Airbus SE Aktie - Diskussionen
Die europäische Rüstungswirtschaft steht vor einem historischen Umbruch: Bis 2030 sollen sich die Verteidigungsausgaben der EU-Staaten nahezu verdoppeln. Deutschland entwickelt sich dabei zum industriellen und politischen Motor der Aufrüstung – mit weitreichenden Folgen für Unternehmen wie Rheinmetall, KNDS und die gesamte Zulieferkette.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Europas Rüstungswende: Milliardenaufträge, deutsche Schlüsselrolle und neue Kapazitäten.
Das milliardenschwere FCAS-Projekt droht am Streit zwischen Airbus und Dassault zu zerbrechen. Europa steht vor der Frage: Neuanfang mit neuen Partnern oder Scheitern?
Lesen Sie den ganzen Artikel: Kampfjet-Chaos in Europa: Airbus gegen Dassault – scheitert nun das FCAS-Projekt?
Boeing arbeitet laut Wall Street Journal an einem Nachfolgemodell für die 737 MAX. Währenddessen drängt Airbus mit dem A321 XLR verstärkt in lukrative Langstreckenmärkte vor und das auch zum Nachteil der Lufthansa.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Boeings geheimer 737-Nachfolger – Airbus greift mit dem XLR Lufthansa an
Es wurden 60 % der Prognose in 75% der Zeit bislang ausgeliefert. Da müssen jetzt die restlichen 40% in nur 25% der Zeit ausgeliefert werden.Ist natürlich ambitioniert, auch wenn man im letzten Jahr sehen konnte, daß man im letzten Jahresquartal ordentlich Gas geben kann. Letztes Jahr hat man dann unter ähnlichem Umständen knapp die Prognose verfehlt. Könnte mir vorstellen, daß es in diesem Jahr ähnlich wird. Wäre vielleicht sinnvoller die künftigen Jahresprogosen noch"konservativer" abzugeben, damit auch mal wieder etwas übertroffen werden kann.
https://www.aero.de/news-50889/Airbus-Auslieferungen-springen-an.html "....Airbus hat im September 71 neue Verkehrsflugzeuge auf 41 Kunden verteilt. Damit steht der Hersteller 2025 nun bei insgesamt 507 Auslieferungen.... Konzernchef Guillaume Faury hatte im Sommer bei der Vorlage der Halbjahreszahlen allerdings das Ziel von etwa 820 ausgelieferten Flugzeugen bestätigt. Jetzt sind nur rund 60 Prozent des Jahresziels erreicht, obwohl bereits drei Viertel des Jahres vorbei sind. In den noch verbleibenden drei Monaten muss Airbus also noch mehr als 300 Flugzeuge an Kunden ausliefern, um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen
Mit dem Start-up Polaris und einem innovativen Raumflugzeug plant die Bundeswehr eine neue Dimension militärischer Einsatzfähigkeit im All. Trotz bahnbrechender Technologie bleiben Experten skeptisch.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Geheimplan der Bundeswehr: Wie die Bundeswehr und Polaris die Rüstungsindustrie ins All bringen wollen
Airbus verdoppelt die Eurofighter-Produktion und profitiert von milliardenschweren Rüstungsaufträgen aus Berlin und Ankara. Gleichzeitig investiert die Bundeswehr in hunderte neue Radpanzer – und Boeing meldet die höchsten Flugzeugauslieferungen seit 2018.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Aufrüstungswelle in Europa: Eurofighter-Comeback und Milliardenaufträge aus Berlin und Ankara
Rheinmetall steht kurz vor dem ersten großen Raumfahrtauftrag seiner Geschichte: Die Bundeswehr plant 40 Aufklärungssatelliten – als Antwort auf Abhängigkeiten von US-Diensten wie Elon Musks Starlink. Mit einem geschätzten Auftragswert von bis zu drei Milliarden Euro markiert das Projekt einen strategischen Wendepunkt für die deutsche Verteidigungspolitik.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Milliarden fürs All: Rheinmetall baut Spionagesatelliten, Europas Raumfahrt fusioniert und die US-Rüstung boomt
Airbus sichert sich auf der Luftfahrtmesse in Dubai Vorverträge mit Air Europa und Flydubai über insgesamt bis zu 190 Flugzeuge, die bisher auf Boeing gesetzt hatten. Diese Abkommen könnten die Marktstellung von Airbus im Wettbewerb mit Boeing stärken.
Den zahlenmäßig größten Auftrag kündigte Flydubai an: Der arabische Billigflieger unterschrieb einen Vorvertrag über 150 Mittelstreckenjets vom Typ A321neo. Bisher hatte die Gesellschaft nur auf Maschinen von Boeing gesetzt. Einen weiteren Vorvertrag unterzeichnete die spanische Fluggesellschaft Air Europa: Sie will ihre Boeing-Langstreckenflotte erneuern und zu diesem Zweck bis zu 40 Airbus-Großraumjets vom Typ A350-900 ordern.
Reiche: Aufträge sichern Airbus-Standorte wie in Hamburg
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche besuchte im Rahmen ihrer Reise in der Golfregion die Dubai Air Show. Sie führte Gespräche mit Flydubai, Airbus-Manager Lars Wagner, Emirates-Chef Tim Clark. Mit dem Auftrag könnten Standorte wie Hamburg langfristig gesichert werden, sagte Reiche. Sie hatte am Montag zunächst von 100 Maschinen gesprochen, die Flydubai geordert habe.
Der Airbus A321neo ist die Langversion des Mittelstreckenjets A320neo, der sparsameren Neuauflage des seit den 1980er Jahren gebauten Airbus A320. Die Langversion A321neo bietet mehr Sitzplätze als die Standardversion und ist inzwischen das am stärksten gefragte Modell. Zudem hat Airbus mit der A321XLR inzwischen eine Langstreckenvariante des Jets im Angebot.
Weiterer Auftrag
Außerdem bestellte die arabische Fluggesellschaft Etihad insgesamt 13 Airbus-Großraum-Passagierjets der Typen A330neo und A350-1000 sowie drei Frachter vom Typ A350F. Die afrikanische Ethiopian Airlines entschied sich für weitere sechs A350-900. Und Gulf Air unterzeichnete einen festen Auftrag über 15 Boeing-Langstreckenjets vom Typ 787 "Dreamliner".
Ein schon länger erwarteter Großauftrag der arabischen Fluglinie Emirates für das größte Airbus-Modell A350-1000 scheint aber nicht in Sicht. Emirates-Chef Clark sagte, er sei an dem Flugzeug nicht interessiert, weil die Antriebe seine Anforderungen nicht erfüllten. Schon vor zwei Jahren hatte Clark die Triebwerke der A350-1000 als zu wartungsintensiv kritisiert und den Hersteller Rolls-Royce öffentlich abgekanzelt. Damals bestellte er wider Erwarten nur eine kleinere Zahl von Maschinen in der Standardversion A350-900.
Boeing hingegen konnte bei Emirates in Dubai erneut punkten. Die Fluggesellschaft aus Dubai orderte am Montag zusätzliche 65 Großraumjets vom Typ Boeing 777X, obwohl die modernisierte Neuauflage des Verkaufsschlagers 777X inzwischen sieben Jahre Verspätung hat. Inzwischen hat Emirates 270 Passagierjets der 777X-Reihe bestellt.
Die 777X soll deutlich weniger Treibstoff verbrauchen als ihre Vorgängerin. Konkurrenzmodell ist der Airbus A350 - vor allem in seiner Langversion A350-1000.
Quelle: dpa-AFX


