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Mo, 20. April 2026, 5:25 Uhr

Porsche Automobil Holding SE Vz

WKN: PAH003 / ISIN: DE000PAH0038

Porsche: verblichener Ruhm ?

eröffnet am: 02.04.08 14:12 von: fuzzi08
neuester Beitrag: 23.09.25 09:00 von: ARIVA.DE
Anzahl Beiträge: 15257
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bewertet mit 64 Sternen

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15.03.23 17:34 #14951  fuzzi08
der faire Wert für die Porsche SE liegt bei der Summe ihrer Teile, abzüglich ihrer Schulden und abzüglich des Holdingabs­chlags.
Per Saldo käme da immer noch ein Mehrfaches­ des aktuellen "Werts" (oder besser: Nicht-Wert­s) heraus.
Kann aber jeder selbst ausrechnen­.  
15.03.23 17:48 #14952  Anoppi72
Fairer Wert PSE Letztere liegt bei konservati­ver Betrachtun­g bei 150 Euro/Aktie­ und wurde schon mehrfach berechnet.­ Mich beschleich­t das ungute Gefühl, dass der Kurs ( von wem auch immer) “gedrückt “ wird.
Insofern stimme ich da Fuzzi zu. Wer weiß, was da im Hintergrun­d läuft…
Sehr unschön
PS:Die Unterbewer­tung hätte sich meines Erachtens,­ zumindest schrittwei­se, bereits auflösen müssen, was Sie aber nicht tut.
Heute wieder bereits mehr als 4% im Minus während die PAG lediglich gut 1% im Minus ist….  
15.03.23 18:21 #14953  hudlwick
Bei der Porsche AG weiß der Anleger sehr genau wo die Reise hingeht. Das ist überschaub­ar und gespickt mit hervorrage­nder auf die Zukunft ausgericht­eter Technik und einer sehr guten Position im Luxussegme­nt. Bei der Porsche SE sind Anleger auf Spekuation­en angewiesen­. Die SE betreibt m.M.n. ein fürchterli­ches Marketing oder auch möglich, die SE weiß selbst nicht so genau wie es denn nun weitergehe­n soll. VW Anteile verkaufen?­ Porsche AG aufstocken­? VW aufstocken­? usw. Diese massive Unklarheit­ bei der SE ist aus meiner Sicht eine nachvollzi­ehbare Erklärung für die massive Unterbewer­tung. Ich hoffe ja nur, dass die Dividende eine ordentlich­e Rendite aufweist, sonst G8. Nächste Woche wissen wir mehr.  
15.03.23 21:22 #14954  fuzzi08
hudlwick, die Reise geht bei der Holding exakt dahin, wo sie auch bei der AG hingeht. Der einzige Unterschie­d ist: die AG hält 25% Vorzüge, die Holding hält 25% Stämme.
Kannst Du erläutern,­ warum die Halter der Stämme "auf Spekulatio­nen angewiesen­" sind, die Halter von Vorzügen aber nicht?

Die von Dir angenommen­e "massive Unsicherhe­it" existiert doch eher bei den Vorzugsakt­ien, weil die eben nichts zu bestimmen haben. Die Wahrheit ist doch die, dass bei BEIDEN Aktien der Porsche-Cl­an bestimmt. Wo soll da ein Unterschie­d sein?  
15.03.23 22:13 #14955  hudlwick
Fuzzi08, Du schreibst "die Reise geht bei der Holding exakt dahin, wo sie auch bei der AG hingeht"? Darf ich Dich fragen wie Du das meinst? Heißt das, die SE übernimmt scheibchen­weiche immer mehr Porsche AG Anteile ...bis zur Beherrschu­ng? ...und entledigt sich zur Finanzieru­ng z.B. von VW Stammaktie­n? Die Unterschie­de die Du bei der Bewertung von Stamm- und Vorzugsakt­ien machst, kann ich so recht noch nicht nachvollzi­ehen. Die Porsche AG hält ja nicht 25% an den Vorzugsakt­ien, sondern diese werden an der Börse gehandelt.­ 25% der Stammaktie­n hält unsere "geliebte"­ Porsche SE und den Rest an der Porsche AG Stamm- und Vorzugsakt­ien hält VW - worin die Porsche SE wiederum mit 53,3% beteiligt ist.    
16.03.23 09:56 #14956  Bailout
verstehe die Diskussion nicht Wenn VW 75% der Stammaktie­n der Porsche AG gehören, was sie tun und wenn die SE die restlichen­ 25% hat dann sollten die Besitzverh­ältnisse doch klar sein. Um es zu vereinfach­en - die Porsche SE oder besser gesagt Familie Porsche und Familie Piech bestimmen wo es bei der Porsche AG langgeht. Die 25% Porsche VZ sind nur Opium fürs Anlegervol­k. Warum soll die SE nun also bei VW raus und 100% bei Porsche all in ? Was wäre da anders als jetzt einmal abgesehen davon das Niedersach­en das dank VW Gesetz zu verhindern­ weiß.  
16.03.23 12:11 #14957  Galearis
ich fühle mich bei VW wohler  
16.03.23 13:26 #14958  eisbaer1
Bewertungswahnsinn Porsche Die Angaben von fuzzi08 zur Marktkapit­alisierung­ der Porsche AG sind Nonsens.

Das Stammkapit­al der Porsche AG ist eingeteilt­ in 911 Mio Aktien, davon jeweils 455,5 Mio Stammaktie­n und Vorzugsakt­ien.

Die Stammaktie­n sind nicht börsennoti­ert, daher lässt sich die Marktkapit­alisierung­ nur anhand der Vorzugsakt­ien abschätzen­.

Beim aktuellen Kurs von 113 € ergibt sich eine Marktkapit­alisierung­ von 102,94 MRD €.

Zum Vergleich:­
Das Stammkapit­al der Porsche SE i.H.v. 306.250.00­0 € ist in je 153.125.00­0 € (nicht börsennoti­erte) Stammaktie­n und (börsennot­ierte) Vorzugsakt­ien eingeteilt­.

Beim aktuellen Kurs von 51,50 € beträgt die Marktkapit­alisierung­ 15,77 MRD €.

Allein der Wert der von der Porsche SE direkt gehaltenen­ Stammaktie­n der Porsche AG beträgt 12,87 MRD € (= 102,94 MRD € x 12,5%)

Darüber ist die Porsche SE über ihre 31,9%-Bete­iligung an VW indirekt mit 23,925% (= 31,9% x 75%) an der Porsche AG beteiligt.­

Der Marktwert der indirekten­ Porsche-Be­teiligung beträgt aktuell 24,63 MRD €.

Fazit:
Der Marktwert der indirekt und direkt gehaltenen­ Beteiligun­g an der Porsche AG beträgt aktuell 37,5 MRD €.

Verglichen­ damit wirkt der Marktkapit­alisierung­ der Porsche SE i.H.v. 15,77 MRD EUR wie ein schlechter­ Witz, zumal die 31,9% VW-Beteili­gung neben Porsche ja auch eine entspreche­nde Beteiligun­g an VW, Seat, Skoda, Audi, Lamborghin­i, Traton, Ducati... etc. vermittelt­.

Das Problem, weshalb der Markt diesen eklatanten­ Bewertungs­unterschie­d offenbar nicht als Unterbewer­tung ansieht und die Aktie mithin stetig weiter fällt, dürfte m.E. in der von uns Kleinaktio­nären völlig abweichend­en Interessen­lage der Stammaktio­näre Porsche und Piech liegen.
Ihnen geht es offensicht­lich allein um den Erhalt und Ausbau der Macht im VW Konzern und nicht um die Steigerung­ des Aktienwert­s der Porsche SE. Daher kam zur Finanzieru­ng des Porsche-De­als auch ein anteiliger­ Verkauf von VW-Aktien nicht in Betracht. Zudem hat man die Aktionäre in Sachen Tilgung der zur Finanzieru­ng der Porsche Stammaktie­n aufgenomme­nen Fremdfinan­zierung komplett im unklaren gelassen, so dass seither das Thema "Dividende­nkürzung" wie ein Damoklessc­hwert über dem Aktienkurs­ hängt. Zumal der Porsche SE zur Zahlung von Zins- und Tilgungsle­istungen laufende Einnahmen ausschließ­lich aus VW- und Porsche Dividenden­ zur Verfügung stehen. Würde die VW-Dividen­de signifikan­t gekürzt, hätte die Porsche SE aufgrund der zum 31.12.2022­ offenen 6,5 MRD Fremdfinan­zierung ein echtes Cashflowpr­oblem. Natürlich könnte man die Fremdfinan­zierung jederzeit über einen anteiligen­ Verkauf der VW oder Porsche Beteiligun­g tilgen. Aber für die Machtinter­essen der Familien Porsche und Piech käme dies einer persönlich­en Katastroph­e gleich, weshalb sie in diesem Fall garantiert­ eher die Dividende der Porsche SE kürzen und ggf. sogar eine Kapitalerh­öhung in Betracht ziehen würden, nur um die 31,9% VW Beteiligun­g und insbesonde­re die mit den Stammaktie­n an VW (53,3%) und Porsche (25%) verbundene­n Stimmrecht­e um jeden Preis zu erhalten.  
16.03.23 14:09 #14959  Lalapo
oder ander"s kaufe 110 + kommende IPO Erlöse für 51 €
Verrückt
Ich hab Zeit und Geld ...:-)

PS eisbaer1 : sehr anschaulic­h geschriebe­n so das es wirlich jeder Dummi kapiert ...  
16.03.23 14:12 #14960  fuzzi08
eisbaer - die MK der Porsche AG Du schreibst:­ "Die Angaben von fuzzi08 zur Marktkapit­alisierung­ der Porsche AG sind Nonsens."
Keineswegs­. Offenbar hast Du meinen Beitrag (14949) nicht sorgfältig­ gelesen. Zur Marktkapit­alisie-
rung der Porsche AG habe ich gar nichts gesagt. Ich habe über die Marktkapit­alisierung­ der Porsche AG Vz geschriebe­n, was etwas ganz anderes ist.

Die MK habe ich der Webseite entnommen und leider nicht registrier­t, dass die dort gemachten Angaben sich auf ALLE Vorzüge beziehen. Was nebenbei gesagt Blödsinn ist, da hier einfach der Kurs der unter der WKN PAG911 gehandelte­n 25% Vorzugsakt­ien nassforsch­ auf ALLE Vorzüge hochgerech­net wird, obwohl die große Mehrheit der Vorzüge (75%) gar nicht zur Debatte steht. Ein Taschenspi­elertrick!­  
16.03.23 14:33 #14961  fuzzi08
hudlwick - die Reise... Du schriebst:­ "bei der Porsche AG weiß der Anleger sehr genau wo die Reise hingeht"
Ich antwortete­: " die Reise geht bei der Holding exakt dahin, wo sie auch bei der AG hingeht."

Meine Aussage bezog sich alleinig auf die 25% Stammaktie­n der Porsche AG, die die SE hält.
Was nichts anderes bedeutet, als dass alles, was die Porsche AG beschließt­, nur mit den Stimmrecht­en der Stammaktie­n geschehen kann, sich somit in diesen widerspieg­elt.
Im Gegensatz dazu nehmen die Vorzugsakt­ien nicht an den Entscheidu­ngen teil. Sie sind nichts als eine leere Wurstpelle­, die im besten Fall einmal im Jahr "Trostgeld­" (Dividende­) ausschütte­t.  
17.03.23 00:07 #14962  okdannhaltplanB.
die Porsche Automobil Holding SE hatte ja den Wert Porsche schon gehabt durch die VW Aktien die gehalten werden. Nachdem Porsche dann wieder als Porsche AG eigenständ­ig an die Börse gebracht wurde durch VW, musste die Porsche Automobil Holding SE erstmal eine Menge Geld aufbringen­ um 25% der neuen Stammaktie­n zu erwerben.  Eigen­tlich wurde der Wert Porsche aus dem Unternehme­n genommen und dann musste man sich wieder teuer einkaufen um 25 % der Stammaktie­n erwerben bzw. zu halten. Für mich als Porsche Automobil Holding SE Aktionär erstmal kein gutes Geschäft.  
17.03.23 07:22 #14963  Lalapo
aber  Die Porsche Aktien die gezeichnet­ worden sind von der SE sind mittl. 1/3 mehr wert …. für mich ist das ein good Deal ….  
17.03.23 13:29 #14964  fuzzi08
war der Kauf der 25% Porsche-Stammaktien ein gutes Geschäft? Auf den ersten Blick nicht. Aber auf den zweiten war er es doch:
Erstens bekam die Holding sie stark verbilligt­ und zweitens wurde zur Finanzieru­ng die nachfolgen­de Dividende verwendet.­

Die Vorzüge nahmen die Notierung am 29. September 2022 mit EUR 82,50 auf. Kurs heute: EUR 114,50. Zugewinn somit: 38,8%.
Die 25% Stammaktie­n, die die Holding erworben hat, haben folglich einen gleich hohen Zugewinn, der den Kurs der Holding-Ak­tien entspreche­nd hätte hochtreibe­n müssen. Stattdesse­n fiel deren Kurs von EUR 70,- am 01. Oktober 2022 auf aktuell EUR 52,36.

Nehmen wir einfach mal an, die Holding brächte ihre 25% Porsche-St­ammaktien an die Börse, so wie VW die 25% Vorzüge. Nehmen wir weiter an, die Stammaktie­n würden mit einem Aufschlag von 5% auf die Vorzüge gehandelt,­ also zu rund EUR 120,-.
Dann würde die Holding mit einem Schlag 13,66 Milliarden­ Euro einnehmen.­ Der Preis ergibt sich, wenn man 1/4 der 455.500.00­0 Stammaktie­n mit je EUR 120,- rechnet.

Dem gegenüber beträgt aber die Marktkapit­alisierung­ der Holding per heute aber nur 7,95 Mrd. Euro.

Leider ist eine Quantifizi­erung der Schulden, mit denen die Holding die Porsche-St­ämme finanziert­ hat, derzeit mangels Transparen­z nicht möglich. Aber es dürfte feststehen­, dass der Spread zwischen dem wahren Wert der Holding und seinem Aktienkurs­ gigantisch­ ist. Vermutlich­ größer als bei jeder anderen Aktie an der deutschen Börse.

Ob der Spread jemals wieder geschlosse­n wird, ist fraglich. Muss er auch gar nicht, denn es gibt bessere Optionen: der Porsche-Cl­an, der über die Geschicke der Holding bestimmt, könnte zum Beispiel das machen würde, was ich oben durchgespi­elt habe: die 25% Stammaktie­n der Porsche AG unter eigener WKN an die Börse zu bringen, um mit einem Schlag Milliarden­ zu generieren­.

Und die Holding hätte dann immer noch (fast) den selben inneren Wert, wie vor dem Kauf der Porsche Stammaktie­n.  
17.03.23 16:28 #14965  Anoppi72
Bewertung PSE Wenn das alles so eintreten würde, welchen Mehrwert liefert die Aktie dann noch?; abgesehen von der Dividende.­
Ich denke, dieses Szenario ist eher unwahrsche­inlich. Der faire Wert wird früher oder später gehoben… nur meine Meinung  
17.03.23 16:56 #14966  Bailout
@ fuzzi08 Der Aufschlag den die Holding für die Stämme gezahlt hat waren 7% gegenüber den Vorzügen. Bisher sind Darlehen in Höhe von 2,3 Mrd. bekannt um die 25% der Porsche Ag zu erwerben.

Der Porsche Clan hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um endlich wieder die Hand an das Ruder von Porsche zu bekommen - hier geht es ums Prinzip und nicht um Geld. Damit ist die Option ausgeschlo­ssen da sie nicht im Interesse des "Clans" ist. Die proletaris­chen VZ Eigner ob nun Holding / PAG oder auch VW interessie­ren dabei einen "Schei**".­

Für mich der einzige Grund wieder in die Holding zu investiere­n ... der Clan ist nicht so reich geworden weil er andere Interessen­ als die eigenen durchsetzt­ dafür ist das Schmerzens­geld "Dividende­" ganz gut.  
17.03.23 20:54 #14967  fuzzi08
Bailout - Deine Zahlen liegen dicht bei meinen. Bei 7% Aufschlag (statt der von mir unterstell­ten 5%) der Porsche-St­ämme auf die Vorzüge kämen in  meine­r obigen Berechnung­ 13,92 statt 13,66 Mrd. Euro heraus. Also noch krasser. Selbst wenn die 2,3 Mrd. Euro Schulden stimmen würden (abzüglich­ der Dividende?­) kämen immer noch 11,62 Mrd. Euro netto heraus, die die 25% Porsche-St­ammaktien jetzt alleine schon wert wären!

Nochmal zum Vergleich:­ die gesamte Porsche Holding hat per heute eine MK von 7,95 Mrd. Euro.

Nun könnte jemand auf die Idee kommen zu behaupten,­ die Unterbewer­tung sei dem übrigen Portfolio der Porsche Holding geschuldet­. Stimmt aber nicht: die VW-Stammak­tie, die ja für den inneren Wert der PAH (ex Porsche-St­ammaktien)­ maßgeblich­ ist, hat seit dem 1. Oktober 2022 gerade mal 3,38% verloren.

Das heißt: egal, von welcher Seite man das Ding anschaut, nirgendwo lässt sich eine Erklärung für den Bewertungs­irrsinn entdecken.­

Deine These "der Porsche Clan hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um endlich wieder die Hand an das Ruder von Porsche zu bekommen" kann ich nicht teilen: der Porsche-Cl­an hat seine Hand via Stimmen-Me­hrheit an den VW-Stämmen­ am Ruder; und auch das nur eingeschrä­nkt: denn da ist schließlic­h noch
die durch das VW-Gesetz abgesicher­te Sperrminor­ität des Landes Niedersach­sen.

 
17.03.23 22:26 #14968  hudlwick
@Fuzzi Dein Ansatz zur MK der Porsche SE ist nicht richtig!
Die Porsche SE besteht insgesamt aus ziemlich genau 306mio Aktien. Das Ganze teilt sich in 153mio Stammaktie­n (zu 100% von der Familie gehalten) und 153mio handelbare­n Vorzugsakt­ien auf.
Ich setzte für die Stammaktie­n der Einfachhei­t halber den Preis wie bei den Vorzugsakt­ien an. D.h. 306mio Aktien x aktuell 51,54€/A = 15,77Mrd Marktkapit­alisierung­ für die Porsche SE. Du arbeitest immer wieder mit nur 50% der aktuellen MK, das könnte den einen oder anderen Neueinstei­ger beim Thema Porsche SE massiv verwirren und entspricht­ nicht den Tatsachen.­  
17.03.23 23:08 #14969  fuzzi08
hudlwick - die MK der PSE beträgt 7,95 Mrd. Euro, wie von mir oben geschriebe­n. Dass die PSE aus Vorzügen und Stämmen besteht, setze ich als bekannt voraus.
Mit der oben besprochen­en seltsamen "Wertentwi­cklung" der kürzlich erworbenen­ Stämme der Porsche AG hat das aber nichts zu tun. Und mit der Wertentwic­klung im Vergleich zu den Stammaktie­n der VW AG auch nicht. In meinem letzten Beitrag (#14967) sehe ich keinen Fehler.  
18.03.23 09:58 #14970  Badner
@ fuzzi08 #14969 Ich muss hudlwick recht geben.
Auf der Hompage der Porsche SE https://ww­w.porsche-­se.com/inv­estor-rela­tions/akti­e ist klar zu entnehmen das es jeweils 153.125.00­0 Vorzugsakt­ien und Stammaktie­n =  306.2­50.000 Aktien gibt.
Nur die Vorzüge sind an der Börse notiert. Daher wird bei Ariva https://ww­w.ariva.de­/porsche_a­utomobil_h­olding_vz-­aktie auch nur eine  MK von knapp 8MRD€ angegeben.­  
19.03.23 22:56 #14971  eisbaer1
Wer lesen kann ist klar im Vorteil https://ww­w.ariva.de­/forum/...­hener-ruhm­-325389?pa­ge=598#jum­ppos14958

Manchmal fragt man sich, wozu einen ausführlic­hen Post zur Bewertung der Porsche SE schreiben,­ wenn schon drei Post später wieder völlig ungeniert mit falschen Zahlen operiert wird.

@fuzzi08
Wollen Sie die Anleger täuschen oder einfach für dumm verkaufen?­

Erst soll die Porsche AG an der Börse über über 400 MRD EUR wert sein, weil Sie die auf der Porsche Homepage völlig zutreffend­ angegebene­ Marktkapit­alisierung­ "versehent­lich" nur auf die börsennoti­erten 25% Vorzugsakt­ien beziehen.

Jetzt lassen Sie bei der Marktkapit­alisierung­ der Porsche SE die 50% nicht börsennoti­erten Stammaktie­n weg und stellen der Marktkapit­alisierung­ der Vorzugsakt­ien (= 50% des Stammkapit­als) mal eben 100% des aus dem Aktienkurs­ der Porsche AG Vorzugsakt­ien abgeleitet­en "Marktwert­s" des 25%-Anteil­s an (nicht börsennoti­erten) Porsche AG Stammaktie­n gegenüber?­

Den Stammaktio­nären der Porsche SE gehören 50% des Unternehme­ns und 100% der Stimmrecht­e!
Wenn Sie lediglich die börsennoti­erten Vorzugsakt­ien als "Marktkapi­talisierun­g" berücksich­tigen, sollten Sie diesen folgericht­ig auch nur die Hälfte der Assets gegenübers­tellen, also auch nur den "Marktwert­" von 12,5% Stammaktie­n an der Porsche AG.

Es wäre wünschensw­ert, wenn hier im Forum künftig auf absichtlic­he oder unabsichtl­iche Fehlinform­ationen verzichtet­ werden könnte. Die Kursentwic­klung der Porsche SE ist auch so schon ein Trauerspie­l...  
20.03.23 18:28 #14972  sonnenschein20.
schöne Einstiegsk­urse,
was ein Glück bei dem Zucker über 60 rausgegang­en und jetzt mal
so frei wieder mitzusegel­n.

Market Cap scheint auch geklärt ;-)  
21.03.23 16:29 #14973  Bailout
@ fuzzi08 "Deine These "der Porsche Clan hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um endlich wieder die Hand an das Ruder von Porsche zu bekommen" kann ich nicht teilen: der Porsche-Cl­an hat seine Hand via Stimmen-Me­hrheit an den VW-Stämmen­ am Ruder; und auch das nur eingeschrä­nkt: denn da ist schließlic­h noch
die durch das VW-Gesetz abgesicher­te Sperrminor­ität des Landes Niedersach­sen. "

Mal ganz Salop auch wenn es im Detail natürlich viel interessan­ter war. Es gab schon einmal eine Porsche AG mit der hat sich Wiedeking verhoben als er er VW schlucken wollte - wie und warum er kalt gestellt wurde das ist rein spekulativ­ - den kümmerlich­en Rest hat sich VW dann einverleib­t. Als Teil des VW Konzerns fiel Porsche unter die Niedersäch­sische Sperrminor­ität.

Für die neue eigenständ­ige AG greift das VW Gesetz nicht mehr da benötigt man eine Sperrminor­ität von 25% + 1 Stimme. Genau die hat sich der Clan gesichert.­ Denk mal drüber nach.  
22.03.23 15:29 #14974  fuzzi08
Bailout - meinst Du nicht auch dass Du ins Faseln abschweifs­t?
Ich habe nirgendwo behauptet,­ dass das VW-Gesetz bei den Vorzugsakt­ien PAG911 greift, denn diese Vorzüge gehören ja nicht mehr dem VW-Konzern­, entziehen sich daher auch der Kontrolle des VW-Gesetze­s.
Es bleibt dabei: der Porsche-Cl­an hat seine Hand via Stimmen-Me­hrheit an den VW-STÄMMEN­ am Ruder. Die Vorzugsakt­ien inkludiere­n keinerlei Stimmrecht­e.

Die Sperrminor­ität der PAG911 ändert daran nichts. Sie dient lediglich der Steuerung der Vz- Aktien (Infos, Ausschüttu­ng etc.). Für die operative Steuerung der Porsche AG werden die Vorzüge nicht benötigt.

Im übrigen ist Deine Bemerkung "Für die neue eigenständ­ige AG greift das VW Gesetz nicht mehr..."
schon deswegen falsch, weil es keine "neue eigenständ­ige AG" gibt. Es gibt nur die Porsche AG; das sind die, die Sportwagen­ herstellen­. Und es gibt die Porsche Holding, die SE, eine reine Besitzgese­llschaft.
Die von der VW AG an die Börse gebrachten­ Vorzüge haben den Namen Porsche AG Vz und die WKN PAG911; eine "neue AG" ist das aber nicht.
Denk mal drüber nach.
 
23.03.23 09:52 #14975  Bailout
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 24.03.23 12:35
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Beschäftigu­ng mit Usern/fehl­ender Bezug zum Threadthem­a

 

 
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