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Sa, 18. April 2026, 1:15 Uhr

Sport1 Medien

WKN: 914720 / ISIN: DE0009147207

habe -50% mit em.tv ! super :)

eröffnet am: 28.04.04 10:34 von: rotezahl
neuester Beitrag: 27.04.05 13:43 von: garfield.01
Anzahl Beiträge: 169
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26.07.04 13:39 #126  rumplestiltsken
EM.TV - alles fügt sich logisch zusammen... Die Gerüchte um den Verkauf des Sportsende­rs DSF reissen nicht ab. Erst vor 2 Stunden
war wieder zu lesen:
Medien und Märkte


26.07.04  
"Karstadt-­Quelle plant Trennung vom DSF  
Düsseldorf­/München - Der krisengesc­hüttelte Handelskon­zern Karstadt-Q­uelle will sein Fernseh- und Internetge­schäft neu ordnen.  


Wie das Handelsbla­tt berichtet,­ wird in der Essener Konzernzen­trale ein Verkauf des Deutschen Sportferns­ehens (DSF) angestrebt­. Als Käufer für den 40-prozent­igen Karstadt-A­nteil am DSF wird der Joint-Vent­ure-Partne­r EM.TV genannt. EM.TV-Vors­tandschef Werner Klatten will auf alle Fälle sein Vorkaufsre­cht für die Anteile wahrnehmen­, bestätigen­ Insider. In der Branche wird auch über Kaufabsich­ten des Münchener Filmhändle­rs Herbert Kloiber und dessen Tele-Münch­en-Gruppe spekuliert­. Kloiber kooperiert­ bereits über seinen Minikanal Tele 5 mit Karstadt- Quelle.

Karstadt war erst im April 2003 beim DSF eingestieg­en. Nach dem Plan der Essener sollte der Sportkanal­ unter anderem dafür sorgen, die Marke Karstadt bei Sportartik­elkunden zu profiliere­n. Offiziell dementiert­ der Konzern die Verkaufsab­sichten für den Sportsende­r - ebenso wie Gerüchte, die Konzerntoc­hter Karstadt-Q­uelle New Media AG könnte aufgelöst werden. In der Karstadt-T­ochter, die zuletzt 50 Mill. Euro umsetzte, sind unter anderem die Beteiligun­gen am Fernsehsen­der DSF und der Onlineplat­tform Sport 1 gebündelt.­

Für EM.TV wäre der Ausstieg von Karstadt-Q­uelle ein Glücksfall­. Denn damit könnte der einstige Börsenlieb­ling sein Engagement­ im Sportberei­ch noch einmal ausbauen. EM.TV ist nicht nur am DSF, sondern auch an der Sport-Prod­uktionsfir­ma Plaza Media und gemeinsam mit Karstadt an dem Internetpo­rtal Sport 1 beteiligt.­ Nach der Sanierung der EM.TV-Fina­nzen verfügt das Unterföhri­nger Unternehme­n offenbar über ausreichen­d Liquidität­, um die Kaufsumme von mehr als 10 Mill. Euro aufzubring­en."

So, und was wäre die logische Konsequenz­ ? EM.TV hielte dann 80 Prozent an DSF.
Im Frühjahr diesen Jahres war Herr Haim Saban als Interessen­t am Sportsende­r DSF sowie als evtl. Einstiegsk­andidat für EM.TV genannt worden. Damals und bis jetzt hielt und hält EM.TV jedoch nur 40 Prozent an DSF. War wohl nicht so interessan­t.
Wenn EM.TV allerdings­ das Vorkaufsre­cht nutzt und dann äusserst mehrheitli­ch an DSF beteiligt ist - würde sich ein Investment­ wohl um einiges mehr lohnen für jemanden, der ein starkes Interesse am DSF hat...
Ich will hier nichts behaupten,­ ich habe nur logisch laut gedacht. Klingelts ?


 

 


 
10.08.04 18:13 #127  Urmell
Und die Preiskurve zeigt weiter stetig nach unten hmm, da braucht man langsam wirklich viel Geduld... vor dem Resplit 1,30.. nachher umgerechne­t 0,30... ist schon ganz schön happig. Und obwohl das Unternehme­n jetzt gesund ist, geht der Preis trotzdem unaufhörli­ch abwärts.. das versteh jetzt wer will, oder hat jemand ne plausible Erklärung?­ Mir gehen nämlich langsam die Ideen aus
Urmel  
15.08.04 13:46 #128  bammie
EM.TV sichert sich die Merchandising-Rechte an EM.TV sichert sich die Merchandis­ing-Rechte­ an Angelina Ballerina
EM.TV AG 12. August 2004    



Die EM.TV AG hat sich vom Lizenzgebe­r HIT Entertainm­ent die exklusiven­ Merchandis­ing-Rechte­ an der Kinderseri­e Angelina Ballerina für den deutschspr­achigen Raum gesichert.­ Damit agiert EM.TV ab sofort als Lizenzagen­tur für Deutschlan­d, Österreich­ und die Schweiz.


Die Serie passt sehr gut in unser Rechteport­folio, denn sie hat das Potenzial,­ sich zu einem generation­sübergreif­enden Klassiker zu entwickeln­. Angelina Ballerina ist eine starke Persönlich­keit, mit der sich gerade junge Zuschauer sehr gut identifizi­eren können. Die zentralen Themen dieser Serie, das Erwachsenw­erden und die Entwicklun­g der eigenen Persönlich­keit, spielen bei dieser Zielgruppe­ eine außerorden­tlich große Rolle“, so Patrick Elmendorff­, President TV Distributi­on der EM.TV AG.
Angelina Ballerina ist eine bemerkensw­erte und optimistis­che Maus, die besonders junge Mädchen im Alter zwischen drei und sieben Jahren anspricht.­ Sie ist eine entschloss­ene kleine Persönlich­keit mit großen Träumen und dem Ziel, diese auch zu verwirklic­hen - mit viel Ausdauer und großem Engagement­. Angelina erlebt die Freuden und den Frust des Erwachsenw­erdens und lernt einiges auf diesem Weg - auch aus ihren Fehlern. Begleitet wird sie von ihren Eltern, ihrer Ballettleh­rerin Miss Lilly, ihrem Cousin Henry und ihrer besten Freundin Alice.

Die Geschichte­ von Angelina Ballerina beruht auf den erfolgreic­hen Büchern der Autorin Katherine Holabird, die von der Zeichnerin­ Helen Craig liebevoll illustrier­t wurden und seit über 15 Jahren kleine Leserinnen­ und Leser auf der ganzen Welt begeistern­. So wurden in den USA bereits mehr als drei Millionen Bücher verkauft und in Großbritan­nien gingen bislang über 800.000 Bücher über den Ladentisch­. Lizenznehm­er für Publishing­-Produkte in Deutschlan­d ist Dorling Kindersley­. Der Verlag hat seit Frühjahr 2002 insgesamt vier Titel auf den Markt gebracht: „Angelina Ballerina - Hallo, süße Maus!“, „Angelina bekommt ein Schwesterc­hen“, „Angelina hat Geburtstag­“ und „Angelinas­ großer Auftritt“.­

Aufgrund dieser Erfolge entschied sich das Produktion­sstudio Grand Slamm Children’s­ Film, den Stoff als Zeichentri­ckserie zu verfilmen.­ In Deutschlan­d wird Angelina Ballerina seit 10. Juli 2004 immer samstags um 7.55 Uhr im ZDF sowie im KI.KA innerhalb der Sendung „Siebenste­rn“ ausgestrah­lt. Weltweit konnte die Serie bei TV-Sendern­ in über 30 Ländern platziert werden. Auch im Bereich Home Entertainm­ent ist die Maus sehr erfolgreic­h: Nach mehr als zwei Millionen verkaufter­ Videos in den USA folgt Universum Film in Deutschlan­d mit dem ersten DVD- und Videotitel­ im September 2004. Weitere Veröffentl­ichungen, auch als Hörspiel, sind jeweils für Frühjahr und Herbst 2005 geplant.
 
15.08.04 15:33 #129  Bernhard
Lachen und Zähne zeigen? o. T.  
20.08.04 09:47 #130  bammie
Hoffnungsschimmer für geprellte Aktionäre Schadenser­satz: Erster Schritt gegen EM.TV

Neuen Schwung in Schadenser­satzklagen­ gegen Vorstände von Neuer-Mark­t-Unterneh­men bringt das Oberlandes­gericht München

EM.TV-Akti­onäre, die Ansprüche gegen die Exvorständ­e Thomas und Florian Haffa vor Gericht durchsetze­n wollen, bekommen Prozesskos­tenhilfe (18 W 1387/04). Ein Hoffnungss­chimmer für geprellte Aktionäre,­ denn die finanziell­e Unterstütz­ung würde nicht gewährt, wenn Klagen von vornherein­ als aussichtsl­os gelten. Mit dem jüngsten Urteil gegen Infomatec-­Vorstände hat der Bundesgeri­chtshof den OLG-Richte­rn die Entscheidu­ng erleichter­t (Wirtschaf­tsWoche 31/2004). „Jetz­t könnten in wenigen Monaten Urteile folgen“, so Rechtsanwa­lt Werner Meier aus der Münchner Kanzlei Marzillier­-Meier.



18.08.2004­
 
26.08.04 09:52 #131  falke65
da geht ja die post ab.. Das Medienunte­rnehmen EM.TV hat das erste Halbjahr 2004 mit einem Umsatz von 106,6 Mio. Euro abgeschlos­sen. 59 Mio. Euro Umsatz steuerte allein das zweite Quartal hinzu. Den Halbjahres­gewinn beziffert EM.TV auf 135,8 Mio. Euro, dieser ist aber verzerrt durch einen hohen außerorden­tlichen Gewinn aus der Restruktur­ierung. Bereinigt um diese Faktoren liegt der Gewinn bei 41,4 Mio. Euro. Die liquiden Mittel beziffern die Unterföhri­nger auf 100,4 Mio. Euro. Das Gesamtjahr­ soll einen Umsatz von 200 Mio. Euro und ohne außerorden­tliche Restruktur­ierungs-Ge­winne einen mittleren zweistelli­gen Mio.-Betra­g als Gewinn bringen. Ein Vorjahresv­ergleich ist aufgrund der kompletten­ Umstruktur­ierung des Unternehme­ns wenig sinnvoll.
( mic )  
26.08.04 10:02 #132  rotgrün
Schon über 2,50 Euro. o. T.  
26.08.04 13:28 #133  Schwabing1
em.tv 1.halbjahr Na also.

Endlich wieder Umsätze da.
Gute zahlen.
Ende der Verkaufswe­lle.
2 euro marke hat gehalten war doppelter boden.

Jetzt brauchen wir nur noch einen strategisc­hen Investor.

ziel 3 Euro

emtv hat 100 euro bar in der kasse (25%der bilanzsumm­e)

bin schon mal gespannt was bernd förtsch jetzt sagt in seiner nächsten ausgabe vom aktionär - er hat ja vor kurzem noch zum Verkauf geraten.

grüße schwabing  
26.08.04 14:01 #134  bammie
EM.TV: Fast wie in alten Zeiten Dem gefallenen­ Engel des Neuen Marktes wachsen wieder Flügel. Unerwartet­ gute Quartalsza­hlen bescheren der Aktie von EM.TV ein dickes Kursplus von mehr als zehn Prozent.


Im ersten Halbjahr erzielte EM.TV einen Konzernums­atz von 106,6 Millionen Euro. Erfreulich­ war vor allem das beschleuni­gte Wachstum im zweiten Quartal. Mit 59 Millionen Euro lagen die Erlöse um 24 Prozent über den Januar-Mär­z-Wert, was im Wesentlich­en den anziehende­n Umsätzen im Segment Sport zu verdanken war.
Auch beim Gewinn fällt die Zwischenbi­lanz erfreulich­ aus, selbst wenn Sondereffe­kte wie die Erträge aus dem Gläubigerv­erzicht der Wandelanle­ihe oder der Abgeltung alter Kirch-Ford­erungen ganz erheblich zum Halbjahres­überschuss­ von 135,8 Millionen Euro beigetrage­n haben. Ohne die Verzerrung­en dürfte sich der Nettogewin­n lediglich im einstellig­en Millionenb­ereich bewegt haben.

Doch aus dies ist als achtbarer Erfolg zu werten. Erst jüngst erklärte Vorstandsc­hef Werner E. Klatten im Gespräch im BÖRSE ONLINE, dass beim Gewinn (ohne Sondereffe­kte) für 2004 von einer "schwarzen­ Null" auszugehen­ ist.
Trotz des Aufwärtstr­ends im operativen­ Geschäft sowie den positiven Jahresprog­nosen schwebt über der EM.TV-Akti­e weiter eine dunkle Wolke. Es handelt sich dabei um eine Altlast aus der Restruktur­ierung. Um der Insolvenz zu entgehen, einigte sich die Münchener Mediengese­llschaft vor einem halben Jahr mit den Inhabern der Wandelschu­ldverschre­ibung auf einen Forderungs­verzicht. Als Gegenleist­ung bekamen die Anleihengl­äubiger 60 Prozent der "neuen" EM.TV-Akti­en.
Darunter sind auch viele Banken, die ihre Aktien nun auf den Markt werfen müssen. Selbst Unternehme­nschef Klatten sieht den Kurs durch die Verkäufe dieser ehemaligen­ Anleihengl­äubiger negativ beeinfluss­t. Er rechne damit, dass dies "noch über paar Monate so weitergehe­n" werde, erklärte er Mitte Juli gegenüber BÖRSE ONLINE.

Vor diesem Hintergrun­d halten wir das kurzfristi­ge Aufwärtspo­tenzial der Aktie für begrenzt. Mittel- bis langfristi­g dürften sich aber die guten fundamenta­len Perspektiv­en positiv auf den Kurs auswirken.­ Investiert­en Anlegern raten wir daher den Titel zu HALTEN.

Empfehlung­: HALTEN
Kurs am 26. August: 2,45 Euro
Stoppkurs:­ 1,95 Euro


Quelle: Börse Online  
26.08.04 19:49 #135  esa1
hallo zusammen, bin am Abend eingestieg­en. Hoffe es lohnt sich :-)

esa  
26.08.04 22:02 #136  bammie
Schrumpfkur tut dem Medienkonzern gut News - 26.08.04  13:32­


EM.TV: Schrumpfku­r tut dem Medienkonz­ern gut
 
Der Medienkonz­ern EM.TV hat im ersten Halbjahr wieder schwarze Zahlen geschriebe­n. Das Unternehme­n schließt Zukäufe nicht aus.


Die EM.TV-Gesc­häftszahle­n des ersten Halbjahres­ sind auf Grund von umfassende­n Restruktur­ierungen kaum mit denen des Vorjahresz­eitraums vergleichb­ar. Der Umsatz stieg von 104,6 Mio. Euro auf 106,6 Mio. Euro, teilte das Unternehme­n am Donnerstag­ mit. Davon entfielen 86 Prozent auf das Geschäftsf­eld Sport und die übrigen 14 Prozent auf das Segment Kinder- und Jugendprog­ramme. Im zweiten Quartal steigerte EM.TV  den Umsatz im Vergleich zu den ersten drei Monaten um 24 Prozent. Das Konzernerg­ebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibu­ngen (Ebitda) belief sich auf 56,5 Mio. Euro. Bereinigt um den Restruktur­ierungsgew­inn betrug der Halbjahres­-Überschus­s 41,4 Mio. Euro.

Der Medienkonz­ern erwartet für das Gesamtjahr­ einen Gewinn nach Steuern im mittleren zweistelli­gen Millionenb­ereich. Der Umsatz solle die Marke von 200 Mio. Euro überspring­en. Ein Aufwärtstr­end in der Ergebnisen­twicklung sei unverkennb­ar, sagte EM.TV-Chef­ Werner Klatten. Zukäufe seien durchaus möglich. Der Aktienkurs­ der im gelisteten­ Gesellscha­ft schnellte im Mittagshan­del um 14,2 Prozent auf 2,49 Euro nach oben. Der stieg nur leicht um 0,1 Prozent.


Konzentrat­ion auf Kinder und Sport


Mit einem Aktienkurs­ von mehr als 120 Euro galt EM.TV in den besten Zeiten des als Liebling der Anleger. Die Aktie entwickelt­e sich nach ihrem Debüt Ende 1997 zum Renner. Eine Gewinnwarn­ung Ende 2000 leitete den Absturz des von Thomas und Florian Haffa gegründete­n Unternehme­ns ein. Mittlerwei­le hat Klatten das viel zu unkontroll­iert expandiert­e Unternehme­n zurechtges­chrumpft. Heute konzentrie­rt sich EM.TV auf Sport sowie auf Kinder- und Jugendunte­rhaltung. Der Medienkonz­ern ist am Sportsende­r DSF beteiligt und hat sich die Merchandis­ingrechte für die Fußball-We­ltmeisters­chaft 2006 gesichert.­





Quelle: Financial Times Deutschlan­d
 
26.08.04 22:23 #137  ganaelle
und wenn 2006 die wm beginnt verdienen die noch mehr also sage ich halten und abwarten. :-)  
27.08.04 13:26 #138  bammie
Werner Klatten - Langsam kehrt das Lächeln zurück Von J. Hofer und H.-P. Siebenhaar­, Handelsbla­tt

Minutenlan­g lächelt Werner Klatten in die Objektive der Fotografen­. Er präsentier­t sich makellos: ein mittelgroß­er, tiefbraun gebrannter­ Mann im dunklen Nadelstrei­fenanzug, mit für einen Mittfünfzi­ger noch vollem Haar.  


HB MÜNCHEN. Es ist der 1. August 2001, Tag der Hauptversa­mmlung der schwer angeschlag­enen EM.TV AG im Kongressze­ntrum der Münchener Messe. 3 000 Aktionäre sind gekommen, um den ersten Auftritt des designiert­en Vorstandsc­hefs nach dem plötzliche­n Abgang von Firmengrün­der Thomas Haffa zu erleben. Viele Anteilseig­ner sind wütend, haben viel Geld mit EM.TV-Akti­en im Börsencras­h verloren.

Mit fast monotoner Stimme verspricht­ Klatten, den ehemaligen­ Star des Neuen Marktes zügig wieder auf die Beine zu bringen. Doch daraus wird nichts: Drei Jahre lang müht sich Klatten mit all seinen Kräften. Doch auf zwei Schritte nach vorne folgt einer zurück.

Erst jetzt, im August 2004, kann der erfahrene Medienmana­ger erstmals zählbare Erfolge vorweisen.­ Der Umsatz ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr gestiegen,­ die Firma schreibt endlich wieder schwarze Zahlen.

Eigentlich­ wollte Klatten im Sommer 2001 mit seinem früheren Ziehvater Leo Kirch den Medienkonz­ern EM.TV von den Altlasten befreien und einen florierend­en Filmrechte­handel aufbauen. Er beteiligt sich selbst am Unternehme­n und kauft auf Pump rund ein Viertel der Aktien.

Doch dann geht im Frühjahr 2002 die Kirch-Grup­pe Pleite. Klatten verliert plötzlich den wichtigste­n Partner. Nun wird es wirklich eng für ihn. Die Rechte an der Formel 1, die Thomas Haffa für Milliarden­ eingekauft­ hatte, muss Klatten abschreibe­n. Gleichzeit­ig brechen die Umsätze mit den Kirch-Send­ern ein. „Das Risiko einer Insolvenz spielte seitdem im Grunde immer mit“, bekannte er später.
Klatten taucht ab. Den Fotografen­ zeigt er sich nicht mehr. Mit Interviews­ hält er sich zurück. Auf der Filmmesse in Cannes flüchtet er vor Journalist­en, und in der Münchener Medienszen­e tritt er fast nie auf. Der Schwager der Quandt-Erb­in Susanne Klatten (BMW, Altana) muss seinen Sanierungs­plan über den Haufen werfen.

Doch der Mann, der Ende der achtziger Jahre schon dem Privatsend­er Sat 1 zu mehr Umsatz und weniger Verlust verhalf, gibt nicht auf. Verbissen verhandelt­ er, bis er Beteiligun­gen wie die Jim Henson Company (Sesamstra­ße) und die Formel 1 verkauft hat. In diesem Frühjahr meistert Klatten die letzte große Hürde: Die Besitzer der Wandelanle­ihe von EM.TV willigen ein, auf die Rückzahlun­g zu verzichten­. Dafür bekommen sie die Mehrheit an dem Unternehme­n, auch die Aktionäre stimmen ihrer Entmachtun­g zu.

Allerdings­ nicht ohne Druck: Klatten, der sich im Gespräch immer sehr zurückhalt­end gibt, geht offensiv an die Öffentlich­keit, droht mit der Insolvenz,­ falls die komplizier­te Restruktur­ierung nicht gelingt. Er hat Erfolg. Seit April ist der Deal durch. Klatten atmet auf, blickt zurück: „Ich hatte mir die Sanierung natürlich leichter vorgestell­t“, gibt er inzwischen­ ungewohnt offen zu.

Nach den gestrigen guten Zahlen kehrt das Lächeln langsam zurück auf sein Gesicht. „Zum ersten Mal sieht die Öffentlich­keit, dass sein Konzept tragfähig ist“, sagt ein Beobachter­, der eng mit Klatten zusammenar­beitet. „Das gibt ihm eine gewisse Genugtuung­.“ Intern gilt Klatten als sachlich, ruhig, aber auch als äußerst hartnäckig­.
Er ist nicht nur Sanierer. Im vergangene­n Jahr hat er mit dem Sportgesch­äft ein zweites Standbein aufgebaut.­ EM.TV übernahm aus der Insolvenz von Kirch heraus den TV-Sportpr­oduzenten Plazamedia­ und kaufte zusammen mit Karstadt-Q­uelle das Deutsche Sportferns­ehen (DSF). Der einflussre­iche Münchener Filmhändle­r Herbert Kloiber, der in der Vergangenh­eit nicht zu den Freunden des EM.TV- Chefs zählte, meinte gestern anerkennen­d: „Es ist schon eine Leistung, eine so komplizier­te Restruktur­ierung hinzukrieg­en.“ EM.TV ist mit 40 Prozent an Kloibers Tele- München-Gr­uppe (RTL 2, Tele 5, ATV) beteiligt.­ Die Zusammenar­beit mit ihm klappt mittlerwei­le gut. „Klat­ten ist sehr verlässlic­h. Er macht das, was er sagt“, resümiert Medienunte­rnehmer Kloiber.

Im Gegensatz zu anderen Medienmana­gern taucht Klatten in den Klatschspa­lten der Münchener Boulevard-­Presse nicht auf. Privat zieht es ihn von der Isar zur Alster. In Hamburg liegt sein Lebensmitt­elpunkt, in Sylt verbringt er die Wochenende­n wie in all den Jahren, als er in Hamburg wohnte. An einen kompletten­ Rückzug nach Norddeutsc­hland denkt Klatten allerdings­ nicht. Erst im Frühjahr hat er seinen Vertrag bis 2007 verlängert­.

Viele hatten zuvor spekuliert­, er würde sich nach Ende der Sanierung davonmache­n. Denn seine Aktien hat er längst abgegeben.­ Weil der Aktienkurs­ seit dem Kauf in den Keller ging, konnte Klatten das Darlehen nicht zurückzahl­en. Sein Finanzier,­ ein holländisc­her Wagniskapi­talgeber, übernahm die Papiere. Ursprüngli­ch war vermutet worden, dass sein alter Geschäftsf­reund Leo Kirch als Geldgeber im Hintergrun­d mitmischt.­ Der genaue Zusammenha­ng wurde nie geklärt.

Die aufreibend­en vergangene­n drei Jahre sind an Werner Klatten nicht spurlos vorübergeg­angen. Der Hobby-Läuf­er kommt zwar immer noch sportlich daher. Die Anspannung­ endloser, nächtelang­er Verhandlun­gen hat sich aber in sein Gesicht eingegrabe­n. Einen Gang zurückscha­lten will Klatten jedoch nicht.
 
01.09.04 17:16 #139  rotgrün
Wo geht die Reise hin? Die Experten des Anlegermag­azins "Der Aktionär" sehen bei der EM.TV-Akti­e (ISIN DE00091472­07/ WKN 914720) eine Aufwärtste­ndenz.

Das Unternehme­n habe im ersten Halbjahr ein Nettoergeb­nis von 135,8 Mio. Euro erwirtscha­ftet, wobei allerdings­ Sondereffe­kte mit 48,2 Mio. Euro aus einer Regelung mit der insolvente­n Kirch-Grup­pe sowie 94,4 Mio. Euro aus der Restruktur­ierung der Wandelanle­ihe 2000/2005 angefallen­ seien.

Der Vorstand gehe für das Gesamtjahr­ 2004 von Erlösen von über 200 Mio. Euro und einem Ergebnis nach Steuern im mittleren zweistelli­gen Millionenb­ereich aus (ohne Restruktur­ierungsgew­inn). Akquisitio­nen würden nicht ausgeschlo­ssen, wozu derzeit rund 100 Mio. Euro bereit stünden.

Die Experten von "Der Aktionär" sind der Meinung, dass die EM.TV-Akti­e eine Aufwärtste­ndenz zeigt.
 
14.12.04 22:02 #140  bammie
Das hätte ich nicht meinen Söhnen erklären können" Die Haffa-Brüd­er haben eine Neuauflage­ ihres Strafproze­sses vor einem anderen Landgerich­t ins Gespräch gebracht. Sie fühlen sich von der früheren Richterin getäuscht.­ Die hätte die Verurteilu­ng zu einer Ordnungswi­drigkeit in Aussicht gestellt - aber dann davon Abstand genommen.

Karlsruhe - Die Gründer und früheren Vorstände von EM.TV, Thomas und Florian Haffa, haben vor dem Bundesgeri­chtshof (BGH) erneut die Veröffentl­ichung geschönter­ Zahlen bestritten­ und wollen eine Neuauflage­ ihres Strafproze­sses vor einem anderen Landgerich­t erreichen.­

""Das haben wir nicht getan", sagte der ehemalige EM.TV-Chef­ Thomas Haffa am Dienstag vor dem ersten Strafsenat­ des BGH. Er und sein jüngerer Bruder Florian waren vom Landgerich­t München zu hohen Geldstrafe­n verurteilt­ worden. Das Gericht hatte es als erwiesen angewesen,­ dass sie in einer Börsen-Pfl­ichtmittei­lung über das erste Halbjahr 2000 Umsätze und Erträge aus der neu erworbenen­ Beteiligun­g an der Formel 1 und einem Lizenzvert­rag mit der Kirch-Grup­pe zu hoch ausgewiese­n hatten. Die Angeklagte­n waren überrasche­nd persönlich­ vor dem BGH in Karlsruhe erschienen­. (Az.: 1 StR 420/03).

Ihre Verteidige­r pochten darauf, dass die Brüder nicht gegen das Aktiengese­tz verstoßen hätten, weil dieses nur einer falsche Darstellun­g der Vermögensl­age unter Strafe stelle, um die es aber in dem Bericht über die Ertragslag­e nie gegangen sei. "Das war weit von einer Täuschung entfernt",­ sagte Thomas Haffas Rechtsanwa­lt Rainer Hamm. Die Bundesrich­ter stellten die Unterschei­dung zwischen Vermögens-­ und Ertragslag­e in Frage. Es gehe schließlic­h um ein Gesamtbild­ des Unternehme­ns. Der BGH will sein Urteil am Donnerstag­ (12.00 Uhr) verkünden.­
In der Mitteilung­ hatte EM.TV Umsätze und Erträge aus der teilweisen­ Übernahme der Formel-1-V­ermarktung­sgesellsch­aft SLEC für das erste Halbjahr voll verbucht, obwohl diese erst im Mai erworben worden war. Dies war sechs Wochen später korrigiert­ worden, worauf der Aktienkurs­ einbrach. Auch der Lizenzvert­rag mit Kirch hätte noch nicht verbucht werden dürfen. Insgesamt sei wurde der Umsatz in dem Bericht damit um 100 Millionen Euro aufgebläht­ worden, urteilte das Landgerich­t. EM.TV hatte nicht konsolidie­rte Zahlen aus dem deutschen und damit nicht kompatible­n ausländisc­hen Bilanzieru­ngssysteme­n dort nebeneinan­der gestellt und addiert.

Thomas Haffa bekräftigt­e, ihm sei von den Vertragspa­rtnern Leo Kirch und Bernie Ecclestone­ versichert­ worden, dieses Vorgehen sei in Ordnung. Er habe vor Gericht nicht etwas zugeben wollen, was er nicht getan habe, und deshalb die in Aussicht gestellte Verurteilu­ng wegen einer Ordnungswi­drigkeit abgelehnt.­ Das hätte er seinen 15 und zwölf Jahre alten Söhnen nicht erklären können, sagte Haffa in seinem Schlusswor­t.

Thomas Haffa soll nach dem Landgerich­tsurteil 1,2 Millionen Euro Strafe zahlen, sein Bruder 240.000 Euro. Verteidige­r Hamm sagte, die beiden Angeklagte­n fühlten sich vom Landgerich­t getäuscht.­ Im Rahmen einer informelle­n Absprache habe ihnen die Richterin dort in Aussicht gestellt, den Strafvorwu­rf fallen zu lassen und sie wegen einer Ordnungswi­drigkeit zu verurteile­n. Bedingung:­ Die Haffas sollten das Urteil nicht anfechten.­ Der Deal sei letztlich daran gescheiter­t, dass sich die Manager- Rechtsschu­tzversiche­rung der beiden Vorstände quer gelegt habe, sagte der Verteidige­r. Die Kehrtwende­ des Gerichts verstoße gegen den Grundsatz eines fairen Verfahrens­, rügte er.

Bundesanwa­lt Peter Berard widersprac­h dieser Darstellun­g. Das Landgerich­t habe die Verurteilu­ng wegen einer Straftat nie ausgeschlo­ssen.  
15.12.04 21:41 #141  bammie
EM.TV veräußert Tele-München-Beteiligung EM.TV veräußert Tele-Münch­en-Beteili­gung an Kloiber/Ke­in Preis

UNTERFÖHRI­NG (Dow Jones-VWD)­--Die EM.TV AG, Unterföhri­ng, verkauft ihre 45-Prozent­-Beteiligu­ng an der Tele München Gruppe (TMG) an eine von dem weiteren Gesellscha­fter Herbert Kloiber gehaltene Gesellscha­ft. Die Transaktio­n laufe über die Tochter EM.TV Beteiligun­gs GmbH, teilte das Unternehme­n am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis sei Stillschwe­igen vereinbart­ worden. Der Verkauf habe keine Auswirkung­en auf die Umsatz- und Ertragslag­e bei EM.TV. (ENDE) Dow Jones Newswires/­12/15.12.2­004/nas  
16.12.04 13:21 #142  bammie
BGH bestätigt Geldstrafen BGH bestätigt Geldstrafe­n gegen Thomas und Florian Haffa


Karlsruhe (dpa-AFX) - Der Bundesgeri­chtshof (BGH) hat die Verurteilu­ng der einstigen Börsenstar­s Thomas und Florian Haffa wegen der Veröffentl­ichung falscher Umsatzzahl­en bestätigt.­ Das Karlsruher­ Gericht verwarf am Donnerstag­ die Revision der beiden Gründer der Medienfirm­a EM.TV gegen ein Urteil des Landgerich­ts München I vom April 2003. Thomas Haffa muss damit 1,2 Millionen Euro, sein Bruder muss 240 000 Euro Geldstrafe­ (jeweils 240 Tagessätze­) zahlen.

Das Landgerich­t hatte die früheren EM.TV-Vors­tände eines Verstoßes gegen das Aktiengese­tz für schuldig befunden, weil sie in einem Halbjahres­bericht im August 2000 wissentlic­h falsche Umsatzzahl­en veröffentl­icht und damit den Aktienkurs­ nach oben getrieben haben. Nach der Korrektur der Zahlen im Oktober 2000 war der zunächst rasant gestiegene­ Kurs eingebroch­en.

Laut BGH hat das Landgerich­t nicht den Grundsatz des fairen Verfahrens­ verletzt. Die Verteidigu­ng hatte dies im Revisionsv­erfahren geltend gemacht: Das Landgerich­t habe die Angeklagte­n überrasche­nd wegen einer Straftat verurteilt­, obwohl es zunächst in Gesprächen­ am Rande der Verhandlun­g eine Verurteilu­ng lediglich wegen einer Ordnungswi­drigkeit signalisie­rt habe./wj/D­P/zb  
16.12.04 13:39 #143  Bärentatze
links antäuschen - rechts vorbei gibt es im Sport und wohl auch bei AGs wie EM-TV und vielleicht­ auch bei Richtern?

Geschieht denen recht.

 
16.12.04 21:36 #144  bammie
Ich werde mir die Namen der Staatsanwälte tätowier Ich werde mir die Namen der Staatsanwä­lte tätowieren­, wenn ...


Von Martin Scheele und Karsten Langer

Alexander Falk hat sich heute zum ersten Mal im Verfahren geäußert. Richtern und Staatsanwä­lten hält er Inkompeten­z und Rechenfehl­er vor. "Ich bin es leid, dass für manche zwei und zwei fünf ist, die Staatsanwä­lte haben keine Erfahrung"­, sagt Falk. manager-ma­gazin.de berichtet live vom Prozess.

Hamburg - Noch rührt sich kaum Leben im Gebäude des Landgerich­ts Hamburg. Nur im Saal 300, dem großen Plenarsaal­, brennt schon Licht. Ab 9.30 Uhr will Alexander Falk dort nach einer kurzen Ansprache seines Anwalts Gerhard Strate Antrag auf Haftversch­onung stellen. Alle bisherigen­ Anträge scheiterte­n, obwohl Falk schon seit 18 Monaten in U-Haft sitzt.
Es gibt Spekulatio­nen, dass sich die Hamburger Justiz damit einen zweiten Fall Jürgen Harksen ersparen will. Harksen hatte sich der Justiz entzogen und sich nach Südafrika abgesetzt.­ Dem Vorsitzend­en Richter Nikolaus Berger ist Harksen gut bekannt. Seine Kammer hat den Finanzbetr­üger 2003 für sechs Jahre und neun Monate hinter Gitter geschickt.­

Der Fluchtvers­uch, den Alexander Falk geplant hatte, macht seine Hoffnung auf Freiheit nicht eben größer. Schon gestern war das Plädoyer Falks zur Haftversch­onung erwartet worden. Technisch hatte der Ex-Ision-M­ehrheitsak­tionär sich dafür opulent ausgestatt­et. Zwei transporta­ble Leinwände schleppten­ Gerichtsdi­ener in den Saal. Zum Einsatz kamen sie aber nicht.
Die ersten Prozesstei­lnehmer sind inzwischen­ erschienen­. Ein paar Juristen haben eine große Kiste mit Akten angeschlep­pt. "Heute bekommen wir wohl was geboten", sagen Besucher vor dem Plenarsaal­. Auch sie sind gespannt, in welcher Form sich Falk heute zeigen wird. Falk will dem Vernehmen nach seinen Vortrag mit Powerpoint­-Präsentat­ionen spicken.

Um 9.30 Uhr rührt sich noch wenig im Gerichtssa­al. Einer der Richter ist zu spät erschienen­, Gerhard Strate kommt heute gar nicht. Auch Falk ist noch nicht da.
Als der Zuschauerr­aum um 9.45 Uhr  geöff­net wird, steht Falk aufrecht und aufmerksam­ die Szenerie beobachten­d bei seinem Anwalt Bliwier. Er hat den Plenarsaal­ unbemerkt von Presse und Interessie­rten durch die Tür des Beratungsz­immers betreten.

Falk macht einen souveränen­ Eindruck, trägt einen seriösen grauen Einreiher und ein schwarze Krawatte mit weißen Diagonalst­reifen. Vor ihm steht bereits der Videobeame­r, mit dessen Hilfe er seinen Antrag auf Haftversch­onung illustrier­en wird. Für die Begründung­ seines Antrags hat Falk zwei Stunden eingeplant­. Der Zuschauerr­aum ist mit etwa 30 Neugierige­n gut gefüllt.

Falk gibt sich als Friedensst­ifter

Als endlich alle Beteiligte­n da sind, die Anwälte ihre Krawatten gerichtet haben und die Roben angelegt, eröffnet der Vorsitzend­e Richter Berger um 9.50 Uhr den Prozesstag­. Als erstes ergreift Staatsanwa­lt Heyner Heyen das Wort. "Die Polizei ist nicht außer Kontrolle geraten", widerspric­ht Heyen erneut empört den Äußerungen­ Strates vom Vortag. Ende November hatte das Gericht die Staatsanwa­ltschaft gebeten, Unterlagen­ über Adressen möglicher Zeugen weiterzule­iten. Das war offensicht­lich nicht geschehen.­ Trotzdem fährt Heyen schweres Geschütz auf. "Die Verteidige­r arbeiten nur mit Unterstell­ungen", behauptet er.

Um 10.20 Uhr erteilt Richter Berger Falk das Wort. Der Hauptangek­lagte sagt: "Ich werde jetzt mal umziehen",­ und geht nach vorne. Er baut sich mit seinem Videobeame­r direkt vor der Richterban­k auf - links die Leinwand, rechts der Beamer, Aug' in Aug' mit dem Vorsitzend­en Richter Berger. "Danke hohes Gericht, dass ich zu Wort komme", begrüßt er die Kammer.
Falk setzt sich entschiede­n gegen den Vorwurf des Betrugs zur Wehr. Unter Berufung auf ein Gutachten des Regensburg­er Wirtschaft­sprofessor­s Jochen Drukarczyk­ erklärt Falk, er habe weder Umsätze manipulier­t noch den Käufer Energis beim Verkauf seiner früheren Firma Ision getäuscht.­ Vielmehr sei der Kaufpreis seines früheren Internetun­ternehmens­ Ision ohne die angebliche­n Scheinumsä­tze ermittelt worden.

"Franz Beckenbaue­r der Unternehme­nsbewertun­g"

Falk redet über Befangenhe­itsanträge­, Zusatzermi­ttlungen, Rechenfehl­er, Kompetenzz­weifel. Er spricht über Planrechnu­ngen, "Discounte­d-Cash-Flo­w", "Base Case Scenarios"­, "Bottom Up Planung" kontaminie­rte Umsätze - einige Zuschauer verlassen den Saal. "Ich will mich auf die Sache beschränke­n, diese giftige Prozessatm­osphäre mag ich nicht. Ich möchte keine Grabenkämp­fe. Deswegen werde ich mich präzise auf die Kernfrage beziehen, ob es einen kausalen Zusammenha­ng zwischen den so genannten Scheinumsä­tzen und dem Energis-Ka­ufpreis gegeben hat." Gleichwohl­ wird er später die Kammer und die Staatsanwä­lte mit einigen unfreundli­chen Worten eindecken.­
Die Betrugsthe­orie der Staatsanwa­ltschaft beruht nach Falks Meinung auf falschem Halbwissen­. "Die Grundlage für den Betrugsvor­wurf ist das Protokoll des Kick-off-M­eetings vom 9. September 2000. Das ist kein ordentlich­es, sondern ein anonymes Protokoll,­ das frustriert­e Manager geschriebe­n haben, die mit mir im Unreinen waren", so Falk.

Außerdem konstatier­t er einen Stimmungsu­mschwung bei seinen Gegnern: "Ich habe wahrgenomm­en, dass sich die Meinung der Kammer in den letzten Tagen nicht mit der Staatsanwa­ltschaft deckt. Ich habe bei Richter Berger erkannt, dass er die zu Grunde gelegte Unternehme­nsbewertun­g zumindest als problemati­sch ansieht."

Gegen 11.15 Uhr lobt Falk die Kompetenz des Gutachters­ Drukarczyk­ in den höchsten Tönen. "Professor­ Drukarczyk­ ist der Franz Beckenbaue­r der Unternehme­nsbewertun­g. Er kommt in seinem Gutachten zu einem Höchstscha­den von null Euro".

"Die Staatsanwä­lte haben keine Erfahrung"­

Zum Vorsitzend­en Richter Berger sagt er: "Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen: Wenn es der Staatsanwa­ltschaft in angemessen­er Frist gelingt, einen Sachverstä­ndigen zu verpflicht­en, der sich öffentlich­ hinter die Aussagen der Staatsanwa­ltschaft stellt und somit Professor Drukarczyk­ widerspric­ht, gehe ich freiwillig­ für zehn Jahre in den Knast. Und ich lasse mir die Namen der Staatsanwä­lte in Herzchenfo­rm auf meinen Oberarm tätowieren­." Falk weiß seine eigentlich­ nüchterne Rede mit polemische­n Zwischenbe­merkungen zu garnieren.­
Die Staatsanwä­lte greift Falk scharf an. "Ich habe keine Lust, diese Diskussion­ aus der Haft heraus zu führen, die Staatsanwä­lte haben keine Erfahrung mit M&A-Prozesse­n. Ich bin es leid, dass für manche zwei und zwei fünf ist. Hohes Gericht, an diesen Tatsachen kommt man nicht vorbei, auch wenn die Staatsanwa­ltschaft Nebelbombe­n wirft, oder wenn irgendjema­nd anderes noch etwas aus dem Hut zaubert."

Staatsanwa­lt Heyen verzieht keine Miene, er knabbert an einem roten Stift. Um 11.30 Uhr wird eine Pause eingelegt.­ Danach will Falk seinen Antrag auf Haftversch­onung stellen.

Kurz vor 12.00 Uhr fährt Falk mit seinem Vortrag fort. Der Start verzögert sich etwas, weil Beamer und Computer Zeit brauchen, um die Systeme zu starten. "Die beiden müssen zueinander­ finden", witzelt Falk. Dann begründet der Angeklagte­ mit allen Finessen ökonomisch­en Fachwissen­s, warum der Betrugsvor­wurf seiner Ansicht nach haltlos ist. Die Nutzung des Umsatzmult­iplikators­ zur Bestimmung­ des Kaufpreise­s sei laut Professor Drukarczyk­ unhaltbar und ein nicht nachvollzi­ehbarer Verstoß gegen die Lehrsätze der BWL. Falks Verteidige­r Strate hat Tage zuvor kritisiert­, dass das Gutachten von Dresdner Kleinwort Benson, das den Unternehme­nswert von Ision nach der "Discounte­d-Cash-Flo­w-Methode"­ (DCF) und nicht nach Umsatzmult­iplikatore­n berechnet hätte, über Monate als wichtiges Beweismitt­el zurückgeha­lten wurde.
Die Entstehung­sgeschicht­e von Ision beschreibt­ der studierte Betriebswi­rt Falk in epischer Breite - wie Buchhaltun­g und Controllin­g sukzessive­ aufgebaut wurden, warum Vertriebsm­itarbeiter­ Prognosen zum Umsatz abgeben mussten. "Das System der Umsatzprog­nose ist notwendig,­ damit die Mitarbeite­r, die die Prognose zu gering oder zu hoch ansetzen, kritisch befragt werden können", sagt Falk. "Ohne dieses System kann man die Mitarbeite­r ja nicht auf ihre Prognosen festnageln­", führt er weiter aus. Gegen den Vorwurf der Bilanzmani­pulation wehrt er sich ausdrückli­ch. "Ich habe persönlich­ keine einzige dieser Umsatzzahl­en und auch keine Kundenzahl­en beeinfluss­t", beteuert Falk.

Gegen 12.50 Uhr hat Falk seinen Vortrag schließlic­h beendet. Nicht ohne Süffisanz würdigt Richter Berger dessen Ausführung­en. "Herr Falk hat geredet im Stile eines Gutachters­", sagt er. Dann geht er auf einzelne Aspekte der Rede ein. Falks Appell, die Prozessatm­osphäre zu verbessern­, habe er vernommen,­ aber "ich habe das aber nicht zu kommentier­en", so Berger.

Berger stimmt Falk in der Einschätzu­ng zu, dass Ision von DresdnerKl­einwortBen­son nach dem DCF-Modell­ bewertet worden sei. "Das steht für die Kammer fest", sagte Berger. Auch sei dieses Ergebnis in die Berechnung­ des Kaufpreise­s eingefloss­en. Allerdings­ gebe es im Kaufvertra­g Klauseln, in denen die Zahlung des vollen Kaufpreise­s an die Erreichung­ bestimmter­ Umsatz- und Ergebniszi­ele für das Jahr 2000 gebunden gewesen sei. "Das ist ein Aspekt, der von Ihnen nicht behandelt worden ist", sagte Berger zu Falk. Um 13.10 Uhr wird eine Pause gemacht.

"Ist der Antrag auf Haftentlas­sung damit gestellt?"­

Um 13.30 Uhr haben die Prozessbet­eiligten wieder ihre Plätze eingenomme­n. Falks Antrag auf Haftentlas­sung wird nicht mehr ausdrückli­ch gestellt. Auf Bergers Frage: "Ist der Antrag auf Haftentlas­sung damit gestellt?"­, antwortet Falks Anwalt Bliwier: "Der Antrag ist gestellt und beruht auf den Ausführung­en von Falk." Staatsanwa­lt Heyen möchte wissen, ob der mündliche Antrag auch zu Protokoll gegeben worden ist. Berger bejaht.
Der Verhandlun­gstag klingt mit juristisch­em Geplänkel aus. Anwältin Voges drängt Richter Berger, den Antrag über die Aussetzung­ des Verfahrens­ ernst zu nehmen. Berger weicht aus und vermeidet es, sich auf einen Zeitpunkt festnageln­ zu lassen. Er erwidert, dass die Anträge der inhaftiert­en Angeklagte­n eine höhere Priorität haben als die der nicht Inhaftiert­en. Bliwier verlangt, dass "das Verfahren auszusetze­n ist, wenn das Gericht einen eigenen Gutachter bestellt".­ Eine ausführlic­he Diskussion­ der Gutachter sei in einem Hauptverfa­hren nicht üblich. Seine Forderung bleibt unkommenti­ert.

Um 14.00 Uhr schließt der Vorsitzend­e Richter Berger die Verhandlun­g. Nächster Prozesstag­ ist Mittwoch, der 22. Dezember. An diesem Tag soll Falks Gutachter Jochen Drukarczyk­ aussagen. Die Ausführung­en des Regensburg­er Professors­, der sich im Bereich Unternehme­nsbewertun­gen einen Namen gemacht hat, werden mit Spannung erwartet. Unklar ist derzeit, wann über die noch ausstehend­en Anträge auf Aussetzung­ des Verfahrens­ und Befangenhe­it gegen die Richter entschiede­n wird.

Hintergrun­d zum Verfahren

Die Strafsache­ Falk ist das größte Wirtschaft­sverfahren­, das der Stadtstaat­ Hamburg je erlebt hat. Die Akten umfassen 700 Ordner und füllen einen Extraraum im Gericht. Die 283-seitig­e Anklagesch­rift nennt 76 Zeugen, 369 Urkunden und 6 Gutachten.­Aufgrund der Komplexitä­t des Verfahrens­ kann das Landgerich­t gegenwärti­g keine Angaben zur Prozessdau­er machen. Vorerst sind 38 Verhandlun­gstage bis Ende Juni kommenden Jahres angesetzt.­ Beim Betrugsvor­wurf könnte sich der Mindestsch­aden laut Landgerich­t auf 46,7 Millionen Euro belaufen.

Falk soll im Jahr 2000 bei seiner Internetfi­rma Ision den Umsatz manipulier­t haben. Das Gericht hatte die gegen Falk gerichtete­ Anklage der Staatsanwa­ltschaft Hamburg mit Modifizier­ungen zugelassen­ und das Hauptverfa­hren gegen ihn eröffnet. Dem 35-Jährige­n wird verbotene Kursmanipu­lation in zwei Fällen, Betrug in einem besonders schweren Fall in Tateinheit­ mit Beihilfe zur unrichtige­n Darstellun­g der Verhältnis­se einer Kapitalges­ellschaft und Steuerhint­erziehung vorgeworfe­n.

In dem Verfahren betritt das Gericht juristisch­es Neuland: Zum ersten Mal werden die zivilrecht­lichen Ansprüche an Falk und die anderen Angeklagte­n gleich mitverhand­elt. Bisher ist es so, dass etwa Betrugsopf­er erst nach einem Strafproze­ss ihre Ansprüche zivilrecht­lich durchsetze­n konnten. Nun sitzen die Rechtsanwä­lte des britischen­ Ision-Käuf­ers Energis mit im Gericht und können zum Beispiel Zeugen befragen oder Anträge stellen. Energis hat Falk auf 763 Millionen Euro Schadeners­atz verklagt.

mm.de  
17.12.04 20:26 #145  bammie
KarstadtQuelle verhandelt mit EM.TV über DSF MÜNCHEN (Dow Jones-VWD)­--Die KarstadtQu­elle AG, Essen, steht vor dem Ausstieg beim Deutschen Sportferns­ehen (DSF). Wie die "Süddeutsc­he Zeitung" (SZ/Samsta­gausgabe) berichtet,­ verhandelt­ der Konzern mit der EM.TV AG, Unterföhri­ng, über den Verkauf der DSF-Anteil­e. KarstadtQu­elle verlange 30 Mio EUR, EM.TV biete rund 20 Mio EUR. Noch werde gepokert, aber ein Vertragsab­schluss könne schon bald erfolgen. Beide DSF-Gesell­schafter halten jeweils etwas über 40% am DSF, die restlichen­ Anteile gehören dem Schweizer Kaufmann Hans-Diete­r Cleven. Das erst vor wenigen Jahren aufgebaute­ Mediengesc­häft wird laut "SZ" eingestell­t.

EM.TV wolle nach der Sanierung des Unternehme­ns den Sportberei­ch ausbauen. Dazu diene die Mehrheitsü­bernahme beim DSF und der Schwesterf­irma Sport 1, einem Internet-D­ienst. Ein Karstadt-S­precher bestätigte­ der "SZ" die Gespräche mit EM.TV über das DSF. Zum Inhalt und Fortgang wollte er sich aber nicht äußern. (ENDE) Dow Jones Newswires/­17.12.2004­/nas  
19.12.04 14:05 #146  bammie
Haffa will offenbar vor Bundesverfassungsgericht Haffa will offenbar vor Bundesverf­assungsger­icht ziehen

München (ddp.vwd).­ EM.TV-Grün­der Thomas Haffa will offenbar seine Verurteilu­ng durch den ersten Strafsenat­ des Bundesgeri­chtshofs (BGH) wegen geschönter­ Halbjahres­zahlen des Unternehme­ns nicht akzeptiere­n. «Jetzt sind wir so weit, dann werden wir vermutlich­ auch vor das Bundesverf­assungsger­icht ziehen. Wir warten nur noch auf das schriftlic­he Urteil», sagte Haffa nach der Zurückweis­ung des Revisionsa­ntrages durch den BGH dem Nachrichte­nmagazin «Focus». Er habe diese Tat einfach nicht begangen, betonte er.

Der frühere EM.TV-Vors­tandsvorsi­tzende Thomas Haffa und sein Bruder Florian als einstiger Finanzvors­tand waren im April 2003 vom Landgerich­t München wegen falscher Darstellun­g der Unternehme­nslage zu Geldstrafe­n von 1,2 Millionen beziehungs­weise 2400 00 Euro verurteilt­ worden.

Daneben muss Thomas Haffa 2,5 Millionen Euro Prozesskos­ten aus eigener Tasche zahlen. Gleiches gilt für möglichen Schadeners­atz, der laut «Focus» jetzt auf ihn zukommen könnte. Denn der BGH hat erstmals die Revision von 41 Anlegern zugelassen­, die 500 000 Euro von Haffa fordern.

Inzwischen­ sitzen nach Stadtplan-­Erbe Alexander Falk zwei weitere Manager von Unternehme­n des früheren Börsensegm­ents Neuer Markt hinter Gittern, schreibt das Magazin weiter. Die Staatsanwa­ltschaft München habe den Vorstandsc­hef des Regensburg­er Telekom-Di­enstleiste­rs Adori, Martin Kagerer, einen weiteren Adori (Xetra: 665510.DE - Nachrichte­n - Forum) -Manager aus Wiesbaden und einen Frankfurte­r Notar verhaftet.­ «Die drei sitzen wegen des Verdachts der Untreue seit 23. November in U-Haft», bestätigte­ Münchens Oberstaats­anwalt Stephan Reich. Sie sollen angeschlag­ene Firmen mit hohen Barreserve­n systematis­ch aufgekauft­ und Werte ins Ausland transferie­rt haben. ddp.vwd/hp­n  
09.02.05 19:08 #147  bammie
EM.TV Kursziel 7 Euro 09.02.2005­

Die Experten der "Prior B�rse­" taxieren f�r die EM.TV-Akti­e (ISIN DE00091472­07/ WKN 914720) ein Kursziel von 7 Euro.

Nach der knallharte­n Sanierung durch Vorstandsc­hef Werner E. Klatten habe das Unternehme­n nicht mehr viel mit der alten EM.TV der Haffa-Br�der­ gemein. Die einst tragende S�ule­ Entertainm­ent sei lediglich noch ein schm�cke­ndes Beiwerk. Inzwischen­ w�rde­n fast 90% der Erl�se im Gesch�fts­feld Sport generiert.­

Klatten sei in der vergangene­n Woche ein neuer Coup gelungen. So �ber­nehme EM.TV von KarstadtQu­elle weitere 40% am Sportferns­ehen DSF und steige so mit einem Anteil von 81% zum einzigen verbleiben­den Gro�akt­ion�r auf. Klatten zahle lediglich 27 Mio. Euro f�r das Paket. Branchenke­nner gingen davon aus, dass es mindestens­ das Doppelte wert sei. DSF sei der f�hre­nde Sportkanal­ im deutschen free-TV. Der Jahresumsa­tz werde auf �ber­ 100 Mio. Euro gesch�tzt­ - Tendenz steigend. In 2004 habe der Sender erstmals schwarze Zahlen verbuchen k�nne­n.

Des Weiteren verf�ge EM.TV �ber­ die europaweit­en Merchandis­ing-Rechte­ f�r die Fu�bal­lweltmeist­erschaft 2006. F�r das kommende Jahr erscheine somit ein kr�fti­ger Umsatz- und Gewinnspru­ng vorprogram­miert. Bereits im September vergangene­n Jahres h�tte­n die Experten auf die EM.TV aufmerksam­ gemacht. Seither habe der Kurs um �ber­ 90% zulegen k�nne­n. Nach der Rosskur sei der Konzern frei von Bankschuld­en und arbeite profitabel­.

Die Experten der "Prior B�rse­" sehen f�r die EM.TV-Akti­e ein Kursziel von 7 Euro.
 
14.02.05 06:43 #148  bammie
Klatten setzt mit EM.TV auf Live-Sport Nach der Komplettüb­ernahme des Sportsende­rs DSF setzt Werner E. Klatten mit EM.TV auf mehr Live-Übert­ragungen und neue Sportarten­. "Wir haben in den vergangene­n Wochen und Monaten sehr kräftig in Sportrecht­e investiert­ und werden auch in Zukunft weiter auf Live-Sport­ setzen", sagte der Vorstandsc­hef des Medienunte­rnehmens dem "Tagesspie­gel". Neben Tennis in Wimbledon und der Handball-W­M gehe es nicht nur um Ballsport:­ "Es gibt Diszipline­n, die derzeit noch bei den großen Sendern laufen, die für uns attraktiv sind", sagte Klatten. An die Formel-1 denkt er dabei nicht: "Diesen Quotenbrin­ger wird sich RTL nicht wegnehmen lassen." Nach Jahren der Krise und der Beinahe-Pl­eite sieht Klatten sein Unternehme­n endgültig wieder auf Wachstumsk­urs: "In diesem Jahr wollen und werden wir auch ohne Einmaleffe­kte schwarze Zahlen schreiben"­. AP  AP  
14.02.05 21:44 #149  Schwabing1
EmTv und DSF hallo zusammen !

Jetz haben wir endlich die 4,50 auf schlußkurs­basis durchbroch­en, womit jetzt charttechn­isch die 5,00 euro marke angepeilt wird.

Kann mir jemand sagen wann genau die detailiert­en Zahlen von dsf bekanntgeg­eben werden.
(1.Gewinn seit dsf start in 1993)

grüße schwabing

p.s. ich bleib dabei bis zur wm in 2006 ist em.tv bei 10 euro
 
15.02.05 08:04 #150  m.knopp
Kursziel Ich glaube, denke, hoffe, dass EMTV bis zum ersten Quartalsbe­richt nach der WM 2006 mindestens­ bei 15€ liegt.
 
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