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Di, 28. Juni 2022, 11:00 Uhr

Defama

WKN: A13SUL / ISIN: DE000A13SUL5

Adler Group Instone Patrizia – Keine Immobilienaktien für stürmische Zeiten? Eher DEFAMA, DKR oder Noratis…


13.05.22 19:13
Nebenwerte Magazin

Adler Group Instone Patrizia:


Adler Group Instone Patrizia – Traum von den soliden, sicheren Immobilienaktien scheint ausgeträumt. Feste Bank in unruhigen Zeiten? Man muss genauer hinsehen. Ja, es gibt sie noch, aber nicht jede  Immobilienaktie ist geeignet, um in unruhigen, volatilen Zeiten Sicherheit zu bieten.


Und da reden wir nicht nur von einer Adler Group SA  (ISIN: LU1250154413, die aufgrund der vermuteten “Selbtsbedienungsmentalität” “verbundener” Personen wahrscheinlich schweren wirtschaftlichen Schaden erlitt, worunter die “normalen” Aktionäre seit den ersten Vorwürfen seitens Fraser Perring auch  kurstechnisch litten. Nein auch Investoren in Instone Real Estate Group AG (ISIN DE000A2NBX80), einem Entwickler hochwertiger Wohnimmobilien in 1A Lagen und das in Metropolregionen, mussten in den letzten Tagen nach einem “verhageltem” Q1 und gesenkter Prognose zweistellige Verluste hinnehmen und werden wahrscheinlich heute sich verwundert die Augen gerieben haben wegen des zweistelligen Pluszeichens auf der Kurstafel. Ähnliches Schicksal für die Aktionäre der Patrizia. Bevor wir die Kurseinbrüche mit Erholungstendenzen am Folgetag bei Instone und Patrizia weiter beleuchteen zu „beruhigenderen“ Immobilienaktien:


Ihrem Ruf “als sicherer Hafen” wurden eine Deutsche Konsum REIT oder DEFAMA oder eine Noratis gerecht

Immobiliengesellschaften, die entweder in der “Nische” Fachhandelszentren krisen- und zinsresistente Anlageziele verfolgen oder mit Wohnungen in Mittelzentren mit “einfacher Ausstattung” eine Anlagealternative gefunden haben, die unberührt von den Immobilienblasen in den 1A-Lagen und steigenden Hypothekenzinsen eine sichere Bank darstellen.


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DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG (ISIN: DE000A13SUL5)„nur“ 10% unter Allzeithoch präsentierte am 10.05.2022 den Geschäftsbericht und bestätigte die Prognose – kontinuierliches, unaufgeregtes und hochprofitables Wachstum. Und auch bei der Aktie der Deutsche Konsum REIT (ISIN: DE000A14KRD3), die lange in der Kursentwicklung hinter der positiven operativen Entwicklung zurückblieb, sah man nun eine Bodenbildung und das Herausbilden eines Aufwärtstrends. Bei Noratis AG (ISIN: DE000A2E4MK4), die zu den führenden Bestandsentwicklern von „einfachen“ Wohnimmobilien in Deutschlands Mittelzentren gehört, markierte man in 2021 ein Rekordjahr der Firmengeschichte – ermöglicht durch den neuen Hauptaktionär, der Wert auf den Aufbau eines Portfolios wert legt – und dafür Geld gibt. Und die Aktie handelt in einer engen Range vielleicht 5% unter Jahreshöchststand – gewünscht langweilig, operativ auf Kurs. Und jetzt zu den Sorgenkindern:


Adler Group Instone Patrizia: Das Vermietungsgeschäft der verbliebenen Immobilien läuft rund, der Restbestand ist werthaltig, Projekte sind in der Prüfphase und Vonovia bestätigt den Portfolio-Wert indirekt – vielleicht noch Chancen für die Adler Aktie?

Die grösste Aktionärin der Adler Group mit 20,5 % – im Rahmen einer Pfandverwertung –  ist die Vonovia SE, deren Kurs trotz der geringen bilanziellen Bedeutung dieser Beteiligung, in Mitleidenschaft gezogen wurde.  Vonovia liess präventiv verlautbaren, man kenne das Adler Portfolio „sehr gut“, es habe sich deshalb nichts an der grundsätzlichen Einschätzung geändert, „dass in ADLER mehr Wert steckt, als der Aktienmarkt vermuten lässt“. Möglicherweise Erklärung für die heutigen Käufe, die jedoch definitiv nicht von Vonovia kommen sollen.


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Deutsche Konsum REIT legt überzeugende Halbjahreszahlen (zum 31.03.2022) vor. Und die Aktie scheint den Abwärtstrend gebrochen zu haben.
Corestate Aktie noch mehr „am Boden“. Geht das? Ja, wenn Sorgen der Refinanzierungsfähigkeit demnächst fälliger Anleihen aufkommen…

Was ist zu tun, fragen sich wahrscheinlich gerade viele Klein-Aktionäre der Adler Group SA  (ISIN: LU1250154413) oder Käufer der Anleihen der Adler Group oder deren Vorgängergesellschaften wie die Adler Real Estate, die ADO Properties und die Consus. Die Aktie bleibt mehr oder weniger nur noch ein Schatten ihrer selbst und ob oder wie eine Erholung aussehen könnte, kann man derzeit nicht abschätzen.  Heute Morgen haben wir die aktuelle Entwicklung der Adler Group näher betrachtet: „Adler Group Aktie – Wo steht der Kurs am Ende des Tages? Wahrscheinlich tiefer, wesentlich tiefer, oder?“ Hier wurden Millionen oder besser gesagt Milliardenwerte „vernichtet“. Was soll, was kann ein Anleger tun, der investiert ist? Gerade bei der Adler Group gab und gibt es diverse Anlagemöglichkeiten: Aktie, Anleihen der „fusionierten“ Gesellschaften und Anleihen der Adler Group selber.


Adler Group Aktie – Was sollte, was kann ein Aktionär oder Anleiheinhaber jetzt tun? Fachanwalt stellte sich kurzfristig für Fragen zur Verfügung. HIER DAS INTERVIEW -TIPS für verunsicherte Aktionäre und Anleihegläubiger
Chartvergleich - Adler Group Instone Patrizia:
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Adler Group Instone Patrizia: Gewinne bröckeln, Umsatzrückgang und Prognose weg. Falsches Segment bei steigenden Kosten und Zinsen

Die bereinigten Umsatzerlöse der Instone lagen im ersten Quartal 2022 bei 118,5 Mio EUR und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (Q1-2021: 128,1 Mio). Aufgrund der ausgeprägten Saisonalität institutioneller Verkäufe liegt der Schwerpunkt der Erlösrealisierung traditionell in der zweiten Jahreshälfte. Das Vorjahresquartal profitierte hier bereits vom Abschluss mehrerer institutioneller Verkäufe. Die Vertriebsquote im Stückvertrieb lag trotz der seit Jahresanfang gestiegenen Zinsen im ersten Quartal weiterhin stabil oberhalb des langfristigen Durchschnitts.


„Mit Beginn des zweiten Quartals deuten die gemessene Anzahl der Anfragen und die daraus resultierenden Reservierungen in den Stückvertriebsprojekten jedoch auf eine allmählich nachlassende Dynamik hin.“ – ACHTUNG. Teuer plus steigende Zinsen gefährden Geschäftsmodell

Die bereinigte Rohergebnismarge lag mit 29,7 % im ersten Quartal 2022 (Q1-2021: 31,6 %) sowohl oberhalb der Prognose für das Geschäftsjahr 2022 als auch oberhalb der längerfristigen internen Zielmarge von 25 Prozent. Auch wennn man davon spricht, dass die  Instone-Margen sich dabei insbesondere im Branchenvergleich weiterhin auf einem führenden Niveau bewegen, sind die Warnzeichen erkennbar. So zeichne sich auch für das Gesamtjahr 2022 trotz gestiegener Zinsen weiter eine leicht positive Preisentwicklung im Wohnungsmarkt ab. Aufgrund der hohen Vergabestände sowie der konservativen Kostenbudgetierungen der laufenden Projekte erwartet der Vorstand trotz der deutlich steigenden Baukosten eine vergleichsweise robuste Entwicklung bezüglich der kommunizierten Margenziele.


Menetekel „Immobilienblase könnte platzen“ – und zuerst im Segment,das Instone bisher Traumgewinne einbrachte

Insbesondere aufgrund der geringeren Umsatzrealisierung sowie der gestiegenen Plattformkosten sei das Ergebnis im ersten Quartal überproportional gesunken. So lag das bereinigte EBIT in der Berichtsperiode bei 17,0 Mio EUR(Q1-2021: 26,7 Mio). Das bereinigte Ergebnis nach Steuern (bereinigtes EAT) erreichte 9,3 Mio EUR (Q1-2021: 15,8 Mio).


„Die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine werden aus heutiger Sicht zu anhaltenden Lieferengpässen und steigenden Baukosten führen. Das wird insbesondere die Baugeschwindigkeit und damit die Umsatzrealisierung für das laufende Jahr negativ beeinflussen. Für Instone steht in diesem anspruchsvolleren Umfeld die werthaltige Realisierung des Projektportfolios im Vordergrund. Mittelfristig werden sich aufgrund unserer führenden Marktstellung weitere Chancen für Instone eröffnen. Kurzfristig können wir aufgrund der begrenzten Visibilität jedoch keine verlässliche Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2022 abgegeben“, sagt Kruno Crepulja, CEO der Instone Real Estate Group SE.


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NanoRepro: Aktie wurde als one-hit-wonder abgestraft und handelt weit abgeschlagen von den Hochs. Jetzt hat man auf einmal eine zweite Alternative.

Annähernd geschockt reagierte der Aktienmarkt dann auf die Rücknahme der Finanzprognose für 2022. Insbesondere die Umsatzziele würden sich, im Wesentlichen aufgrund der beschriebenen Materialverknappung und der daraus resultierenden Verlangsamung der Baurealisierung, in der erwarteten Höhe nicht erreichen lassen. Und natürlich kommt dazu:


„Für das Geschäftsjahr geht der Vorstand aktuell von Baukostensteigerungen im Jahresvergleich in Höhe von etwa 15 Prozent aus. Gleichzeitig hat der Zinsanstieg die Erschwinglichkeit des Instone-Produkts für einzelne Käufergruppen beeinträchtigt. Die kurzfristig erhöhte Verunsicherung der Kunden könnte sich zusätzlich negativ auf die Entscheidungsfindungsprozesse und die Vertriebsgeschwindigkeit auswirken. Aufgrund der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren insbesondere hinsichtlich der Umsatzrealisierung, kann der Vorstand daher derzeit keine verlässliche Prognose für 2022 abgeben.“

 


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Adler Group Instone Patrizia: Auch hie rschockte Porgnosereduktion – dabei war Q1 gar nicht schlecht

Christoph Glaser, CFO der PATRIZIA AG, kommentierte Bilanzeckdaten und das gesunkene EBITDA von 26,4 Mio. EUR, was einem Rückgang von 16,8%: bedeutete „PATRIZIA betreibt ein robustes und profitables Geschäft mit einer soliden Bilanz. Sowohl die Netto-Eigenkapitalquote von 71,5% als auch die verfügbare Liquidität von 496,5 Mio. EUR sind ein Beleg für die Stärke der PATRIZIA. Dies gibt dem Unternehmen die Flexibilität, seinen Wachstumskurs fortzusetzen und das Produktangebot für unsere Kunden zu erweitern. PATRIZIA beabsichtigt nicht nur, durch Investitionen in Produktangebot, Technologie und Nachhaltigkeit weiter organisch zu wachsen, sondern bleibt auch ein starker Marktteilnehmer in einer sich konsolidierenden Branche.“


Thomas Wels, Co-CEO der PATRIZIA AG, fügte hinzu: „Wir halten aktiv Ausschau nach weiteren attraktiven M&A-Möglichkeiten – im Einklang mit unserer mittelfristigen Strategie. Der jüngste Ankauf von Whitehelm Capital eröffnet uns neue Möglichkeiten, den strukturellen, langfristigen Wachstumsmarkt bezüglich Infrastruktur und Dekarbonisierung optimal zu nutzen.“


PNE Aktie mit Topperformance. Liegt wohl an vielen Faktoren, neben dem fortschreitenden Bestandsaufbau bestimmt auch die Q1-Ergebnisse.
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Schlechte Marktstimmung, einbrechende Kurse bei Instone gaben auch Patrizia ein unerwartetes Kursdesaster

Am schlechtesten kam an: „Aufgrund erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Risiken sowie einer strategischen Überprüfung der Technologieinvestitionen reagiert der Vorstand der PATRIZIA auf die zunehmend herausfordernden Marktbedingungen und hat daher die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 von 120,0 – 145,0 Mio. EUR auf eine EBITDA-Spanne von 100,0 – 120,0 Mio. EUR angepasst.“


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