Airbus Aktie: Positive Marktresonanz
19.02.26 12:48
Börse Global
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen besser aus als erwartet. Der Nettogewinn kletterte um 6 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) sogar um 17 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 5 Prozent auf knapp 26 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr 2025 steht ein Nettogewinn von 5,2 Milliarden Euro in den Büchern – ein Plus von 23 Prozent. Doch während die Zahlen glänzen, gibt es einen Wermutstropfen: Die Produktionspläne für das Schmalrumpfflugzeug A320 müssen nach unten korrigiert werden.
Pratt & Whitney lässt Airbus warten
Verantwortlich für die Planrevision ist ein altbekanntes Problem: Triebwerksengpässe beim US-Zulieferer Pratt & Whitney. Der Hersteller konnte keine festen Zusagen für die von Airbus bestellten Triebwerke machen – mit direkten Folgen für die Produktionsziele. Statt wie ursprünglich geplant 75 A320-Maschinen pro Monat bis Ende 2027 zu fertigen, visiert Airbus nun nur noch eine Rate von 70 bis 75 Flugzeugen an. Diese soll sich danach bei 75 Maschinen stabilisieren.
Die Auslieferungsziele für 2026 bleiben trotzdem ambitioniert: Rund 870 Verkehrsflugzeuge sollen an Kunden übergeben werden, nach 793 Maschinen im vergangenen Jahr. Das bereinigte EBIT soll auf 7,5 Milliarden Euro steigen – ein weiteres Plus gegenüber den 7,1 Milliarden Euro aus 2025. Der freie Cashflow vor Kundenfinanzierungen wird bei 4,5 Milliarden Euro erwartet und damit auf Vorjahresniveau liegen.
Dividende überrascht positiv
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Eine positive Überraschung gibt es für Aktionäre: Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung eine Dividende von 3,20 Euro je Aktie vor – 20 Cent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten dagegen mit einer Kürzung um 25 Cent gerechnet. CEO Guillaume Faury begründete die höhere Ausschüttung mit den soliden Ergebnissen für 2025 und dem Vertrauen in die künftige finanzielle Performance. Die Auszahlung ist für den 23. April 2026 geplant.
Auch bei den anderen Flugzeugtypen gibt es Bewegung: Die Produktion des Großraumflugzeugs A330 soll bis 2029 von aktuell vier auf fünf Maschinen pro Monat steigen, beim größeren Modell A350 strebt Airbus weiterhin zwölf Maschinen monatlich bis 2028 an. Beim kleinsten Passagierflugzeug A220 wurde die Fertigung im Oktober wegen Verzögerungen beim US-Zulieferer Spirit Aerosystems gedrosselt – nun soll sie bis 2028 von zwölf auf 13 Maschinen steigen.
Die Airbus-Aktie reagierte an der Euronext positiv und legte am Mittwoch um 2,11 Prozent auf 200,65 Euro zu. Das Rüstungsgeschäft entwickelte sich 2025 besonders stark: Die Defense-Erlöse stiegen um 15 Prozent und trugen damit überproportional zum Umsatzwachstum von 6 Prozent bei.
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