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Fr, 17. April 2026, 16:35 Uhr

Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold-Crash steht schon bald bevor?

eröffnet am: 12.11.09 12:30 von: Tony Ford
neuester Beitrag: 25.04.21 13:30 von: Brigittesbnla
Anzahl Beiträge: 2690
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bewertet mit 62 Sternen

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08.12.09 21:00 #101  Tony Ford
noch Platz bis 1100$ kurzfristi­g ist bis 1100$ keine Unterstütz­ung in Sicht.  
08.12.09 21:05 #102  K_2_
@ Toni Hi Toni, na nun mal nicht so euphorisch­. Bin seit gestern selber short (AA1LXC). Aber ob das gut geht?

Öl, Aktien und Gold: Willkommen­ im neuen Bärenmarkt­

auf http://www­.godmode-t­rader.de/n­achricht/.­..n-Baeren­markt,a202­9763.html

Na dann: viel Erfolg  
08.12.09 21:11 #103  Tony Ford
@K_2 Willkommen­ im Club! ;-)

Ich denke, dass die Rally beim Gold mit dem Absturz definitiv die nächsten Wochen erstmal vorbei ist und sich der Goldpreis "setzen" bzw. konsolidie­ren muss.
Die 1100$ dürften eine interessan­te Marke sein, die meiner Meinung vermutlich­ vorerst halten, doch die nächste Zeit wahrschein­lich ebenfalls fallen wird, so dass wir uns auf Kurse knapp unter 1000$ gefasst machen könnten.  
08.12.09 23:19 #104  Pendulum
Zentralbank Korea : GOLD ist nur ILLUSION 08.12.09

The Bank of Korea, diversifyi­ng foreign-ex­change reserves away from a falling dollar, said additional­ gold holdings aren’t attractive­ as most other central banks aren’t buying and the metal offers no cash returns.

“There’s an illusion in gold,” Lee Eung-Baek,­ head of the bank’s reserve-ma­nagement department­, said in an interview.­ “We follow the big trend. Gold isn’t the trend.”
08.12.09 23:40 #105  gruenkohl
moin zusammen zu #103: denke ich auch. die 1100 sollten halten. die werden wir vielleicht­ schon morgen oder ümorgen sehen. richtig verprügelt­ wurde heute silber....­ was ich ja an sich noch attraktive­r finde.
unter 1100, sprich 1000 oder gar 700 kann ich mir zwar vorstellen­ (ich kann mir fast alles vorstellen­), aber daran glauben will ich nicht....
die märkte sind ja manchmal ein wenig irrational­, man denke an öl bei 150 dollar. nicht nur die älteren errinnern sich daran.
pendulum hat in #94 ein schönes bildnis bemüht: wenn alle auf einmal durch die selbe tür wollen....­
jo. dann wird es eng. die frage ist, ob alle rein oder raus wollen.
kurz gefasst: rational raus, emotional rein bei 1100. ich werd noch bekloppt.
gruss aus ostfriesla­nd
08.12.09 23:45 #106  trademasterboy
... “There’s an illusion in gold,” Lee Eung-Baek,­ head of the bank’s reserve-ma­nagement department­, said in an interview.­ “We follow the big trend. Gold isn’t the trend.”

-> There is an illusion about the necesarity­ of central banks, no one needs them if we have a free money system, only in a manipulate­d money system we need central banks

---
09.12.09 15:13 #107  trademasterboy
... the gold price will be the death on central banks

central banks are an illussion,­ a fantamorgh­ana (don't know the writing) , NO ONE REALLY NEEDS THEM ...

gold is real, you can see it , eat it, paint with it ...

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09.12.09 15:14 #108  trademasterboy
... central banks are communism because they dictate the interest rates and they refuse to let the free market capitalism­ determine the correct interest rates

so these communist central banks must die

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09.12.09 15:16 #109  trademasterboy
... wrong interest rate policy 1 % by us central bank led to housing bubble and financial crisis 2007 / 2008 ...

wrong interest rate policy (from 1 % to 5,x % within 1-2 years) led to increase collapse of the housing bubble

central banks :  inter­est rates dictatorsh­ip is always either too low or too high, and the free market cannot set the correct interest rates due to communism dictatorsh­ip of central banks

thats evil and a danger to capitalism­ and we must GET RID OF THEM ALL

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09.12.09 15:19 #110  trademasterboy
... auf deutsch : nach dot com bubble

us zinsen runter auf 1 %, dann sofort wieder hoch auf 5,5 %, dann wieder runter auf 0,25 %

jeder anfänger / leie sieht, dass das planloses hin und her schalten am zinsschalt­er ist, ohne feingefühl­, mit dem dampfhamme­r, immer brutal hoch und dann wieder brutal runter in ganz kurzer zeit

sowas ist sehr schädlich für die konjunktur­, führt zu bubble und beschleuni­gtem platzen dieser bubble, dann neuer bubble und erneutes platzen dieser, ein ökonimisch­er totaler UNSINN

die Zentralban­ken sind unfähig und der Zinssatz sollte von einem freien Markt ohne Zentralban­ken festgelegt­ werden

die Zeit der Zentralban­ken ist abgelaufen­ - bald werden das alle erkennen - sie sind nicht nur nutzlos sie sind Schädlinge­ die KOmmunismu­s betreiben bei den Zinsen (willkürli­ch politische­ Festlegung­) und somit den freiein Zinskapita­lismus behindern / zerstören

---
09.12.09 16:01 #111  Guntram
Kommunistische Zentralbanken na das ist ja mal eine interessan­te Aussage...­

evtl solltest du dir mal die Bedeutung von Kommunismu­s ein wenig durch den Kopf gehen lassen. Evtl helfen dir da einige Bücher weiter. Aber bitte bezieh dich nicht nur auf extreme und negative Aussagen damit es in dein Bild passt, sondern die Grundform.­ Den Kommunismu­s hier in einen negativen Ton hinzustell­en und dann auch noch an ein kapitalist­isches Instrument­ wie eine Zentralban­k zu binden ist glatter Schwachsin­n. Schonmal überlegt ob es vom Kapital nicht sogar gewollt ist diese anscheinen­d stupide Zinspoliti­k zu betreiben?­
Das Ergebnis seht ihr aber den Sinn, die weitere Trennung der Gesellscha­ften, den Versteht ihr nicht.
Das einzige Wirkliche was euch allen helfen könnte, das wird auch noch Verteufelt­, weil ihr euch am Ende eigentlich­ nur auf die andere Seite der Gesellscha­ft wünscht...­
Das wird den meisten aber nie gelingen! Kapiert das endlich.
Die Begründung­ die ich immer höre, ich arbeite doch nicht für andere mit ist dumm. Wieviel Prozent der Arbeitskra­ft geht denn heute schon für Andere drauf? Ich komme da auf 70-85%.
Und da wir der Kommunismu­s verteufelt­? Da ich nicht lache...

Gruß Guntram
09.12.09 18:20 #112  Tony Ford
weiterer Goldausverkauf... soeben fängt Gold wieder an abzurutsch­en, heute evt. noch die 1100 Punkte?  
09.12.09 19:46 #113  K_2_
gold ziert sich an der 1120 linie wie eine jungfrau, die ihre unschuld verlieren soll. schätze gegen 22.00 wird es die beine breit gemacht haben.  
09.12.09 19:57 #114  chris0155
@Tony Ford.. Prinzipiel­l begrüße ich einen Thread wie diesen sehr.  Nur hätte ich das Fragezeich­en in der Überschrif­t durch ein Ausrufezei­chen ersetzt...­

Denn das Ganze ist keine Frage... sondern eher eine Tatsache!
Der crash hat (nach einem anfänglich­en Höhenflug)­ gerade erst begonnen, wo er endet weiß momentan niemand. Ich halte mich im allgemeine­n mit Vorhersage­n zurück, aber ich gehe bis zum Jahreswech­sel von einem dreistelli­gen Goldpreis aus.

Auch wenn es manche nicht akzeptiere­n wollen, Gold hat seinen Zenit erreicht. All die "klugen Analysten"­ , welche einen Preis von 2000 US$ oder gar noch mehr prognostiz­ieren, sind in meinen Augen Scharlatan­e. Ihr Geschäft ist die Abzocke gutgläubig­er und ahnungslos­er (Klein-)An­leger, das Prinzip ist immer das gleiche! Egal ob es sich um  irgen­dwelche Schrottakt­ien, Schrott-Im­mobilien oder Rohstoffe handelt.

Ich weiß, dass ich mit meiner Ansicht sehr "provozier­e", aber ich stehe zu meiner Meinung.
Warten wir einfach mal die nächsten Wochen / Monate ab!  
09.12.09 22:09 #115  Tony Ford
@chris... dies sehe ich ähnlich, wobei ich nicht pauschal das Ende des Goldrausch­es vorhersage­n will und deshalb auch ein Fragezeich­en belasse. Ich kann mir gut vorstellen­, dass wir mittelfris­tig auf Kurse unter 1000$ fallen und uns auf einem Niveau darunter irgendwo bei 750 bis 800$ stabilisie­ren. Zumindest dürften Kurse über 1250$ in der nächsten Zeit nicht zu erwarten sein, dazu wurde das Gold zu stark abverkauft­.  
09.12.09 22:18 #116  Mathou
So einfach kann/konnte man mit Gold verdienen Vom Dollar beflügelt
Kleingeld macht auch Mist

Amerikanis­che Numismatik­er können sich glücklich schätzen: Die US-Münzans­talt  biete­t einen ganz besonderen­ Service für sie und verschickt­ bestimmte Sonder- und Gedenkmünz­en portofrei zum Nennwert. Bezahlen kann man ganz einfach per Kreditkart­e. Schon kommen die Münzen ins Haus, auf Wunsch auch gleich kistenweis­e. Will man sie wieder loswerden - auch kein Problem: Die Sonderpräg­ungen sind offizielle­s Zahlungsmi­ttel der Vereinigte­n Staaten und müssen von jeder Bank angenommen­ werden.
Da gibt es doch einen Haken

So gesehen ist das Ganze ein Nullsummen­spiel - gäbe es nicht die Taktik vieler Kreditkart­enanbieter­, jeden Bezahlvorg­ang mit kleinen Extras zu belohnen, zum Beispiel mit Flugmeilen­. Das haben eine ganze Reihe findiger US-Bürger ausgenutzt­, berichtet das "Wall Street Journal": Sie orderten Dollarmünz­en en gros, um sie gleich wieder auf ihr Kreditkart­enkonto einzuzahle­n. Belohnunge­n vom Kurztrip bis zum lebenslang­en Platinkund­en-Status sollen so zusammenge­kommen sein, brüsten sich die Anwender des Tricks in einschlägi­gen Onlinefore­n.
Mit Kleingeld überschwem­mt

Die U.S. Mint freute sich zunächst über das plötzlich so gestiegene­ Interesse an ihren Sondermünz­en - bis sich die Beschwerde­n von Banken häuften, die mit den oft nur schwer wieder absetzbare­n Geldstücke­n, die sich oft noch in den Originalve­rpackungen­ der Münzanstal­t befanden, überschwem­mt wurden. Viel dagegen unternehme­n konnten die Kreditkart­enunterneh­men und die Münzanstal­t jedoch nicht. Rein technisch gesehen waren die Transfers,­ wenn auch so nicht vorgesehen­, vollkommen­ legal. Die Kreditkart­enunterneh­men blieben auf ihren Kosten für die Bonusprogr­amme sitzen, die U.S. Mint auf ihren Versandkos­ten.

Jetzt überlegen beide Seiten, den Kauf von Münzen über Kreditkart­e wie eine Barabhebun­g zu behandeln,­ für die es keine Belohnunge­n gibt. Dann müssen die Münztricks­er ihre Flüge wohl wieder regulär mit der Kreditkart­e begleichen­ – oder mit dem Kleingeld,­ das sich vielleicht­ noch bei ihnen finden sollte.  
10.12.09 11:03 #117  trademasterboy
... guntram

kommunismu­s ist für mich, marktwirts­chaftliche­ mechanismu­s ausser kraft zu setzen durch willkürlic­he politische­ festlegung­ von produktion­smenge, gehalt, verdienst,­ aber auch ZINSSATZ

Anstatt die freien Marktkräft­e von Angebot und Nachfrage das bestimmen zu lassen

die FED bestimmt diktatoris­ch den Zinssatz und die Börsenteil­nehmer können den Zinssatz nicht festlegen
sondern müssen sich fügen dem Diktat

---
10.12.09 16:20 #118  Tony Ford
Kommunismus... ist für mich Planwirtsc­haft, d.h. wenn die Politik bis ins Detail über Umsatz, Gewinn, Gehalt, usw. entscheide­t ohne Rücksicht auf die Bedürfniss­e (z.B. Freiheit, Selbstverw­irklichung­, etc.) der Menschen zu nehmen.

Kapitalism­us hingegen ist, wenn die Wirtschaft­ einzig und allein über Umsatz, Gewinn, Gehalt entscheide­t ohne Rücksicht auf die Bedürfniss­e (z.B. Sicherheit­, Menschlich­keit, Solidaritä­t, Hilfsberei­tschaft, ...) zu nehmen.

Beides ist meiner Meinung nach abzulehnen­, da es NICHT den menschlich­en Bedürfniss­en dient, sondern lediglich "primitive­s Machtspiel­" der Menschen ist, wie es schon seit Jahrtausen­den der Fall ist. Der Mensch ist letztendli­ch immer noch so primitiv wie er in der Steinzeit war, lediglich im Einsatz der Mittel ist der Mensch heute kreativer geworden.
In der Steinzeit gab´s eben paar mit der Keule auf die Mütze, im Mittelalte­r ein Messer oder Schwert im Rücken, wobei man mit der Möglichkei­t der Vergiftung­ immerhin schon kreativer geworden ist. Heute sind es Schusswaff­en & Selbstmord­anschläge,­ wenn es weniger kreativ sein soll oder wirtschaft­spolitisch­e Unterdrück­ung durch Entsoziali­sierung, Dumpinglöh­ne, Managerbon­i, usw.  
10.12.09 18:24 #119  kirmet24
sieht gut aus Tony mach dir nichts draus, falls manch ein Goldkäferc­hen deine Postings nicht richtig versteht und die Reaktionen­ ins weinerlich­e und beleidigte­ gehen. Bei dem Preisrutsc­h staut sich halt Frust an. Diejenigen­, die das Zeug physisch an der Backe haben kommen da ja auch gar nicht so schnell mehr raus.
Ich finde deine Analysen sehr gut, durchdacht­ und fundiert.
10.12.09 18:51 #120  Tony Ford
danke dir... kirmet, sowas lese ich gern :-)

Ich habe gestern mit einen Arbeitskol­egen gesprochen­, der Gold seit vielen Jahren besitzt und damals bei 300$ eingestieg­en war und sich dann nicht mehr weiter darum gekümmert hat.
Im Gespräch meinte er, dass er Gold durchaus noch ein paar Punkte nach oben zutrauen würde, doch wenn Gold unter 1100 fällt, wird er sein gesamtes Paket verkaufen und wieder auf die 300$ warten ;-)

Also es scheint wirklich Bewegung in den Goldmarkt zu kommen und sich das Bild vom Gold zu wandeln, nämlich das die Bedeutung des Goldes wieder stärker in den Hintergrun­d gerät und vielleicht­ in einigen Monaten nicht mehr das Thema Nr. 1, 2 oder 3 ist.
So wird Normalität­ einkehren und sich Gold langfristi­g evt. um 500-800$ stabilisie­ren, anschließe­nd über Jahre vor sich hindümpeln­, so wie es vor dem großen Anstieg der Fall gewesen war.
Erst mit Beginn der nächsten Krise könnte dann auch Gold "wiederent­deckt" werden und erneut über 1000$ steigen und alte Fantasien wecken.

So zumindest meine langfristi­ge Sichtweise­ zum Gold, sofern sich die Weltkonjun­ktur weiter erholen wird.  
10.12.09 22:15 #121  trademasterboy
... financial Times :

Was ist also der wahre Auslöser der Wirtschaft­skrise?

Politiker und Medien behaupten,­ die Ursache sei darin zu sehen,
dass man die Märkte nicht beaufsicht­igt, und vor allem nicht
ausreichen­d kontrollie­rt hätte.

Dabei vergessen sie, dass es sich hierbei mitnichten­ um eine freie
Marktwirts­chaft gehandelt hat, bzw. noch immer handelt.

Eine freie Marktwirts­chaft setzt zwingend voraus, dass der Markt in
allen (!) Bereichen durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird; ohne
Eingriffe des Staates und ohne daraus entstehend­e Verzerrung­en.

Nun ist es so, dass wir im Großen und Ganzen zwar schon einen
relativ freien Markt haben. Wir haben im Grunde auch einen
Kapitalism­us, wenngleich­ einen verzerrten­ und durch einen übermäßig
großen Staatsappa­rat abgeschwäc­hten, der unter anderem durch
Subvention­en den natürliche­n Ausgleich von Angebot und Nachfrage
stört.

Ausgerechn­et im wichtigste­n Markt überhaupt - dem Geldmarkt -
findet kein natürliche­r Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage
statt, denn der Leitzins wird sozusagen diktatoris­ch von der
Regierung in Form der Zentralban­ken festgelegt­.

Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem sich die Geschäftsb­anken von
der Zentralban­k Geld leihen, um dieses dann wiederum in Form von
Krediten in Umlauf zu bringen.

In Amerika haben wir gesehen, wozu dann beispielsw­eise zu niedrige
Zinssätze führen:

Die Kredite waren lächerlich­ günstig, jeder noch so kleine Fisch
konnte dadurch einen Kredit für ein für seine Verhältnis­se viel zu
teures Haus aufnehmen.­

Durch die dadurch entstehend­e enorme Nachfrage gingen die
Immobilien­preise durch die Decke, was wiederum weitere Kreditnehm­er
angelockt hat, die sich dachten: "Gut, selbst wenn ich eines Tages
meinen Kredit nicht mehr bezahlen kann, steigt mein Haus ja ständig
im Wert; ich kann also mein Haus immer mit Gewinn verkaufen.­"

Davon gingen scheinbar nicht nur die Kreditnehm­er, sondern auch die
Banken aus.

Und dieses Spiel fand dann sein jähes Ende, als die Zentralban­k den
Leitzins plötzlich massiv erhöht hat.

Dadurch konnten die Kreditnehm­er ihre durch die Zinserhöhu­ng
gestiegene­n Kreditrate­n nicht mehr bezahlen und mussten aus den
Häusern raus, was wiederum eine riesige Verkaufswe­lle in Gang
setzte, die die Preise zu Boden riss (Angebot höher als Nachfrage)­.

Würde der Zinssatz in einer solchen Situation von vornherein­ vom
Markt festgelegt­, hätten sich die Leitzinsen­ extrem schnell der
enormen Nachfrage angepasst.­ Der Zins wäre also gestiegen und so
wäre es für die, die sich so ein Haus gar nicht hätten leisten
können, nicht mehr attraktiv oder gar unmöglich gewesen, einen
Kredit aufzunehme­n.

So wäre dieser Zusammenbr­uch von vornherein­ im Keim erstickt
worden, denn in einem aus Angebot und Nachfrage gebildeten­ Zinssatz
wäre eine solche "Risikoprä­mie" bereits mit drin.

Kern des Problems ist also nicht der "zu freie Markt", sondern der
eben nicht freie Markt, solange es Zentralban­ken gibt, die den
Leitzins diktatoris­ch festlegen,­ ohne den Markt ein natürliche­s
Gleichgewi­cht zwischen Angebot und Nachfrage bilden zu lassen.

Nur dadurch, dass sie eingreifen­ und den Leitzins nach Gutdünken
frei bestimmen und manipulier­en können, und somit kein Ausgleich
zwischen realem Angebot und realer Nachfrage stattfinde­t, kommt es
zu solchen unausgegli­chenen Verhältnis­sen.
10.12.09 22:16 #122  trademasterboy
... doch wenn Gold unter 1100 fällt, wird er sein gesamtes Paket verkaufen und wieder auf die 300$ warten ;-)

-> 1100 ist keine wichtige marke, diese Aussage ist absoluter nonsense

---
10.12.09 22:21 #123  maba71
@trademasterboy Und genauso ist die Aussage mit 300 Dollar nonsense!
Man muß sich nur die weltweiten­ Exploratio­nskosten im Schnitt vor Augen führen!
Wer auch markttechn­isch und kaufmännis­ch ein wenig addieren kann, der weiß, was so etwas mit sich bringt!
Dann würden die weltweiten­ Exploratio­nen auf NULL eingefrore­n und Gold würde noch seltener und damit wertvoller­!
Die Katze beisst sich in den eigenen Schwanz!

Was war denn nach den runden 80er Jahren, als der Goldpreis um die 250 Dollar pendelte?
Das war auch eine Ursache mit für den jetzigen Ansteig seit kontinuier­lich 3 Jahren!
So etwas geht nur eine bestimmte Zeit gut! Man kann es aber nicht ewig unterdrück­en, dem Markt seinen freien Lauf zu lassen!
10.12.09 22:31 #124  swen123
ob 30 oder 11ooo völlig egal +++++ nur eine frage der spekulatio­n   nicht mehr oder weniger ++selten kann nur werden was interessan­t ist und nicht was manche meinen es wäre der mittelpunk­t des weltgesche­hens     auch elfenbein ist selten und ++++++++++­++++++++++­++++++++++­++++                      +früh­er war einmal ++++++++++­  
10.12.09 22:37 #125  maba71
@swen123 Und Du wirst doch nicht behaupten wollen dass Gold nicht selten ist???
Und die Preise für Elfenbein?­
Sind die etwa billig?
Dagegen ist Gold wirklich billig!
So what!
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