Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 17. April 2026, 18:59 Uhr

ARTICON Zwischenbericht


13.08.99 00:00
Ad hoc

Im ersten Halbjahr 1999 gelang es der ARTICON Information Systems AG (DE0005087704), Ismaning, den Umsatz um 110 Prozent auf 8,5 Mio. DM zu steigern (erstes Halbjahr 1998: 4,1 Mio. DM). Deutschlands führender Dienstleister für IT-Sicherheit ist somit weiter auf Erfolgskurs. Die Entwicklung liegt im Plan: "Mit den Investitionen des ersten Halbjahres sind wir zuversichtlich, unser für 1999 gestecktes Umsatzziel von 30 Mio. DM zu erreichen", sagt Reimar Scholz, Finanzvorstand der ARTICON AG. Das Eigenkapital beträgt derzeit 25,3 Mio. DM. Damit liegt die Eigenkapitalquote bei 82 Prozent.

Das Ergebnis nach IAS ist weiterhin durch die hohen Investitionen geprägt und lag im ersten Halbjahr 1999 bei -1,5 Mio. DM (1998: 30 TDM). Die Gründe sind in den Investitionen von rund 1,5 Mio. DM in weitere Standorte, in den Personalaufbau und den Aufbau der Alarmzentrale zur Fernwartung von Firewalls zu sehen. Die Personalkosten betrugen 4,5 Mio. DM (Vorjahresperiode 1,2 Mio. DM). Im vergangenen halben Jahr wurden vier neue Standorte eröffnet: Prag, Wien, Köln und Zürich. Im August kamen noch Stuttgart und Berlin dazu.

Außerdem zeichnet sich bereits jetzt ab, daß sich die im ersten Halbjahr getätigten Investitionen in die Alarmzentrale schneller als erwartet auszahlen werden. ARTICON hat für die Alarmzentrale bereits wichtige Großkunden gewonnen. Dabei beginnt die direkte Vermarktung dieser neuen Dienstleistung erst im dritten Quartal. In den vergangenen sechs Monaten konnte ARTICON rund 50 weitere Großkunden neu gewinnen; darunter Schindler Informatik AG und das Bayerische Landeskriminalamt. Bereits jetzt gehören etwa 300 der größten deutschen Unternehmen zu den Kunden von ARTICON.

Besonders erfreulich gestaltet sich auch der Trust Center-Bereich: Mit dem Joint-Venture trustit AG wird derzeit mit Multiplikatoren verhandelt, um in Branchen wie Telekommunikation, Banken und Versicherungen eine führende Position einzunehmen. Gerade in den Servicebereichen wie Alarmzentrale und Trust Center werden in Zukunft hohe Umsätze mit entsprechend hohen Margen erzielbar sein. Ein positives Ergebnis ergibt sich auch im Versicherungsbereich: Bei der Hackerversicherung konnte ARTICON die ersten substantiellen Umsätze verzeichnen.

Die Personalentwicklung im ersten Halbjahr 1999 ist vom Aufbau der Niederlassungen und der Alarmzentrale geprägt. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Konzern auf 96 Mitarbeiter (1998: 33 Mitarbeiter). Das Unternehmen sieht die bisher getätigten Investitionen als Voraussetzung für wesentliche Umsatzsteigerungen im zweiten Halbjahr 1999. Die Anlaufverluste werden in den nächsten Quartalen bei deutlich steigenden Umsätzen abnehmen. Auch im zweiten Halbjahr wird dabei der weitere Ausbau des Niederlassungsnetzes konsequent vorangetrieben. Des weiteren sind derzeit Verhandlungen im Gange, das Servicenetz in den wichtigsten europäischen Märkten durch Akquisitionen auszubauen. "Werden diese Verhandlungen erfolgreich zum Abschluß kommen, sind alle bisherigen Schätzungen von ARTICON bezüglich dem zukünftigen Wachstum und der Profitabilität weitaus zu konservativ", betont Reimar Scholz.

Pressekontakt:

Articon Information Systems AG
Reimar Scholz
Finanzvorstand
Gutenbergstr. 1
85737 Ismaning
Telefon 089/94573-0
Telefax 089/94573-149