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Sa, 2. März 2024, 3:10 Uhr

November bringt Höhenflug für Kryptomarkt


08.12.23 10:14
Stock-World Redaktion

PM 21Shares Research: November bringt Höhenflug für Kryptomarkt

Monatsbericht November 2023


 


Höhenflug am Kryptomarkt: Marktkapitalisierung steigt um 13 Prozent


 


·       Krypto-Adoption: Große Finanzinstitute setzen auf Avalanche beim Devisenhandel


·       Binance schmiedet nach Bußgeldzahlung Zukunftspläne


 


Von Leena ElDeeb und Karim AbdelMawla, Research Associates


 


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Der Kryptomarkt erlebte im November einen wahren Höhenflug und steigerte seine Marktkapitalisierung im Vergleich zum Vormonat um ganze 13 Prozent. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete das gestiegene institutionelle Interesse an der Krypto-Welt. Doch auch konventionelle Aktien erlebten im November positive Entwicklungen: Sowohl der S&P 500- als auch der Nasdaq-Index erlebten ihre beste Performance seit Juli 2022. Im Einklang mit der Marktstimmung sank die Inflation im Euroraum im November von 2,9 Prozent im Oktober auf 2,4 Prozent im November ab – stärker als erwartet und auf den niedrigsten Stand seit über zwei Jahren.


 


Die Lebenshaltungskosten haben sich durch den drastischen Rückgang der Energiepreise zwar verringert, aber die höheren Zinssätze begrenzen die Fähigkeit der Wirtschaft zu wachsen. Angesichts der sich abkühlenden Inflation, die sich dem EZB-Ziel von zwei Prozent nähert, geben sich die Märkte jedoch zuversichtlich, dass die Zinssätze im April zum Stillstand kommen werden. In den USA werden am 12. Dezember Inflationsdaten veröffentlicht, wobei Indikatoren wie der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (+0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat) bereits auf eine Abkühlung der Inflation und mögliche Zinssenkungen im Jahr 2024 hindeuten.


 


Noch vor der gewöhnlich ruhigen Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel legten Bitcoin und Ethereum ein beeindruckendes Wachstum hin – im November stieg ihr Kurs um 9,31 bzw. 13,38 Prozent. Die im Verhältnis größten Gewinner des letzten Monats waren Solana (+69,28 Prozent), Avalanche (+86,72 Prozent) und Uniswap (+42,34 Prozent). In diesem Bericht gehen wir außerdem der Frage nach, was die Amtsübernahme des neuen argentinischen Präsidenten für die angeschlagene, zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas bedeuten könnte. Wir gehen zudem auf den wachsenden Nutzen von Bitcoin ein und wie sich dies auf seine fundamentalen Kennzahlen auswirkt; auf Börsendienstleister, die sich für Polygon interessieren, um ihre eigene maßgeschneiderte Blockchain einzusetzen; auf das Krypto-Projekt Avalanche, das sich als Plattform für Finanzinstitute positionieren möchte; und zuletzt auf die Dezentralisierungsbemühungen von Lido.


 


 


Abbildung 1: Wöchentliche TVL- und Preisentwicklung der wichtigsten Kryptoassets


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Quelle: 21Shares, Coingecko, DeFi Llama. 30.11.2023


Fünf wichtige Entwicklungen im November

Javier Milei wird neuer Präsident von Argentinien


Kurz nachdem Javier Milei, der Kandidat der konservativen, wirtschaftsliberalen Partido Libertario, als neuer Präsident Argentiniens feststand, kletterte der Kurs von Bitcoin auf über 37.000 US-Dollar. Obwohl Milei offiziell keine Versprechen abgegeben hat, Bitcoin zum legalen Zahlungsmittel zu erklären, werden seiner Präsidentschaft Chancen für Bitcoin nachgesagt – nicht zuletzt durch Mileis Haltung gegenüber der Kryptowährung: „Zentralbanken sind Betrug. Bitcoin hingegen stellt die Rückkehr des Geldes zu seinem ursprünglichen Schöpfer, dem privaten Sektor, dar“, so seine Worte während des Wahlkampfes. Javier Milei versprach außerdem, die Zentralbank abzuschaffen, den argentinischen Peso durch den US-Dollar zu ersetzen und auf das Potential des dezentralen Finanzwesens zu setzen. Ob diese Pläne aufgehen, wird sich zeigen – in jedem Fall wäre Argentinien nicht das einzige Land, das einen solchen Weg geht: Das zentralamerikanische Land El Salvador erklärte Bitcoin 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel – Ende 2023 soll sein Bruttoinlandsprodukt gegenüber 2021 eine Steigerung von 20 Prozent verzeichnen. Dem gegenüber steht die Inflationsrate in Argentinien im aktuellen Jahr bei über 140 Prozent und einem jährlichen BIP-Wachstum von durchschnittlich 0,51 Prozent von 1993 bis 2023.


 


 


Abbildung 2: BIP-Wachstum von Argentinien


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Quelle: Trading Economics


 


Bitcoin erweitert seine Nutzbarkeit, Gebühren schießen in die Höhe


Bitcoin-Ordinals – umgangssprachlich Bitcoin-NFTs bezeichnet – ermöglichen Nutzern, digitale Assets wie Bilder, Videos oder Musikstücke einzelnen Satoshis (der kleinsten Einheit eines Bitcoin) zuzuordnen. Den Höhepunkt ihrer Popularität erlebten Ordinals im Mai 2023, wie in der Grafik ersichtlich ist. Als Folge des durch Ordinals deutlich erhöhten Transaktionsvolumens stiegen auch die Gebühren für Bitcoin-Transaktionen – im November im Vergleich zum Vormonat um ganze 593 Prozent. Der Erfolg des Ordinals-Konzeptes führte zu der Veröffentlichung des Filehosting-Protokolls BitStream durch den Bitcoin-Entwickler Robin Linus. Die dezentral aufgebaute Lösung ermöglicht Nutzern das Hochladen unverwechselbarer, einzigartiger Dateien durch Nutzer und gleichzeitig die Monetarisierung ihrer überschüssigen Bandbreite und Datenspeicherkapazität. Der „Pay-to-Download“-Ansatz von BitStream ermöglicht es dem Server, für jeden Download Gebühren zu erheben, wodurch sichergestellt wird, dass die Einnahmen mit der Popularität und der Nachfrage nach den Medien skalieren und auf diese Weise ein ausgewogenes und profitables Ökosystem geschaffen wird. Diese Entwicklung verkörpert eine weitere Erweiterung der aufkeimenden Anwendungsfälle von Bitcoin und könnte ein diversifiziertes Publikum an Bord des Bitcoin-Netzwerkes holen. Mit dem Versprechen von BitStream könnte Bitcoin theoretisch den gesamten adressierbaren Markt der Datenspeicherung erobern, der sich auf mindestens 230 Milliarden Dollar beläuft.


 


Abbildung 3: Gebühren für Ordinals und Nicht-Ordinals (in Prozent)


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Quelle: 21.co/Dune Analytics


 


Krypto-Börsen suchen nach Möglichkeiten zum Aufbau eigener Blockchains – ist Polygon die Lösung? 


Die Krypto-Börsen Kraken und OKX haben Berichten zufolge das Polygon-Netzwerk als möglichen strategischen Partner identifiziert. Das angedachte Ziel ist, das Polygon Chain Development Kit (CDK) zur Schaffung individueller Blockchains zu nutzen. Diese strategische Entscheidung steht im Einklang mit dem bemerkenswerten Erfolg von Coinbase Base, der seit der Gründung etwa 5,4 Millionen US-Dollar Gewinn angehäuft hat, was einem jährlichen Gewinn von rund 20 Millionen US-Dollar entspricht. Mit jeweils beeindruckenden neun Millionen und 50 Millionen monatlichen Nutzern haben Kraken und OKX im Jahr 2023 pro Tag durchschnittlich etwa eine Milliarde US-Dollar verarbeitet und könnten somit ein erhebliches Wachstum im On-Chain-Ökosystem fördern.


Sollten sich beide Börsen dazu entschließen, Polygon zum Aufbau eigener Blockchains zu nutzen, würde das auch zum Umsatz von Ethereum beitragen, da Ethereum-basierte Netzwerke Sicherheitsgebühren zahlen, um ihre Transaktionen abzuwickeln. Darüber hinaus erweist sich die Nutzung von CDK-Modulen als vorteilhaft für Polygon, da dies Netzwerk-Staker befähigt, den Token des Netzwerks, POL, zu binden und ihre Einnahmen bei steigender Netzwerknutzung zu steigern – eine positive Nachfrage-Schleife für POL im neuen Polygon 2.0-Staking-Layer-Design. Beachtenswert ist, dass die Bemühungen von Polygon, vielfältige Unternehmen an Bord zu holen, an Fahrt gewinnen und BNB sowie Ethereum bei der Unterstützung neuer Anwendungen übertreffen (siehe Abbildung 4).


 


Abbildung 4: Gesamtzahl an neuen Anträgen auf den fünf führenden Smart Contract-Plattformen


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Quelle: Artemis


 


 


Avalanche will sich als Plattform für Finanzinstitute positionieren


 


Das Krypto-Projekt Avalanche hat sich auf die Bereitstellung einer Plattform für dezentrale Anwendungen und individueller Blockchains konzentriert. Dieses Angebot ist zunehmend auch für Finanzinstitutionen attraktiv. So haben beispielsweise Citibank und Fidelity eine Devisenhandelslösung vorgestellt, die in einem privaten, zugelassenen Avalanche-Subnetz betrieben wird, um eine sofortige Abwicklung und Kosteneffizienz zu ermöglichen. Auch JP Morgan und Apollo Global arbeiten an einer anlagenunabhängigen Portfolio-Management-Lösung mit Nutzung von Avalanche. Letztere ermöglicht Fondsmanagern die Tokenisierung von Portfolios unter Verwendung der JP Morgan Lösung namens ONYX und der Oasis Pro-Plattform für die Ausgabe von Vermögenswerten, Gleichzeitig werden mehrere Krypto-Interoperabilitätsprotokolle verwendet, um Portfolios nahtlos über verschiedene Blockchains auszutauschen und neu zu gewichten.


 


Der Anwendungsfall von JP Morgen und Apollo Global zeigte die Leistungsfähigkeit intelligenter Verträge bei der Automatisierung von mehr als 3000 Arbeitsschritten und reduzierte die Kosten durch programmatische Abrechnung um fast 20 Prozent, obwohl mehrere Parteien am Vermögensverwaltungsprozess beteiligt sind. Das Experiment zeigte auch die Vorteile der Interoperabilität, die eine ganzheitliche Lösung für die Verwaltung traditioneller und alternativer Vermögenswerte in einem einzigen diskretionären Portfolio über mehrere Anlageklassen hinweg bietet.


 


Beide Initiativen untermauern das besondere Wertversprechen von Avalanche und positionieren diese Blockchain als herausragende Option unter den Smart-Contract-Plattformen. Die sogenannten „Evergreen“-Subnetze, die Avalanche für die Einhaltung von KYC (Know your Customer) - und AML (Anti-Geldwäsche)-Prüfungen entwickelte, bieten eine native Privatsphäre und Anpassungsfähigkeit und darüber hinaus auch Blockchain-Unterstützung auf Unternehmensebene – ohne die Einschränkungen eines isolierten privaten Blockchain-Systems. Das Modell ermöglicht auch eine geradezu zukunftsweisende Verbindung zwischen der proprietären Software des traditionellen Finanzwesens und den nativen Kryptobahnen, wodurch Synergien gefördert und die Integration des Ökosystems beschleunigt werden können.


 


Obwohl das Transaktionsvolumen von Avalanche nach diesen Integrationen anfänglich den Höchststand seit seiner Gründung erreichte (siehe Abbildung 5), ging die Aktivität des Netzwerks anschließend stark zurück. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass das Netzwerk seine Initiativen zur Aufnahme von Projekten mit hoher Nachfrage als Teilnetze intensiviert.


 


Abbildung 5: Gesamtzahl an Transaktionen auf dem Avalanche-Netzwerk
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Quelle: Subnets.avax.network

 


Lido dezentralisiert den Betrieb seiner Node-Infrastruktur


Lido DAO, der größte Anbieter von nicht-treuhändischem Staking, hat zwei Community-Vorschläge zur Einführung der Distributed Validation Technology (DVT) angenommen. DVT bezieht sich auf einen Mechanismus, der die Verantwortung für die Schlüsselverwaltung und das Signieren auf mehrere Parteien verteilt. Dies hat das Ziel, einzelne Fehlerquellen zu reduzieren und die Ausfallsicherheit der Validatoren zu erhöhen. Demzufolge wird Lido DVT-Module in die Protokolle Obol und SSV integrieren und auf diese Weise ein vielfältigeres Profil von Node-Betreibern einführen, das über die derzeitige Liste von 38 Validatoren verteilt hinausgeht und dazu beiträgt, ein zentrales Problem der Zentralisierung zu lösen.


 


Zentralisierung ist ein wichtiges Thema bei Staking-Betreibern, da alleine Lido für nahezu ein Drittel des weltweit gestakten Ether (ETH) verantwortlich ist. Ein unerwünschten Einfluss auf den Validierungsprozess und die Blockproduktion könnte eine mögliche Konsequenz von zu starker Dominanz eines einzelnen Anbieters sein. Die Implementierung von DVT ist von entscheidender Bedeutung, um die Diversifizierung der Node-Betreiber des Protokolls zu gewährleisten und ihre Zuverlässigkeit im Falle von Validierungsausfällen oder Zensurversuchen zu erhöhen. Umgekehrt stellen SSV- und Obol-Netzwerke neue Primitive (grundlegende Bausteine der komplexen Kryptostruktur) dar, so dass es unerlässlich ist, auf unvorhergesehene Schwachstellen, die sie einführen könnten, zu achten.


 


 


Abbildung 6: Dominanz der Entitäten, die auf das Ethereum-Netzwerk setzen
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Quelle: 21.co/Dune


 


Was jetzt zu erwarten ist

 


Was Binance nach großer Bußgeldzahlung erwartet


 


Mit einem Schuldeingeständnis am 21. November erklärte das Unternehmen Binance, Betreiber der größten, gleichnamigen Kryptobörse zugleich seine Bereitschaft, über vier Milliarden Dollar an Bußgeld zu zahlen. Vorausgegangen waren Ermittlungen des US-Justizministeriums wegen Verstößen gegen den Bank Secrecy Act und den International Emergency Economic Powers Act  Der Gründer und CEO von Binance, Changpeng Zhao (allgemein bekannt als CZ), gab im Zuge des Verfahrens zu, dass Binance kein wirksames Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche unterhalten habe und erklärte seinen Rücktritt. Das verwaltete Vermögen der Kryptobörse verzeichnete im gesamten Monat November Abflüsse in Höhe von 47,3 Milliarden Dollar gegenüber Zuflüssen von 44,6 Milliarden Dollar.


 


 


Wie geht es 2024 weiter?


Changpeng Zhao könnte nach seiner Verurteilung im Februar eine Gefängnisstrafe von bis zu 18 Monaten drohen. Der neue CEO von Binance, Richard Teng, hat seine Vision für die Zukunft skizziert. Er möchte weiter auf dem Web3 aufbauen und einen besonderen Fokus auf dezentrale Anwendungen setzen, die den Besitz von Daten ermöglichen. Mit dem Einstieg von Binance in die dezentrale Dateispeicherung sind weitere Investitionen in diesem Bereich zu erwarten, mit denen Binance in der Lage sein wird, seine Einnahmeströme zu diversifizieren und ihr Markenimage als Branchenführer wiederzugewinnen. Ein wesentlicher Faktor, der dafür spricht, ist die Tatsache, dass Teng Mitglied des Weltwirtschaftsforums ist, was zu weiterem institutionellen Interesse an der breiteren Branche der dezentralen Finanzen führen kann. Der schwindende Marktanteil von Binance bleibt jedoch eine Herausforderung – insbesondere bei den Derivaten. Nachdem Spekulationen über einen Bitcoin-Spot-ETF in den USA aufgekommen waren, gelang es der Chicago Mercantile Exchange (CME) in den ersten Novemberwochen, Binance bei Bitcoin-Futures zu überholen.


 


 


Abbildung 7: Kapitalflüsse auf Binance


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Quelle: 21.co on Dune Analytics


 


Interoperabilitätsprotokolle überdenken ihre Strategien, um relevant zu bleiben


 


Polkadot


Das Interoperabilitäts-Protokoll Polkadot ersetzt sein langjähriges Parachain-Auktionsystemurch zwei neue Modelle: „Bulk Coretime“ und „Instantaneous Coretime“. Bei dem bestehenden Auktionssystem handelt es sich um ein Modell, bei dem Anwendungen in Rahmen eines Bieterwettstreits um die Anmietung eines Slots, eine sogenannte Parachain, in das zusammengeschaltete Polkadot-Netz eintreten. Die beiden neuen Modellen offerieren entweder ein Umlageverfahren, bei dem die Entwickler den Speicherplatz nach Bedarf für ihre Projekte anmieten, oder das herkömmliche Mietmodell mit kürzeren Mietzeiten, was für die Projekte kostengünstiger ist.


 


Das für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplante Redesign des Systems 2.0 von Polkadot beinhaltet die oben genannten Module und führt eine vertrauenslose (permissionless, d.h. ohne dritte Kontrollinstanz auskommende) Brücke zum Ethereum-Ökosystem ein. Diese Verbesserungen, die sich mit der schwindenden Interoperabilität des Netzwerks gegenüber Konkurrenten wie Chainlink befassen, sind für Polkadot von zentraler Bedeutung, um seine Relevanz aufrechtzuerhalten und seine Zugänglichkeit zu dynamischeren Ökosystemen wie Ethereum zu stärken.


 


Cosmos


Die Community der Cosmos-Blockchain stimmte einem Vorschlag zu, die Inflation des Netzwerks von 14 auf 10 Prozent zu senken und den APR für Einsätze von 19 auf 13,4 Prozent zu reduzieren. Obwohl der Vorschlag das Problem der hohen Inflation von ATOM angeht, die den Wert des Tokens verwässert, zeigt er zugleich ein Problem hinsichtlich seines Nutzens auf. ATOM kommt keine eindeutige Rolle bei der Erleichterung des Zugangs zur Interchain-Sicherheitswirtschaft zu, die durch das InterBlockchain-Kommunikationsprotokoll (IBC) angetrieben wird. Das Fehlen eines eindeutigen Nutzenversprechens, das über die attraktive Rendite hinausgeht, könnte kleinere Validierer dazu veranlassen, ihre Beteiligung aufzugeben, was zu einer verstärkten Zentralisierung führen und die IBC-Sicherheit gefährden könnte.


 


Die Unstimmigkeiten veranlassten den Gründer des Netzwerks, eine harte Abspaltung des Netzwerks in ATOM1 vorzuschlagen. So trägt er das Argument vor, dass die Senkung der Inflationsrate die Sicherheit des Cosmos-Hubs aufgrund des Interoperabilitätsdesigns des Netzwerks gefährdet. Dieser Punkt sei wichtiger, als ATOM zu einer soliden Tauschwährung ähnlich wie ETH zu machen.


 


Darüber hinaus wurde die Interoperabilitätstechnologie von Cosmos auch in das Avalanche-Netzwerk im Testnet exportiert, ein bedeutender Meilenstein, der die erste Integration außerhalb des Cosmos-Ökosystems markiert und die Kryptowährung einer „trustless“  Multichain-Zukunft näher bringt. Zu guter Letzt ist zu konstatieren, dass Cosmos eine erhöhte Kettenaktivität erfährt, die wahrscheinlich durch die Einführung von DyDx und USDC auf Cosmos angetrieben wird. Erhöhte Gebühren und aktive Nutzer auf Jahreshöchststand belegen dies, wie in Abbildung 8 dargestellt. Wir werden den Fortgang auf dieser Blockchain in den nächsten Wochen genau beobachten.


 


 


Abbildung 8: Wachstum der aktiven Nutzer und Gebühren auf der Cosmos-Blockchain
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Quelle: TokenTerminal


 


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Über 21.co


21.co ist ein führender Anbieter von Produkten, die den einfachen Zugang in die Krypto-Welt bieten. 21.co ist die Dachgesellschaft von 21Shares, der weltweit größte Emittent von börsengehandelten Produkten (ETPs) auf Basis von Kryptoassets. Die ETPs werden auf Onyx, einer firmeneigenen Technologieplattform bereitgestellt, die sowohl von 21Shares als auch von Drittpartnern für die Emission und das operative Geschäft mit Kryptowährungs-ETPs genutzt wird. Das Unternehmen wurde 2018 von Hany Rashwan und Ophelia Snyder gegründet und hat seinen Sitz in Zug in der Schweiz sowie Büros in Zürich und New York.  


 


Weitere Informationen: https://21.co  


 


 



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