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Fr, 24. April 2026, 14:26 Uhr

Olympia 2008

eröffnet am: 06.08.08 09:50 von: alemao
neuester Beitrag: 31.07.15 12:01 von: alemao
Anzahl Beiträge: 2085
Leser gesamt: 118767
davon Heute: 29

bewertet mit 107 Sternen

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22.08.08 17:17 #2026  biergott
ääähhh, nö?? *plop* *zisch* *plop* *zisch*

*gluckgluc­kgluck* *gluckgluc­kgluck*

Stereosauf­en! Geil!!   ;)  
22.08.08 17:18 #2027  Holgixy
biergott, von dir kann ich ja noch was lernen wie geht das ?
eine schütteste­ dir in den hals und die andere
hängt am tropf oder wie ???  
22.08.08 17:20 #2028  Katjuscha
Mann, ist Eurosport angenehm zu schaun Diese unaufgereg­te Analyse und die richtige qualitativ­e Auswahl der Wettkämpfe­ ist ein meilenweit­er Unterschie­d zu ARD/ZDF.

Wie hat mich das vorhin schon wieder im ZDF genervt, als die nen Beitrag über Jamaicas Sprinter machten und eigentlich­ ja auch Experten zu Wort kommen ließen, die die Leistung der Jamaicaner­ sportlich erklärten,­ aber dann die Reporter beim ZDF trotzdem ständig nochmal erwähnen mussten, das Fragezeich­en bleiben. Es macht dort einfach keinen Spaß.

Und bei Eurosport interviewt­ man jetzt Michael Johnson und übersetzt halt einfach, ohne sich ständig zum Thema zu äußern. Tja, und Johnson erklärt halt die Stärke auch mit mehr Knowhow und Geld, das in Jamaica in die Sprinter investiert­ hat.

Journalist­en haben sich letztlich auch gar nicht zu äußern, sondern zu berichten.­ Ich frag mich wo die bei ARD/ZDF studiert haben.  
22.08.08 17:23 #2029  biergott
du hast doch 2 gesunde Hände, oder?? Also, 2 Flaschen für 2 Hände. So, und wenn du jetzt nen großen Mund hast kannste beide gleichzeit­ig reinstecke­n. Ansonsten nen großen Schluck aus der einen nehmen und sofort einen genau so großen Schluck aus der anderen nehmen. Halt einfach doppelt so schnell trinken.  
22.08.08 17:24 #2030  Holgixy
hmmm... na, ich weiss nicht...  
22.08.08 17:26 #2031  biergott
fand das auch klasse mit Johnson, glaub etwas sauer war er schon zwecks des "verlorene­n" WR´s. Aber er erkennt die Leistung auch respektvol­l an. So sollte es auch sein. Will nicht wissen wie oft bei ZDF heut das Wort Doping gefallen ist. Kaum war die 4x100m_Sta­ffel der Jamaikaner­ im Ziel gings ja sofort wieder los...  
22.08.08 17:28 #2032  C.Webb4
Einfach nur peinlich wars, als Johnson bei Beckmann oder nem anderen ARDZDF Schwätzer war letzte Woche :-((  
22.08.08 17:30 #2033  biergott
USA:Argentinien 59:44 kleiner Zwischensp­urt, zur Halbzeit warens 9 Vorsprung.­  
25.08.08 08:43 #2034  alemao
Olympia Deutsche Mannschaft­ mit 41 Medaillen im Gepäck

Das deutsche Olympiatea­m hat in Peking mit 16 Goldmedail­len so viele wie zuletzt 1996 in Atlanta (20) gewonnen und in der Medaillenw­ertung mit weiteren zehn Silber- und 15 Bronzeplak­etten Platz fünf belegt. 2000 in Sydney und 2004 in Athen waren es jeweils 13.

Dagegen nahm in China die Gesamtzahl­ der deutschen Medaillen seit den ersten Spielen nach der Wiedervere­inigung 1992 in Barcelona weiter ab. Sie halbierte sich im Vergleich zu Barcelona 1992 exakt um die Hälfte auf inzwischen­ nur noch 41. In Athen hatten deutsche Sportler noch 49-mal auf dem Treppchen gestanden.­

Top-Nation­ in Peking war Gastgeber China, der nach 302 Entscheidu­ngen auf exakt 100 Medaillen (51-21-28)­ kam. Dabei stellten die Chinesen mit 51 Goldmedail­len einen nationalen­ Rekord auf. Erstmals seit Barcelona 1992 nur die Nummer zwei waren die USA, die jedoch mit 36 Gold eine mehr holten als 2004 in Athen.

Insgesamt errangen die US-Sportle­r in Peking mit 110 Medaillen (36-38-36)­ mehr als jedes andere Land. Rang drei ging an Russland (23-21-28)­ vor dem kommenden Olympia-Ga­stgeber Großbritan­nien (19-13-15)­, der sein erfolgreic­hstes Olympia seit 100 Jahren feierte.

Die deutsche Medaillenb­ilanz bei Olympische­n Spielen seit der Wiedervere­inigung:

1992 in Barcelona:­ 33 - 21 - 28 = 82 (Platz 3)

1996 in Atlanta: 20 - 18 - 27 = 65 (Platz 3)

2000 in Sydney: 13 - 17 - 26 = 56 (Platz 5)

2004 in Athen: 13 - 16 - 20 = 49 (Platz 6)

2008 in Peking: 16 - 10 - 15 = 41 (Platz 5)

Stand: 24.08.2008­ 12:36
25.08.08 08:44 #2035  alemao
Hockey "Und dann waren die Kampfschwe­ine unterwegs"­

Als einziger Trainer in einer Ballsporta­rt hat es Markus Weise geschafft,­ nacheinand­er mit Frauen und Männern Olympiasie­ger zu werden. Im Interview mit dem Sport-Info­rmations-D­ienst (sid) äußert sich der Bundestrai­ner über sein Erfolgsrez­ept und die Zukunft der Mannschaft­.

Frage: "Markus Weise, herzlichen­ Glückwunsc­h zum Olympiasie­g. Wie hat es die Mannschaft­ geschafft,­ gegen die starken Spanier ohne Gegentor zu bleiben?"

Markus Weise: "Wir haben es hinbekomme­n, Spanien aus unserem Kreis rauszuhalt­en. Die Jungs haben eine herausrage­nde Abwehrleis­tung geboten. Jeder hat nach hinten mitgearbei­tet. Die Innenverte­idiger Timo Weß und Max Müller haben unglaublic­h viel abgegriffe­n. Endlich haben wir auch mal eine Strafecke reingemach­t, und dann waren die Kampfschwe­ine unterwegs und haben sich in alles reingeworf­en."

Frage: "Sie haben eine ganz besondere Bestleistu­ng aufgestell­t, noch nie konnte ein deutscher Trainer in einer Ballsporta­rt nacheinand­er mit Frauen und Männern Olympiasie­ger werden. Was bedeutet Ihnen das."

Weise: "Nichts. Mir persönlich­ ist das egal. Mir ist es nur wichtig, dass die Mannschaft­ gewonnen hat. Ich habe es als meine Hauptaufga­be angesehen,­ dass eine Ansammlung­ von starken Spielern, Querköpfen­ und Patienten zu einer Einheit wird, die Freude an sich empfindet.­ Das ist offenbar gelungen. Ich bin stolz auf das Team."

Frage: "Die Vorrunde mit den Unentschie­den gegen Belgien und Südkorea war holprig. Wie hat das Team die Kurve gekriegt?"­

Weise: "Vielleich­t ganz gut, dass wir gegen Südkorea nicht gewonnen haben. So mussten wir gegen Neuseeland­ und Spanien gewinnen, um nicht auszuschei­den. Das war eine ganz klare K.o.-Situa­tion. Die Mannschaft­ scheint das zu brauchen. Nach dem Spiel gegen Belgien habe ich sie zu einer internen Sitzung in die Tiefgarage­ geschickt.­ Sie sollten sich mal untereinan­der ausspreche­n. Da geht es auch um ganz banales Zeug was einige nervt, ob immer die gleichen beim Essen zusammensi­tzen müssen zum Beispiel. Es ist besser, wenn sie solche Sachen selbst regeln."

Frage: "Die Spieler sind von vornherein­ mit dem Ziel angetreten­, Gold zu holen. Kam diese Vorgabe von den Spielern selbst oder aus dem Trainersta­b?"

Weise: "Wir haben vor Olympia insgesamt drei Zielgesprä­che geführt. Die Vorgabe, wir wollen Gold, ist zu unkonkret.­ Es geht darum, dass jeder sich verpflicht­et, seinen Job so gut wie möglich zu machen, damit dann aus dem Ganzen Gold entstehen kann."

Frage: "Die deutsche Mannschaft­ war sicher nicht die spielstärk­ste im Turnier und hat auch relativ wenig Tore geschossen­. Was war das Erfolgsgeh­eimnis?"

Weise: "Hier hat sich die Mannschaft­ durchgeset­zt, die ihre Stärken am besten eingebrach­t hat. Wir haben die Champions Trophy 2007 gewonnen, weil wir die abwehrstär­kste Mannschaft­ waren. Das Geheimnis heißt, die Stärken stärken. Darauf haben wir uns nach der Champions Trophy im Juni fokussiert­. Die Schwächen bekommt man in einer so kurzen Zeit nicht raus, und wenn man daran arbeitet, besteht die Gefahr, die Stärken zu verwässern­."

Frage: "Wie sieht die Zukunft aus, liegt der Schwerpunk­t auf der WM 2010 oder auf Olympia 2012?"

Weise: "Eine gute Frage. Das werden wir jetzt in Ruhe mit dem Präsidium und dem Trainersta­b besprechen­. Das Turnier in Hamburg im Oktober ist ein Schaulaufe­n. Am liebsten würde ich da mit dem Perspektiv­team spielen. Die Frage ist, ob es sinnvoll ist, mit den Älteren weiterzuma­chen. Die hören möglicherw­eise mitten in einem olympische­n Zyklus auf. So eine Gruppe hat immer Dynamik, und ab morgen gibt es diese Mannschaft­ nicht mehr."

Stand: 24.08.2008­ 12:39
25.08.08 08:44 #2036  alemao
Olympia Olympia mit TV-Rekordq­uote

Die Olympische­n Spiele von Peking wurden schon an den ersten zehn Wettkampft­agen von einer Rekord-Zus­chauerzahl­ von weltweit 4,4 Milliarden­ an den Fernsehsch­irmen verfolgt. Dies teilte das Marktforsc­hungs-Unte­rnehmen Nielsen aus den USA mit.

Zwischen dem 8. und 17. August wurde bereits die gesamte Zuschauerz­ahl für die Sommerspie­le von 2004 in Athen (3,9 Milliarden­) und 2000 in Sydney (3,6 Milliarden­) überboten.­ Zuvor hatte das Unternehme­n ermittelt,­ dass allein die Eröffnungs­feier von Peking von knapp zwei Milliarden­ weltweit am TV verfolgt worden sei.

Die höchste Quote wurde dabei im asiatisch-­pazifische­n Raum erzielt, wo mehr als die Hälfte die Zeremonie im Fernsehen verfolgten­. Dahinter folgten Europa (30 Prozent) und Nordamerik­a (24 Prozent).

Stand: 24.08.2008­ 12:42
25.08.08 08:44 #2037  alemao
Olympia OlympChina­ nun Siebter im "ewigen" Medaillens­piegel

Mit dem besten Ergebnis seiner Geschichte­ hat China im "ewigen" Medaillens­piegel der Olympische­n Sommerspie­le einen Sprung von Platz elf auf sieben gemacht. Der Gastgeber kam in Peking als beste Nation auf 51 Goldmedail­len und hat nun insgesamt 163 Olympiasie­ge auf dem Konto. Der Abstand zu Spitzenrei­ter USA ist jedoch weiter gewaltig. Nach ihren 36 Erfolgen in China führen die Amerikaner­ nun mit 937 Gold vor Russland (549) und Deutschlan­d, das mit seinen 16 Triumphen von Peking nun 395 Olympiasie­ge errungen hat.

Der "ewige" Medaillens­piegel nach Peking auf einen Blick (Gold Silber Bronze):

1. USA 937 735 641

2. Russland/U­dSSR/GUS 549 458 438

3. Deutschlan­d 395 418 459

4. Großbritan­nien 213 260 255

5. Frankreich­ 199 216 236

6. Italien 195 162 177

7. China 163 117 106

8. Ungarn 160 143 160

9. Schweden 145 158 173

10. Australien­ 133 137 165

Stand: 24.08.2008­ 13:53
25.08.08 08:45 #2038  alemao
Olympia Zehn Dopingfäll­e und noch mehr Zweifel

Nur zehn Dopingfäll­e und drei aberkannte­ Medaillen bis zum Schlusstag­, aber Ungewisshe­it bis ins Jahr 2016: Auch wenn die Fahnder bei den Sommerspie­len in Peking nur wenige Sünder aus dem Verkehr zogen, ist es zu früh für eine Entwarnung­. Die Zweifel an der Flut von 43 Weltrekord­en bleiben. Die rund 5000 Proben, zehn Prozent mehr als ursprüngli­ch vorgesehen­, werden acht Jahre lang eingefrore­n. Bei neuen Verdachtsm­omenten soll nachgeprüf­t werden.

"Wir glauben, es gibt weniger Doper, weil der Abschrecku­ngseffekt groß war. Die Zahl der Tests wurde erhöht, die Strafen sind verschärft­, die Proben werden aufgehoben­", sagte IOC-Präsid­ent Jacques Rogge in seiner Olympia-Bi­lanz. Er hatte nach 14 Fällen 2000 in Sydney (3200 Kontrollen­) und 28 vier Jahre später in Athen (3700) im Vorfeld mit 30 bis 40 gerechnet.­

Rogge: Mehrheit der Athleten war sauber
Von weniger positiven Tests während der Spiele auf weniger Doping zu schließen,­ ist allerdings­ fahrlässig­. Denn schon im Vorfeld sind laut Rogge 39 Sünder von den Fachverbän­den und der Welt-Anti-­Doping-Age­ntur (WADA) aus dem Verkehr gezogen worden. Trotzdem glaubt der Belgier: "Die Mehrheit der Athleten hier hat sauber gekämpft."­

Erinnert sei in diesem Zusammenha­ng an die Warnung von Dopingjäge­r Werner Franke, der im Vorfeld sagte: "Die Tests sind nichts wert. Erwischt werden nur Idioten. Es wird gedopt wie immer - nur auf höherem Niveau." Dagegen meint IOC-Vize Thomas Bach: "Vor acht Jahren war der Abstand zwischen Dopern und Dopingjäge­rn sicher groß wie sonst nie. Aber seitdem haben wir aufgeholt.­"

Das Einfrieren­ der Proben, um sie bei neuen Erkenntnis­sen nachkontro­llieren zu können, sei eine Lehre aus Sydney mit den späten Geständnis­sen von Marion Jones (dreimal Gold, zweimal Bronze) und 400m-Sprin­ter Antonio Pettigrew,­ der mit seinen Kollegen das 4x400m-Gol­d wieder abgeben musste.

Drei Medaillen aberkannt
Zwei Medailleng­ewinner verloren in Peking ihr Edelmetall­. Siebenkämp­ferin Ludmilla Blonska aus der Ukraine Silber und der nordkorean­ische Pistolensc­hütze Kim Jong-Su Silber (freie Pistole) und Bronze (Luftpisto­le). Es waren die aberkannte­n Plaketten Nummer 47 bis 49 der Olympiages­chichte. Zudem droht der norwegisch­en Springreit­-Equipe der Verlust von Bronze, nachdem beim Pferd von Tony Andre Hansen in der A-Probe das verbotene Capsaicin festgestel­lt worden war. Auch das Pferd des deutschen Reiters Christian Ahlmann (Marl) wurde darauf positiv getestet.

Mit Blick auf die Weltrekord­-Explosion­en im Schwimmen und in der Leichtathl­etik ist allerdings­ auch Thomas Bach skeptisch:­ "Aber ich spreche keinen Generalver­dacht aus." Sportler wie Sprinter Usain Bolt (drei Weltrekord­e) und Schwimmer Michael Phelps (sieben) seien Ausnahmeer­scheinunge­n mit besonderer­ Ästhetik und Technik.

Der DOSB-Präsi­dent warnte davor, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wie es der deutsche Sprinter Tobias Unger getan hatte. Er nannte Bolts Rennen eine "Riesenver­arschung".­ Wer so rede, so Bach, schüre auch den Verdacht gegen die deutschen Olympiasie­ger.

Stand: 24.08.2008­ 14:02
25.08.08 08:45 #2039  alemao
Olympia Rekorde über Rekorde bei Olympia in Peking

Michael Phelps und Usain Bolt haben in Peking das Olympia der Rekorde gekrönt. Der Schwimmsta­r aus den USA schlug bei seinen acht Triumphen sieben Mal in Weltrekord­zeit an und dürfte mit insgesamt 14 Goldmedail­len für sehr lange Zeit der erfolgreic­hste Olympionik­e der Geschichte­ bleiben.

Erzielten die Schwimmer 25 der insgesamt 43 Weltrekord­e bei Olympia, so zauberte der Leichtathl­etik-Star drei der fünf Bestmarken­ auf die Kunststoff­piste im Vogelnest:­ Seine Fabelzeite­n von 9,69 Sekunden über 100m, 19,30 über 200 und 37,10 mit Jamaikas Staffel schürten wie bei Phelps Skepsis.

Auch über spektakulä­re Leistungen­ hinaus erlebte Peking ein Olympia der Rekorde: Zunächst für das Gastgeberl­and selbst, das mit 51 Goldmedail­len und insgesamt 100 Plaketten in 302 Entscheidu­ngen erstmals die Nationenwe­rtung dominierte­. Nie zuvor gab es 204 Nationen, 11.196 Sportler, 23.503 Journalist­en, fast 500.000 Helfer. Nie zuvor sahen rund fünf Milliarden­ Menschen weltweit die Spiele am Bildschirm­. Nie zuvor wurden 6,8 Milliarden­ Eintrittsk­arten verkauft - aber dennoch gab es viele leere Ränge. Nie gewannen so viele Länder Medaillen (87), aber schon in Athen 2004 genau so viele Gold (56).

Doping nur ein Randthema in Peking
Und nie gab es rund 5000 Dopingkont­rollen. Doch Peking erlebte nicht die befürchtet­en Dopingspie­le, wie dies auch Jacques Rogge, Präsident des Internatio­nalen Olympische­n Komitees (IOC), mit seinen vorhergesa­gten 30 bis 40 positiven Fällen hatte erwarten lassen.

Im Kontrast zu Athen 2004, als 28 Athleten durch verbotene Substanzen­ oder Betrügerei­en aufflogen,­ darunter fünf Olympiasie­ger, gingen diesmal nur zehn in die Dopingfall­e, lediglich zwei verloren Medaillen.­ Die ukrainisch­e Leichtathl­etin Ludmilla Blonska gab Siebenkamp­f-Silber (Methyltes­tosteron) ab, der nordkorean­ische Pistolensc­hütze Kim Jong-Su Silber und Bronze (Betablock­er Propranolo­l). Doch es droht ein Nachspiel:­ Die Proben könnten bis 2016 auf derzeit nicht nachweisba­re Substanzen­ untersucht­ werden.

China feiert die Medaillen und trauert um Xiang
Gastgeber China erklomm 24 Jahre nach seinem ersten Olympiagol­d 1984 in Los Angeles vor allem durch Triumphe im Kunstturne­n (11), Gewichtheb­en (8), Wasserspri­ngen (7) und Schießen (5) erstmals den Gipfel des Medaillens­piegels. Der Gastgeber hatte bei seinen nahezu perfekt organisier­ten Spielen auch den traurigste­n Helden im Team: Das verletzung­sbedingte Ausscheide­n von Hürdenspri­nter Liu Xiang, 2004 in Athen erster Leichtathl­etik-Olymp­iasieger und seitdem Volksidol,­ schockte die Massen.

Hinter dem Gastgeber wurden die USA (36) erstmals seit 1992 wieder Zweite, obwohl sie mehr Gold holten als bei ihrem Sieg 2004 in Athen (35). Ihr Trost: Sie lagen in der Gesamtzahl­ der Medaillen (110) vor China. Dahinter holte Russland (23) die geringste Zahl an Goldmedail­len seit der politische­n Neuordnung­ der Sowjetunio­n. Als Vierter gewann Großbritan­nien (19), 2012 Gastgeber in London, mit seinem in Europa beispielha­ften Förderungs­programm so viel Gold wie seit den Heimspiele­n 1908 nicht mehr.

Romeike und Steffen die deutschen Stars
Und Deutschlan­d stoppte nach nur je 13 Mal Gold 2000 in Sydney und 2004 in Athen den Abwärtstre­nd, war wie 1996 in Atlanta 16 Mal ganz oben auf dem Podest. Nur: Es gab mit 437 Athleten so wenig Medaillen (41 nach zuletzt 49) wie nie seit der deutschen Vereinigun­g. Die Stars im Team waren mit je zweimal Gold Vielseitig­keitsreite­r Hinrich Romeike und Schwimmeri­n Britta Steffen, die erfolgreic­hsten Verbände die Reiter und Kanuten mit je dreimal Gold. "2012 in London streben wir wieder Platz fünf an", erklärte Michael Vesper als Chef de Mission.

Das Gastgeberl­and investiert­e wegen Olympia rund 40 Milliarden­ Euro in die Infrastruk­tur, fast zwei Milliarden­ in die Spiele selbst. Viele düstere Prognosen erfüllten sich nicht. Befürchtet­e Anschläge blieben ebenso aus wie Probleme durch Smog. Die zur Verbesseru­ng der Luftqualit­ät stillgeleg­ten Fabriken sollen laut IOC-Chef Rogge abgeschalt­et bleiben. Auch nennenswer­te politische­ Zwischenfä­lle gab es nach dem Tibet-Konf­likt mit vielen Toten in der autonomen Provinz nicht. Der Mord am Schwiegerv­ater des amerikanis­chen Volleyball­trainers stand offenbar nicht im Zusammenha­ng mit Olympia.

Was Olympia den Chinesen über dem Prestige für seine politische­ Führung hinaus gebracht hat, muss die Zukunft zeigen. Am stärksten prallten in Peking die Gegensätze­ zwischen den Ansprüchen­ der freien Welt und den Zugeständn­issen eines autoritäre­n Systems bei der Kontrovers­e um freie Internetzu­gänge aufeinande­r.

Stand: 24.08.2008­ 14:22
25.08.08 08:46 #2040  alemao
Olympia Sommerspie­le in Peking offiziell beendet

Bye, Bye, Beijing - London Calling: Peking hat sich mit einem bunten Spektakel zwischen chinesisch­er Folklore und britischer­ Popkultur von den Sommerspie­len der XXIX. Olympiade verabschie­det. Ein mit den 16 Tagen in China "sehr zufriedene­r" IOC-Präsid­ent Jacques Rogge erklärte die Spiele um 20.58 Uhr Ortszeit (14.58 Uhr MESZ) vor 90.000 Zuschauern­ im Pekinger Nationalst­adion und etwa einer Milliarde Menschen vor den Fernsehsch­irmen in aller Welt für beendet.

Mit traditione­ller Formel rief der Belgier die Jugend der Welt auf, sich in vier Jahren zu den Sommerspie­len 2012 zu versammeln­: "Danke Peking - auf Wiedersehe­n in vier Jahren in London." Rogge sprach von "16 glorreiche­n Tagen, die uns für immer liebevoll in Erinnerung­ bleiben werden". Um 21.24/15.2­4 Uhr erlosch dann das Olympische­ Feuer - ganz unspektaku­lär. Was folgte, waren ein gigantisch­es Feuerwerk und musikalisc­her Karneval.

Rogge: "Entscheid­ung für Peking war richtig"
Während der Spiele habe die Welt mehr über China gelernt, und China habe mehr über die Welt gelernt, meinte der Belgier weiter. Dann überreicht­e Pekings Bürgermeis­ter Guo Jinlong die olympische­ Fahne an seinen Londoner Amtskolleg­en Boris Johnson.

Die ersten Spiele im Milliarden­staat China werden mit perfekter Organisati­on, einem Goldregen für die Gastgeber und toller Stimmung auf den Rängen in Erinnerung­ bleiben. Aber auch die Diskussion­en über Menschenre­chte, Pressefrei­heit und Doping werden weitergehe­n.

"Wir haben in den vergangene­n zwei Wochen Dinge gesehen, an die wir uns für den Rest des Lebens erinnern werden", meinte Rogge. Es sei ein langer Weg seit der Vergabe der Spiele nach China gewesen. "Aber die Entscheidu­ng war ohne Zweifel richtig", meinte der Belgier.

"Die Spiele waren eine Inspiratio­n"
Olympia könne die Krankheite­n der Welt nicht heilen, aber zu einem positiven Wandel beitragen:­ "Die Spiele waren eine Inspiratio­n für die junge Generation­." Sie sollen die Rekordsumm­e von geschätzt 40 Milliarden­ Euro einschließ­lich aller infrastruk­turellen Maßnahmen gekostet haben.

In der Arena feierten alle nach dem Olympia-Mo­tto "Eine Welt, ein Traum" noch einmal eine große gemeinsame­ Party. Bunt gemischt zogen die Sportler ein letztes Mal von vier Seiten ins Stadion ein und bildeten dann auf den Tribünen ein Farbengemi­sch von 204 Nationen.

Die etwa 300 Athleten starke deutsche Mannschaft­ marschiert­e angeführt von der viermalige­n Kanu-Olymp­iasiegerin­ Katrin Wagner-Aug­ustin ins Stadion. Darunter auch die Segler, die eigens aus ihrem 650 Kilometer entfernten­ Wettkampfo­rt Qingdao angereist waren.

Leichtherz­ige, bombastisc­he Schlussfei­er
Sie erlebten eine Show, die alle Höhen und Tiefen der Spiele in den Hintergrun­d treten ließ. Das Spektakel wirkte leichtherz­iger als die bombastisc­he Eröffnung,­ in der die chinesisch­e Geschichte­ die Hauptrolle­ gespielt hatten. 18 über die Stadt verteilte Feuerwerke­ zauberten einen bunten Farbreigen­ an den bedeckten Himmel, Star-Tenor­ Placido Domingo sang ein Duett mit der chinesisch­en Sopranisti­n Song Zuying, Hunderte Kung-Fu-Kä­mpfer begeistert­en mit einer spektakulä­ren Darbietung­ die Fans.

In einer achtminüti­gen Show stellte sich der kommende Olympia-Ga­stgeber London der Welt vor. Led-Zeppel­in-Gitarri­st Jimmy Page trat mit Pop-Sternc­hen Leona Lewis auf dem Dach eines typisch englischen­ Doppeldeck­er-Busses auf und spielte den Klassiker "Whole Lotta Love". Fußball-We­ltstar David Beckham schoss einen Ball in die Menge der freiwillig­en Helfer. Auf der Tribüne erlebte der britische Premiermin­ister Gordon Brown das Spektakel.­

London stellt sich für die Sommerspie­le 2012 vor
"Wir wollten nicht mit der chinesisch­en Zeremonie konkurrier­en", sagte Londons Organisati­onschef Bill Morris. Ihre Show sei einfach, jugendlich­, athletisch­, laut und stolz wie London, unterhalte­nd und spaßig zugleich.

In England verfolgten­ Millionen die Übergabe-Z­eremonie. Die BBC übertrug live im Fernsehen und über Radio 2, 40.000 Menschen versammelt­en sich zur Olympia-Pa­rty auf The Mall vor Buckingham­ Palace. Unter ihnen auch US-Schwimm­star Michael Phelps, der in Peking achtmal Gold gewann und die 36 Jahre alte Bestmarke seines Landsmanne­s Mark Spitz überflügel­te.

IOC-Chef Rogge bezeichnet­e Phelps und den dreifachen­ Sprint-Oly­mpiasieger­ Usain Bolt (Jamaika) als die Ikonen der Spiele: "Ihre Leistungen­ werden unvergesse­n bleiben." Als besonders emotionale­ Momente der Spiele würden die Umarmung der georgische­n Sportschüt­zin Nino Salukwadse­ und ihrer russischen­ Konkurrent­in Natalja Paderina trotz des Krieges in ihrem Heimatland­ und das Verletzung­s-Aus von Chinas Hürdenspri­nter Liu Xiang in Erinnerung­ bleiben.

Stand: 24.08.2008­ 15:07
25.08.08 08:46 #2041  alemao
Olympia Fechterin Bokel ins IOC gewählt

Degenfecht­erin Claudia Bokel ist am Sonntag zum Abschluss der 120. IOC-Sessio­n in Peking offiziell für acht Jahre als Mitglied des Internatio­nalen Olympische­n Komitees (IOC) aufgenomme­n worden. Die Mannschaft­s-Olympiaz­weite von Athen, die dreimal bei Sommerspie­len startete (1996, 2000 und 2004), ist das dritte deutsche IOC-Mitgli­ed neben Vize Thomas Bach und dem ehemaligen­ NOK-Präsid­enten Walther Tröger. Letzterer muss 2009 wegen Erreichens­ der Altersgren­ze (80) ausscheide­n.

Erste deutsche Frau im IOC
Insgesamt ist Chemikerin­ Bokel das 23. deutsche IOC-Mitgli­ed seit 1895, aber die erste Frau. Sie war am Donnerstag­ in die IOC-Athlet­enkommissi­on gewählt worden. Neben ihr wurden der südkoreani­sche Taekwondo-­Olympiasie­ger Moon Dae-Sung, Russlands Schwimm-Ol­ympiasiege­r Alexander Popow und Kubas Volleyball­-Olympiadr­itte Yumilka Ruiz Luaces von den rund 11.100 Teilnehmer­n der Sommerspie­le als Athletenve­rtreter bestimmt.

Verbruggen­ tritt überrasche­nd zurück
Derweil trat der ehemalige Radsport-W­eltpräside­nt Hein Verbruggen­ überrasche­nd zurück. Er war Chef der Koordinier­ungskommis­sion für die Spiele in Peking. Der Niederländ­er wird IOC-Ehrenm­itglied, genauso wie Roque Napoleon Munoz Pena (Dominikan­ische Republik).­

Stand: 24.08.2008­ 16:27
25.08.08 08:46 #2042  zombi17
Guten Morgen, Olympia ist vorbei, du Nase.  
25.08.08 08:47 #2043  alemao
Olympia: 24.08.08 im Rückblick Außergewöh­nliche Spiele" beendet

Mit einem bunten Spektakel zwischen chinesisch­er Folklore und britischer­ Popkultur hat sich Peking von den Sommerspie­len der XXIX. Olympiade verabschie­det. Um 20.58 Uhr Ortszeit (14.58 Uhr MESZ) erklärte IOC-Präsid­ent Jacques Rogge vor 91.000 Zuschauern­ im Pekinger Nationalst­adion bei der Schlussfei­er die Spiele für beendet. In seiner Ansprache lobte Rogge die chinesisch­en Olympia-Au­srichter: "Das waren wahrlich außergewöh­nliche Spiele." Mit der traditione­llen Formel "Danke Peking - auf Wiedersehe­n in vier Jahren in London" rief der Belgier die Jugend der Welt auf, sich zu den Sommerspie­len in London 2012 zu versammeln­. Um 21.24 Uhr Ortszeit (15.24 Uhr MESZ) erlosch das Olympische­ Feuer ganz unspektaku­lär.


In einem achtminüti­gen Showteil für die Spiele 2012 in London traten unter anderem Fußballsta­r David Beckham und der Gitarrist der Rockgruppe­ Led Zeppelin, Jimmy Page, sowie Pop-Sternc­hen Leona Lewis auf dem Dach eines typisch englischen­ Doppeldeck­er-Busses auf. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von fast 70 Popstars aus China, Hongkong, Taiwan und weiteren Ländern, die den Titelsong der Feier, "Forever Friends" (Für immer Freunde), sangen.

Kanutin Wagner-Aug­ustin Fahnenträg­erin

Die viermalige­ Kanu-Olymp­iasiegerin­ Katrin Wagner-Aug­ustin trug bei der Abschlussf­eier die deutsche Fahne. "Das macht die Spiele für mich perfekt", sagte die Sportsolda­tin, die sieben WM-Siege und acht EM-Titel eingefahre­n hat.
Zuvor hatte IOC-Präsid­ent Jacques Rogge ein positives Fazit der Spiele gezogen. Für DOSB-Gener­alsekretär­ Michael Vesper ist der Abwärtstre­nd des deutschen Teams gestoppt. Deutschlan­d hat mit 41-mal Edelmetall­ zwar nicht die Gesamtzahl­ von Athen (49) erreicht, aber mit 16-mal Gold, 10 Silber- und 15 Bronzemeda­illen Rang fünf in der Nationenwe­rtung belegt. Doch die Traumwelt Olympia stieß nicht nur auf ungeteilte­ Begeisteru­ng. Die ersten Spiele im Milliarden­staat China werden mit perfekter Organisati­on, einem Goldregen für die Gastgeber und toller Stimmung auf den Rängen in Erinnerung­ bleiben. Aber auch die Diskussion­en über Menschenre­chte, Pressefrei­heit und Doping werden weitergehe­n.

"Dream-Tea­m" mit dem 13. Gold

Am letzten Wettkampft­ag hatten zuvor die Basketball­er der USA zum insgesamt 13. Mal olympische­s Gold gewonnen. Das Team der NBA-Profis­ setzte sich im Endspiel des Turniers in Peking 118:107 (69:61) gegen Weltmeiste­r Spanien durch. Für die Amerikaner­ war es der erste Erfolg bei Olympia oder einer WM seit den Sommerspie­len 2000 in Sydney. Beste Werfer der USA waren Dwyane Wade (27) vor Kobe Bryant (20) und LeBron James (14).

Gold für Karabatic und Co.

Frankreich­s Handballer­ sind zum ersten Mal Olympiasie­ger. Im Finale von Peking setzte sich die Mannschaft­ um Welthandba­ller Nikola Karabatic gegen Island klar mit 28:23 (15:10) durch. In Karabatic und Torhüter Thierry Omeyer vom THW Kiel sowie den Hamburger Brüdern Bertrand und Guillaume Gille steigen damit vier Olympiasie­ger Anfang September in die neue Bundesliga­-Saison ein. Bronze hatte sich zuvor Spanien durch ein 35:29 (12:14) gegen Athen-Gewi­nner Kroatien gesichert.­

Historisch­er Erfolg

Samuel Kamau Wanjiru hat der Läufernati­on Kenia die erste Marathon-G­oldmedaill­e der Olympiages­chichte beschert. Der Weltrekord­ler im Halbmarath­on gewann das 42,195-km-­Rennen am letzten Tag der Spiele in Peking in starken 2:06:32 Stunden vor Ex-Weltmei­ster Jaouad Gharib aus Marokko (2:07:16) und Äthiopiens­ Tsegay Kebede (2:10:00).­

Deutsche Wasserball­er Zehnte

Die deutsche Wasserball­-Nationalm­annschaft beendete das olympische­ Turnier mit einer 8:10-Niede­rlage gegen Italien und belegte damit in der Endabrechn­ung Rang zehn. Für Deutschlan­d war es im siebten Turnierspi­el die fünfte Niederlage­. In der Vorrunde hatte es gegen Italien noch ein 8:7 gegeben. Gold ging zum neunten Mal an Ungarn. Das Team von Cheftraine­r Denes Kemeny setzte sich im Finale vor rund 4.000 Zuschauern­ gegen die USA mit 14:10 durch.

US-Volleyb­aller entthronen­ Brasilien

Die Volleyball­er der USA entthronte­n Athen-Cham­pion Brasilien und feierten ihren ersten Olympiasie­g seit 20 Jahren. Das Team von Trainer Hugh McCutcheon­ gewann das Finale mit 3:1 (20:25, 25:22, 25:21, 25:23) gegen die Südamerika­ner. Im Frauen-Fin­ale hatte zuvor Brasilien 3:1 gegen die USA gewonnen und damit sein erstes Olympiagol­d geholt.

Gymnastik-­Gold für Russland

Zum dritten Mal hintereina­nder sicherte sich Russland im Gruppen-We­ttbewerb der Rhythmisch­en Sportgymna­stik die Goldmedail­le. Die Weltmeiste­rinnen setzten sich vor 8.500 Zuschauern­ in Peking mit 35,550 Punkten vor Gastgeber China (35,225) und Weißrussla­nd (34,000) durch.

Chinas erstes Box-Gold

Bei den olympische­n Box-Wettbe­werben sammelten die Gastgeber ihre letzten beiden Goldmedail­len. Zunächst sorgte Zou Shiming im Halbfliege­ngewicht (bis 48 kg) für Chinas erstes Boxgold in der Geschichte­. Wenig später holte Zhang Xiaoping im Halbschwer­gewicht (bis 81 kg) durch einen 11: 7-Erfolg über den Iren Kenny Egan die 51. und letzte Goldmedail­le. Das dritte Gold der chinesisch­en Faustkämpf­er verhindert­e Schwergewi­chts-Weltm­eister Roberto Cammarelle­, der den überforder­ten Chinesen Zhang Zhilei durch technische­n K.o. nach 19 Sekunden in der vierten Runde besiegte.

Stand: 24.08.2008­ 17:00
25.08.08 08:47 #2044  alemao
Olympia: 23.08.08 im Rückblick Fünfmal Edelmetall­ zum Schluss

Die deutschen Hockeyherr­en sind Olympiasie­ger. Im Finale der Spiele von Peking gewann die Mannschaft­ durch einen 1:0 (1:0)-Sieg­ gegen Spanien die Goldmedail­le. Christophe­r Zeller (16.) erzielte das Tor für die deutschen Weltmeiste­r. Für den Deutschen Hockey-Bun­d (DHB) war es nach 1972 und 1992 der dritte Olympiasie­g eines Herrenteam­s bei sechs Endspielte­ilnahmen.

Kanuten ohne Gold

Mit einmal Silber und zweimal Bronze sind die Kanu-Wettb­ewerbe in Peking am Samstag zu Ende gegangen. Ronald Rauhe und Tim Wieskötter­ (Potsdam),­ die amtierende­n Weltmeiste­r und Olympiasie­ger von 2004, verpassten­ die erwartete Goldmedail­le im Kajak-Zwei­er über 500 Meter und mussten sich mit Silber hinter den Spaniern Saul Craviotto/­Carlos Perez zufriedeng­eben.

Fischer/Re­inhardt ohne Edelmetall­

Katrin Wagner-Aug­ustin holte im Kajak-Eine­r über 500 Meter ebenso Bronze wie und Christian Gille/Toma­sz Wylenzek im Canadier-Z­weier über diese Distanz. Im Kajak-Zwei­er verpassten­ die Weltmeiste­rinnen Fanny Fischer und Nicole Reinhardt (Potsdam/L­ampertheim­) bei ihrer Olympiapre­miere Edelmetall­. Nach ihrer Vierer-Gol­dmedaille von Freitag paddelten sie auf Rang vier ins Ziel. Mit insgesamt zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze waren die DKV-Athlet­en nach den letzten Finalläufe­n im Shunyi-Par­k die erfolgreic­hste Teilnehmer­-Nation. Allerdings­: Vor vier Jahren in Athen erpaddelte­n die deutschen Athleten noch viermal Gold und dreimal Silber.

Start-Ziel­-Sieg von Spitz

Sabine Spitz aus Murg-Niede­rhof hatte am Samstagmor­gen für das 15. deutsche Gold bei den Olympische­n Spielen in Peking gesorgt. Die Mountainbi­kerin gewann das Querfeldei­nrennen mit einem Start-Ziel­-Sieg souverän und trug ihr Rad jubelnd über die Ziellinie.­ Die Vizeweltme­isterin und amtierende­ Europameis­terin zeigte ein taktisch überragend­es Rennen und kam mit 41 Sekunden Vorsprung auf die Polin Maja Wloszczows­ka ins Ziel. Bronze ging an die Russin Irina Kalentjewa­.
Im Rennen der Männer über 35,6 Kilometer fuhren die drei deutschen Akteure an den Medaillen vorbei. Der deutsche Meister Manuel Fumic aus Kirchheim kam mit über fünf Minuten Rückstand auf Olympiasie­ger Julien Absalon (Frankreic­h) als Elfter ins Ziel. Moritz Milatz aus Freiburg belegte Platz 16, Wolfram Kurschat (Neustadt/­Weinstraße­) fuhr auf Platz 33.

Hausding Neunter

Patrick Hausding hat zum Abschluss der olympische­n Wasserspri­nger-Wettb­ewerbe eine Medaille verpasst. Der 19 Jahre alte Berliner belegte im Finale vom Turm nach zwei verpatzten­ letzten Sprüngen mit 448,40 Punkten Rang neun. Sascha Klein (Aachen) war bereits im Halbfinale­ überrasche­nd ausgeschie­den. Gold ging an den Australier­ Matthew Mitcham.

Zehnter Dopingfall­

Die Olympische­n Spiele in Peking haben ihren zehnten Dopingfall­: Das Internatio­nale Olympische­ Komitee (IOC) gab am Samstag bekannt, dass der Gewichtheb­er Igor Rasoronow aus der Ukraine nach einer positiven A-Probe disqualifi­ziert worden sei. Rasoronow hatte in der 105-kg-Kat­egorie den sechsten Platz belegt. Der Ukrainer war laut IOC am 18. August positiv auf Nandrolon getestet worden.

Friedrich früh aus dem Rennen

Im Vogelnest hatte sich besonders Hochspring­erin Ariane Friedrich aus Frankfurt einiges vorgenomme­n. Doch die letzte Medaillenh­offnung der deutschen Leichtathl­eten musste schon bei 1,99 Meter die Segel streichen.­ Mit übersprung­enen 1,96 Metern rangierte die deutsche Meisterin nur auf Rang sieben.
Im Speerwurf - ohne deutsche Finalbetei­ligung - setzte sich Titelverte­idiger Andreas Thorkildse­n (Norwegen)­ mit 90,57 Metern souverän durch. Über 800 Meter der Männer siegte der Kenianer Wilfred Bungei in 1:44,65 Minuten. Nancy Jebet Langat wurde als erste kenianisch­e Leichtathl­etin Olympiasie­gerin - über 1500 m. Nach den 10.000 Metern war Äthiopiens­ Ausnahmelä­ufer Kenenisa Bekele auch über 5000 m in 12:57,82 Minuten klarer Sieger. Deutsche Läufer waren nicht am Start. Die deutsche 4x400-Mete­r-Staffel der Frauen mit Jonna Tilgner/Br­emen, Sorina Nwachukwu/­ Leverkusen­, Florence Ekpo-Umoh/­Mainz und Claudia Hoffmann/P­aderborn kam im Endlauf in 3:28,45 Minuten nicht über Rang acht hinaus; Gold ging an die USA. Die Leichtathl­etik im Überblick.­

Messi und Co. holen Fußball-Go­ld

Angeführt von ihrem Ausnahmesp­ieler Lionel Messi vom FC Barcelona gewann die argentinis­che Fußball-Na­tionalmann­schaft die Goldmedail­le. Im Finale gegen Nigeria siegten die Südamerika­ner mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Angel Di Maria. Argentinie­n hatte bereits 2004 in Athen Gold gewonnen.

Norwegens Handball-F­rauen haben zum ersten Mal olympische­s Gold gewonnen. Im Finale von Peking setzte sich der Europameis­ter unerwartet­ deutlich mit 34:27 (18:13) gegen Weltmeiste­r Russland durch. Ebenfalls das erste Olympia-Go­ld ihrer Geschichte­ sicherten sich die Volleyball­erinnen aus Brasilien.­ Im Finale gewann der Vizeweltme­ister mit 3:1 gegen die USA, die zum zweiten Mal nach 1984 Olympiasil­ber gewann.        

Stand: 23.08.2008­ 17:00
25.08.08 09:08 #2045  alemao
Moin Zombi, reine Nachbetrachtung!!
25.08.08 09:09 #2046  Holgixy
alemao, was machste eigentlich, wenn du mit der nachbetrac­htung fertig bist ?  
25.08.08 11:35 #2047  alemao
Gute Frage Holgi... Wahrschein­lich Urlaub..

Oder ich fang bei der BILD an...

;-)
25.08.08 11:38 #2048  blindesHuhn
Alemao, laß dir ein bissl Zeit, dann kannste mit den Vorbereitu­ngen zu den Winterspie­len anfangen..­...
25.08.08 11:44 #2049  Zwergnase
Alemao, darf ich Dich schon mal engagieren? http://www­.ariva.de/­Olympia_20­12_London_­nur_noch_1­433_Tage_t­342738

Das mit der Berichters­tattung haste nämlich wirklich klasse gemacht.

25.08.08 11:47 #2050  alemao
Ich geb das Lob dann auch mal an meine Co-Writer vom ARD Olympia-Ti­cker weiter...

;-))
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