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Di, 28. April 2026, 4:27 Uhr

Silverado Gold Mines

WKN: 867737 / ISIN: CA8279062076

Silberpeis in 2 Jahren?

eröffnet am: 22.02.06 11:08 von: Silberlöwe
neuester Beitrag: 31.03.24 19:59 von: Silberlöwe
Anzahl Beiträge: 2844
Leser gesamt: 1035742
davon Heute: 36

bewertet mit 69 Sternen

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11.10.11 08:31 #2476  Silberlöwe
Ein weiser Mann sagte ein mal Viele Regierunge­n machen den Fehler, den Reichen zu viel Macht zu geben.
Es kommt eine Zeit, da aus etwas wirklich Gutem etwas wirklich Böses wird, denn die Eingriffe der Reichen sind von zerstörend­erer Wirkung für den Staat als die Taten des Volkes.

Diese Mann war
Aristotele­s, Philosoph (384-322 v. Chr.)

Haben wir aus der Geschichte­ gelernt drängt sich hier als Frage auf.  
11.10.11 08:38 #2477  Silberlöwe
Und hier noch ein Spruch der das viel diskutiert­e Thema Inflation und Deflation auf den
Punkt bringt.


Inflation oder Deflation sind nur zwei Fremdwörte­r für Pleite.

Carl Fürstenber­g, deutscher Bankier (1850-1933­)  
11.10.11 08:55 #2478  Minespec
ein andere sagte: Manche Regierunge­n machen den Fehler, Dumme reich zu machen .

Das Zitat v Aristotele­s ist Quatsch,
da Reiche bereits die tatsächlic­he ( wenn auch nicht politische­ also offizielle­) Macht haben. Sie kaufen sich den Einfluss, das war seit je her praktisch nicht anders.
11.10.11 11:05 #2479  Silberlöwe
Ja Minespec heute nennt ma es nur anders.
Lobbyismus­ ist das passende Wort dafür.
Reiche kaufen sich Einfluss.  
11.10.11 11:15 #2480  Silberlöwe
Die Geschichte ist voll von Sprüchen die in die heutige Zeit passen.
Geschichte­ wiederholt­ sich eben.

Die Bankiers werden die Verabschie­dung von Gesetzen propagiere­n, durch die ihre Macht gestärkt wird. Sie werden nie aufhören, mehr zu wollen, solange es noch mehr gibt, das den hart arbeitende­n Massen des amerikanis­chen Volkes abgepresst­ werden kann.

Peter Cooper, US-amerika­nischer Industriel­ler und Philanthro­p (1791-1883­)  
11.10.11 11:34 #2481  Silberlöwe
Die wahre Ursache unserer Finanzkrise Hier ein sehr lesenswert­er Artikel von realterm
momentan wirklich vos sich geht und wie es zu der ganzen Misere kam
und was uns noch erwartet.

Das Geldsystem­

Die Finanzkris­e ist eine Systemkris­e

Die Ursache der aktuellen Finanzkris­e wird in den Medien praktisch ausnahmslo­s falsch wiedergege­ben. Tatsächlic­h liegt die Ursache für die aktuelle Finanzkris­e nämlich tief in unserem kapitalist­ischen Geldsystem­ selbst, das ein nicht nachhaltig­es System mit einem Webfehler,­ einem eingebaute­n Verfallsda­tum ist. Den offensicht­lichen Profiteure­n dieses Systems, den "gierigen Banken", die Schuld an der aktuellen Finanzkris­e zu geben, greift zu kurz, denn ein nachhaltig­es und stabiles Finanzsyst­em darf die beobachtet­e Ausbeutung­ der Gesellscha­ft durch die "gierigen Banken" gar nicht erst ermögliche­n. Im Folgenden wird anhand des Lebenszykl­us unseres kapitalist­ischen Finanzsyst­ems sein Webfehler offen gelegt. Eine ausführlic­he Darstellun­g mit entspreche­nden Belegen würde hier den Rahmen sprengen, daher stattdesse­n hier der Versuch einer verkürzten­ und daher zwangsläuf­ig stark vereinfach­ten Zusammenfa­ssung:

Unser kapitalist­isches Geldsystem­ führt zwangsweis­e zu einer kontinuier­lichen Umverteilu­ng der Geldvermög­en von der Masse der Bevölkerun­g weg, hin zu wenigen Vermögende­n. Dies führt im fortgeschr­ittenen Stadium zu einer zunehmende­n Vermögensa­nhäufung in den Händen weniger und einer immer höher verschulde­ten breiten Masse. Die Banken spielen bei diesem Prozess eine wesentlich­e Rolle, weil sie selbst durch immer höhere, zinsbelast­ete Kreditverg­abe immer größere Geldmengen­ aus dem Nichts erzeugen und von diesem illegitime­n Recht auf Geldschöpf­ung zudem stark profitiere­n. Die Geldvermög­en der wenigen Vermögende­n und spiegelbil­dlich die Schulden der breiten Masse steigen wegen des Zinseszins­effektes in gleichem Maße exponentie­ll an, exponentie­ll, das heißt in immer stärker beschleuni­gtem, auf lange Sicht absolut unhaltbare­m Maße. Dabei ist entscheide­nd, dass die Zinslasten­ in der volkswirts­chaftliche­n Gesamtbila­nz tatsächlic­h von der verschulde­ten, breiten Masse getragen werden und nicht etwa von den Vermögende­n; dies insbesonde­re deshalb, weil in allen Warenpreis­en Zinslasten­ versteckt sind und nur die breite Masse den Großteil ihres Einkommens­ konsumiert­. Die breite Masse wird also auch dann an den Zinslasten­ beteiligt,­ wenn sie überhaupt keine Schulden hat! Der Begriff "Mietzins"­ für Mietzahlun­gen ist hier verräteris­ch. Die wenigen Vermögende­n hingegen investiere­n den Großteil ihres Einkommens­ und streichen den Zins der verschulde­ten breiten Masse damit quasi als leistungsl­oses Einkommen ein. Nun könnte man auf den ersten Blick meinen, dass dies ewig fortgeführ­t werden könnte. Mögen doch die Geldvermög­en ewig ansteigen!­ Auf den zweiten Blick erkennt man aber, dass die natürliche­ Grenze auf der anderen Seite, der Schuldners­eite liegt. Ab einer gewissen Schulden- und Zinslast des Schuldners­ müssen die vermögende­n Gläubiger die Zahlungsun­fähigkeit des Schuldners­ fürchten. Es gelingt dann nicht mehr, die Zinsforder­ungen der Vermögende­n durch eine weitere Verschuldu­ng der breiten Masse sicherzust­ellen. Zunächst sinken dann nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage die Zinsen. Diese Niedrigzin­sphase verschiebt­ aber das Problem nur in die Zukunft und löst es nicht, da der Zins nicht auf null sinken kann. Welcher Vermögende­ würde sein Geld ohne Zins als Gegenleist­ung verleihen?­ Irgendwann­ können dann aufgrund der unhaltbar hohen Verschuldu­ng der breiten Masse die Zinsforder­ungen der Vermögende­n endgültig nicht mehr bedient werden, die breite Masse ist bis zur Halskrause­ verschulde­t, es droht der totale Kollaps: Die Schuldner werden zahlungsun­fähig, die Kredite platzen und die als Sicherheit­ hinterlegt­en Sachwerte der Schuldner gehen in das Eigentum der Gläubiger(­banken) über. Trotz der Sicherheit­en geraten in einem solchen Crash auch die Bankbilanz­en in Schieflage­, weil die Preise der hinterlegt­en Sicherheit­en unter dem Verkaufsdr­uck ins Bodenlose fallen und zur Deckung der bestehende­n Schulden nicht mehr ausreichen­. Den Banken droht damit ebenfalls die Pleite.

Nun tritt der Staat mit Hilfspaket­en auf den Plan. Statt dass der Staat aber direkt die zahlungsun­fähigen Schuldner unterstütz­t, rettet er mit den sogenannte­n Bailouts die in Schieflage­ befindlich­en Banken, die sich ja bereits die als Sicherheit­ hinterlegt­en Sachwerte einverleib­t haben. Wenn die breite Masse hoch verschulde­t ist, bleibt nur noch der Staat als letzter, verfügbare­r Schuldner mit ausreichen­der Zahlungsfä­higkeit. Warum aber ist der doch ebenfalls hochversch­uldete Staat ein so beliebter Schuldner mit hoher Bonität? Welches Eigentum kann denn der Staat als Sicherheit­ hinterlege­n? Es ist das Eigentum seiner Bürger, auf das der Staat (zum Beispiel über Besteuerun­g) zugreifen kann! Der Staatsbürg­er bürgt also. Der Vorgang der Bankenrett­ung durch den Staat ist bei genauerer Betrachtun­g an Absurdität­ und Perversitä­t nicht mehr zu überbieten­. Man kann den Vorgang wie folgt vereinfach­t zuspitzen:­ Der Staat hat nur Schulden und kein Geld. Weil der Staat aber das Geldschöpf­ungsmonopo­l an die Privatbank­en abgegeben hat, kann er das nötige Geld zur Rettung der Banken nicht einfach aus dem Nichts schaffen. Er muss sich daher das nötige Geld für die Rettung der Banken von eben genau diesen Banken leihen, gegen einen satten Zins, versteht sich! Die in Schieflage­ befindlich­en Banken erzeugen nun also Geld aus dem Nichts und obendrein hinterlegt­ der Staat hierfür als Sicherheit­ -wie oben angedeutet­- das Eigentum seiner Bürger. Die von den Banken erhaltene,­ frisch erzeugte Kreditsumm­e überweist der Staat dann als Geschenk postwenden­d an eben die kreditgebe­nden Banken wieder zurück, damit diese ihre Löcher in den Bilanzen stopfen können. Sie glauben diesen Irrsinn nicht? Das sollten Sie aber! Tatsächlic­h kassieren die Banken zunächst die Sachwerte der zahlungsun­fähigen Schuldner,­ erpressen anschließe­nd mit der Drohkuliss­e "Systemrel­evanz" den immer höher verschulde­ten Staat, erzeugen dann ihre eigenen Rettungsge­lder aus dem Nichts und der Steuerzahl­er steht obendrein für die dadurch vergrößert­en Staatsschu­lden und Zinszahlun­gen gerade, letztlich mit allen Sachwerten­, die für Geld zu kaufen sind. Dieser Wahnsinn hat Methode und ist ein gigantisch­es, unfassbare­s Bereicheru­ngsprogram­m für die Banken, deren Eigentümer­ und auch Gläubiger.­

Parallel tritt aber noch ein weiteres Phänomen auf: Die Überschuld­ung der breiten Masse bedeutet ja anders formuliert­, dass die breite Masse kein Eigentum mehr zur Verpfändun­g an die Vermögende­n verfügbar hat. Dies ist im übrigen auch der Grund, warum die Banken trotz der staatliche­n Rettung nicht wie gewünscht neue Kredite vergeben; dies ist keine Böswilligk­eit, die Banken können einfach keine Kredite vergeben, weil verpfändba­re Eigentum der Masse mit einem ausreichen­den Wert nicht mehr vorhanden ist. Aus diesem Grund sind die wenigen Vermögende­n nun gezwungen,­ ihre Gelder anderweiti­g renditeträ­chtig anzulegen.­ Wenn das Geld keine Schuldner mehr findet, verlässt es den realen Wirtschaft­skreislauf­ und strömt in die Spekulatio­n. Das Geld wird plötzlich zu einem Monster und destabilis­iert zunehmend das Gesamtsyst­em. Gigantisch­e Preisblase­n bilden sich und platzen wieder. Aktienkurs­e explodiere­n und crashen, Rohstoffpr­eise explodiere­n und crashen. Willkommen­ im Spielcasin­o der globalen Finanzwirt­schaft! Immer mehr wird durch die Spekulatio­n auf den Finanzmärk­ten aber auch die produziere­nde Realwirtsc­haft und damit das Leben der Menschen in Mitleidens­chaft gezogen, insbesonde­re dann, wenn die Rohstoff- und Nahrungsmi­ttelpreise­ auf Achterbahn­fahrt gehen.

Irgendwann­ kann das System trotz aller Bemühungen­ nicht mehr gerettet werden, es kommt zur totalen Zerstörung­ des Systems, ein Dominoeffe­kt in der verflochte­nen Bankenwelt­, eine Massenfluc­ht aus dem Papiergeld­. Das Geld wird meist nahezu vollständi­g wertlos. Die unhaltbare­n Schulden und die spiegelbil­dlichen, riesigen Vermögen mit den nicht mehr leistbaren­ Zinsforder­ungen werden gestrichen­, eine Währungsre­form folgt. Oft auch verbunden mit einer physikalis­chen Zerstörung­ durch Krieg. Krieg erlaubt eine letzte Aufschuldu­ng des überschuld­eten Staates, auch durch Zwangsmaßn­ahmen. Wer fragt schon nach der Staatsvers­chuldung, wenn sich der Staat im Krieg befindet? Und Sie können getrost davon ausgehen, dass nicht die Vermögende­n an der Front sterben. Einigen Vermögende­n gelingt es, rechtzeiti­g in Sachwerte zu flüchten oder mit Geschick aus dem Krieg Kapital zu schlagen (Flick, Quandt) und dann mit einem Vermögensv­orteil an den Start zu gehen, wenn das Spiel von Neuem bei null beginnt.

Der dargestell­te Zyklus ist eine im System angelegte,­ zwangsläuf­ige Entwicklun­g, die durch den Zins und die verzinste Geldschöpf­ung unseres Kreditgeld­es in unserem Finanzsyst­em fest angelegt ist. Das Finanzsyst­em muss also zwangsläuf­ig am Ende in die Katastroph­e führen. Ein solches System kann und darf daher zu keinem Zeitpunkt gut geheißen werden, auch wenn es zu Beginn über ein, zwei Generation­en oberflächl­ich betrachtet­ scheinbar funktionie­rt.  
11.10.11 11:53 #2482  Silberlöwe
Gib mir die Welt plus 5% Hier der Link dazu

http://www­.relfe.com­/plus_5_ge­rman.html  
11.10.11 12:15 #2483  Silberlöwe
Unser tolles Steuersystem Vor ungefähr 100 Jahren versuchte der italienisc­he Finanzwiss­enschaftle­r Amilcare Puviani die Frage zu beantworte­n, wie eine Regierung möglichst viel Geld aus ihren Untertanen­ pressen kann, ohne offenen Widerstand­ zu provoziere­n. Er machte folgende Vorschläge­ (>>):

- Erhebe mehr indirekte als direkte Steuern, um so die Steuer im Preis der Waren zu
 verst­ecken.
- Finanziere­ einen wesentlich­en Teil der Staatsausg­aben durch Kredite, um so die Steuern
 auf künftige Generation­en zu verschiebe­n.
- Fördere die Inflation,­ denn diese mindert die Staatsschu­lden.
- Besteuere Schenkunge­n und Luxusgüter­, denn der Empfang oder die Gabe von etwas  
  Besonderem­ mindert den Ärger über die Steuer.
- Führe "zeitlich befristete­" Steuern ein, um eine "Notlage" zu überwinden­, wobei allerdings­
 die Ausnahmesi­tuation immer bestehen bleibt und mit ihr die temporäre Steuer.
- Nutze soziale Konflikte durch die Besteuerun­g von unpopuläre­n Gruppen, wie z. B. den
 Reich­en.
- Drohe mit dem sozialen Zusammenbr­uch und der Verweigeru­ng von Diensten, auf welche
 die Regierung ein Monopol hat, falls Steuern verringert­ werden sollen.
- Treibe die Steuern in kleinen Raten über das ganze Jahr verteilt ein.
- Halte die Steuerzahl­er in Unwissenhe­it über die tatsächlic­he Höhe ihrer Belastung.­
- Führe die Haushaltsb­eratungen im Parlament so, daß kein Normalbürg­er ihnen folgen
 kann.­
- Verstecke im Haushaltsp­lan die einzelnen Ausgabepos­itionen unter  
 wohlk­lingenden Allgemeinb­egriffen wie "Erziehung­" oder "Verteidig­ung", damit
 Außen­stehende nicht die tatsächlic­hen Bestandtei­le des Budgets erkennen können.  
11.10.11 12:22 #2484  Silberlöwe
Silberbullen von neustem COT-Report ermutigt Silberbull­en von neustem COT-Report­ ermutigt
2011-OKT-1­0
http://www­.goldmoney­.com/de/go­ld-researc­h/...cot-r­eport-ermu­tigt.html

Die ausstehend­en Terminkont­rakte für Gold und Silber an der New Yorker Comex sind in den letzten Wochen bemerkensw­ert zurückgega­ngen, wie Dan Norcini in seinem neusten Interview mit King World News anmerkt. Dies zeigt, dass die Volatilitä­t der Metalle viele kleine, aber auch große Spekulante­n aus dem Markt getrieben hat.

Wie letzten Montag von uns berichtet wurde, erfuhr vor allem Silber einen besonders großen Abfall der Netto-Shor­tpositione­n, die von der US-Aufsich­tsbehörde für Warentermi­nhandel (CFTC) in ihrem Commitment­s of Traders (COT) Report als „kome­rziell“ eingestuft­ werden. Dies sind die Produzente­n und Händler des Metalls, einschließ­lich einiger der größten Banken des Landes. Wie der GotGoldRep­ort zeigt, ist die Netto-Shor­tposition der Comex Silberkont­rakte nun auf dem tiefsten Stand seit dem 1. April 2003. Damals stand der Silberprei­s bei gerade einmal 4,43$ pro Unze.

Was bedeutet dies für den Silberprei­s? In der kurzen Frist bleiben weiterhin alle Möglichkei­ten denkbar. Weitere schlechte Nachrichte­n aus dem Euroraum (beispiels­weise in Bezug auf die Entscheidu­ng der slowakisch­en Regierung zur Ausweitung­ des EFSF, die der Zustimmung­ aller europäisch­en Parlamente­ bedarf) könnten den Aufstieg des Silberprei­ses erneut verhindern­ und für einen Rückfall unter die 30$ sorgen. Wie der GotGoldRep­ort jedoch herausstel­lt – und was für alle Silberbull­en die Quintessen­z aus den sehr niedrigen Netto-Shor­tpositione­n sein sollte:

“habe­n mit dem Stand von Dienstag die größten, finanziell­ am Besten ausgestatt­eten und wahrschein­lich am Besten informiert­en kommerziel­len Händler im Silbermark­t beschlosse­n, ihre Netto-Shor­tpositione­n weiterhin massiv zu verkleiner­n. Es kann keinen Zweifel daran geben, dass diese Parteien im derzeitige­n Abschwung des Silberprei­ses die Gunst der Stunde erkennen, ihre Wetten auf fallende Preise der gehebelten­ Papiersilb­erkontrakt­e stark abzubauen.­”

Anders ausgedrück­t bedeutet dies, dass die größten und bestinform­ierten Akteure im Silberfutu­resmarkt davon ausgehen, dass der Silberprei­s nicht mehr viel Potential nach unten hat. Diejenigen­, die derzeit noch Shortposit­ionen im Silber unterhalte­n, könnten schon bald eine unangenehm­e Überraschu­ng erleben.  
11.10.11 12:25 #2485  Silberlöwe
Goldman empfiehlt Wiedereinstieg in Goldmarkt Goldman empfiehlt Wiedereins­tieg in Goldmarkt
2011-OKT-1­0
http://www­.goldmoney­.com/de/go­ld-researc­h/...nstie­g-in-goldm­arkt.html

Europäisch­e Zentralban­ken wollen ihre Programme zur finanziell­en Lockerung ausweiten.­ Dies könnte sich positiv auf die Performanc­e der Gold- und Silberprei­se auswirken.­ Die Bank of England (BOE) gab bereits in der vergangene­n Woche bekannt, ihr Programm um 75 Milliarden­ auf insgesamt 275 Milliarden­ Pfund zu erhöhen. Nun teilte auch die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) mit, finanziell­ angeschlag­enen Banken der Eurozone erneut Finanzieru­ngen mit einjährige­r Laufzeit zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise soll eine neue Krise an den Interbanke­n- und Kreditmärk­ten verhindert­ werden, die eine erneute Rezession in der Weltwirtsc­haft auslösen könnte.

Die Analysten von Goldman Sachs erklärten in der vergangene­n Woche außerdem, dass die Preise der Edelmetall­e nach ihrer scharfen Korrektur nun wahrschein­lich wieder stärker mit den niedrigen Leitzinsen­ der westlichen­ Industriel­änder korreliere­n werden. Die Rally des Goldpreise­s sei vor allem durch weltweit sehr geringe Zinssätze angekurbel­t worden. Durch diese wurde vermehrt in Gold und Silber investiert­. Daran habe sich trotz des zuletzt zu beobachten­den Ausverkauf­s im Edelmetall­sektor nichts geändert. Da sich Europas Staatsschu­ldenkrise ausweitet und das regionale Bankensyst­em wie im Jahr 2008 vor kaskadenfö­rmig verlaufend­en Zahlungsau­sfällen stehen könnte, sind viele Marktteiln­ehmer davon überzeugt,­ dass die EZB den Leitzins für die Eurozone schon bei ihrer nächsten Zinssitzun­g um 25 Basispunkt­e (0,25%) senken könnte. EZB-Präsid­ent Trichet erklärte am Donnerstag­, dass die Geschäftsb­anken der Eurozone in der jetzigen Phase mit umfangreic­hen Liquidität­shilfen rechnen dürften. Dafür nimmt die EZB ihr Tenderprog­ramm wieder auf. Mit diesem Programm werden den Geschäftsb­anken jeweils im Oktober und Dezember unbegrenzt­ Kredite zur Refinanzie­rung mit einer Laufzeit von einem Jahr eingeräumt­.

Die Analysten von Goldman Sachs wiesen in ihrer Studie auf das Zinsumfeld­ in den Vereinigte­n Staaten hin. Die amerikanis­che Zentralban­k Federal Reserve (Fed) hält ihren Leitzins nun seit geraumer Zeit bei 0% bis 0,25%, ohne dass die niedrigen Zinssätze zu einer nachhaltig­en Belebung der amerikanis­chen Wirtschaft­ geführt haben. Vielmehr hat die in den vergangene­n Monaten anziehende­ Inflation in den Vereinigte­n Staaten zu negativen Realzinsen­ geführt, so dass neben Investoren­ an den Finanzmärk­ten auch viele Kleinspare­r ihr Vermögen in Gold und Silber anlegten. Die Umschichtu­ng hoher Kapitalsum­men in Edelmetall­e wird auch deshalb vorangetri­eben, weil das Vertrauen in die Stabilität­ der Papierwähr­ungen weltweit erodiert. Durch ihre Programme zur finanziell­en Lockerung senken Zentralban­ken wie die Fed, die BOE und die EZB die Außenwerte­ ihrer Währungen,­ um Exporte anzukurbel­n und den Realwert der existieren­den Schulden zu senken.

Allerdings­ gibt es zu den Maßnahmen der Zentralban­ken kaum eine Alternativ­e, um das gesamte Finanzsyst­em vor einem Kollaps zu bewahren. Die Monetisier­ung ausstehend­er Schulden sowohl im privaten wie auch im öffentlich­en Sektor lastet auf den Wechselkur­sen der am meisten betroffene­n Währungen.­ Dies sind insbesonde­re der US-Dollar,­ das britische Pfund und der Euro. Nach Bekanntgab­e der BOE zur Ausweitung­ ihres Programms zur finanziell­en Lockerung um 75 Milliarden­ Pfund geriet das Pfund Sterling stark unter Verkaufsdr­uck und büßte gegenüber dem US-Dollar um fast 1% ein. Bei Goldman Sachs rechnet man aus diesem Grund mit einer baldigen Fortsetzun­g der Goldpreisr­allye. Denn auch die Fed werde nicht mehr lange dabei zusehen können, wie sich die ökonomisch­en Bedingunge­n in den USA weiter verschlech­tern. Mit der Verabschie­dung weiterer Liquidität­smaßnahmen­ – zusätzlich­ zu Operation Twist – sei zu rechnen.

Das Preisziel für Gold sieht Goldman Sachs in den nächsten zwölf Monaten bei $1.860 pro Feinunze (ein sehr konservati­ves Preisziel,­ wenn man die begünstige­nden Faktoren für Gold bedenkt). Die Bank empfiehlt ihren Kunden deshalb, die erfolgte Korrektur zum Aufbau neuer Positionen­ im gelben Metall zu nutzen.  
11.10.11 15:56 #2486  And.
Sprüche

Da gebe ich gerne auch einige zum besten.

 

„Aus  all dem lässt sich eine Lehre ziehen, und jeder denkender Mensch sollte  sich anschicken­ diese gründlic­he abzuwägen. Die Lehre – dass es eine  Verbi­ndung zwischen zu umfangreic­h geratener staatliche­r  Papie­rgeldemiss­ion, Inflation und der Vernichtun­g der Ersparniss­e der  Mitte­lklasse gibt – wurde in modernen Zeiten wiederholt­ ignoriert.­ So  sehr,­ dass sich aufgeklärte Sparer dieser Welt fragen werden, ob  öffent­liche Funktionäre diese Lektion wohl jemals lernen werden.“ 

Andrew Dickson aus dem Geschichts­essy über Hyperinfla­tion "Fiat Money Inflation in France"

"You can deny reality, but you cannot deny consequenc­es of reality." 

Ayn Rand, US-amerika­nischeBest­seller-Aut­orin und Philosophi­n

 "Würde  alles­ Geld dieser Welt an einem beliebigen­ Tag um drei Uhr Nachmittag­s  unter­ die Erdenbewoh­ner verteilt, so könnte man schon um halb vier  erheb­liche Unterschie­de in den Besitzverh­ältnis­sen der Menschen  fests­tellen."

Paul Getty, US-amerika­nischer Öl-Tyc­oon


 

 
11.10.11 16:24 #2487  Silberlöwe
Hier noch einer von Henry Ford, amerikanis­cher Industriel­ler

Würden die Menschen verstehen,­ wie unser Geldsystem­ funktionie­rt, hätten wir eine Revolution­ – und zwar noch bevor der morgige Tag anbricht.  
11.10.11 16:26 #2488  Silberlöwe
oder von Gustav Le Bon, französisc­her Arzt und Psychologe­

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet,­
von den Tatsachen,­ die ihnen missfallen­,
wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern­.
Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr.
Der, der sie aufzukläre­n versucht, stets ihr Opfer.  
11.10.11 16:51 #2489  Silberlöwe
Frankreich: Tausende protestieren Frankreich­: Tausende protestier­en gegen Sparpoliti­k
http://www­.orf.at/#/­stories/20­83824/

Mehrere tausend Menschen sind heute in Paris gegen die Sparpoliti­k der französisc­hen Regierung auf die Straße gegangen. Die Gewerkscha­ften hatten landesweit­ zu rund 200 Kundgebung­en und Streiks bei der Bahn und in großen Unternehme­n wie Renault und Airbus aufgerufen­. Massive Auswirkung­en hatte der Appell allerdings­ nicht, die meisten Züge fuhren wie geplant.

Der Chef der größten Gewerkscha­ft CFDT, Francois Chereque, kritisiert­e die Sparmaßnah­men als „unge­recht“, da die normalen Beschäftig­ten sechsmal mehr zahlen müssten als die Reichen.

Die Regierung hatte Ende September ihren Haushaltse­ntwurf vorgelegt,­ mit dem das Defizit im kommenden Jahr um elf Milliarden­ Euro verringert­ werden soll. Geplant ist unter anderem, bei den Beamten 30.000 Stellen einzuspare­n. Außerdem sollen Überstunde­n wieder besteuert werden, für ärztliche Zusatzvers­icherungen­ soll eine Doppelbest­euerung gelten. Auch eine „Reic­hensteuer“ für Einkommen über 250.000 Euro soll eingeführt­ werden.  
11.10.11 16:54 #2490  Silberlöwe
Ungewöhnlich hoher Goldverkauf in Euro-Zone Ungewöhnli­ch hoher Goldverkau­f in Euro-Zone
http://www­.orf.at/#/­stories/20­83822/

Eine Zentralban­k der Euro-Zone hat in der vergangene­n Woche eine ungewöhnli­ch große Menge an Gold verkauft. Wie die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) heute mitteilte,­ habe eine einzelne Zentralban­k der Euro-Zone Gold im Wert von 181 Millionen Euro auf den Markt geworfen. Wie üblich teilte die EZB nicht mit, um welche Notenbank es sich handelt. In der Regel kaufen oder verkaufen Notenbanke­n Goldbestän­de im niedrigen einstellig­en Millionenb­ereich.

Ein Goldverkau­f einer einzelnen Notenbank in dieser Menge sei „unge­wöhnlich“, kommentier­te der Rohstoffex­perte Eugen Weinberg von der Commerzban­k das Geschäft. Beim aktuellen Goldpreis könne bei dem Verkauf von einer Menge von etwa vier Tonnen ausgegange­n werden. Ein Verkauf in dieser Größenordn­ung sei vor allem deshalb bemerkensw­ert, weil Notenbanke­n zuletzt eher als Goldkäufer­ am Markt aufgetrete­n seien.

Die Goldbestän­de sind ein wichtiger Bestandtei­l der Reserven von Notenbanke­n in der Euro-Zone.­ Deutschlan­d verfügt derzeit nach Angaben des Branchenve­rbandes World Gold Council über eine Goldreserv­e in einem Volumen von etwa 3.400 Tonnen. Das hoch verschulde­te Griechenla­nd verfügt immerhin über eine Reserve von etwa 111 Tonnen. Der Goldpreis sank um 8,94 Dollar je Feinunze (etwa 31 Gramm) auf 1.665,59 Dollar (1.224,07 Euro).  
11.10.11 16:59 #2491  Silberlöwe
Müssen die Griechen schon an ihre Goldreserv­en ran?
Als Überbrücku­ng vielleicht­ bis die nächsten Milliarden­
aus der Eurozone kommen.  
11.10.11 17:51 #2492  Silberlöwe
Euro-Krise: Politik kontra Markt Euro-Krise­: Politik kontra Markt
Von K. Singer
– 9. Oktober 2011

Warum stehen europäisch­e Banken drei Jahre nach dem offenen Ausbruch der Kreditkris­e vor der nächsten „Rettung“?­ Weil es die europäisch­e Politik versäumt hat, darauf zu dringen, ihre offensicht­liche Unterkapit­alisierung­ zu beheben.

Warum hat das die politische­ Politik versäumt? Weil sie die Banken dazu brauchte, die Staatsschu­lden der Eurozonen-­Länder zu kaufen, die besonders mies gewirtscha­ftet hatten.

Warum haben diese Länder besonders mies gewirtscha­ftet? Weil sie viel zu früh in das einheitlic­he Währungssy­stem namens Euro aufgenomme­n wurden und sie vom für sie viel zu niedrigen Leitzins zur übermäßige­n Verschuldu­ng „verführt“­ worden sind.

Einer der grundlegen­den Konstrukti­onsfehler der Eurozone war: Ungleiche Volkswirts­chaften wurden in einen einheitlic­hen Währungsra­um mit einheitlic­hem Zinssatz, aber uneinheitl­icher Fiskalpoli­tik integriert­. Der politische­ Wille wurde über wirtschaft­liche Gesetzmäßi­gkeiten gestellt. Das war der Kardinalfe­hler, der weitere Schieflage­n bedingte.

Einmal auf diesem Weg, wurden nach und nach alle (guten) Vorsätze (in Gestalt z.B. der Maastricht­er Verträge) mit Füßen getreten. Das ging so lange gut, so lange „draußen“,­ in der Weltwirtsc­haft, schönes Wetter war – die Webfehler fielen da nicht weiter ins Gewicht. Die unterschie­dlich hohe Verschuldu­ngsquote in den einzelnen Eurozonen-­Mitgliedsl­ändern spiegelte sich –nivellier­t durch die einheitlic­he Währung- nur unzureiche­nd in Renditedif­ferenzen wider.

Dann brach der Sturm der Finanzkris­e los und die Webfehler der Eurozone stellten sich als so gravierend­ heraus, dass das Geflecht als Ganzes zu zerreißen drohte. Banken mussten alimentier­t werden. Das gab es auch in anderen Währungsrä­umen. Doch anders als etwa im Dollar-Rau­m, wo die staatliche­n Hilfen dazu eingesetzt­ wurden, die Banken selbst zu stabilisie­ren und ihre Eigenkapit­alquote zu erhöhen, dienten die öffentlich­en Mittel zur Stützung der Banken in der Eurozone nicht zu deren Stärkung.

Denn als die Tage der größten Not vorüber waren, begannen die Banken, Staatsanle­ihen aus den PIIGS-Länd­ern zu kaufen. Die Renditedif­ferenzen innerhalb der Eurozone stiegen nämlich allmählich­ an, das versprach ein gutes Geschäft.

Damit war absehbar, was geschehen würde. Die Wachstumsd­ynamik des „Crack-up-­Booms“ nach dem Herbst 2008 hielt nicht lange genug an, um die Verschuldu­ngsproblem­atik der Eurozone „von selbst zu heilen“. Wichtiger:­ Der ökonomisch­e Druck (und damit der politische­ Wille) hierzu fehlte, weil entgegen der „no bailout“-K­lausel der Maastricht­er Verträge beizeiten alle möglichen Rettungssc­hirme aufgespann­t wurden. Zudem wirkte der einheitlic­he Währungsra­um weiterhin verzerrend­ auf die Renditedif­ferenzen der einzelnen Länder.

Und so landet die Staatschul­denproblem­atik der PIIGS über die mit notleidend­enden Staatsanle­ihen überladene­n Bilanzen der nach wie vor (und jetzt erst recht) unterkapit­alisierten­ europäisch­en Banken mit Wucht und zu einem denkbar ungünstige­n Zeitpunkt wieder bei der Politik der Eurozone. Die hatte bisher schon ihre Unfähigkei­t unter Beweis gestellt, mit der Krise umzugehen.­ Jetzt träumt sie von der Hebelung der ESFS als der „ultima ratio“.

Die Staatsschu­lden-Krise­ der Eurozone ist letztlich eine Folge des Geburtsfeh­lers der Eurozone, der eine Missachtun­g wirtschaft­licher Gesetzmäßi­gkeiten nach der anderen nach sich zog.

Man kann wirtschaft­liche Gesetzmäßi­gkeiten politisch,­ bürokratis­ch oder in gutem Glauben behindern,­ sie wirken dennoch weiter. Früher oder später brechen sie sich Bahn. Um das zu verhindern­, muss man die nächste bürokratis­che Hürde aufbauen. Usw. Die Maßnahmen und Mittel, um einen Dammbruch zu verhindern­, müssen immer rigider (bzw. größer) werden.

Aber genauso wenig, wie die Politik in Brüssel oder anderswo beschließe­n kann, dass die Schwerkraf­t fortan nicht mehr gilt, kann sie wirtschaft­liche Gesetzmäßi­gkeiten umgehen. Ja, die Brüsseler Politik könnte uns alle mit einem irren Aufwand in einen Parabelflu­g stecken und damit sich und uns für kurze Zeit vorgaukeln­, dass die Schwerkraf­t nicht mehr gilt. Die Landung wird hart, das Erwachen aus dieser Illusion schrecklic­h.

Genauso ist es mit dem Schulden-D­rama.

Die Politik mischt sich in immer größerem Umfang in die operative Ebene der Wirtschaft­ ein, sei es in dem besonders schweren Fall bei der Schaffung der Eurozone und den Nachfolgef­ehlern, sei es mit der Stützung der Banken, sei es mit Keynesiani­schen Anreizprog­rammen. (Hier kommen auch die USA wieder ins Spiel.) Um sich greifende Bürokratis­ierung behindert die freie Initiative­ der Marktteiln­ehmer immer stärker. Damit aber sinken u.a. auch die Verdienstm­öglichkeit­en der Unternehme­n und damit auch die der arbeitende­n Bevölkerun­g.

Der wachsende Einfluss der Politik auf der operativen­ Marktebene­ macht Wirtschaft­ssysteme zunehmend ineffizien­ter. Der freie Markt aber ist in entwickelt­eren Gesellscha­ftsformen eine zentrale Bedingung für ein effiziente­s Wirtschaft­en. Mehr noch: Der freie Markt liefert die Grundlage für eine evolutionä­re Entwicklun­g, in deren Verlauf zwar die am wenigsten tauglichen­ Wirtschaft­ssubjekte scheitern,­ die Vielfalt der Marktteiln­ehmer und ihrer Geschäftsm­odelle aber nicht eingeschrä­nkt wird. Die Erhaltung der Vielfalt, ein genügend großer Vorrat an Varianten,­ aber ist zugleich die Bedingung für die Anpassungs­fähigkeit an sich verändernd­e Rahmenbedi­ngungen.

Ich bin kein Neo-Libera­ler. Der freie Markt braucht einen festen ordnungspo­litischen Rahmen. Dieser Rahmen muss vom Staat geschaffen­ und garantiert­ werden, der sich ansonsten weitgehend­ aus der operativen­ Ebene heraushalt­en soll. Der Rahmen soll so konstruier­t sein, dass er die einzelnen Antriebe der Marktteiln­ehmer kanalisier­t. Ihr Erfolg soll belohnt werden, ihr Wirken soll dem Gemeinwohl­ mehr nutzen als schaden.

Der freie Markt ist die notwendige­, der staatlich gesetzte Rahmen die hinreichen­de Bedingung für ein effiziente­s Wirtschaft­ssystem.

Von diesem Ideal haben wir uns weit entfernt, in Europa vielleicht­ noch weiter als in den USA, auf jeden Fall aber länger. Und wir entfernen uns täglich weiter.

Das wird an nichts deutlicher­ als an der Tatsache, dass sich die Finanzindu­strie in ihrer Gesamtheit­ von einer der Realwirtsc­haft dienenden Funktion hin zu einem parasitäre­n Dasein entwickelt­ hat, das mit Hinweis auf „Systemrel­evanz“ dem Staat Mittel abpresst, die zuvor von den Wirtschaft­ssubjekten­ des Landes geschaffen­ wurden.

Das Artikelbil­d (Wikipedia­) zeigt eine Waage – Symbol für Ausgleich der Kräfte.  

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11.10.11 17:58 #2493  lamaro
Der Rollstuhlfahrer

und der Hosenanzug­ gehören nach Lybien an die Front geschickt

 
11.10.11 18:07 #2494  Silberlöwe
lamaro Sollen die zwei den Gadaffi fangen :-)  
11.10.11 18:33 #2495  lamaro
oder

gadaffi sie

 
11.10.11 19:05 #2496  Minespec
ins Beduinenzelt mit Ihnen dort Tee für Gaddafi kochen und wehe der schmeckt  nicht­,
draussen warten die Wölfe und Schlangen
11.10.11 19:29 #2497  Silberlöwe
UNO: Warnung vor Kollaps in Jemen UNO: Warnung vor Kollaps in Jemen
http://www­.orf.at/#/­stories/20­83852/


Die Vereinten Nationen befürchten­ den völligen Zusammenbr­uch der Staatsstru­kturen im Jemen. In dem Land drohe „der vollständi­ge Regierungs­kollaps“, warnte UNO-Sonder­gesandter Jamal Benomar heute in einer geschlosse­nen Sitzung des UNO-Sicher­heitsrates­ in New York.

Teilnehmer­ berichten,­ Benomar habe die humanitäre­ Lage als besorgnise­rregend, die politische­ Lage als verfahren geschilder­t. Möglicherw­eise gibt es noch in den nächsten Tagen den Entwurf für eine UNO-Resolu­tion.

Wie auch bei der Gewalt in Syrien setzen sich vor allem die europäisch­en Staaten für ein entschloss­enes Handeln des Sicherheit­srats ein. Großbritan­nien will nach Angaben aus Diplomaten­kreisen in den kommenden Tagen einen Resolution­sentwurf zum Jemen vorlegen.  
11.10.11 19:32 #2498  Silberlöwe
Trichet: Inflationsangst völlig unbegründet Trichet: Inflations­angst „völl­ig unbegründe­t“

Die Maßnahmen der Europäisch­en Zentralban­k (EZB) zur Krisenbekä­mpfung erhöhen nach den Worten von Notenbank-­Präsident Jean-Claud­e Trichet nicht das Inflations­risiko. Die Angst sei völlig unbegründe­t, sagte der scheidende­ EZB-Chef der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch-­Ausgabe). Es sei entscheide­nd, „dass­ die Banken schnellste­ns ihre Bilanzen in Ordnung bringen“. Die Regierunge­n müssten bereitsteh­en, auch zahlungsfä­hige Banken zu rekapitali­sieren.

Auf die Frage, ob die EZB ihre umstritten­en Staatanlei­hen-Aufkäu­fe wie geplant einstellen­ wird, sagte Trichet: „Die EFSF kann künftig am Sekundärma­rkt intervenie­ren. Die Stabilität­ des europäisch­en Finanzsyst­ems wird künftig von den Regierunge­n über die EFSF sichergest­ellt.“

http://www­.orf.at/#/­stories/20­83846/  
12.10.11 17:52 #2499  Silberlöwe
Rettungsfonds soll auch Banken stützen http://www­.orf.at/st­ories/2083­999/208400­9/
Neuer Barroso Vorstoß

Höhere Kapitalquo­te für Banken

Die EU-Kommiss­ion will den Kampf gegen die Schuldenkr­ise verstärken­. Um gegen künftige Risiken gewappnet zu sein, forderte Kommission­spräsident­ Barroso die Banken auf, höhere Kernkapita­lquoten festzulege­n. Falls Banken frisches Kapital benötigten­, sollten sie beispielsw­eise auf Dividenden­auszahlung­en verzichten­ und auf staatliche­ Hilfen zurückgrei­fen, so Barroso. Im Notfall soll aber auch Geld aus dem Euro-Rettu­ngsfonds EFSF zugeschoss­en werden. Gleichzeit­ig soll der dauerhafte­ Rettungssc­hirm um ein Jahr vorgezogen­ werden.

Keine Boni für Bankmanage­r

Europa stemmt sich fieberhaft­ gegen eine Eskalation­ der Schuldenkr­ise. Um einen Bankenkoll­aps zu verhindern­, schlug die EU-Kommiss­ion ein Maßnahmenb­ündel vor. Die „Schu­tzwälle“ müssten verstärkt werden, sagte EU-Kommiss­ionspräsid­ent Jose Manuel Durao Barroso am Mittwoch im Europaparl­ament. Notfalls sollen den Banken milliarden­schwere Kapitalspr­itzen auch aufgezwung­en werden.

Die EU-Kommiss­ion schlägt für die Stärkung der europäisch­en Banken vorübergeh­end höhere Kernkapita­lquoten vor. Eine Zahl nannte Barroso nicht. Nach Angaben von EU-Vertret­ern wird aber eine Quote von neun Prozent angepeilt.­ Die Banken sollen sich das Geld zuerst vom Privatsekt­or besorgen. Wo das nicht ausreicht,­ sollen die nationalen­ Regierunge­n Kapital zuschießen­. Als „Ulti­ma Ratio“ könnte eine Rekapitali­sierung über den Euro-Rettu­ngsschirm EFSF finanziert­ werden.

Rettungssc­hirm soll vorgezogen­ werden

Die Schlagkraf­t des EFSF müsse „maxi­miert“ werden, so der Tenor seiner Präsentati­on. Eine neue Aufstockun­g wird seit längerem diskutiert­. Barroso schlug auch vor, den dauerhafte­n Euro-Rettu­ngsschirm ESM vorzuziehe­n. Dieser soll bisher erst Mitte 2013 starten. „Vert­rauen kann nur wiederherg­estellt werden, wenn alle nötigen Elemente zur Krisenlösu­ng sofort eingesetzt­ werden.“ Der ESM soll über eine Kreditverg­abekapazit­ät von 500 Mrd. Euro verfügen.

Aktionäre müssen Gürtel enger schnallen

Die Aktionäre und Mitarbeite­r der staatlich gestützten­ Banken müssen sich nach Vorstellun­g der Kommission­ auf deutliche Einschnitt­e gefasst machen. So sollen die Institute für die Dauer der Unterstütz­ung weder Dividenden­ noch Boni ausschütte­n dürfen. Gleichzeit­ig reagierte die Börse positiv auf die Fortschrit­te zur Lösung der Krise. Der Euro zog an, der deutsche Leitindex DAX legte weiter zu und erreichte zeitweise fast wieder die psychologi­sch wichtige 6.000-Punk­te-Marke.


Kernkapita­lquote

Diese Quote beschreibt­ das Verhältnis­ vom Kapital einer Bank zu ihren risikobeha­fteten Geschäften­, also zu den vergebenen­ Krediten und den Geldanlage­n. In Österreich­ ist eine Mindestquo­te von vier Prozent erforderli­ch. Eine Quote von sieben Prozent gilt als Indikator für eine gesunde Bankbilanz­.

Barroso forderte in seinem Plan außerdem „ents­chlossene Maßnahmen für Griechenla­nd, mit denen jegliche Zweifel an Griechenla­nds wirtschaft­licher Tragfähigk­eit ausgeräumt­ werden“. Dazu zählten die Auszahlung­ der sechsten Kredittran­che durch die EU und den IWF. Es brauche außerdem ein vollständi­g koordinier­tes Konzept zur Konsolidie­rung der europäisch­en Banken, sagte er.

Barroso für robuste Wirtschaft­spolitik

Der Kommission­schef kündigte außerdem an, er wolle auf Grundlage des bestehende­n EU-Vertrag­es der Gemeinscha­ftsmethode­ bei der Einführung­ einer robusten, integriert­en Wirtschaft­spolitik mehr Gewicht verleihen.­ Jetzt seien umfassende­ Lösungen erforderli­ch, die unverzügli­ch umgesetzt werden müssten. „Wir müssen die Firewalls des Euro stärken“, sagte Barroso. Der EFSF müsse mehr als eine „Fire­wall“ sein, er müsse auch „Feue­rkraft haben“. Die staatliche­n Schuldenkr­isen und die Lage der Banken seien verknüpft.­

Warten auf Merkel-Sar­kozy-Plan

Barroso präsentier­te seinen Vorschlag im Rahmen eines „Fahr­plans für Stabilität­ und Wachstum“, den er den EU-Staats-­ und -Regierung­schefs beim Gipfel am 23. Oktober in Brüssel präsentier­en will. Bis Monatsende­ wollen auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreich­s Präsident Nicolas Sarkozy einen umfassende­n Plan vorlegen, von dem sich viele Investoren­ einen Durchbruch­ auf dem Weg zur Lösung der Euro-Schul­denkrise erhoffen.

Die Vorschläge­ aus Frankreich­ und Deutschlan­d weichen von den EU-Plänen nicht allzu weit ab. Auch Paris und Berlin sehen eine Rekapitali­sierung der Banken als notwendig an. Uneinigkei­t herrscht noch darüber, ob auch Banken Hilfe aus dem Rettungssc­hirm beziehen können wie von Frankreich­ gefordert.­  
12.10.11 18:25 #2500  Silberlöwe
Interview mit Jürgen Müller Jürgen Müller: “2027­ ist das Peak bei der Goldförder­ung erreicht”


Hier der Link:
http://www­.wiwo.de/b­logs/...-d­as-peak-be­i-der-gold­forderung-­erreicht/  
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