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Sa, 2. März 2024, 5:28 Uhr

Daimler Trucks: Leichte Verluste trotz stabiler Marktlage


16.11.23 15:37
Stock-World Redaktion

AKTIE IM FOKUS: Daimler Trucks 


  • WKN: DTROCK / ISIN:  DE000DTROCK8 / Kürzel: DTG
  • Aktuelle Analyse und Einschätzung sowohl für kurzfristig aktive Trader/Daytrader als auch Einschätzungen und Prognosen für längerfristige Investoren

ABSTRACT: Das Wertpapier hat sich in diesem Jahr übergeordnet nicht wesentlich bewegt. 


Fundamentaldaten:


  • aktueller Preis    29,19 EUR    
  • Marktkapitalisierung     23,74 Mrd. EUR    
  • Umsatz 2022    50,95 Mrd. EUR    
  • Eigenkapitalquote    33,08 %    
  • KGV 2023*    7,24 %    
  • 4 Wochen Performance    - 7,87 %    
  • Bewertung    Leicht unterbewertet   
  • Div. Rendite 2023*    5,15 %

* Prognose


Parkettgeflüster:

Der Markt für Nutzfahrzeuge in Europa bleibt weiterhin robust. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden in den wichtigsten Märkten wie Deutschland, Frankreich und Italien 23 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen. Die Gesamtzahl der neu zugelassenen LKW beläuft sich auf 268.766 Fahrzeuge. Der Anteil der Hybrid- oder Elektrofahrzeuge ist weiterhin minimal.


Die Daimler Truck Holding konnte den Umsatz und das Ergebnis im 3. Quartal weiter steigern, obwohl der Absatz gesunken ist. Der Erlös legte im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 1,9 Mrd. EUR zu, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 5 Prozent auf 1,34 Mrd. EUR. Der Konzerngewinn lag mit 957 Mio. EUR etwa auf dem Niveau des Vorjahres, das bei 990 Mio. EUR lag. Als enttäuschend ist allerdings der Auftragseingang zu bewerten. Diese brach um 27 Prozent auf 99.070 Fahrzeuge ein. Analysten bemängeln das Umsatz und Ergebnis unter den Erwartungen gelegen sind.


Der Absatz von Juli bis September betrug 128.861 Fahrzeuge. Bereits das war ein Minus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Hauptgrund nennt das Management den Rückgang vor allem mit den Engpässen bei Zulieferern.


Für das kommende Jahr erwartet der Konzern für Europa als auch für Nordamerika eine schwächere Nachfrage, wobei darauf verzichtet wurde konkrete Zahlen zu nennen. Das Management hat aber unterstrichen, dass man weiter an der Kosteneffizienz arbeitet, um das Unternehmen in seiner Widerstandsfähigkeit zu verbessern.


Die Aktie hat seit Jahresbeginn 1,5 Prozent an Wert verloren und liegt damit im DAX-Mittelfeld, was die Wertentwicklung angeht. 


Chartcheck - Betrachtung im Tageschart:


 


Die Aktie konnte sich im zweiten Quartal etwas erholen, gab die realisierten Gewinne im weiteren Handelsverlauf aber wieder ab. Nachdem sich das Wertpapier Ende Mai wieder über die 200-Tage-Linie (aktuell bei 31,23 EUR) schieben und im Nachgang auch etablieren konnte, ging es mehrere Wochen sukzessive und moderat aufwärts. Das Jahreshoch wurde im August bei 34,31 EUR formatiert. Nach einem kleineren Rücksetzer, der folgte, versuchte die Aktie das Hoch erneut anzulaufen, schaffte es aber nicht diese Marke zu erreichen. Ab Mitte September stellte sich dann breite Schwäche ein. Diese führte die Aktie wieder deutlich unter die 30 EUR Marke als auch deutlich unter die 200-Tage-Linie.


In den letzten Handelstagen hat sich das Wertpapier stabilisieren und in zur Wochenmitte deutlich erholen können. Diese Erholung ging bis an die 20-Tage-Linie (aktuell bei 29,30 EUR), was im Tageschart auch gut zu erkennen ist.


***


Noch ist das Tageschart bärisch zu interpretieren. Wesentlich wird sein, dass es die Aktie schafft, zeitnah über die 20-Tage-Linie zu laufen und sich über dieser Durchschnittslinie zu etablieren. Sollte dies gelingen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass im Zuge weiterer Aufwärtsimpulse die 200-Tage-Linie bzw. die 50-Tage-Linie (aktuell bei 31,25 EUR) erreicht werden könnten. Sollten die 200-Tage-Linie / 50-Tage-Linie angelaufen werden, so bleibt abzuwarten, ob es das Wertpapier schafft, sich über diesen beiden Linien festzusetzen. Erst wenn dies abgebildet ist, bestehen wieder Perspektiven auf der Oberseite.


Gelingt der Move über die 20-Tage-Linie aber nicht und verbleibt die Aktie unter dieser Durchschnittslinie, so ist der Fokus weiterhin auf der Unterseite zu suchen. Weitere Abgaben wären denkbar, die bis in den Bereich der 22,50/45 EUR gehen könnten.


  • Einschätzung Tageschart, Prognose: bärisch 

Übergeordneter Ausblick Tageschart - Langfristig orientiert Anleger (nächste 12-18 Monate):


Das Tageschart würde sich etwas aufhellen, wenn es die Aktie schafft, sich über die 20-Tage-Linie zu schieben. Sollte dies gelingen, so könnte es wieder aufwärts in Richtung der 30,50/31,30 EUR gehen. Gelingt der Move nicht, so wäre der Fokus weiter auf der Unterseite zu suchen.


Wir rechnen auf Basis unserer Analyse mit einer seitwärts gerichteten Entwicklung. Daraus ergeben sich die folgenden Wahrscheinlichkeiten:


  • Wahrscheinlichkeit Bull Szenario auf Basis unseres Setups:  50 %
  • Wahrscheinlichkeit Bear Szenario auf Basis unseres Setups: 50 %

Betrachtung im 4h Chart:



Im 4h Chart ist der Rückgang seit Mitte September noch besser zu erkennen. Die Aktie hat sich unter alle drei Durchschnittslinien geschoben und ist an der SMA20 (aktuell bei 28,50 EUR) entlang abwärts gelaufen. Erst in den letzten Handelstagen war eine Stabilisierung und eine Erholung zur Wochenmitte erkennbar.


Das 4h Chart hat sich etwas aufgehellt, da der Anteilsschein es geschafft hat sich über die SMA20 zu schieben und bis in den Bereich der SMA50 (aktuell bei 29,20 EUR) zu laufen. Im Chart ist erkennbar, dass das Wertpapier in den letzten Handelswochen nicht wesentlich über die SMA20 laufen konnte, die aktuelle Bewegung ist damit durchaus interessant. Schafft es die Aktie sich über der SMA50 festzusetzen und im Nachgang auch rasch und zügig weiter aufwärts zu laufen, so könnte sich die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich der SMA200 (aktuell bei 31,67 EUR) weiter fortsetzen. Bullisch aufhellen würde sich das Chartbild erst dann, wenn sich die Aktie verbindlich über der SMA200 festgesetzt hat.


Gelingt die aktuelle Bewegung über die SMA50 nicht, so könnten sich erneute Rücksetzer einstellen, die bis in den Bereich der SMA20 laufen könnten. Diese Rücksetzer wären zunächst als unkritisch zu interpretieren, solange es die Aktie schafft, sich im Dunstkreis dieser Linie zu erholen und wieder aufwärts zu laufen. Gelingen diese Erholungen im Bereich der SMA20 aber nicht, so könnte es auch direkt weiter abwärts gehen. Stellen sich diese Kursmuster ein, so würde sich das 4h Chart wieder bärisch eintrüben, weitere Abgaben wären denkbar und möglich, die übergeordnet das Anlaufziel erreichen könnten, das in den Tagesbetrachtung definiert worden ist.


  • Einschätzung 4h-Chart, Prognose: neutral

Übergeordneter Ausblick 4h-Chart - Kurzfristig orientiert Anleger (nächste drei Monate):


Die Aktie muss sich über der SMA50 festsetzen, um wieder Perspektive auf der Oberseite zu haben. Rutscht der Anteilsschein aber wieder unter die SMA20 zurück und setzt er sich darunter fest, so könnte dies ein Hinweis auf weitere Abgaben sein.


Wir rechnen auf Basis unserer Analyse mit einer seitwärts / abwärts gerichteten Entwicklung. Daraus ergeben sich die folgenden Wahrscheinlichkeiten:


  • Wahrscheinlichkeit Bull Szenario auf Basis unseres Setups:  45 %
  • Wahrscheinlichkeit Bear Szenario auf Basis unseres Setups: 55 %

Widerstände


  • 29,20
  • 29,52
  • 29,30
  • 31,23
  • 31,25
  • 31,37
  • 34,31
  • 35,68

Unterstützungen 


  • 28,82
  • 28,50
  • 27,56
  • 24,93
  • 22,63
  • 22,48
  • 21,62

QuellenxStation5 von XTB


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