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All for One Group SE

WKN: 511000 / ISIN: DE0005110001

All for One Group: Vorläufige Zahlen, Profitabilitätssteigerung im Fokus


23.11.23 11:34
Nebenwerte Magazin

All for One Group SE: 3-Monatszahlen 2022/23 // Wachstum in anspruchsvollem Marktumfeld // Vorstand bestätigt Prognose für 2022/23


Die All for One Group SE, eine führende Consulting- und IT-Gruppe, hat heute ihre vorläufigen und noch ungeprüften Ergebnisse für den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 sowie die Prognose für 2023/24 veröffentlicht. Zugleich gab das Unternehmen Einblick in seine SAP-fokussierte Strategie:


Von der S/4HANA-Transformation mit der All for One-Lösung CONVERSION/4 über cloudbasierte Lösungen in den Lines of Business (LOB) bis zur laufenden Beratung und Adaption an technologische Weiterentwicklungen. Dies basiert auf der herausragenden Wettbewerbsposition von All for One Group als führender SAP-Dienstleister in der DACH-Region und Polen als Nr. 1 bei SAP-Conversions sowie im SAP-Cloud-Business im Raum Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, den steigenden Umsatz mit einem deutlichen Anstieg der Profitabilität zu untermauern. Mit der abgeschlossenen Restrukturierung im Segment CORE (ERP und Kollaborationslösungen) und dem beschleunigten Ausbau der global liefernden Serviceorganisation hat die All for One Group im Berichtsjahr wesentliche Grundlagen für weiteres profitables Wachstum geschaffen.


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Deutlicher Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2022/23 – Ergebnis im Rahmen der revidierten Guidance

Auf Basis der vorläufigen Zahlen ist der Umsatz der All for One Group im Geschäftsjahr 2022/23 um 8% auf 488,0 Mio. EUR (2021/22: 452,7 Mio. EUR) deutlich angestiegen. Bereinigt um die Rückgänge der einmaligen Lizenzerlöse liegt das Wachstum bei plus 9%. Die besser planbaren wiederkehrenden Erlöse wurden um 11% auf 266,3 Mio. EUR (2021/22: 240,5 Mio. EUR) gesteigert und stehen für 55% des Gesamtumsatzes (2021/22: 53%). Das zukunftsträchtige Cloud-Business entwickelt sich kontinuierlich weiter und verzeichnet ein Plus von 14% zum Vorjahr. Gleichzeitig sind die Lizenzerlöse erwartungsgemäß um minus 18% auf 24,8 Mio EUR (2021/22: 30,2 Mio EUR) gegenüber dem ungewöhnlich starken korrespondierenden Vorjahreszeitraum (Pandemie-Nachholeffekt aus 2020) zurückgegangen. Die Umsätze mit CONVERSION/4 konnten mit 18,6 Mio EUR (2021/22: 12,1 Mio EUR) um erfreuliche 54% gesteigert werden.


Co-CEO Michael Zitz: »Im Geschäftsjahr 2022/23 ist bei All for One insbesondere die Nachfrage nach Migrationsprojekten auf SAP S/4HANA weiter gestiegen. Unsere Kunden profitieren von einer klaren Roadmap und nachhaltigem Geschäftsnutzen weit über die technische Conversion hinaus sowie von unserer Erfahrung aus bis dato mehr als 70 S/4HANA-Transformationen mittels CONVERSION/4. Wir unterstützen unsere Kunden verstärkt nach der eigentlichen Transformation und erzielen dabei wiederkehrende Erlöse. CONVERSION/4 ist dabei der Business Booster für nachgelagerte Projekte, insbesondere im LOB-Bereich, und Services, die die Kunden langfristig an uns binden.«


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Das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) ging aufgrund der einmaligen Sonderbelastung aus der Restrukturierung in Höhe von 8,4 Mio EUR auf 17,7 Mio EUR (2021/22: 27,3 Mio EUR) zurück und lag damit innerhalb der revidierten Prognosebandbreite von 17,5 Mio. EUR bis 21,5 Mio. EUR. Bereinigt um die einmaligen Restrukturierungsaufwendungen läge das EBIT vor M&A Effekten bei 26,2 Mio EUR Das EBIT verzeichnete einen Rückgang um 15% auf 14,9 Mio. EUR (2021/22: 17,6 Mio. EUR). Darin enthalten ist ein einmaliger Ergebnisbeitrag von 3,2 Mio EUR aus dem vorzeitigen Erwerb der ausstehenden 49% der Anteile an der polnischen Tochtergesellschaft. Das Periodenergebnis ist um 1% auf 11,2 Mio. EUR (2021/22: 11,0 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie um 1% auf 2,23 EUR (2021/22: 2,20 EUR) angestiegen.


Umsatzanstieg von allen Segmenten getragen

Der Umsatz im CORE Segment ist um 6% auf 426,9 Mio EUR (2021/22: 401,9 Mio EUR) gestiegen, während das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) durch Sonderbelastungen aus der Restrukturierung (minus 8,4 Mio EUR), durch den weiteren Wandel zum Cloudgeschäft – weg von einmaligen Erlösen und Margen aus dem Lizenzgeschäft – und zahlreiche inflationsbedingte Kosteneffekte in 2022/23 um 60% auf 9,2 Mio EUR (2021/22: 23,2 Mio EUR) zurückgegangen ist. Die Fachbereichslösungen im Segment LOB verzeichneten einen deutlichen Umsatzanstieg um 23% auf 79,5 Mio EUR (2021/22: 64,9 Mio EUR). Inflationsbedingte Zusatzaufwendungen konnten durch die deutliche Ausweitung der Erlöse bei guten Margen überkompensiert werden. Das EBIT vor M&A Effekten (non-IFRS) hat sich mehr als verdoppelt auf 8,5 Mio EUR in 2022/23 (2021/22: 4,1 Mio EUR).


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Die wiederkehrenden Umsätze sowohl mit Cloud Services und Support (plus 14% auf 127,7 Mio EUR) als auch mit Software Support (plus 3% auf 120,0 Mio EUR) konnten weiter gesteigert werden. Damit macht diese strategische Steuerungsgröße der wiederkehrenden Umsätze – als wichtiger Indikator künftigen Umsatz- und Cashflow-Wachstumspotenzials – mit 266,3 Mio EUR (2021/22: 240,5 Mio EUR) aktuell 55% (2021/22: 53%) vom Gesamtumsatz aus.


Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2023 beträgt weiterhin 29% (30. Sep 2022: 29%). Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich um 12,2 Mio EUR auf 40,2 Mio EUR. Die flüssigen Mittel haben sich aufgrund des Erwerbs der ausstehenden Anteile in Polen, der Ausschüttung der Dividende sowie des Erwerbs einer Finanzbeteiligung im Geschäftsjahr 2022/23 reduziert. Zum 30. September 2023 belaufen sich die flüssigen Mittel auf 62,6 Mio EUR (2021/22: 77,5 Mio EUR). Und die Anzahl der Mitarbeiter liegt mit 2.858 zum 30. September 2023 deutlich über dem Vorjahresniveau (30. Sep 2022: 2.758). Der Gesundheitsindex reduzierte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 96,3% in 2022/23.


Restrukturierungsphase abgeschlossen – Profitables Wachstum durch Transformation zu SAP S/4HANA und nachhaltigem Folgegeschäft

Die anhaltende Nachfrage nach SAP S/4HANA-Transformationen und Cloud-Lösungen sind ein ideales Umfeld für ein weiteres Wachstum der All for One Group. Die Digitalisierung von Prozessen im Unternehmen und entlang der Wertschöpfungs- und Lieferketten ist eine entscheidende Kernaufgabe von Unternehmen, um auch künftig wettbewerbsfähig zu sein. SAP liefert dabei die technologische Basis für digitale Kernprozesse. Wesentliche Zielgruppen für Beratungsleistungen rund um SAP und damit verbundener IT-Lösungen und Services sind mittelständisch geprägte Unternehmen mit einem Umsatz bis ca. 10 Mrd. EUR in den All for One-Kernbranchen Serienfertigung/Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Life Sciences,  Service Provider sowie Großhandel.


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Im Vordergrund des Angebots steht die Transformation von Unternehmen zu SAP S/4HANA. Mit mehr als 70 CONVERSION/4-Projekten ist All for One Group mit ihrem exklusiven Lösungspaket zum Wechsel auf das cloudbasierte S/4HANA-Angebot von SAP in diesem Bereich Marktführer. Neben der Software-Implementierung sowie der notwendigen Migration der vorhandenen Daten steht dabei die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Mittelpunkt, inklusive der Integration von Anwendungen außerhalb der SAP-Welt. Ziel ist es, die Unternehmen auch nach der mehrjährigen Transformation als Dienstleister bei der Weiterentwicklung ihrer SAP-Landschaft und der Integration von neuen SAP-Anwendungen in Folge von Innovationszyklen zu unterstützen.


»Nach der erfolgreichen Restrukturierung des CORE Segments und dem beschleunigten Ausbau unserer global liefernden Serviceorganisation werden wir uns nun auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie und das Erzielen steigender Margen konzentrieren. Wir sehen am Markt die große Nachfrage für eine ganzheitliche Beratung und Umsetzungsunterstützung bei der digitalen Transformation sowie der Conversion zu SAP S/4HANA. Und wir spüren gleichzeitig ein verstärktes Interesse an der Nutzung neuer Technologien. Diese in konkreten Geschäftsnutzen zu wandeln sehen wir als zentrale Aufgabe und Kern unserer Geschäftstätigkeit.«, so Zitz weiter.


Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung und dem starken Wachstum der Gruppe gilt es Struktur, Transparenz und Agilität zu verbinden. Zur Umsetzung dieser Zielsetzung hatte All for One Group Anfang November mehrere Verstärkungen im Top-Management bekannt gegeben.


Prognose

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat All for One Group zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung und Weiterentwicklung umgesetzt. In Verbindung mit der hervorragenden Marktposition ist daher weiteres Umsatzwachstum bei einer höheren Profitabilität möglich.


Der Vorstand der All for One Group erwartet auf Basis der aktuellen Kenntnisse und basierend auf einer weiterhin robusten und guten Auftragslage, einer stabilen und breiten Kundenbasis und den Wachstumsraten für den IT-Services-Markt für das Geschäftsjahr 2023/24 ein Umsatzvolumen zwischen 505 Mio EUR und 525 Mio EUR (2022/23: 488,0 Mio EUR). Das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll sich in einer Spanne von 32 Mio EUR und 36 Mio EUR (2022/23: 17,7 Mio EUR) bewegen.


Stefan Land, CFO der All for One Group: »Wir sind im vergangenen Geschäftsjahr mit unserer Geschäfts- und Organisationsentwicklung sehr gut vorangekommen. Im neuen Geschäftsjahr wollen wir nicht nur weiterwachsen, sondern auch Performancegewinne zeigen. Unsere Pipeline ist sehr voll, Investitionen in Digitalisierung und Transformation werden trotz herausfordernder Zeiten weiter getätigt und sind für viele mittelständische Unternehmen wichtiger denn je.«


Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand auch den Mittelfristausblick.

Die All for One Group erwartet bei den Umsatzerlösen für die nächsten Jahre ein robustes, organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich (u.a. abhängig vom zukünftigen Inflationsniveau), das durch anorganisches Wachstum in zukunftsträchtigen Portfoliobereichen ergänzt wird. Die EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll bereits im Geschäftsjahr 2024/25 in einer Spanne von 7% bis 8% liegen.


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KURZINTERVIEW. Smartbroker+ bei Baader Bank angekommen. Welche Kunden sind migriert? Welche Volumina? Was bedeutet das für die Zukunft? Bei CEO Andre Kolbinger nachgefragt.

Erneute konjunkturelle Rückschläge aufgrund von geopolitischen Unsicherheiten durch die Kriege in der Ukraine und in Nahost, einer hohen Inflation sowie globalen Lieferkettenproblemen können jedoch keinesfalls ausgeschlossen werden. Dies könnte zu einer geringeren Nachfrage sowie zu erhöhten Forderungsausfällen und vermehrten Insolvenzen im Kundenstamm führen und damit die Erreichung der Prognose gefährden.


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