Rheinmetall in Lauerstellung
22.07.22 09:06
S. Feuerstein
Laut Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, könne
die Bundeswehr alle an sie gestellten Aufgaben erfüllen, wenn
sie genügend Vorbereitungszeit habe, um Material und Personal zu
organisieren. Wenn es ganz schnell gehen muss, hat Deutschland
Probleme und das können sich auch Länder jenseits der deutschen
Grenzen angesichts der Zeitenwende nicht mehr leisten. Mit Blick
auf die Ausstattung der Bundeswehr rechnet Mais damit, dass die
gröbsten Ausrüstungsmängel bei den deutschen Landstreitkräften
in fünf bis acht Jahren behoben sein werden. Von der neuen
Rüstungskonjunktur, die Russlands Angriffskrieg gegen die
Ukraine ausgelöst hat, will auch Rheinmetall profitieren.
Deutschland ist nicht der einzige Kunde, in ganz Europa werden
momentan die Streitkräfte besser ausgerüstet.
.
Zum Chart
.
Der über lange Strecken weitgehend ereignislos verlaufende
Aktienkurs von Rheinmetall im der Range zwischen 76,90 Euro und
89,60 Euro wurde durch den Aufmarsch russischer Truppen und den
darauf folgenden Einmarsch in die Ukraine nach oben getrieben.
Der Beschluss der Regierung, um rund 100 Milliarden Euro
Sondervermögen aufzurüsten, ging auch beim Kurs von Rheinmetall
nicht spurlos vorüber. Beginnend mit dem Datum des Einmarsches
am 24. Februar stieg der Kurs in den folgenden 14 Handelstagen
auf das Niveau rund um das Level von 145,00 Euro. Die Öffnung
der Bücher am 16. März 2022 sorgte in den Folgetagen für einen
weiteren steilen Anstieg bis auf das Niveau von rund 223.80
Euro. Aktuell hat sich der Kurs auf die Unterstützungslinie bei
177,05 Euro zurückgezogen. Diese wurde seit Ende März 2022 fünf
mal getestet, aber nicht signifikant unterschritten. Die
Wahrscheinlichkeit ist gegeben, dass Bestellungen des neuen
Kampfpanzers Puma vor der Türe stehen und den Kurs mehr als
unterstützen könnten. Bis in das Jahr 2024 ist ein Gewinn pro
Aktie von rund 53 Prozent eingepreist, was das erwartete KGV
2021 auf aktuell 11,62 senkt.
| Rheinmetall AG (Tageschart in Euro) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 223,80 // 241,01 Euro |
| Unterstützungen: | 177,05 // 145,05 Euro |
Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie von Rheinmetall bis auf 212,60 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MD2ULP) überproportional mit einem Omega von 5,04 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 53 % und dem Ziel bei 212,60 Euro (2,15 Euro beim Optionsschein) bis zum 30.08.2022 ist eine Rendite von rund 75 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 168,15 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 57 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,31 zu 1, wenn bei 168,15 Euro (0,53 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | MD2ULP | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 1,16 - 1,20 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 220,00 Euro | Basiswert: | Rheinmetall AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 180,62 Euro | |||
| Laufzeit: | 16.12.2022 | Kursziel: | 2,15 Euro | |
| Omega: | 5,04 | Kurschance: | + 75 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
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