4MBO zahlungsunfähig
13.04.04 10:30
SdK AktionärsNews
Ursprünglich wollte der Elektronikdistributor 4MBO mit seinem "Volks-PC“ eine konkurrenzfähige Alternative zu dem berühmten "Aldi-PC“ schaffen, so die Experten von "SdK AktionärNews".
Doch die Marktstellung von dessen Macher Medion sei zu dominant gewesen: 4MBO habe mit seinen hauptsächlich über Plus vertriebenen Gegenstücken keine nennenswerten Marktanteile erzielen können und habe mit dem Volks-PC anhaltend hohe Verluste gemacht. Ende letzten Jahres habe das Unternehmen dann versucht, die Reißleine zu ziehen und angekündigt, aus dem PC-Geschäft wieder auszusteigen. Allerdings sei dieser Strategiewechsel zu spät gekommen, um das im Machtkampf mit Medion finanziell ausgeblutete Unternehmen noch zu retten.
Der Insolvenzverwalter Wolfgang Illig habe nur wenige Wochen nach dem Insolvenzantrag erklärt, dass er keine Chance sehe, irgendwelche Teile des operativen Geschäfts zu retten. Er werde das Unternehmen daher liquidieren. Alle der 55 Mitarbeiter am Firmenstammsitz Plochingen bei Esslingen würden damit ihre Arbeit verlieren.
Wenigstens sei diese Zahl zerstörter beruflicher Existenzen noch überschaubar -was die Aktionäre, auf die nun ein Totalverlust zukomme, verloren hätten, lese sich da schon weit dramatischer: Im August 2000, als 4MBO zu einem Emissionspreis von 37 Euro an die Börse gebracht worden sei, habe das Unternehmen noch einen Börsenwert von 222 Mio. Euro gehabt, von dem nun nichts mehr übrig bleiben werde.
Doch die Marktstellung von dessen Macher Medion sei zu dominant gewesen: 4MBO habe mit seinen hauptsächlich über Plus vertriebenen Gegenstücken keine nennenswerten Marktanteile erzielen können und habe mit dem Volks-PC anhaltend hohe Verluste gemacht. Ende letzten Jahres habe das Unternehmen dann versucht, die Reißleine zu ziehen und angekündigt, aus dem PC-Geschäft wieder auszusteigen. Allerdings sei dieser Strategiewechsel zu spät gekommen, um das im Machtkampf mit Medion finanziell ausgeblutete Unternehmen noch zu retten.
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