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WKN: A3D7H8 / ISIN: US90291W1080

Schwacher Dollar schiebt Gold erneut auf 2.000 US-Dollar


22.11.23 14:10
Stock-World Redaktion

Auszug aus dem Marktkommentar von Markus Blaschzok, Chefanalyst der SOLIT Gruppe 


 



 


Im Umfeld eines schwächeren US-Dollars, stieg der Goldpreis in der letzten Woche wieder an den Widerstand bei 2.000 US-Dollar an. Der USD-Index fiel mittlerweile von einem Hoch bei 107 auf 103 Punkte, was das vor einem Monat gesteckte Korrekturziel für die vorherige Rallye des US-Dollar war. Dieser dürfte sich auf diesem Niveau nun jedoch stabilisieren, sodass es von dieser Seite keinen weiteren Rückenwind für den Goldpreis mehr geben dürfte. Sollte der US-Dollar in den nächsten Wochen und Monaten wieder anziehen, würde dies sogar Gegenwind für den Goldpreis bedeuten. 


 


Diametral gegensätzlich zum US-Dollar erholte sich der Euro auf 1,095 US-Dollar, womit wir nach unserer Gewinnmitnahme bei 1,05 US-Dollar gerechnet haben. Deshalb fiel der Goldpreis in Euro wieder zurück auf die Unterstützung bei 1.800 Euro je Feinunze, während dieser vor drei Wochen noch ein Allzeithoch bei 1.900 Euro erreicht hatte. Diametral gegensätzlich dürfte der Euro seine Erholung größtenteils hinter sich haben aktuell. Dieser Rückgang des Goldpreises zeigt, dass die Furcht vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts weiter abnimmt und die Risikoprämie sukzessive ausgepreist wird. Der Goldpreis war im Oktober um 200 US-Dollar angestiegen, nachdem der Krieg ausgebrochen war und die Märkte eine Ausweitung des Konflikts auf weitere Staaten fürchteten. 


 



 


Ein schwächerer US-Dollar half dem Goldpreis in der letzten Woche unter die Arme


 


Die US-Inflationszahlen der letzten Woche, auf die die Märkte besonders geachtet hatten, lagen sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Kerndaten unter den Erwartungen. Der CPI stieg zum Vorjahr um 3,2 % an, während die Erwartung bei 3,3 % lag. Zum Vormonat waren dieser sogar unverändert, während ein Anstieg von 0,1 % erwartet wurde. Im September waren die Preise noch um 0,4 % angestiegen.


 


Ein ähnliches Bild ergab sich bei der Kernrate ex Energie und Lebensmittel, die im Oktober mit 0,2 % unter dem Marktkonsens von 0,3 % lag und unter dem Anstieg von 0,3 % im September. Die Jahresrate fiel von 4,1 % auf 4,0 % auf den niedrigsten Stand seit September 2021.


 


Die sinkenden Inflationsraten, die eine erneute Zinsanhebung unwahrscheinlicher machen, waren der primäre Grund für die Dollarschwäche und den erneuten Anstieg des Goldpreises in der letzten Woche.


 


Die deflationären Tendenzen nehmen unterdessen weiter zu, während die Volkswirtschaften in eine Rezession abgleiten, weshalb ein weiterer Rückgang der Inflationsrate zu erwarten ist. Der Rückgang der Kreditgeldmenge wird letztlich auch den Goldpreis negativ beeinflussen, bis die Notenbanken zur Rettung eilen und erneut Geld aus dem Nichts drucken werden.



 


Die Geldmenge in Euroland schrumpft weiter. Diese Deflation wirkt dämpfend auf die Marktpreise


 



 


Auch in den USA schrumpft die Geldmenge seit anderthalb Jahren kontinuierlich


 


Angesichts der deflationären Tendenzen dürfte sich der Goldpreis in nächster Zeit bestenfalls weiter seitwärts in einer Handelsspanne zwischen 1.800 US-Dollar und 2.000 US-Dollar bewegen, es sei denn, es kommt zu einer Eskalation der geopolitischen Krisenherde oder zu einem Eingreifen der US-Notenbank als Reaktion auf eine Rezession in den nächsten Quartalen. Es bleibt die Befürchtung, dass die Notenbanken diesmal erst spät in einer Rezession reagieren werden und die Deflation für anhaltenden Verkaufsdruck an den Märkten sorgen wird.


 


Ab 2024 werden die gestiegenen Zinsen erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der Zinszahlungen auf US-Staatsschulden haben. Dies in Kombination mit einer Rezession und massiven Kreditausfällen wird die US-Notenbank wahrscheinlich einknicken lassen. Neue QE-Programme wären die Folge, was den US-Dollar abwerten und den Goldpreis stark befeuern würde. Eine ausgeprägte Stagflation wäre die Folge, in der Gold, Silber und Goldminenaktien die großen Gewinner sein dürften.


 


Über die Solit Gruppe:


Im Bereich Edelmetall hat die SOLIT Gruppe seit Unternehmensgründung im Jahr 2008 die Angebotspalette zur realen Vermögenssicherung aufgebaut sowie ein breites Portfolio im Bereich der physischen Anlagen von Gold und Silber, dem zentralen Kerngeschäft. Zum Unternehmen gehört auch der seit 2012 kundenorientierte Online-Edelmetallhandel GoldSilberShop.de mit zwei Filialen in Mainz und Wiesbaden


 


Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich seit 2008 von 5 Mitarbeitern auf 150 Mitarbeiter 2023. Seit dem Jahr 2013 wurde das Angebotsspektrum um den Bereich von Edelmetalldirektinvestments erweitert und mit der Gründung der SOLIT Fonds GmbH im Jahr 2016 um offene alternative Investmentfonds erneut ausgebaut. Die SOLIT Gruppe bietet somit ihren Kunden ein vollständiges Anlageportfolio, bestehend aus Edelmetallsparplänen, diversen Lagerkonzepten sowie sachwertbasierten Investmentfonds an. Neben der Fachvereinigung Edelmetalle evtl. (FVEM) ist die SOLIT auch Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels e.V. und in der London Bullion Market Association (LBMA).


Mehr: https://news.solit-kapital.de/


 


 


Markus Blaschzok


Markus Blaschzok, Dipl.-Betriebswirt (FH), CFTe, ist ein Analyst, Trader sowie Ökonom der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Seit 2009 publiziert er einen bekannten wöchentlichen Marktkommentar mit dem Schwerpunkt auf Edelmetalle und Rohstoffe sowie Austrian Economics. Neben seinen Analysen als Chefökonom für die SOLIT Gruppe in Wiesbaden, ist er seit 2010 Gründer und Inhaber von Blaschzok Research. Er hält Vorträge zu den Themen der Österreichischen Schule, Trading an den Finanzmärkten und ist bekannt für seine treffenden Prognosen. In 2019 hatte er bereits die aktuelle Stagflation, die Zinswende und die Reaktion der Märkte darauf in Artikeln, Vorträgen und Videos als einsamer Rufer in der Wüste faktisch nahezu exakt vorhergesagt.


 



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