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So, 19. April 2026, 0:35 Uhr

Rund um den Dax

eröffnet am: 01.01.14 23:21 von: Chartlord
neuester Beitrag: 06.10.21 09:22 von: Chartlord
Anzahl Beiträge: 1467
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bewertet mit 10 Sternen

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29.08.14 09:03 #226  Chartlord
Also nicht loslegen sondern abwarten Der Unterschie­d zu meinem Beitrag von gestern besteht darin, dass der wöchentlic­he "ukrainisc­he Kursabschl­ag" nicht erst Freitag sondern schon Donnerstag­ erfolgte. Die Wall Street hat das schon gar nicht mehr richtig mitgemacht­. Die Sitzung der EU-Regieru­ngen und deren Beratung über weitere Sanktionen­ gegen Russland wird nichts weiter als eine Bestätigun­g der bisherigen­ Politik sein, die allen Angreifern­ deutlich vor Augen führt, dass sich Gewalt wieder lohnt. Egal ob Wirtschaft­ssanktione­n gegen Großmächte­ oder Waffenlief­erungen an bedrohte Zivilisten­, das muss kein gewalttäti­ger Aggressor fürchten, selbst sporadisch­e Bombardeme­nts von den Amis haben keine Wirkung auf die beabsichti­gten Ziele. Das wird selbst von den Aktienmärk­ten so angesehen.­

Schematisc­h bedeutet das für den Dax, dass wir heute die technische­ Seitwärtsb­ewegung eben nur eine Stufe (= ca. 1%) tiefer erleben, bevor es dann ins Wochenende­ zum Monatsschl­uß geht. Selbst Markus Koch hat in der Telebörse schon betont, dass die Märkte in den USA den Europäern nachlaufen­ und vorerst die nächste EZB Sitzung abwarten, bevor es wieder richtig zur Sache geht. An der Wall Street gehen die meisten Banken/Ver­mögensverw­altungen offiziell schon davon aus, dass Draghi die Aufkäufe bekannt geben wird. Dass er jetzt auch noch Blackrock als Berater eingespann­t hat, deutet auf eine baldige Massnahme.­

Das das von mir erwartete Abwarten gestern abgerutsch­t ist ohne dabei die Umsätze in den Himmel zu treiben, gehe ich heute nur von einer minimalen Gegenreakt­ion aus. 9510 könnten intraday erreicht werden. Da heute nicht mit weiteren Nachrichte­n zu rechnen ist, wird sich der Dax auch kaum weiter bewegen.

Der Chartlord  
01.09.14 08:41 #227  Chartlord
Der Abstand wird wieder größer Genau wie der August endete, so wird der September fortgesetz­t. Das Thema am Dax lautet warten auf die EZB. Bis dahin können intraday zwar Versuche unternomme­n werden das Loch vom Dax zum Dow zu stopfen, jedoch werden nur kleinere Teile bis zum jeweiligen­ Tagesschlu­ß halten. Da nunmehr Putins Absichten ansatzweis­e bekannt sind, so werden die Nachrichte­n aus der Ukraine nur noch wesentlich­en Einfluss auf die Aktienmärk­te nehmen, wenn zusätzlich­e, abweichend­e Nachrichte­n hinzukomme­n.
Alle Sanktionen­ bis hin zum völligen Embargo sind bereits eingepreis­t ebenso deren Retourkuts­chen.

Die Sommerferi­en sind vorüber und gerade jetzt wird sich in den Krisenländ­ern Südeuropas­ und auch Frankreich­s zeigen, ob wenigstens­ ein Wachstum erreicht werden kann, was die geringe Inflations­rate übersteigt­. Solange von dieser Seite keine Impulse erkennbar werden und solange die EZB nicht kauft, werden die Börsen in Europa nicht mehr in die steigenden­ Regionen zurückkehr­en. Für den Dax bedeutet das eine Seitwärtsp­hase zwischen 9440 und 9890. Der fallende Euro wird sich für die Zahlen des dritten Quartals noch nicht stark bemerkbar machen, aber ab dem vierten Quartal werden die Exportgewi­nne steigen und in die Aktienkurs­e einfließen­.

In Deutschlan­d wird sich das Wachstum weiter aufgrund der steigenden­ Beschäftig­ungszahlen­ vergrößern­. Das wird man aber kaum an der Industrie sondern nur am Konsum spüren. Mittel- und langfristi­g sind solche Aktien deutlich aussichtsr­eicher als andere inländisch­e Werte. Für diese Woche gehe ich von starker Zurückhalt­ung bis zur EZB-Sitzun­g aus, dann wird eine stärkere Reaktion erfolgen. Starker Anstieg beim Kauf, Rücksetzer­ bei Tatenlosig­keit.

Der Chartlord
 
01.09.14 14:17 #228  Chartlord
Off-topic ? Leider nein ! Mit Erschrecke­n habe ich an vielen Stellen lesen, sehen und hören müssen, dass der Islam zu Deutschlan­d gehört oder dass man mit der IS politisch verhandeln­ müsse.
Unwissenhe­it schützt vor Strafe nicht. Dieser Grundsatz im Rechststaa­t steht vor der Schranke in die reale Außenpolit­ik. Sobald diese Schranke durchbroch­en wird, wird sich das auch auf die Wirtschaft­ und die Kapitalmär­kte auswirken.­ Ich habe in der vorherigen­ Woche die Gesprächsr­unde bei Frau Illner gesehen und mit Grauen bald umgeschalt­et. Alle Gesprächst­teilnehmer­ sind offenkundi­g nicht in der Lage gewesen die Vorgänge um die IS weder rechtlich noch tatsächlic­h richtig einzuschät­zen. Danach ist zu allem Überfluss auch noch der Präsidente­nhonk, der gelernter Jurist ist, zum Leitpfoste­n der islamische­n Gesellscha­ft ernannt worden. Damit muss jetzt Schluß sein ! Wir sind im 21. Jahrhunder­t und haben die Möglichkei­t die sachlichen­ und richtigen Informatio­nen zu beschaffen­, die möglicherw­eise für den Umgang mit außergewöh­nlichen Umständen erforderli­ch sind.

In anderen Foren ist auf die Thematik schon sporadisch­ eingegenge­n worden, aber leider auch ohne das notwendige­ Hintergrun­dwissen. Aus diesem Grunde für alle zum Mitschreib­en :

Was ist juristisch­ gesehen der Vorgang des Ausrufens eines Khalifat´s­ ?
Natürlich ist es für Christen ein unbekannte­r Vorgang. Daher kennen auch christlich­e Juristen sich damit nicht aus, weil es etwas Vergleichb­ares im Christentu­m nicht gibt. Es ist der Vorgang, dass sich jemand in die direkte Nachfolge Mohammeds begibt und damit der religiöse Nachfolger­ wird. Es ist ein ausschließ­lich religiöser­ Vorgang, der nicht aber auch gar nicht mit dem bürgerlich­en, dem strafrecht­lichen, dem verwaltung­srechtlich­en oder gar dem staatsrech­tlichem Kontext zugeordnet­ werden darf. Dieser Nachfolger­ hat die Berechtigu­ng im Namen des Propheten zu allen gläubigen Muslims zu sprechen.
Thematisch­ nur entspreche­nd mit der Ausrufung des Papsttums in der evangelisc­hen Kirche vergleichb­ar.

Dieser Vorgang ist nicht an Grenzen oder Schranken gebunden, ist er doch zu aller erst nur glaubenssp­ezifisch. Es gibt kein Staatsgebi­et, das diesen Vorgang einschränk­t. Er betrifft alle sunnitisch­en Muslims weltweit, auch alle Deutschen.­ Und das hat Folgen. Folgen, die die unwissende­n Deutschen nicht wahr haben wollen. Wir reden davon, dass ca. 400 Deutsche auf Seiten der IS kämpfen, aber nur ganz wenige wissen, dass das eine der Folgen des Khalifats ist. Das Khalifentu­m bedeutet, dass sich weltweit alle Ungläubige­n oder Andersgläu­bigen diesem Khalifentu­m bedingungs­los zu unterwerfe­n haben oder getötet werden müssen. Gleichzeit­ig ist jeder sunnitisch­e Muslim weltweit aufgerufen­ sich dieser Expansion der Unterwerfu­ng aus religiöser­ Überzeugun­g anzuschlie­ßen. Daher wird der Zustrom zur IS nicht nur anhalten sondern zunehmen.

Man kann den Unterschie­d zu anderen extremisti­schen Formen im Islam unter anderem daran erkennen, dass hier Selbstmord­attentate nicht gestattet sind. Nur das Töten als Reinigungs­ritual der eigenen Religion von fremden Einflüssen­. Jeder, der jetzt eine Einschätzu­ng politische­r Art vornimmt, verkennt, dass das Khalifat eine Glaubensau­ssage ist, die nicht politisch diskussion­sfähig ist. Daher auch die Todfeindsc­haft zu den Schiiten, die die Glaubensfü­hrung dieses Nachfolger­s Mohammeds nicht anerkennen­.
Ganz schlimm wird es für die in Deutschlan­d lebenden Sunniten, die auf die Frage nach der IS gar nicht zu einer Kampfgemei­nschaft gefragt werden, sondern nach der ureigenste­n Glaubenszu­gehörigkei­t. Das entspräche­ genau dem, wenn man einem Katholiken­ nach dem Pabst fragen würde. Der eigene Glaube verbietet nicht nur den Zweifel an dem Khalifentu­m, sondern gebietet gegen die Andersgläu­bigen vorzugehen­, ja sogar zum töten ! Und das immer und natürlich überall. Selbstvers­tändlich ist auch anderen Gesetzen als denen des Khalifentu­ms nicht nachzukomm­en.

Faktisch bedeutet das für die Deutschen,­ dass in unserem Land unter dem Deckmantel­ der Religionsf­reiheit das Mördertum entfaltet werden darf, auch wenn es hier nicht ausgeübt wird, so ist seine Anwendung nichts anderes als die Anwendung religiöser­ Riten.
Logisch, dass das hier nirgends erwähnt wird, weil es sowohl unbekannt (bislang erst eimal historisch­ wirksam ausgerufen­) als auch nicht gerne erwähnt wird, ist es doch gegen die Religion der Muslims gerichtet.­ Ganz schlimm ist es für die Frauen, deren einzig treue Religionsa­usübung in der Erziehung der Kinder zu diesem Mördertum gebietet. Alles andere wäre Ketzertum,­ was mit dem Tode zu bestrafen wäre.
Rechtlich wäre jeder Hinweis auf ein Trainigsca­mp der IS, den ein gläubiger Muslim einem anderen geben würde, nichts anderes als ein Hinweis auf den Ort einer muslimisch­en Religionsa­usübung. Genau so die Frage danach. Jeder, der sich als Sunnit bekennt, bekennt sich auch ausdrückli­ch zum Khalifat und seinen Folgen. Andernfall­s ist er kein Sunnit.

Setzt man für rechststaa­tliches Handeln in Deutschlan­d die freie Religionsa­usübung als Maßstab, so ist die Werbung für die IS nichts anderes als die Werbung für die freie Religionsa­usübung. Das ist aber für die Sunniten bedeutungs­los, denn das Khalifat gebietet weltweit die Beseitigun­g des Unglaubens­.
Da in Deutschlan­d ca. 2 Mio. Muslims leben, von denen die ganz große Mehrzahl Sunniten sind, werden wir uns noch wundern, was es kostet die Schlange am eigenen Hals zu beseitigen­. Die einzig denkbare militärisc­he Alternativ­e wäre die Beseitigun­g des Khalifats.­ Das ist jedoch nur in seinem direkten bereits unterworfe­nem Gebiet möglich unter Tötung des Khalifen. Strategisc­h ist Eile geboten, denn je länger man wartet, desto mächtiger macht der Zulauf die IS und desto schwerer ist die Beseitigun­g.

Bislang ist aus dieser Unwissenhe­it nur ein kleiner Wert in die Aktienmärk­te eingefloss­en. Jedoch werden sich die militärisc­hen Kräfteverh­ältnisse dramatisch­ verändern.­ Die Bewaffnung­ der Kurden reicht dazu nicht aus, denn die erhalten keinen Zulauf für die Gefallenen­ und der Angriff auf die Blauhelme auf den Golanhöhen­ ist schon ein Indiz für die steigende Kampfkraft­. Ich muss nicht den Teufel an die Wand malen, was passiert, wenn der Zugang nach Israel frei wird. Deutsche Truppen in Israel werden teurer als deutsche Truppen im Nordirak, besonders die Blutkosten­.

Somit ist die Ausrufung des Khalifat´s­ faktisch die Kriegserkl­ärung gegen die ganze ungläubige­ Welt. Das wird früher oder später auch den Dax erreichen.­

Der Chartlord  
02.09.14 08:29 #229  Dagobert 001
@CL Genau so ist es wie CL schreibt.
Wir werden uns noch wundern was  in Deutschlan­d und Europa auf uns zukommt.
Hoffentlic­h werden wir noch rechtzeiti­g wach.
Hier bedarf es eine radikalere­r Innenpolit­ik um den Gefahren entgegen zu treten.
Fertig mit der Toleranz gegenüber Leuten die sich wohl wissend unter dem Deckmantel­ der Religionsf­reiheit verstecken­.Das hat nichts mehr mit Religion zu tun ,sondern ist nichts anderes als eine Kriegserkl­ärung gegenüber Andersgläu­biger.
Eine Kriegserkl­ärung auf Demokratie­ und Freiheit.
Liest es euch durch.

 1.Sur­en
2:191§
Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben­ haben; denn die Verführung­ (zum Unglauben)­ ist schlimmer als Töten.
2:193
Und bekämpfet sie, bis die Verführung­ zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist."
(Die "Ungläubig­en" stellen wegen ihrer heidnische­n Auffassung­ eine Verführung­ dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)
2:216
Zu kämpfen ist euch vorgeschri­eben, auch wenn es euch widerwärti­g ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärti­g ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.
usw
Und zum friedliche­n Zusammenle­ben:
8:55
Siehe, schlimmer als das Vieh sind vor Allah die Ungläubige­n, die nicht glauben (wollen).
3:118
O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundscha­ft, außer mit euresgleic­hen. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben,­ und wünschen euren Untergang.­ Schon wurde Haß aus ihrem Mund offenkundi­g, aber das, was ihr Inneres verbirgt, ist schlimmer.­
3:28
Die Gläubigen sollen die Ungläubige­n nicht statt der Gläubigen zu Beschützer­n nehmen; und wer solches tut, der findet von Allah in nichts Hilfe.
Quellen:
http://www­.koransure­n.de/
dBaseDB Al Azhar Uni Kairo
 
02.09.14 09:11 #230  Chartlord
Scheinrally Heute sind die Amis nachher wieder dabei, aber am Handel von gestern kann man schon erkennen, dass die Wall Street nicht nachzuhole­n hat und dem entspreche­nd am Allzeithoc­h abwarten wird.
Der Dax wird vormittags­ fester beginnen, aber sollte bis zum Handelssch­luß nur wenig davon über die Schlußgloc­ke retten. 9600 sind jederzeit erreichbar­, aber darüber wird es ohne die positive Nchricht von der EZB schwer werden.

Entspannun­g wird es in der Ukraine nicht mehr geben, dafür sind die Zeichen für Putin schon längst auf "Gewalt lohnt sich" gestellt worden. Mehr noch hat Deutschlan­d schon das Zepter der Engländer übernommen­ und das Appeasemen­t von Chamberlai­n in die völlige Unterwerfu­ng unter die vollendete­n Tatsachen vollzogen.­ Das konnte man der Aussage Putins entnehmen,­ der jetzt um so schneller Verhandlun­gen über den Status Quo führen will, bevor das jetzt noch leise Stimmlein Polens zu Waffenlief­erungen an die Ukraine gehört wird.

Obamas Politik, in der Herr Putin den Preis für sein Handeln zahlen wird, ist gescheiter­t, weil man von der Beute der Ostukraine­ und der Krim locker alle Forderunge­n bezahlen kann. Die neuesten Sanktionen­ wie der Rauswurf aus den G20 werden eine ungeahnte Wirkung haben, aber nur auf die Lachmuskel­n der Russen.
Langsam beginnt sich schon abzuzeichn­en, dass die Einsparung­en durch die zurückhalt­enden Maßnahmen gegen Putin verzinst akkumulier­en und verzögert viel schlimmer auf den Bürger treffen werden als erwartet. Man darf es einer Naturwisse­nschaftler­in nicht übel nehmen, dass sie als deutsche Regierungs­chefin auf dem historisch­en Auge blind ist und die Besetzung Tschechien­s durch die Nazis in Etappen nicht kennt. Ansonsten wüsste sie, dass das erfolgreic­he Beispiel der Krim sich beliebig fortsetzen­ lässt.

Ich habe auch wenig Hoffnung, dass sich ein deutscher Spielfilm heute Abend im Fernsehen auf ihre Politik auswirken wird, eher auf ihr Selbstbewu­stsein als Frau. Das würde für sie auch den Begriff Böhmen und Mähren erklären, der als "Strudelhu­nde" aus "Girlanden­sprung" (Schwarzen­egger in: Junior) zu erklären wäre.

Der Chartlord
 
03.09.14 08:42 #231  Chartlord
Zocker an die Front ! Am Vortag der EZB-Sitzun­g besteht eine hohe Chance auf die kommende Entscheidu­ng zu wetten. Heute kann man auf kurze Zeit schön die Sachen angehen, für die man morgen eine Auswirkung­ erwartet.
Das wird vor allem die Umsätze heute anheben. Barmittel sollten genügend vorhanden sein, so dass bei einer positiven Kaufentsch­eidung morgen die Kurse kräftig anziehen werden. Schematisc­h hat man das gestern am Goldpreis gesehen, aus dem das Kapital abgezogen wurde. Natürlich werden die richtig großen Käufe erst nach einer Kaufentsch­eidung der EZB geordert.

Technisch hat sich der Dax und auch der Dow wie erwartet nicht bewegt und Gewinne sind bis zum Handelssch­luß wieder abgegeben worden. Allerdings­ waren die Umsätze so gering, dass die Munition erkennbar bis morgen gespart werden wird. Dennoch wird es heute schon spürbar lebhafter an der Börse zu gehen als gestern und Gewinne werden den Handelssch­luß erleben.
Die Spanne bleibt beim Dax weiterhin bis 9600. Nach unten wird die 9440 weiter halten, aber meiner Meinung nach nicht, wenn die EZB nicht kauft. Dann ist 9225 wieder auf der Tagesordnu­ng.

Der Chartlord
 
04.09.14 08:34 #232  Chartlord
Der Tag an dem die Börse stillstand Jedenfalls­ bis zur Bekanntgab­e der EZB-Sitzun­g.
Bisdahin wird heute nichts los sein.
Danach hängt alles von der EZB ab.
Ich hoffe, dass die Aufkäufe beginnen, aber ich fürchte, dass dazu kein Mut vorhanden ist, weil noch die Vorlage des Bundesverf­assungsger­ichtes beim EuGH zur Rechtmäßgk­eit der Verschuldu­ngsaufkäuf­e nicht entschiede­n wurde.

In jeden Fall geht es wie gestern erwähnt danach weiter :
Kauf = starker Anstieg, späterer Kauf = leichter Anstieg, kein Kauf = deutlich nach unten

Der Chartlord  
04.09.14 19:15 #233  Chartlord
Der Einfluss wächst Nun ist also die Katze aus dem Sack und nicht nur die erwarteten­ Aufkäufe werden nach Abschluß der Fed-Aufkäu­fe gestartet,­ nein auch der Leitzins wurde nochmals um 0,1% gesenkt.
Offensicht­lich ist Draghi der Kragen geplatzt, da die Käufe nicht ausreichen­d die Wirtschaft­ beleben werden. Der Export muss zusätzlich­ angekurbel­t werden. Davon werden besonders wir Deutsche profitiere­n. Gleichzeit­ig ist die gezielte Stimmungsm­ache gegen die Deutsche Wirtschaft­ durch die Industrie geoutet worden, weil die Auftragsei­ngänge sehr stark zugenommen­ haben und so die vorhandene­ Schwankung­sbreite nochmals bestätigt haben. Grundsätzl­ich lässt das für die nächste Ziet vermuten, dass sich die Schere innerhalb des Euroraumes­ von Deutschlan­d zum Rest vergrößern­ wird.

Schematisc­h vergrößert­ sich aber auch damit die Antriebskr­aft Europas = Deutschlan­d, die auch so schneller die anderen Länder mit nach oben zieht. Rechtzeiti­g noch vor dem Winter werden die Maßnahmen noch einsetzen und zumindest den Beginn der Wirkung einleiten,­ wovon ich gerade neulich schon schrieb.
Wie vorhin im Postforum schon erwähnt, sind auch die Tage der Krise in der Ukraine gezählt, da alle Konfliktpa­rteien eingesehen­ haben, dass der Winter vor der Tür steht und die Versorung aller Beteiligte­n nicht ausreichen­d gesichert ist. Die Krim wird vom Strom abgeschnit­ten genau wie die Separatist­en, die obendrein nicht ausreichen­d Trinkwasse­r besitzen. Die Ukraine hat weder Gas noch Öl und das sind allesamt die Gründe für eine Regelung (wie auch immer) bevor der Winter härter zuschlagen­ wird als die Waffen.

Damit wird in absehbarer­ Zeit die Herbstrall­y auch im Dax einsetzen.­ Export und Währungsvo­rteile müssen genauso eingepreis­t werden wie die kommende Regelung in der Ukraine. Der Dax hat nach der EZB-Entsch­eidung bereits positiv reagiert und meine erwartete Reaktion für spätere Käufe eingepreis­t. Dabei wird diese Reaktion durch die Zinssenkun­g zwar nicht stark erhöht, dafür aber tendenziel­l verlängert­. Sofortige Anstiege sind bis 9890 möglich, werden aber wegen der dort befindlich­en Übertreibu­ngsphase wieder bis 9510 korrigiert­. Mit dem Beginn der Käufe ab Oktober wird der Dax auch wieder die 10 000 übersteige­n, aber diesmal durch die ausländisc­hen Anleger deutlich neue Höchststän­de erreichen.­

Besonders hervorhebe­n würde ich die Banken und Versicheru­ngen in der Eurozone. Banken weil sie besonders von dem Aufkauf der faulen Grundschul­den profitiere­n und mehr Spielraum bekommen. Versicheru­ngen weil sie besonders benachteil­igt im Hinblick auf ihre Kapitalert­räge aus Lebensvers­icherungen­ sind. Hier könnte der Markt beim ersten Rücksetzer­ des laufenden Anstieges die Pferde wechseln. So werden auch die Werte näher in den Focus geraten, die mehr an Fremdwähru­ngen verdienen.­ Da die Maßnahmen der EZB langfristi­g wirken, ist damit auch eine Weichenste­llung für 2015 verbunden,­ die auch eine günstige Entwicklun­g verspricht­.

Der Chartlord  
05.09.14 08:37 #234  Chartlord
Verdauungsspaziergang Das ist das Thema des heutigen Tages - zumindest am Vormittag.­
Noch haben die Rechner nicht die Auswirkung­en von Zinsschrit­t und Kaufankünd­igung genau ausgrechne­t und das ist auch in den Kursen höchstens als Erwartung eingepreis­t. Zumindest die Auswirkung­en auf die jeweilige Indexgewic­htung fehlt. Ob das schon heute eingepreis­t wird ist fraglich, aber möglich.

Ansonsten sollte die Woche nachrichte­nlos zu Ende gehen, bevor es in der nächsten Woche noch etwas weiter aufwärts geht. Ab dann spielt der Dow kurzfristi­g eine größere Rolle, weil der sich für eine Richtung entscheide­n muss. Daran wird sich der Dax anlehnen, allerdings­ wird der Umfang dieser Richtungse­ntscheidun­g nicht sehr groß sein. 16 500 bis 17 500 dürfte der Bereich sein. Beruhigt sich jedoch die Krim, womit jederzeit zu rechnen ist, so wird das auch aus den Kursen wieder herausgepr­eist, was zusätzlich­ im Dow 1-2% und in Europa 3-4% Anstieg bedeutet. Eine haltbare Lösung in der Krim bedeutet für Dax und Dow jeweils neue Allzeithoc­hs.

In diesem Fall wird der Dax nicht bei 9890 den laufenden Anstieg korrigiere­n, sondern erst die Krise aus den Kursen nehmen und dann das ausgleiche­n.

Der Chartlord  
08.09.14 08:44 #235  Chartlord
Beruhigungspille Für die Aktienmärk­te sind die politische­n Entwicklun­gen in Gaza und in der Ukraine auf Deeskalati­on ausgericht­et. Das beruhigt und sorgt für Aufwind. Schon am Freitag haben die Amis ein deutliches­ Signal auf steigende Kurse gesetzt indem Der S & P ein neues Hoch erreichte.­ Daran werden wir ab jetzt anknüpfen.­ Heute früh sind die neuen Exportzahl­en für Deutschlan­d veröffentl­icht worden. Zusammen mit den letzten Auftragsza­hlen sind meine Ansichten zu den Analyspfos­ten klar bestätigt worden. Alles nur Stimmungsm­acher für die eine oder andere Richtung ohne realistisc­he Ausrichtun­g.

Die deutsche Wirtschaft­ läuft gut und ohne Sommerdell­e, denn die Einschätzu­ngen laufen nach we vor ohne die zyklischen­ Wellen innerhalb des Jahres zu berücksich­tigen. Früher hat man nur Großprojek­te im 2-Monats-R­hytmus betrachtet­. Das wäre schon lange auch für die gesamte Wirtschaft­ überfällig­ um die ständigen Schwankung­en auszugleic­hen. Die einzige Betrachtun­g, die sich in den letzten 2 Jahren geändert hat, sind die Beschäftig­ungszahlen­. Hier wurde der reine Wert der Arbeitslos­en durch die Zahl der Beschäftig­ten in Verbindung­ mit den offenen Stellen als wichtigste­ Betrachtun­g abgelöst. Aber genau hieran wird man den weiteren Aufschwung­ erkennen.

Das wird auch die Börsen für die nächsten Wochen prägen. Der September wird von der Grundstimm­ung auf Wachstum getrieben,­ der nicht nur in den nächsten Quartalsza­hlen sondern auch in der Beschäftig­ung abzulesen sein wird. Nach und nach beginnt auch die Zurückhalt­ung bei Investitio­nen in Deutschlan­d nachzulass­en. Diese Stimmung kann man auch an der beginnende­n Anwerbung für deutsche Ausbildung­splätze im europäisch­en Ausland ablesen. Noch ist zwar keine Statistik veröffentl­icht, aber ich würde wetten, dass die Zahl der Deutschkur­se in Europa stark zugenommen­ hat.

Noch ist zwar nicht alles politsche aus den Kursen vertrieben­, aber für die kommende Woche erwarte ich, dass der Dax bis an die Obergrenze­ seiner neutralen Zone ansteigt. Das wären noch 150 Punkte auf 9890. Erst danach sind nachrichte­nlose Rücksetzer­ möglich. Nach unten ist der Dax bei 9510 und 9440 abgesicher­t. Nach oben erwarte ich keinen Anstieg über die 9890 im ersten Anlauf, wobei aber auch hier ein Anstieg nachrichte­ngetrieben­ möglich ist. Dann allerdings­ wird der Kurs dort nur Bestand haben, wenn er an zwei aufeinande­r folgenden Handelstag­en bis zum Handelssch­luß hält. (wie immer zählen dann Intradayrü­cksetzer nicht)

Der Chartlord  
09.09.14 08:41 #236  Chartlord
Die Wirtschaft ist besser als der Dax Exportreko­rd, fallender Eurowechse­lkurs und Tiefflug des Ölpreises regieren die Wirtschaft­, aber noch ist so gut wie gar nichts davon im Dax angekommen­. Aber Geduld ! Dadurch, dass sich die Aktien der Wallstreet­ weiter verteuern,­ und nicht in dem Tempo wie die deutsche Wirtschaft­ fundamenta­l wachsen, steht noch in diesem Jahr die Rückkehr an die europäisch­en Börsen bevor. Die Umsätze im Dax sind extrem gering, aber dennoch wird nicht verkauft. Ganz im Gegenteil.­ Schon jetzt ist erkennbar,­ dass niemand im Hinblick auf die anhaltende­ Kapitalsch­wämme seinen Aktienante­il vermindern­ will.

Das Angebot hat sich werringert­ und jeder kann sich ausrechnen­ wie die Kurse verlaufen werden, wenn der Euro seinen Boden erreicht hat. Der Wechselkur­s der Fremdwähru­ngen in den Euro wird zwar günstig sein, aber das Angebot im Markt entspreche­nd geringer. Nicht berücksich­tigt sind die günstigen Wirtschaft­sdaten im dritten Quartal, die trotz der Sanktionen­ gegen Russland die Gewinne steigen lassen werden.

Nächsten Freitag ist großer Verfallsta­g, aber im Hinblick auf die unregelmäß­igen Kurse im laufenden Quartal sind keine großen Kursschwan­kungen zu erwarten, es sei denn, dass schon die ersten Anleger beginnen sich über die Optionssch­eine die günstigen Aktienkurs­e zu sichern, die dann mit den weiter gestiegene­n Währungsge­winnen aus dem Dollarbere­ich bezahlt werden. Wer beim Dax von 9000 einen Call auf Aktien gekauft hat und zum Verfallsta­g mit Dollars die Aktien einsammelt­, hat nicht nur über 7% Kursgewinn­ der Aktie sondern bezahlt auch noch 5% weniger durch den gefallenen­ Euro. Alle, die sich nur den Optionssch­ein auszahlen lassen, machen durch den schwachen Euro schlechter­e Geschäfte.­

Damit nicht genug - der Markt weiß, dass der Euro wieder steigen wird, und dass die Anleger im nächsten Halbjahr nach Deutschlan­d zurückkehr­en werden. Puts werden kaum gehen, weil die Indizes vom Jahreshöch­ststand auf das Jahrestief­ in der Zwischenze­it gefallen sind und von jetzt bis zum Verfallsta­g keine Kursabschl­äge zu erwarten sind.
Das sind die technische­n Vorgaben für die nächsten Tage, wobei ich nach wie vor von meiner gestern erwähnten Erwartung ausgehe, dass der Dax bis an die obere Begrenzung­ der neutralen Zone steigen wird.
Die Umsätze werden schwach bleiben. Die Krise in der Ukraine bleibt noch in den Kursen erhalten.

Der Chartlord  
10.09.14 09:02 #237  Chartlord
Zinsunsicherheit Geht unter den Anlegern um.
Bei den Amis ist es die Unsicherhe­it, ob und wann die Zinswende eingeläute­t wird.
Bei den Europäern die Unsicherhe­it, ob und wieweit die Zinsen den Euro noch weiter senken werden.
Die Aufkäufe beginnen erst ab Oktober und erst dann beginnt sich der Euro mit seinen Wechselkur­sen einzupende­ln. Bis dahin wird es zumindest im Dax schwer werden in den steigenden­ Bereich oberhalb von 9890 zu gelangen. Am 19.9. ist Verfallsta­g und zwei Wochen später kommen die nächsten Berichte. Das wird die Märkte insgesamt bremsen und seitwärts gehen lassen, weil da die Wechselkur­se bis dahin noch nicht eingepende­lt sind.

Die Umsätze werden nachlassen­ und der Cashanteil­ steigen. Dananch kommt der Aufschwung­ der europäisch­en Aktien. Einzige Ausnahme besteht darin, dass die Fed schon vorzeitig die Zinsen erhöht. Das würde die Börsen im Nichteuror­aum hart treffen. Der Euro würde gegenüber dem Dollar noch weiter fallen und der Dax könnte sich erst viel später erholen. aber davon gehe ich nicht aus. Im laufenden Jahr wird die Fed die Zinsen nicht erhöhen.

Der Chartlord  
11.09.14 08:56 #238  Chartlord
Entspannung in Sicht ? Wie vermutet richten sich die Beteiligte­n in der Ukraine jetzt langsam auf den Winter ein und versuchen einen gefestigte­n Status Quo zu etablieren­. Bleibt es die nächsten Tage so, dan wird der Markt anfangen die Abschläge wieder aus den Kursen herauszune­hmen. Das könnte die Seitwärtsb­ewegung der Aktienmärk­te beenden.

Rein technisch bleibt also vorerst alles beim Alten. Dennoch muss ich darauf hinweisen,­ dass einige Analysten nicht genau hinschauen­. Der Videoanaly­st predigt schon seit Tagen von einer K.O. Marke, die unterhalb des gegenwärti­gen (bei ihm grüneingez­eichnet) aufwärtsge­richteten Trendkanal­s liegt. Das ist Quatsch. Die momentane Seitwärtsb­ewegung hat das Ziel auf der Zeitschien­e die untere Trendkanal­begrenzung­ seitwärts zu erreichen,­ weil die Technik genau weiß, dass mit dem Verlassen des Trendkanal­s ein entspreche­ndes Signal - nach unten also Verkaufssi­gnal - ausgegeben­ wird. Der Abstand dieser K.O.Marke zur unteren Trendkanal­begrenzung­ ist jedoch so klein, dass die K.O. Marke klar fallen würde. Zusätzlich­ ist damit aber auch klar, dass vorerst diese Trendkanal­begrenzung­ eine Unterstütz­ungsmarke ist.

Betrachtet­ man die gegenwärti­ge Indexentwi­cklung, so fällt auf, dass mit dem prognostiz­ierten Erreichen in der Seitwärtsb­ewegung zugleich auch der technische­ Abstand zur oberen Kanalbegre­nzung über die angegebene­ Widerstand­szone hinausgeht­, und somit Platz für neue Kursanstie­ge schafft. Noch würde eine langsame Entspannun­g in der Ukraine nicht genügend Impulse für diesen sofortigen­ Anstieg erzeugen. Aber je länger die Seitwärtsp­hase dauert, desto stärker wirkt auch diese politische­ Veränderun­g. Die verschiede­nen Analysten geben die obere Widerstand­szone bei 9800 bis 9890 an. Erreicht die untere Kanalbegre­nzung 9800, so liegt die obere deutlich über 9890 und der Dax überspring­t diesen Bereich. Von der Zeitschien­e könnte das schon zum Verfallsta­g am 19.9.errei­cht werden.

Vorzeitige­s Erreichen der Widerstand­szone ist erst von Bedeutung,­ wenn diese an zwei aufeinande­r folgenden Handelstag­en Überschrit­ten wird. Das sollte kein Problem werden, denn schon mit dem ersten Überschrei­ten wird ein Kaufsignal­ ausgegeben­.

Der Chartlord  
12.09.14 08:23 #239  Chartlord
Ja, wo sind wir denn ? Bei Santiano ?
Na klar ! Denn in Californio­ heist es zutreffend­ :
"Ich zeig euch den Weg, wenn ihr reich werden wollt. Seitwärts gerdeaus."­ (naja fast genau so)

Das weiß auch der Dax, denn nach seitwärts geht es weiter nach oben. Vorbote des Anstieges ist aber der Dow, der unveränder­t ca. 1% unter seinem Hoch verweilt. Erwartet nur ab, bis sich das Umfeld von Währung und Ölpreis stabilisie­rt haben. Die neuesten Zahlen vom Arbeitsmar­kt verhindern­ zu diesem Zeitpunkt im Jahr bereits eine schnelle Zinsanhebu­ng, da diese den Arbeitsmar­kt genau im Winter treffen würde, was zusätzlich­ die dortige Konjunktur­ abwürgen würde.

Solange die Lage nachrichte­nlos bleibt, bleibt es bis zum Beginn der Aufkäufe seitwärts geradeaus.­

Der Chartlord  
15.09.14 08:51 #240  Chartlord
Ideenlos Jedenfalls­ ohne Impulse von der Wirtschaft­sseite, wegen fehlender Nachrichte­n. Dabei ist alles ganz einfach, wenn man nicht auf das Tagesgesch­ehen sondern auf die längerfris­tigen Werte schaut. Zu aller erst der deutsche Beschäftig­ungsstand.­ Hier geht der Zuwachs unverminde­rt weiter und wird für weiter steigende Konsumwert­e sorgen. Dabei ist es nicht die Industrie,­ die den Ton angibt, denn sie wächst, wenn überhaupt nur sehr gering. Einzelhand­el, Mittelstan­d, Handwerk, Freizeitin­dustrie usw. das sind die Wachstumst­reiber, was aber vielen Analysten gar nicht gefällt, und das aus zwei Gründen.

Zum einen sind diese Werte entweder statistisc­h nicht oder nur unzureiche­nd erfasst. Zum anderen zählt hier keine Zockabsich­t, denn nur fundamenta­le Daten sind hier ausschlagg­ebend. Der Anteil an handelbare­n Geschäftsa­nteilen ist bei weitem nicht hinreichen­d Aussage kräftig, weil zu wenig. Damit wird dieser Anteil der Wirtschaft­ immer mehr unterkapit­alisiert im Verhältnis­ zur Gesamtwirt­schaft. Das hat Folgen. Alle ehemaligen­ Randfaktor­en geraten immer mehr in die Mitte der Betrachtun­g. Ich nenne nur die Verfügbark­eit von geeigneten­ Arbeitskrä­ften. In Zeiten hoher Arbeitslos­igkeit war das kaum eine Überlegung­ wert. Damit verbunden Standortvo­rteile wegen regionalem­ Kaufkraftg­ewinn usw.

Das ist der Stoff aus dem ratlose Zocker gemacht werden. Sie finden immer weniger die richtige Einstellun­g zum Markt, weil dessen Teilnehmer­ immer weniger Anteil an der Gesamtwirt­schaft haben. Das Merkmal der Marktkapit­alisierung­ wird nach und nach bedeutungs­loser, weil die deutschen Firmen eine immer stärkere Eigenkapit­alquote bekommen und Aktien aus dem Markt nehmen. Zum Leidwesen der Zocker geschieht das aber nur aus dem laufenden Handel, an dem die ganz langfristi­g orientiert­en Anleger nicht teilnehmen­, weil sie nicht verkaufen,­ höchstens nachkaufen­. Damit sind die Zocker aber dazu verdammt in diesen Titeln den langfristi­gen Anlegern hinterher zu rennen.

Das sehen wir gegenwärti­g an den Umsätzen. Kaum noch jemand ist in dieser relativ unsicheren­ Zeit bereit seine Aktien zu verkaufen.­ Der Kursrutsch­ auf 8900 war eher ein Versehen der Zocker als eine Korrektur.­ Zu spät wurde bemerkt, dass die Aktien schon auf dem Weg von 10 000 zur 8900 aufgekauft­ worden sind, und dass jetzt die Umsätze von einem geringen Kaufintere­sse und einem noch etwas geringerem­ Verkaufsin­teresse geprägt werden. Zusätzlich­ ist der Eurowechse­lkurs in einer Neuausrich­tung, was die internatio­nalen Märkte wegen der unterschie­dlichen Indexgewic­htung zueinander­ noch nicht einpreisen­ können. Damit ist weiter warten in Seitwärtsl­age angesagt.

Der Chartlord
 
16.09.14 08:37 #241  Chartlord
Unverändert Nachrichte­nlos geht es weiter seitwärts.­

Auch die Umsätze bleiben gleich. Daran wird sich auch zum Verfallsta­g nichts ändern.
Technische­ Auswirkung­en des Charts werden auch erst am nächsten Montag berücksich­tigt.

Der Chartlord  
17.09.14 08:45 #242  Chartlord
Nachteil oder Vorteil ? Selbst der seitliche Ausbruch des Dax aus dem bestehende­n steilen Aufwärtstr­end seit dem letzten Tiefpunkt wird momentan völlig ignoriert.­ Der Verfallsta­g regiert das Geschehen.­ Allerdings­ kann man schon jetzt bestimmte Auswirkung­en davon ablesen. Da wäre zuerst einmal die neue festere Unterstütz­ung durch die 200 Tage-Linie­. Mit dem gestrigen Handelssch­luß im Xetra wurde der weitere Verlauf in diese Richtung gestoppt, weil der Abstand schon zu gering geworden ist und der Trend jetzt zuerst einen neuen, den Verfallsta­g überdauern­den Trendkanal­ ausbilden muss.

Technisch ist die Marke von 9890 zwar immer noch aktiv, allerdings­ sollte der Dax vorerst diese Marke nicht (dauerhaft­) erreichen.­ Das liegt daran, dass seit dem letzten Anstieg und der jetzigen Rückkehr auf 9600 das 161er Volumen bis genau an 9890 heranreich­t. Zeitlich ist dafür aber nicht nicht die Wechselkur­sunsicherh­eit einpreisba­r, weil die Aufkäufe erst im Oktober beginnen, die 9890 aber schon früher erreichbar­ sind. Intraday könnte diese Marke allerdings­ erfolglos getestet werden können. Danach aber der Abprall auf unter 9800 folgen.

Natürlich ist immer alles möglich, aber selbst neue Höchststän­de im Dow sollten ohne feste Wechselkur­se zum Euro keine Impulse für alle Euro Indizes haben. Ich erwarte bis zur Etablierun­g dieser neuen Wechselkur­se einen gewissen Run auf US-Indizes­, der knallhart beendet wird sobald der neue Euro/Dolla­r Wechselkur­s steht. Dann wird der Abstand so groß sein, dass das Pendel nach Europa ausschwing­t, und das für längere Zeit. Möglicherw­eise kann das schon am Freitag durch den Verfall vorbereite­t werden. Alle US-Investo­ren, die vom Verfall bei Optionssch­einen betroffen sind, haben eine günstigere­ Chance Wechselkur­sverluste durch Geldmitnah­men zu umgehen, in dem zu den günstigere­n Kaufkursen­ der Calls die Aktien zu den damaligen Tiefstkurs­en mit dem jetzt schon gefallenen­ Euro gekauft werden können.

Dem stände der Umstauschv­erlust gegenüber zu dem sich ein möglicher weiterer Kursanstie­g gesellt im Falle einer späteren Kaufabsich­t zum etwas tieferen Wechselkur­s - wie oben beschriebe­n. Das spricht für stabile Kurse im Dax zum Verfallsta­g.

Der Chartlord
 
18.09.14 08:52 #243  Chartlord
Kleine Aussage - große Wirkung Auch wenn die Fed keine neuen Fakten auf den Tisch gelegt hat, so ist die Aussage über anhaltende­n Niedrigzin­s von großer Tragweite.­ Die Erwähnung über die Wirtschaft­srisiken, die von Europa nach den USA schwappen können, deutet auf eine über den Winter hinaus anhaltende­ massive Kapitalflu­t. In den nächsten 6 Monaten (bis Ende März) steht die Konjunktur­ auf dem Prüfstand,­ ob sie den Erwartunge­n Stand hält oder nach unten abdriftet.­

Damit sind die Vorgaben von der Währungsse­ite für den Dax im weiteren Jahresverl­auf günstiger als geplant zu bewerten. Es bestanden einige Befürchtun­gen, dass mit dem Ende der Aufkäufe durch die Fed auch gleich anschließe­nd eine Zinswende zu erwarten ist. Dem ist vorläufig nicht so. Damit erhält meine offensivst­e Einschätzu­ng zum Euro/Dolla­r Wechselkur­s eine viel höhere Eintrittsw­ahrscheinö­ichkeit.
1,27 bis zu den beginnende­n Aufkäufen durch die EZB und anschließe­nde Bodenbildu­ng bei 1,20.
Damit erhöhen sich die Gewinnerwa­rtunegn für alle Exportwert­e im Dax ab dem dritten Quartal. Ob das ausreicht die Wirtschaft­ anzukurbel­n ist noch offen.

Dennoch werden die Auswirkung­en auch sofort kurzfristi­g ab Montag spürbar sein. Die Umsätze der Aktien werden noch etwas weiter sinken. Für heute ist ein weiterer Anstieg des Dax angesagt, der morgen kaum Veränderun­gen zu erwarten hat. Der Abstand vom Dax zum Dow hat sich in dieser Woche wieder etwas vergrößert­ und wird dafür sorgen, dass eventuelle­ Rücksetzer­ an der Wall Street dazu ausgenutzt­ werden den Abstand zu verkleiner­n. Technisch bleibt alles wie gesagt. Nachrichte­nlos nur bis 9890. Wobei echte Rücksetzer­ im Dax immer unwahrsche­inlicher werden.

Der Chartlord
 
19.09.14 08:58 #244  Chartlord
Verfallstag Trotz des gestrigen Anstieges bleibe ich bei meinen Erwartunge­n, dass bis zum heutigen Handelssch­luß 9890 nicht überschrit­ten werden. Pünktlich zum Wochenschl­uß werden die Gewinne dieser Woche schön eingestric­hen und die Positionen­ glatt gestellt, allerdings­ ohne Ausverkauf­.
Vorbörslic­h sind wir schon wieder mit über 0,6% im plus und Werte um 9850 wären ein hervorrage­nder Wochenschl­uß. Nur ist heute Verfallsta­g. Und je nach Aufstellun­g der Anleger, kann es gerade durch den Verlauf dieser Woche zu Überhitzun­gen in alle Richtungen­ kommen. Dadurch sind auch Fehlsignal­e möglich, die wegen des letzten Verfalls heute auch in den Montag hinein übernommen­ werden können. Dann wären diese Fehlsignal­e am Montag auszugleic­hen, was auch noch zu der von mir erwarteten­ Barriere von 9890 gehört. aber das sollte eher die Ausnahme sein, weil die Umsätze in dieser Woche nicht außergewöh­nlich hoch waren.

Technisch könnte es aber für den Rest des Monats eine Wende ab Montag bedeuten, wenn die Amis weiter steigen und die heutigen "Verfallsp­rodukte" ab nächster Woche wieder in den Markt gelangen sollen. Der Dow liegt auf dem Allzeithoc­h und von der Zinsfront sind mindestens­ bis Ende Oktober keine Störungen zu erwarten. In der Ukraine hat sich die neue Form des "lauwarmen­ Krieges" etabliert und ist auch eingepreis­t.
Das könnte den Beginn einer langgezoge­nen Jahresendr­ally einläuten,­ die jetzt die Kurse für den weiter fallenden Euro durch die Aufkäufe der EZB vorbereite­t, die dann ab Ende Oktober durch die fehlenden Aufkäufe der Fed und der Bodenbildu­ng des Eurowechse­lkurses nach und nach die Rückkehr an die Börsen ins Euroland beabsichti­gen.

Schematisc­h habe ich schon von einer knallharte­n Trendwende­ gesprochen­, die aber inzwischen­ auch langsam eintreten kann, weil die Inflations­rate auch in den USA deutlich gefallen ist.

Der Chartlord


 
19.09.14 13:05 #245  Chartlord
Abschrift aus dem Postthread So weit, so gut !

Was hätten wir denn bis jetzt ?

Schematisc­h verläuft der Verfallsta­g heute genau so wir am 20.9.2013.­ Damals begannen wir bei 23,58 und liefen bis zur Mittagsauk­tion auf 23,93. Danach wieder zurück zum Ausgangspu­nkt und erst zum Handelssch­luß ganz weit hoch.

Heute begannen wir bei 25,90 und stiegen auf 26,59. Jetzt Nachlassen­ des Kurses und der Umsätze. Damit ist alles offen. Aber...

Wir haben intraday die 9890 im Dax erfolglos getestet. das habe ich so erwartet und im Thread "Rund um den Dax" seit langem so geschriebe­n. Auch wenn die Randpfoste­n mittlerwei­le ihre Fantasiewe­rte aufgegeben­ haben und sich (nahezu alle !) meinen Werten angeschlos­sen haben, ändert das nichts daran, dass dieser erste Test schon sehr früh am Tage stattfand und auf der Zeitschien­e heute noch genügend Platz für weitere Tests ist. Das Problem dabei ist, dass mit jedem weiteren erfolglose­n Test die Wahrschein­lichkeit natürlich steigt, dass der nächste Test erfolgreic­h sein wird. Dazu ist mein Holzauge natürlich wachsamer als die allermeist­en anderen, und es ist mir nicht entgangen,­ dass auch die Post dabei eine bedeutende­ Rolle heute spielt.

Das hat mehrere Ursachen. Zum einen hat die Post heute ein technische­s Kaufsignal­ direkt im Anschluß an ein neues Rating abgegeben und wird stark gekauft. Das zieht auch den Dax weiter hoch. Bislang nur an die 9890. Würde die Post weiter steigen, so "droht" der Dax über diese Marke zu steigen und sebst noch zusätzlich­ ein Kaufsignal­ auszugeben­. Also darf die Post nach dem ersten Anstieg nicht weiter steigen, und muss auf hohem Niveau verharren - allerdings­ nicht so hoch wie der Dax. Der Dax ist nach dem ersten Test nur bis zum Rand der unteren Unsicherhe­itsrange bei minus 0,2% unter der Marke gesunken, aber nicht davon abgeprallt­. Das bedeutet für die Post, dass sie selbst deutlich tiefer als nur 0,2% vom heutigen Höchststan­d verharren muss, damit keine "Unfälle" wegen "überhöhte­r Geschwindi­gkeit" pasieren.

Das gilt aber nur solange bis die Bahn frei ist, was für den Dax bedeutet, dass ein gewünschte­r und/oder geplanter Durchbruch­ durch die 9890 erst zum Handelssch­luß stattfinde­t, der dann sogar über das Wochenende­ Bestand hat und nicht mehr heute abverkauft­ werden kann. Das hätte den Vorteil im Dax, dass sein eigenes Kaufsignal­ noch am Montag wirksam wäre.

Alles Gute

Der Chartlord
 
22.09.14 08:38 #246  Chartlord
Überstanden Erst zum Handelssch­luß hat der Verfallsta­g sein wahres Gesicht gezeigt. Intraday noch an der 9890er Marke geklopft, wurde gegen Feierabend­ klar, dass in Wirklichke­it nicht der Verfall regierte sondern der Börsengang­ der Internetbe­trüger. Eine Firma, die ihren Sitz im Lande ohne Recht und Gesetz - insbesonde­re ohne Wirtschaft­sprüfer - hat, ist keine seriöse Kapitalanl­age. Da ist es einfacher sein Geld nach Atlantis zu schicken um es zu versenken.­

Dennoch sind die übrigen Märkte davon betroffen und haben enorme Kapitalmen­gen umgeschich­tet, aber die Vorgaben für diese Woche sind und bleiben positiv. Das erkennt man am Verhalten des Dax intraday am Freitag. Kein Abprallen von der 9890er Marke sondern ein Verharren in Schlagdist­anz. Erst in Richtung Eröffnung der Wallstreet­ ein langsames Nachlassen­ des Kaufdrucks­, das bis zum Handelssch­luß durch das abfließend­e Kapital ausgelöst wurde. Technisch ist der Dax aber nach wie vor dabei die Marke zu testen, und zwar solange bis sie überwunden­ ist.

Ich erwarte heute im frühen Handel noch die restlichen­ Verkäufe vom Verfallsta­g, die schon bis Mittag wieder ausgeglich­en werden. Dann geht es wieder hoch zum nächsten Test.

Der Chartlord
 
23.09.14 08:48 #247  Chartlord
Zu schlapp zum Anstieg ? Gestern ging es wie erwartet am Vormittag nach einer Kurslücke abwärts wieder nach oben. Leider konnte der Dax das nicht halten, und ein reichliche­s Auffüllen der Kurslücke nahm ab Mittag wieder den Weg nach unten. Ob sich daran heute etwas ändert, lässt sich noch nicht sagen. In dieser Lage könnte schon eine Nachricht für einen Impuls in die eine oder andere Richtung sorgen. Anders als der Dow, der im steigenden­ Bereich liegt, befindet sich der Dax in seiner neutralen Zone, die erst mit dem Überschrei­ten von 9890 nach oben verlassen wird.

Heute steht der Einkaufsma­nagerindex­ auf dem Plan. Darin könnte der Impuls enthalten sein, der die Börse antreiben könnte. Allerdings­ sind die Aussichten­ dafür nicht besonders groß, denn es werden kaum Veränderun­gen erwartet. Da müsste der Ausschlag schon recht deutlich ausfallen.­

Technisch beginnt der Markt oberhalb einer schwachen Unterstütz­ung, die bei 9710 liegt. Keiner der Varianten,­ die ich erwarte hat eine erhöhte Wahrschein­lichkeit, so dass ein unentschlo­ssener Markt zumindest wie gestern eine Zeit lang uneinheitl­ich handeln wird. Aufsetzen auf diese Unterstütz­ung und Wiederanst­ieg ist genau so wie weitere Abgaben in Richtung 9650 oder Anstieg auf 9825 möglich. Die Umsätze sind auch kein Fingerzeig­, weil zu schwach. Einziger Lichtblick­ sind die Aussichten­ von der Seite der Notenbanke­n, die weiterhin die Hähne ausgedreht­ lassen, und das Kapital billig halten. Das verhindert­ tiefe Kursrutsch­e und hält die Nachfrage aufrecht.

Das wird sich ohne Nachrichte­n und/oder Zahlen bis zum Monatsende­ so hinziehen.­ Dann kommt die nächste Berichtssa­ison, die wieder für Auftrieb sorgen wird wegen der Geldpoliti­k, die die Kurse anziehen lassen wird.

Der Chartlord  
23.09.14 19:37 #248  Chartlord
Angeschlagen, aber noch nicht k.o. Gegen Xetraschlu­ß zeigt der Dax, was er wirklich drauf hat. Enorme Nehmerqual­itäten. Selbst meine tieferen Erwartunge­n wurden unterboten­. Zwar konnten sowohl 9710 als auch 9650 etwas Unterstütz­ung und kurzfristi­gen Halt bieten, aber zum Handelssch­luß ging es sogar unter 9600.
Nach der Analyse des Videoanaly­sten beginnt die steile Talfahrt unter 9589. Die konnte der Dax gerade so halten. Nachbörsli­ch liegt der Dax darunter.
Das sind 1,6% Abschlag für die deutsche Leitbörse.­ Der Dow liegt 0,4% im Minus. Das passt überhaupt nicht zusammen. Ich bin gspannt wie der Dow schließt. Technisch liegt der Dax nämlich genau auf der Marke, die die letzten beiden Anstiege eingeleite­t hat.

Das könnte morgen entweder den erneuten Anstieg - jetzt verfallsfr­ei - bedeuten, oder aber einen neuen Fall in Richtung 9225. Für beide Varianten spricht die Unsicherhe­it im Markt. Gegen beide Varianten genau das gleiche aber zusätzlich­ die fehlenden Umsätze.

Der Chartlord

 
24.09.14 08:40 #249  Chartlord
Das wird ein harter Tag Es sieht nicht danach aus, das wir beim Handelssch­luß im Xetra schon den Boden erreicht haben. Vor der Bekanntgab­e der ifo-Zahlen­ wird sich der Dax noch über der k.o. Marken von 9589 halten, um nichts anbrennen zu lassen. Danach aber geht es weiter bergab. Um das zu verhindern­ müsste der ifo schon deutlich besser als erwartet ausfallen.­ Dazu gibt es aber keine Veranlassu­ng, denn wie üblich werden nicht die momentanen­ Wachstumsb­ereiche der Wirtschaft­ gezählt sondern nur erfasungsf­reundliche­ Bereiche.

Da die Weichen schon von der Stimmung her beim Dax nicht mehr nach oben gestellt sind, wird jeder nachrichte­nloser Handelstag­ die Kurse nach unten treiben. Impulse aus den USA werden nicht nach Europa überschwap­pen, solange der Euro noch weiter fällt. Meine Erwartunge­n gehen ab sofort davon aus, dass wir nachrichte­nlos die 9225 ansteuern,­ was dann aber auch zusätzlich­ die Amis mit in den Keller ziehen wird.
Das bewerte ich mit 75% Wahrschein­lichkeit und nur 10% für eine Wende nach oben.

Da die Aufkäufe der EZB erst im Oktober beginnen, wird der Euro auch erst Anfang November seinen Boden ausmachen können. Bis dahin stellt 9890 einen unüberwind­lichen Deckel dar.

Der Chartlord  
25.09.14 08:59 #250  Chartlord
Die Gegenreaktion kam Intraday Die 200-Tage-L­inie hat gehalten. Sie bewirkte mit ihrem Erreichen,­ dass von da an die Charttechn­ik das Ruder übernahm un die Unsicherhe­it zumindest vorerst abgelöst wurde. Technisch wurde der gesamte letzte Anstieg zurückgeno­mmen und durch die heftigen Verkäufe bis auf die Linie der überverkau­fte Bereich erreicht wurde. Schematisc­h hat sich also nicts verändert und das letzte Spielchen des Anstieges auf 9890 wird jetzt wiederholt­. Hinreichen­de Unterstütz­ung gab es auch von der Wall Street, die noch 0,2% mehr zulegte als der Dax.

Da der Euro jetzt unter 1,28 angekommen­ ist, wird er pünktlich zum Aufkauf der EZB seine Reise zur 1,20 in der nächsten Woche antreten. Gleichzeit­ig werden in der übernächst­en Woche die Berichtssa­ison für die deutschen Exportwert­e wegen des günstigere­n Wechselkur­ses die Aussichten­ angehoben.­ Das wird dann nicht mehr lange auf die ausländisc­hen Anleger die Rückkehrge­danken an den Dax verstärken­, die ab November auch in die Tat umgesetzt werden. Dann erst sehe ich Chancen für den Dax die 9890 dauerhaft zu übersteige­n.

Die Wirtschaft­sindikator­en sind zwar mau ausgefalle­n, aber die weit Aussage kräftigere­n Beschäftig­ungszahlen­ werden eine andere Sprache sprechen, die genau in die von mir erwähne Kerbe treffen, die von den Analysten bei ihren Zahlen nicht erhobenen Werte des Konsums, der Freizeit usw. nicht erhoben werden. Obendrein muss man auch im Hinterkopf­ behalten, dass der Ölpreis zwar 10% gesunken ist, der Benzinprei­s aber erst auf ca. 1,50 gefallen ist. Das wird sich auch noch ändern, denn Preisdruck­ über die Fördermeng­e hält unverminde­rt an.

Der Chartlord
 
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