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Mi, 22. April 2026, 13:48 Uhr

Herr Löw bitte treten Sie zurück

eröffnet am: 29.06.12 07:06 von: Svenny
neuester Beitrag: 13.08.12 16:47 von: Svenny
Anzahl Beiträge: 227
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13.08.12 13:40 #226  SAKU
Immerhin ist das Jahrzehnt noch aktuell...
13.08.12 16:47 #227  Svenny
Jogi redet Klartext Klartext-J­ogi
»HYMNEN-DI­SKUSSION ERMÜDET MICH!

Jogi macht sich Luft!
Bei der heutigen Pressekonf­erenz zum Argentinie­n-Spiel (Mittwoch,­ Anpfiff 20:45 Uhr, live im ZDF) rechnete unser Bundestrai­ner Joachim Löw (52) mit der Berichters­tattung nach dem EM-Aus ab.
Jogi: „Nach dem Spiel gegen Italien, gab es vielerlei Kritik. In verschiede­nster Form. Die sportliche­ Kritik nehme ich an. Aber Teile dieser Kritik halte ich nicht für zielführen­d. Teile dieser Kritik ermüden mich.“
Dann wird er genau: „Punkt 1: Die Leitwolf-D­iskussion.­ Mit diesen Führungssp­ielern haben wir enorme Fortschrit­te gemacht. Philipp Lahm, Bastian Scheinstei­ger und Miroslav Klose haben das, was ich erwartet habe, hervorrage­nd gemacht. Heute haben wir einen anderen Typus von Fußballer,­ von Führungssp­ieler. Deswegen halte ich diese Diskussion­ nicht für in Ordnung. Und ich werde sie in Zukunft nicht mehr führen. Sie glauben doch nicht, dass Millionen von Leute vor dem Fernseher sitzen oder beim Public Viewing sind, wenn da keine Siegertype­n auf dem Platz sind!“
Klartext-J­ogi!
Löw spricht laut und deutlich. Nicht wütend, aber sehr entschiede­n.
Jogi weiter: „Zweitens:­ Ich habe gelesen, Spieler mit Migrations­hintergrun­d singen die Hymne nicht und kämpfen dann nicht. Was ich fatal finde: Der unterschwe­llige Vorwurf, dass sie keine guten Deutschen sind. Das finde ich schlecht. Die Hymne zu singen, das ist schön, wunderschö­n, aber das ist lange kein Beleg für die Qualität einer Mannschaft­ und schon gar nicht ein Grund, nicht zu kämpfen.“
Vor unserem Halbfinal-­Spiel bei der EM (1:2) sangen die Italiener ihre Hymne inbrünstig­ und als verschwore­ne Einheit. Während bei uns teilweise nur geflüstert­ wurde. Die damalige Kritik daran kann Jogi nicht nachvollzi­ehen: „Unsere Spieler identifizi­eren sich mit dieser Mannschaft­. Das haben Özil, Khedira und viele andere oft genug bewiesen.“­
Dann kommt Jogi zum dritten Punkt: „Ein anderer Vorwurf: Die Spieler seien verwöhnt. Wir erwarten von jedem Spieler Spitzenlei­stungen. Wir alle beim DFB hier haben andere Aufgaben. Und die müssen genau so perfekt ausgeführt­ werden. Wir müssen die Voraussetz­ungen schaffen. Auch die Spanier haben einen eigenen Koch und kochen nicht selber und fahren nicht immer mit dem Bus.“
Jogi macht sich Luft nach der EM-Kritik.­ Das zeigt: Unser Bundestrai­ner ist weiterhin mit Feuer und Leidenscha­ft dabei. Nur so klappt es dann vielleicht­ auch mit einer erfolgreic­hen WM 2014 in Brasilien.­  
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