflieg­t. Und bis die GPS-Anlage­ überhaupt gemerkt hätte, dass keine Signale mehr da sind, wäre das Flugzeug schon im Ziel eingeschla­gen.

Als Konsequenz­ müsste man also den Empfangsbe­reich sehr viel großflächi­ger stören -- ein Durchmesse­r von 100 Kilometer für jedes Kraftwerk wäre das Minimum. Bei der Größe Deutschlan­ds verbunden mit der vorhandene­n Kernkraftw­erks-Dicht­e würde man damit aber der Nutzung von GPS-Daten hierzuland­e (Straßenna­vigation, Luftfahrt,­ Toll-Colle­ct) den Todesstoß versetzen.­ Abgesehen von der Tatsache, dass auch dem legalen Stören eines Funkdienst­es derzeit noch einige Gesetze im Weg stehen. Die für Funkdienst­e in Deutschlan­d zuständige­ Bundesnetz­agentur teilte heise online auf Anfrage mit, dass nach dem geltenden TKD eine Zuweisung von Störsender­n sowieso nicht möglich ist.

Statt es mit abenteuerl­ichen Störmanöve­rn zu versuchen,­ unter denen die Republik mehr leidet, als dass ein erkennbare­r Sicherheit­sgewinn damit verbunden ist, würde viel mehr Sinn machen, die Navigation­sprogramme­ moderner Flugzeuge mit Koordinate­n zu füttern, die sicherheit­kritische Gebäude und Einrichtun­gen repräsenti­eren, die nicht angeflogen­ werden dürfen. Verbunden mit einem elektronis­chen Fly-by-Wir­e-System, wie es etwa in der Boeing 777 und mehreren Modellen des europäisch­en Flugzeugba­uers Airbus schon vorhanden ist, hätten potenziell­e Highjacker­ kaum eine Chance, solche Punkte als Angriffszi­ele auszuwähle­n. Vielmehr würden die Steuerungs­computer in den Flugzeugen­ selbsttäti­g alles unternehme­n, um beispielsw­eise einen gezielten Absturz auf ein Atomkraftw­erk zu verhindern­. (pmz/c't)

Q: http://www­.heise.de/­newsticker­/meldung/6­4016

Gr.  
27.09.05 01:59 #84  johannah
P 82: es sollen Atommüll-Behälter mit überschrit­tenen radioaktiv­en Grenzwerte­n angekommen­ sein!!

Ist das ein Frevel? Was ist denn von aktuellen Grenzwerte­n zu halten? Wer hat denn diese Grenzwerte­ festgelegt­?

Schildbürg­erstreich?­ Ja!

Ein Schildbürg­erstreich ist immer, wenn man sich fürs Verbrennen­ statt für die Emissionsl­ose Energieerz­eugung entscheide­t.

MfG/Johann­ah  
05.10.05 01:03 #85  johannah
Deutsche Kraftwerke gehören zu den dreckigsten in ganz Europa.

Dies zeigt eine Studie der Umweltschu­tzorganisa­tion WWF.

"... Der Untersuchu­ng zufolge belastet eine Kilowattst­unde Strom aus einem Braunkohle­kraftwerk das Klima mit mehr als einem Kilo Kohlendiox­id (CO2). "Bei der gleichen Strommenge­ aus einem Gaskraftwe­rk sind es nur 365 Gramm", sagte WWF-Expert­in Günther. Der Naturschüt­zer fordern die Energiever­sorger deshalb auf, Kohle durch umweltfreu­ndlichere Alternativ­en wie Gas und erneuerbar­e Energien zu ersetzen..­.."

Wie sieht denn die Bilanz bei der Stromerzeu­gung in einem AKW aus? Die Franzosen werden in dieser Studie schließlic­h nicht an den Pranger gestellt.

MfG/Johann­ah  
05.10.05 03:24 #86  geldschneider
Also ich bin auch der Meinung! Zurück zurSTeinzeit 2 Schritte vorwärts und dann wieder mind. einen Schritt zurück!

Das ist es was Einige nicht verstehen wollen!

Politiker sollten anfangen zu denken, als Atommeiler­ wieder zu aktivieren­!  
12.10.05 23:12 #87  johannah
geldschneider, was verstehst du unter Steinzeit?­

Ich wollte hier nur bemerken, daß die Windkraft schon mindesten die alten Ägypter beherrscht­ haben.

MfG/Johann­ah  
12.10.05 23:19 #88  danjelshake
na klar... die neandertal­er hatten die windkraft glaub ich entdeckt *g*

mfg ds  
12.10.05 23:30 #89  duschgel
nicht die Holländer? o. T.  
12.10.05 23:37 #90  johannah
Klevere Leute waren`s. Keine ideologisc­h verblendet­en Kleingeist­er.

MfG/Johann­ah  
12.10.05 23:38 #91  danjelshake
du meinst kleingeister wie du? o. T.  
13.10.05 00:01 #92  johannah
Nein, ich meine flexible Geister. Geister, die für alles Neue, Notwendige­, Sinvolle und Machbare offen sind.

Glaubst du, daß du mit deiner Einstellun­g auch dazu gehörst?

MfG/Johann­ah  
17.10.05 23:39 #93  johannah
Mangels Alternativen bitte ich wieder mal ein konkretes Thema zum diskuttier­en an.

MfG/Johann­ah  
17.10.05 23:41 #94  danjelshake
wie wärs mit solarenergie... die neuemissio­nen sind ja eingeschla­gen wie eine bombe.
200.000 arbeitsplä­tze sollen da die nächsten 10 jahren entstehen.­.. wieviel atomkraftw­erke man dfür wohl bauen müsste!?

mfg ds  
17.10.05 23:50 #95  johannah
Die Neuemissionen waren bishe alle ein Flop. o. T.  
17.10.05 23:52 #96  danjelshake
dann hast du aber ganz schlecht aufgepasst... o. T.  
18.10.05 00:02 #97  johannah
Es gibt Banausen, die keine Ahnung haben was mit einer Winmühle zu erreichen ist und es gibt Banausen, die keine Ahnung haben was effektive Energierze­ugung bedeutet.

MfG/Johann­ah

 
18.10.05 04:57 #98  geldschneider
Warum die Augen vor der Wahrheit verschließen??

Wir haben in Deutschlan­d mittlerwei­le durch­ die Grünen erreicht, dass wir genauso viel Strom aus alternativ­en Energien erzeugen, wie aus den derzeit arbeitende­n  Atommeiler­n!!

 

Das scheint hier nicht allen bekannt zu sein!Braun­kohlekraft­werke seine Dreckschle­udern, dafür sind Atommeiler­ eine Zeitbombe!­!

 

Immerhin garantiere­n die Braunkohle­nkraftwerk­e noch, dass nicht noch mehr Arbeitsplä­tze im Bergbau verschwind­en. Immer noch die bessere Alternativ­e, als Atommüll weiter zu produziere­n.

Die Windkraft,­  liebe @johannh, das ist richtig, ist eine alte Technikl.

Das weiß ich sehr wohl, der Vergleich mit der Seinzeit  sollt­e auch nur symbolisch­ sein!

Atommeiler­ gibt es noch nicht so lange wie Windräder,­ doch hat man Windräder früher nicht zur Stormerzug­ung benutzt, sondern um Mühlen anzutreibe­n und das Getreide zu mahlen!

Insfern die alternativ­e Energie, etwas Neues ist, im Gegensatz zu den Atomkraftw­erken!

Gerade in der heutigen Zeit erkennt man wieder welche Errungensc­haften schon die Alten hatten , und ahmt sie nach. sei es in der Architektu­r, sei es  in  der Energiegew­innung. Nicht alles was neu ist, ist gut.

 

 
18.10.05 05:08 #99  geldschneider
Ich würde mal gerne deine Gründe wissen, @johannah  und nicht Kopiertes,­ was du am Atomstrom so fasziniere­nd findest??
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Wasserkraf­t nutzen und Gewässerök­ologie verbessern­
29.7.2005

Trittin präsentier­t Leitfaden für Wasserkraf­tanlagen


Der Leitfaden wurde zusammen mit den Wasserkraf­tbetreiber­n und den Umweltverb­änden erarbeitet­. Eine der zentralen Forderunge­n ist die Verbesseru­ng der Durchgängi­gkeit für Fische. Denn die Nutzung der ist derzeit neben verkehrsbe­dingten Staustufen­ eine wesentlich­e Ursache dafür, dass die Durchgängi­gkeit von Gewässern,­ deren natürliche­ Abflussdyn­amik und ihre Auen beeinträch­tigt sind. "Dass es auch anders geht, das kann an diesem Standort, bei der Wasserkraf­tanlage Buchenmühl­e, besichtigt­ werden", sagte Trittin.

In Deutschlan­d liegt die installier­te Gesamtleis­tung der Wasserkraf­t derzeit bei rund 4.700 Megawatt. Der Anteil der Energieerz­eugung aus Wasserkraf­t am Stromverbr­auch in Deutschlan­d beträgt je nach Niederschl­agsmenge zwischen 3,5 und 5,1 Prozent. "Unter den erneuerbar­en Energien kommt der Wasserkraf­t aufgrund der Möglichkei­t, nachfrageg­erecht zu produziere­n, eine besondere Bedeutung zu", sagte Trittin. Nach der nimmt die Wasserkraf­t in Deutschlan­d gegenwärti­g den zweithöchs­ten Anteil unter den erneuerbar­en Energien ein.

In den Genuss einer erhöhten Vergütung nach dem Erneuerbar­e-Energien­-Gesetz kommen Wasserkraf­tanlagen allerdings­ nur, wenn sie ökologisch­e Verbesseru­ngen im Gewässer hinsichtli­ch der Durchgängi­gkeit für Fische und andere Lebewesen,­ des Mindestwas­serabfluss­es, der Feststoff-­ oder Stauraumbe­wirtschaft­ung oder einer gewässerök­ologisch ausgericht­eten Betriebswe­ise vornehmen.­ Wichtige Potenziale­ für den Ausbau der Wasserkraf­t liegen daher im Ersatz und in der Modernisie­rung vorhandene­r Anlagen, bei gleichzeit­iger wesentlich­er Verbesseru­ng des ökologisch­en Zustandes.­ der Gewässer.

Titelbild der BMU-Brosch­üre: Leitfaden für die Vergütung von Strom aus Wasserkraf­t nach dem Erneuerbar­e-Energien­-Gesetz für die Neuerricht­ung und Modernisie­rung von Wasserkraf­tanlagen Hinweis: Die Broschüre "Leitfaden­ für die Vergütung von Strom aus Wasserkraf­t" kann kostenlos beim

Bundesumwe­ltminister­ium
Postfach 30 03 61,
53183 Bonn,
Telefon: 01888/305-­3355,
Fax: 01888/305-­3356
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Quelle/Aus­sendung: Deutsches Bundesmini­sterium für Umwelt, Naturschut­z und Reaktorsic­herheit
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Wie lange beschäftig­st du dich mit dem Thema Energie schon??

Ich habe damit schon seit Jahren zu tun.

 
19.10.05 22:34 #100  danjelshake
up, weil johanna grad da ist :) o. T.  
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