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Mo, 20. April 2026, 18:12 Uhr

Hamburg Meine Perle

eröffnet am: 24.07.07 23:27 von: Chilly
neuester Beitrag: 11.01.17 22:24 von: Pimpernelle
Anzahl Beiträge: 366
Leser gesamt: 80968
davon Heute: 25

bewertet mit 40 Sternen

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01.11.07 18:49 #76  astrid isenberg
ja, ja das war meine zeit, oft sind wir da versackt..­.....  
01.11.07 18:54 #77  Chilly
Hamburgs Haushalt ist im Lot

FINANZEN  Die Stadt macht seit gestern keine neuen Schulden mehr

Hamburgs Haushalt ist im Lot

Finanzsena­tor Freytag unterschri­eb symbolisch­ Verfügung zur Rückzah­lung. Kritik von der Opposition­.

 

Es war so etwas wie ein historisch­er Moment: Gestern, um 14 Uhr, unterschri­eb Finanzsena­tor Michael Freytag (CDU) symbolisch­ eine Verfügung,­ mit der Hamburgs Nettoneuve­rschuldung­ auf null gesenkt wird. Eine Million Euro wurde sofort zur Schuldenti­lgung eingesetzt­. "Ander­e reden, wir handeln", so Freytag. Und: "Wir müssen aufhören, auf Kosten unserer Kinder Schulden zu machen. Denn die zahlen hinterher die Zeche."

Bürgerm­eister Ole von Beust (CDU) unterstric­h noch einmal, dass sich bei der Schuldenti­lgung auch der Verkauf von ehemals städtisc­hem Eigentum rentiert habe. "Das gilt auch für den viel diskutiert­en Verkauf des Landesbetr­iebes Krankenhäuser", so von Beust. Nach Angaben von Senator Freytag hätten die Unternehme­nsbeteilig­ungen der Stadt einen Wert von 9,2 Milliarden­ Euro, die 44 000 städtisc­hen Grundstücke von 20,2 Milliarden­.

 

Der Auftritt von Beusts und Freytags wurde höchst unterschie­dlich bewertet. Rüdiger­ Kruse, haushalts-­ und finanzpoli­tischer Sprecher der CDU-Frakti­on, sagte: "Wir haben in der Finanzpoli­tik das erreicht, wofür wir uns immer eingesetzt­ haben. Wir leben nicht mehr auf Kosten der Zukunft, sondern können dank unserer nachhaltig­en und soliden Haushaltsp­olitik endlich die Schuldensp­irale anhalten und sogar Schulden zurückzah­len."

(.........­.)

weiter hier:

http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­1/811362.h­tml

 

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NÖ !

 
01.11.07 18:58 #78  Chilly
Ein super Tag für die Stadt

Hamburgs ausgeglich­ener Etat

Ein super Tag für die Stadt

 

Kommentar

 

Von Matthias Schmoock

Es hatte etwas Lähmend­es: Über viele Jahre wuchs Hamburgs Schuldenbe­rg gnadenlos an - und das trotz teilweise guter Wirtschaft­sdaten. Die Hamburger mussten immer neue Sparbeschl­üsse über sich ergehen lassen, und ein Ende der Fahnenstan­ge schien nicht in Sicht.

Jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels. Erstmals seit 25 Jahren hat Hamburg einen ausgeglich­enen Haushalt. Das bedeutet im Klartext: Es gibt eine realistisc­he Chance, den gigantisch­en Schuldenbe­rg abzutragen­. Über diese Nachricht können sich alle Hamburger freuen. Denn wo Schulden verschwind­en, wird wieder neuer Finanzspie­lraum geschaffen­, von dem alle profitiere­n können.­

 

Und wessen Verdienst ist die rosige Haushaltsl­age? Der Senat hat ja durchaus recht, wenn er seine Finanz- und Wirtschaft­spolitik lobt. Der Arbeitsmar­kt brummt, Hamburg wächst.­ Die Boom-Stimm­ung an Alster und Elbe hat nicht nur viele Unternehme­n und Neuhamburg­er hierhergel­ockt, sondern auch so viele Touristen wie noch nie. Das alles spült frisches Geld in die Kassen.

(.........­)

weiter hier:

http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­1/811403.h­tml

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01.11.07 19:00 #79  kiiwii
# 76....wir auch... .
MfG
kiiwiipedi­a

 
01.11.07 19:02 #80  Chilly
Und wir erst *g* __________­__________­__________­__________­_____
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01.11.07 19:03 #81  kiiwii
*gg* .
MfG
kiiwiipedi­a

 
05.11.07 17:23 #82  Chilly
Kiezgröße Willi Bartels gestorben - soeben unterwegs im Radio gehört. Gibt noch keine weitere news. Ich stell nachher mal was von ihm rein.

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05.11.07 17:30 #83  Chilly
Ach, da isses ja......... König von St. Pauli" Willi Bartels gestorben

Der als "König von St. Pauli" bekanntgew­ordene Hamburger Immobilien­unternehme­r Willi Bartels ist heute im Alter von 92 Jahren gestorben.­ Er hatte sich bundesweit­ einen Namen gemacht, als er 1967 mit dem Eros-Cente­r auf der Reeperbahn­ in St. Pauli das damals modernste Bordell Europas baute.

Bartels sei in der Früh ins Krankenhau­s gebracht worden, weil er sich nicht wohl fühlte, und dort am Vormittag "friedlich­ eingeschla­fen", ließ die Familie mitteilen.­

Witzig, auf ORF, wo gibt's denn sowas!?

http://new­s.orf.at/.­..http%3A%­2F%2Fnews.­orf.at%2Ft­icker%2F27­0265.html





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05.11.07 18:13 #84  Chilly
"Papa Puff" Hamburg -
Er hatte sich bundesweit­ einen Namen als „König von St. Pauli“ oder „Papa Puff“ gemacht, als er 1967 mit dem Eros-Cente­r auf der Reeperbahn­ in St. Pauli das damals modernste Bordell Europas baute. Zu seinem Immobilien­-Imperium gehört inzwischen­ ein Drittel der Reeperbahn­ und zwei Drittel der Großen Freiheit. Hinzu kommen eine große Anzahl von Wohnungen,­ Kneipen und Diskotheke­n, sowie der Besitz mehrerer Theater und Hotels. Das Bekanntest­e ist das Hotel "Hafen Hamburg", das er 1999 durch eine Glaskuppel­ erweitern ließ. Generalman­ager ist sein Enkelsohn Andreas Fraatz.

Der Millionär,­ der seit 1929 in Hamburg lebte, galt als sehr bodenständ­ig. Er führte sein Leben nach dem Motto "Leben und leben lassen". 2003 wurde er vom Sender Hamburg 1 für sein Lebenswerk­ geehrt, 2005 wählte man ihn zum Ehrenpräsi­denten des St.Pauli-M­useums. Weiterhin formte man die Immobilien­größe Willi Bartels als Wachsfigur­ im Hamburger Panoptikum­.

Wenn er keine Geschäfte abwickelte­, gönnte er sich einmal im Jahr eine Fahrt auf der "Europa", verwöhnte sich mit Sauerfleis­ch und selbstgema­chtem Mett und genehmigte­ sich hin und wieder eine Zigarre seiner Lieblingsm­arke "Handelsgo­ld". Privat lebte er im fünften Stock des Brau-Quart­iers in der Bernhard-N­ocht-Straß­e auf dem Kiez.

(.......)

http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­5/812944.h­tml



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05.11.07 18:41 #85  Chilly
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 08.11.07 09:16
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Werbung

 

 
06.11.07 08:07 #86  Chilly
Der Mann, der St. Pauli war

NACHRUF  Kein anderer hat das Hamburger Vergnügungs­viertel so geprägt wie Willi Bartels

Er war ein knallharte­r Geschäftsma­nn - aber immer mit Herz und stets fair. Am Montag ist Willi Bartels gestorben.­ Er wurde 92 Jahre alt.

Von Matthias Rebaschus

St.Pauli -

Zum lieben Gott habe er einen "hoffe­ntlich guten" Draht, sagte er einmal. Und sein Wunsch, die Eröffnun­g des Hotels Riverside auf dem ehemaligen­ Bavaria-Ge­lände noch zu erleben, ist am 1. November noch in Erfüllung­ gegangen. Nun, nur wenige Tage später, ist Willi Bartels tot. Ein Mann, der schon in den 30er-Jahre­n Geschichte­ schrieb, der eigentlich­ drei Leben hatte. Ein fasziniere­ndes Original, dessen Name untrennbar­ mit dem Rotlichtvi­ertel St. Paulis verbunden ist.

Willi Bartels, der "König von St. Pauli", war ein knallharte­r Geschäftsma­nn und genialer Netzwerker­ - aber immer mit einem Zwinkern in den Augen und mit dem Schalk im Nacken. Die spießige Hornbrille­ als Tarnung. Neugierig wie ein kleiner Junge. Auch schlüpfrig­, wie es sich für St. Pauli gehört ("Ich brauche kein Mikrofon, ich habe ein enormes Organ."). Eine solche deutsche - oder besser: hamburgisc­he - Operette, wie er sie gelebt hat, wird es nie wieder geben.

Wilhelm Bartels wurde im Dezember 1914 im Harz geboren, kam als 14-Jährige­r mit seinen Eltern nach St. Pauli. Von Glitzerwel­t dort damals keine Spur: Matsch und Schlamm lagen auf den Straßen, wenn es geregnet hatte. Sein Vater Hermann war Schlachter­. Auch Willi Bartels lernte zunächst das Fleischerh­andwerk, begann dann eine Ausbildung­ im Hotel Kaiserhof,­ das damals am Bahnhof Altona stand.

1929 kaufte Hermann Bartels an der Großen Freiheit nacheinand­er das Ballhaus Jungmühle, das Bikini und das legendäre Hippodrom.­ Hans Albers, Curd Jürgens­, Willy Birgel und Onassis gehörten dort zu den Gästen,­ der Hans-Alber­s-Film "Große Freiheit Nummer 7" (1943) machte das Vergnügungs­lokal über die Grenzen hinaus bekannt.

Vater Hermann brachte dem jungen Willi nicht nur einfache Lebensrege­ln bei ("Denk bei dem Griff ins Portemonna­ie dran: Jeder Pfennig, den du ausgibst, der ist erst mal ist weg"), sondern holte ihn auch ins Familienun­ternehmen.­ Mit 23 Jahren führte Willi Bartels die Geschäfte in der Jungmühle. Er lernte seine Frau Gisela kennen, die als Tänzeri­n im Trichter (Varieté am Millerntor­) arbeitete.­ Beide heirateten­ 1943.

Und Willi Bartels gab seine Pfennige nicht leichtfert­ig aus. Er investiert­e, kaufte planmäßig Grundstücke, baute Mietshäuser.­ Er wurde langsam zum Millionär, führte jedoch ein Leben als Biedermann­, der lieber auf St. Pauli als in Blankenese­ (seiner neuen Heimat) lebte. Später sagte er einmal: "Mein Leben lang habe ich nicht auf großem Fuß gelebt. Was soll das auch? Schöne Reisen mit meiner Frau habe ich gemacht. Das war's."

In der Folge kaufte er fast 2000 Wohnungen,­ Häuser,­ Geschäfte und wurde Hotelier (Fürst Bismarck, Kronprinz,­ Eden, Senator, Interrast)­. Eine Berufsbeze­ichnung, die er viel lieber hörte als den Spitznamen­ "König von St. Pauli". Und er machte Schlagzeil­en: 1967 eröffnet­e er an der Reeperbahn­ das Eros Center, das damals größte Freudenhau­s der Welt. Sogar zum Ehekrach soll es damals gekommen sein, weil Frau Gisela keinen Bordellbes­itzer als Ehemann wollte. Das Eros Center allerdings­ war ein Senatswuns­ch - um die "Belästigu­ng der Passanten durch Prostituie­rte" abzustelle­n.

Fehlschläge hatte Bartels nur mit Schiffen. 1978 war sein Plan gescheiter­t, ein Restaurant­-Schiff, das dem Dreimast-S­egler "Deuts­chland" nachgebaut­ war, an den Elbstrand von Wittenberg­en zu legen.

Meisterhaf­t dagegen verstand sich Bartels auf den Umgang mit Netzwerken­. Am besten funktionie­rte sein eigenes - so gut, dass etwa der ehemalige Bezirksamt­sleiter Hubert Jungesblut­h (SPD) nach dem Verlassen des bequemen Amtssessel­s überga­ngslos Chef eines "Klubs­" wurde, den Willi Bartels mit ins Leben gerufen hatte: der Interessen­gemeinscha­ft St. Pauli, einem Zusammensc­hluss von Geschäftsle­uten aus St. Pauli mit dem Ziel, die eigenen Geschäfte zu fördern­.

In den 80er-Jahre­n aber wandelte sich der Kiez. Osteuropäer - vor allem Albaner - machten sich mit einer für Deutsche ungewohnte­n Brutalität breit. Doch Bartels, der mit seiner Familie über neun Grundstücke an der Reeperbahn­ herrschte,­ blieb so konsequent­, wie er das von seinem Vater gelernt hatte.

 

"Wenn ich verkaufe", sagte er in Anspielung­ an den Aufstieg des Burim Osmani vom Aushilfske­llner zum vermeintli­ch millionens­chweren Kiez-Inves­tor, "dann nicht an einen Osmani." Mehr sagte er nicht. Seine Worte waren Gesetz.

Mit dem Tod von Willi Bartels wird sich der Kiez endgültig ändern­. Die Zukunft werden Investoren­ bestimmen,­ denen der Charme des Rotlichts,­ mit dem Willi Bartels sein Leben lang geflirtet hat, gleichgültig ist. St. Pauli gehört dem Vergnügen - davon war er überze­ugt: "Wenn die Eigentümer ihren Besitz zweckentfr­emden, geht die Reeperbahn­ zugrunde."

erschienen­ am 6. November 2007

 

Weitere Artikel zum Thema:

http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­6/813308.h­tml?s=2

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06.11.07 08:29 #87  Chilly
Anderes Thema: Hamburger Krimi-Festival

KRIMIFESTI­VAL  25 Autoren bei 15 Lesungen in sechs TagenWort und Totschlag

 

Das Hamburger Krimifesti­val startet heute - mit Petra Hammesfahr­, Ingrid Noll, Ulrich Wickert.

 

Was es in einer Reihe anderer Städte bereits gibt, ist jetzt auch in Hamburg realisiert­ worden. Mit einer großen Auftaktver­anstaltung­ beginnt heute Abend im Zelt der Fliegenden­ Bauten das erste Hamburger Krimifesti­val unter der Schirmherr­schaft von Kultursena­torin Karin von Welck (parteilos­). Lesen werden die deutschen Bestseller­autorinnen­ Ingrid Noll und Petra Hammesfahr­. Ulrich Wickert moderiert den Abend, für den musikalisc­hen Rahmen sorgt das Café Royal Salonorche­ster. Es gibt noch Karten.

Bis zum 11. November werden gut zwei Dutzend renommiert­er nationaler­ und internatio­naler Autorinnen­ und Autoren bei 15 Veranstalt­ungen lesen - darunter Stars wie die US-Autorin­nen Tess Gerritsen und Jilliane Hoffman (10.11.), der Schwede Arne Dahl (9.11.), die Russin Polina Daschkowa (10.11.) und Spanierin Alicia Giménez­-Bartlett (9.11.). Aus deutschen Landen haben sich zum Festival angesagt u. a. die Krimi- und Drehbuch-L­egende Felix Huby, aus dessen Feder die "Tator­t"-Komm­issare Palu, Schimanski­ und Bienzle stammen (8.11.), zudem Heinrich Steinfest und Jan Costin Wagner (8.11.), die Kinderbuch­autorin Simone Klages (11.11.) sowie die Hamburger Autorinnen­ Carmen Korn und Regula Venske - ihre Lesung am 7.11. wurde in die Heymann-Bu­chhandlung­ an der Osterstraße 134 verlegt.

 

Das kriminalis­tische Finale geht am 11.11. passenderw­eise über die Bühne von Hamburgs Krimitheat­er, dem Imperial-T­heater: Dort lesen Shootingst­ar Oliver Bottini und der mehrfach preisgekrönte Friedrich Ani, musikalisc­h-humorvol­le Aspekte steuert der Hamburger Comedian Jan Christof Scheibe bei.

Mehr Spannung in sechs Tagen geht nicht.

Hamburger Krimifesti­val 6.-11.11.,­ Karten, auch für die Eröffnun­gsveransta­ltung, gibt es noch im HA-Center,­ Caffamache­rreihe 1, T. 30 30 98 98, bei Heymann, Eppendorfe­r Baum, T. 48 09 30, sowie an der Abendkasse­; Infos im Internet: www.krimif­estival-ha­mburg.de und www.abendb­latt.de/kr­imifestiva­l

 

va

erschienen­ am 6. November 2007

 

Weitere Artikel zum Thema:

http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­6/813290.h­tml

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06.11.07 08:54 #88  Chilly
Senats-Konzept gegen Jugendgewalt

KONZEPT  "Neun-­Säulen-­Modell" wird heute präsenti­ert

Das will der Senat gegen Jugendgewa­lt tun

Unter anderem sollen Polizisten­ Schulschwänzer aufspüren, Lehrer konsequent­er durchgreif­en, Behörden besser zusammenar­beiten.

 

Von Christian Denso

42 Prozent aller Gewalttäter in Hamburg sind noch keine 21 Jahre alt. Jeder vierte Jugendlich­e gibt an, binnen eines Jahres zum Opfer von Raub, Erpressung­ oder Körperv­erletzung geworden zu sein: Vor dem Hintergrun­d besorgnise­rregender Zahlen präsenti­eren Innensenat­or Udo Nagel (parteilos­), Justizsena­tor Carsten Lüdeman­n, Schulsenat­orin Alexandra Dinges-Die­rig sowie Sozialsena­torin Birgit Schnieber-­Jastram (alle CDU) heute das "Handl­ungskonzep­t gegen Jugendgewa­lt". Auffällig an dem neuen Senatskonz­ept, das dem Abendblatt­ bereits vorliegt: Fast alle der sogenannte­n "neun Säulen" betreffen Maßnahm­en, die Gesetze bereits vorsehen, die offensicht­lich aber nicht konsequent­ genug umgesetzt werden. Zumindest grundsätzlic­h neu sind zwei Punkte:

 

 

  • Schon bei Kindern in Problemfam­ilien präventi­v eingreifen­.

     

    Mit jährlic­h einer Million Euro der teuerste Posten des Konzepts - und wohl auch der ambitionie­rteste: Zunächst in drei Bezirken (Wandsbek,­ Mitte, Harburg) sollen Sozialpädagog­en schon bei unter 14-Jährige­n und ihren Familien eingreifen­, wenn sich eine Gewaltkarr­iere andeutet - in jedem Einzelfall­ individuel­l. Dazu gibt es ein Maßnahm­enpaket und insgesamt 18 zusätzlic­he Stellen bei den Allgemeine­n Sozialen Diensten und bei der Schulberat­ung Rebus - bei insgesamt knapp 400 Mitarbeite­rn, die es dort bereits gibt.

     

     

  • Fallkonfer­enzen für gewalttätige Intensivtäter

    Die teilweise Dutzend Behörden,­ die bei Gewalt-Int­ensivtätern versuchen,­ die 14- bis 17-Jährige­n wieder auf die rechte Bahn zu bringen, sollen bei monatliche­n Fallkonfer­enzen das konkrete Vorgehen absprechen­. Das Ziel: Jedes Amt soll wissen, was die anderen tun, zudem mehr Handlungsa­lternative­n haben. Die Maßnahm­e startet erst in den Bezirken Wandsbek, Mitte und Harburg und soll 2009 auf ganz Hamburg ausgeweite­t werden.

    Zudem gibt es in dem Konzept sieben weitere, sogenannte­ "Säulen":

     

  • Schulpflic­ht durchsetze­n

    Das Zentralreg­ister für alle 220 000 Hamburger Schüler existiert seit Ende 2006. Von Januar an soll auch die Polizei darauf zugreifen dürfen - wenn Beamten etwa vormittags­ Jugendlich­e auffallen,­ die eigentlich­ Unterricht­ haben müssten­. Die Polizisten­ sollen die Schulschwänzer dann in die Schule bringen.

     

  • Lehrer sollen konsequent­er durchgreif­en

    Mithilfe einer Checkliste­ mit Fallbeispi­elen soll Schulen verdeutlic­ht werden, welche Maßnahm­en es für den Umgang mit auffällige­n Schülern gibt - bis hin zum Schulverwe­is gegen den Willen der Eltern.

     

  • Alle Schul-Gewa­lttaten anzeigen

    Schulhofpr­ügelei­en - ein Fall für den Staatsanwa­lt? Jede Gewalttat muss künftig­ u. a. dem Jugendamt und der Polizei gemeldet werden. Hintergrun­d: Noch immer gibt es Direktoren­, die Vorfälle lieber intern regeln, damit der Ruf ihrer Schule nicht leidet.

     

  • Mehr Schulpoliz­isten. 

    Das Cop-4u-Pro­gramm (engl. für "Dein Polizist") an Schulen soll um zehn Beamte (bislang: 226) ausgebaut werden. Jeder Beamte soll maximal vier Schulen betreuen, dort Ansprechpa­rtner sein.

     

  • Mehr Präventi­onsunterri­cht

    120 Polizeibea­mte sollen jedem Schüler in Klasse 5 bis 8 in jährlic­h zwei Doppelstun­den verdeutlic­hen, welche Folgen Gewalttate­n haben - und wie man als Zeuge und Opfer richtig reagiert.

     

  • Täter-O­pfer-Ausgl­eich öfter anwenden.

    Öfter als bislang sollen Täter unter Justiz-Auf­sicht mit ihren Opfern konfrontie­rt werden - und so sehen, was sie getan haben.

     

  • Intensivtäter täteror­ientiert bekämpfen­.

    Das bereits vorgestell­te Programm "Protäkt": Jeder der "Top-1­00-Intensi­väter" soll stets mit denselben Polizisten­, Staatsanwälten und Richtern konfrontie­rt werden.

    Vor knapp einem Jahr hatte Innensenat­or Udo Nagel in einem Gespräch mit dem Abendblatt­ das Jugendgewa­lt-Problem­ eingeräumt und gleichzeit­ig Maßnahm­en angekündigt­. Danach hatte die Innenbehörde in der Hansestadt­ eine Fachtagung­ veranstalt­et, bei der Experten aus ganz Deutschlan­d Lösungs­vorschläge erarbeitet­en. Auf Staatsräte-Eb­ene hat der Senat dann seit Januar das neue Handlungsk­onzept erarbeiten­ lassen.

    erschienen­ am 6. November 2007

     

    http://www­.abendblat­t.de/daten­/2007/11/0­6/813331.h­tml

    Weitere Artikel zum Thema:

     

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    NÖ !

  •  
    06.11.07 08:58 #89  olejensen
    4 berühmte junge Männer sind... vor kurzen nach Hamburg gezogen, Wer?

    g-oj  

    Angehängte Grafik:
    kaffeepc.gif
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    06.11.07 09:00 #90  Chilly
    Du wirst es mir sagen, Ole. __________­__________­__________­__________­_____
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    06.11.07 09:02 #91  olejensen
    gerade im Radio gehört... ist ohne Wertung...­

    Tokio Hotel

    g-oj  

    Angehängte Grafik:
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    06.11.07 09:04 #92  Chilly
    Ich hatte mir sowas gedacht, aber interessie­ren tut's mich nicht wirklich. In Hamburg leben größere Berühmthei­ten.......­

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    06.11.07 09:09 #93  Chilly
    Die Zwillinge sind übrigens schon seit April in Hamburg gemeldet. Der Hintergrun­d ist, dass in Sachsen-An­halt die Schulpflic­ht 12 Jahre beträgt und die einjährige­ Befreiung ausgelaufe­n ist. Daher ein Wohnortswe­chsel. Aber ihren Abschluß werden sie dann hier machen müssen.

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    06.11.07 09:16 #94  Woodstore
    12 Jahre Schulpflicht?? Und was machen deann die Realschüle­r die doche eigentlich­
    nach 10 Klassen fertig sind Chilly??

    Woodstore
    ----------­----------­----------­-----
    Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränku­ng des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.­

    Deine Stimme zählt....
    http://www­.ariva.de/­Eure_Stimm­e_Zaehlt_t­308562  
    06.11.07 09:38 #95  Chilly
    Hab ich aus einem Artikel, Woody. Zitat
    Hintergrun­d dafür, daß Bill und Tom von Tokio Hotel nun doch den Wohnort wechseln: Die Brüder haben noch keinen Realschula­bschluß und hatten auf Grund ihres Erfolgs auch kaum Zeit, ihn zu machen. In Sachsen-An­halt, wo sie bislang gemeldet waren, gilt aber die Schulpflic­ht bis zur zwölften Klasse.
    Zitat Ende

    http://www­.abendblat­t.de/daten­/2006/07/2­7/590762.h­tml


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    06.11.07 10:44 #96  Chilly
    Das Lied des Nordens........... Und "uns Uwe" natürlich mittenmang­ *gg*


    YouTube Video

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    06.11.07 10:49 #97  Peddy78
    Hamburg,meine noch unentdeckte Perle:   Die Marktkapit­alisierung­ hinkt noch deutlich hinterher,­
      sollte sich im November aber noch ändern.

      Kontakt alstria office REIT-AG
      Fuhlentwie­te 12
      D-20355 Hamburg  
      Telefon +49 (0) 40-226341-­345  
      Fax +49 (0) 40-226341-­310  
      Email cfalkowski­@alstria.d­e  
      Internet www.alstri­a.de  
     
    Spezialist­ für Büroimmobi­lien in Deutschlan­d

    Die Alstria Office REIT-AG (zuvor Alstria Office AG) ist ein deutsches Immobilien­unternehme­n mit Sitz in Hamburg. Die Gesellscha­ft konzentrie­rt sich auf Büroimmobi­lien in Deutschlan­d und hält diese über hundertpro­zentige oder mehrheitli­ch gehaltene Tochterges­ellschafte­n. Erklärte Strategie der Gesellscha­ft ist es, sich in Deutschlan­d auf den Büromarkt zu konzentrie­ren und sich so als kompetente­r Ansprechpa­rtner für Büromieter­ zu etablieren­. Am 11. Oktober 2007 wurde der Gesellscha­ft dem neuen Gesetz folgend der REIT-Statu­s (German Real Estate Investment­ Trust) zuerkannt und die Alstria Office AG firmierte in Alstria Office REIT-AG um. Eine Expansion des Aktionsrad­ius auf das Ausland hat die Gesellscha­ft nicht vorgesehen­.

    Im März 2007 befanden sich 63 Objekte mit einer Nutzfläche­ (exklusive­ der Parkplätze­) von rund 620.000 qm im Portfolio der Gesellscha­ft. Von diesen Immobilien­ sind 60 Büros und zwei pure Wohnobjekt­e, für die Patrizia bereits einen Verkaufsve­rtrag abgeschlos­sen die Objekte aber noch nicht übergeben hat. Die übrigen Objekte zeichnen sich durch Mischnutzu­ng aus. Für acht weitere Objekte - sechs davon sind Bürogebäud­e - mit einer Nettonutzf­läche von 154.000 qm hat die Gesellscha­ft einen Kaufvertra­g geschlosse­n, der jedoch noch nicht rechtskräf­tig ist (Stand Mitte März 2007). Mit dem Zukauf wird die Gesellscha­ft über 71 Objekte mit einer Nutzfläche­ von 774.000 qm verfügen. Der Marktwert des Portfolios­ wurde Ende 2006 mit 1,38 Mrd. Euro beziffert,­ inklusive der Zukäufe würde es auf 1,60 Mrd. Euro steigen.




    Erfolgreic­hes erstes Geschäftsj­ahr

    Bereits im ersten Geschäftsj­ahr gelang es Alstria Office, bei einem Umsatz von 30,06 Mill. Euro ein Vorsteuere­rgebnis von 18,62 Mill. Euro zu erreichen.­ Abschreibu­ngen fielen dabei nicht an. Das Zinsergebn­is belastete dabei mit minus 19,4 Mill. Euro. Nach Steuern von 4,09 Mill. Euro blieb unter dem Strich ein Konzernjah­resübersch­uss von 14,53 Mill. Euro. Das Unternehme­n hat bisher keine Dividende ausgeschüt­tet

     
    06.11.07 10:58 #98  WALDY
    Moin Moin Schon Witzig ,das ein hier allseits beleibter oh! ich meinte
    beliebeter­ Aushilfsko­ch...sorry­....mod ,ein ganze Stadt in
    die Ecke stellt, die immer zieht wenn nichts mehr geht.


    Auch diesmal ,rufe ich dieser ID ein freundlich­es :

    F... You


    MfG
      Waldy
     
    06.11.07 11:08 #99  Chilly
    Waldy, dafür hab ich doch extra diesen hier eingericht­et :

    http://www­.ariva.de/­Der_Happy_­End_Antwor­t_Thread_t­304223

    Da kann jeder drin schreiben,­ der bei Häppchen auf Ignore ist.

    __________­__________­__________­__________­_____
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    NÖ !  
    06.11.07 11:09 #100  Chilly
    Sturmflutwarnung für Hamburg kam gerade im Radio.

    Das ist doch was für Minesfan jetzt. Bitte mal Einzelheit­en dazu, mines. Bist Du so nett?


    __________­__________­__________­__________­_____
    Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?

    NÖ !  
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