Ferrari Aktie - WKN: A141GE -
| eröffnet am: | 21.10.15 14:21 von: | vinternet |
| neuester Beitrag: | 18.04.26 14:09 von: | MrTrillion3 |
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Reuters · 24.07.2024, 12:27 Uhr
"Mailand (Reuters) - Ferrari-Kunden können die Luxuskarossen des italienischen Sportwagenbauers in Kürze auch in Europa mit Kryptowährungen bezahlen.
Bis Ende des Monats solle das schon in den USA laufende Zahlungssystem auch auf das europäische Händlernetzwerk ausgeweitet werden, teilte Ferrari am Mittwoch mit. Bis Ende des Jahres sollen international zudem weitere Länder folgen, in denen Kryptowährungen gesetzlich zugelassen sind. "Der Eintritt in den europäischen Markt folgt auf den erfolgreichen Start dieses alternativen Zahlungssystems in den USA vor weniger als einem Jahr, um Händler dabei zu unterstützen, besser auf die sich entwickelnden Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen", erklärte Ferrari.
Obwohl sich die meisten großen Unternehmen aufgrund der Volatilität von Bitcoin und anderen Token von Kryptowährungen fernhalten, begann Ferrari im Herbst vergangenen Jahres in den USA, Zahlungen in dieser Form anzunehmen. "Das wird uns helfen, mit Menschen in Kontakt zu treten, die nicht unbedingt unsere Kunden sind, sich aber einen Ferrari leisten könnten", hatte Marketingchef Enrico Galliera damals gesagt.
Für den Start seines Programms in den USA hatte sich Ferrari an einen der größten Kryptowährungszahlungsabwickler, BitPay, gewandt und Transaktionen in Bitcoin, Ether und USDC, einem der größten sogenannten Stablecoins, ermöglicht. Im Rahmen des Programms wandelt BitPay Kryptowährungszahlungen im Namen der Ferrari-Händler in traditionelle Währungen um, um sie vor Preisschwankungen zu schützen. Für die Kunden fallen keine Gebühren oder Zuschläge an. Ob Ferrari in Europa und anderen Regionen andere Zahlungsabwickler nutzen wird, gab das Unternehmen nicht bekannt.
In Europa werden Bitcoin nach wie vor sehr kritisch gesehen. Aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) stellt Bitcoin keine Währung dar, sondern ist lediglich ein Spekulationsvehikel, dessen Wert von massiven Schwankungen beeinflusst wird. Zudem kritisieren die Währungshüter, dass Bitcoin immer wieder für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche genutzt werden.
(Bericht von Giulio Piovaccari, geschrieben von Patricia Weiß, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)"
Quelle: https://www.onvista.de/news/2024/...aehrungen-in-europa-0-20-26294900
https://www.finanznachrichten.de/...t-vollgas-zu-neuen-hoehen-486.htm
Kompensiert so manche Niederlage.. aber 150% reichen mir hier..
Allen anderen viel Erfolg weiterhin
Das kurz- und mittelfristige Chartbild hellt sich nun merklich auf. Gleichzeitig unterstützt die 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend bei rund 408 Euro ebenso wie die 400-Euro-Marke, wo sich der Kurs seit November immer wieder gefangen hatte. Auf der Oberseite rückt das Ende Oktober markierte Rekordhoch bei gut 456,70 Euro in Sicht.
Quelle: dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/...iter-auf-der-ueberholspur-486.htm
Die Deutsche Bank hat die Ferrari-Aktie auf Kaufen hochgestuft. Analysten sehen im kommenden F80-Supersportwagen einen massiven Gewinnmotor. Mit einem Startpreis von 3,6 Millionen Euro und einer streng limitierten Auflage soll er die Margen über 30 Prozent treiben. Zudem plant Ferrari ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm, das den Kurs weiter stützen dürfte. Anleger reagieren bereits positiv.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Deutsche Bank bei Ferrari bullish – F80-Supersportwagen soll Gewinne explodieren lassen
Der jüngste Absturz der BYD-Aktie hat gezeigt, warum Investments selbst in erfolgreiche Autohersteller oft mit Risiken behaftet sind. Doch es gibt auch Ausnahmen: Beim Sportwagenbauer Ferrari sehen die Analysten von Berenberg starke langfristige Chancen.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Hohe Margen und starker Cashflow: Darum bleibt Ferrari ein Anlegerliebling
Die Ziele des Unternehmens seien "übervorsichtig", sagte ein Händler. Der für 2030 in Aussicht gestellte bereinigte operative Gewinn (Ebitda) von mindestens 3,6 Milliarden Euro prognostizierten Analysten bereits für das Jahr 2028. Die in Aussicht gestellten Wachstumsraten für den Gewinn seien enttäuschend.
Quelle: dpa-AFX Broker
Nur meine Meinung, keine Anlageempfehlung.
https://www.finanznachrichten.de/...tzt-das-porsche-schicksal-486.htm
Portfolio7422: #135 Sehr schlau..M.E. clever von Ferrari über erst einmal tiefzustapeln und der eigenen Strategie treu zu bleiben...
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Aber was wäre, wenn es die harten Tatsachen sind und man sich die Dinge daher nicht voreilig künstlich schönreden sollte? Erstmal sind hier nach den "Bad News" die Verkaufssignale weiter intakt (siehe Indikatoren). Könnte mir daher vorstellen die Region um 300€ wäre eine Region die hier auf noch aufgerufen werden kann in den nächsten Monaten, wenn sich das düstere Bild der jüngsten News bestätigen sollte.
Ferrari fällt durch – Aktie zweistellig im Minus - https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...-im-minus-20388096.html "....Ferrari hat gepatzt. Der Luxusauto-Hersteller hat mit seinen selbst gesetzten Mittelfristzielen die Erwartungen der Investoren klar verfehlt. .....Ferrari blieb mit seinen Gewinnplänen bis zum Ende des Jahrzehnts spürbar hinter den Hoffnungen der Anleger zurück. Ferrari peilt beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 2030 einen Wert von mindestens 3,6 Milliarden Euro an ......Experten allerdings hatten bisher im Schnitt 4,3 Milliarden Euro deutlich höhere Erwartungen an die kommenden Jahre..."
Aus meiner Sicht würde erst eine klare Rückkehr über den Bereich 360€ die Verkaufssignale wieder neutralisieren.
Aber in Austin sind im Durchschnitt sicherlich mehr potentielle Ferrarikunden als bei den meisten anderen F1 Wochenenden. Und Austin war uns in der Vergangenheit immer gut gestimmt, seit 2022 immer min. 1 Podestplatz, letztes Jahr sogar den (1+2) Doppelsieg. Das wär heuer auch noch ausständig und käme gerade rechtzeitig für die US Werbetrommel.
Die Finanzkennzahlen stimmen für mich weiterhin. Und nur weil die Anleger übertriebene Hoffnungen haben, schmeisse ich eine Aktie nicht aus dem Depot.
Aber wie gesagt jeder so wie er will. Nur meine Meinung, keine Anlageempfehlung.
Wenn nichts hilft, kann man auch eine Mücke zum Elefanten machen.
https://www.ariva.de/aktien/ferrari-nv-aktie/news/...-im-rsf-11806657
Ferrari: Exzellenz, Korrektur und neue Perspektiven
20. Nov. 2025
https://markets.vontobel.com/de-de/inspiration/...on&utm_cu=di_pd
https://www.finanznachrichten.de/...sschwaeche-als-kaufchance-486.htm
https://www.reuters.com/world/china/...-growing-this-year-2026-02-10/
Der Umsatz legte im vierten Quartal um 4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, obwohl Ferrari wegen Rückgängen in Amerika und China mit 3.152 Autos 173 Fahrzeuge weniger auslieferte als ein Jahr zuvor. Zwar nahm der Konzern auch mit verkauften Autos mehr ein, vor allem aber gaben höhere Sponsoreneinnahmen und ein besseres Abschneiden des Formel-1-Rennsportteams Schub. Unterm Strich lag der Gewinn allerdings mit 381 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr wegen höherer Steuern und eines verschlechterten Finanzergebnisses
Quelle: dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/...st-das-jetzt-das-comeback-486.htm
Ich denke die aktuelle Situation bei Ferrari könnte einen genaueren Blick wert sein ...
https://moneymonkey.de/ferrari-aktie-analyse-2026-prognose-kennzahlen/
frohe Ostern allen!!!!
Ferrari ist aus meiner Sicht eines der besten börsennotierten Industrieunternehmen der Welt, aber die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau kein Schnäppchen. Operativ ist Ferrari 2025 erneut gewachsen: Der Umsatz stieg auf 7,146 Milliarden Euro, das EBIT auf 2,110 Milliarden Euro, das EBITDA auf 2,772 Milliarden Euro, der Nettogewinn auf 1,600 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 38,8 Prozent, die EBIT-Marge bei 29,5 Prozent, und der industrielle freie Cashflow erreichte 1,538 Milliarden Euro. Gleichzeitig hielt Ferrari die Auslieferungen mit 13.640 Fahrzeugen bewusst nahezu stabil. Das ist der Kern des Modells: nicht Masse, sondern Wertschöpfung über Produktmix, Personalisierung, Markenstärke und künstlich knapp gehaltenes Angebot. Für mich ist Ferrari deshalb an der Börse viel eher ein Luxusgüterkonzern mit eigener Fertigung als ein normaler Autohersteller.
Die Geschichte erklärt, warum Ferrari so anders tickt. Die Wurzeln reichen zur 1929 gegründeten Scuderia Ferrari zurück; seit 1947 baut Ferrari in Maranello Fahrzeuge unter eigenem Namen. 1969 stieg Fiat mit 50 Prozent ein, 1988 wurde daraus nach dem Tod von Enzo Ferrari ein 90-Prozent-Anteil, während Piero Ferrari 10 Prozent behielt. Börsennotiert ist Ferrari in der heutigen Struktur seit dem IPO der Ferrari N.V. am 21. Oktober 2015 zum Ausgabepreis von 52 US-Dollar; die Abspaltung von FCA wurde Anfang Januar 2016 vollzogen. Dass viele Langfristcharts erst dort beginnen, ist also kein Datenfehler, sondern strukturell korrekt. Am letzten Börsentag vor Deinem Stichtag, also am 17. April 2026, schloss die Aktie in Mailand bei 321,10 Euro und in New York bei 372,85 US-Dollar. (ferrari.com)
Fundamental steht Ferrari sehr stark da. Ende 2025 lagen die Netto-Industrieschulden nur noch bei 32 Millionen Euro, obwohl Ferrari im Jahr mehr als 1,3 Milliarden Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgegeben hat. Die Hauptversammlung vom 15. April 2026 hat eine Dividende von 3,615 Euro je Aktie beschlossen; beim Mailänder Schlusskurs vom 17. April ergibt das nur rund 1,13 Prozent Dividendenrendite. Das ist wenig, aber das passt zu Ferrari: Die Dividende ist hier eher ein Zeichen von Reife und Cashstärke als ein Kaufargument. Bewertungsseitig ist die Aktie anspruchsvoll. Auf Basis des Schlusskurses von 321,10 Euro und des 2025er verwässerten Gewinns je Aktie von 8,96 Euro liegt das rückblickende KGV bei rund 35,8. Selbst auf Basis der 2026er Mindest-Guidance von 9,45 Euro EPS liegt das Vorwärts-KGV noch bei rund 34. Teuer ist das also ohne jede Diskussion.
Teuer heißt bei Ferrari allerdings nicht grundlos teuer. Ferrari hat im Oktober 2025 angekündigt, die Ausschüttungsquote ab dem 2025er Ergebnis von 35 auf 40 Prozent des bereinigten Nettogewinns anzuheben, und parallel ein neues Rückkaufprogramm von rund 3,5 Milliarden Euro für 2026 bis 2030 gestartet. Zusätzlich bleibt die Nachfrage hoch und vor allem kontrolliert: CEO Benedetto Vigna sagte bei den Jahreszahlen im Februar 2026, dass das Orderbuch bis Ende 2027 reicht. Genau diese Kombination aus starker Visibilität, knapper Produktion und hoher Kapitaldisziplin rechtfertigt einen Bewertungsaufschlag, den gewöhnliche Autohersteller nicht bekommen. (ferrari.com)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sehe ich Ferrari unternehmerisch klar positiv. Im 2030-Plan zielt Ferrari auf etwa 9 Milliarden Euro Umsatz, rund vier neue Modellstarts pro Jahr von 2026 bis 2030 und einen Produktmix von etwa 40 Prozent Verbrennern, 40 Prozent Hybriden und 20 Prozent Elektroautos. 2025 wurden bereits sechs neue Modelle vorgestellt, darunter 296 Speciale, 296 Speciale A, Amalfi, 849 Testarossa, 849 Testarossa Spider und die erste Reveal-Phase der Ferrari Luce; laut Management sollen diese Modelle die Auslieferungen 2026 und darüber hinaus prägen. Hinzu kommt, dass Ferrari neben dem Autogeschäft immer stärker an Racing-, Sponsoring-, Lifestyle- und Markenerlösen verdient: 2025 stiegen die Erlöse aus Sponsorship, Commercial und Brand um 22 Prozent auf 820 Millionen Euro. Das ist wichtig, weil Ferrari damit die Marke noch breiter monetarisiert, ohne die Fahrzeugzahl aggressiv erhöhen zu müssen. (ferrari.com)
Die Risiken sind trotzdem real. Erstens ist China derzeit schwächer: In Mainland China, Hongkong und Taiwan gingen die Auslieferungen 2025 um 221 Fahrzeuge zurück. Zweitens bleibt die Elektrifizierung ein Balanceakt. Die Ferrari Luce ist strategisch wichtig, weil sie Ferrari neue Technologie- und Kundenschichten erschließen kann, aber sie darf die Stammkundschaft nicht entfremden. Drittens ist die Aktie klar bewertungsanfällig. Genau das hat man 2025 gesehen, als der Markt auf die mittelfristigen Ziele und auf Margenfragen teils heftig reagierte. Viertens bleibt Ferrari trotz aller Luxuslogik nicht völlig immun gegen Zölle, Währungen und eine globale Vermögensrezession. Ferrari ist widerstandsfähiger als die meisten Autohersteller, aber nicht unverwundbar.
Mein Urteil zur Aktie ist deshalb zweigeteilt: Ferrari ist als Unternehmen exzellent, als Aktie aber bereits hoch bezahlt. Mein 12- bis 18-Monats-Basiskursziel liegt bei 335 Euro. Ein schwächeres Szenario sehe ich bei etwa 270 Euro, ein starkes bei etwa 380 Euro. Das sind meine Bewertungsannahmen, nicht Unternehmensguidance und nicht Analystenkonsens. Das Basisszenario unterstellt, dass Ferrari 2026 seine Mindestziele mindestens erreicht, die Modelloffensive sauber umsetzt und der Markt dem Titel weiter ein Luxus-Multiple zugesteht. Das bearishe Szenario wäre im Kern keine operative Katastrophe, sondern eine Bewertungsnormalisierung. Das bullishe Szenario setzt voraus, dass Ferrari bei Mix, Personalisierung, Luce-Start und Kapitalallokation erneut positiv überrascht und der Markt wieder bereit ist, über 40 Mal Jahresgewinn für diese Qualität zu zahlen. (live.euronext.com)
Unterm Strich halte ich Ferrari für eine der besten Qualitätsaktien Europas, obwohl sie formal im Autosektor läuft. Das Unternehmen verbindet extreme Markenstärke, kontrollierte Knappheit, hohe Preissetzungsmacht, starke Cashflows, Motorsport-Strahlkraft und disziplinierte Kapitalallokation. Der Haken ist allein der Preis: Wer Ferrari kauft, kauft fast nie billig. Für 5 bis 15 Jahre halte ich Ferrari als Unternehmen klar für erstklassig. Für die Aktie erwarte ich von diesem Niveau aus eher solide bis gute Renditen, aber keine billigen Überrenditen. Mein Fazit lautet daher: hervorragendes Unternehmen, gute Aktie, aktuell eher Halten beziehungsweise selektiver Kauf auf Rücksetzer als offensiver Kauf um jeden Preis. Der nächste offizielle Taktgeber sind die Zahlen zum ersten Quartal 2026 am 5. Mai 2026.
Autor: ChatGPT


