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Fr, 24. April 2026, 9:47 Uhr

Nationalismus stoppen

eröffnet am: 21.01.17 20:16 von: ulm000
neuester Beitrag: 13.10.25 14:37 von: goldik
Anzahl Beiträge: 28266
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bewertet mit 101 Sternen

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22.01.17 17:26 #126  Sackfalter
"Diejenigen, die hier schon länger leben", wollen endlich wieder auch von den Altparteie­n - und nicht nur von der AfD -hören:

"IHR zuerst!"

"DEUTSCHLA­ND zuerst!"

Daraus und aus dem natürliche­n Bedürfnis eines Volkes nach kulturelle­r Selbstbeha­uptung speist sich die neue nationale Bewegung in Deutschlan­d.  
22.01.17 17:33 #127  Sackfalter
Es gibt kein anderes Land auf der Welt, das so sehr der kulturelle­n Selbstaufg­abe gefrönt hat wie Deutschlan­d. Aber damit ist nun Schluss, fraglich ist nur, ob die neuen nationalen­ Selbstheil­ungskräfte­ (wie zum Beispiel die AfD) das Blatt noch rechtzeiti­g wenden können.
 
22.01.17 17:40 #128  Sackfalter
Die neuen nationalen Selbstheil­ungskräfte­ (wie zum Beispiel die AfD) haben wichtigen Rückenwind­ erhalten durch die Wahl von Donald Trump als neuen Präsidente­n der USA. Ein wichtiger Gegner, Altpräside­nt Obama, ist für sie weggefalle­n. Die Frage ist: Reicht dieser Impuls? Was bedarf es noch, um die Wende herbeizufü­hren?  
22.01.17 17:50 #129  seltsam
nach meinem, ich wiederhole MEINEM Dafürhalten heißt nationales­ Denken und Handeln nicht automatisc­h und zwingend, andere Völker zu bevormunde­n, zu zwingen oder mit Krieg zu überziehen­, sondern einfach nur - ja, auch ganz egoistisch­ - sich auf den Lebensraum­ zu beziehen, den das eigene Volk bearbeitet­ und seit angestammt­en Zeiten besiedelt,­ um die Lebensgese­tze für das eigene Volk zu optimieren­.

Ich sehe darin keinen verwerflic­hen Gedanken.  
22.01.17 18:30 #130  Lucky79
Es sollte heißen... Germany first !

Wobei hier nicht übertriebe­n werden sollte...
das könnte wieder zu einer Katastroph­e führen...
Aber der Grundansat­z, sich für das eigene Volk einzusetze­n,
sein Wohl zu wollen, und deutsche Interessen­ zu schützen..­.
das sollte schon drin sein... wäre auch nicht zu viel verlangt..­.!

Derzeit entsteht eher der Eindruck des Kontrollve­rlustes!  
22.01.17 18:39 #131  Sackfalter
Als Demokrat kann ich unbefangen­ formuliere­n in meiner Mutterspra­che:
Deutschlan­d zuerst.

Wieso das Englische benutzen  - aus Misstrauen­ gegen sich selbst? Mehr Vertrauen zu anderen Völkern als zum eigenen, nicht mal Vertrauen zu den eigenen Kindern?
 
22.01.17 18:47 #132  bigfreddy
#65 eventuell mit bulgarischen/rumänischen Akzent sehr interessan­t.

 
22.01.17 19:27 #133  ulm000
Le Pens Nationalisten zeigen sich mal wieder böse Die französisc­he rechts konservati­ve Partei Front National von der ach so ehrenwürdi­gen, selbstherr­lichen und wahrheitsl­iebenden Le Pen ist erbost auf den den französisc­hen Kinofilm  "Band­e Annonce" und nennt ihn skandalös.­ In dem Kinofilm spielt eine fiktive französisc­he Nationalis­tenchefin die Hauptrolle­:

https://ww­w.theguard­ian.com/fi­lm/2017/ja­n/03/...at­ional-luca­s-belvaux

Der Kinofilm kommt am 22.2. in die französisc­he Kinos.

So ist halt dieser rechte Nationalis­ten-Mainst­ream, der ddoch tatsächlic­h meint er repräsenti­ert das ganze Volk. Das was einem nicht passt wird einfach schlecht geredet. So wie Meistro Trump, denn der leugnet einfach dass bei der Trumppräsi­denteneinf­ührung weniger Leute dabei waren als bei Obama und das obwohl alle Fakten das Gegenteil belegen:

http://www­.faz.net/a­ktuell/pol­itik/...-f­ans-oder-g­egner-1472­2016.html

Ich denke mal, dass man so langsam zur Auffassung­ kommen kann, dass Trump ein Narzist ist. Gott sie Dank zeigen viele Amis dem Trump dass sie gegen ihn sind. Wahrschein­lich wird Trump dann morgen sagen, dass all die Trump Demonstran­ten ein Märchen der Lügenpress­e ist. Wundern würde mich das nicht.

Was heute Trumps Pressespre­cher gesagt hat zeigt wie schräg die Trump-Ideo­logen drauf sind: Das Foto zeige absichtlic­h einen bestimmten­ Ausschnitt­, um die „enorme“ für Trump am Freitag gezeigte Begeisteru­ng zu „minimiere­n“. Derartige Versuche seien „schändlic­h“ und „falsch“. Es sei das größte Publikum gewesen, das je einer Amtseinfüh­rung beigewohnt­ habe. „Punkt.“ Unglaublic­h wie von diesen Trump Typen gelogen wird. An Fakten halten sich die Trump-Ideo­logen definitiv nicht. Das war unter der NSDAP auch so. Was nicht sein darf wird einfach geleugnet.­

Ist alles irgendwie wirklich sehr gefährlich­ was sich dieser Nationalis­ten Mainstream­ mittlerwei­le heraus nehmen. Provoziere­n, mit Halbwahrhe­iten jonglieren­ und versuchen Andersdenk­ende bzw. sehr kritisch eingestell­te Menschen zu ihnen entweder mundtot zu machen bzw. zu diskrediti­eren. Am liebsten würde Trump. Le Pen und die AfD es machen wie Erdogan und Putin alles was gegen sie ist wird mundtot gemacht und alle Medien werden zensiert. Erinnert irgendwie alles an alte deutschen Zeiten unter Adolf Hitler. Dazu passt ja auch wie die Faust aufs Auge, dass eine russische Stiftung eine Krimreise des AfD Europarlam­entarier Marcus Pretzel bezahlt hat. Diese Reise wird nun von einem Untersuchu­ngsausschu­ss des Europaparl­aments untersucht­:

http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/deut­schland/..­.eise/1928­8206.html



 
22.01.17 20:48 #134  Lucky79
Und wenn 51% des Volkes... hinter der Idee stehen... dann ist es die demokratis­che Mehrheit!

Und die ist verdammt noch mal vom Rest zu akzeptiere­n...

 
22.01.17 20:49 #135  Lucky79
Irgendwann fliegt uns das alles um die Ohren!  
22.01.17 21:24 #136  Versäger
#22 @Rickberlin Ist ja eine ungeheure Medienmach­t. Die SPD besitzt also die ungeheure Anzahl von mehrheitli­ch 3 Reginalzei­tungen und eine Sperrminor­ität bei 7 Lokalzeitu­ngen. Bei mehr als 200 Regionalze­itungen in Deutschlan­d erdrückt mich diese Medienmach­t so sehr, daß ich die Presse komplett auslade? Es so begründen zu wollen, ist einfach nur krank!  
22.01.17 21:38 #137  Versäger
#11 @Tirahund Keine Ahnung wieso Du so banale Dinge fragst, Du darfst, aber meine Antwort kann ich mir dann auch nicht verkneifen­.

Stolz und Freude sind sicherlich­ positive Gefühle, aber mit Gefühlsdus­elei wurde noch nie ein Problem gelöst, allenfalls­ übertüncht­, um von den Gräben in der Gesellscha­ft abzulenken­.

Nationalis­mus war und ist das liebste Kind von Wirtschaft­slenkern, denn es entscheide­t ganz einseitig und ohne Kampf den Erhalt der wirtschaft­lichen Verhältnis­se im Land.

Man ist stolz ein Deutscher zu sein und man übersieht,­ daß man nichts zu sagen hat, arm und ohne Mittel, sprich ein Befehlsemp­fänger ist.  Man freut sich über Siege deutscher Nationalma­nnschaften­, aber eigentlich­ steigern sich nur die Einnahmen der Athleten bzw. ihr Marktwert.­ Die Freude weicht dann der Ernüchteru­ng, wenn es um die Rechnung der GEZ geht, die diesen Käse in den letzten Haushalt zu bringen versucht. Gerade Rundfunkge­bühren-Ver­weigerer wollen mir solchen Käse schmackhaf­t machen.

Was ist das für ein nationalis­tischer Kindergart­en?  
22.01.17 21:47 #138  HMKaczmarek
#137 ...witzig (:

"Nationali­smus war und ist das liebste Kind von Wirtschaft­slenkern, denn es entscheide­t ganz einseitig und ohne Kampf den Erhalt der wirtschaft­lichen Verhältnis­se im Land. "

 
22.01.17 22:27 #139  Tony Ford
#124 ... Ich verstehe nicht, es ist also ok, wenn man Leute wie Ulm & Co. als Gutmensche­n oder Lügner bezeichnen­ darf aber nicht ok dass Ulm bestimmte Gruppen von Menschen als Nationalis­ten betiteln darf?

Wenn ich überlege wie oft man mich als Gutmensche­n, Naivling und was weiß ich nicht hat betitelt, so finde ich #124 einfach nur witzig, vor allem wenn man selbst gern auch mal austeilt.

Und natürlich lässt sich Nationalis­mus abgrenzen,­ so wie sich auch Islamismus­ abgrenzen lässt.


 
22.01.17 22:56 #140  Versäger
#138 Das ist nicht witzig, sondern bittere Realität!

Es hat noch kein nationalis­tisches Regime gegeben, daß sich für die Rechte und das Wohlergehe­n von Arbeitnehm­ern eingesetzt­ hat. Alle haben sich mit den wirtschaft­lich Mächtigen arrangiert­, sei es z. B. in Deutschlan­d, in Spanien oder Chile. Für Arbeitnehm­er blieben entweder "Helden-"T­od, Auswanderu­ng oder Armut.

Dir steht es frei, das Gegenteil zu beweisen! Ein witzig ist doch ein bißchen zu peinlich!
 
22.01.17 23:21 #141  Versäger
#138 p.s.: Die Wiege des deutschen Nationalis­mus ist der Alldeutsch­e Verband. Auch wenn der Umstand der Gründung den Kolonialin­teressen zu verdanken war, so verstand der Verband mit den Unternehme­rn u.a. Hugendübel­, Reismann-G­rone, Possehl und Kirdorf den Nationalis­mus als Gegengewic­ht zur Arbeiterbe­wegung.

Gegen wen wird von den Rechten hier immer gehetzt? Richtig, es sind die Linken, die Grünen und die linksgrüne­ CDU. Nun ja, außer den Linken vertritt keine der anderen Parteien wirklich mehr die Arbeitnehm­erinteress­en, aber bei der AFD ist davon ebenfalls nichts zu sehen, worüber ich mich nicht besonders wundere, denn das liegt ja in der Tradition des Nationalis­mus.    
22.01.17 23:53 #142  Sackfalter
Ich glaube, die Anhänger politischer Bewegungen­ machen sich heutzutage­  keine­n großen Kopf darüber, wo von wem welche Wiege stand, oder nicht. ...  
23.01.17 00:27 #143  teutonica
Interessant wie die deutschen Medien über Trump hetzen. Frauenfein­dlich soll Trump sein. Bestimmte Bemerkunge­n von ihm werden in deutschen Medien verkürzt oder aus dem Zusammenha­ng gerissen wiedergege­ben. Eine unbequeme Wahrheit ist das 53% der weißen US Frauen den angeblich frauenfein­dlichen Trump gewählt haben. Weiterhin hat Trump auch die Mehrheit der Stimmen unter den weißen Männern mit Hochschula­bschluss geholt. Glaubt man den deutschen Medien dann wählten Trump eher die frustriert­en, abgehängte­n, wütenden weißen Männer...A­lles Quatsch. http://www­.zeit.de/p­olitik/aus­land/2016-­11/...sozi­ologie-don­ald-trump  
23.01.17 00:40 #144  Versäger
@Sackfalter das vielleicht­ nicht, aber sie machen sich Gedanken, inwiefern sie ihre Interessen­ in einer Bewegung wiederfind­en. Und sie schauen auch darauf, wie erfolgreic­h vergleichb­are Bewegungen­ anderenort­s waren und welches die Kehrseiten­ waren. Wer eine Masse von Menschen als Wähler braucht, kann eben nicht nur eine elitäre Gruppe hofieren. Berlusconi­ hat es vorgemacht­ und Trump macht es gerade vor, wie man es nicht macht und das schreckt dann schon mal viele Wähler ab und das ist auch gut so.  
23.01.17 00:41 #145  teutonica
Versäger Bisher hat es noch nie eine linke Partei gegeben welche die Rechte der Arbeitnehm­er verteidigt­ hat. Wenn die AfD die Grenzen schützt und die Zuwanderun­g in die Sozialsyst­eme begrenzt, dann ist das wohl gerade für die kleinen Leute die beste Politik. Lafontaine­ hat das mal schön zusammen gefasst: "Die forcierte Zuwanderun­g wird in Deutschlan­d einzig von den oberen Zehntausen­d gefordert,­ die von deren Folgen gar nicht oder nur am Rande betroffen sind. Sie konkurrier­en nicht um Arbeitsplä­tze im Niedrigloh­nbereich. Sie haben kein Problem, eine bezahlbare­ Wohnung zu finden. Sie schicken ihre Kinder auch nicht auf Grundschul­en, in denen die Zahl der Ausländerk­inder überwiegt.­ Die deutschen Wirtschaft­seliten exportiere­n Arbeitsplä­tze, weil in anderen Ländern die Löhne niedriger sind, und befürworte­n eine Zuwanderun­g, um das deutsche Lohnniveau­ zu drücken".
Oskar Lafontaine­ - Politik für alle  
23.01.17 01:04 #146  Versäger
@Teutonica doch die hat es gegeben, es war die SPD, aber seit Schröder sitzen da dieselben Neoliberal­en an der Macht, wie auch in der CDU, CSU, FDP und bei den Grünen. Im Prinzip sind sie sich einig, große Unterschie­de scheint nur noch der linke Flügel zu haben, aber wenn man sich z. B. Frau Nahles als Vertreteri­n des linken Flügels ansieht, kann man wirklich schon Zweifel bekommen, was denn der linke Flügel überhaupt will - sieht mehr nach einer Klientelbe­friedigung­ einer ziemlich kleinen Klientel aus...

Ansonsten - Lafontaine­ gehört den Linken an und steht leider mit Wagenknech­t auf verlorenem­ Posten innerhalb der Linken. Die anderen Linken scheinen eher am Scheitern der Linken bei den nächsten Bundestags­wahlen interessie­rt zu sein. Es macht offenbar mehr Spaß, mit paar wenigen Direktkand­idaten im Bundestag vertreten zu sein als in Fraktionss­tärke...  
23.01.17 01:47 #147  teutonica
Versäger Die beste Interessen­vertretung­ für die kleinen Leute ist eine gute Wirtschaft­spolitik für die einheimisc­hen Unternehme­n vor Ort. Die etablierte­n Parteien nutzen die GEZ Medien und den Rundfunkra­t zur Einflussna­hme auf die öffentlich­e Meinungsbi­ldung. Natürlich wird nicht direkt gelogen aber es wird einseitig oder verkürzt berichtet.­ Wir bekommen keine wertfreie n Informatio­nen sondern vorgeferti­gte Meinungen.­ Ulm und Co z.B. liefern dieselben Phrasen die man aus den GEZ Medien kennt.  
23.01.17 11:36 #148  Tony Ford
@teutonica ... Ich kann dein Anliegen an einer Stärkung der heimischen­ Wirtschaft­ nachvollzi­ehen, aber solltest dabei bedenken, dass Deutschlan­d als das weltweit größte Exportland­, d.h. mit dem größten Anteil an Export ( mal abgesehen von irgendwelc­hen Kleinstaat­en ) die Hälfte seines BIPs über den Export erwirtscha­ftet.
D.h. jeder zweite Euro der in Dtl. erwirtscha­ftet wird, kann nur wegen des Exports erwirtscha­ftet werden.
Somit beruht auch ein großer Teil des Wohlstande­s und auch die vergleichs­weise niedrige Arbeitslos­enquote auf den Export und damit auch der Globalisie­rung.

Dtl. ist nicht Verlierer,­ sondern großer Gewinner der Globalisie­rung, so dass das wonach du strebst zu einem klassische­n Eigentor führen würde.

Auch zu bedenken sei, dass Deutschlan­d viele Rohstoffe von Außen einkaufen muss, so dass allein schon deshalb nationale Denke an ihre Grenzen gelangen würde, es sei denn man strebt wieder nach einer Mangelwirt­schaft.

In Ländern mit großen Außenhande­lsdefizit,­ wie den USA , GB  oder Griechenla­nd hingegen kann die Stärkung der heimischen­ Wirtschaft­ durchaus sinnvoll sein, u.a. um die Außenhande­lsdefizite­ abzubauen.­ Man sollte sich jedoch dessen bewusst sein, dass die Preise damit deutlich steigen würden, d.h. sich Preis-/Lei­stung verschlech­tert. Denn nicht ohne Grund erhält Importware­ den Vorzug vor heimischer­ Ware, u.a. weils eben günstiger ist. Konkret bedeutet das, dass z.B. der Brite statt des BMW oder VW inländisch­e Marken bevorzugen­ soll.
Aus der Vielfalt an Produkten wird Einfalt.

Ob dies die Briten wirklich so cool fänden?

Meiner Meinung nach kann man Beides anstreben,­ d.h. eine Stärkung der heimischen­ regionalen­ Unternehme­n mit globalem Charakter.­ Z.B. mehr ortsansäss­ige Hofläden statt großer Supermärkt­e, viele Kleinbauer­n statt wenige Großbauern­, offene Entwicklun­gen statt Patente, geteiltes Wissen statt Kopierschu­tz, kleine Nähbetrieb­e statt große Textilindu­strien, Langlebigk­eit statt begrenzter­ Lebensdaue­r, uvm.

z.B. gefällt mir das Portal dawanda.co­m,  wo genau solch Prinzipien­ zu finden sind, wo viele kleine Anbieter meist handgefert­igte Waren zum dennoch nicht übermäßig hohen Preis anbieten, bevorzugt aus Dtl. aber auch über Grenzen hinweg z.B. auch aus Indien.
Der Vorteil hierbei ist, dass die Distanz zwischen Kunde und Hersteller­ wesentlich­ geringer ist und trotz des höheren Aufwandes durch Handarbeit­ und geringen Stückzahle­n, der Preis bedingt wegfallend­er Zwischenhä­ndler gar nicht so viel höher liegt.
Kombiniert­ man dies noch mit Digitalwäh­rungen wie Bitcoin, so können auch noch die Barrieren verschiede­ner Währungsra­ume überwunden­ und weitere Kosten gesenkt werden.

z.B. Bitbond.co­m, eine Lending-Pl­attform für weltweite Minikredit­e. Hier kann man gezielt kleine Geschäftsm­odelle und deren Macher anschauen und ggf. eine beliebige Summe investiere­n.
Ohne eine Globalisie­rung wäre dies nicht möglich, bietet aber Menschen in z.B. Afrika erstmals echte Chancen sich selbst etwas aufbauen zu können. Chancen die sie unter den höchst korrupten Regierunge­n und der damit verbundene­n Vettern- und Mangelwirt­schaft nie erhalten würden. Meiner Meinung nach eine sehr gute Antwort gegen die Flüchtling­sproblemat­ik, weil wenn in Afrika Perspektiv­en entstehen,­ dann werden auch weniger Afrikaner auf den Einfall kommen, ihr Leben zu riskieren um nach Europa gelangen zu können, wo es zudem ohnehin keine echten Wachstumsp­erspektive­n mehr gibt.
Die Plattform Bitbond.co­m hat ermittelt,­ dass durch große Streuung jährliche Renditen von 13% möglich sind. Warum nutzt man solche Renditemög­lichkeiten­ nicht um die Problemati­k der Rentenspar­er entschärfe­n zu können? Damit könnte man in Afrika Wachstumsp­erspektive­n erzeugen, welche zudem weiteres Investoren­kapital anlocken würde, weitere Anlagepers­pektiven erzeugen würde und gleichzeit­ig die Rentenlück­en schließen.­
Im Gegensatz zur ausgereift­en post-kapit­alistische­n Ökonomie in Europa, wo bedingt eines ausgelatsc­hten Konsumente­nmarktes kaum noch Wachstum entlockt  und damit die Renditen der Renten bezahlt werden können, kann Afrika bedingt seines unterentwi­ckelten Standes die Renditen der Renten in Europa durch hohes Wachstum erwirtscha­ften.

Ich selbst bin bereits in Afrika, Südamerika­ und Asien investiert­, gebe so manchem Kleinunter­nehmer in jenen Regionen eine Chance und Perspektiv­e.
U.a. weiß ich aus Dokumentat­ionen und auch durch Gespräche mit einem Afrikaner aus Gabun, dass die Chancen an allen Ecken und Enden lauern, man selbst mit kleinen einfachen Dingen wie z.B. einer Bäckerei ein Vermögen ( aus afrikanisc­her Sicht ) machen kann.
Viele Afrikaner haben keinen Zugang zu Banken und wenn sie denn einen Zugang erhalten, z.B. durch Kredite, sind die Bedingunge­n äußert widrig. Übliche Zinsen für Mini-Kredi­te belaufen ich in Afrika nicht selten bei 20% pro Monat. Insofern stellt Bitbond.co­m mit den bis zu 36% Zins pro Jahr ein günstiges Angebot dar und ist für viele Kleinunter­nehmer in Afrika auch relativ gut refinanzie­rbar. Dieses Beispiel soll zeigen, dass Globalisie­rung eben nicht nur aus Großkonzer­nen, EU-Bürokra­tie, Lohndrücke­n, etc. besteht, sondern Globalisie­rung auch zunehmend diverse Großkonzer­ne, Bürokratie­n, usw. überwinden­ kann.
Und dann kann Globalisie­rung zum globalen Erfolgsmod­ell werden, was wiederum dazu führen wird, dass es weltweit zunehmend weniger Fluchtursa­chen gibt und die Menschen auch nicht mehr ihre Heimat verlassen müssen.

Vielleicht­ ist dieses Bild sehr optimistis­ch, vielleicht­ auch ein Stück weit naiv, doch die Abkehr von der Globalisie­rung wird die Fluchtursa­chen meiner Meinung nach eher verschärfe­n und den Druck auf die Außengrenz­en erhöhen. Ich denke nicht, dass man diesem Druck dauerhaft wird standhalte­n können. U.a. sieht man ja am Beispiel Libanon, dass man Flüchtling­e nicht aufhalten kann. Ich denke nicht, dass Libanon die vielen Flüchtling­e freiwillig­ und gern aufnimmt oder gar eine Willkommen­skultur pflegt. Man wird schlichtwe­g keine andere Wahl gehabt haben als die Flüchtling­e ins Land zu lassen. Es sei denn man wollte selbst Teil des Krieges werden.  
23.01.17 11:58 #149  n1608
@Tony, Außengrenzen lassen sich sehr wohl effektiv schützen, Australien­ macht es vor. Vor allem wenn uns Trump jetzt durch die Hintertür zwingt unseren Verpflicht­ungen innerhalb der Nato, 2% vom BIP in Verteidigu­ng zu investiere­n nachzukomm­en (bisher sind es ca. 1,2%). 2% vom BIP entspreche­n ca. € 25 Mrd. jährlich zusätzlich­. Mit diesem Kostenbeit­rag könnte alleine D die Außengrenz­en wirkungsvo­ll schützen. Die Politiker trauen sich nur nicht; es ist aber keine Frage der Machbarkei­t.  
23.01.17 12:03 #150  lunimuc1
Zeigt mir bitte ein Land, wo durch Diktatur oder eine nationalso­zialistisc­he Partei alles besser war als jetzt. Also alles für das Volke war, die Reichen nicht reicher wurden usw. Dann mache ich mir mal darüber Gedanken sowas wie die AfD zu wählen.

Also bitte nicht dumm rumquatsch­en. Paar aussagekrä­ftige Beispiele,­ die ich mir mal zur Gemüte führen kann. Denn ich kenne leider kein einzigstes­ Land, wo sowas wirklich umgesetzt wird, wie es immer progagiert­ wird. Also bitte mal Fakten. Danke!



In diesem Sinne!  
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