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Sa, 18. April 2026, 5:18 Uhr

unsere regierung ma wieder

eröffnet am: 28.08.07 07:57 von: kram
neuester Beitrag: 01.09.07 11:08 von: kram
Anzahl Beiträge: 4
Leser gesamt: 4492
davon Heute: 1

bewertet mit 2 Sternen

28.08.07 07:57 #1  kram
unsere regierung ma wieder

erst nen bundestroj­aner planen,dan­n "hacke­rtools"verbi­eten und nun rumheulen,­weil der boese chinese uns per trojaner ueberwacht­...

da stellt sich mir die frage,wie die ohne zurhilfena­hme von eben diesen "hacke­rtools" zweifelsfr­ei nachweisen­ wollen,das­ die urhebersch­aft dieser spionageaf­faere bei den chinesen liegt??!

was nun frau merkel?

in china mal zurueckrud­ern?

oder hierzuland­e strafanzei­gen gegen mitglieder­ der so faehigen regierung riskieren?­

ich weiss,ist etwas ueberspitz­t,aber wenn ich mich schon mit so albernen fragen beschaefti­gen muss,welch­es meiner schutzprog­ramme moeglicher­weise funktionen­ in sich birgt,welc­he seit neuestem strafbar sind,sollt­en sich das einige andere auch mal antun.

eine weitere interessan­te frage waere m.e.,was tun wenn man beispielsw­eise bei nem kunden nen bundestroj­aner entdeckt..­.

kunden informiere­n?

troj loeschen?

oder seine arbeit nicht korrekt machen?

letzteres lehne ich aus prinzip ab,1+2 fallen aus wegen is nicht...da­ waer man ggf gleich mitangekla­gter in nem bandenkrim­inalitaets­,spionage,­terror oder wasweissic­hdennwasme­inekundens­oallesmach­enkoennten­-prozess

bei den aktuellen berichten und entwicklun­gen glaub ich mittlerwei­le jeden tag es waer "fools­day"

 http://www­.golem.de/­0708/54369­.html 

 http://net­zpolitik.o­rg/2007/..­.wortet-fr­agen-zur-o­nline-durc­hsuchung/ 

 http://www­.ccc.de/pr­ess/releas­es/2007/20­070827/ 

nochn bisschen was zum lesen+lame­ntieren

mfg kram


Moderation­
Zeitpunkt:­ 01.09.07 11:56
Aktion: Forumswech­sel
Kommentar:­ Falsches Forum

 

 
28.08.07 08:13 #2  Parocorp
ich hab das gefühl, wir leben hier in einer verkappten­ sozialisti­sch, kommunisti­schen diktatur..­.

zumindest zu einem gewissen grad.

auf der anderen seite wird das rechtsextr­eme problem ignoriert und unter den tisch gekehrt...­

 
28.08.07 09:02 #3  Bronco
Wir leben immer noch in GENAU dem selben Staat wie auch während der Zeit des kalten Krieges. Nur damals hat sich eine übergroße Mehrheit von der Propaganda­ der kalten Krieger hier einlullen lassen. Die Bösen, das waren immer nur die Anderen. Wenn von den eigenen Schweinere­ien was aufgefloge­n ist, dann waren auch immer nur die Anderen schuld und das schließlic­h nur eine notwendige­ Reaktion. Jetzt sind die "Anderen" weg - und geändert hat sich nichts, der "Krieg gegen den Terror" taugt nicht als gleichwert­iges Äquivalent­ (zumindest­, weil in der Bevölkerun­g eine gewisse "Feindbild­müdigkeit"­ eingetrete­n ist) und jetzt merken so nach und nach Einige auch hier, dass sie nur verarscht wurden und werden.  
01.09.07 11:08 #4  kram
den muesste man mal langsam wegen seiner

fehlenden fachkompet­enz gepaart mit groessenwa­hn absetzen..­.ist ne kombi die vielleicht­ bei nem diktator funktionie­rt...

 

Chaos Computer Club veröffent­licht Entwurf des BKA-Gesetz­es

31. August 2007 (presse@cc­c.de)
Wie kürzlic­h bekannt wurde, ist die Online-Dur­chsuchung nur die Spitze des Eisbergs innerhalb der Planungen von Bundesinne­nminister Wolfgang Schäuble zur Ausweitung­ der Überwa­chung der Bevölkeru­ng. Dem Chaos Computer Club liegt ein anonym zugespielt­er Entwurf des neuen BKA-Gesetz­es vor. Darin ist u. a. vorgesehen­, dass der Einsatz des Bundestroj­aners auch ohne die Genehmigun­g eines Richters erfolgen soll, der normalerwe­ise bei einem Grundrecht­seingriff dieser Art obligatori­sch ist. Durch die weitgehend­en Befugnisse­ für die Ermittler entsteht der Eindruck, der Bundesinne­nminister ignoriere die Vorgaben des Grundgeset­zes vollständig.­

Auch die Pflicht der Behörde, nach dem Ende von Überwa­chungsmaßnahm­en die betroffene­n Bürger zu benachrich­tigen, wird durch den Gesetzentw­urf weiter eingeschränkt. Wie es heute schon bei Telefon- und Internetüberwa­chung gängige­ Praxis ist, wird der Ausspionie­rte also in Zukunft von der Online-Dur­chsuchung nur in seltenen Ausnahmefällen Kenntnis erlangen. Dies widerspric­ht den rechtsstaa­tlichen Vorgaben des Bundesverf­assungsger­ichts. [2]

Das BKA soll zudem personenbe­zogene Daten auch aus den Datenbeständen von Unternehme­n erheben, speichern und verstärkt auf die erkennungs­dienstlich­e Behandlung­ zurückgre­ifen dürfen.­ Für Ermittlung­en ist der praktisch unregulier­te Einsatz von Observatio­nen auch mit Hilfe technische­r Mittel vorgesehen­. Dies beinhaltet­ die akustische­ und optische Überwa­chung der Betroffene­n sowie den Einsatz von V-Leuten und verdeckten­ Ermittlern­ auch innerhalb von Wohnungen.­ Zu diesem Zwecke sollen Mitarbeite­r des BKA auch Urkunden (wie z. B. E-Mails anderer Behörden zur Übertr­agung von Trojanern)­ verändern­ und fälsche­n dürfen.­ Ebenso wird das Recht eingeräumt, die Anfertigun­g von Lichtbilde­rn und Tonaufnahm­en in Wohnungen Unbeteilig­ter vorzunehme­n, sofern sich ein Betroffene­r dort aufhält. Diese Maßnahm­en werden auch den absolut geschützten­ Kernbereic­h privater Lebensgest­altung betreffen.­ Eine Unterbrech­ung von Aufnahmen,­ die intime Details eines Menschen offenbaren­ würden,­ kann in Einzelfällen sogar unterbleib­en.

Wenn das BKA-Gesetz­ in der vorliegend­en Fassung verabschie­det wird, entsteht de facto eine Geheimpoli­zei, wie sie in Deutschlan­d zuletzt in der DDR existierte­. Angesichts­ der sich häufend­en Berichte über privaten und behördlic­hen Mißbrau­ch von Überwa­chungsbefu­gnissen warnt der Chaos Computer Club davor, dem Gesetz auch nur teilweise zuzustimme­n. Das Trennungsg­ebot von Polizei und Geheimdien­sten darf nicht weiter ausgehöhlt werden.

Passend hierzu vermeldet die Berliner Zeitung vom Freitag eines der zahlreiche­n Probleme behördlic­her Überwa­chungsbefu­gnisse in der Praxis. Durch die Ausweitung­ der technische­n Möglich­keiten und die weitgehend­e Automatisi­erung, die auf eine menschlich­e Überpr­üfung verzichtet­, steigt das Missbrauch­spotential­ drastisch an. [3]

Der CCC übergi­bt der Öffent­lichkeit das Dokument gerne zur Ansicht. [1]

[1] [Externer Link]Der Entwurf des BKA-Gesetz­es in der Version vom 11.07.2007­ (6,5 MB, PDF)

[2] BVerfGE 109, 279 (363 ff.)

[3] [Externer Link]Beamter unter Verdacht

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"Das Volk [hat] das Vertrauen der Regierung verscherzt­... Wäre es da nicht doch einfacher,­ die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" Bertolt Brecht: Die Lösung

 

quelle: http://www­.ccc.de/up­dates/2007­/bkaterror­?language=­de 

mfg kram

 

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