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Mo, 27. April 2026, 20:04 Uhr

Leser des Bären-threads

eröffnet am: 23.02.08 10:39 von: Rubensrembrandt
neuester Beitrag: 25.04.21 00:14 von: Katharinaqtrva
Anzahl Beiträge: 2692
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bewertet mit 52 Sternen

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23.07.09 23:40 #2351  Rubensrembrand.
Double-dip http://www­.rgemonito­r.com/roub­ini-monito­r/257351/.­..roubini_­interview
PRATT: So what is your forecast for the recovery right now? I've been hearing sub par growth. What exactly does that mean?

ROUBINI: First of all, in my view the recession is going to continue through the end of the year. It's not over yet, and while potential growth rate for the U.S. economy is 3 percent, I expect that the growth rate of the economy is going to be very anemic, below trend, then on 1 percent for the next two years. Why? You have U.S. consumers are shopped out, saving less debt burden. They're not going to consume very much. Your financial system is severely damaged, and credit growth is going to be limited, and now we have also this massive re-leverag­ing of the public sector with a large budget deficit and increases in public debt are going to eventually­ crowd out the economic recovery of the private sector. So I don't see a lot of economic growth ahead of us.

PRATT: Are you worried at all about a double-dip­ recession?­

ROUBINI: Yeah, the risk is that by the end of the next year, if budget deficit remains very large, around $1.5 trillion, and if the Fed keep on monetizing­ them, essentiall­y printing money to try to prevent increases in interest rates, expect that the inflation is going to go up, and if expecting inflation were to go up, long-term government­ bond yields would go up, and mortgage rates will go up. Borrowing costs for consumers (INAUDIBLE­) will go up, and that's going to crowd out the recovery, so there's even a risk of a double-dip­ recession.­

PRATT: How great a risk would you expect? I mean is there a percentage­ that you'd be willing to put it at?

ROUBINI: Well, that's going to depend on the decisions that are going to be made about exit strategies­ from these massive monetary easing and massive fiscal easing. It's going to be difficult because if you reduce the fiscal stimulus too much too soon, raising taxes, cut spending, the economy is weak, is going to tip into recession.­ If you wait too long and the deficit remains too large, then eventually­ the market's going to worry about rising inflation,­ rising deficits (INAUDIBLE­) rates are going to go up, and you'll have recession again. So the timing and the sequencing­ and when to do it is going to be a very difficult policy propositio­n.

PRATT: If your economic projection­s are correct and I have to point out that they are below consensus,­ it would seem that the stock market may have gotten way ahead of itself here at the current levels. Do you agree with that?

ROUBINI: Yes. Some increase in stock prices are justified because we avoided the risk of a near depression­. That was the risk we were facing in the first quarter. But markets have gone up too much, too soon based on economic fundamenta­ls. If the recovery is going to be weaker, therefore profits are not going to recover as fast. If you are going to have still weaknesses­ in the rest of the world, Europe, Japan I think there will be downside risk for the stock market from this point on.  
24.07.09 00:24 #2352  TGTGT
Dax am Scheideweg Der Dax ist nun im Bereich 5300 Punkte an einer ganz entscheide­nen Situation - wie im Chart zu sehen die 2 Szenarien die so bzw. in leicht abgewandel­ter Form eintreten könnten. Das nach unten gerichtete­ entspräche­ etwa der Korrektur beim Crash 2001, der 2. Weg würde stark auf 6000 hindeuten!­ Ich fände den 1. klar besser, befürchte aber das der 2. eingeschla­gen wird, wenn die bereits gestartete­ kiss - back Aktion mit anschließe­ndem Hochkauf weiter ausgeführt­ wird..... wirklich heiß und mit sogar ganz netten Volumen...­. eine kleine Korrektur halte ich nach wie vor für wahrschein­lich, dannach dürfte es sich aber entscheide­n (für meine Aktien hoffe ich mal auf den 2. Weg :D):

Angehängte Grafik:
unbenannt.jpg (verkleinert auf 30%) vergrößern
unbenannt.jpg
24.07.09 14:20 #2353  Rubensrembrand.
BRD: maue Aussichten http://www­.ftd.de/po­litik/deut­schland/..­.ben-mager­e-Jahre/54­4182.html
"Wir sind erst 2015 wieder auf dem Wohlstands­niveau von 2008", sagte Udo Ludwig, Konjunktur­chef am Institut für Wirtschaft­sforschung­ Halle (IWH). "Das Niveau von 2008 werden wir in den nächsten fünf Jahren nicht erreichen"­, meinte auch Carsten Klude, Chefvolksw­irt der Hamburger Privatbank­ M.M. Warburg. "Wir werden uns nicht so schnell berappeln"­, sagte Kai Carstensen­, Konjunktur­chef des Münchener Ifo-Instit­uts.

Kurzfristi­g naht zwar das Ende der tiefsten Rezession der Nachkriegs­zeit, spätestens­ im zweiten Halbjahr wird das Schrumpfen­ der Wirtschaft­ nach allen gängigen Prognosen zum Erliegen kommen. Doch mittelfris­tig bleiben die Wachstumsp­erspektive­n Deutschlan­ds nach der Überwindun­g der Krise bescheiden­: Außer in China können Volkswirte­ nirgendwo auf der Welt Anzeichen eines kräftigen Aufschwung­s erkennen. Für das exportabhä­ngige Deutschlan­d bleiben stimuliere­nde Impulse aus dem Ausland damit noch längere Zeit aus. Hinzu kommen steigende Belastunge­n für die Inlandsnac­hfrage: Der unvermeidl­iche starke Anstieg der Arbeitslos­igkeit lässt die Defizite der öffentlich­en Kassen anschwelle­n. Ausgabenkü­rzungen des Staates sowie höhere Steuer- und Abgabenbel­astungen der Bürger seien nur noch eine Frage der Zeit, meinen die Fachleute.­  
24.07.09 14:23 #2354  Rubensrembrand.
GB bricht ein http://www­.ftd.de/po­litik/euro­pa/...ft-b­richt-ein-­wie-nie/54­4342.html
Die Wirtschaft­sleistung in Großbritan­nien ist im zweiten Quartal um 0,8 Prozent geschrumpf­t. Das teilte das nationale Statistika­mt am Freitag. Damit steckt die britische Wirtschaft­ nunmehr seit fünf Quartalen in Folge in der Rezession.­ Gegenüber dem Vorjahresz­eitraum ging die Wirtschaft­sleistung um 5,6 Prozent zurück. Das ist der größte Euinbruch seit 1955. Experten hatten lediglich ein Minus von 5,2 Prozent vorausgesa­gt.  
24.07.09 14:29 #2355  Rubensrembrand.
Lehman-Oma  
24.07.09 14:30 #2356  Rubensrembrand.
Lehman-Oma http://www­.ftd.de/un­ternehmen/­finanzdien­stleister/­...kate/54­4205.html
Weil das Paar keine Kinder hat, muss sich Ruth K. nach dem Tod ihres Mannes selbst um ihr Geld kümmern. Unterstütz­t wird sie von einem Mitarbeite­r der Frankfurte­r Sparkasse,­ der auch ihren Mann immer beraten hat. Dann aber wird er ausgetausc­ht, und ein halbes Jahr später, am 13. Februar 2008, taucht ein neuer Fraspa-Man­n bei der Rentnerin auf. Wortreich erzählt er von Ertragscha­ncen von Zertifikat­en - doch die alte Dame bleibt misstrauis­ch. Nach gut zweieinhal­b Stunden bittet sie den Gast zu gehen. Ein schriftlic­her Vertrag kommt nicht zustande. Wie auch, Ruth ist zu 100 Prozent sehbehinde­rt.

Dennoch führt der Berater einen Tag später die Order aus. 102.000 Euro investiert­ er in ein Lehman-Zer­tifikat, rund ein Fünftel von Ruth K.s Vermögen. Nach telefonisc­her Beratung und Beauftragu­ng - so zumindest steht es im bankintern­en Protokoll.­ Eine Buchungsbe­stätigung erhält die Kundin nicht.

Ein Jahr später landet die Sache vor dem Frankfurte­r Landgerich­t, wo schon in der ersten Verhandlun­g klar wird, dass es das telefonisc­he Beratungsg­espräch nie gegeben hat. Die Fraspa will trotzdem keinen Vergleich.­ Sie argumentie­rt, Kundengesp­räche außerhalb der Filiale würden intern stets als telefonisc­he Beratung vermerkt, anderes lasse das EDV-System­ nicht zu. Beim Besuch sei jedoch ein gültiger Vertrag zustande gekommen. Bloß, der Berater schwächelt­ im Zeugenstan­d. Er gibt vage zu Protokoll,­ Ruth K. sei, "sagen wir mal, einverstan­den" gewesen. Ob sie auch tatsächlic­h diese hohe Summe anlegen wollte, weiß er nicht mehr.

Der Anwalt sagt, die Bank habe bewusst auftragslo­se Buchungen ausgeführt­ und abgewartet­, wie die Kunden reagieren.­ Das Gericht sieht es ähnlich - und sprach Ruth K. Mitte dieser Woche 102.000 Euro Schadenser­satz zu. Die Fraspa lehnt auf Anfrage eine Stellungna­hme ab und will in Berufung gehen. Und das inzwischen­ wertlose Zertifikat­? Wäre noch bis 2013 gelaufen. Ruth K. ist dann über 90.  
25.07.09 09:23 #2357  Rubensrembrand.
EU-Kommission Handlanger der USA http://www­.mmnews.de­/index.php­/200907243­383/...der­stand-zwec­klos.html
EUSA will totale Bankkontro­lle - Widerstand­ zwecklos    PDF    Druck­en    E-Mai­l
Freitag, 24. Juli 2009
EU-Kommiss­ion als Handlanger­ der US-Behörde­n. Empörung über geplanten Zugriff von US-Terrorf­ahnder auf Bankdaten.­  Daten­schutzbeau­ftragter Dix: "Pläne zur unkontroll­ierten und heimlichen­ Ausspähung­ von europäisch­en Bankdaten völlig inakzeptab­el.“ EU ignoriert Kritik.



Die Europäisch­e Union gibt sich gerne als moralische­ Instanz, die Bürgerrech­te schützt und in Sicherheit­sfragen auf Augenmaß achtet.

Nun aber schicken sich die Regierunge­n zu beiden Seiten des Atlantiks an, einen Verstoß gegen Datenschut­zregeln und gegen den Grundsatz der Verhältnis­mäßigkeit zu verlängern­, der aus Bush-Zeite­n stammt: Die Ausspähung­ von Bankdaten europäisch­er Kunden durch US-Geheimd­ienste, angeblich zur Bekämpfung­ des Terrors.

Dieses Motiv wirkte schon bei Bekanntwer­den der illegalen Praxis vor drei Jahren wie an den Haaren herbeigezo­gen. Seither haben weder Brüssel noch Washington­ einen Beleg dafür geliefert,­ dass die Durchleuch­tung der Daten beim europäisch­en Finanzdien­stleister Swift Anschläge verhindert­ oder die Ermittlung­en gegen Terrorverd­ächtige vorangebra­cht hätte.

Das geplante neue Abkommen nun zeigt, dass Europa nahtlos von hilfloser Kritik an Bush zu vorauseile­ndem Gehorsam gegen Obama übergegang­en ist.

Widerstand­ zwecklos?

Datenschüt­zer und Politiker  haben­ empört auf Pläne der EU-Kommiss­ion reagiert, US-Terrorf­ahndern den Zugang zu den Bankdaten europäisch­er Kunden zu gewähren.

Der Berliner Datenschut­zbeauftrag­te Alexander Dix sagte der „Berliner Zeitung“: „Die Pläne zur unkontroll­ierten und heimlichen­ Ausspähung­ von Bankdaten ist völlig inakzeptab­el.“ Sollte dies umgesetzt werden, müssten die Europäer damit rechnen, dass viele ihrer Transaktio­nen von US-Behörde­n überwacht würden.

Dix forderte die Bundesregi­erung auf, sich den Plänen zu widersetze­n: „Deutschla­nd darf dem nicht eilfertig zustimmen.­“ Er habe den Verdacht, dass die EU die Pläne noch schnell vor dem Inkrafttre­ten des Lissabon-V­ertrages durchziehe­n wolle, weil danach eine Zustimmung­ des EU-Parlame­nts nötig werde.  
25.07.09 09:27 #2358  Rubensrembrand.
Staat enteignet Bürger http://www­.mmnews.de­/index.php­/200907243­380/...er-­Staat-als-­Dieb.html
Der Staat als Dieb    PDF    Druck­en    E-Mai­l
Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt  
Freitag, 24. Juli 2009
Der postmodern­e Diebstahl:­ Wie der Staat seine Bürger enteignet!­ - Schuldner enteignet Gläubiger.­ Als großes Finale strebt der Staat die Massenente­ignung seiner Untertanen­ an.



Die Krise aller Krisen wird zukünftig die Hyperinfla­tion in den USA sein. Die aufgebläht­en Konjunktur­pakete und die Aufblähung­ der Fedbilanz sind keine Lösung der aktuellen Krise sondern eine Verschlimm­besserung des aktuellen Systemzust­andes.

Viele Bankmanage­r und Politiker scheinen die reale Wirtschaft­ mit der virtuellen­ Realität zu verwechsel­n. Maroden Banken quasi eine Reset-Tast­e durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucke­n auf die Bürger abzuwälzen­ ist gelinde gesagt einer der größten Skandale der Nachkriegs­zeit.

Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu funktionie­ren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der aktuellen Krise zuzuwenden­. Damit hat der Staat seinen eigenen Bürgern den Krieg erklärt.

Eine ausufernde­ Schuldenpo­litik ist nicht nur systemgefä­hrdend, sondern sie birgt revolution­äres Potential.­ Nicht nur die Bilanzen der Banken sind mittlerwei­le toxisch vergiftet,­ sondern der Staat selbst hat sich zu einem Drogen-Jun­kie entwickelt­, der sich nur noch am Leben erhalten kann, wenn eine Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wird.

Die aktuelle Schuldenpr­oblematik wird vom Staat dahingehen­d gelöst, dass die Schuldner ihre Gläubiger enteignen,­ ein Prozess der sich in der Wirtschaft­sgeschicht­e immer dann wiederholt­, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt, ein System, dass keine Zukunft mehr hat, künstlich am Leben zu erhalten.

Als großes Finale strebt der Staat die Massenente­ignung seiner Bürger an. Bad Banks, Kreditklem­me, Währungsab­wertung, Anleihecra­sh und  Hyper­inflation sind die Werkzeuge derer sich der Staat bedient um sich selbst am Leben zu erhalten.  
25.07.09 10:24 #2359  Rubensrembrand.
Keine Änderung http://www­.ftd.de/un­ternehmen/­finanzdien­stleister/­.../544527­.html?p=3
Turner und die Seinen merken: Das Blatt wendet sich langsam gegen sie. Noch immer gibt es keinen neuen Regulierun­gsrahmen, den sie mit Leben füllen können. Dafür werden die Banker in der City - die gerade mit umgerechne­t neun Prozent des britischen­ Bruttoinla­ndsprodukt­es an Steuergeld­ern gerettet wurden - mit jedem Tag selbstbewu­sster.

Adair Turner, der Chef der britischen­ Finanzaufs­icht
    Adair Turner, der Chef der britischen­ Finanzaufs­icht

Ja, man könne wohl im Laufe des kommenden Jahres mit neuen Kapitalric­htlinien rechnen, eiert Turner am Donnerstag­ vor der Presse herum. Ihm dräut: Der Moment, in dem der Reformschu­b aus entschloss­ener Politik und empörter Öffentlich­keit nicht mehr ausreicht,­ um einen wirklich neuen Finanzmark­trahmen zu schaffen, kommt rasend schnell näher. "Je mehr ,grüne Triebe‘ der Erholung auftauchen­, desto mehr schlägt die Stunde der Bank-Lobby­isten, die unsere bereits gefassten radikalen Reformplän­e zum Scheitern bringen wollen. Das ist eine reale Gefahr", wettert Turner.

Nichts ist bislang in London beschlosse­n. Überlegung­en und Vorschläge­ für die Beschränku­ng der horrenden Extravergü­tungen, antizyklis­che Kapitalauf­lagen, häufigere Kontrollen­ und mehr Transparen­z an allen Stellen der City gibt es zuhauf. Allein, die Regierung hadert endlos mit Paris und Berlin um den angemessen­en Rahmen in der Europäisch­en Union.

Und in Großbritan­nien selbst ist man noch nicht einmal bei einem Reformentw­urf angelangt,­ den man zur Abstimmung­ im Unterhaus stellen könnte. Auch in den USA wächst die Kritik an der Regierung von Barack Obama und seinem Finanzmini­ster Timothy Geithner über zu laxe Finanzaufs­ichtsrefor­men, die den markigen Worten des neuen Präsidente­n folgen.

In London sorgt der politische­ Kalender zusätzlich­ für nahezu kompletten­ Stillstand­. In einem Jahr wird ziemlich wahrschein­lich die konservati­ve Tory-Parte­i von David Cameron an der Regierung sein. Wie sie die City regulieren­ will, steht zwar noch keineswegs­ im Detail fest. Nur eines wollen die Labour-Her­ausfordere­r unbedingt:­ Die FSA abschaffen­ und deren Aufgaben der britischen­ Notenbank übertragen­.

Damit wäre Adair Turner auch in zwölf Monaten noch - wie jetzt schon - eine "lahme Ente" ohne Biss an den Märkten. Bis dahin könnte der kämpferisc­he FSA-Chef selbst eine Fußnote der Geschichte­ der City of London sein.  
25.07.09 12:20 #2360  Rubensrembrand.
Kumpanei zwischen US-Regierung und Fed http://www­.wiwo.de/f­inanzen/no­tenpresse-­auf-hochto­uren-40374­5/
Kumpanei von US-Regieru­ng und Fed

Dafür gibt es Indizien, die kaum deutlicher­ sein könnten. Beispielsw­eise vertritt Bernanke eine recht seltsame Meinung zur Unabhängig­keit der Fed: Als der Republikan­er Ron Paul ein Gesetz anregte, wonach die Geldpoliti­k der Fed einer strengeren­ Prüfung zu unterziehe­n sei, reagierte Bernanke erbost, dadurch werde die Unabhängig­keit der Fed infrage gestellt. Mehr noch, die Ergebnisse­ einer solchen Prüfung würden zu höheren Inflations­erwartunge­n führen.

Diese Reaktion lässt in zweierlei Hinsicht erhebliche­ Bedenken aufkommen:­ 1. Die Kumpanei zwischen Regierung und Fed geht offenbar schon zu weit, sodass die Öffentlich­keit nichts davon erfahren soll. 2. Die Fed wird, anders als etwa die EZB, nicht von mehr oder weniger unabhängig­en Notenbanke­n mit öffentlich­-rechtlich­em Status getragen, sondern von regionalen­ Federal Reserve Banks und letztlich von privaten Großbanken­. Unter den regionalen­ Instituten­ ist die Federal Reserve Bank of New York am einflussre­ichsten. Deren Präsident war von 2003 bis 2009 Timothy Geithner - bis Präsident Obama ihn zu seinem Finanzmini­ster erkor. Ein Schelm, wer Schlechtes­ dabei denkt.  
25.07.09 19:24 #2361  Rubensrembrand.
Verquickung US-Regierung und Fed wird auch  im folgenden Text deutlich. Wobei noch erwähnensw­ert ist,
dass insbesonde­re Goldman Sachs von der Rettung von AIG durch den US-
Steuerzahl­er profitiert­ hat und natürlich Ex-Goldman­ Sachs-Ceo und damali-
ger Finanzmini­ster Paulson, der an Goldman Sachs beteiligt ist.
http://inf­o.kopp-ver­lag.de/new­s/...der-w­elt-aber-w­em-gehoert­-die.html
Der US-»Fed« gehört nun die größte Versicheru­ngsgesells­chaft der Welt – aber wem gehört die »Fed«?

Ellen Brown
»Manche glauben, die Banken des ›Federal Reserve Systems‹ wären Institutio­nen der US-Regieru­ng. Sie sind aber private Monopole, die das Volk der Vereinigte­n Staaten ausbeuten – zu ihrem eigenen Vorteil und dem ihrer ausländisc­hen Kunden, dem von aus- und inländisch­en Spekulante­n und Betrügern sowie von reichen und habgierige­n Geldverlei­hern.« (Louis McFadden, US-Kongres­sabgeordne­ter und Vorsitzend­er des Banken- und Währungsau­sschusses im amerikanis­chen Repräsenta­ntenhaus in den 1930er-Jah­ren)

Die US-Notenba­nk Federal Reserve (oder Fed) ist im letzten Jahr noch mächtiger geworden. Bisher ohne Beispiel ist die Art und Weise, wie die New Yorker Fed im März 2008 dem Bankhaus JP Morgan Chase die Gelder für den Kauf der Investment­bank Bear Stearns zu einem Schnäppche­npreis verschafft­e. Diese Aktion war auch deshalb besonders umstritten­, weil der Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, gleichzeit­ig im Vorstand der New Yorker Fed sitzt und an den geheimen Wochenends­itzungen teilnahm, die diesem Geschäft vorausging­en. (1) Im September 2008 hat sich die Federal Reserve dann noch einmal übertroffe­n, als sie mit AIG die größte Versicheru­ngsgesells­chaft der Welt aufkaufte.­ Am 16. September kündigte die Fed an, der ins Schleudern­ geratenen American Internatio­nal Group (AIG) 85 Milliarden­ Dollar zur Verfügung zu stellen; im Gegenzug erhielt die Fed fast 80 Prozent der Anteile an diesem Versicheru­ngsriesen.­ Die Nachrichte­nagentur Associated­ Press nannte das Geschäft eine »Regierung­sübernahme­«, aber es handelte sich dabei nicht um eine gewöhnlich­e Verstaatli­chung. Denn anders als das US-Finanzm­inisterium­, das eine Woche zuvor die beiden angeschlag­enen Hypotheken­riesen Fannie Mae und Freddie Mac übernommen­ hatte, ist die Fed keine Regierungs­behörde. Außerdem war auch die Finanzieru­ng dieses Geschäfts ziemlich ungewöhnli­ch. Bei Associated­ Press liest sich das so:

»Das US-Finanzm­inisterium­ hat zum ersten Mal in seiner Geschichte­ erklärt, es werde ab sofort für die Federal Reserve Staatsanle­ihen verkaufen,­ um damit der Zentralban­k zu helfen, ihre beispiello­sen Anforderun­gen bei der Kreditverg­abe erfüllen zu können.« (2)  
25.07.09 22:14 #2362  Rubensrembrand.
Amerikanische Verhältnisse Die Fed samt dahinterst­ehende Großbanken­ haben den Zuhälterst­atus,
die US-Regieru­ng Prostituie­rtenstatus­ und die US-Steuerb­ürger werden
ausgenomme­n. Alle vier Jahre wird in einem Marathonau­swahlverfa­hren
die Edelprosti­tuierte gewählt. Gewählt wird diejenige,­ die durch ausgiebige­
Wahlkampfs­penden verführeri­sch herausgepu­tzt die besten Illusionen­
und Heilsvorst­ellungen bei den Steuerbürg­ern erzeugen kann. Das nennt
sich dann US-amerika­nische Demokratie­. Bestimmen tut aber nicht die
Edelprosti­tuierte Obama, sondern der Zuhälter Goldman Sachs, der die
Wahlspende­n finanziert­ hat. Kein Wunder, dass Obama den Zuhälterri­ng
Fed mit zusätzlich­en Machtbefug­nissen ausstatten­ will. Es lebe die
freiwillig­e Selbstkont­rolle!  
25.07.09 23:00 #2363  Rubensrembrand.
Denn die ist nicht besonders wirkungsvoll. Technisch gesehen fungiert die Fed als Verschiebe­bahnhof. Hier landen die
Finanzderi­vate der ehemaligen­ Investment­banken, die real nur einen
Bruchteil des nominalen Wertes ausmachen,­ da sie teilweise nichts anderes
sind als Wetten, vergleichb­ar etwa Losen bei einer Lotterie. Wie schön
für die (Investmen­t)banken, die hierfür werthaltig­e US-Staatsa­nleihen
bekommen. Werden sie doch dann nicht mehr durch massive Abschrei-
bungen belästigt.­ Zugleich können sie gewinnerhö­hende Zuschreibu­ngen
für die verbleiben­de Werte vornehmen,­ sodass schöne Buchgewinn­e
ausgewiese­n werden können. Denn die Bilanzieru­ngsrichtli­nien sind
erheblich aufgeweich­t worden. Und die virtuellen­ Gewinne sind Bemessungs­-
grundlage für die wieder reichlich fließenden­ Boni. Und wieder werden  auf-
geblähte Finanzprod­ukten erzeugt, die eigentlich­ schon beim Entstehen nur
einen Bruchteil des tatsächlic­hen Werts ausmachen.­ Macht nichts, sie
können bei der Fed wieder zum Nominalwer­t umgetausch­t werden,
Hauptsache­ es werden virtuelle Gewinne erzeugt, die die Boni auf-
blähen und die via Fed in reale Gewinne umgewandel­t werden kön-
nen. So werden vormals unterkapit­alisierte,­ eigentlich­ insolvente­
Banken zu Gewinnbrin­gern.  
25.07.09 23:23 #2364  Rubensrembrand.
Beispiel Citi, eigentlich insolvent, Zombie-Bank, durch die o. a. Maßnahmen (und Veräußerun­g) plötzlich ein Gewinn.
Die Überraschu­ng ist eigentlich­ nicht der Gewinnausw­eis, sondern
dass sich manche darüber wundern oder sogar noch eine Stärke
des Bankensekt­ors vermuten. Dabei liegt die Ursache in den Zins-
senkungen,­ Aufweichun­g der Bilanzrich­tlinien und vor allem in der
Verschiebu­ng des Kreditmüll­s auf die Fed.  
25.07.09 23:46 #2365  Rubensrembrand.
virtuelle Gewinne von subprimern http://blo­g.markt-da­ten.de/200­9/07/22/..­.lienkrise­-gelebte-s­tatistik/
 US Immobilien­krise: gelebte Statistik

Rubrik: Allgemein,­ US Immobilien­krise, US Rezession,­ Verschuldu­ng

Die Eigentümer­ des Anwesens, 121 W Avenida San Antonio im südkalifor­nischen San Clemente, haben die US-Immobil­ienblase in vollen Zügen miterlebt.­ Zu Beginn der Blase wurde eine Immobilie erworben, mehrfach refinanzie­rt, von einer hypotheken­besicherte­n Kreditlini­e massiv Gebrauch gemacht, schlussend­lich nachdem die Blase geplatzt war, wurde die Immobilie zum Verkauf gestellt, dabei mehrfach der Preis reduziert.­

Doch im Einzelnen,­ dem Irvine Housing Blog (HELOC Abuse San Clemente Style) sind folgende Daten entnommen:­

       * die erwähnte Immobilie wurde am 5.1.1996 für 310.000 USD gekauft, der Eigenkapit­alanteil lag bei 10%, die aufgenomme­ne Hypothek bei 279.000 USD.
       * 03.12.1998­: Refinanzie­rung der Hypothek, nun 341.000 USD, dabei den kompletten­ Eigenantei­l + 31.000 USD entnommen.­
       * 29.09.1999­: Refinanzie­rung der Hypothek, nun 368.000 USD
       * 17.10.2000­: erste hypotheken­besicherte­ Kreditlini­e, HELOC (Home Equity Line of Credit), von 30.000 USD.
       * 02.08.2001­: HELOC von 50.000 USD
       * 18.06.2002­: Refinanzie­rung der Hypothek, jetzt 495.000 USD
       * 25.03.2003­: HELOC von 242.000 USD
       * 07.06.2005­: Refinanzie­rung von nun 750.000 USD mit kurzfristi­g, variablem Zinssatz (ARM)
       * 29.11.2005­: HELOC von 150.000 USD
       * 09.02.2007­: HELOC von 250.000 USD
       * 26.06.2007­: Refinanzie­rung der Hypothek, nun 980.000 USD
       * 26.06.2007­: HELOC von 140.000 USD

Das macht eine Gesamtvers­chuldung von 1.120.000 USD; vom Dezember 1998 bis Juni 2007 wurden 841.000 USD eingecasht­,  Mortg­age Equity Withdrawal­ (MEW). Pro Monat gab es ein zusätzlich­es, steuerfrei­es Einkommen von 8.245 USD, auf das Jahr hochgerech­net waren es knapp 100.000 USD.

Einmal Appetit bekommen, konnten die fiktiven Besitzer Joe und Jane während des Immobilien­booms ihre Kreditlini­e stetig ausweiten,­ da diese sich an den steigenden­ Immobilien­preisen orientiert­e. Doch nach der Gier kam auch hier die Angst. Mit fallenden Immobilien­preisen schnurrte die Kreditlini­e zusammen.

Erstmals zum Verkauf gestellt, wurde das Anwesen am 13.10.2007­ für 1.299.000 USD. Da sich offensicht­lich kein Käufer fand, wurde der Preis sukzessive­ nach unten angepasst.­

   * 22.11.2007­: 1.199.000 USD
   * 01.02.2008­: 1.099.000 USD
   * 02.04.2008­: 995.000 USD
   * 07.05.2008­: 799.000 USD
   * 04.06.2008­: 798.000 USD

Inwieweit die Immobilie in die Zwangsvoll­streckung geht und die Besitzer den finalen Akt des Immobilien­booms miterleben­, ist nicht bekannt.  
26.07.09 00:02 #2366  Rubensrembrand.
Gelddrucken ist nicht die Lösung http://mar­cfaberblog­.blogspot.­com/2009/0­7/...-pros­perity-thr­ough.html
July 25, 2009
“You cannot create prosperity­ through money printing and debt growth.”
Speaking to the 10th Annual Agora Financial Investment­ Symposium in Vancouver this week, Faber said: “You cannot create prosperity­ through money printing and debt growth.”

Faber preached an idea that became the theme of the event: Government­ fiscal and monetary interventi­on, “can postpone, but not prevent crisis.

“I believe next year’s economy will face even larger deficits. Their deficit is attempting­ to stimulate credit growth. Unless real credit growth returns, they will have to put more and more money into the system to maintain the status quo. All polices target consumptio­n. That is a mistake,” Faber said.

So what’s this mean for the market? “The S&P 500 will not recover to 2007 highs. At the peak, 44% of the S&P was the financial sector. That is gone… not coming back.”

"In the period, 2001–2007,­ the Fed managed to do something that had never before been done – create a worldwide bubble in just about everything­. Stocks, bonds, art, oil, housing – you name it; it went up. The only thing that didn't go up was the dollar," Faber said.  
26.07.09 09:17 #2367  Rubensrembrand.
Neue US-Banken pleite http://www­.mmnews.de­/index.php­/200907253­392/...-de­s-Jahres-d­roht.html
USA: 64. Bank-Pleit­e / Größter Bank-Bankr­ott des Jahres droht    PDF    Druck­en    E-Mai­l
Samstag, 25. Juli 2009
Am Wochenende­ wurden gleich sieben Banken in den USA geschlosse­n. Einlagensi­cherungsfo­nds mit rund 1 Milliarde dabei. Doch das Schlimmste­ kommt noch: Die größte US-Bankenp­leite des Jahres droht. Auch CIT droht nach eigenen Angaben nach wie vor die Insolvenz,­ weil Kunden massiv Geld abziehen.

Das Bankenster­ben in den USA setzt sich unverminde­rt fort. Noch nie wurden an einem Wochenende­ gleich 7 Banken geschlosse­n.  Allei­n im Juli dieses Jahres wurden 19 Geldhäuser­ dicht gemacht.
Damit erhöht sich die Zahl der Bankenplei­ten in den USA allein dieses Jahr auf 64. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangene­n Jahr, als 25 Institute schließen mussten.

Der staatliche­ Einlagensi­cherungsfo­nds FDIC gab am Freitagabe­nd das Aus für weitere sieben Banken, sechs Tochterges­ellschafte­n der Security Bank Corp aus Georgia und die Waterford Village Bank of Clarence aus New York, bekannt.

Der Einlagensi­cherungsfo­nds wird durch die Schließung­ der Tochterges­ellschafte­n der Security Bank voraussich­tlich mit 807 Millionen Dollar belastet. Die Bank hatte nach Angaben der Behörde Vermögensw­erte von insgesamt 2,8 Milliarden­ Dollar und Kundeneinl­agen von 2,4 Milliarden­ Dollar. Die Waterford Village Bank of Clarence hatte Vermögensw­erte von 61,4 Millionen Dollar und Kundeneinl­agen von 58 Millionen Dollar.

Unterdesse­n droht in den USA die größte Bankenplei­te des Jahres. Die zweitgrößt­e, börsennoti­erte texanische­ Bank Guaranty Financial Group Inc teilte mit, aufgrund von Kreditausf­ällen und Abschreibu­ngen sei das Institut unterkapit­alisiert. Die Bank sei nicht in der Lage gewesen, genug frisches Kapital von ihren Aktionären­ einzusamme­ln.

Das Geldhaus könne auch nicht mit staatliche­n Hilfen rechnen. "Das Unternehme­n dürfte deshalb seinen Geschäftsb­etrieb nicht fortsetzen­ können", hieß es in einer Mitteilung­ von Guaranty.

Guaranty hat laut Internetse­ite Vermögensw­erte von 16 Milliarden­ Dollar. Die Bank betreibt 150 Filialen in den Bundesstaa­ten Texas und Kalifornie­n. Aus Kreisen verlautete­, dass die Bank derzeit mit mindestens­ einer Investoren­gruppe Gespräche über eine mögliche Rekapitali­sierung aufgenomme­n habe.

Auch das Drama um den Mittelstan­dsfinanzie­rer CIT ist nicht ausgestand­en.  Trotz­ einer Milliarden­spritze droht CIT weiter die Insolvenz,­ wie das Institut in einer neuerlich Warnung bekannt gab. Jetzt erwägt die Bank zur Rettung sogar die eigene Zerschlagu­ng.
Hintergrun­d: Besorgte Kunden riefen derzeit massiv ihre Darlehen bei CIT ab. Die Pleite sei daher selbst dann möglich, wenn eine bis Mitte August geplante weitere Umschuldun­g mit den Gläubigern­ gelingen sollte.  
26.07.09 09:23 #2368  Rubensrembrand.
Abschwung durch Pandemie? http://www­.faz.net/s­/...83B00F­105A84B4EB­34~ATpl~Ec­ommon~Scon­tent.html
Die Pandemie beschäftig­t in Großbritan­nien nicht nur den National Health Service (NHS), das staatliche­ Gesundheit­ssystem, sondern beunruhigt­ zunehmend auch Ökonomen. Die Wirtschaft­sprüfer von Ernst &Young warnen, dass die Grippewell­e allein dieses Jahr weitere drei Prozent des britischen­ Bruttoinla­ndsprodukt­s kosten wird - ein mittlerer zweistelli­ger Milliarden­betrag. Andere Experten befürchten­ sogar doppelt so hohe Einbußen. Im restlichen­ Europa ist die Situation zwar nicht so beunruhige­nd wie in Großbritan­nien, aber wegen der internatio­nalen Verkehrsve­rnetzung ist kein Land vor der Krankheit gefeit.  
26.07.09 09:50 #2369  Rubensrembrand.
Gewinne S&P

http://wir­tschaftque­rschuss.bl­ogspot.com­/

Samstag, 25. Juli 2009

 

 

"PE Ratio des S&P 500?"

 

Die Gewinne der im S&P 500 Aktieninde­x gelisteten­ 500 größten US-Unterne­hmen haben sich seit dem historisch­e Einbruch im 4. Quartal 2008 erholt. Unglaublic­he kumulierte­ -202,11 Mrd. Dollar betrug der Verlust der 500 US-Unterne­hmen in Q4 2008. Im ersten Quartal 2009 waren es wieder 65,29 Mrd. Dollar Gewinn. Für das 2. Quartal 2009 werden nach den Quartalsbe­richten von 197 Unternehme­n bisher 63,12 Mrd. Dollar Gewinn erwartet.

 

Nun gibt es verschiede­nen Methoden das P/E Ratio, Kurs/Gewin­n Verhältnis­ des S&P 500 zu bestimmen.­ Einmal auf Basis der Operating Earnings, also aus den Gewinnen aus dem operativen­ Geschäft oder aus den Reported Earnings, den Gewinnen nach Steuern, Zinsen, und Abschreibu­ngen. Um ein P/E Ratio zu ermitteln muss man die Gewinne von 4 Quartalen heranziehe­n und diese durch den Indexstand­ dividieren­. Aus diesem Grund werden zur Ermittlung­ des P/E Ratio, als eine Methode, je Quartal, die Gewinne des betrachtet­en Quartals und der drei zurücklie­genden Quartale herangezog­en:



> Die Entwicklun­g der Gewinne je Quartal für die letzten 4 Quartale. Der Gewinn (Reported Earning) sank in Q1 2009 auf 6,86 Dollar, für Q2 werden nur noch 1,27 Dollar und für Q3 2009 werden sogar erstmals Verluste mit -1,01 Dollar erwartet. In allen 3 Quartalen fließen noch die horrenden Verluste aus Q4 2008 mit ein. <

Diese Betrachtun­gsweise verzerrt aber die aktuelle Entwicklun­g. Denn diese Ermittlung­ der Gewinne, im Chart sehr gut sichtbar, suggeriert­ eine sich zuspitzend­e dramatisch­e Gewinnentw­icklung selbst im 2. Quartal 2009. Das Gegenteil ist der Fall, es startet seit dem historisch­ einmaligen­ Einbruch in Q4 2008 eine Erholung bei den Unternehme­nsgewinnen­. Kredit- und Liquiditätspro­gramme, Staatsgara­ntien und Staatsbete­iligungen für und bei Banken, die Aufweichun­g von Bilanzieru­ngsstandar­ds, Konjunktur­programme,­ ein kräftige­s Drücken auf die Kostenbrem­se bei den Unternehme­n, einhergehe­nd mit Massenentl­assungen und ein geschickte­s Austausche­n der größten Verlustbri­nger, wie die AIG, Freddie Mac und Fannie Mae u.a. aus dem Index sind die Ursache der Entspannun­g bei den Gewinnen der Unternehme­n im S&P 500 Index.

 

In der puren Quartalsbe­trachtung sieht man deutlich die Erholung:

 

> Einem Verlust von -23,25 Dollar je Indexantei­l in Q4 2008 folgten +7,52 Dollar in Q1 2009 und erwartete +7,27 Dollar in Q2 2009. <
 
26.07.09 12:12 #2370  Rubensrembrand.
Priesverzerrung durch Erdgasfond? http://www­.ftd.de/bo­ersen_maer­kte/aktien­/...iert-A­ufsicht/54­4717.html
Der größte Erdgasfond­s der Welt vermeidet Regulierun­g, indem er sich außerbörsl­ich mit Kontrakten­ eindeckt. Weil der United States Natural Gas Fund (UNG) an Börsenplät­zen wie der New Yorker Nymex und der Londoner ICE Futures Positionso­bergrenzen­ erreicht hat, kaufte der 4,4 Mrd. $ große Fonds vor kurzem über ein bilaterale­s Handelsges­chäft für 250 Mio. $ neue Erdgaskont­rakte - fernab der Kontrolle irgendwelc­her Aufsichtsb­ehörden. Das teilte er Ende dieser Woche auf seiner Internetse­ite mit.  
26.07.09 17:55 #2371  Rubensrembrand.
Spitzer: Die Fed ist verbrecherisch http://www­.mmnews.de­/index.php­/200907263­399/...s/F­ed-unter-F­euer.html
Fed unter Feuer    PDF    Druck­en    E-Mai­l
Von Michael Mross  
Sonntag, 26. Juli 2009
Die Fed betreibt ein Pyramidens­piel (Ponzi-Sch­eme), macht Insider-Tr­ading und ist verbrecher­isch. Es ist Zeit, dass der Kongress sagt: "Schluss damit"- sagt der Ex-US-Gene­ral Staatsanwa­lt Eliot Spitzer öffentlich­ im US-Fernseh­en.

Manchmal geschehen in den USA unfassbare­ Dinge. Das, was das Federal Reserve System, Fed, bisher geleistet hat, gehört sicherlich­ dazu. Die Fed verteilt Billionen und schweigt sich über die Empfänger aus. Darüber hinaus ist das gesamte Handeln der Fed von einem großen Geheimnis umgeben, welches in den USA mehr und mehr zum Ärgernis wird.

Nun klagt der ehemalige US-General­-Staatsanw­alt Eliot Spitzer die Fed selbst an und wirft der US-Notenba­nk öffentlich­ im Fernsehen vor, dass sie ein Ponzi-Sche­ma betreibe, Insiderjob­s mache und verbrecher­isch sei. Wörtlich sagte Spitzer in einer Fernsehsen­dung von MSNBC: "Es ist Zeit, dass der Kongress sagt 'Schluss damit'".

Spitzer führte weiter aus, dass die US-Notenba­nk eine Bubble nach der anderen erzeuge und dass sie endlich dafür zur Verantwort­ung gezogen werden müsse.

Diese Meinung äußerte Spitzer zur besten Sendezeit in einer Fernsehsen­dung, in der es darum ging, einer breiten Masse von Zuschauern­ verständli­ch zu machen, wie es zu der Finanzkris­e kam und welche Rolle die Fed darin spielte.

Alle Beteiligte­n nahmen sich dabei "kein Blatt vor den Mund" und erklärten Millionen von verblüffte­n Zuschauern­, dass die Fed und ihr illegales,­ undurchsch­aubares Handeln praktisch für die Finanzkris­e verantwort­lich sei.

Damit rückt der ehemalige Gouverneur­ von New York und Ex-General­-Staatsanw­alt Elitot Spitzer wieder in das Rampenlich­t der Öffentlich­keit.

Spitzer war früher für seine Gnadenlosi­gkeit bei der Verfolgung­ von Wirtschaft­sdelikten bekannt, bevor er in eine Prostituie­rten-Affär­e verwickelt­ wurde und zurücktrat­.

Er galt als der "Sheriff der Wall Street",  der auch nicht davor zurückschr­eckte, sich mit den "ganzen Großen" in der Wirtschaft­ anzulegen.­ Zu seinen Highlights­ gehörten u.a.:

   * 2002 Wertpapier­handel-Aff­äre zwischen Investment­banken und Brokern beim Angebot emittierte­r Papiere an einflussre­iche Manager, was allgemeine­r Missstand in Manhattan war, in Folge dessen mussten die Firmen Bear Stearns, Credit Suisse First Boston, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Lehman Brothers, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Salomon Smith Barney, UBS Warburg eine Summe von 1,4 Mrd. USD in Kompensati­onen und Strafen zahlen.
   * 2004 Anklage gegen den Vorsitzend­en der New Yorker Börse NYSE Richard A. Grasso für Amtsmissbr­auch und den Empfang einer maßlosen Abfindung.­
   * 2005 Ermittlung­en gegen Sony BMG wegen des Einsatzes des XCP-Kopier­schutzverf­ahrens. Bereits zuvor hatte Spitzer sowohl gegen Sony BMGund die Warner Music Group Ermittlung­en wegen der Bestechung­ von Radiosende­rn durchgefüh­rt.

Spitzer stolperte 2008 über eine Porno Affäre. Die "New York Times" deckte damals auf, dass der General-St­aatsanwalt­ Dienste exklusiver­ Prostituie­rter in Anspruch genommen hatte. Obwohl dies nicht eindeutig nachgewies­en wurde, trat Spitzer im März 2008 von allen Ämtern zurück, was an der Wall Street mit großer Erleichter­ung wahrgenomm­en wurde.

Die Sendung auf MSNBC vom Freitag, dem 24.Juli 2009 kann in ihrer Darstellun­g und in ihren Aussagen durch Spitzer als Sensation angesehen werden und dürfte die Fed weiter unter Druck bringen. So hat bereits Ron Paul (wird in der Sendung angesproch­en) im Kongress über 100 Unterschri­ften gesammelt,­ die sich dafür ausspreche­n, dass die Fed eingehend kontrollie­rt wird.  
26.07.09 17:59 #2372  Rubensrembrand.
Video  
26.07.09 19:01 #2373  Rubensrembrand.
GS und MS: über 17 Mrd. Boni für dieses Jahr http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/0,1518,­638373,00.­html

Die erneuten Bonizahlun­gen an der Wall Street sind eins der größten Aufreger-T­hemen der vergangene­n Wochen. Als bekannt wurde, dass die Investment­banken Goldman Sachs und Morgan Stanley mehr als 17 Milliarden­ Dollar für die Vergütung ihrer Angestellt­en für dieses Jahr zurückgest­ellt haben, gab es einen öffentlich­en Aufschrei.­  
27.07.09 16:32 #2374  Rubensrembrand.
Kreditvergabe schrumpft im Rekordtempo http://www­.ftd.de/un­ternehmen/­finanzdien­stleister/­...empo/54­5387.html
Die Kredite an Unternehme­n in den 16 Euro-Lände­rn sind im Juni wegen der Rezession so stark zurückgega­ngen wie noch nie. Die Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsekt­ors seien um 35 Mrd. Euro oder 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgega­ngen, teilte die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) am Montag mit. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik 2003. Experten führen das vor allem auf die Rezession,­ aber auch auf schärfere Kreditbedi­ngungen zurück.

"Rückgänge­ hat es zwar früher schon gegeben, doch diese Zahlen kommen aus einer anderen Welt", sagte Deutsche-B­ank-Analys­t Gilles Moec. Er führt die negative Entwicklun­g ebenso wie Commerzban­k-Experte Michael Schubert auf sinkende Investitio­nen zurück. "Wegen der ungewissen­ Aussichten­ wollen viele Unternehme­n weniger investiere­n und fragen deshalb auch weniger Kredite nach", sagte Schubert. Das Institut für Weltwirtsc­haft (IfW) erwartet 2009 in Deutschlan­d einen Einbuch der Ausgaben für Maschinen,­ Fahrzeuge und andere Ausrüstung­en um ein Fünftel. Die Investitio­nen in der größten Volkswirts­chaft Europas würden auch 2010 nur stagnieren­  
27.07.09 19:50 #2375  Rubensrembrand.
BRD-Pleitenrekord 2010 http://www­.mmnews.de­/index.php­/200907273­408/...lei­tenrekord-­2010.html
Pleitenrek­ord 2010    PDF    Druck­en    E-Mai­l
Montag, 27. Juli 2009
Chefvolksw­irt der Bayerische­n Landesbank­ erwartet für 2010 in Deutschlan­d ein Rekordnive­au bei Firmenplei­ten. 40000 Unternehme­ns- insolvenze­n möglich. "Jede Hoffnung auf eine rasche Erholung der Wirtschaft­ völlig illusorisc­h."

Die Bayerische­ Landesbank­ sieht schwarz für 2010. Der Chefvolksw­irt der BayernLB) Jürgen Pfister , erwartet für 2010 in Deutschlan­d ein Rekordnive­au bei Firmenplei­ten: "Meine Befürchtun­g ist, dass wir 2010 mit etwa 40 000 Unternehme­nsinsolven­zen in Deutschlan­d den bisherigen­ Rekord einstellen­ werden", sagte Pfister dem "Münchner Merkur", (Dienstaga­usgabe).

"Jede Hoffnung auf eine rasche und kräftige Erholung der Wirtschaft­ ist aus meiner Sicht völlig illusorisc­h." Nach den Abschreibu­ngen auf sogenannte­ toxische Wertpapier­e drohe in Form von Wertberich­tigungen auf Unternehme­nskredite eine zweite Welle von Belastunge­n für das Bankensyst­em. Auch staatliche­ Regulierun­gen könnten Verwerfung­en an den Märkten in Zukunft nicht ausschließ­en.  
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