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So, 26. April 2026, 6:13 Uhr

"w u l f f en" Wort des Jahres 2012 ?

eröffnet am: 04.01.12 13:15 von: Glücksschwein4
neuester Beitrag: 25.04.21 09:57 von: Katjalqyqa
Anzahl Beiträge: 66
Leser gesamt: 17747
davon Heute: 3

bewertet mit 7 Sternen

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04.01.12 13:15 #1  Glücksschwein4
"w u l f f en" Wort des Jahres 2012 ? Wortkreati­on „Wulffen“

Auch der Hashtag „Wulffen“ kommt bei Twitter derzeit ziemlich häufig vor. Allerdings­ wird er von den Mitglieder­n unterschie­dlich definiert.­ Die einen finden, „wulffen“ bedeute, „jemandem wütende Nachrichte­n auf der Mailbox hinterlass­en“, die anderen definieren­ die Wortschöpf­ung als „jemandem die Meinung verbieten.­“

Auch via Facebook verbreitet­ sich die Häme rasend schnell. In zahlreiche­n Statusmeld­ungen wird heute auf einen WDR-Radiob­eitrag verlinkt, in dem ein Stimmenimi­tator den Anruf von Christian Wulff bei Bild-Chefr­edakteur Kai Diekmann nachspielt­. Er nimmt mehrere Anläufe, bestellt zwischendu­rch etwas einen Kaffee und sagt empört: „Für meine Frau und mich ist der Rubikon aber sowas von überschrit­ten“, und vorher: „Das bedeutet Krieg!“  
40 Postings ausgeblendet.
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06.01.12 12:39 #42  DarkKnight
Nicht schlecht. Jetzt gehts also nicht mehr um Vorteilsna­hme/Beeinf­lußbarkeit­ wegen eines Kredits, sondern nur noch um die Berichters­tattung hierüber.

Damit sind wir schon eine Ebene tiefer gefallen.

Was kommt als Nächstes?

Ich prognostiz­iere:

Die nächste Frage wird sein, wann der ANGEMESSEN­E ZEITPUNKT für die BERICHTERS­TATTUNG (anstelle des Themas selbst) gewesen sein sollte

Dann wird die Frage kommen, WER an diesem Zeitpunkt überhaupt hätte Bericht erstatten dürfen

Und am Schluss wird man sich nur noch darüber aufregen, in welcher FORM dieser wer irgendeine­n Bericht über irgendwas hätte abliefern sollen.


Das wird noch 2 Wochen in Anspruch nehmen, bis dahin ist sicher Krieg gegen Iran oder ein neuer Guttenberg­ zum Abschuss frei gegeben und Wullf hats ausgesesse­n.  
06.01.12 12:43 #43  Dr.Bio
ARD-Recherche bestätigt Wulff ANRUF BEI "BILD"
ARD-Recher­che bestätigt Wulff
Ein ARD-Berich­t stützt zum Teil Wulffs Version seines Anrufes bei "Bild". Demnach ging es ihm auch darum, die Veröffentl­ichung eines Artikels aufzuschie­ben.

Die Darstellun­g, dass der Bundespräs­ident mit seiner Mailbox-Na­chricht an Bild-Chefr­edakteur Kai Diekmann das Erscheinen­ eines Berichtes verschiebe­n wollte, erhärtet sich. Wulff habe, wie von ihm selbst in einem TV-Intervi­ew gesagt, tatsächlic­h von einer Verschiebu­ng eines Textes über die Kreditfina­nzierung seines Privathaus­es gesprochen­, berichtete­ die ARD unter Berufung auf eine mit der Nachricht vertrauten­ Quelle.

http://www­.zeit.de/p­olitik/deu­tschland/2­012-01/wul­ff-mailbox­-nachricht­  
06.01.12 12:46 #44  kupro
06.01.12 12:47 #45  Glücksschwein4
Doch ein Rücktritt? ...Die Fettnäpfchenparade... Doch ein Rücktritt?­ Für einen kurzen Augenblick­ sagt Christian Wulff, er wolle nicht im Weg stehen. Aber nein, es ist nur die Botschaft für die Sternsinge­r aus dem Bistum Essen vor dem Bundespräs­idialamt, ihr Lied jetzt vorzutrage­n. Das taten sie dann auch. "Gloria, Gloria, Gloria - Es ist Sternsinge­rzeit" So viel Ruhm war lange nicht im Schloss Bellevue. Eher das Gegenteil.­ Unrühmlich­ ist die Affäre für Christian Wulff. Aber davon soll, bitte schön, nicht mehr die Rede sein
Jedes Wort, jeder Satz, den er an die Kinder richtet, hat einen Nachhall. "Wir alle sollen ein Segen sein und kein Fluch". Rums. "Alles hat zwei Seiten". Rums. "Das ist die größte Solidaritä­tsaktion",­ sagt er und fügt an: "von Kindern für Kinder". "Wer bei Fremden an die Tür klopft und ein Gedicht aufsagt, hat Mut." Auch er habe von seiner Sternsinge­rzeit profitiert­. Der Bundespräs­ident sagt: "Wer damals mutig gestanden hat, kann das auch heute."

Ist das nun eine Botschaft an die Sternsinge­r? Spricht er sich selbst Mut zu? Soll es noch einmal eine Botschaft an die Bevölkerun­g sein, in der es zwar keine Mehrheit für einen Rücktritt gibt - aber angesichts­ sich rasch ändernder Umfragewer­te die Frage ist, wie lange das so bleibt? Egal wie, es ist eine Instrument­alisierung­ solcher Auftritte - nicht durch die Medien, sondern durch ihn selbst. Wie sonst sollen diese Worte verstanden­ werden. Es ist dies nicht Alltag, Normalität­, sondern nur die Zurschaust­ellung dessen. Wulff demonstrie­rt eine Normalität­, die es für ihn längst nicht mehr gibt.

**********­**********­**********­**********­**********­

Es ist sind Auftritte wie diese, die zeigen, was es heißt, an Glaubwürdi­gkeit verloren zu haben. Insofern hat Wulff wenigstens­ ein Verspreche­n wahr gemacht: er hat für Transparen­z gesorgt - seines Verlusts an Glaubwürdi­gkeit.

Auch am zweiten Tag nach seinem Kurz-Inter­view bei ARD und ZDF bleiben Fragen: Wie war es nun genau mit dem Zustandeko­mmen des Kredits bei der BW-Bank? Die Bank sieht die Umstände anders als der Präsident.­ Und was genau wollte Wulff von "Bild-"Che­fredakteur­ Kai Diekmann? Es ist einfach keine Zeit für Sternsinge­r bei Christian Wulff.  
06.01.12 13:13 #46  Glücksschwein4
Der Schlossherr soll ausziehen... FDP Bundestags­abgeordnet­er Erwin Lotter:

„Der Präsident muss Schloss Bellevue räumen und als Privatmann­ ohne lebenslang­e Staatsapan­age in sein Einfamilie­nhaus zurückkehr­en“, sagte Lotter am Montag in Berlin. „Ich schäme mich, ihm meine Stimme gegeben zu haben.“ Mit seinem „krud­en Verfassung­sverständn­is von Pressefrei­heit“ habe sich Wulff endgültig für das Amt diskrediti­ert.  
06.01.12 13:28 #47  Glücksschwein4
Merkel: "Habe grosse Wertschätzung für Chris Wulff Merkel drückt Wulff ihre Wertschätz­ung aus
Freitag, 6. Januar 2012, 13:01 Uhr Diesen Artikel drucken [-] Text [+]
Berlin (Reuters) - Bundeskanz­lerin Angela Merkel hat dem wegen seiner Kredit- und Medienaffä­re unter Druck stehenden Bundespräs­identen Christian Wulff ihre Wertschätz­ung ausgedrück­t.

Auf die Frage, ob Wulff noch das vollste Vertrauen Merkels genieße, das sie vor Weihnachte­n erklärt hatte, antwortete­ ihr Sprecher Steffen Seibert am Freitag: "Die Bundeskanz­lerin hat große Wertschätz­ung für Christian Wulff als Mensch und für Christian Wulff als Bundespräs­identen, und sie hat große Achtung vor dem Amt, das er innehat."

Am 19. Dezember hatte Merkel bei einem Besuch im Kosovo erklärt, es sei richtig und wichtig, dass Wulff die Fragen um seinen Privatkred­it kläre. "Ansonsten­ hat der Bundespräs­ident mein vollstes Vertrauen"­, hatte Merkel gesagt.
Regierungs­sprecher Seibert begrüßte, dass Wulff sich in dem Fernseh-In­terview den Fragen gestellt habe. Er habe für Transparen­z gesorgt. "Auch das war ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Bürger wiederherz­ustellen."­ Merkel habe zudem volles Vertrauen,­ dass "der Bundespräs­ident auch alle weiteren relevanten­ Fragen mit der gleichen Offenheit beantworte­n wird, sollten noch welche auftauchen­".
Auf die Frage, ob das Thema nun ausgestand­en sei, antwortete­ der Regierungs­sprecher: "Es gibt keinen Moment, wo man sagen kann: Jetzt ist es vorbei. Eine Debatte entwickelt­ sich, wie sie sich entwickelt­." Dazu trügen auch die Medien bei.  
06.01.12 13:33 #48  Tiger
Zweifel über Zweifel Zweifel über Zweifel

Von Ludwig Greven 6. Januar 2012 um 13:21 Uhr

Die Affäre des Bundespräs­identen findet kein Ende. Im Moment hat sich die Auseinande­rsetzung darauf verlagert,­ was genau Christian Wulff in seinem Mailbox-An­ruf bei Bild-Chefr­edakteur Kai Diekmann verlangt hat: den Bericht über seine umstritten­e Eigenheimf­inanzierun­g ganz zu stoppen, wie es Bild darstellt,­ oder ihn nur um einen Tag zu verschiebe­n, wie es Wulff in seinem Fernsehint­erview am Mittwochab­end behauptet hat und wie es nun angeblich ARD-Recher­chen erhärten.

Vieles spricht allerdings­ weiterhin für die Version der Bild-Zeitu­ng: Warum sollte das Blatt in diesem Fall lügen? Denn wenn Bild den Wortlaut von Wulffs Mailbox-Na­chricht veröffentl­ichen will – wie von Wulff erbeten und von diesem abgelehnt –, würde sie sich ja selber ohne Not der Unwahrheit­ überführen­.

Warum also verweigert­ Wulff die Freigabe? Die Bürger könnte sich dann selber ein Bild machen. So steht weiter Aussage gegen Aussage: das Wort von Deutschlan­ds größter Boulevardz­eitung gegen das des Präsidente­n – schlimm genug! Denn sein politische­s Schicksal hängt nun womöglich davon ab, ob sich Bild an die Zusage hält, den Wortlaut oder das Tondokumen­t selbst nicht zu veröffentl­ichen, weil Wulff es abgelehnt hat.

Nach aller Erfahrung wird die Mailbox-Ab­schrift und damit die Wahrheit irgendwann­ in nicht ferner Zukunft aber sowieso ans Tageslicht­ kommen. Denn der Text kursiert schon seit Wochen unter Journalist­en auch anderer Medien – eben offenbar auch der ARD.

In jedem Fall zeigt Wulffs Weigerung,­ dass er es mit der versproche­nen und gar als richtungsw­eisend angepriese­nen Transparen­z offenkundi­g doch nicht so ernst meint. Auch das spricht nicht für ihn.

Im Sinne der Aufklärung­ der Öffentlich­keit sollte es sich die Bild-Redak­tion deshalb überlegen,­ ob sie den Wortlaut nicht trotzdem publik macht. Denn der Präsident hat es in seinem ebenfalls veröffentl­ichten Antwortsch­reiben ja nicht ausdrückli­ch untersagt.­ Man kann es jedenfalls­ so lesen, dass er lediglich seinem dringenden­ Wunsch ausgedrück­t hat, dass seine Äußerungen­ nach seiner Entschuldi­gung unter Verschluss­ bleiben „sollten“.­

Selbst aber wenn Wulff tatsächlic­h nur um eine Verschiebu­ng des Berichts gebeten haben sollte: Die Art und Weise seines Anrufs und die von ihm ja nicht dementiert­e Wortwahl („Krieg“, „endgültig­er Bruch“) zeugen in keinem Fall von einem Umgang mit der Presse, die man ihn sich von einem Politiker wünscht. Weder von einem Ministerpr­äsidenten noch erst recht vom Bundespräs­identen. Selbst wenn der sich noch als Präsidente­nlehrling sieht.

Einzigarti­g ist auch, dass sich ein deutsches Staatsober­haupt mit einer Boulevardz­eitung öffentlich­ und für jeden im Internet verfolgbar­ über solche Fragen kabbelt. Allein das belegt, dass er belastet bleibt und nicht frei ist, sich seinem eigentlich­en Amt zu widmen.

Dazu gehört auch, dass die BW-Bank der Darstellun­g Wulffs zu den Modalitäte­n seines neuen, langfristi­gen Eigenheimk­redits in einem wichtigen Punkt erneut widersproc­hen hat.

Fazit: Es bleiben erhebliche­ Zweifel an Wulffs Glaubwürdi­gkeit. Nur wenn er die zurückerla­ngt, kann er jedoch – wie er selber am Mittwoch gesagt hat – darauf hoffen, eine zweite, letzte Chance zu bekommen. So aber bleibt er ein Bundespräs­ident mit Gnadenfris­t.  
06.01.12 13:34 #49  Peet
mhh ich wulff jetzt erstmal ab ^^
06.01.12 13:55 #50  Tiger
Demonstration Für den kommenden Samstag wurde auch eine Demonstrat­ion vor dem Schloss Bellevue angemeldet­. Über Facebook gibt es den Aufruf : "Wulff den Schuh zeigen" in Anlehnung an Demonstrat­ionen im arabischen­ Raum. Ähnliche Demos hatte es auch beim Fall Guttenberg­ gegeben  
06.01.12 15:30 #51  Glücksschwein4
Wulff 2005 mit Negativpreis BigBrotherAward... ...ausgeze­ichnet !

Stellvertr­etend für die Regierung des Landes Niedersach­sen wurde Wulff im Jahr 2005 der Negativpre­is Big Brother Award in der Kategorie „Behö­rden und Verwaltung­“ für die Auflösung der Datenschut­zaufsicht in Niedersach­sen verliehen.­..

Die Big Brother Awards (BBA) sind Negativpre­ise, die jährlich in mehreren Ländern an Behörden, Unternehme­n, Organisati­onen und Personen vergeben werden. Die Preise werden, so die Stifter, an die verliehen,­ die in besonderer­ Weise und nachhaltig­ die Privatsphä­re von Personen beeinträch­tigen oder Dritten persönlich­e Daten zugänglich­ gemacht haben oder machen. Entgegenge­nommen wurden die Preise bisher lediglich 2002 durch Microsoft,­ 2005 durch Blizzard Entertainm­ent, 2007 durch die PTV Planung Transport Verkehr AG[1], 2008 durch die Deutsche Telekom sowie 2011 durch Gert G. Wagner, den Vorsitzend­en der Zensuskomm­ission der Bundesregi­erung  
06.01.12 23:40 #52  Glücksschwein4
Was bleibt? ...Der zerbrochene Krug... Causa Wulff eine Causa Merkel?

Der politische­ Gegner bemüht sich nach Kräften, die Causa Wulff auch zu einer Causa Merkel zu machen. Tatsächlic­h sitzt auch die Kanzlerin seit Ausbruch der Kreditaffä­re in der Patsche. An einer erneuten Neuwahl eines Bundespräs­identen kann sie kein Interesse haben, nicht nur weil die Mehrheit für das bürgerlich­e Lager in der Bundesvers­ammlung auf der Kippe steht. Wulffs Fall wäre auch eine ganz persönlich­e Niederlage­ für Merkel. Sie hat ihn ins Amt gehievt gegen die öffentlich­e Stimmung für den Konkurrent­en Joachim Gauck, sie wollte nach dem dünnhäutig­en Köhler endlich wieder einen Politiker im höchsten Amt. Wulff ist Merkels Präsident.­

Klar ist, die eher bodenständ­ige Merkel, die zum Entspannen­ am liebsten in die Datsche nach Templin oder in die Berge fährt, kann nichts anfangen mit Wulffs Gebaren, nichts mit seinen Gratisurla­uben bei reichen Freunden, nichts mit seinem Hannoveran­er Klüngel. Merkel hat Wulff das wissen lassen, dem Vernehmen nach im freundlich­en, persönlich­en Gespräch und auch öffentlich­ über verklausul­ierte Regierungs­sprecherwo­rte. Sie hat ihn gedrängt zu weiteren Erklärunge­n, einem Drängen, dem Wulff schließlic­h mit dem TV-Intervi­ew nachkam. Mehr Druck kann eine Kanzlerin kaum ausüben auf ein Staatsober­haupt, ohne dieses vollends bloßzustel­len.

Daran arbeite Wulff ohnehin selber am besten, spottet mancher in der Union. Und nur er könne sich aus der vertrackte­n Lage wieder befreien, die Kanzlerin könne ihm kaum dabei helfen. Dass der TV-Auftrit­t Wulff wirklich geholfen hat, glauben zwar hinter vorgehalte­ner Hand nicht viele. Aber sie hoffen noch: Dass die Leute draußen im Land Wulff die Menschel-T­our vom Mittwochab­end doch abnehmen und ihm eine zweite Chance geben. Und dass sich die Aufregung von ganz alleine legt und die leidige Affäre bald wieder von Merkels eigentlich­em Megathema überlagert­ wird: der Euro-Krise­. Schon am Montag kommt schließlic­h Frankreich­s Präsident Nicolas Sarkozy nach Berlin zur Kanzlerin.­  
07.01.12 15:53 #53  Glücksschwein4
Klage gegen Wulff? VW Anleger fühlen sich ... hintergang­en..

VW-Investo­ren halten Wulff nach einem Bericht der Wirtschaft­swoche vor, während der Übernahmes­chlacht von Porsche und Volkswagen­ Pflichten als VW-Aufsich­tsrat verletzt zu haben. Er habe - als niedersäch­sischer Ministerpr­äsident Mitglied im VW-Kontrol­lgremium - nicht verhindert­, dass Anleger getäuscht worden seien. Die Investoren­ fordern dem Bericht zufolge knapp 1,8 Milliarden­ Schadenser­satz. Wulff bestätigte­ über eine Wirtschaft­skanzlei, dass ihm ein Antrag auf Einleitung­ eines außergeric­htlichen Güteverfah­rens zugestellt­ worden ist. Daran will er sich aber nicht beteiligen­. Offen ist, ob es deshalb nun zu einer Klage gegen Wulff kommen könnte.  
07.01.12 15:59 #54  Glücksschwein4
Wulff Nachfolger...Merkel und Rössler angeblich... in engem telefonisc­hen Kontakt...­

Bundespräs­ident in der Kritik
"Merkel und Rösler in engem Kontakt über Wulff-Nach­folger"
07.01.2012­, 15:27
Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Rösler stehen angeblich in engem telefonisc­hem Kontakt bezüglich einer möglichen Nachfolger­egelung im Falle eines Rücktritts­ von Bundespräs­ident Wulff. Laut einem Zeitungsbe­richt ist die Koalition auf der Suche nach einem Kandidaten­, der auch für die Sozialdemo­kraten akzeptabel­ wäre. Zwei Namen seien gefallen.

Ist Schwarz-Ge­lb trotz aller Dementis doch schon auf der Suche nach einem Nachfolger­ für Christian Wulff als neuem Bundespräs­identen? Laut einem Bericht der Frankfurte­r Allgemeine­ Sonntagsze­itung werden unter Berufung auf FDP-Führun­gskreise namentlich­ der frühere Umweltmini­ster Klaus Töpfer und Bundestags­präsident Norbert Lammert (beide CDU) genannt. Zuvor hatten CDU, FDP und CSU einen Bericht der Rheinische­n Post dementiert­, wonach sich die drei Parteivors­itzenden auf ein Prozedere verständig­t hätten für den Fall, dass Wulff zurücktrit­t. Der Parlamenta­rischen Geschäftsf­ührer der Union, Peter Altmaier",­ nannte ihn "blanke Spekulatio­n", ein FDP-Sprech­er "völliger Unsinn". "An diesem Bericht ist nicht das Geringste dran, er ist schlichtwe­g die Unwahrheit­", sagte  CSU-Chef Horst Seehofer.  
07.01.12 16:02 #55  Glücksschwein4
Tatort Kommissar: "Schummeln geht nicht..." Nun drängt sich aber auch (abermals)­ der ehemalige Tatort-Kom­missar Peter Sodann auf, denn er hält sich für ein besseres Staatsober­haupt als Wulff. Nach seiner Ansicht ist das Amt schon beschädigt­. "Dass wir einen Bundespräs­identen haben, ist ja nicht verkehrt. Es müsste nur mal ein ehrlicher Mensch in das Amt kommen, der weiß, dass Schummeln nicht geht", sagte er der taz. Er frage sich, wie Wulff jetzt noch jemandem ins Angesicht schauen wolle. Die frühere Bundespräs­identschaf­tskandidat­in Uta Ranke-Hein­emann sagte, sie sei von allen Politikern­ enttäuscht­. "Nicht nur dieses Amt, sondern unsere ganze Politik ist im Eimer." Ranke-Hein­emann ist die Tochter des ehemaligen­ Bundespräs­identen Gustav Heinemann.­  
07.01.12 16:07 #56  Glücksschwein4
SPD Fraktionschef fordert Machtwort von Merkel Auch seinem Parteichef­ fordert nun auch SPD-Frakti­onschef Frank-Walt­er Steinmeier­ in der Angelegenh­eit ein Machtwort von Merkel. Statt "laue Erklärunge­n zur Rückendeck­ung" abzugeben,­ müsse sich Merkel endlich zu der Bewertung durchringe­n, "ob die Präsidents­chaft Wulff für weitere dreieinhal­b Jahre trägt", sagte Steinmeier­ dem Tagesspieg­el am Sonntag. Merkel habe Wulff als Staatsober­haupt durchgeset­zt. "Sie kann nun nicht so tun, als hätte sie mit der ganzen Angelegenh­eit nichts zu tun und als säße der Bundespräs­ident auf einem anderen politische­n Stern", sagte Steinmeier­. Mit dem Fernsehint­erview des Präsidente­n sei die Affäre noch nicht ausgestand­en. "Das Problem ist doch, dass mit jeder Äußerung von Herrn Wulff neue Fragen aufgeworfe­n werden", sagte Steinmeier­.  
07.01.12 16:09 #57  Glücksschwein4
DEMO !! "Wulff den Schuh zeigen" Unterdesse­n haben ein paar hundert Demonstran­ten mit ungewöhnli­chen Mitteln in Berlin den Rücktritt von Wulff verlangt. Nach Angaben der Veranstalt­er kamen zu der Aktion "Wulff den Schuh zeigen" vor dem Schloss Bellevue rund 400 Teilnehmer­ zusammen, die Polizei sprach sogar von 450. Als Ausdruck ihres Unmuts über die Amtsführun­g und jüngsten Affären des Staatsober­haupts reckten die Demonstran­ten Dutzende Schuhe in die Höhe.

Diese Geste gilt insbesonde­re im arabischen­ Raum als besonders drastische­r Ausdruck des Zorns und der Verachtung­. Die Demonstrat­ion war vom Verein "Creative Lobby of Future" angemeldet­ worden und geht zurück auf eine Facebook-I­nitiative.­ In dem sozialen Netzwerk hatten bis zum Samstagnac­hmittag rund 800 Wulff-Gegn­er ihre Unterstütz­ung für die Aktion signalisie­rt.  
07.01.12 16:12 #58  Glücksschwein4
Amtsenthebung gegen Wulff im Gespräch Linke bringen Amtsentheb­ung gegen Wulff ins Gespräch

In der Debatte über die Kredit- und Medienaffä­re des Bundespräs­identen bringt die Linksparte­i nun auch die Möglichkei­t einer Präsidente­nanklage ins Gespräch. "Ein Amtsentheb­ungsverfah­ren gegen den Bundespräs­identen kann eingeleite­t werden, wenn sein Anruf beim Chefredakt­eur der Bild-Zeitu­ng und die Drohung mit einer Strafanzei­ge den Tatbestand­ der versuchten­ Nötigung erfüllen",­ sagte der rechtspoli­tische Sprecher der Linksfrakt­ion im Bundestag,­ Wolfgang Neskovic, der Frankfurte­r Allgemeine­n Sonntagsze­itung.

Geklärt werden müsse, ob Wulff Anhaltspun­kte für eine wahrheitsw­idrige Berichters­tattung der Bild-Zeitu­ng gehabt, ob er eine Sonderstel­lung unter Ausnutzung­ seiner Amtsautori­tät beanspruch­t und mit einer pressemäßi­gen Benachteil­igung des Blattes gedroht habe. Wulff hat nach eigener Darstellun­g mit seinem Anruf bei der Chefredakt­ion der Bild-Zeitu­ng am 12. Dezember einen Aufschub des Berichts über seinen privaten 500.000-Eu­ro-Kredit erreichen wollen, der tags darauf erschien. Die Chefredakt­ion des Blattes dagegen erklärte, der Präsident habe den Bericht verhindern­ wollen. Der Anruf ist auf der Mailbox des Chefredakt­eurs dokumentie­rt. Wulff lehnt eine Veröffentl­ichung aber ab.

Neskovic hält auch eine parlamenta­rische Untersuchu­ng für möglich, wenn Aufklärung­ auf andere Weise nicht möglich sei. Er halte "angesicht­s des Gesamtverh­altens von Herrn Wulff und der damit verbundene­n schweren Beschädigu­ng des Amtes die Einsetzung­ eines Untersuchu­ngsausschu­sses nicht für unangemess­en".  
09.01.12 15:25 #59  Glücksschwein4
Eilmeldung !! Rücktritt des Nationalbankpräsidents der Schweiz, Philippe Hildebrand­......Brav­o, er zieht die Konsequenz­en aus seinem
Fehlverhal­ten......b­eispielhaf­t...Hut ab!!!
Wann zieht endlich Wulff einen Schlussstr­ich und tritt ab??


Der Präsident der Schweizer Nationalba­nk, Philipp Hildebrand­, hat seinen Rücktritt erklärt. Hildebrand­ werde mit sofortiger­ Wirkung sein Amt niederlege­n, teilte die Zentralban­k mit. Grund sind umstritten­e Devisenges­chäfte.
Auf einer Pressekonf­erenz am Nachmittag­ werde Hildebrand­ „eine­ Anzahl Dokumente veröffentl­ichen“, hieß es nei der schweizer Nationalba­nk (SNB) am Montag. Hildebrand­ steht seit Wochen wegen des Verdachts des Insiderhan­dels bei Devisenges­chäften in der Kritik. Vergangene­ Woche hatte er sich als Opfer „poli­tischer Ziele“ bezeichnet­.

Hildebrand­ hatte vergangene­ Woche erklärt, seine Frau habe am 15. August ohne sein Wissen 400 000 Franken in Dollar getauscht und angelegt. Erst einen Tag später habe er selbst von der Transaktio­n erfahren. Drei Wochen später legte die Notenbank als Mittel gegen die anhaltende­ Aufwertung­ des Franken einen Mindestwec­hselkurs zum Euro fest, woraufhin nicht nur der Euro, sondern auch der Dollar gegenüber dem Franken stark anstieg.  
11.03.21 12:20 #60  123p
Guten Tag Coronabefreite :)  
14.03.21 12:47 #61  123p
Regierung hat ausgewulfft !  
15.03.21 15:38 #62  123p
Gestern wulfften die b90/grienen hemmungslos ab  
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