Automobilindustrie – Ohne Kooperationen mit den Chinesen wird es noch schwerer
03.11.23 15:29
Michael Kaiser
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Chinesische Automobilhersteller drängen zunehmend auf den deutschen Markt. Ferdinand Dudenhöffer ist überzeugt, dass die Menschen ihre Fahrzeuge kaufen werden, sofern sie innovative Lösungen bieten. Der Autoexperte erwartet daher einen Preiskampf.
Ferdinand Dudenhöffer, der sich in Peking aufhält, sieht chinesische Hersteller im Vergleich zu den deutschen Branchenführern um Jahre voraus und hofft auf Kooperationen zwischen den Marken. "Ich halte diese Kooperationen für äußerst sinnvoll, da wir sonst viel Zeit verlieren würden", sagte der 72-Jährige.
Im Bereich des autonomen Fahrens und der Sprachsteuerung von Autos ist China Deutschland etwa zehn Jahre voraus, auch aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit geeigneter Teststrecken im Inland. "Ohne die Chinesen geht es nicht", betonte der Wirtschaftswissenschaftler. Dudenhöffer erkennt zudem eine Veränderung im Image chinesischer Automarken in Europa. "Wenn sie Innovationen und eine hohe Qualität bieten sowie einzigartige Merkmale haben, die andere nicht haben, werden die Menschen diese Autos kaufen", erklärte er. Chinesische Hersteller drängen vor allem mit Elektroautos nach Europa, was dem Wettbewerb und den deutschen Automobilherstellern zugutekommt.
Die Europäische Kommission hat Anfang Oktober eine Untersuchung der chinesischen Subventionen für Elektroautos eingeleitet. Brüssel sieht in diesen Subventionen einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil für chinesische Hersteller. Dudenhöffer bezeichnete das Vorgehen der EU-Kommission als äußerst problematisch und warnte vor möglichen chinesischen Gegenmaßnahmen wie neuen Einfuhrzöllen, die der deutschen Autoindustrie erheblichen Schaden zufügen könnten.
Es wird viel darüber spekuliert, welche der zahlreichen chinesischen Automarken auf dem europäischen Markt bestehen werden. Dudenhöffer ist überzeugt, dass "BYD" bleiben wird. Er wies darauf hin, dass kleinere Marken wie "Xpeng," die mit Volkswagen kooperieren, und "Leapmotor," bei denen der Opel-Mutterkonzern Stellantis kürzlich eingestiegen ist, bereits Partnerschaften eingegangen sind. Andere Marken wie "Geely" und Chinas erster privater Hersteller "Great Wall Motor" benötigen Größenvorteile und müssen die richtige Strategie wählen, um mit den Kosten Schritt zu halten
Dudenhöffer erwartet nicht, dass chinesische Elektroautohersteller in Deutschland Produktionsstandorte eröffnen werden, da moderne Werke im Moment schwer vorstellbar seien. Andere europäische Länder haben hier möglicherweise einen besseren Stand. In Deutschland sind die Energiekosten im Vergleich zu Ländern wie Polen, Ungarn und Spanien zu hoch.
Dudenhöffer ist sicher, dass der Preiswettbewerb mit den chinesischen Herstellern hart sein wird. Die Deutschen müssen sich dieser Herausforderung stellen, ähnlich wie bereits im Fall von Tesla.
Und wie steht es um die Aktien der deutschen Automobilhersteller?
Wir sehen BMW, Mercedes Benz, Daimler Truck und auch Porsche noch in korrektiven Mustern feststecken, die bei allen zu noch tieferen Kursen führen werden. Einzig ausgerechnet Volkswagen hat jetzt die Chance, die Korrektur hinter sich zu lassen und den Weg gen Norden anzutreten. Hier ist aber Fingerspitzengefühl angezeigt. Die Korrektur belastet übergeordnet schon seit 2015. Insofern werden wir hier zunächst abwarten, ob die Aktie ihr Tief bestätigen und entsprechend verteidigen kann. Es kann nämlich sehr schnell zu einem finalen Abverkauf bis auf 56€ oder gegebenenfalls sogar tiefer kommen.
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