HUMAN GEN. SCIENCES DL-01
WKN: 889323 / ISIN: US4449031081Human Genome das Biotechnologieunternehmen
| eröffnet am: | 28.08.07 15:07 von: | Zitroneneis |
| neuester Beitrag: | 19.04.12 16:45 von: | Vermeer |
| Anzahl Beiträge: | 427 | |
| Leser gesamt: | 50256 | |
| davon Heute: | 14 | |
bewertet mit 6 Sternen |
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13.09.09 19:22
#176
Nero.
neues von 889323
LMU-Forscher erhalten Förderung des "Human Frontier Science Programs (HFSP)"
Drei "Research Grants" des "Human Frontier Science Programs (HFSP)" gehen in diesem Jahr an Teams, denen auch LMU-Forscher angehören. In den Projekten geht es um die Verarbeitung akustischer Spiegel durch Fledermäuse, die Entwicklung von Neuronalen Netzwerken und die Auswirkung der Zellkernorganisation auf die Differenzierung von Stammzellen. Die Fördersumme beträgt je Projekt rund 900.000 Euro für drei Jahre. Das "Human Frontier Science Program (HFSP)" fördert internationale Forschungskooperationen in den Lebenswissenschaften, die sich der Aufklärung komplexer Mechanismen lebender Systeme widmen.
Logo LMU München
Getragen wird das Programm unter anderen von Deutschland, Japan, Kanada, den USA und der Europäischen Union. Über HFSP werden in erster Linie Kooperationsprojekte gefördert, wobei sich nur Forscherteams bewerben können, denen Wissenschaftler aus mindestens zwei Ländern angehören. Die Kooperationspartner sollen Fragestellungen angehen, die nur im Team und mit interdisziplinärer Herangehensweise bewältigt werden können.
Unter der Leitung von Privatdozent Dr. Lutz Wiegrebe am Biozentrum der LMU wird sich ein deutsch-israelisches Forscherteam der Echoortung der Fledermäuse widmen. Die Tiere senden Ultraschall-Signale aus, die von festen Objekten reflektiert und dann als Echo wahrgenommen werden. Ein Sonderfall sind "akustische Spiegel", etwa Wasserflächen, die die Ultraschall-Signale selbst wieder reflektieren. Treffen diese dann etwa auf ein Beutetier kehrt das Echo zurück auf die Wasserfläche und wird dann zur Fledermaus zurückgespiegelt. Weil der Tier zudem aber auch ein direktes Echo empfängt, treffen letztlich zwei unterschiedliche "Ansichten" desselben Objektes zusammen: Das Tier muss die Spiegelung erkennen und ausblenden. "Wir wollen unter anderem wissen, was die Fledermäuse als Wasser wahrnehmen und ob etwa auch senkrechte Spiegelflächen dazu gehören", sagt Wiegrebe. "Ganz grundsätzlich werden wir untersuchen, wie verzerrend sich akustische Spiegel auf die Objekt- und Raumwahrnehmung der Tiere auswirken."
Um einen neuartigen Mechanismus in der Entwicklung von Stammzellen geht es in einem Projekt, dem neben Professor Thomas Cremer vom Biozentrum der LMU auch ein englischer Forscher und zwei US-amerikanische Wissenschaftler angehören. Veränderungen in der Architektur des Zellkerns können sich auf die genetische Aktivität einer Zelle auswirken. Diese Mechanoregulation spielt auch bei der Differenzierung von Stammzellen in die verschiedenen Zelltypen des Körpers eine Rolle. "Wir wollen unter anderem die Veränderungen am Zellkern sowie deren Auswirkungen auf das genetische Material charakterisieren - und dabei mechanosensitive Gene identifizieren", berichtet Cremer. "Ein weiteres Ziel ist, die mechanischen Eigenschaften des Zellkerns von Stammzellen im undifferenzierten Zustand und während der Differenzierung zu analysieren. Letztlich geht es darum, ein integriertes Modell der mechanosensitiven Genomregulation zu entwickeln, was nicht nur für die Grundlagenforschung, sondern etwa auch für die regenerative Medizin interessant sein sollte."
In einem dritten Projekt schließlich wird sich Professor Dirk Trauner vom Department für Chemie und Biochemie der LMU zusammen mit einem in den USA und einem in Großbritannien arbeitenden Kollegen mit der Verschaltung in Neuronalen Netzwerken beschäftigen. Denn noch ist weitgehend unbekannt, wie sich spezifische Verbindungen unter den Hunderten von Zelltypen im zentralen Nervensystem ausbilden. "Wir wollen nun diese sogenannte Zell-Zell-Adhäsion in der Entwicklung von Neuronalen Netzwerken mit Hilfe von photoschaltbaren Molekülen selbst steuern", berichtet Trauner. "Eine erst vor kurzem entdeckte Gen-Familie, die sogenannten Leucin-reichen Repeat Transmembranrezeptoren oder LRRTM, soll uns dabei helfen. Wir werden maskierte LRRTMs herstellen, die man in bestimmten Entwicklungsstufen des Nervensystems mit Licht aktivieren kann - um so die zeitliche Abfolge der Verschaltung zwischen den einzelnen Zellen zu studieren."
Kontakt:
Professor Thomas Cremer
Biozentrum der LMU
Tel.: 089 / 2180 - 74329
Fax: 089 / 2180 - 74331
E-Mail: thomas.cremer@lrz.uni-muenchen.de
Internet: anthropologie.bio.lmu.de/forschung/humangenetik/index.html
Professor Dirk Trauner
Tel.: 089 / 2180 - 77800
Fax: 089 / 2180 - 77972
E-Mail: dirk.trauner@cup.uni-muenchen.de
Internet: www.cup.uni-muenchen.de/oc/trauner/index.html
Privatdozent Dr. Lutz Wiegrebe
Biozentrum der LMU
Tel.: 089 / 2180 - 74314
E-Mail: lutzw@lmu.de
Internet: neuro.bio.lmu.de/AG_Grothe_Wiegrebe.htm
Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München
Weitere Informationen
Programme
HFSP Human Frontier Science Program
Redaktion: 06.04.09, von: Ulrike Scheufele, VDI Technologiezentrum GmbH
Dieser Beitrag wurde 96 mal gelesen.
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Drei "Research Grants" des "Human Frontier Science Programs (HFSP)" gehen in diesem Jahr an Teams, denen auch LMU-Forscher angehören. In den Projekten geht es um die Verarbeitung akustischer Spiegel durch Fledermäuse, die Entwicklung von Neuronalen Netzwerken und die Auswirkung der Zellkernorganisation auf die Differenzierung von Stammzellen. Die Fördersumme beträgt je Projekt rund 900.000 Euro für drei Jahre. Das "Human Frontier Science Program (HFSP)" fördert internationale Forschungskooperationen in den Lebenswissenschaften, die sich der Aufklärung komplexer Mechanismen lebender Systeme widmen.
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Getragen wird das Programm unter anderen von Deutschland, Japan, Kanada, den USA und der Europäischen Union. Über HFSP werden in erster Linie Kooperationsprojekte gefördert, wobei sich nur Forscherteams bewerben können, denen Wissenschaftler aus mindestens zwei Ländern angehören. Die Kooperationspartner sollen Fragestellungen angehen, die nur im Team und mit interdisziplinärer Herangehensweise bewältigt werden können.
Unter der Leitung von Privatdozent Dr. Lutz Wiegrebe am Biozentrum der LMU wird sich ein deutsch-israelisches Forscherteam der Echoortung der Fledermäuse widmen. Die Tiere senden Ultraschall-Signale aus, die von festen Objekten reflektiert und dann als Echo wahrgenommen werden. Ein Sonderfall sind "akustische Spiegel", etwa Wasserflächen, die die Ultraschall-Signale selbst wieder reflektieren. Treffen diese dann etwa auf ein Beutetier kehrt das Echo zurück auf die Wasserfläche und wird dann zur Fledermaus zurückgespiegelt. Weil der Tier zudem aber auch ein direktes Echo empfängt, treffen letztlich zwei unterschiedliche "Ansichten" desselben Objektes zusammen: Das Tier muss die Spiegelung erkennen und ausblenden. "Wir wollen unter anderem wissen, was die Fledermäuse als Wasser wahrnehmen und ob etwa auch senkrechte Spiegelflächen dazu gehören", sagt Wiegrebe. "Ganz grundsätzlich werden wir untersuchen, wie verzerrend sich akustische Spiegel auf die Objekt- und Raumwahrnehmung der Tiere auswirken."
Um einen neuartigen Mechanismus in der Entwicklung von Stammzellen geht es in einem Projekt, dem neben Professor Thomas Cremer vom Biozentrum der LMU auch ein englischer Forscher und zwei US-amerikanische Wissenschaftler angehören. Veränderungen in der Architektur des Zellkerns können sich auf die genetische Aktivität einer Zelle auswirken. Diese Mechanoregulation spielt auch bei der Differenzierung von Stammzellen in die verschiedenen Zelltypen des Körpers eine Rolle. "Wir wollen unter anderem die Veränderungen am Zellkern sowie deren Auswirkungen auf das genetische Material charakterisieren - und dabei mechanosensitive Gene identifizieren", berichtet Cremer. "Ein weiteres Ziel ist, die mechanischen Eigenschaften des Zellkerns von Stammzellen im undifferenzierten Zustand und während der Differenzierung zu analysieren. Letztlich geht es darum, ein integriertes Modell der mechanosensitiven Genomregulation zu entwickeln, was nicht nur für die Grundlagenforschung, sondern etwa auch für die regenerative Medizin interessant sein sollte."
In einem dritten Projekt schließlich wird sich Professor Dirk Trauner vom Department für Chemie und Biochemie der LMU zusammen mit einem in den USA und einem in Großbritannien arbeitenden Kollegen mit der Verschaltung in Neuronalen Netzwerken beschäftigen. Denn noch ist weitgehend unbekannt, wie sich spezifische Verbindungen unter den Hunderten von Zelltypen im zentralen Nervensystem ausbilden. "Wir wollen nun diese sogenannte Zell-Zell-Adhäsion in der Entwicklung von Neuronalen Netzwerken mit Hilfe von photoschaltbaren Molekülen selbst steuern", berichtet Trauner. "Eine erst vor kurzem entdeckte Gen-Familie, die sogenannten Leucin-reichen Repeat Transmembranrezeptoren oder LRRTM, soll uns dabei helfen. Wir werden maskierte LRRTMs herstellen, die man in bestimmten Entwicklungsstufen des Nervensystems mit Licht aktivieren kann - um so die zeitliche Abfolge der Verschaltung zwischen den einzelnen Zellen zu studieren."
Kontakt:
Professor Thomas Cremer
Biozentrum der LMU
Tel.: 089 / 2180 - 74329
Fax: 089 / 2180 - 74331
E-Mail: thomas.cremer@lrz.uni-muenchen.de
Internet: anthropologie.bio.lmu.de/forschung/humangenetik/index.html
Professor Dirk Trauner
Tel.: 089 / 2180 - 77800
Fax: 089 / 2180 - 77972
E-Mail: dirk.trauner@cup.uni-muenchen.de
Internet: www.cup.uni-muenchen.de/oc/trauner/index.html
Privatdozent Dr. Lutz Wiegrebe
Biozentrum der LMU
Tel.: 089 / 2180 - 74314
E-Mail: lutzw@lmu.de
Internet: neuro.bio.lmu.de/AG_Grothe_Wiegrebe.htm
Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München
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HFSP Human Frontier Science Program
Redaktion: 06.04.09, von: Ulrike Scheufele, VDI Technologiezentrum GmbH
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15.10.09 13:58
#178
el bundy
heute 20$
wage ich zu behaupten
LS taxt schon recht ordentlich
und dann die hochstufung in usa werden helfen
LS taxt schon recht ordentlich
und dann die hochstufung in usa werden helfen
15.10.09 14:04
#179
Nero.
Erst mal hallo
Ich bin einverstanden mit deinen 20$ aber noch besser währe 20euro da hast du ja nichts dagegen oder??
15.10.09 14:06
#180
el bundy
nö,sischer ned
http://www.nasdaq.com/aspx/...ol=ABC&symbol=AKF&selected=HGSI
Human Genome: Neues Kursziel
Citigroup erhöht Kursziel für Human Genome von 17 Dollar auf 31 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
Human Genome: Neues Kursziel
Citigroup erhöht Kursziel für Human Genome von 17 Dollar auf 31 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
15.10.09 14:41
#182
Nero.
Danke el bundy
ich habe die Nachricht schon gestern gelesen bei google fin. hast die Nachrichten live aber ich warte nicht auf drei oder fünf Prozent sondern mehr
15.10.09 14:54
#184
Nero.
Träumen und hoffen
vor drei monaten hätten die wenigen gedacht wo jetzt der kurs steht!!!Warum sollten wir die 100euro nicht sehen es kann schnell gehen das hast du ja gesehen...
15.10.09 14:57
#185
el bundy
brauchst mir ned sagen
habe 927200 seit 1.80
aktuell noch acorn,kennt fast niemand
aktuell noch acorn,kennt fast niemand
15.10.09 15:05
#187
Nero.
Ich wollte
nur sagen das an der Börse alles möglich ist aber auch der totale verlust,man braucht einen guten riecher,geduld und glück
15.10.09 15:14
#190
Nero.
Nicht schlecht
das sind über 300% aber wenn du die Aktie bei 0,5euro gekauft hättest aber an der Börse darf man auf keinem fall denken was man gehabt hätte sondern was man hat!!!
15.10.09 15:18
#191
el bundy
ich handele anders
schaue nie nach was einem entgeht oder entgangen ist
renne auch nicht hinterher
suche unterbewertete oder zukunftsträchtige werte
steige ein
und bei 125%(früher ohne steuer 100%) halbiere ich bestand
und lass es liegen bis zum versauern
kostet deine keine nerven mehr
renne auch nicht hinterher
suche unterbewertete oder zukunftsträchtige werte
steige ein
und bei 125%(früher ohne steuer 100%) halbiere ich bestand
und lass es liegen bis zum versauern
kostet deine keine nerven mehr
15.10.09 15:26
#193
Nero.
Schade
das ich nicht so wie du vorgegangen bin als ich AIG bei 10euro gekauft habeund die ich bei 18euro verkauft habe
15.10.09 15:30
#194
el bundy
auf gehts
mal sehen was so kommt heute
http://www.nasdaq.com/aspx/...ol=ABC&symbol=AKF&selected=HGSI
http://www.nasdaq.com/aspx/...ol=ABC&symbol=AKF&selected=HGSI
15.10.09 15:42
#196
el bundy
so,tauche wieder etwas unter
noch ein rt chart
http://de.advfn.com/...t&s=USBB%3Ahgsi&p=0&t=37&vol=1
http://de.advfn.com/...t&s=USBB%3Ahgsi&p=0&t=37&vol=1

