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BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)

WKN: A2YY63 / ISIN: XC000A2YY636

Bitcoin: Miner verkaufen für KI


02.04.26 02:10
Börse Global

Bitcoin: Miner verkaufen für KI

Nach dem schlechtesten Jahresauftakt seit acht Jahren sucht der Kryptomarkt nach Orientierung. Während geopolitische Spannungen langsam nachlassen, braut sich auf der Angebotsseite ein neues Problem zusammen. Große Mining-Unternehmen trennen sich im großen Stil von ihren Beständen, um einen radikalen Strategiewechsel hin zur Künstlichen Intelligenz zu finanzieren.


Das erste Quartal 2026 verlief für Krypto-Anleger enttäuschend. Mit einem aktuellen Kurs von rund 68.240 US-Dollar verzeichnet die digitale Leitwährung seit Jahresbeginn ein Minus von gut 23 Prozent. Ein wesentlicher Grund für diese Schwäche liegt bei den institutionellen Investoren. Zwar verzeichneten die US-Spot-ETFs im März erstmals seit Monaten wieder Nettozuflüsse in Milliardenhöhe, die Bilanz für das gesamte Auftaktquartal bleibt jedoch negativ. Viele ETF-Käufer der ersten Stunde sitzen auf Buchverlusten, da die durchschnittlichen Einstiegskurse der Fonds deutlich über dem aktuellen Marktniveau liegen.


Hohe Kosten erzwingen Strategiewechsel

Den stärksten Verkaufsdruck erzeugen derzeit die Produzenten selbst. Die durchschnittlichen Kosten für das Schürfen eines Bitcoins kletterten zuletzt auf knapp 80.000 US-Dollar und liegen damit spürbar über dem Verkaufspreis. Um diese unrentable Phase zu überbrücken, haben börsennotierte Mining-Firmen bereits über 15.000 Bitcoin aus ihren Reserven veräußert.

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Einige Akteure wie Bitfarms gehen noch einen Schritt weiter und planen den vollständigen Verkauf ihrer Bestände. Das frei werdende Kapital fließt direkt in den Aufbau von Infrastruktur für High-Performance Computing und Künstliche Intelligenz. Brancheninternen Prognosen zufolge soll das KI-Geschäft bei diesen Unternehmen bis Ende 2026 bereits den Großteil der Einnahmen ausmachen.


Makro-Umfeld und charttechnische Hürden

Neben der Umstrukturierung der Miner spielten zuletzt externe Faktoren eine Rolle. Der eskalierte Konflikt zwischen den USA und dem Iran dämpfte im Februar die Risikobereitschaft weltweit. Jüngste Anzeichen einer Deeskalation sorgten nun Anfang April für eine leichte Entspannung an den Märkten. Gleichzeitig bremst die US-Notenbank Federal Reserve mit ihrer restriktiven Zinspolitik ohne Aussicht auf Zinssenkungen im laufenden Jahr die Kauflaune.


Historisch betrachtet lieferte der April in sieben der letzten zehn Jahre positive Renditen. In der aktuellen Situation trifft dieses saisonale Muster allerdings auf klar definierte charttechnische Grenzen. Die nächsten signifikanten Widerstände warten im Bereich zwischen 72.000 und 75.000 US-Dollar, während die Zone um 64.000 US-Dollar als kurzfristige Unterstützung fungiert.


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