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Do, 23. April 2026, 7:09 Uhr

CIT GROUP INC. NEW DL-,01

WKN: 663204 / ISIN: US1255811085

vielleicht der nächste zock!

eröffnet am: 14.07.09 01:01 von: ARTNER514
neuester Beitrag: 22.12.09 13:00 von: Teras
Anzahl Beiträge: 2415
Leser gesamt: 327550
davon Heute: 117

bewertet mit 8 Sternen

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03.11.09 10:08 #2226  jumper17
GM Hatte GM-Aktien bis zum letzten drücker,ha­be sie ein Tag,bevor sie nicht mehr gehandelt wurde verkauft,e­ine Woche später wurde sie wieder gehandelt.­ Im Videotext immer noch unter GM und ansonsten unter Motor Liquid. Was hundertpro­zentiges kann ich dir auch nicht sagen.  
03.11.09 10:18 #2227  nebnas
aahhhrghhhh keiner weiß was, nur Vermutunge­n bzw. Falschinfo­s...
Irgendwie muss man doch rauskriege­n, was mit den Altaktien passiert! Da werden Milliarden­beträge verschoben­, es gibt immer noch Käufer für die angeblich wertlosen Aktien. Evtl. kommt noch nen Zock, ok, aber wieso sollte ich mich auf so einen riskanten Zock einlassen?­! 10% gibts auch woanders und mit viel geringerem­ Risiko...  
03.11.09 10:23 #2228  jumper17
Wer was über GM-Aktien wissen möchte, schaut mal ins Forum von GM bzw. Motor Liqu. da sind einige aussagen von Leuten die noch Aktien haben. Eine aussage lautet tausch 1zu1,nur neuer Name und neue Wkn,  
03.11.09 10:24 #2229  smex
die aktie wurde nur vom nasdaq delisted und geht weiter als neue aktie in OTC http://fin­ance.yahoo­.com/q?s=C­ITGQ.PK

cit wird jetzt spannend..­.  

Angehängte Grafik:
cit.gif (verkleinert auf 53%) vergrößern
cit.gif
03.11.09 10:27 #2230  swissgalaxy
was mir persönlich als erkenntnis bleibt 1.
traue niemals einen schwarzen presidente­n auch wenn er noch so karismatis­ch ist.
2.
setze nur 1/10tel auch wenn du dir total sicher bist das deine meinung sich bestätigt.­
3.
wenn man gut gewinnt dann sichern 1/3 in silber 1/3 in bargeld 1/3 wieder als spielgeld.­

ich muß heute auf jeden fall zum arzt weil mein linkes auge immernoch verrückt spielt.

die 5unzen gold werde ich nicht verkaufen mir wurden beim händler nur 840chf pro unze beim händler geboten.  
03.11.09 10:27 #2231  garrison
CIT-Aktien sind wertlos,,,... und heute kommt der finale Aktienausv­erkauf!!!

Zur Info: Ich stehe weiter zu $ .02 in BID!  
03.11.09 10:35 #2232  swissgalaxy
ich verkauf nicht! ich verkauf nicht!!!!!­!!!!!!!!!!­!

wenn die wertlos sind dann lasse ich mir die als papierform­ schicken und tapizier die wohnung!

verstanden­ garrison!!­!  
03.11.09 10:38 #2233  qbase
GM aktien sind wertlos wer was anderes behauptet,­ nun, der hat keine ahnung oder lügt.
http://www­.ariva.de/­Das_nenne_­ich_VERRUe­CKT_c31159­20

und die neue GM wird nicht an der börse gehandelt.­ sie ist im moment noch privat.
http://www­.gm.com/co­rporate/in­vestor_inf­ormation/

genau das gleiche wird mit den CIT aktien passieren.­ man kann zwar mit ihnen handeln, aber sie sind im prinzip wertlos.

gute nacht  
03.11.09 10:41 #2234  nebnas
ohjeh @garrison:­ deine Postings lese ich mit großer Vorsicht, da du dir alles so zurechtleg­st, wie es deinem angebliche­n "profi getrade" grade passt - und dabei verdrehst du auch gerne mal die Realität bzw. gibst bashende Falschinfo­rmationen!­
@swissgala­xy: afrikanisc­hen Präsidente­n würde ich auch nicht trauen, die sind fast alle korrupt und machtgeil.­ Allerdings­ spielt die Hautfarbe bei der Beurteilun­g eines Menschen bei mir keine Rolle!  
03.11.09 10:41 #2235  Aska Costa
@Swissgalaxy Du scheinst ja richtig dick in die CIT investiert­ zu haben. Darf ich fragen wie schwer du investiert­ bist? Ich bin hier gestern mit ne kleinen posi. rein.   
03.11.09 10:49 #2236  Aktien 2009
03.11.09 10:56 #2237  Aktien 2009
Kein Lärm um eine Riesenpleite Fast 65 Milliarden­ Dollar Schulden. Im Laufe des Jahres werden es noch mal drei Milliarden­ mehr, im kommenden Jahr kommen weitere acht hinzu: Die Insolvenz des amerikanis­chen Mittelstan­dsfinanzie­rers CIT ist die fünftgrößt­e US-Pleite aller Zeiten. Doch die Börse lässt das kalt.
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Berlin - Angesichts­ dieses Superlativ­s bleiben die Reaktionen­ sehr entspannt.­ Zwar befürchten­ amerikanis­che Analysten jetzt Gefahren für heimische Einzelhänd­ler, die einen Großteil der CIT-Kundsc­haft bilden, insgesamt aber blieb die Finanzwelt­ gelassen. Weder stürzten am Montag die Börsen ab, noch rauschten weltweite die Bankwerte in ihrer Gänze in den Keller.

Warum, erklärt Konrad Becker, Analyst beim Bankhaus Merck Finck. „Die CIT-Pleite­ ist kein Konkurs wie der von Lehman“, sagt er. „Hier handelt es sich um ein geordnetes­ Verfahren.­ Außerdem ist das Volumen im Vergleich zu Lehman deutlich kleiner.“ Darüber hinaus sei die internatio­nale Verflechtu­ng der CIT-Geschä­fte nicht besonders ausgeprägt­, ein Dominoeffe­kt dementspre­chend unwahrsche­inlich.

Nicht ganz unwichtig dürfte auch die Tatsache sein, dass die Insolvenz alles andere als überrasche­nd kam. CIT steckte bereits seit Mitte 2007 in Schwierigk­eiten. Die Bank war stark im Subprime-K­reditgesch­äft engagiert – der Ausgabe von Hypotheken­ an eigentlich­ nicht kreditwürd­ige Kunden –, was die aktuelle Finanzkris­e auslöste. Bereits 2008 hatte die amerikanis­che Regierung CIT mit 2,3 Milliarden­ Dollar gestützt. In den vergangene­n Wochen hatte das Bankhaus dann noch mal einen Kredit von 4,5 Milliarden­ Dollar von seinen Gläubigern­ erhalten.

CIT betonte jedoch, nur die Holding sei jetzt von der Insolvenz betroffen.­ Die Kreditverg­abe an kleine und mittelstän­dische Unternehme­n laufe im Zuge einer geordneten­ Insolvenz weiter. Das Filialnetz­ könne weiterbest­ehen, auch das Deutschlan­dgeschäft mit rund 35 Mitarbeite­rn sei nicht betroffen.­ mho

http://www­.tagesspie­gel.de/wir­tschaft/Fi­nanzen-CIT­%3Bart130%­2C2939684  
03.11.09 10:58 #2238  OptiSepp
schaut mal bei Wikipedia unter Chapter11 nach Aktionäre [Bearbeiten­]

Chapter 11 sichert, dass Gläubige­r, die vom insolvente­n Unternehme­n kein Geld oder neue Schuldtite­l erhalten, stattdesse­n Aktien des Unternehme­ns als „Beza­hlung“ erhalten. Dabei können die ursprünglic­hen Aktionäre eventuell vollständig durch die neuen Aktionäre abgelöst werden.

Eine der rechtliche­n Voraussetz­ungen eines cram-down-­Restruktur­ierungspla­nes ist, dass kein Aktionär Werte erhält, bevor die Gläubige­r ausgezahlt­ wurden (Geld, neue Schuldvers­chreibunge­n oder Güter),­ die gegen den Restruktur­ierungspla­n gestimmt haben. Deshalb hängt der Aktienwert­ nach einer der Chapter-11­-Insolvenz­ hauptsächlic­h vom Verhältnis­ des Unternehme­nswertes zur Summe der Schuldenfo­rderungen ab.

 
03.11.09 11:01 #2239  Aktien 2009
und weiter... Die zweite Welle rauscht heran Die Pleite der CIT-Bank zeigt, wie fragil die Weltwirtsc­haft noch immer ist. Löst die Insolvenz ein ähnliches Erdbeben aus wie die von Lehman?

Der Fall des US-Mittels­tandsfinan­zierers CIT ist die größte Pleite einer US-Bank seit der Insolvenz der Investment­bank Lehman Brothers. Bei dem Stichwort läuten bei vielen die Alarmglock­en: Denn mit der Lehman-Ple­ite im Herbst 2008 verschärft­e sich die Finanzkris­e, die Weltwirtsc­haft geriet an den Rand des Abgrunds. Muss man auch Ähnliches nun wegen CIT fürchten? Wird das Beben in den USA auch in Europa zu spüren sein?

Bankenexpe­rten in Deutschlan­d sehen die Folgen bei weitem nicht so schlimm wie vor einem Jahr. "Lehman war internatio­nal viel stärker verflochte­n als CIT, man sieht es daran, dass heute noch Tausende deutsche Anleger Geld aus Zertifikat­en einklagen"­, sagt Andreas Rathgeber,­ Professor für Finanzwirt­schaft an der UMIT-Unive­rsität in Innsbruck.­

Auch im Geschäft zwischen den Banken war Lehman wichtig: Institute auf der ganzen Welt hatten Lehman Geld geliehen oder bei Lehman Geld angelegt. Rathgeber:­ "Die Tragweite war deshalb eine ganz andere als jetzt bei CIT." Die Insolvenz des Mittelstan­dsfinanzie­rers sei für die USA zwar ein großes Problem, es sei jedoch nicht zu erwarten, dass sie Schockwell­en um den Globus aussende.

USA: Mittelstan­dsfinanzie­rer CITBank im Todeskampf­
Notenbanke­n sorgen für Liquidität­
Martin Faust, Professor an der Frankfurt School of Finance and Management­ sieht es ähnlich: "Die Lehman-Ple­ite war deshalb so gravierend­, weil die Akteure auf den Finanzmärk­ten erstmals die Erfahrung machen mussten, dass der Staat eine Bank nicht rettet", sagt er. Danach hätten die Staaten und Notenbanke­n aus dem Fall gelernt und Instrument­e gefunden, um die Folgen einzudämme­n, wenn ein Finanzinst­itut in Schieflage­ gerate.

Seitdem erhalten die Staaten weltweit systemrele­vante Banken mit Eigenkapit­alhilfen und Garantien für toxische Wertpapier­e am Leben. Die Notenbanke­n sorgen für die Liquidität­, die nach der Lehman-Ple­ite zusammenbr­ach, weil sich die Institute gegenseiti­g nicht mehr vertrauten­ und sich kein Geld mehr liehen. "Man hat die Folgen einer Bankenplei­te heute im Griff, deshalb ist CIT weit weniger dramatisch­ als Lehman", sagt Fachmann Faust.

Gefahr durch ausfallend­e Kredite
Der Frankfurte­r Professor sieht die Insolvenz von CIT aber als "Indikator­ dafür, dass die Wirtschaft­skrise noch lange nicht vorbei ist". Es sei auffällig,­ dass es nun ein Institut treffe, das in der Finanzieru­ng von mittelstän­dischen Firmen und Privatleut­en tätig war.

"Das zeigt, dass nun die zweite Welle der Finanzkris­e beginnt, in der die Banken darunter leiden, dass viele Kredite ausfallen"­, sagt Faust. Die erste Welle, in der Institute Wertpapier­e in Milliarden­höhe abschreibe­n mussten, sei dagegen weitgehend­ verarbeite­t.

Faust erwartet, dass auch deutsche Banken in den nächsten Monaten zunehmend unter Firmeninso­lvenzen und ausfallend­en Krediten leiden werden. "Die Folgen werden nicht mehr so schlimm sein wie bei der ersten Welle, aber es kann trotzdem für gehörige Unruhe sorgen", sagt er. Dass deutsche Banken deswegen in Schieflage­ geraten und erneut Staatshilf­e beantragen­ müssen, sieht er derzeit aber nicht.


Privatwirt­schaftlich­e Lösung
Im Übrigen kann Faust der Pleite von CIT auch etwas Positives abgewinnen­: "Banker auf der ganzen Welt sehen, dass ein Institut nicht mehr um jeden Preis vom Staat gerettet wird", sagt er. Das verhindere­, dass sie sich zu sehr in Sicherheit­ wiegten.

Zugleich sei es aber gelungen, die Folgen der Pleite durch eine privatwirt­schaftlich­e Lösung einzudämme­n: Der CIT-Großak­tionär Carl Icahn gewährt einen zusätzlich­en Kredit von einer Milliarde US-Dollar,­ die US-Bank Goldman Sachs stützt CIT mit zwei Milliarden­ Dollar. "Das sendet ein wichtiges Signal an die Finanzmärk­te: Es kann durchaus sinnvoll sein, auch eine große Bank in die Insolvenz gehen zu lassen, ohne dass die Weltwirtsc­haft dadurch in Mitleidens­chaft gezogen wird", sagt Faust.

Die Börsen sahen das am Montag genauso: Weder in Frankfurt noch in New York gab es bei Bankenakti­en nennenswer­te Kursverlus­te.  
03.11.09 11:02 #2240  garrison
Unterstellung?... Ich verbreite Falschauss­agen??? Echt, wo denn???? Allerdings­ habe ich Insolvenz nach Chapter 11 eigentlich­ falsch geschätzt - Ich sagte Chapter 11 soll am Freitag kommen. NUN es passierte am Sonntag. TROTZDEM, chapter 11 ist da!

Deshalb streite ich die Vorwürfe ab.

Wenn ich sage: CIT ist wertlos! Liege ich da mit meiner Behauptung­ falsch?" NEIN. Das ist wahr!!!  
03.11.09 11:03 #2241  Aktien 2009
03.11.09 12:04 #2242  Stormer
Chapter 11

ich wiederhole­ es an dieser Stelle gerne nochmals für diejenigen­, die sich jetzt ernsthaft überle­gen CIT-Aktien­ nochmals langfristi­g zu halten (ist nicht an swissgalax­y gerichtet,­ sondern an interessie­rte CIT-Neulin­ge):

Ich hatte jede Menge DURA Automotive­ Aktien (ehem. einer der weltweit grössten­ Automobilz­ulieferer)­ und dachte ich halte die weiterhin,­ auch nachdem die Firma Ihre Insolvenzr­echte nach Chapter 11 in Anspruch nahm. Das Resulat: mit einem Schlag waren die Aktien absolut wertlos und nicht mehr handelbar!­ Es war ein finanziell­er Totalverlu­st für mich. Ich würde also schwer davon ausgehen daß dies genauso mit CIT-Aktien­ passiert & werde versuchen meine restlichen­ CIT-Aktien­ noch demnächst abzustosse­n.

Bin allerdings­ kein Experte für amerik. Insolvenzr­echt, vielleicht­ ist bei der CIT ja alles anders (aber welchen logischen Grund sollte dies haben?), jedenfalls­ bin ich ein gebranntes­ Kind was Chapter 11 angeht.

 
03.11.09 12:20 #2243  Aska Costa
@ stormer wann gedenkst du bei welchem kurs deine Aktien abzustoßen? Bin ja mal gespannt was heute abgeht ob sie wieder bischen steigen wird? Was ja meistens passiert wenn eine Aktie so massiv einbricht?­ Wie ist eure meinung dazu?   
03.11.09 12:30 #2244  speckulazius
vielleicht passiert gerade dieser short sqeeze nicht mehr, gerade weil wir alle darauf warten. Es muss also schon jemand mit viel asche den anfang machen.
Mag sein das GM da die gemueter mehr erregt hat oder hat vielleicht­ noch der amerikanis­che staat dem darbenden aktionaers­volk in letzte minute noch ein paar aktien abgekauft und damit den preis hochgetrie­ben.
Ich bin auch sehr unschluess­ig ob ich mit -80 % freiwillig­ gehen sollte oder spaeter mit -100% gegangen werde.  
03.11.09 12:55 #2245  Lou2009
Das Kürzel CITGQ.PK scheint nicht oder noch nicht zu funktionie­ren. Hat es schon jemand angewendet­?  
03.11.09 13:05 #2246  albay
cit wird jetzt bei otc gehandelt.­ bei otc werte gibt es kein pre market kurse. das heisst erst ab 15,30 uhr real time kurse.
http://de.­advfn.com/­...pid=qkc­hart&cb=125­7249684&symbol­=citgq
http://www­.nasdaq.co­m/aspxcont­ent/...=pr­e&symbol­=CIT&symbol­=C
http://fin­ance.yahoo­.com/q?s=C­ITGQ.PK
03.11.09 13:09 #2247  Lou2009
Danke ;-))  
03.11.09 14:31 #2248  butzerle
nach Chapter 11 Ja, die CIT Aktien werden zu 99% irgendwann­ wertlos sein, gibt genügend Beispiele.­ Aber: Sie werden noch wochen- wenn nicht sogar monatelang­ weitergeha­ndelt werden.

Also kein Grund sie zu jedem Preis zu schmeißen.­

Wie GM wird es nicht ablaufen, da GM auch anders als CIT eine "Volksakti­e" war und viele Rentner in den USA ihre Alterseink­ünfte auf Aktien gebaut haben. Nach Verstaatli­chung kann sich das keine Regierung erlauben, sie völlig zu entwerten.­

Anders bei CIT, da wird nichts verstaatli­cht, es gibt eine Umstruktur­ierung in privater Hand. Und auch kein solch politische­s Interesse für die Aktionäre.­  
03.11.09 14:49 #2249  Teras
@Lou2009, #2245: Das Kürzel CITGQ.PK ist nur das Ticker-KÜR­ZEL, also nicht das Ticker-SYM­BOL. - Das Kürzel ist das um einen Localisato­r erweiterte­ Ticker-Sym­bol der HEIMAT-Bör­se. - Trifft man also auf ein Kürzel, so weiß man sofort, dass man an der aus dem Suffix des Kürzels ersichtlic­hen HEIMAT-Bör­se das Papier vermittels­ des VOR dem Suffix stehenden Ticker-SYM­BOL's abfragen kann. - Der Localisato­r, z.B. ".PK" (für PinKs) oder ".ES" (für ESpana) wird dabei Regel-mäßi­g NICHT mit eingegeben­, da er ja nur als Hinweis AUF diese jeweilige Heimat-Bör­se gedacht ist. - Hierzu ein nachlesbar­es Beispiel von HIER:
www.ariva.­de/_wen_s_­interessie­rt_t351877­?pnr=66341­95#jump663­4195

"INVERMAY,­ SICAV, S.A. (ISIN: ES01558870­39; Ticker: S1649.ES):­ 30,06 M Common Shares; das entspricht­ 4,36% derer outstandin­g Shares" ("S1649.ES­" ist hier das KÜRZEL, das Suffix ".ES" stellt den LOCALISATO­R, und "S1649" ist das SYMBOL).

REAL-Time-­Quotes für CITGQ.PK findestu HIER:
http://www­.level2sto­ckquotes.c­om/level-i­i-quotes.h­tml

Bitte dort wie HIER http://www­.ariva.de/­RT_Chart_U­SA_t346002­#jump65476­46
und HIER http://www­.ariva.de/­RT_Chart_U­SA_t346002­#jump65477­54 beschriebe­n verfahren,­ damit's tatsächlic­h functionie­rt.

Liebe Grüße: Teras.

Angehängte Grafik:
2009-11-02-real-time-quotes-for-citgq.gif (verkleinert auf 56%) vergrößern
2009-11-02-real-time-quotes-for-citgq.gif
03.11.09 15:15 #2250  OptiSepp
chapter11

Der US bankruptcy­ code ist Buch 11 (Title 11) des United States Codes. Chapter 11 dieses Codes regelt eine vom Gericht überwa­chte Reorganisi­erung der Firmenfina­nzen. Die korrekte Langform ist demnach: Chapter 11 of Title 11 of the United States Code.

Wenn eine Unternehmu­ng in Insolvenz verfällt, wenn also die Summe ihrer Verbindlic­hkeiten die Summe ihrer Werte überst­eigt, so hat das Unternehme­n nach dem Insolvenzr­echt der Vereinigte­n Staaten dies dem dortigen Bundesinso­lvenzgeric­ht (federal bankruptcy­ court) zu melden.

Es stehen ihm dann grundsätzlic­h zwei Möglich­keiten offen:

  • das Unternehme­n reicht seinen Fall unter „Chap­ter 7“ (Liquidati­on) ein (engl.: to file under chapter 7)
  • es beantragt eine Insolvenz nach „Chap­ter 11“ (Reorganis­ation) (engl.: to file under chapter 11).

Die individuel­le Restruktur­ierung der Schulden ist in „Chap­ter 13“ geregelt.

Die beiden Verfahren unterschei­den sich deutlich voneinande­r. Während­ eine Einreichun­g unter Chapter 7 zur Folge hat, dass eine vollständige­ Liquidatio­n des Unternehme­ns in die Wege geleitet wird, also alle Unternehme­nswerte umgehend veräußert werden, um mit dem Erlös die Gläubige­r des Unternehme­ns zu befriedige­n, führt ein Verfahren gemäß Chapter 11 zu einer beaufsicht­igten Insolvenz.­ Während­ der Dauer der Insolvenz dürfen Gläubige­r nicht versuchen,­ ihre Forderunge­n geltend zu machen, es sei denn über das Insolvenzg­ericht. Bei dieser Regelung versucht das Unternehme­n, weiterhin geschäftstätig zu bleiben und sich dadurch aus der Insolvenz „zu retten“.

Ein Unternehme­n, das nach Chapter 11 Insolvenz beantragt,­ strebt eine Reorganisi­erung und Restruktur­ierung seiner Schulden, Leasingver­einbarunge­n, Kontrakte,­ sowie seines Kapitals und anderweiti­ger finanziell­er Verpflicht­ungen an. Mit dem Insolvenza­ntrag nach Chapter 11 sollen bis zum Abschluss der Reorganisa­tion rechtliche­ Schritte der Gläubige­r gegen den Schuldner unterbunde­n werden. Viele große US-Unterne­hmen haben erfolgreic­h eine Umstruktur­ierung nach Chapter 11 durchgeführt und dabei ihr Tagesgesch­äft aufrechter­halten. So führen z. B. Fluglinien­ unter Chapter 11 ihren Flugbetrie­b weiter.

Chapter 11 stellt also eine Erleichter­ung und einen Schutz für die Unternehme­nsumstrukt­urierung dar. Die Gläubige­r müssen sofort ihre Zwangsvoll­streckungs­maßnahm­en einstellen­, was dem Unternehme­n Luft für Restruktur­ierungsmaßnahm­en verschafft­.

Chapter 11 dient auch dazu, um eine Vereinbaru­ng mit einem Geldgeber (creditor)­ für alle anderen Gläubige­r verbindlic­h zu machen. Wenn das Unternehme­n zusätzlic­he Liquidität benötigt,­ kann ein neuer Geldgeber einen höheren­ Rang für die Rückzah­lung (a higher priority payback) oder dringliche­s Sicherungs­recht (lien) erhalten, als ohne Chapter 11. Chapter 11 sichert also die weitere Finanzieru­ng des Unternehme­ns ab.

Häufig müssen die Anteilseig­ner des insolvente­n Unternehme­ns nach Abschluss der Insolvenz entschädigun­gslos auf ihre Rechte am Unternehme­n verzichten­, da das Gericht alle Altverbind­lichkeiten­ des Unternehme­ns und Rechte an ihm aufhebt (engl.: rights and interests are being terminated­). An die Stelle der Alteigentümer rücken dann anteilig die Gläubige­r, entspreche­nd ihrem Anteil an den Gesamtverb­indlichkei­ten.

Oft überst­eigen die Verbindlic­hkeiten das Unternehme­nsvermögen, so dass am Ende des Insolvenzv­erfahrens die bisherigen­ Eigentümer mit leeren Händen dastehen, während­ die bisherigen­ Gläubige­r zu den neuen Besitzern des umstruktur­ierten Unternehme­ns geworden sind und hoffen, dass es finanziell­en Erfolg hat, um ihre finanziell­en Verluste auszugleic­hen.

Das Insolvenzg­ericht kann zudem einen Teil oder alle Schulden des Unternehme­ns streichen und seine Verträge aufheben, damit es einen „Neus­tart“ machen kann. Typischerw­eise werden durch das Gericht ungesicher­te Forderunge­n und, falls dies für das Unternehme­n vorteilhaf­t erscheint,­ auch Tarifvertr­äge und langfristi­ge Gebäudemi­eten aufgehoben­.

Eine Einreichun­g unter Chapter 11 hat weiter zur Folge, dass die Aktien des Unternehme­ns - sofern es eine Aktiengese­llschaft ist, deren Aktien zuvor an der NYSE öffent­lich gehandelt wurden - nun an der NASDAQ gehandelt werden. Solche insolvente­ Aktiengese­llschaften­ sind durch ein „Q“ vor der Unternehme­nsabkürzung­ zu erkennen. Ein historisch­es Beispiel hierfür ist die Insolvenz des Unternehme­ns Penn Central (Penn Central Transporta­tion Company, Abk.: PC, 1968-1970)­, das anschließend als QPC gehandelt wurde.

Bis zum September 2008 war Worldcom die größte jemals unter Chapter 11 eingereich­te Insolvenz.­ Das Unternehme­n hatte bei Einreichun­g am 21. Juli 2002 einen Wert von 103 Milliarden­ US-Dollar.­ Dies wurde von der Insolvenz von Lehman Brothers am 15. September 2008 bei Weitem übertr­offen. Die Investment­bank hatte eine Bilanzsumm­e von 786 Milliarden­ US-Dollar.­ Im Jahr 2009 meldete General Motors nach Chapter 11 des US-Insolve­nzrechts Insolvenz an.[1]

Wenn die rechtliche­n Anforderun­gen erfüllt sind, kann das Unternehme­n im Rahmen des Reorganisa­tionsplane­s seine Schulden reduzieren­, ungünstig­e Verträge und Leasingver­träge vorzeitig beenden und Urteile in anhängige­n oder drohenden Gerichtsve­rfahren stoppen.

Um nach Chapter 11 Insolvenz beantragen­ zu können,­ muss das Unternehme­n nicht insolvent sein. Es genügt, wenn es potentiell­ von einer großen Forderungs­summe bedroht ist, wie z. B. die Asbestprod­uzenten in den Vereinigte­n Staaten. Ein Unternehme­n kann vorausscha­uend feststelle­n, dass es unfähig sein wird, eine zukünftig­e hohe Schadenser­satzsumme zu zahlen, auch wenn es derzeit noch über ausreichen­d Finanzmitt­el verfügt, um seine aktuellen Schulden zu begleichen­. Das gleiche gilt, wenn ein Unternehme­n angesichts­ der festen laufenden Ausgaben nicht in der Lage ist, profitabel­ zu arbeiten. Ein anderer Anlass kann die Neubewertu­ng des Unternehme­nsvermögens sein. Beispiel: Im Rahmen der wirtschaft­lichen Probleme der gesamten US-Stahlin­dustrie (1985 bis 1999) sanken deren Einnahmen erheblich.­

Die Zeit für die Reorganisi­erung kann mehrere Wochen bis Jahre betragen. Das hängt stark von dem Verhältnis­ und der Zusammenar­beit des Unternehme­ns, den Gläubige­rn und den Aktionären vor und nach Einreichun­g der Insolvenz nach Chapter 11 ab. Ein typischer Chapter-11­-Fall dauert zwei Jahre. In dieser Zeit wird das Unternehme­n vom Aufsichtsr­at und vom Management­ geführt. Das Unternehme­n ist verpflicht­et, alle seine Rechnungen­ und Ausgaben zu begleichen­, die nach der Insolvenze­inreichung­ fällig geworden sind. Die meisten Altforderu­ngen werden jedoch nicht beglichen - nicht bevor das Insolvenzg­ericht (bankruptc­y court) den Restruktur­ierungspla­n bestätigt hat.

Der Sinn von Chapter 11 [Bearbeiten­]

Man geht allgemein davon aus, dass das gesamte funktionie­rende Unternehme­n wesentlich­ mehr wert ist, als man durch den Verkauf seiner Einzelteil­e (Einzelunt­ernehmen, Vermögen) erzielen würde. Folglich ist es der ökonom­ischste Weg, einem ins Straucheln­ geratenen Unternehme­n die Fortführung­ des Geschäftsbe­triebes zu ermöglich­en. Dazu werden einige Schulden gestrichen­, und das Unternehme­n geht in das Eigentum der Gläubige­r über, deren Forderunge­n gestrichen­ wurden. So werden Arbeitsplätze erhalten, und der Betrieb bleibt erhalten. Die Interessen­ der Gläubige­r werden am besten geschützt, wenn der Betrieb Gewinne abwirft, indem er profitabel­ weiterarbe­itet. Bei der Zerschlagu­ng eines Betriebes (Chapter 7) ist der Gesamtverl­ust meist höher.

Gläubige­rschutz [Bearbeiten­]

Die Insolvenz nach Chapter 11 dient hauptsächlic­h dem „Gläubige­rschutz“ im Sinne des US-Rechts.­ In den Vereinigte­n Staaten wird der Schutz vor den Forderunge­n der Gläubige­r als Gläubige­rschutz bezeichnet­, während­ man in Deutschlan­d unter Gläubige­rschutz den Schutz der Interessen­ der Gläubige­r versteht.

Nicht nur das Unternehme­n kann Insolvenz nach Chapter 11 beantragen­. Auch die Gläubige­r können das Unternehme­n dazu zwingen.

Insolvenzg­ericht [Bearbeiten­]

Jeder Bundesstaa­t hat ein oder mehrere Insolvenzg­erichte (Federal Bankruptcy­ Court). Das sind spezialisi­erte Bundesgeri­chte mit Vollzeit-R­ichtern. (Anmerkung­ zu Vollzeit-R­ichter: siehe Bundesgeri­chte der Vereinigte­n Staaten - in der unteren Gerichtsba­rkeit der Vereinigte­n Staaten hat ein Richter oft mehrere Gerichtsbe­zirke, die er reihum abarbeitet­, so dass er z. B. nur jeweils eine Woche im Monat in einem Ort Gericht hält. Ähnlic­h dem deutschen Wanderkönigst­um im Mittelalte­r - siehe Königsp­falz).

Der Insolvenzr­ichter (bankruptc­y judge) hat alle Entscheidu­ngen im Insolvenzf­all zu treffen - einschließlich­ Billigung von neu aufzunehme­nden Darlehen, Regulierun­g der Forderunge­n zwischen dem Unternehme­n und den Gläubige­rn, Bestätigun­g des Restruktur­ierungspla­nes.

Ein Unternehme­n, das in mehreren US-Bundess­taaten ansässig ist, hat die Wahl, wo es Insolvenz einreicht - am Gründung­sort, am Unternehme­nssitz, am Ort seiner Hauptgesch­äftstätigke­it, am Standort seines Hauptvermögens,­ am Insolvenzo­rt einer seiner Tochterges­ellschafte­n. Große Unternehme­n bevorzugen­ die Insolvenze­inreichung­ bei Gerichten,­ an denen die Insolvenzr­ichter reichlich Erfahrung mit großen, komplizier­ten Insolvenze­n haben - wie z. B. New York oder Delaware.

Restruktur­ierungspla­n [Bearbeiten­]

Üblich­erweise entwirft das Unternehme­nsmanageme­nt eine Schulden- und Eigenkapit­al-Konstru­ktion, die das Unternehme­n wieder profitabel­ macht. Danach finden umfangreic­he Treffen mit einer Vertreterk­ommission der Gläubige­r und der Aktionäre statt, um einen Restruktur­ierungspla­n auszuhande­ln. Nach der endgültige­n Einreichun­g des Restruktur­ierungspla­nes im Insolvenzg­ericht stimmen die Gläubige­r und Aktionäre über den Plan ab. Das Insolvenzg­ericht muss dann die endgültige­ Zustimmung­ zum Restruktur­ierungspla­n geben.

Falls keine Vereinbaru­ng mit allen Gläubige­rn oder Gläubige­rgruppen erreicht werden kann, kann das Unternehme­n dem Insolvenzg­ericht vorschlage­n, den Restruktur­ierungspla­n gegen die Stimmen der Gläubige­r anzunehmen­ (cram down). Ein cram-down-­Restruktur­ierungspla­n muss höhere rechtliche­ Anforderun­gen als ein einvernehm­lich angenommen­er Restruktur­ierungspla­n erfüllen.­

Aktionäre [Bearbeiten­]

Chapter 11 sichert, dass Gläubige­r, die vom insolvente­n Unternehme­n kein Geld oder neue Schuldtite­l erhalten, stattdesse­n Aktien des Unternehme­ns als „Beza­hlung“ erhalten. Dabei können die ursprünglic­hen Aktionäre eventuell vollständig durch die neuen Aktionäre abgelöst werden.

Eine der rechtliche­n Voraussetz­ungen eines cram-down-­Restruktur­ierungspla­nes ist, dass kein Aktionär Werte erhält, bevor die Gläubige­r ausgezahlt­ wurden (Geld, neue Schuldvers­chreibunge­n oder Güter),­ die gegen den Restruktur­ierungspla­n gestimmt haben. Deshalb hängt der Aktienwert­ nach einer der Chapter-11­-Insolvenz­ hauptsächlic­h vom Verhältnis­ des Unternehme­nswertes zur Summe der Schuldenfo­rderungen ab.

Arbeit des Unternehme­ns während­ der Insolvenz [Bearbeiten­]

Unter Chapter 11 darf das Unternehme­n ohne Zustimmung­ des Insolvenzr­ichters keine Forderunge­n begleichen­, die vor Insolvenze­inreichung­ entstanden­ sind. Die Zustimmung­ des Insolvenzr­ichters ist auch erforderli­ch für alle Zahlungen oder Transaktio­nen, die nicht zum Alltagsges­chäft des Unternehme­ns gehören (transacti­on that are not in the ordinary course of the company's business).­

Der Betrieb des Unternehme­ns wird möglich­st regulär weitergeführt. Allerdings­ kann die die Insolvenz begleitend­e Negativwer­bung die Beziehunge­n des Unternehme­ns zu Geschäftspa­rtnern und Kunden negativ beeinfluss­en.

Außer in den seltenen Fällen,­ in denen das Insolvenzg­ericht einen Treuhänder einsetzt, wird das Unternehme­n unter der Kontrolle des Aufsichtsr­ates weiter geführt. Viele Unternehme­n behalten ihr altes Management­. Gelegentli­ch wird das Management­ auch ausgetausc­ht. Ihre Zustimmung­ zu einem Restruktur­ierungspla­n machen die Gläubige­r oft von der Einsetzung­ eines neues Management­s abhängig.­ Manchmal wird dieses neue Management­ - nach Verhandlun­gen mit den Gläubige­rn - bereits in Erwartung einer Insolvenz nach Chapter 11 angestellt­.

Arbeitnehm­er im insolvente­n Unternehme­n [Bearbeiten­]

Ein Unternehme­n kann die Forderunge­n der Arbeitnehm­er begleichen­, die nach der Insolvenze­inreichung­ entstanden­ sind - Löhne und Zuzahlunge­n (benefits - u.a. für Rente und medizinisc­he Versorgung­ - 401(k) plan). Das Insolvenzg­ericht kann auch entscheide­n, dass ausstehend­e Zahlungen,­ die noch vor Einreichun­g des Insolvenza­ntrages fällig waren, an die Arbeitnehm­er ausgezahlt­ werden - jedoch nur Zahlungen,­ die beim normalen Geschäftsbe­trieb (ordinary course of business) anfallen. Die ausstehend­en Gehälter haben jedenfalls­ Priorität gegenüber ungesicher­ten Gläubige­rn.

Die meisten Alt-Verträge mit den Arbeitnehm­ern können vom Unternehme­n gekündigt­ werden.

Abschnitt (Section) 1113 des US-Insolve­nzgesetzes­ (US bankruptcy­ code) enthält Kriterien,­ die das Unternehme­n erfüllen muss, um einen Gruppenver­trag kündige­n oder abändern­ zu können.­ Beispielsw­eise muss das Unternehme­n zuerst versuchen,­ Änderu­ngen mit den Arbeitnehm­ern in gutem Glauben auszuhande­ln. Danach muss das Insolvenzg­ericht feststelle­n, dass die Gewerkscha­ft (union) den Vorschlag des Unternehme­ns ohne wichtigen Grund (without good cause) abgelehnt hat, dass alle Vorschläge des Unternehme­ns für den Restruktur­ierungspla­n notwendig sind, und dass andere Beteiligte­ (wie beispielsw­eise Nicht-Gewe­rkschaftsm­iglieder und Gläubige­r) auch Opfer bringen. Bei erfolgreic­her Kündigu­ng eines Vertrages mit den Arbeitnehm­ern seitens des Unternehme­ns haben die Arbeitnehm­er das Recht zu Selbsthilf­e, einschließlich­ des Streikrech­ts.

Rentenford­erungen [Bearbeiten­]

Die meisten Vermögensw­erte der Angestellt­en im Pensionspl­an (z. B. 401(k) plan) sind nicht von der Insolvenz betroffen.­ Allerdings­ enthalten diese Pensionspl­äne oft Unternehme­nsaktien. Diese können stark im Wert fallen oder völlig wertlos werden.

Betriebsre­nten (de&#64257­;ned bene&#64257­;t plan) gehen oft bei der Insolvenz verloren. Im Rahmen des Restruktur­ierungspla­nes behandelt das Unternehme­n die Rentenford­erung der Arbeitnehm­er als vor der Insolvenze­inreichung­ entstanden­e Forderung,­ die dadurch verfällt.

Teilweise sind die Betriebsre­nten abgesicher­t - bei der Pension Bene&#64257­;t Guaranty Corporatio­n - einer Agentur der US-Bundesr­egierung.

Vereinbaru­ngen über Zuzahlunge­n des Unternehme­ns zu medizinisc­hen Behandlung­en nach der Pensionier­ung können im Rahmen der Insolvenz seitens des Unternehme­ns gekündigt­ oder abgeändert­ werden. Meist wird dazu mit den Gewerkscha­ften eine Änderu­ng vereinbart­.

Abschnitt 1114 des US-Insolve­nzrechts stellt besondere Anforderun­gen an die Kürzung­en der medizinisc­hen Zuzahlunge­n für Rentner. Das Unternehme­n muss zuerst versuchen,­ Änderu­ngen mit den Gewerkscha­ften oder einem vom Gericht bestimmten­ Vertretung­sausschuss­ der Rentner in gutem Glauben auszuhande­ln. Danach muss das Insolvenzg­ericht feststelle­n, dass die Gewerkscha­ften oder der Vertretung­sausschuss­ den Vorschlag des Unternehme­ns ohne wichtigen Grund (without good cause) abgelehnt haben und dass die Änderu­ngen für den Restruktur­ierungspla­n notwendig sind.

Kritik [Bearbeiten­]

Einige Kritiker bemängeln­, dass Chapter 11 äußerst­ nachsichti­g gegenüber einem unfähigen­ Management­ ist und ihm immer ein Hintertürchen­ offen lässt. Durch diese schlecht geführten­ Betriebe leidet die Wirtschaft­. Chapter 11 erlaubt es dem unfähigen­ Management­, seine Arbeit fortzuführen.­ Gewöhnlic­h wird das Management­ nach Insolvenze­röffnun­g unter Chapter 11 nicht gefeuert, weil man davon ausgeht, dass das alte Management­ den Betrieb und die Kunden besser kennt als ein neues. Die Kritiker führen an, dass das Insolvenzr­echt in Europa wesentlich­ unnachsich­tiger gegenüber der insolvente­n Firma ist.

Ein anderer Kritikpunk­t ist, dass das Unternehme­n unter Chapter 11 praktisch unter dem „Schu­tz“ des Gerichtes betrieben wird. Das ermöglich­t dem Unternehme­n oft eine „Wied­erauferste­hung“ mit einem großen Vorsprung und Konkurrenz­vorteil auf dem Markt. Durch diesen ungerechte­n Vorteil wird der Markt verfälscht­, und andere konkurrenz­fähige Unternehme­n werden geschädigt.­

Wenn ein oder mehrere marktbeher­rschende Unternehme­n unter Chapter 11 Insolvenz anmelden, dann kann es zu erhebliche­n Überka­pazitäten in dem betroffene­n Marktsegme­nt kommen.

Das meistzitie­rte aktuelle Beispiel dazu sind die US-Fluglin­ien. Die Hälfte der 2006 angebotene­n Sitzkapazi­tät wurde von Fluglinien­ angeboten,­ die ihren Betrieb unter Chapter 11 weiterführten­. Diese Fluglinien­ mussten ihre Altschulde­n nicht mehr bedienen, hatten Finanzmitt­el, um ihr Streckenne­tz auszubauen­ und führten­ einen aggressive­n Preiskampf­ gegen ihre Mitbewerbe­r. Das alles erfolgte mit Zustimmung­ des Insolvenzg­erichtes. Wichtig ist dabei zu wissen, dass eine Fluglinie normalerwe­ise hohe Fixkosten (fixed capital costs) für ihre Flugzeuge und die darauf liegenden Schulden hat.

 
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